Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 47 (19.11.1936)
- Date
- 1936-11-19
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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\ 1 IZe H Zeichenunterricht HERBERT COHN W19, Pariaar Strass« 29/36 Reklame — Konfekt! allein schon einen Kontinenteinen Erdteil bildet. Groß genug dazu sind sie beide. Und wenn irgendwelche geographischen, politischen» kulturellen und sprachlichen Merkmate einen Erdteil ausmachen, dann, gehörten bis- - her Europa und Asien weit mehr zueinander als die beiden Amerikas. Europa ist. eine zufällige Gestaltung, säst ein- Produkt. der Laune von Gelehrten und' Politikern. Der größte Teil der menschlichen Kulturgeschichte, die wir kennen, spielt sich um das Mittel- ' m e e r ab, in . einem Gebiet, das wir heute zum Teil zu Europa,- zum anderen zu Asien, zum dritten zu Afrika rechnen. Wir nennen die beiden Welten des Westens Amerika, lveil sie im Zuge der grandiosen Entdeckertat des Christoph Kolum- , bus von der Alten Welt ein Stück nach dem anderen erobert worden sind. Aber im Grunde hauhelt . es sich um zwei kaum zusammenhängende, ganz voneinander verschiedene Gebiete, die ..geographisch kaum einen Zusammenhalt aufweisen.' Man betrachte die Karte! Ein Hauchdüiines'schmales Band ist alles, was sie verbindet. Das bei Panama noch nicht 60 Kilometer breit ist. Ich weiß nicht, ob es mehr als eine Gelehrtenlegeude ist, aber sie gehört in . diesen Zusammenhang. In alten Zeiten, ehe der A-tläntische Ozean das ganze Gebiet überflutet hat, durch das er heute seine Wasser sendet, habe Nordamerika zum nordatlantischen Kontinent gehört und sei mit England und Skandinavien verbunden gewesen. Jetzt trennt der Atlantische Ozean Europa und Nordamerika voneinander. Nur Grönland und Island bildeten noch eine Art Brücke über den Großen Teich.. ■| Krankenversicherung!■ I Aufnahme bl» 70 Jahle ohne Untersuchung IHI Keine Wartezeit für akute Infektionskrankheiten Umh« Celiiifsm Frankfurt a. M., Tel. 23977 nanS dCnWai Z Gr, Boekenheimer Straße 29.1. Der südliche Kontinent habe Gondwana geheißen und Südamerika, Australien, Afrika und das südliche Indien umfaßt. Das gleiche Riesenmeer des Atlantischen Ozeans trennt jetzt Afrika von Südamerika, und in der jüngsten Zeit suchen die Flieger den kürzesten Weg, und sie schaffen an Stelle bei alten Landeine neue Luftbrücke zwischev Afrika und Südamerika. Auf alle. Fälle gehen wir in die Irre, wenn wir auch nur Südamerika in allem als eine Einheit auffafsen.^Schon um dessentwillen, weil das Land in eine Anzahl Staaten zerfällt. Allerdings gibt es doch 'einige Verschiedenheiten von anderen Erdteilen. .In Nordwie in Mittel- und Süd- . amerika gibt -es außer einigen englischen, und holländischen Besitzungen nur Kanada, das eine ändere als die republikanische R e g i e r u n g s f o r m hat. Und zumal in der südlichen Hälfte gibt es nur Republiken.' Es mag gelegentlich in ihnen diktatorial regiert werden, hier und da mag es auch eine Militärlierrschaft geben, aber alle sind südamerikanische Staaten, Republiken.mit parlamentarisch demokratischer Verfassung. Brasilien ist der einzige der zehn südamerikanischen Staaten, der seit der Unabhängigkeitscrklärung von Portugal während etwa sieben Jahrzehnten Kaiserreich gewesen ist. Weiter:^ In ganz Südamerika, von den kleinen Besitzungen der Guhauos darf man dabei absehen, werden nur zwei Sprächen gesprochen-, die dazu noch aufs engste miteinander verwandt sind. Ueberall spanisch, nur in Brasilien, das - die Portugiesen erobert haben/ portugiesisch. Verglichen mit diesem Zustand, hat Europa. Asien, Afrika ein babhlonssches Sprachgewirr. . Der spanische Sprachbereich greift sogar noch weit über Südamerika hinaus'. Spanisch: .ist die einzige Sprache, die in Zentralamerika gesprochen wird, und.das gleiche ist.'.in dem schon zu Nordamerika gehörigen Mexiko der Fall. Auch ein großer Teil des Südens der Vereinigten Staaten hat'noch vor nicht sehrlanger Zeit spanisch gesprochen, so daß noch Alexander von Humboldt daraus aufmerksam machen konnte, man spreche spanisch in einem Gebiete-, das der Länge nach Afrika gleichkomme. Auch heute noch sprechen weit mehr Menschen außerhalb Spaniens und Portugals spanisch und portugiesisch, als in den Mutterländern dieser Sprachen. Und noch ein drittes haben die drei Amerika gemeinsam: Kein anderer Erdteil ist ein solcher Einwanderungskontinent. Nirgendsist die Urbevölkerung so stark verdrängt worden. An vielen Stellen gibt' es von ihr nicht einmal eine Spur, an anderen werden ihre-Reste als Zeuge dJp-Mergqngenheit sorgfällig konserviert. Fast i'EeallZhat eine ungeheure Blntinischungstattgefunden. - Nicht Amerika hat - sich selbst. Europa, und Afrika haben Amerika zu dem gemacht, was es heute ist. Weiße, schwarze, rote Men sehen, haben sich gemischt und in manchen Teilen dieser Welt einen neuen Schlag von Menschen hervor-' gebracht. In den Vereinigten Staaten gibt es auf 350 höchstens einen Menschen, der behaupten könnte,, von der indianischen Urbevölkerungabzustammen. Es gibt dort insgesamt noch etwa 300 000 Indianer, die meistens in ihnen reservierten Gebieten leben. Tie, an g e l s ä ch s-i s ch e Einwanderung hat dort sehr lange jede andere übertroffen, sie betrug von 1820 bis 1860 59 Prozent der Gesamteinwandernng. Heute inacht sie nicht einmal mehr )0 Prozent aus. In Kanada ringen noch heute der französische mit dem englischen Kultur- und S^racheinflnß. Wenn in den Vereinigten Staaten auch heute der angelsächsische Geist jeden anderen bei weitem hinter sich läßt, so ist der Süden dieses Landes doch erst, langsam, und vollkommen erst seit sehr kurzer Zeit, aus der spanischen Sphäre gelöst worden. Im Augenblick der Unabhüngigkeitserklärnng. also vor 150' Jahren, zählten die dreizehn nvrdamerikanischen Urstaaten nur zwei Millionen Menschen. Heute haben die Vereinigten Staaten sickier 120 Millionen über- : schritten. Das ist ein Wachstum ohne Gleichen. Die großen Eroberungen. und das Gold in Kalifornien haben aus allen Weltteilen neue Menschen angezvgen. Immer kosmopolitischer ist die Bevölkerung geworden. Nur 74 Prozent sind auch nur in* den Staaten selbst geboren. Aber nicht.etwa von Eltern, die beide selbst Amerikaner. gewesen sind. 26 Prozent republikanischer Verfassung hiüter sich. Haben sie, die Spaniens Szepter 300 Jahre zusarnmenhi'elt,, die Tendenz, noch weiter auseinanderzustreben, oder suchen sie umgekehrt -den Weg zueinander? Wollen sie Formen eines überstaatlichen Zusammenlebens finden? Sie sind, alle Einwanderungsländer. Keines ist von diesem.Schicksal ausgenommen. Aber sie sind trotzdem auch blutmäßig durchaus verschieden zusammengesetzt. Unsere Reise soll diese Verschiedenartigkeit aufzeigen. Erst wenn man diese Dinge gesehen hat,'kann man den Fragen näher kommen, die wir alle aufwerfcnx sie theoretisch zu betrachten, hat man Zeit uud Mnße, wenn das Schiff über den Ozean dahinschlendert, und außer dem gesiebten Bericht einer Telegraphenagentür, der drahtlos übermittelt wird, keiner von uns weiß, was in der WM in diesen Tagen vor sich geht. I. , Wir fahren siis zu den Kanarischen In- - seln, zwischen denen wir heute in aller Frühe hindurchgesteuert sind, die gleiche Strecke, die Kolumbus auf seiner ersten. Entdeckerreise znrückgelegt hat. Dann biegen wir südwestlich auf Brasilien zn ab, während der große Genuese den Lauf direkt westwärts nahm, in der Richtung, in der er immer noch glaubte, einen kürzeren Seeweg nach Indien, den Ländern des Reichtums, nach den so begehrlich verlangten Gewürzinseln finden zu können. Hier mitten auf dem weiten Meere erscheint seine Tat. die die Welt umgestaltet hat, noch großartiger. In der Einsamkeit dieses Wogcngepralles sein Mut über alles Lob erhaben. Sein Kampf mit den Elementen bcwund.erswert, aber sein Kämpf gegen den Kleinmut der verzagenden Gefährten von antiker Größe. Ein Gott oder ein Dämon muß in diesem Manne gelebt haben. Vom 2. August 1492 bis zum 6. September brauchte er bis zur westlichsten der Kanarischen .Inseln. .Unser Schiff hat die gleiche Strecke in weniger als zwei Tagen durchfahren. Die Flieger legen sie in ein Paar- Stunden zurück. Uns halten die technischen Erfindungen des zwanzigsten Jahrhunderts in unausgesetzter Verbindung mit den beiden Seiten des Atlantischen Ozeans und mit der gesamten Welt 'überhaupt, soweit unser Radiosender gehört werden kann. Kolumbus war ganz allein. Mit dem Kompaß in der - Hand suchte er die Richtung Zeines Weges, .VORTRAGSABEND Mittwoch, den 2. Dezember 1936, 20 Uhr 30, Berlin W62, Kleiststrssse 10; Logenhaus . Professor Dr. Curt Bondy. Leiter des Auswandererlehrguts Gross - Breesen i Auswanderungsplanung ujicj Auswandefungsvorbereitung in Jüdischen Aus« wandererlehrgut Gross-Breesen. JÜDISCHER CENTRALVEREIN E. V. Professor Bondy hält am Donnerstag, den 3 Dezember, vormittags 11 bis 13 Uhr, eine Sprechstunde über Fragen des Lehrguts Gross-Breesen in den Raumen des Jüdischen Central-Vereins, W15, EmserStrasse42,4, ab. :illlllll||'l!lllli!j!lllll!illllll!lll iiiiillllllllllll!l’ilill!llllliililllillllillllii!l!!lll!lllll.: linnen schwarze Menschen in den Staaten. Jeder Zehnte ist ein Reger. Im Jahre 1907 sinl) in den Vereinigten Staaten 1,7 Millionen eingewandert. Im Jahre 1918 war die Zahl der Einwanderer auf -110.000 gesunken. Also mehr als dezimiert. Kann man wirklich sagen, das Niesengebiet der Vereinigten Staaten, das 16mal so groß wie Deutschland ist, aber nicht einmal das Doppelte von dessen Einwohnerzahl hat, vertrage keine Einwanderung mehr? Wie steht es mit Kanada, das noch um fast zwei Millionen Quadratkilometer größer, ist, aber nur ein Siebentel der deutschen Volkszahl hat? Aber bleiben wir bei Südamerika. ,Wieweit kann man cs als. G a u z es, als eine Einheit ansehen? Gibt es Bestrebungen, die alle diese Republiken, die, von Brasilien abgesehen, eine gemeinsame Sprache sprechen, die drei Jahrhunderte gemeinsam spanische (5teschichte hinter sich haben, die ganz in der Kultur Spaniens groß geworden sind, die alle nur ganz kümmerliche Reste von dem, was v o r den Spaniern gewesen ist. noch aufweisen, zu einer -höheren Einheit zusanunenfassen , möchten? Sie alle haben säst drei Jahrhunderte lang die Pax Hispanica genossen. Während auf den Gefilden Europas von 1550 bis *1820 das Blut der Soldaten jedes Land rötete, es kein Gebiet gibt, das in dieser Zeit nicht vom Lärm der Waffen widergehallt hat, herrschte in den Gebieten der 'spanischen'Krone, drüben in den „Indien" genannten Teilen Amerikas Ruhe und Frieden, nachdem die spanischen Eroberer dieses Gebiet für ihren königlichen Herrn und für die Ehre Gottes mit Gewalttaten jeder Art bezwungen hatten. Alle die spanisch sprechenden Länder Südamerikas haben jetzt über ein Jahrhundert staatlicher Selbständigkeit und Herz war stark, fein Mut war nicht gebrochen» sein Auge streifte den Horizont ab. Seine Gefährten murrten. Er bezwang sie. 33 Tage war er von den. Kanarischen Inseln unterwegs. am 12. Oktober sichtete er Land. Es war eiue der B a h a m a - I n s e l n. Das unerhörte Wagnis war gelungen. Ein neues Land, ein neuer Erdteil, eine neue Welt war entdeckt. Dies Jahr 1492 ist mit ehernen Lettern in die Geschichte der Menschheit eingeschrieben. Dieses Jahr hat das Gesicht der Welt gewandelt.' Dieses Jahr hat der Christenheit einen ihrer größten Triumphe gebracht. Im Jahre 1492 haben die spanischen Heere den letzten Rest der maurischen Herrschaft aus der Halbinsel beseitigt. Mit Granada fiel das letzte Bollwerk. das acht Jahrhunderte mohammedanischer Herrschaft dort zu behaupten gewußt hatte. Im Jahre 1492 hat Christoph Kolumbus Amerika entdeckt. Die gleichen Herrscher, die die Mauren restlos ans Spanien Vertrieben hatten, konnten für ihre Krone und den Katholizismus ein neues ungeheures Gebiet gewinnen. Die Welt singt und sagt seit Jahrhunderten von diesen beiden Geschehnissen des Jahres 1492. Aber im gleichen Jahre des Heils vertrieben die glerchen Herrscher die Juden aus Spanien. In diesem Lande hatten die Juden ein Jahrtausend gewohnt. Seit der Zerstörung des Tempels hatten sie in keinem Lande eine gleich große Stellring erlangt. Aber für die Krone Spaniens . waren sie U n g l ä u b i-g e geblieben. Ter gleiche "Arm schlug sie, der die Mauren vertrieben hatte, der sich anschickte, die rotpn Menschen der neuen Welt mit Feuer und Schwert für das Christentum zu gewiuneu. Dreihuuderttausend Juden mußten ihr Land verlassen. Zweihunderttauscnd starben, ehe sie auch nur ein anderes Land er» reichen, konnten. Der Rest wurde in alle Winde zerstreut. Ein kleiner Teil kam auf dom Meere über Portugal und Holland nach Südamerika. Aber von diesem dritten Ereignis des Jahres 1492 singen und sagen die Dichter nichts. Die Historiker unterhalten sich darüber, ob nicht von diesem Jahre der Abstieg Spaniens datiere. Trotz des neuen Glanzes, den die Krone in Amerika gewann. Glanz und Mick, - Elend und Untergang wohnen in diesem Jahre 1492 in ungeheuerlichem Ausmaße beieinander. Darf man nicht, soll man nicht, muß man nicht, gerade an dies alles denken, wenn man sich anschicktüber den Ozean zu fahren und das Land zu sehen, das Kolümbus für seine Königin und für den katholischen Glauben gewann? Was die Länder Südamerikas heute sind, verdanken sie ihrer geographischen Lage, ihren reichen Naturschätzen. aber am meisten der Einwanderung und dem fremden Kapital. Niemand kann das bestreiten, und' doch ist eine Tendenz, die Ein- Wanderung zu beenden oder wenigstens sie abzubremsen,-überall vorhanden. ' Auch in dieser Frage ist Amerika kein einheitlicher Kontinent, nicht einmal Südamerika allein ist ein einheitliches Einwanderungsgebilde. In dieser , Frage ist „Südamerika ein Bündel von Republiken, von denen jede für sich zu dieser Frage Stellung nimmt, sich eigene Gesetze gibt. Es gibt kaum den Ansatz zu einer gemeinsamen Einwanderungspolitik. Keine bindenden zwi». schenstaatlichen Abmachungen, keine gemein- ' famen Richtlinien. Es hat zwar eine Kon- . l-rrenz in Santiago de Chile getagt. Auch d?e panamerikanische Konferenz, die am! Dezember in Buenos Aires Zusammentritt, wird zum ersten Male die Möglichkeit einer gleichartigen Einwanderungspolitik prüfen. Es bleibt also jetzt nichts übrigals in jedem Land die förderlichen und die hinderlichen Faktoren auszusuchen, um sich ein Bild darüber zu machen: Hat Südamerika au f g e h ö r t ein Einwanderungs - Tont in eit t zu sein? Vier Jahrhunderte lang uftd etwas darüber ist sein Schicksal gewesen, immer mehr Menschen aus anderen Erdteilen in sich aufzunehmen, sich mit ihnen zu vermischen, eine neue Rasse zu schaffen. Ist diese P erio de nbgesch lossen? Will Südamerika sein künftiges Los darin sehen, ein zweites Europa zu werden? Ist nationale Gebundenheit, eigenstaatliche Tendenz- Entwicklung einer Sonderkultur in jedem noch so menschenarmen Gebiete Sinn . und Zweck seines neuen Lebens? Glaubt es kapitalstark und erfindungsreich genug zu ' sein, um die unausgebcuteten Naturschätze selbst und allein heben zu können? Zieht es völkische Gebundenheit einer wirtschaftlichen Ausbreitung vor? - Unser Schiff zieht ruhig seinen Weg weiter. ''Das Wasser ist von einer märchenhaften Bläue'geworden. Die Zone europäischen Klimas liegt hinter uns. Die Wärme sängt schon an drückend zu werden. Und doch sind wir noch 26 Breitengrade vom Aequator entfernt. Aber die Antwort auf alle Fragen muß ich mir drüben, auf der anderen Seite dieses Wassergrabens, holen. Usuptsekrlktleiker: vr. Alfred Bl rieb barg; Stellvertreter und verantwortlich fOr die Aufnahme von Bildern: Dr Margarete G d e.l b I n Verantwortlich für Sport: Dr. Ernst G. Löwen t.h a 1, sämtlich in Berlin Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumacblag beizufügen Leiter der An- Anzeigen: 40 000' PI. 5 Verlag: indischer ventral Verein e v!, .Berlin Vf 15. Emser Str 42. Druck der Buch und Tiefdruck Gesellschaft mbH. Barlin SW ]9. HAblUKKAH-GESCHENKE I-MllfL BERLIN C2 - SP.ÄN.D AUER STRASSE- KO N 1 GS TR ASSE - . G E Q R Ö N DE 1 815