Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 25 (20.6.1935)
- Date
- 1935-06-20
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sport der Woche Wassersport Berlin Als vor zwei Jahren die Berliner Nudcrvereine, die vorwiegend nutz jüdischen Mitgliedern bestanden, vor die Frage ihrer weiteren Eristenz . gestellt wurden, fanden sie^als 'AuswegdenZusammenschluß in einem..Verband, der jüdischen Sportlern und vor allen Dingen dem Wassersport- Nachwuchs Möglichkeit zu sportlicher Betätigung und Erziehung 'gibt-- Der Wa s s e r s P o r t * ver band i m S P o rtb nnd des HjF.der etwa. 600 Mitglieder' in vier Vereinen' umfaßt, hatte'kürzlich zu einem Geineinschaftsabend eingeladen,' in dom auf Aufgaben lind Ziels des Verbandes hingewiesen wurde. Besonders bemerkenswert rvaren die Ausfiihrurigen von Richard Gm 3, der in kurzen Süßen zusainmensaßte, was der jüdische Wassersportler zu tun und zu lassen habe. Es wurde weiterhin, berichtet von den Leistungen und der Arbeit des Verbandes, der schon seit den; vorigen Jahre Wander- und Dauerrudcrwettbewerbe Und Regatten hat austragen lassen, bei denen beachtliche Leistungen erzielt wurden. „ R. H. 8t. Schwimmen Berlin Die BSG 33, deren Schipimnier im deutschen jüdischen Schwimmsport mit tonangebend sind, veranstaltete ihr ziveiteS L e i st u n g s s ch w i m - men. Zwar stehen die Spitzenleistungen der jüdischen Schwimmer noch beträchtlich hinter denen des DSV zurück, doch, zeigte gerade diese Beranstaltung mit den beachtlichen Leistungen b£f/ jungen und jüngsten Schwimmer, daß auch tm jüdischen Sport, genug Veranlagungen vorhanden sind, die bei eifrigem und systematischem Trai- -ning zu den besten .Hoffnungen berechtigen. Von den Wettkämpfen verdient besondere Erlvähnung das 100-Meter-Krauleii, in dem. Löwy den Favoriten Mannheim knapp hinter sich zu lassen vermochte. Ueberhaupt haben sich die im Kraulstil erzielten Zeiten recht erheblich gebessert: .im Bruststil lvareil die Konkurrenzen nicht gleichwertig genug besetzt, da ein großer Teil der besteil BSGer am i-tart fehlten, so daß die Zeiten etwas-ungünstiger lauteten. . - E r g c b n i s s e: SO - M c t c r - B r u st: Mädchen, Jahrgang 23/jüiiger: 1. Rvsenberg 55,7. 19/23: 1. Szamatvlski SS.8. — 00 - Al ctcv - B r u st: Alädchen, Jahrgang 19/23: 1. ll. Rosenderg 1.05,4. männliche Jugend, 10/23: 1. Benjamin 1.07,5. — 100 - Ale ter - Brust: Weibliche Jugend, Jahrgang 19/23: 1. Silbcrstein 1.53,0, 2, ftudimium 1.53,5, -10/18: 1. Gerda Korn 1.40,8; männliche Jugend, 19/23: 1. Haber 1.33,9, 2. Nenstädler 1.38,0. — 200 - Aleter - B r u st: ' Herren: 1. Arnold 3.21,3, 2. Karn 3.28.0. — 100- Al eter-Bru st: Herren: 1. GanS 1.39.0. — 0 9JI c t c r ffi r a n I c h , männliche Jugend: Neustädter 53,5. — l'O 0 - M e t e r - K r a u 1 c n , 'rtiäimt. Jugend, 19/23: 1. Krapowski 1.27,0, 2. Kochinänn 1.28,0; 10/18: 1. Löwtz 1.15,5, 2'. Mannheim 1.16,0. — 100 - M c t e r - R ü cf e n, mäniil. Jugend: 1. Korn 1.41,0, 2. Arnold 1.45,1, ». A. C. Sportfest des Berliner Makkabi In gemciiisamer Regie veranstälteten am 16. Juni die beiden Berliner Makläbi-Verciiie Bar Kochba-Hnkoah und JBE Makkabi ein int e r n a t i v n a I e s S P v r t f e st, das in abivechslungsreicher Folge ausgezeichnet besetzte leicht a t h l e t i s ch e Wettbewerben, und' -B v r kämpfe vvrsah. Erfreulich ist vor allem, daß bei - diesem Sportfest NjF-Lente mit Sportlern des Blakkal'i-Kreises zum ersten Male in Berlin im friedlichen, Wettkampf standen. Eiiigeladen waren, zu den leichtatyletischen Wettbewerben lieben der gesamten Leichtathletik-Elite des Deutsehen Makkabl-Kreises eine starke Atannschäft des Hagibvr-Prag ruid der I TSE.O 5 B e r l i n, der - ohne einige seiner im isieichsspvrtlager in Ettlingen weileilden Besten antrat, und zu den Bvrkänipsen neben drei Btaklabi-Bvrern ans dem .Reich drei RjF-Leute ans Fraiikfnrt a. M. und Dort in und. . \ Leichtathletik Bei den Al ä » n e r n begannendie Wetttämpie mit einem ausgeieichnten 1500; iOdcv'- 2 a u i und Sieg von Srgler (Wuppertal». der nacli ansänglicher Führung Wertbens die Spitze »ahm und in 4.23 Alin. unangefochten vor Werthen und Hirsch gewann. Einen weiteren Sieg holte sich der-junge Westdeutsche über 40» Bieter. A»i der Innenbahn lausend,-hatte er schon ans der Gegengerade» die Kurvenvorgabe ausgeholt und siegte leicht in der iiir die schlechte Bah» ausgeieichneten Zeit von 52.1 Sek. . Interessanter 'alssein Lans waren jedoch die PIneierungskämpte Hinte rihm. Fröhlich (JTSE>, der' iibernervös an den Start gegangen ivar. Halle zum. Schluß nicht mehr die Kraft seinen betannten und gesürchtete» Endspurt aniiehen zu können und -mußte Sekniidenbrnäiieile tzinter -Fallenberg und Sorkin mit dem'4. Bläh vorliebnelnnen. Während iin 3000-Meter'Borgabelansen. das BirnlwN, tBragl -vom 1'uil vor dein mit >50 Bieter 2'-orgabe bedachten Sätinger und dem ebeniatls vom Bial' startende» .-Berliner Loschinski i-n 9.50 .Bii.n. gewann- und - im . -K u g c l Ü o ß ni und T i s t n s w e r i'e n. das der 'Prager Freund U sin üch mit Beschlag belegte -- t205 Bieter im Kligelnoßeii und 40.2 Bieter im Diskusiverie» waren seine giilen Leislnngeii — die 'Ausländer dominierten, -blieben ani der Spriul-- sirecke die-Bar Kochdaner liiigeschtagen. Sowohl im Endlans ül>er ',00 Bieter, den einmal inehr Dr. Lewin in -11.3 Sek: vor seinen Klubkameraden Schattmann.. 2tnsrichtig nnd Bolbichild in Front sah. als auch die tX»"' Bieter Staisel. iür die .ihre Erste iiiir -II I Sek. gebrauchte, um gegen eiiie gemischte Kreisilaüel und die Jweile ',» gewinnen, war ihnen nicht zu nehiiien. I» den S p r >i » g e » blieben die 2eiil>,nge» sägvächer. 6.15 Bieter sprang Wasser -tirüher Berlin, jehl Hagibor Prags im 'Weit-- ., spriing vi^- dein. JTSEer Sckiai'er/- und 1.65 .Bieter genügten dein Biak-kabi-Bieiiler Blank i'Hannoner). _ ....um ' den-^<>oO>ü>in->>g -siegn-icki' gn bcenoeli^ Als 'Fiiteresiantenes Rennen des Tages inuß vor allem die die Beraiistaltnng abschließende C Ul m P i s äse S t a > s.e 1' angelprocheii werde.«. Schon ani der. Bln-BiekerSlrecke enliwied Srgler, der tür die Kreissla'iet des Biakkabi liei. das -Rennen zngnnsten seiner Btanniiha'l. 'llnch vier gad es wieder spannende Kämp'e nm die Blähe. Hagibor hielt den iweilen und der JTSE lange.;',eil den drillen. Erst 30 Bieter vor Schluß, gelang es Falkenberg, der Henvch üborspnrteii konnte, seiner Staffel den dritten Bläh zu retten. - - - . . . ... Bbiden F r a u e n -- Wettbewerben ist vor allem der I00-B!cter.-Sleg 113.4der löiahrigen lrlvre Bleyer «Franksii.rt. a. MI über die Biaikabiah-Llegerin Keiid',lorra . kHambnrgi beachtenswert. Im Hochsprnng blieb Aenne .Eohn vom Bar Kvchba 'mit 1,35 Bietern Siegerin vor ihren Klubkameradinncn Bicher und Bvrchard, und im .Tiskuswerien mußte - üch Märtel . Jakob von der 32,85 'Meter - werfenden Seliiia Lchnlmann.um einen knappen Meter schlagen Boxkämpke - Zwlschewden Leichtahletikkonkiirttuzeii.wurden dniiii. ans. einem - tm Jnnenraum aufgebanten Ring sechs Boxkämpfe abgcwickelt. ' . - Im. Fliegengewicht standen sich zunächst der Leipziger Lieser- und der Berliner Aiakkabi-tvlann Rüben - gegeniwer. Aach ausgeglichener erster Runde kam Rüben, der harter schlug , und dauernd--im Angriff war, zu einem verdienten Punktsieg. Sprecher Regen kann der Sportbegeisterung keinen Abbruch tum Der Boxring ist ein gutes Regendach für kleine Zuschauer Langmann (Schild) stehend, Branntwein (Makkabi) hockend- Fut. Herbert Sonnenfeld (Kolnl gegen AoschkeS: Das Ergebnis, das dem Berliner Blakkabiah-Sieger den Punktsieg gab,, ist für Mvschkes sehr schmeichelhaft: denn- Sprecher, der sich in den ersten beiden Runden eine klare Führung ervuuktet haben muß und nur die letzte Runde abgab, hätte mindestcus ein Unentschieden verdient. Im Federgewicht hätte dann Franke den-Ehemnitzcr Gabler zum Gegner. Erwärtungsgemäß war Franke haushoch , überlegen und landete gegen den tapferen Gabler' serienweise. Zum Miederschlag reichte es jedoch nicht, dazu war der Gegner, der schon viele Jahre im Ring steht, viel zu gewitzt und zu-^hart im Nehmen,. Im-Hauptkamps des Tages standen sieh anschließend L-angmaun, der RjF-Reichsmeiste« aus Frauksurt a. M,, und Branntwein gegenüber. Nach schönem, wechsclvoUenv Gefecht erhielt der Berliner. der viel genauer boxte: einen verdienten Punktsieg gegen den Süddeutschen, dessen temperamentvolle Schwinger allzu. oft ins Leere gingen. Im Leichtgewicht stand Samt Neumann gegen den hart nehmenden Dortmunder Zell, der wohl eine größere Reichweite hatte, diese aber nicht aiiszniiutzen verstand. Neumanii.' in bester Form, nahm svsvrt die Führung des Kampfes und drängte den Dortmunder glatt in die Verteidigung. Sein einstimmiger Punktsieg wurde sehr beifällig airsgenommeu. Der .abschließende Weltcrgcwichtskampf sah Joel gegen den Dortmunder Klingcr. 91ach ziemlich ausgeglichenem Fight fing sich Klingcr in der letzten Runde einen schweren Haken des .hart schlagenden Ivel. ein und wurde von seinem Sekundanten aus dem Ring genommen. Sieger durch technischeii k. o. Jocll // F.’ Sport und Turnen in München Drei süddeutsche Mannschaften zju Gast Bei in Jtns M ü n ch e n waren während der Pfingstfeiertage die Private Tennisgesellschast slilgsl'nrg. der Sportverein Bar Kvchba Frankfurt a. Bt. und der Sportklub Hakoah Stuttgart eiiigeladen. Der Pfingstsonntag brachte Fnßball- und Hniidballkänipfe. n h h alle r g e b n i s s e am 9. Juni: Swülervorruilden.Augsburg I—München 1b 9:1 (Halbzeit 7 : 0>; FraiMurt I CBleisler von Südwesldeutschlandl— Biünchen In 0:4 (0 : 1't; PTG 'Augsburg—München 21. H. 5 :3 z2 :1>: 'München N>—Hakvnh' Stuttgart Ib 4 :3 l.2 : I <: Hatoah Stuttgart ln—Alünchen ia 3:2 (1: 0). 'Am ZO. Juni: Pvkalrunde PTG 'Augsburg, Hatoah StnUgarl ll>, München lb—'München A. H. o : 5 lO : l g Säsiilervokalrunde PTG 'Augshnrg la— 'München la 5: 5 (0 : 4i; Frankiurter Schüler la— Blünäien I>> 7 : 2 (0 :11; Endspiel PTG 'Augsburg Ia— -'München. 10 5 : 3 . (,2 : 2); ■ Hakoah Stuttgart I— Biünäie» 1 4:2 (1 :21. ' Die Stuttgarter waren foioohi im Einzelspiel >vie als Mannschait besser. - H a u d b a 1 1 e r g e b n i s s e au'i 9. 'Juni: Bar Kvchba Frank'nrt a. M. Damen-München Damen 5 : 3 (4 : i g Bar Kvchba Frankfurt Herren—Biünchen Herren bildete den 'Abschluß des ersten Tages. Das Spiel .liuirtH'1 schön durchgeführt. Die Frankfurter - Manw'chail war einwand'rei überlegen. Halbzeit 5 :3. Endergebnis 8:4. 'Akir 10. .Juni: Biünchen kvmbiniert—Frantiurt kombiniert 8:5 (4 :21. Biünchen perdankie seinen Sieg dem erstmaligen Einsatz einiger Jugendlicher. L e i ch 1 a t h 1 e t i k e r g e b n i s s e: S e n i v r e n: 100-Bieler-Laus:-i. Günzbürger (Biünchen) 11.6; 2l>0- Bieter-Lain: 1. 'Blum (Frankfurt'a. Bi.4 24,2; 400- Meter-Lans: 1. Blum (Frankfurt a. Bi.), 56,0: Weitsprnng: i. '.'iolbmann lBiünchenl 6,11: Kugelstoßen: 1. Kobn l'München) 9,86; Speerwcrscn: 1. Neuburger lBiünchenl 39 97: Schwedensiasiel: 1. Frankfurt a. M. 2.13.8: -I'uoo-Meter-Stäsiel: 1, München l 49.0. — Damen: iOl>oB,'eter-Lailf. 1. Kl.: 1. Leeser (Frankfurt a. Bi.l >1 l: 100-Bieter-Laus. 2. Kl.: 1. Herrlinger (.'Müncheni 44>: Hochsprung: 1. Leeser (Frankfurt n '01.1-135l<?ii,irllr.[if:c.ir 1 Gan, lFrankfurt a. M.) ' 4 iOO:Bieter-Slasiel: 1. München 1 58.0. " Fol. Herbert Senhcnfcld 300 Jugendliche' des Vereins wie der Jugend- . bünde (Deutsch-jüdische Jugend/ Wcrkleüte. Habonini) angetreten.. Ein vorzügliches Bild ergaben die Massen f r e i ü b u n g e n" säpitlicher Teilnehmer lind die Geräteübungen. Vor allem fiel die disziplinierte Haltung der Mädchen auf. Fußball: Jtus I—D..J. I. 6:0; Handball: Jtus I —Bündifche Jugend 5:1; Völkerball: Habonim—Werkleute 3 :1. Besonderes Interesse erweckten die - L e i ch t a th l e t i k Wettkämpfe. Wir sehen bewußt dabon ab, hier irgendlvelche „Ergebnisse" mitzuteilen, weil wir der Meinung»sind, daß es sich bei Spielen unter Jugendlichen weder darum handeln kann, Spitzenleistungen zu erzielen noch, persönlichen Ehrgeiz und. Rekordsucht anzustacheln, sondern daß sie vielmehr dazu dienen sollen, den Gemeinschaftssinn und die freudige Einordnung in ein großes Ganzes zu lehren.. -Es wurden Wettläufe der verschiedenen Altersklassen von Knaben und Mädchen, Staffelläufe, Schwedenstaffeln, Hochsprung, Weitfprunq und Schlagballweitwurf gezeigt. Der Jüdische Turnverein München hat sich mit der / Veranstaltung des Jugendtages ein Verdienst erworben. Die einzelnen Bünde mit ihrer ehrlichen Gesinnungspflege sollen und müssen bestehen; der Jtus steht als große bewußt neutrale Organisation daneben. Aber es ist gut, wenn von Zeit zu Zeit den getrennten Lagern im gemeinsamen Marschieren das große Erlebnis der Gemeinschaft aufgeht. Ca. Hamburg Am 10. Juni fänden in Hamburg die Jügendmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises 1935 statt. Der 17jährige Berliner Sieratzki sprang 5,25 Meter, er stieß die Kugel 11.91 Meter weit. Den Endlauf über 100 Meter für den Jahrgang. 1915/16 gewann Schattmann in 11 Sekunden. Franz Orgler (Wuppertal) lief 800 Meter in 2 Minuten. In der Jüngerenklasfe siegte W. Cohn. (Berlin) in 2.07.8 nach, hartem Kampf gegen Gotthold (Hamburg). Die 100 Meter für Mädchen, Jahrgang 1919/20, gewann Lore Meyer (Frankfurt a. M.) mit 13,2. Die Staffeln waren eine sichere Beute der Berliner. Die 4X100-Meter-Staffel wurde in der Zeit von 45.8 gewonnen. Das Schlußereignis war die Schwedenstaffel, die Berlin vor einer Makkabireichsstaffel gewann. er. Der. JJÄ Hanau führte am 2. Juni ein großes Jügendsportfest durch, in dessen Rahmen ein Schüler-Fußball-Blitzturnier, ein Schüleririnen- ' Handballspiel und lustige Wettbewerbe für die Allerkleinsten ausgetragen wurden. Einen impo- . nierenden Eindruck machte" der Aufmarsch der 180 Teilnehmer und die gemeinsamen Freiübungen. In der Gruppe A holte sich die Äannschaft des 'Veranstalters die Meisterschaft^ Schild-Frankfurt blieb mit 1:0 über Aschaffenburg siegreich. In der Gruppe 8 wurde der Mainbezirksmeister Bar Kochba- Franksurt a. M. glatter Sieger. JTB-Frankfurt a. M. erzielte gegen die Osfenbacher einen klaren 4 :0-Sieg. Der Kampf der beiden Gruppensieger JJB-Hanau ■ und Bar Kochba-Frankfurt a.- M. endete zur allgemeinen Uebevraschung 1:1. Zu T u r ni e r -- s i e g e r n wurden die beiden Endspieltcilnehmcr und Grüppensieger JJB-Hanau und Bar Kochba-Frankfurt a. M. erklärt. ' F. Jugendsport München •im 16. Juni feint» in M ü n ch e n der erste Jligeiidiag des Jüdischen Tnrn- und Sportvereins (Jtus) statt. Bei freundlichem Wetter waren über Handball Dresden < Der Jüdische Sportklub Berlin JSK weilte am Pfingstmontag mit zwei Fußball- und einer Handballmanschaft in D r e s d e n.'Die Handballer trafen hier aus die 1. Mannschaft des Bar Kochba- Leipzig, mit der sie noch eine alte Rechnung zu.begleichen hatten. Leider war es den Berlinern nicht möglich, mit der vollen Atailnschaft das Spiel aufziliiehmen, fünf Mann der sonstigen Stamm'elf mußten ersetzt werden. Rudi Siegel, der . beste underfolgreichste JSK-Stürmer, war dazu infolge einer Verletzung lauge nicht in bester-Form. Trotzdem endete das Spiel nach spannendem Kampf mit dem unentschiedenen Resultat von 7 :7. Schon bei Halbzeit stand es mit 4:4 gleichauf. Inder zweiten Spielhälste holten die Leipziger mit 6 :4 und 7:5 zweimal einen Vorsprung heraus, koiiiiten dann jedoch nicht verhindern, daß bis zum Schlilßpfiff die energische JSK-Elf verdient gleichgezogen hati^.. F, Südwestdeutschland In dem in Frankfurt a. M. am 9. und 10. Jmli ailSgctragenen A.u s s ch e i d n n g sk a m Pf um die R I F - R e i ch s m e i st e r - f ch a i ii F r a u e n h a n d b q l l zwischen dem westdeutschen Meister. RIF Bonn und dem südwestdeutschen RJF-Meister Schild Fraiiksurt. kviintell die, Frankfurter Handballerinnen einen überraschend' glasten 6:1-Sieg erringen. Die Franksnrterinnen wären den Rheinländerinnen . weit voraus. In O.f f e n b a ch a. M. .standen sich in einem Freundschaftstrefsen zwei kombinierte Mannschaften des ISA Offenbach a. M. und des Schild^ Frankfurt a. M. aeaenüber. Tie Oisenbacher waren ^diesmal besser äW . iu^ ihren letzten Spielen miM' landeten einen überraschenden 3 :1-Sicg. Die beste RJF-Frauenmännschast Westdeutschlands. die Handballerinnen des tziJF Krefeld, konnten in Qffenbach a. M. über die ersatzgeschwächten Ofsenbacherinnen einen glatten 8:0- Sieg buchen. Die Krefelderinnen bildeten zweifellos die bessere Mannschaft; dennoch bestand zwischen den Partnern kein so großer Unterschied, wie man ihn mach dem Ergebnis vermuten, sollte. Der Sportklub Hakoah Mainz hatte die Damen- '"und Herrenhandballmaimschasten des Ntäkkabi At.-Gladbach zu East. Die M.-Gladbacher Händballeriniien wären den Mainzerinnen technisch weit voraus; sie gewannen > den fairen Kamps, nach durchweg belferen Leistungen mit 5:0. - : Im anschließenden Spiel der Männerhandballer vermochten die in ausgezeichneter Spiellaune sich befindlichen Mainzer die anfängerhaft spielenden Westdeutschen glatt mit 10:0 zu distanzieren. Die Mainzer Hakoahnex werden von „ Spiel zu Spiel wesentlich besser. Von dieser jungen . Mannschaft darf man noch viel Gutes erwarten. Tas.Entsch ei dungstreffen um die s.üd w e stdeuts ch e Meisterschaft zwischen RIF Wiesbaden, Meister der Gruppe Nord, und Bar Kvchba Mannheim, Meister der Gruppe Süd, wurde am 46. Juni in W i esbad en vor . einer großen Zuschauerzahl - unter der korrekten Leitung des Schiedsrichters Stern (Gießen) aüsgetragen. - Die Wiesbadener warteten diesmal mit einer weit besseren Leistung auf als eine Woche zuvor in Berlin gegen den JTSC 05 und vermochten dem vorjährigen südwestdeutschen Meister eine 10:6- (5 :3) - Niederlage beizubringen. In dem allgemein schönen und abwechslungsreichen Kamps lieferte Wiesbaden das weit rationellere und. energischere Spiel. Auch die Mannheimer zeigten gute Leistungen, scheiterten jedoch an der guten Arbeit des Wiesbadener Torstehers Haas. RIF Wiesbaden wurde.südwestdeutscher Handballmeister für 1935. Fl). F. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!i Fechtsieg von Helene Mayer Bei den kürzlich in New Aork ausgetragenen amerikanischen Fech tmei sierschafr e n der Frauen gelang es der früheren deutschen Meisterin und Llhnipiasiegerin von Amsterdam. Helene Mayer, den im Vorjahre errungenen Titel erfolgreich zu verteidigen. 4ULUiriIlltIllilllilIIIIIIIIlIIIiIlilIIIIIIIIIIIlIllIlIllllllUIUlllUUU[ilUi5UILB Fassball Breslau Am 9. und 10. Juni trug die erste Fußball- Jugendmannschaft des RjF Breslau gegen die gleiche Mannschaft der Berliner Sport-Gemeinschast 1933 zwei Freundschastsspiele ans, in denen die Breslauer.trotz gleichwertiger Leistlingen unterlagen. Im ersten Spiel siegten die Berliner durch Alleingang des Mittelstürmers - 1:0 (0:0), obwohl Breslau zum Schluß stark drückte, während die Gastyeber im Rückspiel vom Pech verfolgt.wiederum mit 2: 3 (1:1) das Nachsehen erhielten. Beide Mannschaften zeigten teilweise technisch und taktisch güten Nachwuchs. Bei Breslau überragte der Ntittelläuser, während bei Berlin Tormann und linker Verteidiger gefielen. Am 16. Juni trat die. zweite Fußballmann-' schast des RjF Breslau auf. eigenem Platz gegen Bar Kvchba Breslau "II in einem Freundschaftskampf an. Diesmal konnte sich der RjF durch einen 3 :1 - (0 : 0) - Sieg für seine letzte Niederlage revanchieren, obwohl beide Mann- ’ schäften ausgesprochenen Sommerfußball vorfüyrten.. Nach tonloser Halbzeit, ging RjF durch den Halblinken, in Führung und konnte, nachdem Bar Kvchba ausgeglichen hatte, durch den Mittelstürmer zwei weitere Tore erzielen. Bei RjF gefielen linker Verteidiger und Mittelläufer, bei Bar Kvchba Linksaußen. vul. Dresden Der JSK Berlin trug am Pfingstmontag in Dresden gegen den dortigen Bar Kvchba mit zwei Fiißballmaniischaften einen Freundschaftskampf aus, in dem die Dresdener sich als äußerst spielstarke, gefährliche Geguer entpuppten. Während 08 im Spiel der beiderseitigen zweiten Mannschaften dem JSK . gelang, den Sachsen noch .ein iliientschieden 3:3 abzutrotzen, wobei der erst 16jährige Dresdener Torwart ein hinreißeüdes Spiel lieferte und allein einen Sieg der überlegenen Berliner verhinderte, mußte JSK I mit 1:3 eine bittere Niederlage hinnehmen. Bar Kvchba erwies sich als sehr schnell und vor allem im Sturm sehr durchschlagskräftig, während die Berliner ihre Airgriffe zu engmaschig vortrugen nnd daher immer wieder den schlagsicheren Dresdenern Verteidigern Gelegenheit gaben, dazwischenzufahren. H.A.C. Berliner Sport-Gemeinschett 1933 e. B (im Sportbund .des RjF, TennisabteilunL- Vom 26, bis 23. Juni N'ndet in der,FriedrichSruher-.Straße 42—18 (8-Bahnhvi Sohenzollerndamm) ein Tennisturnier, osten iür alle jüdischen Tennisspieler,' statt. Beginn 15 Uhr. Geschäftsstelle: Friedrichsruher Straße 42—48 (Telephon: H 9 Schmargendorf 1775). Jüdischer Turnerbund e. B., Frankfurt a. M. 23. Juni. 16.30 Uhr: Interne Leichlathletikmeisterschaften der Mädchenableilungen. 30. Juni, 14 Uhr: Jugendsportsest mit etwa zehn süddeutschen Vereinen. ...17 Uhr: Schülersußballspiel.