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Central-Verein-Zeitung · 1935-10-10 · 41 (10.10.1935) · page 11

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
41 (10.10.1935)
Date
1935-10-10
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 41 » 3. Beiblatt lO.Oktober 1935 Spitzweg Don Spitzweg, dessen Todestag sich kürzlich . - zum 50. Male jahrte. gibt es ein eigenhändig'es- Verkaufsverzeichnis, einen Katalog feiner.Werke.- Während. 49 Jahren hat er ihn sorgsam-geführt. Kein, chronologisches Qeuvreverzclchnls, haben wir. - jedoch darunter zu verstehen, man kann sogar - mehrfach feststeUen/ daß die - angegebenen. Bilder •: Jahre oder Jahrzehnte vor. dem Verkauf gemalt eworden sind/. Dafür abek bietet dieses Verkaufs- Verzeichnis für uns wertvolle Anhaltspunkte, ent- - hält es doch neben genaueren Taten-die Namen . der Menschen, die Spitzwegsche Gemälde kauften. - Da lesen wir von einem. Pariser Sammler Schwab, von einem Wiener Kunstfreund, dem Mediziner Dr. Unterholzner. da wird Direktor Seeligmann in München genannt und die Kunsthandlung Riegner & Svntheimer, ein New-Porker Kaufmann Unger, die Atünchener Hofkunsthandlung E. A. Fleischmänn, der Prinzregent Luitpold. dre Kunstvereine der verschiedenen deutschen Städte, die sich für „Spitzwegs" interessierten, der Cafetier Kirchmair und der Sekretär Paulus, Dr. Eduard von Harnier, der Generaldirektor von Lachner. zum größten Teil sind es Münchener, deren Andenken lebendig wird, wenn wir dieses Derkaufsverzeichnis durchblättern, . Im Laufe der Zeiten hat natürlich manches Bild seinen Besitzer gewechselt. Als im Jahre J.931 die bekannte Berliner Sammlung B o h m .'i bei Lepke unter den Hammer kam, konnte Dr. Max Osborn m dem als Kunstwerk wertvoll gewordenen Versteigerungskatalog das schöne Spitzwegbild „Ständchen" ziemlich genau datieren. War. es doch in jenem Perkanfsverzeichnis unter Nummer 369 von dem Ateister selbst geführt worden. Es ivar in die Münchener Sammlung Barlow gekommen und ans dein Umweg über den Kunsthandel in die Neichshanptstadt. In der - Sammlung Max Böhm hing dieses Gemälde, das Spitzweg. -um genau zu sein. „Atondschein- Ständchen" nennt, neben drei anderen Meisterwerken, dem „Philosophen", dem ..Eremiten" und der .Wirtschaft am Meer"/' Dieses Wirtshaus-, bild enthält so recht alles das, was wir an dem Altmeister der Münchener Kunst lieben. Die Vereinigung von Romantik und Wirklichkeit, die echt Spitzwegsche Verteilung der Farben, die ge- wifsenhafte Art mit der sorgsam Baumstudien getrieben wurden, der schlichte Natureindruck, den jenes Landschaftsbild widerspiegeln will. Schon das Format der Gemälde ist uns lieb geworden, das kleine Format, das sich aufs glücklichste verbindet mit der feinen Charakteristik der Figuren, die auf die Leinwand gebracht wurden. In der Hamburger Sammlung Emden hing früher „Die Ankunft des Freundes", das uns jene stille Bürgerglücksatmosphäre vor die Seele ruft. Der Besitzer war immer ganz stolz auf den Zettel, der auf der Rückseite mit dem Vermerk, prangte: ^.Jch bestätige hiermit, daß dieses Bild .Ankunft des Freundes' von Carl Spitzweg go- --Trartrift. Eugen Spltzwcg." ' „Es ist eine kleine Welt, nur durch das Fern? . glas, nur von weitem gesehen", hat der Meister , . selber einmal in einem Briefe von feinem Werk gesagt. Er ist allezeit ein Wanderer gewesen, der. der Natur ihre geheimsten Regungen abgelauscht hat. Das Landschäftsbild. das 'bei Kommerzienrat Hugo Helbing in München hängt, ist die Arbeit des alten Mannes, voller Beruhigung-und Klarheit und doch voll Daseinsfreude, wundervoll in dem Aufleuchten der Bergwände. Und die ..Schauspielergesellschaft", die lange in der Hofkunsthandlung E. A. Flerschm a n n in München beheimatet war, gibt neben der dramatischen Szene ebenfalls einen lichten Landschaftsausschnltt wieder. Auch die „Badenden Nymphen" bei Regierungsbaumeister P. Sachs und die „Terrasse" im. Besitz der Galerie -Thannhauser legen besonderen Wert auf das Landschaftliche. Und daß ein echter philosophierender Romantiker wie. Carl Spitzweg seine besondere Freude hat an 'der Welt im Mondenglanz, nimmt kaum Wunder. Bei Kommerzienrat Othmar Strauß in Köln hing noch bis zur ' kürzlich durch Hugo Helbing in Frankfurt erfolgten Auslösung dieses Kunstbesitzes die kleine „Romantische Landschaft bei Vollmond". Links vor hohen Bäumen der kapellenartige Bau, der im Innern erleuchtet ist. im Hintergrund zwischen Bäumen eine Kirchenküppel — ein Bild kleinsten Formates wieder, aber doch durch und durch ein Spitzwegbild. ' ■ Immer ist es eine ausgesprochen sinnliche Malkunst' Sie atmet nicht"zuletzt auch alle die Illustrationen, die die frohe Junggesellenlaune eines wirklichen Künstlers schuf, die humorvollen Gestalten der Komödie, lustige Mädchen. Kinder und Orientalen, vielfarbige und vielfältige Arbeiten, in denen man Carl Spitzweg mit Menzel verglichen hat. Wäre dieser Meister nicht einmal plötzlich erkrankt und in ein bayerisches Alle Ihre Bücher Buchhandlung am Zoo Fritz Ring Charlotienburg, Joachinuihaler Sir. 43-44 Mitglied derjüdUchen Gemeinde Telefon Bismarck 6506 Sanatorium gekommen, wo kunstliebende Menschen auf seine ernsthafte Begabung aufmerksam wurden — wer weiß, ob wir heute vom Künstler und seinem uns mannigfach interessierenden Werk sprechen konnten und nicht von dem Apotheker Spitzweg. der als Lehrling und Volontär in der damals Königlichen Münchener Hofapotheke die Kunden zeichnete. Dr. 0. B. Das Jüdische Museum. Berlin. beabsichtigt. - - eine Ausstellung alten zudiscl>en Knltgeräts - aus Privatbesitz - zu veranstalten und benötigt dazu einige iur AnSstcllungszwecke geeignete Vitrinen, Us ivareaußeror-denluchdankbar, wenn indische - Gemetiideniiiglieder/ - die ihren <>nisha.lt - ver>: ktelnern oder anNoien. dein 'V’i 1:vi-jim >olche Vitrinen nberlaneii wurden. - AiNrageii . pud zu richten an das Jnd.iiche Niuseuni. Berlin 24. Oranienburger S traste. 31. - - Von der Freude am Sammeln Wir haben'S alle schwer heute, Sorge und Aufregung im Berus. Sorgen daheim — und so oft das niederdrückende Gefühl, dem allen nicht mehr so recht gewachsen zu sein. Kann man dem allen aber mal für eine kleine Weile entwischen, so gibt das gleich wieder für eine ganze Weile Kraft und Mut. Dazu braucht man gar keine Reise zu machen, nur einen kleinen Bummel so am späten Nachmittag — ob in Berlin, im Süden, m « irgendeiner Mittelstadt ist dem rechten Sammler gleich, denn er will ja gar glicht sammeln, im Gegenteil: ganz geistabwesend kommt er daher, die Gedanken sind weit weg . . . Auf einmal gibt's ihm einen Ruck, Nun geht er noch ein paar Schritte weiter, aber anders, zögernd, unentschlossen. Bleibt schließlich, widerwillig, stehen. Geht zurück... Er weiß schon, was ihn zieht! Er spürt den Köder und wehrt sich noch. Aber nur noch ziemlich schwach. Da ist so ein kleiner verstaubter Laden,-vollgestopft mit allerlei altmodischem, reizlosem Kram. Ueberall gibt's solche trüben Schanfensterchenmit heruntergewirtschaftetem Hausrat, der sich am liebsten in dunkle Ecken verkriechen möchte, denn er „hat bessere Tage gesehen"; die Leute laufen eilig daran vorüber — wen interessiert schon solch armseliger Plunder —, und doch, mittendrin liegt irgendein versteckter Schatz, und schon ist unser Bummler im aufregendsten Abenteuer! Er ist ja kein „richtiger", zünftiger Sammler, mit Preislisten und Katalogen im Kopf. Ist nur ein Dilettant — ein Liebender. Viel Geld wird ihn seine Liebe gewiß nicht kosten. — aber was nun kam int, dies langsame Finden irgendeiner zarten Köstlichkeit, die unter Hansgreueln. alten Brillen. Schirmgriffen, schmutzigen Bierfilzeii. derbem, angestoßene», Geschirr ans ihren - Befreier wartet —, das ersetzt dem echten Sammler Reisen und Kino und Theater, gibt seinem grauen Alltag den Schimmer, der ihn allein erträglich macht. Ob es nun ein graziöser Silberschmuck aus dem Empire, eine exotische Lackarbeit, eine zarte Rötelzeichnung ist, die ihn lockt und zieht, — noch können sich ihm sonderbare Hindernisse in den Weg stellen. Der Luden ist verschlossen, der Inhaber, ein Handwerker, hat auswärts zu tun. — wer weiß, wann er zurückkomtnt . . . Oder er ist ein schrulliger Sonderling, der gerade dies Stück nur in Mimmission hat und mit irgendeinem phantastischen Hausgreuel zusammen abgeben muß— und nun heißt es. die Ungeduld zügeln, gleichgültig tun, ja. sich vielleicht noch einmal von dem kaum gefundenen Schatz wieder trennen. Unser Händler freilich kennt, seine Leute; er weiß, der rechte Sammler kommt wieder! Der wird, sich lieber ein Haar dringende Notwendigkeiten versagen, als aus seinen Fund verzichten. Mitten in der Arbeit wird er zärtlich zu ihm hinträumen, grübeln, welch Geschick ihn wohl aus wohlbehüteter Sicherheit an diesen trostlosen Strand verschlug — immer lieber wird ihm „sein" Schatz — noch einmal kann er sich fröhlich unter seinen Sorgenlasten und -packen aufrichten, noch einmal hat sein wahres Ich, daS vcrträinnte, schönhestsfrohe triumphiert — und geht es dann glatt und vielleicht sogar allzu schnell — darf der unscheinbare Fund, irgendwo m einem Zimmer seine» Platz finden, wo ihn zuweilen, leise, die verstehende Hand streicheln kann oder aych nur ein verstohlener Liebesblick — so bleibt immer etwas vom Glück dieser Stunde, dem Glück, das den rechten Sammler dem weltvergessen spielenden Kinde, dem hingegeben schaffenden Künstler gleich macht, das. einmal gekostet, ihn immer wieder verführen und beseligen, verlocken und mit dem schweren Dasein versöhnen wird! Dora Edinger (Frankfurt ä. M.) Pfund. — Die 25 Arbeiten von Sa-, muel Cooper, dem grössten Minialuristen des 17, Jahrhunderts in-England,'.wurden/ restlos ausgenommen. Am besten bezahlt wurde, mit 735 Pfund, das Porträt des Herzogs von Monmouth, eines natürlichen Sohnes Carls II, von England, 33(5 Pfund, erbrachte das Porträt, der Lady- Townshend, 357 -Pfund das -des G«>- , nerals Thomas Fäirfax, der Carl 1. hei Nascby besiegt hat.— Von .lotiu Hoskius, einem Onkel dieses jüdischen Miniaturisten, den die Zeitgenossen., bekanntlich den ..Zweiten van Dyck“ nannten, kam' in dieser Auktion ein elegantes Doppelporträt Carls I. und seiner C.attin Henriette von 'Frankreich unter den Hammer, der Preis stieg auf 051 Pfund. Auch Sei t heb v nahm grosse Auktionen in der letzten Zeit vor. Auf der Biieheraiiktion-gab-es l'ii-r- 400 Zeilen hämisch rifti ich er .<!>-- dichte von Heinrich Heine, datiert Bonn 1839, 28 Pfund, und für drei Seiten des Musikers Joseph .biachim. mit anderen Handschriften in einem .Album vereinigt. 3 Pfund. Die Versteigerungen Seligniaii'n und' Beruhen» Gehören zu den bemerkenswerten Pariser Auktinnserl'ul - gen der letzten Zeit. Für die modernen Gemälde der Sammjung. Georges B r r n h e i in wurden ohne Aufgeld insgesamt 1 880000 ff r. erreicht. Hauptpreise waren: 201 500 ffr. für Cezannes „Entree du Vom Kunstmarkt Die Witwe des verstorbenen Barons Edmond von Rothschild hat auf Wunsch ihres Gatten die Graphiksammlung, die dieser Kenner und Liebhaber in über 70 Jahren (er kaufte sein erstes Blatt mit 14 Jahren und sammelte bis zu seinem Tode, 90 Jahre wurde er alt) zusammengebracht hatte, dem Louvre geschenkt. In dieser einzigartigen Sammlung, die 20 000 losy Blätter und mehr als 50 Alben umfasst, gibt es Blätter, welche sogar die grossen Kabinetts in London und Berlin nicht besitzen, so der bedeutende Bestand an italienischen Niellen. Unter den deutschen Meistern sammelte Rothschild vorwiegend die Primitiven und Al- .brecht Dürer. — Die Leitung des Louvre beabsichtigt, den „Pavillon ‘de Flore“ als Graphikmuseum für diese wertvolle Schenkung einzurichten. Der Pavillon, den hervorragende Skulpturen von Carpeaux schmücken, liegt an der Seine-Seite des Louvre. Er war bis 1909 Sitz des Kolonialministeriums und wurde später dem Louvre angegliedert. — Auf Wunsch des Stifters sollen die Blätter in Mappen nicht ruhen, sondern in auswechselbaren SeMukästen dem breiten Publikum zu- Zu dem Internationalen Kongress der iranischen Kunst, der Ende September in Leningrad stattfand, veranstaltete die Eremitage eine grosse Ausstellung. Sie zeigt in grossen Sälen des Winterpalais die orientalische Kunst und Wissenschaft seit der ägyptischen Periode bis zum 19. . Jahrhundert. Zentralasien und China sind gesondert vertreten. Die Idee, eine Ausstellung von Zeichnungen des 18. Jahrhunderts zu veranstalten, konnte die Pariser Kunsthistorikerin Frau-Assia Rubi n stein in den Räumen der „Gazette des Beaux-Arts“ zu Paris in die Praxis umsetzen. wo ein ansehnliches Material vornehmlich aus überall verstreutem Privatbesitz zusammenkam.. Die grosse Ausstellung italienischer Kunst in Paris bringt auch die bereichernde Bekanntschaft mit den Pieziosen der Sammlungen' des Barons Maurice de Rothschild, prächtig« Schmuckstücke in Bergkristall, .. .gefasst in Gold, Email und Bril- Die Versteigerung der berühmten Miniaturensammlung des verstorbenen John Pierpont Morgan bei "C h r i s t i e & G o. in London gestaltete sich zu einem historischen Ereignis. Obgleich Miniaturen nicht Mode sind, lockte die berühmte „Provenienz“ doch den'in- und ausländischen Kunsthandel in .das altbekannte Auktionshaus. Man bemerkte als Käufer im Auftrag privater Sammler oder auch im eigenen Aufträge Wildenstein (Paris). Shidloff, Floorsbeim, Goldschmidt (Berlin—New-York).Levy. Weyler und viele andere. Die kostbarsten und berühmtesten- Miniaturen gelangten an das Victoria-Albert-Museum. Das sogenannte „Armada-Juwel“ - ein Medaillon mit dem Porträt der Königin Elisabeth, eingerahmt von Edelsteinen, aus der Hand des Hofmalers und Hofjuweliers der englischen Renaissance, wurde mit 2700 Pfund von dem National-Ärt-Collections-Fund erworben und dem. Museum zum Geschenk gemacht. Der Preis betrug etwas mehr als die Hälfte, die Morgan 1903 bei Christie dafür bezahlt hatte, nämlich 5250 .las d.v Rnuflan“. und. 130 000 ffr. für Mauels „Blumenmädchen", das übrigens' bei Oer ..Veiile Manet"' im Jahre 1884 für mir 100 ffr. weggegaiigrn war! Die besten der 12 Corots wurden mit 75.bis 7(1000 ffr. bewertet, zusammen brachten sio .171200 ffr. liiLM-ts ..Tod Lionardos" wurde uni '10 000 ffr. zugesrlilagen, eine l.andsctiafl vmr Renoir im! öo ooo (fr. und ein Müdchenbildnis von (burbet mit Noch grösser war der voraus-, gesagte Erfolg der Versteigerung Arnold .Soli g m a » n , die unter einem geradezu beäugstigemlen Andrang UH derselbe» Stolle Stallfand. Das--.- Gesamtergebnis.- von über 3 'Millionen befriedigt«, die Erwartungen. Besonders gut gingen die allen Gemälde, unter denen die frühen ..Snngerkiiuhe»“ von Kraus, dllils ■030.000 ll'r. erbrarhlen. gegenüber 10-7 000 ffr. auf der Versteigerung Verkes in New-Ynrk im.Jahre 1001! Zwei kleine „( iuanlis“ or- \ Vf.■Kackxrkivläiv '100 000 ffr., zwei ' kleine . flämische. Tapisserien. IIIO 15 OOO entstünden, wurden Mit» 101 (101) l'l'r. ziieescli Inge ■18 001) ]fr. ftir Roilms „Elnctit «Ins Amor“ der mich Amerika ging. Ein Paar Kandelaber aus .lern |S.-.lnhi -'. Ininderl. gesrlmiück! mit chinesischen PorzellaiistnluoMen, erzielt» 14 000 ffr. Aus den Antiquariats-Katalogen Soviel Kataloge — soviel Wißen/-- gebiete! Besonders vielseitig dietes Mal die Verzeichnijitb die das '.'Inti-, gnariat Ernst E a r t c b a ch tMeidel.- berg) verselidet. Theologie, vebraiea und Judaica unisaßt der Biietjerkata. log Nr. 358. 1.25O'Nummern, nnter denen sich B. K-rilp»i->'s und V(. Silbermairns .vandwörterbiid, zn Talmnd, Midraich und Targinn mit Belegen ans den L netten 'befindet und ein knlturliiitoriich intereinerendes Werk von B. 'Ahichiteui „Hebra- - iiche Grabsteine aus dem I-:. bis l->. Jalirhundert in '4llien 'und A>mgebiiug" sowie ..Tie Jlischriste.ii.de-> alten Jndentriedtwies n> 2llir.ii". Dazu Kiipserstichporträts. Animilen von Kirchen und Nlöstirn. Vilerainr zur . Resormativiisgeidiiclile imd Tbeologenporträts in Littivgraptiien. Während das antiguariidie Büicher--'' Verzeichnis Nr. )»'>') dieser Heidetberger Firma Biictik'iiiin und bm, ■ phik. Porzellan-Literatilr. Photographien alter Italiener und Niederländer sowie.Bücher über Kumt nn'd zur eigentlichen .ttiiiistgesihichte eiOhatt. In dielange Zeitspanne 1371 bis 1700 füt)rt‘ D. 2 a l o m o n s iDerlin-Hatenfee) ' Katalog Nr 99. der Urkunden mit) Haiidichriite» nn* kündigt. Während sich Mar Perl tBertin) in seinen BücherbeNändei.i > 'hauptsächlich ans das \->. hi’-> -*». Jahrhündert verlegt, aber and) alte Und moderne G.ravhik bereithält. Der Deutsche B u ch k l u b l-vanibürg) speziatisicrt sich i» seinem neuen Lagerkatalvg auf bas inter-, efiante Gebiet der 'Anlographeii. tumdenen auch Verzeichnis IOO der Müiichener ' Bücherstube orm bocit Stvbbe berichtet, ..Von Theodor Fontane bis heute" liberiel,reibt dieses Mrincheiier vaus seinen 'iatalog. der deutsche Literatur, aiisläiibuche Literatur derietben Z.eit, Erstausgaben. Widiniiiigsi'iiirte. Th-i;- -schriften Scxien. oöesaintali-7-gab>m und Anthologien in bunter Folge enthält. Ans dein Besitz des Germanisten Erich Schmidt skammru' .mm großen Teil die Bestände', .die Kalalog Nr. 164 des Berliner Antiquariats „D er B >"i ch e r lv u rm" verzeichüet. Vornelimlich deutsche ^Lfteratur. und Theatergeschichte aus ""verschiedenen Epochen nennt der Katalog in 3050 Nummern. Wahrend viele wertvolle Dinge die Lagerbestände des Aiitignarialc-s" Agnes Straub (Berlin \V 85) kennzeichnen, und Katalog 83 JOOO Seltenheiten aus den .B'blivtheken und Sammlungen Proiesior Erich- Schmidt und Tr. Arnold Reim-rün 'vwikü^aus. anderem Besitz"' verheißt. Da sieht uian Almanache und 'Taichcnhilcher. Gnipliil und Hanhzcilhiiiliigcii. bliitogi-.iuinn-. Kiuderln'idicr. Jiililiiabcl». Erlit'ris.. kale>- dnslopartig angrordiu-l und eliciisr bunt und abwerhilinigsreidi. Katalog 70 des Neinihi-ner frimifo-- I -<> a 1 [j? iPcsialisiert ml) dagege'r ganz ans Originat.a»sgabc-n der denti'rhni Literatur und biewt im Ü nid mir;'l ntographriOager Emii) '>!'i'iht,i-:t)i-.. bibliophile! iBerlin -W. -".-.i irnuii Oirrin Ma i r eit reriileii Titel zu gehe! Denn wenn inan ilin dnrdihüiNe! .findet maii in jeder IInti-ra>>Ieitiu uilereiiante Dinge. Z >, inir'ihr» h s'uimhnldts nii 'iljnifd.!z an laue r rtnrm'. ii-tjiiiimuiruu?pa!,r, Geih an Brnct,. Leopold v.rai' v' Uiiti reut!,, bllithelni Leiht. Franz' v. L" hart,. Otto EricI, .Martieben, Nh Klinger. Richiird Tirauß ,,n Ni> Liebeiiiianii! Rnhard Tlran-ß rnöct - ficli. in. seinem TO,reihen »am 23. »921 gern sein ..Bild abhoten. - 2 diinkl Nii.'h-I-.-h.lm rihetn'gi G tiu dem .Umiimmliunim. den, Leit 'öeorg Beit, ii'ir ' alle Aalätnahi heim Tode des .)!anipmi-iiie'ii . >, Holst, den Lörheertraii'z. .am Dei stein antiringei, - tasten zu (an» »Leipzig am I I. u. | - i; i. Da g es 4>e,-wai,dtent>riese ans vier fiat Hunderteii. intime ./Brieie M Lirheriiianiitz an seine ScHwe»! >ina Unditiren .'A„i,i.i ans Bert Paris und Tn,.irMnirf ."yinueit . i Goethe werbe,,' tehendig und te» Briese sind zu teien. - ..ivabei d .tetzst Nicht warttich zu vers|e!,e>, ii -- -Darüber hinaus hat I. A. L t a gar d t -'Autographeii, des Goet! /Schiller-Kreises erwarben n'iid!i de:, Saiiimtorn ein Tonderi'er.ze, nis.. Katalog Nr O5.",. vor. itn, buiiffc Briete van »Üerüic. Bstela und anderen ans dirm Beöl. der (5 sin Baiidrenü, »v,rtl!ii! des iraiizi. idji-ii tbeichäststraaers lii 'J'Jeimi NngedrnOtes tum - Wilhelm' Naa Ndolph 9>in,-,rI.'J.-an Paul, ein ac 'eisiger -Brn-s Frau; Schuberts Briese der »vcumlitn, Friedrichs'! »Großen, schtießtir'i fänndzeichininc ooo Franz Kiiiger. Lieberlnaiii, n 'Bienzct zahlt der K.atatog der Firi Nr. 357 gui. der 0,0 Nnminc mm'ntit. - Noval S t.m n » s u n (Brnii bietet in seinem Katalog Nr. 38 ci und neue Bücher m,.' in, gai, 555 'Nummern, die beweist-!, i viel'eitig die Jnten-"eii der Firi geworden. Aus Bvrratsbücher, L

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