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Central-Verein-Zeitung · 1936-12-10 · 50 (10.12.1936) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
50 (10.12.1936)
Date
1936-12-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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I JOSEF SIMON < 2 5959 U. d, Linden 43.45 seiM904 vermittelt GruhdsfÜcke Hypotheken betreut Hausverwaltungen Amerika, bilden beit. rassischen Grundton Brasiliens. In jüngster Zeit ist noch ein leichtes Gelb durch asiatische..Immigration' dazu gekommen, aber die Nassen haben sich. in Brasilien zum allergeringsten Teil, ungemischt erhalten. Tie Borurteil^lvsigteit, die dort jeder Vermischung der Rassemgegen- - über besteht, ist geradezu sikau nenswert. Tie weihen Eroberer haben sich mit den roten Ureinwohnern gemischt.' dasselbe taten die nachriickeudeu Schwarzen, die die Höflichkeit des Landes „dunklere .Brasilianer" .flennt sowohl mit den Resten der roten wie mit der weißen -Bevölkerung und auch mit den, aus weißrotem Blut entstan'deiieii Biischlingen. Tie Folge ist, daß.sich ein so buntes Bild ergibt, wie es kaum in irgendeinem anderen Land der Ill'-elt zu finden ist. Tie ganze Farbenskala spiegelt sich in den Gesichtern der . Menschen wieder. Ein. leicht übertriebenes Wort behauptet, daß in Nordamerika jeder als schwarz verfemt würde," dem ein Tropfen schwarzen Blutes iiächweisbar sei. In Brasilien werde jeder-als» Weißer behandelt, der auch, nur einen Tropfen weißen Blutes, in sich habe. Ter Anteil der „dunkleren Brasilianer" nimmt von Norden nach Lüden zu ab. Er ist^aber rm Straßenbild selbst der südlichsten Ltädte noch sehr stark. Einwanderung und nugehinder-te Bluts- Vermischung haben ein starkes Anwachsen der Bevölkerung.Brasiliens zuwege gebracht. Noch' im Jahre 1900 wurde die Einwohnerzahl auf 17 Millionen geschäht. Stimmt die Zahl für E | T fi Grosse Auswahl [ M B ■ ■ B eleg. Modelle, billige Preise nur KUrfUrstendamm 29 die Gegenwart von über 18 Niillionen auch nur annähernd, so hat.sich die Bevölkerung in einem Menschenalter nahezu verdreifacht.. Theoretisch kann es also in einem solchen Land überhaupt.keine Schwierigkeiten geben, eine irgendwie erhebliche Zahl von Men- -schen, die ihre europäische Heimat verlassen wollen oder müssen, unterzubringen. Tie Zahlen der bisherigen jüdischen E migration- . aus Deutschland sind so minimal, daß sie bei objektiver. Betrachtung der Tinge kaum irgendwie eine erhebliche Nolle spielen können. AVer auch hier stoßen sich die Tinge hart im Raum. Der aufmerksame Betrachter darf nicht nur die schematische leblose Frage nach einer theoretischen Aüfnahmemöglichkeit des Landes stellen.' Es handelt sich auch darum. ob die etwaige Einivanderung ohne Schaden für die beskdl,enden Gemeinschaften untergebracht werdenkann, und ob sie in nicht sehr ferner Zeit in den Wirtschaftspro-' zeß des Landes eingegliedert iverden und sich selbst ernähren kann. Tabei ist noch zu berücksichtigen. daß die Frage des Erwerbs des zum Leben Allernotwendigsten sicher in. der vordersten Linie steht, aber, sobald es sich um Menschen handelt, die von zu Haiise den Anspruch auf einen gewissen Lebensstandard mitbringen und iiatürlich sviviel-wie möglich von ihm ausreclsierhalten möchten, kommt es doch noch auf eine N-eihe iveiteree Umstände an. Es genügt darum nicht, ein Land wie Brasilien*ausschließlich unter dem. Gesichts-, Punkt zn betrachten: hat hier-noch eine, größere' Anzahl von'Europäern chlab* Auch wenn — was zum mindesten als-zweifelhaft betrachtet werden muß — man mit Sicherheit sagen könnte, sie werden überall willkommen sein, so bleibt doch die Kehrseite der Medaille zu betrachten. Werden diese Menschen in diesem Land außer dem Broterwerb auch sonst eine -ngebung. ein Klima.. Lebensbedingnngeu ' können, die "ihnen.'das Leben lebensscheinen -lassen, die in ihnen den ' Aufbau ihrer Eristenz und ihrer .. *"n können..ist ihnen eiir Leben-.' wn Gemeinschaft 'ähnlichen uideüberhaupt inöglichs sionat in Brasilien ver- , l u n g e u' b e s c h r ä n.k e n. s i ch die Städte -Kuv de> Ia- Pavlv und Porto Alegre. und iveikere Umgebung ist wenig. ivenn man will, nid in allen Teilen zu erin-' sehr lauge Zeit: aber esser als nichts und erlaubt :r Borncht— eine Anzahl __ m zu ziehen, die für' die eu Einwanderung von Intcresie sein können. Ties um so mehr, als sich die bisherige Einwanderung im wesentlichen auf' die beiden Städte Rio he Janeiro.und Sao Paolo konzentriert hat. In Rio de Janeiro sind von 2085 aus.Deutschland in der Zeit von Januar bis August 1946 angekommenen. Personen 1023 Juden gewesen. Für das gesamte Jahr 1935 sind 750 jüdische Einwanderer aus Deutschland gemeldet worden. Insgesamt sind in den letzten vier Jahren etwa 3000 j ü d i sch e Einwanderer a n s D e ti t.f ch l a n d nach Rio de Janeiro - gekommen. Tie jüdische-Bevölkerung Rios. das ungefähr 1-2 Millionen Einwohner zählen mag,, liegt, einschließlich dieser Einwanderung, zwischen 15 OOO und 20 OOO P Erschien; - davon betrachten sich aber mindestens 12 OOO. als Sstjuden/ ' . . »Ans diesen Ziffern - - ergibt sich, daß die immerhin schon bisher,3000. Menschen umfassende jüdische Einwanderung aus. Deutschland in Rio ans ein Judentum gestoßen ist, das. nur zu einem ganz kleinen Bruchteil den mittel- und westeuropäischen Gemeinschaften angehört hat. Die Fürsorge, die von den ostjüdischen Organisationen den Einwandernden. gegenüber geübt worden ist, ist allen Lobes würdig. Tie Einwanderer können in den Räumen, die sich diese Lrganisativncn geschaffen haben.'sauber - untergebracht werden. ' sie werden eine Zeit lang verpflegt, und es ist noch niemand, weil er noch keine Stelle gesunden hatte, ans den Räumen herausgedrängt worden. . Aber im übrigen besteht kaum irgendeine .Gemeinschaft zwischen der großen Masse der Lstjnden sowohl in Rio ivie auch — ich möchte das vorwegnchmen — in den.anderen Städten, - in denen wir gewesensind, und den west- und mitteleuropäischen Inden. Ties ist kein Zufall, es hat gerade in.Brasilien seinen Grund. Tie Kraft dieses Landes, die " Menschen, die dorthin kommen, anzuziehen und aufzusaggen -ist so groß wie die des^lrivaldes, der. ließe die inenschliche Arbeit auch nur einmal kurze Zeit nach, die bewohnten Siedlungen überwuchern und rettungslos in seine immergrünen Arme schließen würde. Tiefephantastische Assimilationskrast der tropischen Welt macht auch vor dem Judentum nicht'halt. Es sind Juden schon mit der ersten portugiesischen Einwanderung, insbesondere als Maraiznen nach Brasilien gekommen. Sie haben zum Teil wichtige Ernährungszivcige des Landes, ivie den Anbau des Zuckerrohrs geschaffen. Es sind angesehene Juden aus-Holland.'mit der holländischen Eroberung. insbesondere nach dem Norden des Landes gekommen. Bon diesen jüdischen Familien ist nichts übrig geblieben als eine vage Erinnerung. Brasilien ist der Geschichte und seinem Wesen nach ein. so katholisches Land, daß katholisch beinahe als eines der WesensWguMte . des Brasilianers bezeichnet. werden kann. Andere religiöse Gemeinschaften können sich — obwohl in keiner Weife gegen . sie unduldsam vorgegangen wird — nicht behaupten. wenn sie nicht eine, starke Geschlossenheit und eine absolute Entschlossenheit zur Selbstbehauptung mit sich bringen: Es gibt sehr angesehene-..brasilianische Familien, die sich mit Stolz auf die jüdische -Herkunft berufen.aber sie sind seit Generationen katholisch geworden. Tie ans dem Esten stammenden Juden haben diese Gefahr wohl erkannt. Sie wollen um keinen Preis aus ihr Judentum verzichten, sie können es in' dieser Atmosphäre nur-erhalten, indem sie sich aufs engste zusammenschlicßeii. einen mitunter starr er-' scheinenden Konservativismus predigen und Mich gegen jeden Bersnch der Assimilation, aus und . in den eigenen ' Reihen, rücksichtslos wenden. ' Man braucht nicht zu sagen, daß dieses Rezept für die so anders gearteten Inden aus Teukschland nicht möglich ist. In Oliv gab es bisher nur eine.sehr kleine'Zahl von ivcst- und mitteleuropäischen Juden, von denen zudem nur sehr-wenige, wirtschaftlich eine irgendwie bedeutungsvolle Rolle spielen. Manche'der zngewande.rten westeuropäischen Juden sind zudem auch in-neuerer Zeit im Katholizismus ansgegangen. Es fehlt darum dem an sich durchaus hilfsbereiten westu-nd mitteleürvpäischen Judentum die Wirtschaftliehe Möglichkeit. eine-immerhin relativ erhebliche Einivanderung aus eigenen Mitteln durchzuhalten. Tie Summen, mit denen an 7ich die .Hilfsorganisationen in Rio ange- . sichts der Billigkeit der Lebenshaltungnur zu' rechnen brauchen, sind so niedrig, daß man einegewisse Sellen empfindet, sie auch nur zu nennen. Es.wird in Europa wohl überhaupt' nicht''-verstanden" werden können, daß der Bestand des einen der - beiden Komitees 'von einem monatlichen Zuschuß vou etiva 1,5 Eontos (== rund 220 RM) abhängt. Es gibt leider zwei .Hilfsorganisationen in Rio. die miteinander rivalisieren.: das "im-Jahre 1933 gegründete Z e n t r u m u'nd die Union. Ich habe mich in den Streit -.zwischen die beiden Organisationen natürlich nicht wischen wollen, sondern nur auf die dringende Notiveudigkeit hingewiesen, daß nicht durch Zersplitterung die an-sich schon schwierige Arbeit unmöglich gemacht wird, und ich hoffe. daß in nicht sehr ferner Zeit eines Formel gefunden wird, durch die eine Vereinigung der beiden Liga-. nisationen stattsindet. Tie Union, die mir ihren Monatsbericht für den Oktober übergeben hat,- hat in diesem Monat '41 Auswanderer,'untergebracht. Sie ' hat dreimal wöchentlich' 40 Personen Sprachunterricht erteilt. Täglschsprechen etwa 10 bis 15 Personen vor, um Auskunft und -Rat zu erbitten. Dabei beläuft -sich ihr -gesamtes. Budget für den Monat Oktober auf einen Betrag, der in deutschem Geld nicht einmal 500 RM beträgt. (Fortsetzung folgt.) UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Berlin. Tauentzienstrabe 16 Hamburg, Jungfenwtfeg 43 Köln a-Rh.. Hoheatrabe 115 Eiita, Limbedcstrabe 10 Essen, Am HaaptbahnhoflO Bochum, Kortumaträte 67 Frankfurt a.M* Roimarkt 15 Zentrale, Offenbach a.M DieEinwanderung nach Argentinien Auf bet Friedenskonferenz der Länder des amerikanischen Koniinents hielt der argentinische Außenminister, Lamas, eine große .Rede, in der er sich auch mit dem Einwanderungs- Problem. befaßte. Der Minister erklärte, es sei notwendig, daß eine gewisse Zahl von Einwanderern in den südamerikanisclien Ländern zugelassen iverde, doch mußten die Einivaiiderer ein gewisses kulturelles Niveau besitzen und keine' Analphabeten sein, auch dürfe es sich nicht um Menschen handeln,. bie mit destruktiven Ideen infiziert sind. 8ir Neill Malcolm auf Reisen Der Bölkerbunds-Lberkommissar für Answandererfürsorge, General Sir Neill Malcolm, hat firf); in die ticl)echvsloivakische Hauptstadt begeben, umdie Regierung zu bewegen, dem. Genfer provisorischen Abkommen über die Regelung der Rechtslage Ausgewanderten vom 26. Juni 1936 beizntreten.; Ferner will Sir Neill erfahren, wie. sich die Tschechoslowakei .zu der Annahme eines sozialen Statuts für die Ausgewanderten stellt. Das Gen- Wuppertal-Elberfeld. Hcrzogttraks 36 Abkommen regelt bekanntlich' die Fragen des Auienthaltsrechts. der- -Pässe,-' der Eheschließung. der Answeisimg. und, berührt schließ-- li'chbas Arbeitsrecht. Durch ein neues Ergän- -zmigsstatnt. sollen soziale Fragen, insbesondere'die der Erteilung von'Arbeitsbewillignngcn, geregelt iverden. Dem Genfer Abkommen sind bereits Frankreich.. Dänemark- Belgien. Holland, Schweden und Norwegen beigetreten. ' Der Lberkommissar nahm .bei seinem Besuche auch mit der Leiterin der illOEIK-Zweigstelle in Prag, Frau Marie Sch'molka, Fühlung. Eine Abordnung "der- Prager Fürsorgekommission informierte ihn über die Lage der in der Tschechoslowakei lebenden Au-sivanderer ans Tentschkand und -überhrachte ihm einige Vorschläge zur Verbesserung ihrer Lage und zur Ermöglichung der Eingliederung einer angemessenen Zahl in das Wirtschaftsleben. Sir Neill ist im Laufe seines Besuches auch vom Präsibenten der Republik. Dr. Eduard Bene sch, und von Außenminister Dr. Kämil Krofta - empfangen worden. . Pressevertretern gegenüber äußerte, sich der Oberkommissar bezüglich des Beitritts der Tschechoslowakei zum Genfer. Abkommen hoffnungsvoll. ' . Der Oberkommissar hat sich von Prag aus nach Belgrad begeben und mit der jugoslawischen Regierung über die Ratifizierung des Genfer Abkommens verhandelt, lieber Budapest und Wien wird er Ende der Woche nach London zurückkehren. Auslands-Nachrichten Estland Der Staatspräsident von Estland hat den Vorsitzenden des Jüdischen Kulturrats, Hirsch . -Aisenstadt, in längerer Audienz empfangen und ihm mitgeteilt, daß er beabsichtige, einen Vertretet der jüdischen Minderheiten im estnischen Parlament zu ernennen. Die Ernennung soll auf Grund eines Borschlägs des Jüdischen Kulturrats, dem Organ der jüdischen Knltnrautonomie in, Estlands.' erfolgen. Nach der Verfassung hat der' Staatspräsident das Rellit. von-den 60 Mitgliedern des Parlaments zehn zu -erneniced. DM Ankündigung des Staatspräsidenken wurde-vrm der-jüdischen Bevölkerung mit großer Genugtuung ausgenommen. Griechenland Prinz N icolau 8 von Griechenland hat in Athen den stellvertretenden Borsitzenden der Indischen Gemeinde Saloniki. Haimaki Cohen, deg er seit Jahren persönlich kennt,-empsangen.- Der Prinz erkundigte sich eingehend nach der Lage der jüdischen Bevölkerung von Saloniki und bekundete lebhaftes Interesse für die ihm vom siellvertretenden Gemeindevorsitzenden gegebenen Anskünste. Holland In dem jüdischen .Werkdorf -im Wieringer Meerpvlder. fr, dein Jugendliche aus -Deutschland landwirtschaftlich npd handwerklich für ihre spätere Niederlasinng in Palästina oder Uebersee gescliult iverden. ist in dieser Woche ein großer'- Brand ansgebrochen. Das Berwaltungsgebände ' wurde vollständig vernichtet. Dank dem raschen Eingreifen der Feiierivehr konnte e.s verhütet werden. daß'der Brand auch die übrigen hölzernen Gebäude erfaßte. Der erhebliche Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Der bekannte Amsterdamer jüdische Sozial-- arbeitet Dr. S. P a r s. e r wurde von Königin W i l b e l m i n e - durch Eriiennung zum Offizier des Ordens Oranien-Nassail ausgezeichnet. Tr.Parser ist seit fünfundzivanzig Jahren Friedensrichter in Amsterdam und Präsident des großen jüdisehen Heims für Geisteskranke in Apeldoorn. ' ' .Der Generaldirektor der Außenhandelsabteiinng im holländischen Handelsministerium. Dr. H. H i r s ch s o l d '. ist vom polnischen Staatspräsidenten zum Grvßo'sfizier des Orden» Polcmia liosMutn ernannt worden. Jtt der 'irisehen Hauptstadt D U'b l i ii sprach der Präsident des Hoard of Deputies of British •lews. Neville La s k i.. bei einer vom Coum-il for (ierman. .liewrv veranstalteten «öffentlichen Kundgebung. Während seines Ansenthaltes in Dublin N'urde Präsident Laski auch von dem Präsidenten des' irischen Freistaates, de Balera. empfangen. - *Rumänien . In der anläßlich des Jahrestages des Anichluöes der neurumänisclicn Provinzen veranstalteten Festsitzung des rumänischen Parlaments, an der alich Abordnungen der Parlamente von Jugoslaivien und der Tscheehoslowakei teilnahmen. hielt Ministerpräsident Gheorghe T a t a r e s c u eine Ansprache, in der er das Berhältnis des Staates - zu den religiösen und nationalen Alinderheiten kennzeichnete. Wir. die wir jahrelang von 'Fremden unterdrückt Ovaren, sagte der Ministerpräsident, können nicht selbst ilnterdrücker werden. Wir sichern daher den Angehörigen der verschiedenen Glaubentzgemeinsehasten und Nationali- " täten, die innerhalb der Grenzen unseres LondeS - leben,, zu, daß wir ihnen gegenüber stets das Gesetz der Duldsamkeit, Versöhnung und Gerechtigkeit hüten werden. - Die rumänischen Juden haben den Jahrestag der Vaterländisckien Einigung' durch Festgottes- . dienste in allen Shnagogen begangen. Der Zentralrat der Juden Rumäniens hat an den König eine Ergebenheitsadresse gerichtet, in der die Vaterlaudstreue der rumümschen Juden und ihre Bereitschaft, die Grenzeisides Landes bis zum letzten Blutstropfen-zu verteidigen, betont wird. Die Adresse ist unterzeichnet von dem Präsidenten der Union rumänischer Juden. Dr. Willhelm F i l - der mann, dem Oberrabbiner Dr. Niemierower äls offiziellem Repräsentanten der südischen Glaubensgemeinschaft im rumänischen Senat und von dem Präsidenten der Jüdischen Partei Rumäniens, Dr. Theodor Fischer. - Ungarn , " Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Israelitischen Landeskli-w^i cmd der Pester Kultusgemeinde. Hofrats^amuel Stern, fand eine Konferenz der Präsidenten der zehn Gemeinde» distrikte des Landes statt. Nach der Sitzung machten die Tistriktspräsideuten dem politischen Staatssekretär des Kultus- Ministeriums, Andreas T a s n a d i - N a g h . ihre Ansivartnng. Ho.frat Stern begrüßte ihn im 'Namen"'des Kvngreßjndentums und ersuchte üm llnterstützung der Angelegenheiten der Konfession. Der Staatsiekretär. versicherte, daß das Ministerimn. wie bisher, die konfessionellen Angelegenheiten des ungarischen Iüdentums mit vollstem Verständnis behandele. Uniformverbot in London angenommen Am 7. Dezember wurde das Gesetz, das das Tragen politischer llniformen verbietet, im Unter- - haus verabschiedet. Es ivird jetzt mit kleinen Aenderuugein die lediglich Bestimmungen über den - Saalschutz betreffen,-dem-Häüs der Lords vvrgelegt werden, Das Gesetz wird voraussichtlich am 1, Januar in Kraft treten. »Liiprscbi-ikNeller: 0r. Alkr«a ßltaehbarg; Stelhertreter und verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: ßr Margarete Edelhelm Verantwortlich für Sport: Dr. Ernst G. L.« w e n t h a 1, Bämtlich in Berlin Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen Leiter der An* zeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: F r ied r ic h Nathan. Berlin DA III Vj; 40 000 PI. 5 Verlag: Jüdischer Central Verein e_V.. - Berlin W 15 Emser Str 42 Drück der Buch und “tief* druck Gesellschaft mbH. Berlin SW~I9-- yudr Verkauf direkt vom Fad In •Neukölln, Hermannstraße 27 •Neukölln, Bergsfraße 66 •Neukölln, Berliner Str. 12 •Oberschöneweide. Wilhelminenhofstraße 40 Allen ml« * vorgesehenen Stellet •Steglitz, Schloßstraße 121 Schmargendorf, Berkaer Straße 5 Reinickendorf-Ost, Markstraße45 •Weißensee, Berliner Allee 247 ♦Pankow. 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