Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 44 (31.10.1935)
- Date
- 1935-10-31
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Beschwerden über das Ausbleiben der ..C.-V.-Zeitung" sind stets dem zuständigen Postamt (Zcilungsstcllc) zu unterbreiten. Bezugsgebühren sind nur an den Briefträger zu zahlen. Wie die „Deutschen Verkchrsnachrichtcn" Ar 54 J>om ].«..• C-Üol'ec mrifH'u, hatteder italienisch'„ «che ssuns che «iionil ikt .auch - da» - palastuieusiscije Sveditwns- und A'-nqcractcfnift. lnuimiitni beeinflußt. Die palastincnnscheii .Banken sind -in der . -stredit-gebung^ selir vorsiclstig geworden. -- wodurch / e> manchen Importeuren incht 'möglich ist. die Vsarendokiimente emzulvsen. Tie Lage.rtiauser lind-aus diesem chrilndc schon jctztliberiüllt. Eine weitere Erschwerung besteht darin, daß -die italienischen Lchl'sahr^sgeiellschnsten die Bezahlung der Seefrachten nur noch in Piiind Sterling und nicht mehr ,n Lira nehmen. Durch die,. Unmöglichkeit der?lusnutzung der bisherigen .Unrsdisierenz ergibt sich sür die ansländischeil Verfrachter eine Verteuerung der Seefrachten um 12 Prozent. . Tie polnisch-pa last inen fische s?andelskammer gibt bekannt, daß das polnische Handels- und Airtschaftsmiiiisterium die Einfuhr von Apfelsinen aus Palästina auf 4l>ö0 Toiinen festgesetzt hat-. Den letzten Berichten zufolge leben setzt in. den Kolonien . Palästinas ohne Berücksichtigung der Kibbuzim 4512 Einwanderer aus Deutschland. Von ihnen sind l-'M» als landwirtschaftliche Arbeiter .tätig. Fünfzig Familienvätern wurde die Einrichtung von Hrlfsmirtschaften in Maimunia und Ksar Nachman Syrkin ermöglicht. * Japan besteht auf wirtschaftlicher Gleichberechtigung in Palästina. Ter Vertreter Japans. Ito. hat der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes mitgeteilt, daß. Japan, obwohl es nicht mehr Mitglied des Völkerbundes ist. darauf bestehe, in bezug, aus die Mandatsgebiete, insbesondere auf Palästina und Syrien, dieselben wirtschaftlichen Privilegien zu genießen wie die übrigen Staaten. Die Lizenzfrage für Aerzte in Palästina vor dem englischen Unterhaus Das für die nächste Zeit zu erwartende Gesetz der Palästina-Acgierung. durch das die Zulassung zur ärztlichen Praxis in Palästina eingeschränkt'werden soll, wurde von dem Abgeordiieten Colonel Josiah Wegdwood zum Gegenstand einer Anfrage im Unterhaus gemacht. Er fragte den Minister für die Kolonien^ Malcolm Mac Donald, ob der Gesetzesentwurs der englischen Regierung vvrgelegt und von ihr gebilligt worden sei: ob es in irgendeiner englischen Kronkolonie oder, einem Dominion ähnliche gesetzliche Bestimmungen gebe; schließlich, ob der Munster den Gesetzentwurf in der Parlamentsbibliothek zur Einsicht auslegen wolle. In schriftlicher Beantwortung dieser Anfrage erklärte der Minister: Ein Gesetzentwurf betreffend diesen Gegenstand ist von menlem Vorgänger («ir Philip Cunlifse-Lister) im Januar unter Vorbehalt kleinerer Abänderungen genehmigt worden. Aehnliche gesetzliche Bestimmungen in britischen Kolonien öder Dominions sind mir nicht bekannt. Sobald das Kolonialamt Exem- ■\" ■ . ■ ' . ■ ~ : plare der „Pakrstine Gazette' mit dem Text-de? . Gesetzentwurfes erhalten haben wird, wird eines der Bibliothek zugehen. Nach den letzten Informationen soll die neue Verordnungbereits am l. Dezember in Kran Kopurt on thc fi>heries ol Palestiiie von «I a m e s H o r u e 11 (London, Crown Agents for tlie* Colonies, 1935. VIII), 106 S. und 14 Abb. 17 cm f. 25 cm. Preis 6 sh 6p. Hvrnells Brich stellt an sich einen Beitrag zir der Reihe der Berichte, über den Fischfang nmd die Fischerei in englischen, überseeischen 'Besitzungen dar. . erlangt aber darüber hinaus, .-besondere' Bedeutung, als es' Pläne -für. eine ganz ■ moderne llingestaltung dcx. Fisä,ereiin Palästina e bringt: ivird doch: der ,Fang -dort immer -noch' so- -aiisgcnihrt. wie cs vor üiigu Jahren Brauch war. ' : - Das Buchbeginnt mit einer: Zusammenfassung , der TatsMien. wie sie sich-aus den Untersuchungen der dortigen.Seefischerei, der Binnenfischerei und der Fischindustrie ergeben haben, Tic angrenzenden Seegewasser sind reich' an gut genießbaren Fischsvrten: aber der Ausnutzung dieses Fischreichtums steht vor allem der Mängel an guten Häfen entgegen, Besonders- - der Golf von Makaba (Nordostzipfel des Noten Meeres) ist mit mannigsachcn Fischsvrten ausgezeichnet, die in. solchen. Mengen auftreten. daß schon?nit einfachsten Vtitteln große Fänge gelingen. Aber die Abgelegenheit des Gebietes und der Mangel an modernen Transportmitteln, die zu einer schnellen irnd gesundheitlich zuträglichen Beförderung in reicher besiedelte Gegenden nötig wären, stehen einer nutzbringenden Ausbeutung entgegen. Tie Binnenseen dagegen sind stark übcrfischt. geradezu bedenklich liegt es beim Tiberias- See. für den seit dem Jahre l92 l jedem einzelne,' die Fischerei freigegeben ist. der sich um Fischrecht - und Erlaubnisschein bewirbt. Die Aussichten sür die Einrichtung einer ausgedehnten Teichwirtschaft. besonders für-Karpfenzucht, ivcrden als sehr günstig dargestellt'. Sehr kurz wird die Fischindustrie behandelt, die sich natürlich mit dem Ausbau der gesamten. . palästinensischen Fischerei automatisch heben würde. In einem Anhang wird ein Verzeichnis der Fischliamen mit wissenschaftlicher, englischer und arabischer Bezeichnung gegeben. In neun Punkten saßt Hornell schließlich seine Vorschläge für die Förderung der Fischerei in Palästina zusammen. wobei ihm die Maßnahme sür eine internationale Regelung gegen die zunehmende Verschmutzung der Gewässer durch Oel. die für alle Länder mit lebhaftem Schiffsverkehr allergrößtes Interesse hat. am dringlichsten ersä)eint. Vielleicht kann dieses Buch mit seinen .genauen und vielfältigen Angaben den ausbauwilligen Kräften^ in Palästina mancherlei Hinweis und Anregung geben. M. Rechtswesen in Palästina (Schriftenreihe der Hitachduth Olfej Germania, Heft 1). Tel-Aviv 1935. (Victor & Landau) 57. S. . .. , Q Der Jude, der in 'Palästina einwandchll, hat sich iw.tuelem umzustellen. Neben denXcheologischeu und wirtschaftlichen Bedingungen des neuen Lebens dürfen auch die -rechtlichen nicht .übersehen werden. Auch hier kommt der Jude in eine neue Welt. Er kann schweres Lehrgeld zahlen, wenn er wicht rechtzeitig sich beraten läßt. Im Mitteilungsblatt der Hitachduth Olej Germania, der Vereinigung aus Deutschland kommender Einwanderer, sind von einer Reihe von Juristen einführende Aufsätze erschienen, die setzt in einem Sammelband vereinigt sind. Auf knappem Raum kann nicht mehr erwartet wer- Kartonnagen, Lindfaden, Verpackungsmaterialien jeder Art £udmq. dBmdheim Hapiece ~ Sappen Nürnberg W.t Gostenhofer Hauptstr. 34 I Schuhe u. Leder Blumenthal & Kahn I W^KIbcrfel«! - - ■ tferrenklel der-Fabrik I Herrenkonfektion Alfred Hendel Herrenklelder- Fabrik W.-Elberfeld Salomon Kurzweg 6. m. b. H. * Berlin C 2 Siel» ijfo,,«» Lager KARTONS £duarx/Jajcvi>sohn 000^6<XXXXXX>0<>00<><><>0<><X>6<>0000><><> Lederwerke Sigmund Hirsch G.m.h.H. Weinheim i. B. oooooooooooooooc&ooooooooooooooc Tut MotU Mud Masse lege „Trampler“-Schuhe Aussehen, Material und Preiswürdigkeit Ihre Wünsche erfüllen Trampler-Schuhfabrik Weis senf eis 9 (Sehuhhöndlern senden wir gern Kbtalog) und andere Schuhbedarfs-Artikel Sandberg, Schottländer 8 Co. HERRENKLEIDERFABRIK GUTER MITTELGENRE Breslau Büttnerstr. 32/33 " X. Stern & Co. Schuhfabrik SRheydt Qualitäts - Schuhwerk Emsa-Werke A.G., Roltock SPEI IAL-FABRIK für Spnkfußeinlagen. 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