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Central-Verein-Zeitung · 1935-12-19 · 51 (19.12.1935) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
51 (19.12.1935)
Date
1935-12-19
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Den Masstab nicht verlieren! Grundsätzliches zur jüdischen Kunstkritik / Von Max o.bom Es soll liier ein offenes Wort in einer Sache ausgesprochen werdeiu die für uns ■ Juden vor: Belang ist. Was so viele denken, verlangt auch eiiunal klare und eindeutige Behandlungin der jüdischen Oeffentlichkeit, damit nicht durch wohlgemeintes^ aber auf ' die Taudr sündhaftes. letzten Endes nicht zu verantloortendes Schweigen Schaden angerichtet wird". Wenn wir -Jupen in der.neuen Lage, in der wir uns befinden, mit einer Tatkraft, .der niemand Anerkennung weigern wird, - daran gingerl, unser geistiges. Leben auf "veränderter Grundlage auszubauen, die kulturellen und künstlerischen Interessen, ohne die wir unser Dasein nicht denken können, Vom jüdischen Gedanken- und Gefühlskreis aus zu pflegen, wußten wir sogleich, daß diese Arbeit keine leichte sein konnte. Sie wurde, ganz abgesehen von der Umstellung auf andersartige Bedingungen und Methoden, zum Teil besonders dadurch erschwert, daß viele der besten jüdischen Künstlermenschen jeder Spezies Deutschland verließen. Wir haben uns dadurch nicht entmutigen lassen, und wenn wir die so entstandene Lücke nicht schließen konnten, so.haben wir wenigstens versucht, für das Fehlende Ersatz zu schassen. Das bedeutete von vornherein im gewissen Sinne einen notgedrungenen Verzicht und ein Gebot, uns zu bescheiden. Man braucht das nicht tragisch zu nehmen. Auch mit Kräften der zweiten Reihe können die Aufgaben künstlerischer Erhebung, Befreiung, Lebenssteigerung positiv gelöst werden, wenn ein ernstes, redliches Kunstgewissen beteiligt ist und von innen her alles zu beseelen weiß. Eine Theaterausführung mit lauter „unbeschriebenen Blättern", aus denen ein fähiger Spielleiter das Letzte an Hingabe herauszuholen weiß, kann ebenso genußreich, unter Umständen sogar genußreicher sein als ein Abend, mit Prominentenausmarsch. Eine Kunstausstellung, die den erfreulichen Anblick . aufstrebender Talente gewährt, vermag uns für die Abwesenheit klangvoller Namen einigermaßen zu entschädigen. Wir waren alle sehr verwöhnt — vielleicht können wir für unser inneres Leben, für die Erneuerung. Durchrüttelung und Vertiefung unserer geistigen Existenz Vorteil davon ziehen, daß wir uns eine Weile mit bescheideneren Ansprüchen zusriedengeben. Das soll nicht heißen,, dauernd aus der-Not eine Tugend machen; doch es kann außerordentlich gesund sein, wenn man in irgendeinem Betracht gleichsam wieder von vorn ansängt. Aeußer» lichkeiten fallen dann ab, und der Kern kommt zu stärkerer Geltung. Aber — wir müssen uns der Tatsachen bewußt bleiben, daß. wir damit in eine Erziehungsarbeit an uns selbst wie an unser aus neue Grundlage gestelltes jüdisches Kulturleben eingetreten sind! Wir dürfen nnS nicht dem bequemen Glauben überlassen, daß alles ringsum, was wir sehen, hören irnd lesep, nun auch gleich schon den Gipfel aller - Möglichkeiten bilde. Wir würden dann sehr schnell die erhofften Fortschritte jener Erziehungsarbeit von der anderen Seite der - illusorisch machen. Wir würden die Urteil?- fähigkeit und Geschmacksbildung, zu der die in Deutschland wohnenden Juden immer strebten, bald verlieren und auf eine inedri-. gere Stufe geistiger Regsamkeit, zttrücksuiken. , Damit hängt zusammen) "daß wir vor allem mit größter Energie in Bereitschaft bleiben, schlechte, minderwertige Dinge enr- ’ schieden abzulehn'en lind von uns feruzuhalten. EsDann nicht'ausbleiben, daß in einer Lage wie der unserigen auch Streber und Nichtskönner plötzlich aus der Versenkung aussteigen und einzig unter Berufung aus ihre Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft eine Berücksichtigung verlangen, die sie früher niemals zu beanspruchen gewagt hätten. Es ist einfacher und notwendiger Selbstschutz, wenn wir sie in ihre Schranken zurückweisen. Wir wollen ihnen gern hilfsbereit entgegenkommen. wenn sie in Rot sind, aber wir müssen uns davor hüten, ihnen zur Besteigung eines Piedestals, das zu ihrer Begabung in lächerlichem Gegensatz steht, durch Handreichung zu Helsen. Soziale Künstler-, sürsorge und sinnvolle Kunstpslege sind zwei grundverschiedene Angelegenheiten; sobald man sie verwechselt oder durcheinandermengt. ' wird Unfug gestiftet. Ganz besonders aber gilt es, d», wo-der naive oder berechnende Versuch gemacht wird, sozusagen die „ j ü d i s ch e K o u - juitftur" auszunutzen, mit einem „Bitte sehr" zur deutlichen Abwehr zu schreiten. Es gibt nicht wenige heute, die der Meinung sind, sie brauchten nur ein jüdisches THeina anzuschlagen, und sämtliche jüdische Organisationen seien bereits verpflichtet, ihnen die Tore zu öffnen. Und es gibt, leider, nicht wenige auch, die sich für solche „Aktuali-' täten" ohne Untersuchung ihres künstlerischen Wertes sofort begeistern. Man kann erleben, daß gerade die warmherzigsten Wortführerjüdischen Wesens in diesem Punkt von rührender Gutgläubigkeit sind und für Arbeiten eintreten, die es nicht im entferntesten verdienen. Sie sind überzeugt, daß sie damit , dem Judentum einen Dienst erweisen, und erkennen nicht, daß dies ein Bärendienst ist. - Sie klammern sich an das Gegenständliche und vergessen; weil ihnen das ferner liegt, daß Kunst nicht anständiges Wollen, nicht einmal nur inneres Erleben, sondern erst tormausdruck für inneres Erleben ist. ie machen den primitiven Fehler, dos Inhaltliche, den dargestellten Stoff als die Hauptsache zu nehmen. Es braucht nur einer ein hilfloses Schauspiel aus der altjüdischen Geschichte zu schreiben oder aus literarischen Quellen durch Umsetzung erzählter Dialoge in gesprochene mehr oder weniger abzuschreiben, und man kann schwören, es wird nicht an eifrigen Befürwortern fehlen. Es braucht nur jemand eine Reihe biblischer Gestalten zu einer halbdilettantischen Komppsition zusaminenzusetzen, die nndiskutabel ist —und sogleich bilden sich „Komitees" und „Jnitiativ-Aus- . schüsse" zur Förderung so verfehlter Unternetunungeu. - Vermutlich meint inan in solchen Fällen, hier liege doch wenigsten? eine „Probe jüdischer Kunst" vor. r'lber es ist noch laugenicht von ..jüdischer Ktnist" die Rede, rvenn ein Dichter. Schriftsteller. -Maler.. Bildhauer. Komponist ein jüdisches Theina behandelt. Es ist liier nicht der Ort, aus diese Frage naher entzugeheu. Es se.i-nnr eindringUchst betont, daß ans solche-Weise harmloseste Dnrchschiiittsleistungen in? Maßlose anfgebauscht, ^gertloslgkeileir mit Ehrenketten behangt lverden. konntni. und die vchte, große - Sache eiiter tvolilverstandenen jüdischeiv Ktlnst-heillv? diskreditiert tvird. Man vetstehe mich nicht falsch. Ich bin weit entfernt, einer immer gleicl) mit Keilleit drelnschlagenden Kritik da? Pstort zu reden. Ich selbst bin in einenl leider schon sehr langen Kritikerdasein im allgemeinen ohne solche Zernialmung?instrumente ansgekommen. Wir Inden haben heute nicht ' die Atifgabe, uli? das Leben gegellseitig nnilütz schwer und noch schwerer-zu' iilachelt. als es ohnehin schon ist. Aber in aller Ruhe muß aufrichtig und rückhaltlos eine Katze eine Katze genannt. Unzulängliches znrückgcdräilgt werden. Wenn die Kardinalfrage an uns herantritt, abzu- . wägen, ob ein einzelner oder die jüdische Gemeinschaft wichtiger ist. so gibt es kein Zweifeln. Macht sich gar aufdringliche Impotenz oder Spekulation breit, so muß noch derber eingeschritten werden. ÜBir wollen miteinander vertrauensvoll arbeiten, uns gegenseitig stützen.und halten. Aber nicht aus mißverstandener Güte gerade Falsches eifrig in Obhut nehmen-! illicht wähl-und kritiklos von ungefähr plötzlich Schwächliches und Schlechtes nach verkehrten Merkmalen in die Höhe heben. Nicht den Ntaßstab verlieren. Die das tun, können nur. auch wenn sie in Studiendirektor a. D. Dr. Joseph Gutmann Cemälde von Joseph /Irrach f Fol. Arno Kilcoler bestem Glauben zu handeln meinen. eine allgemeine Berlvivrung und schwere Schädigung wirklicher jüdischer Interessen anrichten. die sich nach und nach verhängnisvoll auswirken inuß. ' - . ^u88tellun§en im kerlmer Jüdischen Museum Die Kult gern tausstellliiig. die Professor Franz L a n d s b e r g e r und Dr. R'ahel W i s ch n i tz e r- Bernstein organisierten, zeigt neben kostbaren Gegenständen au? Berliner Privatbesitz die wertvollen Bestände vornehmlich aus den Snininluiigeii H a h n (Göttingen) . und Tr. Springer (Stettin). Ans fast allen Materialien sind die Geräte für das Hans irnd die Synagoge gearbeitet, die in mehreren Vitrinen gut zur Geltung kommen. Da verwandten leider unbekannt gebliebene Knust- Handwerker das Zinn bei der Gestaltung des Waschgesäßes aus dem Rokoko, das an der Wand . hängt, während man für das Gebrauchs ge rät im Hans, insbesondere für den Tisch, gern Porzellan oder Fayence wählte. Es berichten dies in der Ausstellung die beiden kleinen Schälchen, weiß mit gold bemalt, die vielleicht in der Berliner Porzetlanmanufaktnr entstaiiden und deren Gegenstücke lange in der Jüdischen Kunstsammlung in Mainz standen. , . . Zn allen Zeiten wurden die. Kultgeräte aus Silber gearlxntct. Schivere Bnchdeckeh eine silbergetriebene Pidjon Haben Schüssel nnt der Darstellung der Opferung Jsaacs. Psvmimbüchseii in allen Formen, verraten, daß die Künstler den Merkstoff nicht nur beherrschten, sondern auch in -der Wahl der Motive höchst erfinderisch waren. Es würde zu iveit führen, alle die Variationen zu nennen, in denen die (^eivürzbüchschen begegnen. selbst in der Gestatt einer chinesisch'N Pagode kann sie die Ausstellung zeigen. Eine Arbeit "Angsbiirgischer Provenienz nnisr besonders hervorgehoben lverden. Einen besonderen Platz nimint der Orient ein» der die Geräte der Jemeniter in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Silberner Schmuck zeigt die den Jemenitern geläufigen Kunst der Pnnzicrcing und den llmgang mit Filigran und Edelsteine»: Türkise und Korallen beleben die Flächen der Kreise und Länder, ein flächiger, sehr reizvoller Stil. Die Ausstellung ist so vielseitig, daß man nur ans einiges Hinweisen kann. Holzschnitte ans Polen, die früher wohl als Fahnen zuSimchat Tora benutzt icnirden, mit Angabe der Druckerei .in hebräischen Blichstaben. in pastellsarbcnen Tönen und mit ans das Laubhüttenfest bezüglichen D-arstellnngen stammen ans der Berliner Sammlung Alfred Karger. ." Die zweite Ausstellung, die das Museum erncöglichte. ist der inoderiien Atalerei gewidmet, linier den vier Breslauer Künstler», die zu Sporte kommen, verdienh I. )'l s ,l) l, e i m besvndere Erivähnnng. Seine. Z'lgnarelle und, Ge- Musik m kerlm uuck m Reich Hermann Schey, der wundervolle Konzert- und" Oratvrienbaritvnist, ist in allen Dezemberkonzerten des Berliner Kulturbundes zu hören. Er sang, als ich ihn hörte, leider, in der Synagoge Prinzregentenstraße. Wir wollen davon äbsehen, daß die ..Dichterliebe", dieses Intimste und Persönlichste von Heine-und Schnmann, in dem Riesenraum nicht "wirken kann, und daß daher auch die verinnerlichte Gestaltungskraft eines Schey den Kontakt zum Publikum hier nicht findet. Aber warum muß man überhaupt diese Synagoge wählen, mit der man in akustischer Hinsicht^denkbar ungünstige Erfahrungen gemacht Stefan Antal Fct. Herbert Sonnenfeld hat? In den vorderen Reihen etwa war zwar der Sänger zu verstehen, der Klavierton aber ztveimal, zu hören, so daß der sehr wesentliche Begleitpart , völlig unkenntlich und verschwimpnen klang. Die Leistung des Begleiters (Werner S e e l i g - B a ß) kann daher auch nicht gewürdigt werden. Es muß Möglich sein, die Konzerte in einer anderen Synagoge oder in einem andern Saal stattfinden zu lassen. Schey schien neben der Akustik offenbar durch eine Indisposition behindert. Was wir an ihm haben, spürten wir gleichwohl und am stärksten in der Wols-Reihe: ein herrliches, mächtig und mühelos flutendes Organ, geleitet von einem hohen, verantwortungsbewußten Ausdruckswillen. Stefan Antal gab einen Klavierabend mit Werken von Chopin und Liszt. Kein Zweifel, daß hier ein Piamst und Birtcivse von auffallendem Format vor das Publikum trat. . Antal kann ungewöhnlich viel: Schon seine Gedächtnisleistlmg und physische Aclsdaner sind zu benumdern. mehr noch die große Sicherheit, mit der er das Schwerste bewältigt, der Glanz seiner Lktaven.-i der Pafsagenketten. Tie technische Leistung" wird von einem jugendlichen Temperament getragen, das sich in jedem Augenblick ganz ausgibt und nicht immer Sinn und Wissen für und um eine Oekoriomie in der. TteiMung hat. Heute fehlt Äntals Spiel noch'die sioy vertiefende Hingabe an das Leise und Versponnene und an das rnbatolose Ausschwingen ruhiger melodischer Linien, was beides auch bei einem Chopin nicht fehlen durste (e-äur-Etude). Trotzdem: hier war eine besondere musikantische Kraft zu spüren. Antal hat sein Publikum gefesselt und begeistert. Das Krdyt-Onartett (Boris Kroyt. Benjamin Bern selb, Heinz Weiden. Gottfried ' Zeelander). das in einem Hauskoiizert für die Förderer der K ü n st l e r h i I f c spielte, ist heute wohl unser temperamentvollstes - Ensemble. . .Ter Elan, der zuckende Rhythmus, die pointierte Akzentuierung, der ganze Feuerstrom. dieses Miiiizierens entzündet sich an einem Tschaikowty'. Wir hörten den virtuosen- Koloratursopran Lilli H e i n e m a n n s. den Bariton Walter O l i tz k i s. der am besten da wirkte, wo er das Podium zur Szene machen durste (Registerarie). Heinrich Korn: seine Stimme (Bariton) hat einen befonders schönen, fülligen Klang, ist iammetweich und biegsam, technisch sehr gut gebildet. Korns Ge-' staltung ist diskret, um eine Spur zu zurückhaltend. Rudolf S ch w q r z begleitete. Eine Sonderveranstaltung im Berliner Kulturbundbestritten von dem Baritvnislen Dr. Leo B ä r c z i n s k i und Tr. Han? lll a t h a n (Klavier), der auch Worte zur Einführung sprach, .wollte den „Generalnenner" in der „Indischen Acusik unserer Zeit" fühlen lassen, ohne ihn allerdings begrifflich schon eindeutig fassen zic küiinen. Ich glaube im Gegenteil, daß dieser Abend-die'ungeheure Vielfalt gezeigt hat, die sich nicht mir aus Aenßeres. sondern auch ans die' Alentalilät und den ganzen musikalischen Tonfall der Komponisten erstreckt. Wertvoll war vor allein, daß ein so gründlicher Kenner >vie Nathan Stircke wählte, die znin größten Teil künstlerisch bedeutend sind, bewußt Jüdischem zugeivandt sein ivnllen und niehriach im iienereii Allisikstil verwurzelt .siiid. .stcathan ist ein Klavierspieler von feiner Anschlagskiiltnr lind Gestaltniigsvermögeii. Barcstn'kis' Stiinme ist zivar^ etwas spröde, der Sänger fesselt aber durch den Vortrag, der g<inz posenlos nur dem Werk dient, keineii Persviilict>en Esselt sucht lind dadurch doppelt die Sympathie der Hörer findet. Zn einer Feierstnnde des Berliner Kiiltnrb il n d e 8 zugiinsten der jüöisct)en Wiiiterhilfo ivaren viele gekvninien. die ein sehr vielseitiges Programm mit großem Veifall ausnahmen. N>ich ' einem gehalt- und wirkiiligsvollen Vorsprnch von Tr. Kurt Singer sang . Susanne Löwenst ein (bisheriger Künstlername Snialine - Stein), an der Orgel von Erwin Jospe begleitet. Handels 'Arioso. Alendelsiohns „Hebriden" -! Ouvertüre fvtgtl'. voni Klctlnrbmidorchester vorzüglich, nur mit ge- 'legentlicheii. Schivankungen der - Streicherunisoni geivielt. R v s e nit v ck s Dieislerteitnng >:nd Ateisterleistnng lrmen' den Klang, der' fahlen ’JtcbcIhaftiqfeit. ..ns dem die weiche Kantilene, das sich trotzig (2111porr'eckende organisch herauswnchs. Tie Wiedergabe -des Schicksalstiedes - von Brahms, von Kurt Siicger mit 'einem und dem Knltnrbundchor gebracht, wiirde hier srühcr geivürdigt. Ebenso die Llujsührung des Lffeiibach-Einakters ..Der'Eheiilann vor der Tür". Eiii kntzüclendes Enseniblesiiigen (ViUi Heinem >i n 11 , TYen S I u ck e n s ch Tii i d t, R-ichard Dresdner. Lev Rvhrst-ock), das selbst den hariillvsen. allväterische» Hnnivr des Tertes zur llselbelachten - Wirkung brachte. Das Orchester untre G 0 bcrt spielte in vielem „och feiner und erakter als das erstemal. Eiciige verstärkende Spieler gaben dein Klang eine >uvl>lt>iende Rundlnig, lieber den (üeschinack freilich der Prvgramrnkombinalivn ließe sich verschiedenes sagen, l,. \. Ein Klavier-Trio wirkte i» einer W i n t e r - hilss - Veranstaltung der. - Synagoge Liiidenstraße niit. Unter der altbewährten Meisterschaft Professor Alired Wittenberg s erklang Akozarts Trio H 'Icir . -K. V. wie d«-r ' Zettel zur llnter-scheidnng ljätte nutteilen sollen — in strahlender Helle. Tie-:Pärt»cr Helene Sind) - . ni a n f f i - 2 ch a >1 l (Klavier) und Paul Vlnme »selb kEello)' bewiesen iyi köstlichen Allegreltv vnrl',ldliei,e Disziplin iür straise Rh>)tl,n,ik und ladellvie Jiitviiativn. Tie ivlistischen Darbiet'iliigen des Geigers. n>id des-Cellisten, die Sängerin Martha F r 0 it. schließlich die Ansprachen des Gemeiiidevvrsitzendeii und des Leiiers der Berliner jüdischen Winterhilse vcrhalfen dem Motto: „Freude im Winter" »veiter 'zum Recht. Warum aber-nur lverden die iiiiirnhmendeii Lr- . - gelvorträge (Alerander Wein bau in) von Pro-. gramm und Zuhörern gleich nebensächlich behandelt k ,, Kai. . Da» Wittenberg-Trio Zähnung von Sill'j Sordegg

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