Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 40 (3.10.1935)
- Date
- 1935-10-03
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tunis 3× ep/1048155
- Banat 2× ep/1272623
- Subotica 1× ep/1048123
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Die Zerstreuung der Juden über die Erde XIV. Jugoslawien v,u i>fii liirmiilc- ‘ tf>rliict.-jti'ifciiv-J'ic m, «HM'lauMcn '^cTallcit Trub. hört aus;er Den brrcitc«.- itn vorhergehenden - Adlckinitt bclirtnbpltni ^kiuu'mcit und . Alroaticn- ihm’onien iveiterhin Bosnien. - Ttricr ift int tuoii'fitliriicn in,;uH'i Provinzen aingejeilt, ,,, das nördlich geiciicin-- üPanat unfr . tu da-2 ii'ii>[id>r 3'riiK'fii, bic. bfibC' iniftcrbcm noch Teile tuwi -Alt-.- serbicn ninsajsen. ■ ~ . . A» dein nördlichen Battat ist. die Zaht der Ilidcsn nur gering, iri den letzten zehn Jahren ist sic ans etwa 1200 znriickgegangen. die jedoch über das ganze Gedict verstreut leben: denn nur in drei von .den -0 Ortschaften weist die Statistik ' teiue Juden au-:'. Tie größte jüdische Gemeinde ist B au j a l n ka. Im südlichen Banat Trinska, also da2 südliche Bosnien mit umfassend, leben gegenwärtig noch über I<) QUO Juden, vor zehn Jahren noch säst >2 ONO. - Ter hierin zum Ausdruck kommende Rückgang inlisl jedoch auf eine Binnenabwandernug zurückzufübren sein, da diese jugoslawisciie Proninz noch einen jüdischen Gebnrteni'iberschnß aufweist. Tie größte jüdische Gemeinde, hier mit stark sefardischem Einschlag, ist in der Laitdes- Hauptstadt, § e r a j e >v 0. wo k'OOO Inden ihren Lebeusnuterhalt erwerben, d. h. etwa lO Prozent der Einwohnerschaft der Stadt, Dalmatien—Herzegowina Tiefe früher österreichischen Länder sind im heutigen- Banat Primvrska zusammengesaßt: die jüdische Dichte ist hier sehr gering, etwa 600 Juden leben in dem zerklüfteten Küstenlande. § p a l a t 0 (Splitl. die hier bekannteste Stadt Dalmatiens, am Strande der Adria, hat itur eine jüdische Gemeinde von etwa 200 Köpfen. Im rauheren Innern des Landes ist die -größte jüdische Gemeinde Traviiil mit etiva -H>i> ^ubcn. In der Hauptstadt der früheren Herzegowina, diesem armen, fast ganz verkarsteten Lailde, in M 0 st a r, finden etiva 175 Inden ihr kärgliches Brot. Montenegro' Tie früher selbständige Monarchie ist heute der, wesentliche Teil des jugoslawischen Banats Zetska. Zier. in dem Land der Schwarzen Berge, ist die Zahl der Juden — überwiegend Sesardim — sehr gering. Sie ist in den letzten Jahren von. 500/auf 000 gestiegen, teilweise durch eigenen Geburtenznwachs, teillveise durch binnenländische Znwandcrltng. Cctinjo. die frühere Residenzstadt, hat heute nur noch zwei oder drei jüdische Familien aufztlweiscn. auch N a g u s a (jetzt Dubrovnik), ein wichtiger Schlüsselhafen für das Landesinnere, zählt nur 100 jüdische Menschen unter einer Stadtbcvvlkernng von, rund 40 000. Nordserbiept-Trtit Belgrad, Südserbien mit Ma?&donien Tje^rühcren serbischen Gebiete sind im wesentlichen hellte in zwei Provinzen anfgeteilt. -Für die' jüdische Demographie ift die südliche, das Banat Bardarska. wichtiger, in ihm leben heute etwa 8000 Juden, d. h., 1000 mehr als vor einem Iahrzehnt.j Diese Entwicklttng der Zunahme ist in 'gewissem Ilinfange die Folge eines gesunden Geburtenüberschusses, den die alten-sefardischen Gemeinden dieser an Griechenland und Bulgarien grenzenden Teile Südslaiviens noch heute, zu verzeichnen haben. Zn dieser Provinz gehört auch« der Teil Mazedoniens, der Bestandteil des südslalvischen Reiches ist. Tie wichtigste Stadt ist hier Pt v n a st i r (jetzt Bitoljj mit einer jüdischen Gemeinde von über 2700 Atenschen unter rirnd 60 000 Eimvvhnern und weiter nördlich ll e s k n b (jetzt Skvplje) mit 2000 Illdcn unter 00 000 Beivohnern. In Rordserbien ohne / Belgrad.— ist, die Fahl der Inden, sehr niedrig. Auch in der größten Stadt dieses Bezirks, in % x \ ch. leben nur - wenigehundert Inden. . ' Einen eigenen Verwaltungsbezirk bildet die vi aupt st a d t B e l g r a d mit etiva 9000 Juden. In den letzten zehn Jahren ist der jüdische Sektor hier stark angewachsen. Temvgraphisch interesiant ist, das; die Inden dieser' Großstadt noch einen Gebürtenüberschuß auszmvcisen habeit. wobei der sesardische Einschlag eine gewisse ursächliche Bedeutung haben dürfte. Donauland Ter heute zu Südslawieit gehörende Bezirk nördlich und südlich der Tvnäli. Grenztand gegen Ungarn und lstumänien. hat eine fast ebenso hohe jüdische Bewohnerzahl wie Kroatien. Im Gegensatz zu diesem nimmt jedoch hier der jüdische ' Sektor ab. und zwar größtenteils als Folge eines Sterbeüberschusses bei der jüdischen Bewohnerschaft. Das fruchtbare Land hat große jüdische Gemeinden.- Die größte^ ist das trühere Pt a r i a t h e r e s i 0 p e l (heute Subotica) mit ntcbr als 4000 Juden. R e u f a tz (Aovisad) an der Donau mit etwa 3000, drei weitere Städte , mit jüdischen Gemeinden von je.über 1000 Kopsen und fünf weitere von über je 500 kennzeichnen die größere jüdische, Besiedl-ling im Tonanland. die übrigens fast ausschließlich aichkenasischer Herkunst sind.. Zusammengesaßt ergibt sich in allen Bezirken im Jahre 1031 eine Zahl von 63 400 Juden. 1021 . waren es nur rund 05 000. Es wäre ein Fehlurteil. aus dieser Zunahme auf einen quantitativen Ausstieg der judisclieu Gc'anNtzcit Iilgoslawiens zu schließen.. Tie "knappe Darstellung der jüdischen Sektoren in den einzelnen Provinzen liat gezeigt,, daß -nurchn. ivenigeu .liegenden nur noch ein Geburtenüberschuß seslzu'icileu iü. die voll- . reicheren nördlichen Städte-habett-einen-'so'.großen . Sterbeuberiltmß. zu verzeulmeu, daß gn iiutir.gll zu. ferner. Zeitdie Zahl, der Juden ilillüehen oder : sieh,, vermindern lvird. '.äbge'e'lien'- uatürlich „von-.. einer etwa einsetzendeii größeren Aus--oder-'Ein--- - ivandcriulgsbclveguug: .. Darüber darf derheute .noch nicht ungünstige Al re r s oll s da li b,et der Gesänitherr der lüduatviubeu Juden atuli nicht l'iuivegtäus.'hcii. der dadurat gekenuzeieluiel ift, daß die Zalil der nt den erneu beide» Lebensjalirzehnleu iiellendeil judi'cl'.en iiingwa, Piensciieu 'noch lnapp '4,0 Prvzeilt aller Juden des Landes lnn'aßi. euie Strliklur, die 'ogo.r üoä! eliva-.- güu'liger ist als beim?urai'ci,iiill der -reichs. deilt'äien Bevölkerung der.Gegenwart. Sie jci'i'd 1 s eil e I,u g e ii'd.^sowe'it sie int sclml- „viluluigen Alte-r steht, ivird zuii; größten -Seil in , b'seuilieiieü , Bolksicliuleii. zuin ,geriilgereu ail ' Ptittelscliuleil herällgebilde-i., Bau den 7 .0 0 j ü d is-che trS k u,deu t e 11 Iitgoslaioiens.,- studieren' .iiber 2i»> Jura. ,12-- Btedtzin.. kiiapv' IO's Plulo^ —sophie. .etiva.- ebeuioviel tecluus-ehD B-isseusibäften. Ter üie'l verteilt uch aut dte nbrugeu vochs>hul duztplineu. , - l>r. li. K—1. Ir egiuut lind -gueii. siiilli'. idereu gehz-u i-.IIH.-n.I.-r. , „Palästina isl ein arabisches Land geblieben“ Vortrag in der Royal Central., A»f»tn. 5ociet> Fi! der l'a.üli.il .X'-U'.-I hiell chetz' Faeliri 'Ben -ßaüins erll'lrle.. Oie Zrossarabische OeveZung unä?slä8t!ns Aal i'oüchheim's ,s,Erperl,lue.lit'" .der -' ' Bei der Erörterung des' - jüdisch-arabischeit Problems genügt es nicht,-die Bestrebungen des ., Arabertums tn Palästina' und seinen Aachbargebieten ins Auge zu fassen, cs.genügt, auch n:cl,t. den Umfang, des Problems auf den vorderen Trient zu beschränken, sondern man lnuß seinen Blick auf die „produktive Unruhe", die heute die g c s a in t e große mohammedanisclie Welt durchzuckt. lenken. Wertvolle .vimveise vermag einer solchen Blickrichtung ein.Atlfsatz über „Frankreich, .und die pänarabische Bewegung" zu biefen, den Tr. Rudolf Fried mann in der katholischen Plonatsschrist „Hochland" (32. Iahrg.. Pr.' d> veröffentlicht hat. Tbzlvar'Tr. Friedmanu. ivie aus der Titelsasmng seines wichtige»'Allssatzes ersichtlich, dieneue nationale Belvegllng des slravertums eigentlich nur in ihrem Zusainineuprall mit der' französischen Kolonialtnacht aufzeigen ivill. fallen dennoch über. die engere Prvbleinstelluug - hinaus Schlaglichter auf das gegenwärtig akute Spannnngsverhältnis zivischeu der abeudländischeu Welt und der Welt des Islam. Tenii die uralte Auseinandersetzung zwischen Lkzidcut lind Islani ist nach der Pieinung iinseres Geivährsmanns der tiefere Grund jenes Spannungsverhältnifses. Teu äußeren Anlaß hat die Wirtscliaftslata- , strophe gegeben, die int Gefolge der LLeltivirtschaftskrise über die eingeborene Bevölkerung in Tunis und Algerien hereingebrochen ist. Ter Zusammenbruch wurde dadtlrch mitvcrschllldet. daß das französische Äcutterland infolge der eigenen Absatzstockling die Einfuhr nordafrikanischer Erzeugnisse — Weizen, Wein, Tel und Gemüse drosseln mußte. Tie wirtschaftliche Unzufriedenheit sucht sich nunmehr in politischen Forderungen zu entladen: 5 Atillionen mtlsclmanische Eingeborene, die aus einer sehr niedrigen Stufe der Zivilisatiott stehen, verlangen das französische ^Bürgerrecht. Tenn bisher sind sie nur französische Schutzbefohlene. keine Staatsbürger. Die Unruhen in Tunis und Algerien sind kein vereinzelter Vorgangs Auch die übrigen Provinzen des Islam sind inZBewcgung geraten. Rund 25 Atillionen Ptenschen sprechen arabisch. Allein in Europa gibt cs 2.5 Millioiten Islamgläubige, davon 1,3 Millionen in Jugoslawien, rundje 500 000 in Albanien. Rumänien ttnd Bulgarien.? Schon nach dem Weltkrieg machte die alte pailislamische Beivegung. deren-Träger der türkische -Sultan ivar, .neue Anstrangungen: 1919 unter nahm König Amanüllah von Afghanistan jenen tollkühnen ilcbersail aus .Indien, der selbstver- - stündlich'mißglückte. In Kairo trat die ..Bereinigung jilnger Pcnselmanen" zusammen, die die ilneingeschräukte Autorität des Korans, der nicht nur das Rcligions-. sondern auch das Gesetzbuch des Islams bildet, wiederheritellen ivill. Sie betreibt eine Gegenaktion gegen die christlichel, Missionen.'di'e-auf eine Zurückziehung der, Kinder aus den Missioiisschulen-nbzielt. cic predigtdie Solidarität aller Piuselmaneu. '1920 trat in Tunis die sogenannte „Teslnrpart7i" als Trägerin der, nationalen ,Schnincl,t in die Erscheinung. Seit den; Jahre 1930 machte sich Tr. Bendjellul. ein Arzt, als Wortführer der Politischen Forderungen der Eingeboreilen Algeriens bemerkbar. Das arabische Königreich Irak ivurdc als, ein selbständiger Ltaat geschaffen. . - Trvüdem ist die alte panislamisclie Beweguiig tot: denn die Zusamtnensassung des Arabertums, in einem großen politischen ^taatsgebilde hat. sich als undurckstührbar crivicsen. Tie neue Pan-' arabische Bewegung-trat, die Erbschaft der panislamischen an. Sie ivill die sprachliche Gemein- ,-schast zur Grundlage einer kulturell-pvlitisckieu machen. Ibn Saud wurde die führende Persönlichkeit. Seine Erfolge — insbesondere die Eroberung Meltas — haben das Selbstbewußtsein , der islämischclt 'Welt außerordentlich gestärkt. Er , stimmt heute beiliahe fchvn - die -Ltellnng eines arabischen Kalifen-'ein., -Während Ib-n' Saud die Annäherung zwischeil seinen; bieiche -Äedichas illld dein Irak betreibt, ist das Arabertum unter feiner Leitung in c-inetl deutliclien Kouslit't mit Pinstafa Kemal -Pascha geraten. Senn die Abschaffung de.s Kalifats und die Aluiäherung der Türkei an die europäische ' Zivilisation wird arabiicherseits als ein Verrat an; Iilam empfunden. Von Ptckta geht der puritanische, liuverföhnlichc Geist eines äußerst strengen. Islam aus. der einer Kampfansage an die europäische Zivilisation entspricht. , Tie juNgüghptische Bewegung stößt in das gleiche Horn. Tie neue islamische Trthodorie trägt -ein maßloses, Selbstbewußtsein zur Schau, sie vertüildet geradezu: „Tie europäische Zivilisation ftehtvor dem Zusammenbruch und wird diirch etne neue'ersetzt werden, deren Träger die Völler des' Iilam sein werden," Don Palästina ist in dem angezogenen Atlfsatz Rudolf Fricdmanns nicht die Rede. Trotzdem ist die R'eaktlou der von ihn; gcscl,ilderteii' Eutivick- ' lungen aus Palästina nicht von der Haiid, zu wei? jeu. Teuii' stergde in dem Lände, ,'n das die jüdijchen, Einivaiiderer die Pietlioden der europäischen Zivilisation hiiieiligetragen habe», muß-der Kontrast' ziviicheu deut Aheudlaud und dein A'aheu Lsteu" besonders-eindringlich hervorlreteu. Metla ulld Tel Aviv hezcicl,neu bereits heute einen Gegensatz, dessen Sehärse und Ans,naß Voraussicht Iiel> in der loiumeudeu Zeit lioeh eine uiiliebsauie Steigcrulig erfahren ivird. , Es - ist - ein - verhäng-- uisvoller -Irrtum', wenn »lau bei der Aiisrolluug seuer Frage .nur die oerarinte und aus einer üiedrigeu Wirtsehaslsstiise ' stehende arabische Beoöllermig Paläst'inäs, berücksichtigt.. Es sind be reits deutliche Anzeicheil dafür vorhanden, daß die 26elie des neuen pannral'jschen A'ationaiisinns iiaeh Palästina hinül'ergefckilägeii iil. Das nalionale lind'zivilisatorische Zochgestiht des erioacliendeu Islam hat auch den Arat'eru 'staläslideir i'lacken -gesteift. Selbständige Slaaien, u>ie das Königreich-Irak nnd naineiillicl, das Reich 'Ibn Sands sind dazti angetan, ein Gesistst der politischen. Iluabliäugigleit vv» de»i ' europaisclieu 'Iuiperialisluus bei den palästiueusischeu Arabern loachzurilseu. B>au darf sicl> »icl>t dauiil zusliedeugebeii. daß der Ausbau Pli!ä>!iu<>s ,letzten Eudes auch il>ueu zugutekouliur. und daß sie er hebliche Borteile durch ihn eulpsaugeu. denn der päuarablfche Rationalismus verkündet aiisdruck lich, er wolle „der europäischen Zivilisation nur eine praktische 'Seite . abgeiviiiuen". lim die 'Bor- Herrschaft Ellropas mittels ihrer, eigeueu Bietho^ den z,il stürzen. - Ter Ernst der Situation ist ebenso llnverken»- bar ivie die Berantivortung, die sich ans ihr für die jüdische Führung ergitst. Es gilst setbstve'r-, - stündlich keine jüdische Richtung, die nickst ans vollem Herzen wünscht, daß eine.Ebene geschasseit wird, die ein erträgliches Berhältnis zwischen Judeniüid Arabern in Palästina ermöglicht. IvMiVnui^ v '»rde -tza uz'lraverv olitischeii -Lag ,hcrv Polilil gcgemibcr den I-u uuirde -z>il>lrci'ck)e Inden vc; T.rfiltere -veiin.ck auipn'mheu juuuueu iiu'irdeu ahgc.zogeu habe siclj.die Lage der arabi Iliden seil 1900 venckileckilei Ac.iber »acl, v-iuickiraulau Schch: herulireu und dort und gro>:e Knjütal - >eu Laudbevöll'eruu.z ----. derzüiolge die ioiiallienu--' :>>echle P.ilastiu. Selbui'.-i >ge. de; -Il's, ,Kn,g^jei einescieu der üuchl, das; die'-.Iu'-deu' d>-ii 2!>eg zur Autouviiiii' blocklereu. Tie Juden seien gegen >edc Aeiideruiig des gegeüioarlige'u .luuaiide--, , ,0 iliiuze sie u,cl,l diircl, 'inig>aev.le 0 iii>i',-uide>->ii>e die -ÜÜ-hrheil eclang! habe,,, sie Aea-bec unirden p'cl, au einem- Legislative lAuiueil md,! beleiligeu. falls sie uickit dulieber zeuguilg Huitrn. daß da durch ilire Ieg-iliii,eu A,i»pr-ücl,c geuhiilst loel'dei, Ii>>- -Aei-lraiiei! -zur eiigliic!»-,, ->>>-»,-->ii,,g iei iic Scliioiiidcii. da ste - siilieu. daß ,di>- 9>eg,eri,uc 'iunerUliiide iei, dem i-n» ji,di,ck,ec Seile aiis 'geüblen Druck staiidzul,alleii. Das ^us4vandererproblem im Völkerbund . Ii.li Bölterbuiidsral I;.,( der Berlreler i»"t Ekuador de» -Bericl,! der ' polilifc!,e» Komiliihio». I'etresteud die Eiuieluiiig eines S.ul,verständigen» . - - „ . lomitees zur Priifiiiig des iii'i-,oeg,sck,eu Bo,D Selbst die radttalzionistischc Rlchtliiig des.Rcvi-.- ickil>;ges einer 2>ereiiil,e,!lu!,»,ig des Äüsioaudelersionislnus macht darin keine Ailsuahme: Iveiiighilfsioerkes unter uiiiiijllelbarer Amuckst des. stens hat die Staatszionistische Organisation (Bereinigte Nevisiviiistkii Teutschlauds) auf ihrer ersten Reichskönserenz, die im, Oktober 'vvngeil Jahres zu Berlin stattfaud. ausdrücklich erllärt, daß sie eine Berstäudiguug mit „dem stamniverioaudteil , und-ritterliche» arabisclieu Volk" ersehne. Allein der gruudsätzliclie Verzicht aus kriegerisch-' Loiiii,- geu genügt nick,!: beim schon die Wettl'ewerbsidee. der ..nationalen Arbeit", die der ReviiionismnS für Palästina empfiehlt, uiib gar ec» feine vvlitisctie Parole der „Schanuug eines Iudeuiiaa'-' heiderseits -des Jordan" bergen aiigeficksls' des aggressive,, Iflaiiis Züudstosf in sich, Tie Juden Palästinas hesiudeu ncl, dem Arat'crproblem .gegenüber in derselben Lage nne' Bollerbuudes. vor.selegl, Ter -B,-l-iiIsti-Fi>stl,-r llarlc, 1un.1t un i bi* beinnht 1 e111. 111 v dieiechKuniiloe. das' dein cKollcrl»nid-ma> aulai-.Iicl, st-iiici/ uaclsstcu -Tagung im Iaiiiiar l'.'-stst fettj__imuIn 1 (}ten/ iil>er beit uoriuegiicku',, 2>i';-icl,lag ev,tntten fiMI. i/ie Kagdidalur. ststckier -perjoululsi.-ilcu p, lieiievii. dueiuericils die eifnrbevJtilte v 1 m 1 ifitn11im betiItmi, au-, di'icc'eils nickst iu dircllc, 23-i>uiiouug ,mcl de,,-. jeuigcu L rg»uiialuuicu iielseu, dusi,ä, „ns dem z'lii-'-ioauderi-rsclust: bc-,a'i>-i>, 29ie der Genier Iia 'steclc.eb-,- enasjc», iuerd.-u dem Ecpcclciili'iiiilce ein b-iiglauder. i-iu,nisose. ein Avrioeger „ud e-,u i ul,eck»'!lo»mle. iu»g!„l,er' iveiie ai,cl, eiii^ Ielmce, sec aua,e!,o>eu 7 >,-> Km»,-' lee ivird iu> ezeuil-er in cuem zui>iiu,„e!ilreseu, u»; iei» 0,»lack,len >uc den 'B-stlei buiid in! ’j n »1-! I ei,. - Auslandsnachrichten Holland Bei der diesjährigen feierlichen Eröffiunig'der-. uiederläudifcheu' 'Generalstaatiii im Zaag n>ar zuiü erstenmal ein -Uabbiuer als Verl re>er N-c, südlichen >steist!ie!,ki it in vollem L rulit a;inlu-,e,,ä. „Tie holläudifcksr- Regierung Imtte zur 2ß-cle>u»gf-ir Thronrede durcks stöniaui 2ßillielnr,iK den Lberrahbiuer S. I. S. -L» i r s ch Zivolle als raugältestcu lliabbiuer eiugtladen. , Italien Tcr 3>c-!ior des italieuifcheii Rahhiirerfemiuar- 9 und eheipalige Ltzerrahbiner von Florenz, Pr-' fi ffvr lliubertv E a 1 s u 11>; ivurde von -h.nn Pius XI. i» längerer Audienz enipfangen. Pro -feifvr-.Eafiuto legte-- dem - Papst - sein . foeden n-cfcksieilclu-s Werk über die hebräischen Da im icisriften in der vatiianiicheii Biblivthel vor., 7e'r Papst erörterte, in etiva halbstündiger .lserz!i,hc',- lliltecrediiiig mit Professor Eamitv eine :ße,l,c jüdisch-iviist-nschisllickser Fragen. Ten in Eurzar-tuiig nah? bevorstehender kriege riicher L peraliouen gegen Abessinien naa. Italienisch-SviilaIlland und Erhthräaentsaiidscu Truppeiiableilungeii lind als jüdische Fr-ldgeistliche' zivei -jnnac Rabbiner zugeteilt worden, da full unter den Irciwillige 11. die sich für den abel , -sin'ischen Feldzug gcnteldet haben, auch zahlreiae- Iuden befinde 11. i_-— ---- Peru Ter - 'Minnterprä'ident von . Peru. Ibauuc: Rvdrigucz., b-rl der jüdischen Gemeinde LiMlr .milgeleill, daß-die' Regierung' bereit' sei, zehuquatiiiziertcii judi-'cheu^ZS'chatzmeistc.ru, aus Tcutfchläiid du- Aicoerlanungin Peru zu der, l 1^ Anlaß mm au der die Bertri-I mü',1 -clsuler dicicc Sa,nie bclcagi elioa Tschechoslowakei ‘ ,\m Prager Geiiieiudchau - 'and. uui>,r ,zj -Be!i-i!i>z,lu-g die fouit11111ereuaciv<e 1 u-1.11, laug des Freuiidl -streiie - der-li>l,>-ck,oila»>a-l! -Legionäre, jimi-chcrbllänuii uni,.. ,'iua-c hustleu «sti-ueral i 'V.!>(a 1 e. .Aigc'uieuc liaugigcn Li-givliärverbaiiees'. , .linii inu-iüi di-r neuen Orgaui'aliou uuirde, i'r, L--!ac (9 -.uiil.Bi'rultt-udeii D lelii-ec! rrtz , 'der L!-- cz: lcu -Hiifr licliechosloioaliscki'eu Legiom-»: .Ober'-iinla -Tr B ti st m e l geioa!,li,- Tcc Fceimdc - l!che,I,oiloiv,ilinlicr .Lcgmuaciqn-di'-lscr .'llbezivcckl die lyclsalliiug der 2eg>oi.!äi->r>;di>i>, lieicr Auflage. Ii< r Wandkalender Jahr 1696 hei.