Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 23 (4.6.1935)
- Date
- 1935-06-04
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Grbmifc der Zusammenarbeit auf dem Sicdlungsnn.d Bängebiet — sei es' in genossenschastlieher, sei es in anCviTv Aon» -- irniürt auc!) mi'ievthiü'f der vrrl'nU'üfiliaü ,'vovifauitio. 'Jinri)■ der,, langsam slarler iverdeiide Zag in die Porstadte und ttolv tuen trug! vii'ilenhl „nr t.'ni»rminiuiQ bei. Hauptstadt -werden namentlich auf die im Bau beiindliche neue Wasserleitung, die das Wasser aus einer nahe Tel Aviv gelegenen Quelle über eine Entfernung von üu Aliloriu’tprii aus eiiie Höhe von ^nl» Pietern heranfpumpt. große Hoffnungen kreditinstitute bei Hergabe erster Hypotheken Nächstens etwa N9 Prozent der reinen Baukosten, vstm" jede Anrechnung desBodenwertes, beleihen. -Tn»— Nealkreditgefchäst steht also auf einer >ehr gn .sunden Grundlage. Die Mieten: In Tel AvivIunv 'Haifa' ist die Aliethöhe ge- ' setzlich begrenzt, in Jerusalem kam es zu e-ncm Konflikt -zwischen Mietern und "Magistrat.. iveil die Stadtverwaltung ihr Necht zur Festsetzung-von -' Höchstmleten bisher nicht' ausgeubt hat. "Acubautca der jeweils laufenden"Bauiaisvn waren aber bis- . her. von der gesetzlichen AHetregelung ausgenommen. weil man den Bauherren die Anpastung der ■■>' italkplation an btc, wirklichen >Bailküsten.. ermöglichen und damit die Baulust' aufrechterha.lten? ivollte. Aber allmählich zeigt sich überhaupt, daß der AMietsteigernng gewisse natürliche kTrenzen ge? . setzt und. Tie große Älasse dar Bevölkerung rechnet im allgemeinen mit sehr bescheidenen Ginnahinen und Ausgaben. Bei größerem Ansprüchen " erfordert schon heute die Wohnungsmiste einen unverhältnismäßig grvßeu. Teil des Einkommens.^ Sv sind auch hier natürliche Negnlatvreu wirksam. die im Berein-mit den Bsmnhuugen zen- ' träler Stellen den anhaltend starken Unternehmungsgeist vor allzu empfindlichen Abirrungen bewahren. Das ist -auf dem Baumartt besonders wichtig, tveil sich das Äaugeiverbe immer / mehr zu einer Schlüsselindustrie der ganzen ,. palästinensischen Wirtschaft entwickelt hat. Einen.. ueuen Rückhalt hat die Bautätigkeit dadurch be- ' kommen, .daß neben dem. Wohnungsbau der geiverbliche Bau immer größere Bedeutung erlangt. Mögen auch im städtischen Lädenbail einzelne Uebertreibnngeu vorgekommen s--in. so schafft doch die lebhafte i n d u st r i e l l e Grüudiiugstätigkeit immer neue "Arbeitsmöglichkeiteu. Aber vielleicht wird in absehbarer Zeit überhauvt nicht mehr die Baulust der Städter ausschlaggebeud für die Lage des Baugewerbes sein. Große landwirt- . I schaftliche Siedlungen iverden vorbereitet, di reu Durchführung den Bau von Wohn- und Wirt- ' schaftshänsern für Tausende von Familien mit sich bringen wird. . / ' Eeich8arheit8gericht über Ausgleich biirgeriichrechtlidier Ansprüche Zum Gesetz über, den .Ausgleich bürgerlichrechtlicher Ansprüche-vom 13. Dezember 1934 lRGbl. I. -S. 12351. das unter Umständen einen Anspruch aui-Ersatz des Schadens gewährt.-der einzelnen Personen durch eine mit . der nationalsozialistischen Erhebung und. Staatserneuerung zusammenhängenden Handlung entstanden ist-.- die Entscheidung stiieruber .jedoch nicht den ordentlichen Gerichten, sonderndem R e ick,s in neuminiH^r auf dem Verwaltungswegeüberträgt, hat oäs Reichsarbeitsgericht im Urt. vom 9. Plärz 1935 '-«abgedruckt in Deutsch.. Rechtspr. 1-935 Nr. 290). -"Stellung genommen. . Tas Neichsarbeitsgericht stellt fest, daß ein ausgleichbarer Anspruch nicht nur dann vorhanden ist, wenn der Nachteil durch die in Betracht kommende Handlung unmittelbar verursacht worden ist. "Auch ein nur mittelbar^verursachter Schaden falle unter das Gesetz vom 13. Dezember 1934, sofern er nur als durch die Handlung -verursacht oder mit verursacht geltend gemacht iverde. Dies treffe beispielsweise ilHter Umständen dann zu, wenn eine Firma in den Tagen der .nationalsozialistischen Erhebung durch Anweisung einer Dienst¬ oder Parteistelle sich in die-Zwangslage versetzt gesehen habe, einen-Angestellten fristlos zu entlassen, und der Angestellte mm den ihm durch die fristlose Entlassung entstandenen Schäden ersetzt verlange. Der Anwendungsbereich des Gesetzcs sef aber durch derartige Fälle nicht erschöpft. Tie Hauptveremigung der Deutschen Gartenbauwirtschaft. der auch die jlonserveg-- iiidUstrie untersteht, hat die Bestimmungen über die Erzeugungsregelnng von Gemüsekonserven im -Itontiiigentsjahr 1935, das vom 1. Mai 1935 bis April 193»; läuft, erlassen. Siadi und Land A^. - Tel Aviv in in inehr als einer Beziehung das.-. Nem-Zork-PamninaA Wie Neiv-chork ist es die grösste und-.wirischä.kllich regne Stadt des 'Landes, aber nicht.politische Lisndes!-jau.pl.>!a.dt.' Wie.Neiv-, "kjorl ist es das Szeb der Einwanderung, in dem -istii^Teni-de^'tii-enailköiiiinlin-ge.Wilr.z^l- -schlägt, .ans', .dpi.» aber auch ein -Teil iviedersZn aiidere Städte . oderaNi ..das Land - avilieni.- . ..... -. -e.' s T Q-.- Ernpaar sZ'ächte-iid^rM'ge.n''d'ie--Einti'vickl-llttg,--des"- .Perhäl'tnine.s. von..Stadt n-iiidz.Landsowie, die Ent-' wininng Tel- Avivsancker deii'Städteii verausehali-i liehen, »ti denn Iahrzeyiit von >922 bis l'931 hat fid) die städtafelie Bevölterung des jüdischen. Palästina um 92, die ländliche dagegen in» 2(iu Prozent vermehrt. »» den folgenden drei Jahren, aber hat die ländliche Bevölkerung nur.uni Prozent zngenommen. die städtische jedoch.um 7l Prozent. Das Wäehstmn der jüdischen städtischen Be-. vvllerung ivar also in diesen drei Jahren beinaheebenso groß ivie ziivor im Zeitraum von'zehn Jahren. . I'n:tl wurden in der jüdischen Bantätigieit Tel Avivss Iernsaleins und Hgiias 4,5 Piitlioiien LP.-investiert/.,nährend die. Bautätigkeit in den Aiolv'nien „nur"!>>'«> «>>»«> LP. . beaufprnchte. 1933. ivnrdr» im stAvnatsdnrchschnitt in Tel Aviv Banerlaubnisie iür >33 Ziinmer erteilt, in -Haifa dagegennur für 479, in Ierufalem sogar nur siir 1*3 Zimmer. Iin "Monatsdurchschnitt 1934 ivlirden in Tel?lviv bereits Banerlaubnisie für 1141 Ziininer mv'iiattich erteilt und alle stlnzeiehen sprechen dafür, daß dieses Niveau, iin laufenden Jahre mindestens gehalten iverdeii-avird. obwohl . für die Iildustrie Und auch für Wotmsiedlungen immer inehr die kleineren Qrte in der Nähe der große» Städte bevorzugt iverden. In Haifa mit seiner flüriitiselien Indnstrialisieruiig. aber "auch in./Jerusalem ist in jüngster Zeit sogar ein verstärkter Austrieb zu. beobachten. Für die Lg »des- Bodenpreise und Bodenverbesserung . Die. mit jeder neuen Eimvanderuugswellewanssende Nachfrage, die auch heute-das Angebot noch übersteigt, die-Steigerung der' Bvdenpreise. die jn abgesehen von der Spekulation — auch in der Be r b e s s e r u ii g des- Bodens durch Straßen. -Wasserleitungen. Lichtanschlnß und in den damit verbundenen Investitivuen eine natur- . liche .Ursache hat,- der Mangel an "Arbeitskräften und ziim kleinen Teil ivohl. auch die Abivertnng des Pfundes haben in den letzten Jahren die Bau- . kosten.und, die LA ieten scharf iw hie Hohe getrieben. »» Tel Aviv zlün Beispiel ist seit 1931 etiva eine Berdvppelnng sauf -1% bis 3 LP. monatlich pro Zimmeri eingetreten. In anderen Städten und m .stvlvnien ist der Wohuratim wesentlich billiger. Zum Teil entspricht aber der erhöhten Miete auch eine verbesserte' "Ausstattung der -Häuser. Zivar zeigt die Durchschitittsgröße des einzelnen Zimmers eher eine sinkende Tendenz,, aber» aber mau legt mehr Wert auf die Inneneinrichtung, eingebaute Schminke, Wärmwasser-, auch der Borgarten - wird wieder mehr gepflegt. Die neue Alijah hat ans dem Gebiete der Wohnkultur erhöhte Au- . spräche ins Land gebracht, und der Hausbesitzer, der .konkurrenzfähig bleiben ivill, muß seinen Mietern etivas bieten. ~ Man rechnet heilte noch damit, daß sich das stapital, das in' einem Wohnhaus investiertist. mit durchschnittlich etwa 8 bis 12. Prozent verzinst. Allerdings wird der Hausbesitzer davon ..einen angemessenen Satz für Abschreibungen zurückstellen.- der sich nach der voraussichtlichen Lebeusdaiier eines Hauses, also nicht zuletzt nach der Bauiveise richten 'wird. Die Senkung des. .Hnpvthekenzinfes, die durch den. Kapitalreichtuin . des Landes -ermöglicht und jetzt durchgeführt ivurde. brachte für den -Hausbesitzer eine Enrlastnng. Erivähnt sei übrigens, daß die Real- 'MNZEMikNDEL c Altenburg x Mais M.g S. Cihi Immer führend c Annaberg J m inh. Berniiard Chaskel Spezia!haus t. Damenk/eidung Düsseldorf D Teppich-Preuss Düsseldorf, Wehrhahn 2 öesrilndet 1906 »— C Essen ® M. 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