Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 24 (13.6.1935)
- Date
- 1935-06-13
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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OV.-Zfg. Nr. 24 4. Beiblatt 13. Juni 1935 Neue Devisenbestimmungen über Anlage und Freigabe von Sperrguthaben _ Von Rudolf Gräupner, Devisenberater^ in Berlin . ■* . ".j.-JuTber vorigen Ausgabe der .F.-B.-Zeitlmg" wurde nn der gleichen Stelle über die Anlage von Sperrgnthaben geschrieben. Im folgenden . wird nun die Freigabe von Sperrguthaben trelimidelt. Freigabe von Sperrguthaben a) Sie ,"y r c i ga b e von Sperrguthaben in einer Weise, die zu ihrer endgültigen Auslösung führt, ist nili solche Sperrguthaben beschränkt, die dem nrf p r ü n g l i ci] e n .-& v n t o i n h a b e r gehören. Tem ursprünglichen Kontoinhaber werden jedoch ans allgemeinrechtlichen Erwägungen solche Personen gleichgestellt, die nicht durch Kauf oder rin ähnliches Rechtsgesck,äst. sondern durchGesamtrechtsnaci,folge lz. B. Erbschaft) oder Auseinandersetzung eines gesellschaftsrechtlichen Verhältnisses oder einer Eieineinschaft (z. B. Miterbengemeinschaft) ein Sperrguthab-eu erworben haben. (Bei Effektensperrgnthaben muß aber innner bei dem ursprünglichen Kontoinhaber Altbesitz Vorgelegen Habens. Tie Freigabe wird, nur für Leistungen genehmigt. die für e i g e n e Rechnung des Kontoinhaberserfolgen. In Erweiterung früherer Vorschriften tonnen jetzt auch ausländische Privatpersonen kleinere Zahlungen zur Erfüllung nachweislich bestehender P e r p f l i ch t.irn g e n genehmigt erhalten. Eine Transferierung ins Ausland kommt nur im Falle einer sogenaniiteu „unerträglichen Härte". d. h. nur wenn besondere kulturpolitische öder soziale Eresichtspunkte ein Entgegenkommen notwendig erscheinen lassen. in Frage; Transferierungen auf Grund von Transferabkommen oder ans sonstigem Anlaß kz. B. ans Reichsbankgewinnanteilen) werden ilierbei berücksichtigt. Leistungen auf Grund solcher Transferabkommen ufw. begründen im übrigen jetzt keine Einschränkungen für eine-Freigabe von Sperrgnthaben mehr. Freigaben kommen namentlich für a l l e Steuerschulden des Kontoinhabers, für . unentgeltliche Zuwendungen im Inland sowie für Reisen in Frage. Ans Sperrguthaben kann demnach nur der ursprüngliche Kontobesitzer unentgeltliche Zahlungen an Inländer leisten. Eine verbilligte unentgeltliche Zuwendung seitens eines Devisenausländers. der selbst kein Sperrguthaben hat, ist also durch den Erwerb von Sperrguthaben nicht möglich. Eine ähnliche Vergünstigung für Ausländer, die lein eigenes Sperrguthaben besitzen, ist jedoch durch eine kürzlich ergangene Verfügung der Reichsbank geschaffen worden, wonach Devisenansländern Register mark für freiwillige, nicht auf gesetzlicher Grundlage. beruhende Unter, stützungszahlungen sreigegeben werden, wenn die Hälfte des Unterstützungsbetrages in Devisen bezahlt wird. - Die Freigabe bei Reisen ist ausdrücklich auf geschäftliche Reisen beschrankt. Erweiternd kann aber auch ans der für Reisen freigegebenen Betrag, der nur im Falle einer Paüschalreise 2000 RM monatlich übersteigen darf, der K a u f von solchen F e r t i g w a r c h, die nicht dem augenblicklichen Reisebedarf, aber doch dem sonstigen persönlichen Bedarf des .Kontoinhabers dienen, bestritten werdend Es handelt sich also hier vorwiegend »m Kleidungsstücke. Reiseandenken. moderne Knnstgegenstände, . Schmücksachen mit hohem Facvnwert, dagegen nick>t international verwertbare Waren mit verhältnis- \ mäßig geringen Arbeitskostenanteilen- Z. B. tvertvolle Edelsteine. Antiquitäten u. ä. Als Reisekosten gelten auch Kosten eines Studie u a U f e ni h a l t s oder Schulde f u ch des Kontoinhabers oder seiner Familienmitglieder in Deutschland. Im Zusammenhang ist zu erwähnen, daß der Studienaufenthalt von Personen, die selbst oder dessen Angehörige kein Sperrguthaben besitzen, in gewissem Umfange auch aus Registermark bewilligt werden kann. Eine technische Erleichter-ung bildet die jetzt zugelasseNe Einrichtung eines S o n d e r k v n t o s. Es kattn genehmigt werden, daß ^iu bestimmter Betrag aus einem Sperrguthaben aus ein Sonderkonto bei einer Devisenbank übertragen ■ wird. ■ ons dem genehmigungsfrei Zahlungen für oben erwähnte Zwecke geleistet werden dürfen. Auch hier darf nur eine Zahlung für eigene Zwecke des Kontoinhabers erfolgen.. Aus das Sonderkonto soll ein. Betrag überwiesen werden, der in der Regel einem Iahresbedarf entspricht. Eine Rachprüfung über dis ordnungsmäßige Berwendimg ist porgesehen; in zweifelhaften Fällen bedarf es einer Genehmigung der Devisenstelle. b) Tie bedeutsame Frage der Finanzierung . von Warenexporten aus Deutschland mit Sperrmark hat folgende Regelung gefunden, die im wesentlichen der. bereits geltenden entspricht. Die Genehmigung zur Bezahlung von hoch - y ft e n s 2 5 Prozent des Rechnungsbetrages neuer Warenlieferungen iür eigene Rechnung des. u r s p r ü ng l i che.it Kontoinhabers eines Sperrguthabens wird unabhängig davon erteilt, ob das Geschäft zusätzlich iü oder nicht. Eine Freigabe von mehr als 25 Prozent des Kaufprdises kann nur ijt besonderen Ausnahmefallen erfolgen, washauptsächlich in Frage kommt, wenn es sich um ein z u f a tz l i ch e s Ai.issuhrgeschaft handelt, das ohne die Gewährung einer höheren Freigabequote nach Lage des Falles nicht zustandekommeu würde. . Für ein solches zusätz- . liches Ausfuhrgeschäft können auch Vermogenserträgnifse in gleicher Weise sreigegeben werden. Ferner kann eine solche Erhöhung des Prozentsatzes bewilligt iverden, wenn P r i v a t p e r - f v n e n aus ihrem Sperrguthaben g e l e g e n t - I.i ch K ü u f e für den vc i tj e n en Be d a r f in Deutschland zii bezahlen wünschen, z. B. Küuie von Büchern, moderneil Kunstgegenständea. 'Möglicherweise auch Automobilen, In allen Fällen muß der Rest des Rechunngs- . betrages gleichzeitig in Devisen oder freier Reichsmark hereinkommen. Mit vielen Ländern ist eine Teitfinanziermlc; von Warenlieferungen aus Sperrguthaben deswegen nicht möglich, weil in den zwischen ihnen und Deutschland abgeschlossenen Verrechnungsabkommen die Verwendung von Sperrguthaben ausgeschlossen ist. und zwar im Warenverkehr mit England, Finnland, ' Frankreich. Italien. Riederlande, Lesterreich. Schweiz. Liechtenstein. In den Abkommen mit Belgien. Luxemburg. Norwegen. Portugal. Spanien. Schweiz. Tschechv - sloivakei ist für die Genehmigung der Devisenstelle die Zustimmung der beiderseitigen Verrechnungsstellen Voraussetzung- Dies muß aber' in dem Verrechnungsablommen ausdrücklich vereinbart sein, denn die Tatsache des Bestehens eines Verrechnungsabkoinmens als solchem schließt die Verwendung von Sperrguthaben nicht ans. Die Bestimmung, wonach es sich hierbei um Warenlieferungen für eigene Rechnung des u r s p r ü n g l i ch e n Kontoinhabers I,audeln muß. findet lediglich dahin eine Erweiterung, daß in Fällen, in denen Sperrmarkgläubiger und Warenkänser wirtschaftlich, eng verbunden -sind, insbesondere durch gegenseitige kapitalmäßige Beteiligung z. B. bei Konzernsirmen. die Voraussetzung der eigenen Verwendung als erfüllt ,$ingefef)en werden soll. Sperrguthaben eines Angestellten der Abnehmerfirma fallen nicht hierunter. Für die Freigabe von An « wa «der « Sperrguthaben für Warenbezüge gel ten darüber hinaus noch erleichterte Vorschriften, die namentlich die, Gewährung eines höheren Prozentsatzes des Sperrgiithabenanteils bei der Bezahlung nachweislich zusätzlicher Warenbezüge . vorsehen. ii. . Durch die neueren Erlasse iit auch hinsichtlich der Behandlung der sogenannten neuen Kredite und der Zinsen ans ihnen sowie der Vermögensertragniffe aus Sperrguthaben eine iiü Wesentlichen technische Rcnregelnng erfolgt. eine Gutschrift von Zinsen und anderen Vermogensertraginsieu aut Sperrkonto nur. in den Fallen zulässig in. in denen dies in den Richt- Icineu-äusdrucklich vorgesehen isi. zurzeit also nur noäi tnr Zinsen aus Sperrguthaben. In allen - sonnigen Fallen hat--die-Zahlung in, der Regel;an--die Kvnvernonskane mr deiUiciie Auslands- . schulden' zu; eriochen: um aber den ansta"ndlsaien --'Gläubigern nudr eine Verwendung.ihrer Ver-x inogensertr>rgiu,ie. zu ermöglichen und den Geschahsbetrieb der Koupersionskaße von Gin- und. Ülliederauszahluugeu »vengehend zn entlasten, ih - die Einriehtnng eines Sonderkontos bei einer Devisenbank vorgesehen, aus das Zinsen und aiidere VermogeuserlragiiiNe mit.Genehmigiliig eingezalilt werden löiinen. und über die zii.älinliehen Zwecken mic die zn Beginn dieses Aussatzes erwäl,nten vvhne besondere Genebiiiigung veriügt werdeii fami. 2liis dieseni Sonderkonto dsirien aber iveder ' Waren anteilsinäßig bezahlt »oeh Anlagen »n Sinne I geinachl -'werden: die GenelunignNg'znr Verwendung .von ' 'Aerniogenserlr.ignissen ' zoni /Wa'renvezng kann-im ülaiynen der ov.'u erwalpuen. Möglictileit. ünr-- zur nnniil lei baren Betz'.'ainng ohne' Zivüchenühallnng dos Svuderkvnlos_.ern%U’t:' . werden. ' — .; ' Zn- Stelle der.Einrhlüiiiig eiiies. Spnderfo»tös-S . 7kämi -' auch 'eine nnnnlieloare Z.alllnng de > - '. '.Schuldners; -nrE Pen bet reisenden Zgveck chi-kch-.-d.ie/Z-.'.S Deiu-se-isicile geneluiiigi Uoerdcii. - .;- S' .S. . ö;- V Die llebcrlriigniig von bereitsam die Konvernonsfasie eingezalitteu 'Betragen am dach . er>- .' - wähnte Sonderloiito oder die lumiitlelbure Freigabe iniktels Zalilnng dnrcl, den Sclni>dncr.w,rd nur bei Betragen bis;,no »nd unter der Voranssetning. des besonderen Hartesalle-- geiietmiigt; inr Zalilnngen.'die iiacli« dein >.. 2>vrit >0:',.-, aii die Konversioustasie geleiilei ivorden ünd. komnit' e.i.ne soiclie Genelmiignng >edocli lenies talls.Frage.. „Neue Kredite“ . Bei neuen Krediten, d. I>. solchen Krediten in in- oder ausländischer Währui'g. die nach den« )5. 'Juli.-1 Olli — iiiid ivkim der Gläubiger eine ausländische Bank isi. nach dem 8. Lttvber loni .— einem Ausländer.von einem.Ausländer eiiigeräiinit worden und in Form von Devifeu oder freier Reichsmark ins.Inland geflossen find, durfte bisher, die Rückzahlung und Lraiisferiermig genehmigt werdeii. Rimmehr ist auch hier insofern eine Einschräntliiig eingetretcii..als bei Fälligkeit vom neuen. Krediten, gleichgültig, ob diese» auf Grund einer Küiidigmig oder infolge Ablaiifs der ursprünglichen Kreditzeit erfolgt, in -erster Linie aus eine — in der Regel nicht länger als ziveifäbrige — Prolongation hingeivirkt werden soll. Lehnt dex Gläiibiger ohne' triftigen Grund eine Prolongation ab. so soll nur die Rückzahlung auf Sperrkonto genehmigt werden. Sprechen stick)- haltige Gründe gegen eine. Prolongation, so kann bei nicht allzu großen Beträgen der Kreditbetrag unter Uinständeu transferiert iverden. in zwetsel- . haften Fälleil und bei Betragen s von mehr als 2'>-0l)>> RRl liegt die Enischeidung bei der-Reichsflelle für Devnenbewirtschaitiin-.. Ter Transser' der Zin.sem neuer Kredite wird wei-torhin als vordringlich betrachtet, wenn der Zinssatz 4'F Prozent .nicht übersteigt. 'Tilgungsbeträge dagegen werden wie Kredite selbst behandelt. ■ Vermögenserträgnisse aus Sperrkonten und inländischen Vermögensanlagen Die Behandlung der Zinsen und anderen Ver- -mügensertrügnis'e aus Sperrguthaben und inländischen Vermögensanlagen hat vor allemI 'TiMweit" eine Rouregelung. erfahren, als zur. Erleichterung der Arbeit der Tevil'enhelleu dio Möglichkeit der Errichtung von ..Sonderkonteu" bei Devi''enbanken mit Genehmigung der Devifensicllcn vorgetehen Kid. ans denen dann, vlme Genehmigung für bestimmte Z.vecke Zahlungen geleistet iverden dürfen. Hier soll nur -noch. darauf hingewiesen werden, daß jetzt grundsätzlich Die Keieb3^virt8chakt8ltammer Ans Grund'-hör ersten Verordnung zur Durch führuilg des Gesetzes zur Vorbereitung des -m.'ganisck>en Ausbaues dm-—deutsche» Wirtschaft vom 7. Rovembcr Ibül liat der Reicl,swirtl«1>afts- - niinister am ü. Mai die Satzung der llleichsivirtsckiaftstämmer erlassen.' Dänin wird, mir es nach der Tagespresse in einem erläuternden Anssatz der ..Dentschen 'fgirtschastszeitnng''. dem . Lrgan der Reichsivirtschastslaminer. heiße, am dem Gebiet der Lrganisalivii der geiverblickien Lllirtschäst ein g e s e tz g e b e r i s ch e r S ch l n ß - st r i eh gezogen. Das Gebäude der Lrganisation der.geiverblichen Wirtschast stelle nun in saetiliclier und bezir.llielier Hinsicht zu fachliclser "Arbeit einsatzbereit.' Die -gewerbliche Lllirtschait könne i hvr volle Aiifinerksamleit ans die großen Probleme Nu; ProchiltiotiUnd Verteilung der Güter.lenlen. Sie Satziilig schaffe endgültig K l n r I, e i t ü b e r d e». i, n n e r e » A n f b a u de r K a »> me r. Jul -v 2 werde hrftinmit,• daß i! glicd e v der 'liritli-;-- ivirtsckiaftslammer fiuh.: die Reickisgrnppen der gewerblicl,en t>llirtscl>aft, die "A.ärlic!>aiiskani>ncri!. die Indnürie- und Handel-.-kaniinern und die Handwerkskammern^ In der ReichsN'i.rtschast'-- kammer.werde eine Arbeitsgeiiieinsckiaft der Iiidn ftvic- und Handelskaminer» gebildet, deren Satziiiig . der ReichswirtschaftsministerSerlasle. .In 8 »> der Satzung iverde das A n f g a b e » g e v i e t der Reichswirtschaftskammer -»mtchrieben. 'Sie bearbeite als Lrgan der Selbstverivaltung die genieinsaineii Angelegenheiten der angeschloffenen Mitglieder. bindere Ausgaben könne ihr der Reichsmirtschaftsminifter übertragen. Der Leiter der Kammer habe dafür zu sorgen, daß die für die Erfüllung der- Ausgaben. erforderticl>e Znsammenarheit der Milgliedcr in fack>liä,er niid bezirklicher Hinsichk fickiergestellt iverde. und könne die R.'itgkieder ersiichen, die lii'erfür. nolnkendigen ' Maßnahmen'anznordnen (8 5,. Die tlleichsivirt fchastskainmer habe einen Beirat 0* 7i. "JiJit' g>jeder dieses Beirates seien; der Leiter, sein Stellvertreter und der Leiter der "Arbeitsgemeinschart der Iiidnstrie- »nd Handelskammer», die Leiter der Reichsgrnppen und der Haiiplgrnppeil der gewerblichen bllirtscliait. die Leiter der W'rt-- schastska»iinern und die vom Reichswirtschasl— ininisrer bernfcneu Rlitglicder. <U. a. ci» ans Vorschlag des Reichsbanernfsihrers berniencr Vertreter des ühit),.7.nalirsianöes und. ein an! 'jine. sckjlag des ReichsmiiiiHer--- des Innern berufener Vertreter der Gemeinden.) In irfr;ii Beirat seien also anck, 'die'Hanptgrnppen der. Indnslrie vertreten und hätten damit Erelegenheil. in allen grundsätzlichen Fragen e.»ticl,eide»d mitzs,berate». RUtglieder der Reicki-->virtichas<ska»>»ier feien die Hanptgrnppen dagegen iiiclit. Die im -zder Satzung der. Reichsivirtschaflskaniiner i'orgeiel>e>ie Satzung der Arbeitsgemeinjcliaft der IiidiNlrieriiid. Handelskaiiiinern sei gleiclizeitig eriossen worden. .eine solche von 11.5 Prozent. Dagegen hallen ''Sctsnliwnren infolge deiclilellsle»'"A.-ellers einen. Umiatzrüclgaiig inn ' > d. Pi 0 ,enl. die 'Facligeicliasle . f 11 x Jaineii- und R,'o,drl>enl>eidiuig einen >ol,l>en von All 'Prozent an'gewiesen. Ser Fortfall der Fuscliüüe sür ,'rnslandietznngen Wirte si'cli oncliZn einem Rnctgang der' Han-Ials»msähe an-, tve- Ick.arte sne Banartilel. Leien und Herbe liallen einen etiva- ><> prozentigen :>>"üelgai'ig orlitlcn, ins besondere, soweit sie'Handwerker belieierten. Sag-.gen hatten Glas-.und Por ze.llhngerrliaile .zlenti-; ' zeitig -ihren Umsatz nmH.5 'Prozent steigern lonneii. Hier hallen ais.r, die -eiiifrl,lägigeii AM,',!mt^rti der. br-oren und Kaiiiliaiiscr ll.l Prozent b zw.'-l.«'> Pro.-, zent lii'her-e Ilmsatze. . . Die 5cbi!der „Dentsebes Oesebäst." ' See 'llraüdenl. debi'-er>'e>F,t-- der . dentiäicn 'hFirtirli.iit 'wei'il. rvie. das '>,'acl>rir>,Ien>n,ro den! iclier Zeitniigsver leger' meldet., im Oi imei ii.'ümen mit dem Reirti-propagandamnuner baraiil l,ni. daß in. letzter I von inipillanojger Seite die Frage der t'esoiideren Kenn zeillinnng denlsc!ie>' tv»rtdiöftr amaev'in. n-erde. (vv I'etwil. d.-ch i'w l'vldü einer aNgeineinen Rege!>i>ig 'eie nMilfmitdie b.-ernrendiing derarliger Scl>ilbe>- und 'Bezeickinnn-. gen niierwnnsichl sin. . Wettbewerbsfragen . R r 1 rti s ii e r np t - urteil über die H er--, v 0 r b r h 11 n g d e rbl n - I a n a r 1 e 1 g e 11 - s ch.1 j! 0 1 » e — i I l> r. w e e -h ir s , n, Po r t -- s af,1 ' t - l e "'e n. - I» de,' ..Inriüisclieiibln'cliemilu 111" < G'.'t iwm K/15. S. "Gl 1 wird llrlril o,-s 'lli'eichsgericlits vom I. Marz ill ' > ,-i > 10^.1 I ♦7,-11 verosfentliclit. in dem a'>i-ges>'i>>it wird. dai>- C.-V.-Leser trinken nur den .Kaffee, Tee, Kakao der Camajo Kaffee Gron^Österei Bremen Vertreter werdnn noch -«ing«-.:»»» e ange'ill,! - glilreiclien «vebielen der <-11 (ii I )i n i -■MVihrl.ni m>e 1 >i .imii " uni! Die Umsätze des Einzelhandels Wir hallen i» d> n> letzten Rnmmer nber die neuesten Umsatzberilliie für den Großhandel und sii-r Waren-- und .Konrliani'ec bericlitet.;>f7mmei>r liegt auch der Bericht der F 0 r s ci> >111 g -> ii e l l e für'de 11 Handel beim RKW über die 'lliarz und April»,iifatze. des Einzelhandels vor. A'acl, -den in der' Tagesprelle liierans veröiienllillilen Anszngeii. ivnrden die Ergebnilic dieser beiden Monate im Hinblick, auf die spätere Lage des Ls-tergeichaftes im April Ill-lo diesuml ziifamme»- gefaßt. ' Danach -waren', die Einzelhandelsumsätze im lü ,- | „ m 1 n r cl,' s cl) .Ii i t t Rl ä r zd bl. p r i l , l 0 ::n m , P r 0 z e nf h ö h e r a l.s i IN V 0 r . j a h'r e. . Sie jlmsatzbelebnng halte sich demnacl, in gleichem Ausmaß etiva mir in den ersten beio.Mi Rionaten li*:'..'»-. (5 -Prozent.». ' Sabei habe dos Go -. imäft in einigen Ziveigen iBekleidung,-unter dem kühlen Wetier,. im Gegensatz zum'Vorsalir. ger litten. Ändere -Zweige.;. B. Eisenwaren, hätten, in diesem ..whr ans .',!iflaiidsetznngszusck,üöe ver-' zichten mü-nen. ohne daß ausreichender Er'atz ans Prrvataufträgeu Zu finden. gewesen wäre, .'-.m Lkbensmittel-tzinzelhaiidel habe die Verlagerung der Feiertage die tppifche Verschiebung am den - April gebracht. Beide Monate' zusammen Härten 5.5 Prozent höhere Umsätze als im 'Vorjahre gehabt. Die Lebensmitlel'ackigeschäste hätten dabei -ihren .Um'atz'tand.'äi,f 'Koüen der .Lebensmitlelableilnngen der Warenhäuser iveiter .erhöhen ' können. Sun Tertilge'chäst' habe sich für'beide Monate zusammen eine Umsatzfteigerung von :» Prozent geoenüber .I'A'.-t 'er geben. Spezialge.schäfle tur Hcirei'ariikcl roic'en demgegenüber eine .nnge. -wohnlich ’ itaefe Unisatzerhohnzig „in 0,5 Prozent a»r und B.'Nwarc-i'ge'chäire infolge der. wenn auch zuletzt besch.-anl'teu Begebuna Ehesiandsdgrlehfn. der ger>'ll>lsl>-'Iaiinii-n gnng zur Beorn.zngmm. 'Ni-.-loiidii Meten g>'mer>llicticn iöel>i«-l.en olnn-. Ul-timrn.?ie de . beuli> der bKare ipieli oagegl-u in Zeiten regiiiig ,'der »>irticl>ii> Rolle eigeniiliiiil dos in der 'bm-cbnng, >a o-uunc-i ,-oer für den Losi-r sonst - n l'r.imbi-nac.moc!,l, o >>l-il I'ei-verber.s' belont werbe. bsi iv-1 n' am -1 >iliom•’( Slaatsaiigelwrigseil. trin -M t!m 11c i» "iml .vi-i-im'-r jiijrm Kapitol und dcrg!e,cbe->. ' s Die sloatliiijen- Abnl,!ie':mi-z l"-ll>elmugi-o ' <n- •' gen die Nminlir tri-mdl-i. iu---lH',naivne amt, emii- . silier b'bire Hallen. ,e,I lv* -. 1' (.7 miinp r*ntulir 1 . .drnig dc- "lcyl)-.'<rrv,>11 f 1 im bln -lande iiiiMühii dcrt^ ar'gcdlincrt >a-- ,'eie,r liia'a r' rnc"aä>' nvcl, tin■■ ker geworden; d,e Scl,, nmp'rnmz innere-- >l-,s-eo li anbeirnid liniere heul ii, ’ i-n 1,1" ■ ieit a mit . die Folge dieser .Lage. Zii diesen it<in111il» n Mag. nahmen seien im VIm-lande hiev und da an-ij Haiidlnngen niid Beikrebnnge.a mm >.r'rna!er Seitlnnziigrrreten.. die ml, alfein gegen die bliisnalime d e n t s cl, e r bllar'e .rul,letea.. - ' Es" lalle siel, .felir wolll di-r Sianbpnn" ver treten, daß der Senkulirin einer Z,eit des bllirt-' .schailskampies des 'Auslandes gegen. deiilscl,e bsiareii auch minder, gute bilarmt . kansi-n solle.. . wenn siein Denl-stliland IierlzeiteUI werde-- imm denke an' die Pröpaganda oon bernienen.. Stellen für Erfatzstoffe.;I>t- A»we',e,!l,r»t des- Praiiden-tej, der 'Aladrm für deiiliches-Reck):. Reichsunnüie-i. Sr. Fron!, "n wie die Sagesprei'e ineldet. der A n - i ct> n ß f n b-S r t t 0 e m e r b r e d, t bei de r?l kadeime - h . driitsipes 'Recht . yi leuire kl»,llil„».-'.-e»de„ z.iiainmrn. ,'-i, . inner Begrüßmigsön'piackie ha> Tr. Frank n.-tcv Wi'irdignng de.» Gesichtspiinktj