Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 49 (3.12.1936)
- Date
- 1936-12-03
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 49 *4. Beiblatt 3. Dezember 1936 99 Menschen in Weiss“ („Men in White“) Erstaufführung des Hamburger Kulturbundes in‘Breslau Vor» unserem nach Breslau entsandten Sonderberichterstatter Die Arbeitsgemeinschaft der Breslauer und Hamburger Kulturbünde trat, im Freundessaal in.Äreslau. znm ersten Male mit der Aufführung eines' Bühnenwerkes in Erscheinung^ und zwar mit dem im Ausland bereits erfolgreich, gespielten Aerztedrmna „Akenschen in Weiß" (..Men inVVhite“) : des jüdisch-amerikanischen Arztes Sidnep K i n g s-; key. Das Thema ist für das Theater nicht neu: es ist, in mannigfachen Schattierungen, komisch und tragisch beleuchtet worden. Lor allem war es Ntoliöre, der die Aerzte in das helle Scheinwerferlicht seiner possenhaften Komödien gestellt hat und. durch eigene Lebenserfahrungen bestärkt, nicht müde wurde, die Medizin als „eine der größten Torheiten, die die Menschen sich ausgedacht haben", zu höhnen; in unsere» Zeit hat dann Bernard Shaw, der ewige Kämpfer und Spötter, einen wuchtigen Vorstoß gegen die Heilkünstler unternommen und in seinem „Arzt am Scheidewege" vom Vorrecht hcs Satirikers Gebrauch gemacht, auch einmal über die Stränge zu schlagen. Aus der Höhe seines Schaffens gestaltete schließlich Arthur Schnitzler in seinem gereisten und durchgeistigten Männerstück „Professor Bernhärdi" — mit einer betont jüdischen Note — das Berufsproblem des modernen, menschlich empfindenden, dabei stolzen und aufrechten Arztes, der nicht gewillt ist, -seine wissenschaftliche Iloberzeugung den vielen feindlich auf ihn eindrjngenden Gewalten zum Opfer zu bringen. Sidney Kingslep faßt das Thema viel enger, in der Problemstellung viel primitiver: er grenzt es' auf einen rein privaten Konflikt zwischen Pflicht lind Liebe ab. Sein junger Arzt Tr. Ferguson hat das Zeug in sich ein bedeutender Chirurg zu werden: er scheint in der Klinik feines "Chefs. dös Professors Perrins,. unentbehrlich zu sein; der Lautsprecher ruft den Vielbegehrten von .früh bis in die Nacht hinein an die Betten der Patienten:-Dr. Ferguson hier, Tr. Ferguson dort —. da tritt seine Braut, eine reiche, verwöhnte, lebenshungrige Amerikanerin, an-ihn mit der „idealen Forderung" heran: entsage dieser zermürbender, Arbeit, und lebe! Vor eine so schwerwiegende Entscheidung' gestellt, wäre Ferguson• seelisch zusammengebrochen, Hütte sich nicht im gegebenen Augenblick eine junge, zartfühlende Krankenschwester ihm genähert. Mit ihr erleht er den flüchtigen Rausch einer Stunde. Aber diese Stunde bedeutet für Beide Schicksalsfügung. Tie Schwester stirbt an den Folgen einer Operation, die durch eine Frühgeburt notwendig wurde:, er selbst aber findet zögernd den Weg aus der; inneren Krisis zu seinem Beruf zurück, nachdem die Braut, erst voll sittlicher Empörung über den * an ihr begangenen Betrug, dann in ruhiger- Selbstbesinnung resigniert hat. Das Stück lebt, wie man sieht, ganz nach amerikanischer Manier von der Sensation und, zu nicht geringem Teil, von der Sentimentalität der Porgänge. Tie eigentliche Handlung besteht, bis zur Hälfte, aus Milieusschilderungen, au? einzelnen 'MvlnentbNderii, die in zwangloser Folge.wie im. Film abrollen und zniammengenommen die stimmende Ertzositivn zu dem Seclendrama Fergusons allgeben. Menschliches Und Medizinisches I,alten sich dabei die Waage; man spürt, daß der Autor im 'klinischen Bezirk zu Hause ist (so. mein, z. B: im achten Bilde Fragen der Gehirnchirurgie berührt werden). Aber auch aus der Pvrträtiernng der einzelnen Aerztetppcn spricht die Erfahrung des Wissenden, dem älteren, verantwortungsbewußten. tätigen Pslichtmenschen Professor Perrins, der zum Schluß auch geistig über die Umgebung hinauswächst, stehen ausgediente Kollegen gegenüber, denen die Wissenscl>aft und das Leben nichts mehr zu bieten vermag, doch auch jüngere Praktikanten, die. außerhalb des Berufes noch die Freuden des Daseins genießen wollen. In der respektablen Aufführung, die von T r. H a n s B u r b a u m als Regisseur geleitet wurde, verriet sich das offensichtliche Bestreben, dem Stsick besonders-vom Medizinischen her beiznkommen. So wurde das 7. Bild, das die Vorbereitungen zur Operation in der Aufbietung des ganzen technischen Apparates sininällig macht, mit einer Treuewiedergegeben, die an die beste Zeit de« Naturalismus erinnerte und die man, wohl in zarter Rücksicht auf die Nerven des medizinischen Laienpublikums nur dadurch zu mildern suchte. daß man die Szene luntcr einen Gaze-Vorhangverlegte. Tic Niittelpunklssigur des Tr. Fergnion sand in Fritz Nt e l ch , v r einen Tariteller, der die ,. stummen Szcneir breit ansivielie und den inneren Konflikt mit einfachsten Mittel» zu starker Wirkung. brachte. Als Proienor Perrins . wußte I u l i us K v'b l e r. der irubere ansgezelchnete Charakterspieler des Tentiche» Schauspiel!,auses .in Hamburg. Ernst und Haltung mit einem leisen - Zug von' Bonlioinmie zu verbinden. In der Rolle des Assistenten Tr. Bradlen ivar' F r. i tz' B e n - scher anigeräumt.lind' von-siigendlicher Ftisclie. Kurt S ch i n d l e r als einiritierter Tr. Levine unterstrich das-Sentimentale der Figur,. S i e g < sried Bruck, als pensionierter Tr. Cabe. da« Kmirrige. Ans-dein iibrigen männlichen Personal des tigurenreichen Stückes seien sonst noch K » r t A p p e l und G e o r g S e l l v bervorgeboben. von denen jeder eine Doppelrolle übernommen batte. Tie beiden größeren Fraiienrolleii waren Lotte O p p e n h e s m e r und M a r i e Luise B r n ch anvertraut: die eine traf den etivas kühlen! ingend. lich-mvndänen Ton der Figur, in der erst ganz zum Schluß.stärkere seelische Scstwingnngen vernehmbar wurden:, die andere (eine Schülerin Ilka Grüniiigsl spielte die junge Hilisschivester mit bemerkenswerter Diskretion und Zurückhaltung. Tie Bühnenbilder hatte. A l'fr e d Müllerbesorgt. Es ivar eigentlich nur ein, einziges Bild, das vor .einem hohen weißen Prospekts dnrcl, mannigsache -'-Umstellungen .geschickt, verändert ivnr-de und sich in die Raumproportionen herschmalen, langgestreckten Bühne lnnstvoll einingte. Bleibt noch zu bemerken, daß das Stiick den wachsenden Beifall eines zahlreiclie» Pnblilnnis I)r. Illux« Daehmanslii. Künstlerische Veranstültun§en in Berlin Zum ersten Male trat das B e r l i n e r K u.l - t u r b u u d orch e.st c r als Veranstalter aiif. es gab ein Benefizkonzert zu'seinen eigenen ..Gunsten, führte aber einen Teil des Erlöses der Jüdischen W i i.i t e r h i l f e zu. Im vollen Saale, herrsch^ Hochstimmung und alle Mitwirkendeu fanden reiäien Beifall. Tr. Werner L e v i e, General-' sekretär des Reichsverbandes der .Knlkurbünde, sprach über den Werdegang dis Orchesters, bezeichnete es als einen der wesentlichsten Faktoren unseres Kunstlebens und dankte ihm. Beidem, dem Tank'und dem Werturteil, schließen wir uns mit ileberzeugung an. .Tr. KuJt S i n g er dirigierte Mendelssohns Trompetenouvertüre und daun, sorgsam und gefeilt einstudiert, Engels „Thbuk"- Suite, deren musikalische Substanz allerdings, losgelöst vom Theater, allzu dünn und breitgeivalzt erscl)einh Es erklang Tichaikowskhs ,Xapricrio italien“. In Berthvld Sanders Tarstellnng triumphierte d<rs Schmettern der Posaunen, und Trompetcu. das Dröhnen der Pauken: des entfesselten Schlagzeugs. Tie springenden Saltarellvrhythmen könnte man sich eleganter, zuckender denken. Eine Künstlerin äußergewöhnlicl)eii Formats ist Rita S t v r ch . die sich kürzlich-in Wien einen wertvollen Preis erspielte. Ter pianistjsche Elan, der schivnngvvllk, kräftige-Vortrag in Liszt.s clur-Konzert, das besonders an Oktaven- und Sprungtechnik hohe Anforderungen stellt, find packend. Als Rudolf Schwarz, der auch das Klavierkonzert dirigierte, ans Pult trat, »in die schönste slawische Sinioine. Tvoraks ..Ans der Neuen Welt", - zu Dirigieren.- ivar die - normale Tauer eines Konzertabends feliou nberielirilleu. Trotzdem schlug Schwarz die Hörer in Bann und zwang ihnen, nach dreistnnd-igeiu 'Konzert, ipontaue Ausbruche des Tankes und . der Begeisterungab. Sclpvar.z dirigierte ausivendig. Tas war nichts Aeußerliches und etwa nur das Zeiclie» eines guten Gedachlnnies, cs war vielnielir iinnbvlifch tür Ieii'e vollkominene Herricliait über 'Lmirtitu.r.und das Orchester, das ist zu tönendem reden weckt. Obwohl czerade bei dieser-Wiedergabe-die un-berechenbarcn Tücken unreiner Stimmung und unpraziler Ansprache bei den Bläsern.sich bemerkbar mac-liten, mußchennoeh. im ganzen hetrachtet, von einer ichlechllnn vollendeten Anssnhrnng gesprochen iverden. Sie war ledernd und fvrlreißcnd, ebenso impulsiv ivie gegliedert, mnsikanliicli wie überlegt. Ermöglicht aber konnte diese:- R'iveau -nur dadurch werden, daß jeder der aiionnm unrkeuden Spieler für siel, iveiter arbeitete und das nun erivorbene große lechnifche Können dem Ganzen ein^ und nnterordnete. Ein Ehrenabend der . Orchestermnsiker! ' Ludwig Alimaim. Bon Oslendacli bizu Paul Abraliam »nler- - nahm ein -Abend der Berliner K ü n.ft lerhil l e Streilzüge, die durch die /Werke der jndiiclieii Lrchestcrkomponisten .führten.' Ter gelnlstvolle •. Ehsler. der schmissige Kalman, der roulinierte James Rothstein \ Abraham, der in Musik verioandelte Bertlu'ld .Anerbach <Le>'n Ieüel Sclnoarzivaldmädel) kamen in frolilicti I'eiclmungtem Vortrag vor zahlreiclien erirenlen Hörer» in angenehnien Verein, in dem nur Leo Ilist vermißt-ionrde. Ter ivich-- tigite' -.»lau».' der Tenor, war zioav kurz zuvor erkrankl. docl, tat in» Fehle» keine übergroße Ein« büße. Lili H e, n e ii» a n n . Erna e I a c o b h, El'a K o cl, S l a b i» i k, . V'en-m, L-ö >v e n st-e i U und Böillieliu Bl euer i ol, n beiorgte» il,re nielo-^ .dii'che» - Aiiigaben mit großer .Alliiralciie im Gesanglichen und uclitlnheni -Bergnnge». In diesem Rahmen lamcn die iciion incliriacli geioogeiieii '.liid manchmal al-.- zu ienlit ln-lnndeiicn Kompositionen' .oo» I a :n e -st o l l, st e i n ansgezeFchnet zur Gcllnn.!, den. .geiallige». illislig geicliricbenen Arbeiten!>I die Eiii^elc-r'clieiniUig iel,r viel diepl'icher al--- ein -gapzcr st'igencr "Abend. Tr. -Hermann F u, i l d l> e r g e r. der Leiter der Kiinsllerhilse, . iiberreichte dem- Klnnponiste» 'zu seinem >Gt« lstirlslag ini -üiillelpiinkt der '-Beranst.iltung je eine Elirengal'e der o'>en>einde- und der .Küiistlcrhilie und begllnkioüniclilc i!ininit hcrzlicl>cu, ioohl geieliteu -A'ocse>i5 TasF der Fnb'ilar in letzter -stliiinle «ür den-Pianisten einiprang und die gesa'mle Begleitung de- -Abends übernahm, veravlaßte ancl, d>is -stnblilin» z» spoiitanen dankbaren Gebnrt-'-lagsgriisten.' Itru 110 Kaiser.- - Eine .steche Miuilalsicher Kostliarkeite.il brachte das ziin-ile Kcnizerl des TK-rluicr Iiidischen Kamin e r o r cl, e st e r -> nuler' Edvard -stl o r i tz. ' Tas große üiicercare an - -B>icl,s ..->>lNi>laliicl>em Opfer", jenem S palnn-rl i ulu>r eiii, Tl>euia Friedrichs des Großen!, das der --»ceister Nlicl> seinem denkivür» digen Po-Isda»ier -Beincli dem inngen Mönig ip.id» mele. bildete den -lliiilall des Abelids.' Tas überaus kompli zierte polhplione «öebilde. dem ja eine -Beienungsooricl,r,ltnicl,l beigegebe,, ist, ionrde ei-Uiprechend der lienle iiMidjrii Praris in einer Faiiung?>,r' SlreiclioeelieNer 'geboten.. Tch Ansi>it,rnng legte den Alzenl toeuiger ans Schärfe der - .Kvulnren als ,iiii kliiiigliilie üinndnng und. HrsukkührunK des „Knaben David“ Elisabeth Bergner in der Titelrolle Im Kings Theatre in E d i n bürg fand die . mit Spannung erwartete UransfüHrnng von James Barries neuestem Bühnenwerk „Ter Knabe David" (..The boy David“) mit Elisa-' beth Bergner in der^-Titelrolle statt. Einem Bericht des „Neuen Wiener Journal" entnehmen wir: „Ter sechsundsiebzigjährige Autor hgt dieses Bibelstück . . . für Elisabeth Bergner versaßt, und diese bezwang nicht nur den Niesen Goliath, sie riß ein auserlesenes Publikum mit, errang einen ihrer größten Bühnenersolge und dürste heute die populärste Bühnenschauspielerin Englands sein ... Nach der Vorstellung mußte sich der Vorhang sünfzehnmäk (für England ungewöhnlich oft) heben, das Publikum verlangte immer wieder Elisabeth Bergner zu sehen. Ter Autor lag an diesem Festabend krank in seinem Hotel. Elisabeth Bergner erschien an der Rampe, sie trug noch immer das Kostüm des. Knaben David, und'sprach ein paar schlichte Worte: ihr sei die Ehre zuteil geworden, den Tank von Sir James Barrie zu übermitteln." Theater, Musik, Film Franz Werfel. der vor kurzem aus Newsjork zurückgekehrt ist, hält sich für kürze Zeit in Prag auf. Er hat in New-Pork an den Beratungen sür die Uraufführung seines biblischen Dramas „Weg der Verheißung" teilgrnommen, dessen Inszenierung Mar Reinhardt übernommen hat. Für die Aufführung wurden in der Manhättan-Lpera umfangreiche Umbauten durchgeführt. An der Ausführung des ins Englische übertragenen Werkes werden auch Künstler teilnehmen, die früher an deutschen Bühnen tätig waren, unter ihnen die Gattin Reinhardts, Helene Thiemig. ' ' * Arthur S ef lmejL bringt im „Theater an der Wien" nach der Budapester Uraufführung Ernst Andays „Tas große Warenhaus." heraus. ' Im Theater in der Josefstadt in Wien fand ' die Uraufführung des. Schauspiels - -„Fräulein Elfe"-ftätt. das" von Ernst L v t tz a r nach der gleichnamiczen Novelle von Arthur S ch n i tz l e r für die Bühne bearbeitet wurde. - Henrp Bernfteius erfolgreiches neues Schauspiel ..I,e Coenir1mirb demnächst aus einer Tournee von einem Eiliembie sranzöiischer Künstler in der Schweiz, im Elsaß, in Holland, L u r c rii b u r g . B e l g i e n und N o-r d» a.f r i k a auigei'ührt iverden. Nach Londoner Blättermeldnngen soll Grete M o s h c i m ijetzige Frau Gonldi. entgegen anderen Nachrichten, ihre Bühnentätigkeit svrti'etzcn. Tas Biirgtheater in Wien bringt demnächst das Vcrslilstipicl ,.,Tcr stumme Ritter" von Engen Hel ta i, in deutscher Ilebersetznnq. von Raoul Auerheimer. heraus. Für. dicie Komödie bat die unga rische Akademie den Vvjnits-Literaturpreis für dps wertvollste und erfolgreich'ste Bühueiiwcrk des letzten Jahres Eugen Hz: l t a i verliehen. . Im Jüdischen. Kulturtheater in Wien -fand die Premiere des dreiaktigen Spiels „Tas..Lied vom Licht" von Albert. G an z e r t statt. Harrp B a u r spielt die Hauptrolle in der Komödie ..Christfan".. die in Paris im Theater „Varietes" äüsg'csührt wird. - . Bruno Walter dirigierte am 30. November in einer" Galavorstellung zu Ehren des 'ungarischen Reichsverivesers Harthy in der Wiener ' Staatsvper . Ncascagnis „Eavalleria rusticana", am t. -und Tezember in der „Gesellschaft der Mustksrennde" Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem", am st. Tezember in der Staatsvpcr Glucks „Orpheus" und am 4. Tezember Richard Wagners „Bieistersinger" (Regie: Lothar Wall e r st e ine Hunding: Alexander-K i p n j s). Wanda Landow ika. die ausgezeichnete Cembalospielerin. veranstaltct^zur Zeit eine Tournöe, aui der ne Konzerte in B ü d a p e schau und Krcrka u geben wird.. F>lm l l.. Tezember, 20 Uhr. wirkt üe in einem Sinfoniekonzert vor dem Mikrophon des Warschauer Senders mit. Aus der Queens Hall tn London übertrug der Londoner Sender ein Sinfoniekonz-'rt. Als Solist wirkte" Rudolf S e r k i n (Klavier) ' mit. Das Programm wies außer -Gustav R! a l, > e r s „Lied von der Erde" eine Kvinpvnlioii von Castelmivvv-Tcdescv auf. * ' L Im Frntzjalir singt Richard Tauber ans Anlaß der Krönnngs-ieierl.ctzkciten im His PlajestipTtzeater in London in engli'elier Sprache die Titel Part re,, in Franz Lehars „Paganini". .Kapellineister Ernst Eivald Gc.berl begibt sich Ainang Dezember sin einige Ltzoclien nach I t a l i p ii und I i, g cs l a iv i e il zur Lei'nng verschiedener LSinsoniekvnzerte und Opernvorslellungen. ' Am «i. Tezember. 1* Uhr 15 Min., überträgt der Sender Radiv-P a r i s eine Anssühruocz der Oper „Christoph Cvlnmbns" von Tarnis Bl i. 1 -■ ha u d. n Im Rockefeiler Center Theater in A e >o - Dorf fand die Premiere der Revne-Lperelle „Fm weißen Rößl" (nach dem gleichnamigen Sehioank von B l ii in e n t h a l und '. K a d e l b n r g c mster 'allen Zeichen eines außerordentlichen. Erststges statt. Alle Beteiliglen iverden stürmisch gest-iert.. insbesondere der Regipenr Eric C h a r e l l und der:Tertantor Tr. Hans. Müller. . Ter Filmregisseur Fritz Lang heiratet demnächst^ die amerikanische FAmschanspielcrin Sitzvia Sidnep. Er dreht, zur Zeit mit Sijloia Sidm-h den Film ,.Vlm live only once“. Harn, B a n r. der einen .Ruf nach Hollpioood . erhallen hal. spielt zum-Abschluß seiner s.rnnzc,- sischen Tätigkeit die HanplroUe in. „Ritscheivo". Metro-- Eoldivim - Mayer - A.-G. >vird Franz ' Mo lnars Bühnenstück „Tas Mädchen ans Triest" verfilmen. Lin Xincl — — Von Alice Stein-Landesmann -Tie Kinder' 'arbeitete'» iiiif beglücktem Eifer. Es ivar die naä>n'u!laoliche . Beschä-stiglNigs.s-tiinde, . und jLder dcr ld Jungen bailcilL nach, eigencm , ..TLas harrst-'du denn dahin, wo »iehls ’ift-?"' Berlhold 'ließ den lleinereii Knni-Taden an. Sein rundes. ,»11:1)1’ipidge'.Ie Ileberlegenheit. Heliii schieiGgin.r inuh'anc den ernsten. Blick ans der loelenden H'ölie.zu 1 nit n. (vv >al> stninin ans die l'cgwinene Lclneistar,'Kl hin.' Ein Sen'zee anlivortele dein Freund. d>,»n .begannen-, die schmalen Kn-il'e»l,ande. »ul l.iistgen Beioegnngen das Pc eher „TLirst!'imiiimi’.t nicht 'eelig l'is Chanukka —" innrrle Berti>o!d. - ... Ter k!eine.ce iil>ü>Ie!!e den Kcopi: „Ltzill auch gar nid)t. Für wen d> >in R Hab' doch keinen, dem. iclj's sthenicn inRhle - - " . Berliiold beugte ficl> r>i11 jt zu ihm: ..Ich habe dir do,h gestigl. du gil>'l es - Herrn . Tireklvr — i.]t von io 'vielen, lliid - ■Mt -iiliiM »lag .ich nicht. ic!>t l'.nd Fr. Für den nächsten Grcta-Garbo-Film der B.c! tro-E).oIdwhn-Bcalier-A.-G.. ist Hcnrp Bernsteins Schauspiel. „Baccarat" in Ausiichl genommen. - Alexander Korda bereitet zurzeit 'einen nächsten großen Film ..] Claudius“ („Ich. Estin, dius") vor. der im antiken Rom spielt. ..Gerade, .weil di- .niemaiid io gern hat. iniiß ihr einer'i»g.^ i.I,, nie,:'". - Ter F.nnge w„ri den Kop» zurück: „Ich habe ja .die lßrvßnniller!-- Ich mnst nat,irisch iiir die arbci- .len - .Es vaßl - gerade so gn!. iveil-du nie, . inanden!>ast. Heini, „ichtk" . Heini ließ den kleinen Holzlellec ivieder ans den Fingern gleilen- „Mein Papiz lebt dvcl,! Tn Alle Ihre Bücher Buclihandiung am Zoo Fritz Rin^ Charlottenburg, Joachimsihaler Sir. 43-44 Mifßlied der indischen Gemeinde Telefon: blimarck 6506 Zusendung nach allen Stadtteilen