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Central-Verein-Zeitung · 1936-11-26 · 48 (26.11.1936) · page 11

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
48 (26.11.1936)
Date
1936-11-26
Page
– (sequence 11)
Language
German
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\ Nr. 48 * 4. Beiblatt 26. November 1936 Ossip Dymows „Jusik in der Jüdischen Jugendbühne Berlin' \ €6 Wenn Jusik, der verträumte, und. verliebte und begabte große Junge aus -dem kleinen russischen Städtchen der Borkriegszeit, als es noch keine . Wasserleitung gab, die Besprechung dieses Stuckes, dessen -Held er selbst ist. schreiben sollte, wurde er erst eine Weile mitseinen milden und gütigen Augen versonnen vor sich Hinschauen-und dann fragen: „Ja, wie denn? Für zehn Kopeken? Für fünfzehn? Oder für zwanzig? Für zehn Kopeken wird es nur eine kurze Anzeige: Inhaltsangabe. Personenaufzählung und dann Schluß. Für fünfzehn'kommt schon etwas mehr dazu: ein bißchen von dem Sinn des Gänzen und der Bedeutung der einzelnen Darsteller und vom Drum und Dran. Aber für zwanzig! Ja für zwanzig schreibe ich euch etwas Wunderbares. Ta schildere ich euch alles, Atmosphäre und Wirkung und Hinter- . gründigkeit sind was ihr nur wollt!" Das würde Jusik sagen. Tenn Jusik, der arme Sohn des armen Wasserträgers, ist ja so begabt! Das Küchenmädel kann den Brief an-den Mann. den sie liebt, nicht schreiben. Aber Jusik kann cs, ganz nach Bedarf, für zehn, für fünfzehn oder zwanzig Kopeken. Und daun schreibt er den Brief, es w!ird der innigste und herzzerreißendste Liebesbrief, denn er selbst liebt ja das Küchenmädel, uüd was er schreibt, ist nur der Ausdruck seines eigenen: Gefühls für sie. Sie aber macht sich nichts aus ihm, sie merkt nicht, daß er besser und klüger, viel besser und viel klüger ist als der windhundige Kerl, dem sie nachläuft und der sie nicht heiraten wird: weil sie ein armes Luder ist., Und daun geschieht das Wunderbare: Jusik gewinnt in der Lotterie, mit einem Male wird er ein reicher Mann, und er fragt das Mädel, ob.sie ihn nun heiraten wird, und sie sagt jci, denn der Sohn der Gnädigen, den sie immer noch liebt, hat sich inzwisckfen eine andere Braut ins Haus gebracht, und Jusik. überstimmend vor Gluck, schenkt ihr sein ganzes Geld, und sie - werden heiraten undglück- lich sein .,. Aber mit e i n e m hat er nicht gerechnet: mit der Niedrigkeit und Gemeinheit der Leute — was weiß er-non menschlicher Kleinheit und Niedertracht? DasNtädel. niunnt das Geld mtd den anderen Ntann. und Jusik bleibt allein, bettelarm und ohne Liebe, die 'letzten paar Kopeken, die ihm noch blieben, nehmen sie ihm ab. und den Pelz reißen sie ihm vom Leib und auch den Nock darunter,-und er weiß, daß sein Herz zu weit ist 'für die enge Brust, herausreißen mochte er sich's, cs vermag all den Schmerz nicht.zu ertragen, den es erleiden nuiß. In atemloser Erregung sahen die Kinder im Parkett dieses seltsame.Stück auf der Bühne. „Traumspiel" nennt es der Dichter, er könnte es auch ein Märchen heißen. Der tänzelnde Schorn-' steiufcger Und der ächzende Wasserträger, der schlaue Hausierer und die ivimmcrude Hühnerfrau, all die Gestalten, die immer dabei sind und zu allem ihre Meinung sagen, kommen aus einer anderen Welt, aus einer fremden und versunkenen. Welt des Ostens, — den Kindern ist es eine Fabel ivelt. ' Sie können auch nicht immer recht unterscheiden, wann chwas ernst gemeint ist und' wann nur ein Witz. Vielleicht würde die Wir- - kuug des Stückes aus sie weniger stark gewesen sein, wenn ihnen nicht die Gehalt des Träumers Jusik von einem so begabten Scliauspieler. tvie dem jungen Bert Baer. nahegebracht worden wäre. Gerade das. was-Bacr durch sein emzig- .artiges-Spiel bervvrbraehte, ließ die übrige -Darilellung - und auch die . Negie Ernü N o s e n b a ll in s, zum Teil .vermissen. Ansdem »»wirklidi-wirklickten Tra.umspiel voll zarter lindskuriler Nuancen, iü der Ntiisik von- Gerhard G v I d - i ch l a g im iiKrigcu^ausgezeichnet gelrossen. wurde zu oft Schwank .und Ncilieiistuck. Allein das Lützt hätte schon gedämpfter-sein - müssen,. um wieviel inehr noch die Stimmen, um das Sonderbare und Unheimliche der Atmosphäre starker zu betonen. Auch wäre - dadurch das Unterschiedliche zwischen den einiackielr Leuten aus der Kiickie und deneit aus der vornehmen Welt — von Frieda F lata» und Kurt S ü ß m a n n trefflich charakterisiert — deutlicher hervvrgetrctcn. Dennoch gelang es Stefanie Nt a n n h e i in , - Herliert H a s k e l. Werner H i n ze l m-a u n und vor allem Simon Sainsky. die immer wicderkehrcnden vier Typen aus der Arinelenteivelt zu. -lebenswahren' Figuren zu machen. --.Franziska O k in i a i, s k h spielte mit ergreifeud-findlicher. staiiiiender Auigcsck>lpsse»heit» allem Fremdartigen gegenüber das kleine Töchterlein. " Das Küchenmädel gibt Ste'ü R v s e n - b a u m mit viel Beweglichkeit und Geschick, wenn auch nicht in jeder Bewegung überzeugend. Amüsant Martin M eror y in einer ivinzigen Nolle - als Bürgermeister. - Heim vergxrüa. I^onrerde und Vorträge „ Jusik“ in der Jüdischen Jügendbiihne Von links nach rechts: Stefanie Mannheim, Simon Sainsky, Bert Baer, Steffi Rosenbaum, , Werner Hinzelmann ■ Fol. Herbert Sonnenfeld Für ihre Abteilung „Aerzte" arrangierte die Wirtschaftshilfe der Berliner - Jüdischen Gemeinde eine Festvvrstclluug, bei der die G a st s p j e l o p e r des ' Kultiirbundes und der Künstlerhilse die komische Oper „Doktor u n d Apotheker" aufführte. Die wohligen Ntelodien des alten, tüchtigen Dittersdorf h'ahen eininal den- Wienern das- Gehör für den ergreifenden menschlichen Laut Mozarts verdorben. Immerhin erheitert diese harmlose Kunst auch heute noch ihr Publikum: das lehrte die Ausführung. Aber nachher sagte sich wohl jeder: Wenn man Dittersdorf gehört hat, merkt man, was für ein Genie.Mozart gewesen ist. Der musikalische Leiter -Ernst Ewald Gebert istfrüher u. a. durch eine vorzügliche Einstudierung von „Julius Caesar" ausgefallen. So erwartete man von ihm auch für diese Ensembleleistung viel. Leider wurde damalige 'Niveau bei weitem nicht erreicht. Das Orchester spielte tonlich nicht immer -sauber genug, das Zusammenspiel war nicht durchweg einwandfrei und sicher, auch bei den Einsätzen nicht. In der Ouvertüre machte der zweite Baß den Klang zu klobig. An Positivem ist die Diskretion der Begleitung anzuerkennen, das Temperament, mit dem Gebert die Sänger antrieb. Im Spiel gefiel Walter Olitzki, der seine Begabung für Komik sich wieder einmal ausleben lassen konnte. Sein Ehegespvnst gab Thea S t u ck e n s ch m i d t, die durch Krankheit völlig gehandicapt war und sich deshalb auch entschuldigen ließ. Lilli Heinemann hat ein goldenes Kehlchen. das. Koloraturen von jeder Länge, Edith Eisen heimer, aber das meiste klingt so, als ob. die Künstlerin ohne jede Kontrolle drauflos ' singt. Das gibt „amentlich der--Höhe eine -Härte, die nur durch entsprechende Schulung zu vermeiden iväre. Nichard Dresdner hat eine, schöne- Tenorstimme, die er schon oft wirkungsvoll placieren konnte. Diesmal klang, sein Helles, leichtes Organ.-.merkwürdig, schiver. lind diese Schwere übertrug sich auch ans das Spiel. Dresdner dürfte auch tu" der sentimentalen Pose des Liebhabers ein viel größeres Zutraue» zeigen, er kann doch was! Im Gegensatz zu ihm kann Edgar.- Li sine r seine Trümpse als Darsteller ausspielen, während ihm das Gesangliche streckenweise erhebliche Mühe zu machen schien. Heinrich K o r n bot darstellerisch wie gesanglich eine abgerundete gute Leistung, er zeigte eine natürliche Ader für das -Humorige. wie auch Leo R v h rst o ck , der einen großen Heiterkeitsersolg davontrug, Ulkig ivar Werner S i m ou. . Die nicht gerade einfallsreiclie Negie hatte Theo Front. Ein auch im Primitiven hübsches Bühnenbild stellte Helmut Metzger. Der Abend halte ein sehr zahlreiches Publikum. Es ist somit anzunehmen, daß der finanzielle Erfolg den küiistleri. scheu i>m ein Vielfaches iwertrifft. I,. A. (Dr. Hans Cohn, Berlin, legt mit Nücksicht auf verschiedene, an ihn ergangene Anfragen . Wert auf die Feststellung, daß er an dieser Veranstaltung zugunsten^ notleidender Berliner Aerzte nicht beteiligt gewesen ist.) Bei einem H a u s k v u z e r t bei Warlismann mußte maii vielfach den Willen für die Tat eine -warmes weiche'Mittellage, aber eben nur dieie 'kleine Dcuiipaiiiie loiiuiit ohne Nliilie. sonst ■ Killt es der Summe an llmtang und Kraft. Dc)H; er-lte - fuhrt zu mehriacliem Zulieiiiugeii in der Hohe, das ziveite muß den Vortrag ani die Däner, eiuköiiig mackienSobivohldie Saiigerin ein oüen- \ sichtlich - sei-nes iiiii'-ikalisclies t - Enipsiüden hat.. - 'V-alter -H i rz ch b e r g „ als '.niunler il»d-Komponist. gei.-liant, begleue-te --nicht-- immer: .geichineidig genug und ohneirden piant'-imchen-.- Glanz-. inr--. .Anschlag;- Das -ni.ilwirl-eiidesStreickigiiarte.lt -'mußte./ ---. ivolil -ui letzter,-Stunde 'n-mbesetzt iverden.- ' Unter diesen llin'tandeu, gelang-Nl'red W-> t > e il < . b erg. >?elene Eroner. Altted S ih I i" i t it - g e v und Paul B I tun e» i e l d init einem Handn-. gnartelt eine diirclians anerleniiensivertL " -Leiiliing. It. A- - D .t s ' i! e u c Kult i, r b u n d o r cl, e st f r. . tinter Proieiior Julius P r ü w c r . fand mir seinem erlteii'Konzert, in Hamburg eine sehr lierz- -- liehe Ausnahme. Die bei jeder Orcliesler-IIiin imd tzkeiibesetzung in den Aniange» »nioeigerlickt austretenden uiigüiiil-ige» Vegleiterirlieiiinngeu sind hier kalim norli zn spüren:.-die Homogeiiität des frühere» Franlsnrler Kullurbundbraiesters scheint .' wieder erreicht-zu lein-. Vor allein, aber darf -deil- Bläsern. deren, Forlsclirilte nnverlennbar sind, eilt - . Lob ausgesprochen iverden. Dieie eri-olgreiclie Entivicklung des Orchesters iil fraglos zu -einem großen-Teil das Verdienst - Julius Priiwers. der mit einer Ueberlegenheil inlirl und -gestaltet', die großes Können und reiclie l»»sileriiclie Ersahrlnig verrät. Ausgezeicimet -ivar die tztziedergabe der ll. Beethoveniltzen Sj-nsouie. -Aus dem -Programinstand noch »eben P> endet s.iöhns Ouvertüre ..Klee res- . stille und glückliche Falirt" das. llKoloiicello-Kon- . zert in .A-,,»>lI von Sainl S,>tz>ns. Dr. Jacob- Sa k o in spielte es iii muiikalisclirr niid teclinischer Vollendung, und mit einer Hingabe, die die Hörer vom erilen bis zum letzten Lone gefangen nahm. - A. - Wieder ein Höliepnnkt in der Neilie der Ver«- anstaltungen in Hannover ivar das Konzert des . .Neise - Orcliesle.rs der. -.iiidiiclien Kullnrb-üiide unter Generalninsikdireflvr P r n w e r. Es^ipielte ..tzNerresNille und gliickliclie-Fahrt", ganz'eriiillt , von der Namanlik Nlendelsiolins,. die i '-.-lue-Sin- . fonie tzlr. Gn, M'oz-tr'l und -Veelliopen.s .'tzveite. Dankbar empfanden die Zuliorer jo liolie »lusila- . I.isilie Genüsse. K>-tn. Der Jüdis.-l,e u s i f u e ri n Breslau liattefür lein zioeiles Abonnemrnlskon'zerl das T-rio Professor M-g-h e r --M a l> r «Klavierl. AKadislav - Wa g l> a l.t e-r lllK'olinei.. Leo. N >'st a l «llüolon- - rellol geivonnen, das in, Alnzenblick" ivohl zu den besten indisclien Käminermnsik >->->>sembles in - Dentlcliland zaIUt. Es bei»,es in Beetliovens <>,>. 70. .Nr. I «Geislerlriol »üd Bralun-/ op.-s7 gründliche Keuiiliiis der tzUalerie und des Slils, außerördcnt-» lichcs-Teniperament und eine-seine, lioclientwickelte Tonlultur. Die kiiuslleriicl, geistige Einheit dieser Triogemeinschast trät von der ersten bis zur letzten Note zutage: und dock, hatte inan das sichere Emp« fiudeii, daß lltzaher-ßliahr. elasliscl, wie nur je. der Spiritus n-clor tri. Im Saal herrschte etuhellige ,Begeisterung.-.' N'ichl .minder erntzgreich war das Auitreten der-lllltistin 'Sabine -H e h in a it u, die v Lieder von Mendelssohn und Nialiler sang. Die .Stimme iveist alle Nierkmale guter Srl»»lii.»g und sorgfältiger Pflege ans: noch sind aber die lieferen .Negionen nicht von jener Fülle lind Nesouanz, durch die siel, Nüttellage und - Höl,e'ans zeichnen. Kurt Havelland begleitete mit bewuiidernS- - werter Farbigkeit. Ilkk. Die Schneiderin ModBllSteÜBr SChillBF Der Schneider Höhe und Schwierigkeit hergibt. . -Material"- hat nehmen.' 'Die Sängcrin^Else W a ch s m a n n hat Barfin<NW6,Schiitbauerdamm-12.aiht-Fnednchatr^ojweidend:2131 Theater, Musik, Film Mitte Dezember findet, nach der Uraufführung . in E d i n b u r g h , die Londoner Premiere des neuen Stückes von Sir Barrh „PH? hov David“ n:it Elisabeth Ber g n e r in der Titelrolle statt. In London fand die Premiere des Schaüspicls „Der Tiger" von dem inzwischen verstorbenen Reginal Berkeseh statt. U. a. ist der „Fall Drehsus" in vMnp-Ersolgsstück mit verarbeitet. * Lucie Mannheim erzielte in London in der Hauptrolle des neuen M o l n ä r - Stückes „Unbekanntes Mädchen" einen großen, unbestrittenen Erfolg. Henry Bernstein hat'sein neues Schauspiel geschrieben, „Le voyage“ betitelt. Das Deutsche Bolksthcater in W i e n hat die moderne Gesellschaftskomöd'ie „Der Kompler der Frau Todo" von Alexander Engel.und Alfred Grün w a l d zur Uraufführung erworben. In . einer Revue, die zur Zeit d.cr englischen Krönungsseierlichkeiten in London ansgetnhrt werden soll/ spielt" Gitta A l p a r die Hauptrolle:. Boris Schwarz, der bekannte junge Geiger und Sahn des Pianisten Joseph Schwarz, ist für eine siebenmonatige Tournee durch die V e r - e i n i g t c m Staat e n. als Solist und Konzcrt- - Meister verpflichtet -worden. ., -Joseph 2 ch m i d t ttnternimmt im Februar . eine längere Konzertreise durch Amerika. Darius Mil Hand hat die Musik zu dem Theaterstück :.!,? eonguerant“ geschrieben, das im P a r i s c r Odevn aufgeführt wird. , Das Tlieätre Odeon in Paris hat das Drama ,.L e s I u i -v eck-" - lj.Dic Jüdill") von-Nobecl -Gar-- nier, dem bedeutendeit franzvsi-schen. Tragödiendichter des 10. Jahrhunderts, in seinen Tpielplan neu ausgenommen. Die Wiener Staatsoper bereitet die Premiere von Bernhard Paumgartners „Rossini -in Neapel" vor. Tie Regie führt Lothar Waller stein, eine der Hauptrollen singt Alexander Kipnis.. ' In der ersten Novität der Wiener Staatsoper in dieser Spielzeit, der Oper „Don Ouickiotte" von Wilhelm Kienzl führt Lothar Wall e r st e i n die Regie. ' - Bruno W a lter wurde eingeladen,.bei den auf Anregung Nrussolinis stattsindenden Frühjahrsfestsptelen in Florenz „Figaros Hochzeit" zu dirigieren. Der bekannte Komponist und Dirigent Professvr Selmar Meyrowitz, früher an der Berliner Staatsoper/ hat in Paris mit großem Erfolg ein Konzert mit dem Orchester des Eiffelturms gegeben. Kompositionen von Meyrowitz sind vor kurzem in Italien preisgekrönt worden. * In P a r i s gelangte eine große Orchester- Suite „Jeanne d'Arc" von Manuel R o s e n t h a l mit Erfolg zur Aufführung. - Der aus Plünchen stammende erfolgreiche junge Komponist Paul Frau k e n bürget, der seit 1934 am Kviiservatorium . Shulamith in Tel- Aviv eine Kvmpositions- und Klavierklasse leitet. dirigierte kürzliäj im Rundfunksender I e^r us a.l e m ein Konzert mit- Werken von M i l h a u d, Elgar und Hiudemithw * Ter b e lgis che Rundfunk bringt am ll5t. November, 19' Ithr 15 Ncin.. in einer Kammermusik- Veranstaltung u. a. das Ouartett op. 34 von Ernst Do ch. Am gleick,en Tage und im f l ä in i s ck) e n Sender des belgisäicsi Rundfunks um llll Uhr jüdisdze Gesänge, vorgctragen von I. B l u m b e r g von der Rot'hichild-Synagvge in Paris, zu hören. Ter P r a g e r Nundfunk sendet am ll9. November. 11 Uhr ll-5 Ntiu.. „Sd,elomo""von Ernest Bloch, eine hcbräisd)e Rhapsodie für Violoncello ' und Ordzeiter. Radio Brünn bringt am 29. November,' 17 Ulir .',0 N!in.. Arnoldch ö n b er a S.Streich - sertett „Verklärte Nadzt" zu Gehör. -. Franz Os born spielte kürzlich in G-las^.' gow als Solist mit dem Scotish Philharmonie (Ireheslra lTirigent: Georg S'z e l l. Direktor des Deutschen Theaters in Prag) Werke von Mv-rrt und Mussorgiktz -kurz daraus im Londoner Rundfunk lB. B.C.) u. a. Werke von Sehubert und Mendelssohn. Bruno Walter dirigiert am 27. November. Uht, ein Konzert der Wiener Sinfoniker im Wiener Radio iMozarts Haffiter-Sinsviiie. Bacchanale aus „Taitiihäuser" und Beethovens „Eroica"). Einige der Pierrvtlieder von Max K o iv>a l - ski wurden anr lll. November, .18 Uhr.- im Insti tut National Belge^ de Radiodiffusion B r ü s s e l gesungen. * / Die Eröfsnung neuer Räume des von Hans Baer geleiteten Oireolo niusieale letterario in Nt a i l a it d fand in Form eines stark besudßen Konzertes statt, bei ivelchem Anna Balle (Sopran), Hans Baer l-Klavier) und eine Tänzerin der- Ätailänder Scala mitwirkten. Die Pianistin Myra Heß wird in Bristol konzertieren. . Mischa Spoliansky hatte großen Erfolg-' mit seiner Musik zu Georg Kwisers Revue „Schwarz-Weiß" in Budapest. Der junge Geiger Charles S e n d e r o w i t s ch -ist als Konzertmeister an das Königliche Theater in K v p e n h a g e n berufen worden.- Dcr Baritonist Ernst Wolfs gab .Liederabende in -Ncailan-d. in Turin und mit dem B.B.C.-Orchesterim L o n d o n e OLRund- In der Schvla Eantorum in Paris eröffuete " Leon A l g a r i. Professor an der Radbinerschule von Frankreick)^ eine Vortragsreihe über die jüdische Ntusik mit dem Thema „Gibt es eine jüdische Musik k" Tie österreichisck)e Filmproduktion Hans Behrendt hat einen neuen Film „H eint ich H e i n e" fertiggeskellt. Die Rolle Heines wird von Ernst D e u-t s ck) gespielt werden. - , ' . » Der neue -Richard - T a l m „lüiad \vithout niu?ic“ hatte bei seiner. Uraufführ u n g in- L o n d o n einen triumphaken Erfolg. Die Ntusik schrieb Oskar Straus. Harry,Baur spielt siiie der Hauptrollen in dem neuen französischen Filnx „-^itehevo". G..W. Pabst führt di? Regie in dem französischen Film „Mademoiselle Docteur'*, Stefan Frenkel wurde ah Erster Konzertmeister an die Metropolitan- Oper in Ne\r-YorU berufen ---—— - t ot. Herbert Souneiiftltl, Hirtin ainilllllllllll![!!!lllll!Illllllllllllllll]|||[|l!ll|l!!II!llllllllllli;;ill!!!IIIIin Neue Schallplatten Das G alimir - O u a r tett spielte die ..Lyrisckie S-uile" des kürzlich vertzorbenen Schönberg-Schülers Alban Berg auf Schallplatteu (Firm.a Tecca). „ - ■\

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