Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 50 (10.12.1936)
- Date
- 1936-12-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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XV. Jahrgang i Nr. 50 Berlin, 10. Dezember 1930 Preis 10 Pfennig entrol erein ALLGEN EIN E ZEITUNG DES JUDENTUMS Geschäftsstelle ("Verlag, Schrifticitung, Anzeigenannahme, Vertriebsabteilung): Berlin W 15, Einser Strasse 42, Fernsprecher: J 2 Oliva 8141—45. Telegrammadresse:Centralglnubcn, Berlin. Postscheekkniitn: Berlin 70344. Die C.-V.-Zeitung erscheint wöchentlich am Donnerstag Redaktionsschluss: Dienstag. Bestellungen nimmt jedes Postamt und die Geschäftsstelle entgegen. Zustellung erfolgt durch die Post, die die Gebühren durch den Postboten erhebt. Bezugspreis vierteljährlich 81 Rpf. (einscbl. 22,74 Rpf. Postzeitiingsgebiihr) 'zuziigl. lS-Rpf. Bestellgeld. Für Ausland vierteljährlich 2.3U RM liimgercclinet in die Landeswährung' einschl. Zustellgebühren. Einzelnummer 10 Rpf. (Ausland 20. Rpf.). Im Falle höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Rückvergütung der gezahlten Beträge. — Anzelgcngcbühren: Preisliste 5 gültig. Die 12gespaltone mm Zeile 21* Rpf., für Stellengesuche 10 Rpf., für Familienanzeigen 16 Rpf., weitere erraässigte Grundpreise s. Preisliste. Einzelanzeigen nur gegen Vorauszahlung. — Anzeigenschluss: Dienstag. Platzu. Datenvorschriften ohne Verbindlichkeit. Der Existenz - Gedanke Versuch mn Sachlichkeit Es soll Hier von einem Sachverhalt ge- - sprochen werden, der weithin gesuhlt wird und, uns unbewußt, das Denken und Handeln beeinflußt/ aber wohl noch nicht genügend in seinem. wahren Sinne. erkannt worden ist. Wir sind dem ideologischen Richtnngsstreit über das Judentum abgeneigt geworden. Ideologie ist an die Peripherie gerückt, sie hat etwas Dekoratives, Feiertägliches bekommen, die Zeitungen bringen sie . . seltener in Leitartikeln als aus den der Besinnung und geschichtlichen Tentnng bestimmten Seiten. Tie. Menschen, wollen weniger. ..weltanschauliche Betrachtung, als Erkennen und Anssprechen dessen, was ist. ' Auch was -sich in den Lehrhäusern und Kulturbünden an geistigem Leben abspielt, erhebt den Anspruch, Judentum und jüdische. Geschichte objektiv zu erkennen und darzustellen. Unterstützt 'durchden Tissimilationsprozeß in Deutschland und das Jndenschicksal in einigen anderen wichtigen Diasporalündern, streift der Begriff des jüdischen Volkes mehr und mehr seinen parteimäßigen Charakter ab. Er.beginnt aus dem ideolvgi- \ scheu Kampffelde auszuscheiden. Die jüdische Vvlksidee gestaltet sich, wie es scheint, allmählich zum ideellen Abbild jüdischer Wirklichkeit und zugleich zum Fundament der . praktischen Arbeit. Diejenigen, die noch andere Vorstellungen und Gedanken im Herzen und Köpfen tragen, leisten Verzicht und - ziehen sich ans die praktische Arbeit zurück. Man könnte sagen: wir durchleben, allen hin- ' dernden Ballastes ledig, eine Periode der . -.neuen Sachlichkeit". Was bedeutet das, genauer gesehen? Bei aller Sachlichkeit sind wir im Letzten und Wesentlichen noch nicht sachlich genüg. Versuchen wir einmal, die sachliche Einstellung nicht nur als Plattform für die Ausgaben des Tages, vielmehr als'eine der Wirklichkeit nicht allein für den Augenblick angcpaßte, sondern ihr dauernd und grundsätzlich zugeordnetc Haltung zu begreifen. Kernstück der Sachlichkeit ist der Eristenzgedanke. Er beherrscht heute alles. Judentum.lebt und muß weiterleben, und seine Träger sind die jüdischen Menschen, sie müssen unter erträglichen und. menschenwürdigen Bedingungen eristieren. Der Eristenzgedanke ist aber mehr . als ein Praktischer, über die Ideologien hinwcgspringender Notbehelf. Eristenz, zumal eines Volkes, ist nicht ein Dasein der Tage. M'vnate und Jahre, sondern ein geschichtliches Dauern aus. lebensgesetzlicher Not- . Wendigkeit. Wo könnte dieser Gedanke einleuchtender sein als im Judentums Gefühlsmäßig findet er feinen Ausdruck in einem ursprünglichen, unmittelbaren Jasager! zum Sein und Fortbestand der Gemeinschaft, jenseits aller verstandesmäßigen Diese zweite Chanukka-Nummer umfasst 26 Seiten. Sie enthält u. a. Die Beiträge: » Deutungen zum Chanukka-Fest, von Rabbiner Dt. Manfred . Swarsensky. — Gross-Breesen, von Dr. Bruno Sommerfeld. — Schicksale an der Wende, von Heinz Kcller.mann. — Vom Werden des Geschichtsgefühls, von Dr. Fritz Frizdlaender. — Der „Dybuk“ als Oper, von Dr. Marlin Fricdland. — Beide Eltern haben zu entscheiden, von Leo Hirsch. — Zeitschriftenschau. Die Beilagen: Sportblatt. — Palästina-Umschau. — Wirtschaft der Woche. / Sonderbericht für die C.-V.- Zeitung von Dr. Bruno Weil Rio de Janeiro, Ende Nvvember 1936. Amerika erstreckt sich vom 82. Grad nördlicher bis znm hl. Grad südlicher Breite. Es - ist nach Asien der größte Erdteil. Südamerika erstreckt sich vom 12. Grad nördlicher bis znm hT. Grast südlicher Breite. Es ist der RaNrnsläche nach fast ebenso groß wie Nordamerika. Aber es zählt noch nicht 90 Millionen Men- . scheu gegenüber etwa 130 Millionen der nördlichen Hälfte. Deutschland umfaßt sticht viel mehr als 1 Prozent des gesamt-amerikanischen oder 2.'4 Prozent des südainerikaimchen Gebietes. Aber Deutschland zätzlt fast 70 Millionen Einwohner, also mehr als drei Viertel der Einwohnerschaft von Südamerika, das "• 4-nnal so groß ist. Südamerika hat also etwa 90 .Millionen Einwohner. Davon fallen über die Hälfte allein ans'Brasilien. Das ist ein Sjaat von, wirklich enormem Ausmaß, ein Koloß. Er umfaßt das halbe südamerikanische Gebiet. Brasilien allein ist größer als die Bereinigten Staaten, viermal so groß wie Meriko. achtzehnmal so groß wie Deutschland. Es ist der viertgrvßto Staat der Welt überhaupt. In- Amerika wird es der Einwohnerzahl nach nur von den Vereinigten Staaten übertroffen, Da •v zwischen dem Aeqnatvr uW dem 39. Grad tHrticfji v Breite liegt, ist bas Klimchdort über-.- ans verschwtztzlli. Jmystn-Hin, selbst der südlichste Teil,H.paEenZiwsit ans einem wärmeren Breitengrad als es ihn in Europa überhaupt gibt. Der Amazonenstrom, der stolzeste Flnßla'nf des Landes mißt 5400 Kilometer.' Er ist der größte Fluß der Welt. Tie Länge des Rheins beträgt 1400 Kilometer. die der Donau 2680 Kilometer. Ter Amazonenstrom tft an seiner Mündung 300 Kilometer breit; die Ems ist insgesamt 378 Kilometer lang! Die Flut des Amazonas-gebt. 1400.Kilometer weit ins Land hinein. r 39er Freude an riesigen Ziffern hat. kann in Brasilien in -'jeglicher von Zahlen schwelgen. Allerdings uevfiiIn*t“T>te Freude an großen Zahlen auch leicht zn .Nebertreibtnt.gen. Die. Einwohner,zachen der südainerikanischen Staaten find nicht mit absoluter Bestimmtheit zu ermitteln. In manchen Ländern liaben schon sehr lange keine Volkszählungen-mehrstattgefnnden. In-einem'von ihnen ist es seit der letzten Zählung 60 Jahre her. Vcit diesem. Vorbehalt ist zn-sageN. daß -.für das Jahr 193h --Brasilien über 48 Vi'illioiten Eiinvohner zu haben.behauptet. Ein Geleinter hat berechnet, daß man in das Gebiet des Auiazonenftrontes allein die ganze.-lebende Mc'nschch'it hinein- > setzen.könnte. Das gibt einen Begriff von dem 'Mißverhältnis. das zwischen der Größe des Landes und seiner Ei mvohuerzahl, auch wenn sie lmld '»0 Millionen erreicht haben ivird. besteht. "Alls - diesem Mißverhältnis erwachsen eine Reihe von" Fvlgernngen: größeren Städten stehen riesenhaste Gebiete, stie überhaupt nicht oder kaum besiedelt sind, gegenüber; die Schwierigkeiten, ans^icl^o gute. Straßen zu schaffen, sind tanin stt aiberivinden, -Das Berkehrsprvblem stellt.sich dem Fortschritt überall hindernd in den Weg. Die -Verwaltung einesso riesenhaften Territoriums stößt ans die größten Beschwernisse.. Reserven an Kapitalien' sind in dein Land nicht vorhanden. Es muß im Gegenteil das fremde Kapital fortgesetzt herbeigernsen werden, um das Land anfznschließen. Große Teile, insbesondere des Urwaldes, sind bis . heute nicht erforscht, In inänche Gegenden hat ein Weißer noch nie seinen Fuß gesetzt. Hier ivird alles in.phantastische Größenverllältnisse gerückt. Eiirvpöische Maßstäbe können nur sehr- -bedingt Geltung beanspruchen. Die Bevölkerung Brasiliens ist bunt gentischt. Die Portugiesen haben'das Land entdeckt und znin Teilkolonisiert. Sie -liaben sich ohne jedes Bedenken mit der Urbevölkerung gemischt. Sie rvaren bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts fast die einzigen Weißen in Brasilien; von der cholländischen Besetzung des Landes, die etwa sechs Jahrzehnte gewächt hat. abgesehen. Die zweite Liätstc' des. >9. Jnchchmderts brachte eine große europäische Einwanderung: in den, :'.o Jahren von 1887 bis 1917 sind allein drei Millionen Europäer angefonnneit. Den größten Anteil davon haben die Italiener gestellt, in zweiter Reihe kommen die Portugiesen, dann dir Spanier. Zn dieser weißen Eimvandernng kommt die der farbigen Menschen. Ans AsLika sind insgesamt nicht weniger" als fj)vpi Viillionca. -Schwarze licrüoeräeholt lovrdeii. mn die schwersten körperlichen Arbeiten im heißesten Klinia zu verrichten. Die' Befreiung dev Sklaven selbst ist erst im Jahre 1889 erfocht und hat zu einer Revolution geführt, die das Ende des Kaiserreiches brachte. Von der ' Ur-Rasse des Landes, den Indianern, sollcs noch etwa eine Million geben. Weiße Menschen ans Europa, schwarze. Menschen ans 'Afrika, rote Menschen aus (Fortsetzung uinseitig) Begründung. Wie sehr heute dieses Eristenzgefühl in uns lebendig und zur Snelle innerer Selbstsicherheit gervorden ist, erkennen wir deutlich, wenn, wir einmal einen Blick ans ideologische Auseinandorsetzimgen der Vergangenheit werfen. Wir denken heute vielleicht mit ein wenig wehmütigem Lächeln an jene Disknssivncn; in der bündischcn Jugend, in denen um den Sinn des Judentums leidenschaftlich gerungen wurde. In -welche 'Abgründe ruhelos verbohrter Problematik würde da oftmals die 'Anseinandersetznng Hin'getrieben2! Ich erinnere mich nvch.üvie jemand ans die Frage, ivarnm er Jude bleiben wolle, ans einen etwa zwölf Seiten langen 'Aiifsatz verwies, den er hierüber geschrieben hatte. Heute, im Geschehen unserer Tage, ist uns allen dcrs Judescin als . elementar Seiendes.'als unabdingbare leibliche und seelische Eristenz ins Bewußtsein acbännnert. Die Frage nach dem'Sinn des Jüdentnins ist zwar auch heute und . gerade henre lebendig bei der 3lnse'inandersetznng übec die Limtidation der Diaspora und die Wcsensgestaltnng Palästinas; aber diese Frage hat nichts , mehr mit Sein oder Nichtsein des Jndentiims zn schassen- und besitzt daher nicht mehr die aufwühlende. Kraft, die e'inft so manchen, znm Denken und zuweilen znm Zerdcnikeii seines'Weseiis-brachte. Micht selten konnte ntan die Meinung hören, nur eine zureichende L-i'nngebung könne uns veranlassen, für das Judentum zn leben und zn schassen; hier wurde allerdings auch -schon damals verkannt, daß jüdische Selbstbejahung in eitlem nicht vernnnftmäßig abznlcitendeti Lebensgefühl wurzelt. Tenn auch schon früher lautete die entscheidende Frage an den, der. sich mit der Problematik des Jndentüms abqnälte: Wirst du.° wenn du. keinen befriedigenden Sinn findest, das Judentum verlassen? Nur ganz wenige 4verden mus einem-F^amrtiLmus^intcllektneller Sauberkeit heraus diese Folgerung ernsthaft erwogen haben. Gemeinhin bestand ursprünglich - unmittelbares Festhalten am Judentum, unabhängig von. rationaler Begründung. - - , Der Eristenzgedanke bringt aber nicht nur Lebensgefühl und Erhaltniigsivillen hervor. Er führt, sofern, man. ihn nur, streng sachlich, frei von Wunschbildern in die geschichtliche Wirklichkeit einscnkt, -znm Ansspüren dieser Wirklichkeit nitd ihres Lebensgesetzes. Ans eine solche sachlich.eindringende Bctrachtnitgsiveise kommt es entscheidend an. Wie sieht es indessen in der Gegeinvart ansd Was dem nationaljüdischen Denken heute solche Anziehnngskrast gibt, ist dies, daß es sich gleichsam als den jüdischen Eristenzgedanken überhaupt darbietet. In dieiem Gedanken steckt, iveil er das gesamtjndiietie Schicksal umfaßt, der Begriff der Einheit des Jndentnms,. und der iiidisclie 'Nationalisinns ■ proklamiert die Einheit. Das mag man grundsätzlich anerkennen. Entscheidend ist aber, wie der"Eristenz- und Einheilsgedanke gefaßt wird: ' 'Aürd von den in staatlicher Form 'ebenden ' Völkern her das Nativnalpol'itische stt.-aiatisch ans das Jndentnin übertragen, so füi,rt dies zn einem Nationalisinns. der das Jndenttnn von Religion und 07eschicl>te abtrennen und es als rein national-weltliche Gcm inichait. anfbatien .will, deren -Aufgabe' allein Entfaltung der nationalen. Kräfte ist. Diese Ans. sassnng geht an der gcschichilieiien Wickl'ichkcit vorbei und verfehlt ihr Lcbensgesetz. Sie ist edarum, dem hier verstandenen Sinne, nicht sachlich. Linlilich ist es allein, frei von eoeiensiretnden Vorbildern aus dem allg-uieinen Völkerlebeii. den Eristenzgedanken des Judentums nur ans dessen besoitderer Geschichte zn fassen, e -'Nimmt man das! Judentum in seiner ganzen Lebettsiülle und betrachtet inan seinen Gang durch die Jahrtausende, dann erkennt . man rein geschichtlich, fern von aller Theologie, das Religiöse als das wichtigste Element. ■'öierans entspringt leicht die Frage nach dem Tinn -des Judentums, Sie gehört indes dem theologischen Bereich an. Von der Welt der geichichtlichen.Tatsachen, her gibt es wohl ketg-^ Frage nach einem höheren Sinn, viel'm.eh"- gegnet uns hier die Frage nach dem t Eristenz und Tauer, einer Gemei Und dies ist es. was der Religion reiner, nicht theologisch gebundener - keitsbetrachtung ihre entscheidende . gibt: Sie ist mit allem, was ans ihr und durch sie in die weltlichen Kanäle-der.geschichtlichen Lcbcnssnbstaiiz und Erbmasse gestromt ist, die 'Bürgin der Eristenz und des Fortbestandes des Jndentnins. Daß die.iit einem solchen eiitzigartigen Kraftfeld gewördeue Lebenshaltnng das^ formende, und erhaltende Elentcnt der jt'idischcn Geincinschaft ist, das . ttnterscheidet iviedennn rein geschichtlich, jenseits aller Anscrwähltheitsdoginatik. das Judentitm von allen anderen Völkern. Zeugnis-für diese Lebenshaltung. legt gerade der jüdisch-bewußte -Mensch ab. der nieder religiös nach nativnal 'eng gebunden'ist. Seine Verbindnng mit' dem Judentum wurzelt in einem jüdischen Wertbeivitßtsein. das begrifflich nietst genau zn be-- stiinmen ist, dem inan wohl aber mit der Vvrsteltnng des 'Adelsbewnßtscins am nächsten kommt. Ans die Jahrhunderte, und Jahrtausende hin gesehen, ist der Utaum.' in dem sich diese ans ihrer nnvergleiri,liehen Geschichte zu ei-,< eigentümlichen Einheit gefvrmtc Geiw behauptet, die Tiaspvra. Bei allem A> sie mit sich bringt.- hält sie das Jude der-Unentrinnbarkeit weltpoliO' ' heraus,, verhindert die- P Nativnalisierüiig und besä:, Rtenschen,. ans. Pvlitisä-en .n jüdiscsies' Selbst in neue. Leben? hiiitiberznretteti. Dies zu verke' Grundfehler eines Nationalism ° < gerade anheischig macht, das I' iiatioiialpvlitischen N'enausban Völlige Politisternug und Nativna Jndentiims wird mit der Prei-. Erhaltnngsgcsehes Bezahlt, ntid dann, wenn in der nationalisierten die Religion als Kulturgut im R allgemeinen Knltnrpolitik'gepflegt ,2-msere Ueberlegnngen gehen m ' ""n aits. und gelangen fachli I --j-zu den Folgerungen, di- -- , Hieraus . 1