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Central-Verein-Zeitung · 1936-10-29 · 44 (29.10.1936) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
44 (29.10.1936)
Date
1936-10-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Wartung anssprach. daß,die. Gedenktafel' für feinen Vater vielen Generationen die hohen " Ideale des Dienstes an der Oessentlichkciti einflößen werde, die für die £111116^!)» des' Verstorbenen kennzeichnend waren. heißt es in -der ErTlarnng.zum Schluß, ist besonders ungerechtfertigt in dem gegenwärtigen Wahlkanzpf mit Rücksicht auf das unzweifelbare Bekenntnis zur Toleranz, das die Präsidentschaftskandidaten der anerkannten Hewegvmg in Polen .Äm 8. November findetauf dem Ilorss Ouarcks' Paradefeld in London die Gefallenengedenkfeier der jüdischen -Kriegsteilnehmer Englands statt. Tausende jüdische Kriegsteil, nehmer .aus allen Teilen Großbritanniens und Nordirlands werden sich an dieser Feier beteiligen. Der. Feldgottesdienft auf dem llorse OuLrclsk .Paradefeld wird von dein ^Dberrabbiner des Britischen Reiches,- Dr. G. H. Hertz und dem obersten Feldrabbiner .der Armee, Rabbi M. - G o l - l op. geleitet werden. Im Anschluß daran wird Feldmarschall „Lord M i l irc den Borbcimarsch der jüdischen Kriegsteilnehmer abnehmen. In der Albert Hall findet sodann unter dem Vorsitz, des Präsidenten“ des jpwish Board“ of Dpfnities, Haiiptinann Neville L a s k i, ein .Kameradschaftstreffen statt, an dem Feldmarschall Lord M il n e als Ehrengast teilnehmen wird. 1 politischen Parteien in Uebereinstimmiing mit den edAsten Uebetlieserungen unserer Nation abgelegtIffäben, und im Hinblick darauf, daß sie von jedem religiösen öder rassischen Vorurteil völlig frei sind. Verfassungsfragen — Wirtschaftliche Selbsthilfe — Universitätsunruhen Zeitschriftenschau Einwanderung nach Queensland In einem Beitrag „Die Iutzenfrage in Eng-, land" <„DaS Volk", ^iampsblatt für völkische Kultur und Politik, Oktoberheft^ sucht P. L. M., London, die Ursachen der neuerdings in “England hervortretenden judenfcindlichen Bewegimg feftznstcllcu. „Eine. niclituuiveseutliche Rolle ui diesem Prozeß", so sagt er u. a., „hat auch das Verhalten des Judentums in Palästina gespielt. Durchdie gesamte mohammedanische Welt geht zutzeit eine mächtige Bewegung, die aus eine Nn- . abhängigkeit vom britischen Imperium hinsteuert, "von der die im britischen. Weltreich lebenden Mohammedaner am stärksten erfaßt werden. “ Den ersten Anstoß hierzu hat — das weiß man in England'sehr gut --- die skandalöse Politik gegeben, die die Juden in Palästina,den Arabern gegenüber betreiben. Jeder Engländer, mit dem inan sich über diese Vorgänge in Palästina unterhält, erklärt ohne Jägern, daß. Englaiid alle ernsten, Schwierigkeiten, die es gegenwärtig mit seinen Mohammedanern hat. .einzig-und allein den Juden verdanke.^ Dieser “Umstand beeinflußt . sehr stark die Haltung einer ganzen Anzahl von Militärs, Koloniälbeamteu und anderer um die Sicherheit des Empire besorgten Engländer gegenüber den Jude». Wenn man sich jedoch zum Schluß die Frage stellt. welche von allen Ursachen, die während der lebten Jahre-eine so beachtliche Veränderung in der Haltung der öffentlichen Meinung gegenüber dem.“Judentum hervorgerufen haben, letzten “Endes die stärkste und ausschlaggebende >var. so darf man ohne weiteres fest-' stellen, daß dieses, die vom neuen .Deutschland aiis- ' gehende Aufklärung über das wahre. Wesen der jüdischen Rasse und, der. Rolle des Judentums in der Welt gewesen ist. Vor dem Kriege glaubten die Engländer, in Anbetrgcht ihres, eigenen wirtschaftlichen Wohlergehens, es sich leisten zu dürfen, den Juden in ihrem Lande und in der Welt gegenüber liberal und großzügig zu sein. Unter solchen “Umständen hatten die in England lebenden Iuden“ es leicht, ihre bekannte Pseudo-AssimilierungSpolitik zu betreiben: .Die Juden sind", hieß esz .genau solche guten Engländer,“ wie jeder andere. bloß Anhänger einer anderen Religion." In diesen Stand der Dinge brachten der Krieg, und noch mehr die.folgende» Jahre, eine radikale Aenderung. Die gcseliilderteii lliiistände und die Lehre - des Nationalsozialismus von der Rasseiwesvnderheit der Juden önnete einer großen Anzahl von Engländern die Augen." ' P. k". ' Bei der Prüfung der ' AuchvandcrungSmäglichkeiten.die nir Juden, abgesehen, .von Palästina, bestehen, dürften die "Ausführungen von Interesse sein, die der Premierminister von Queensland, des zweitgrößten Territoriums in Australien, W. . Forgan Smith, in „Rbe lünlstre Usvioxv" (1 986, Rr. 6) gemacht hat. Als Queensland — so führt'“er aus — itn Jahre 1859 zur eigenen Kolonie erhoben wurde, besaß es überhaupt keine -Eisenbahn. Heute ist die Länge seiner Eisenbahnen großer als die der Bahnen.irgendeines anderen australischen Staates. Im gleichen Jahre gab es nördlich von Rockhamptvn keine Siedlungen: Heute liegen blühende Häfen an der ganzen 5000 Kilometer langen Meeresküste, .lindjeder dieser Häsen bildet einen Endpunkt eines Eisenhalmnetzes. das die Erzeugnisse des Hunderte von Kilometern landeinwärts gelegenem Inneren an die im Hasen war- * senden großen Ozeandampfer bringt. Diese Häsen sind außerdem durch eine Küstenbahn miteinander und mit. Brisbane verbunden. Die Erschließung des Landes bedeutete und bedeutet noch heute einen "Answand von Millionen. Diese Ausgaben übernahm und übernimmt noch heute ein Gemeinwesen, das selbst heute nur eine knappe Million Seelen zählt. Es sind Verpflichtungen für Gelder zu decken, die für Erschließungsärbeiten und für die Kriegsdnrchführnng. ausgenommen wurden, und die Besteuerung ist heilte in Queensland gerade.hoch genug, ohne daß man sie durch Teilnahme an einem großzügigen,Einw<rnderungsplan vermehrt, dessen. Ausführung nicht gewährleistet, daß die Znwanderer sich von Anfang an selbst erhalten können, oder daß ihre Arbeit den Wohlstand des Gemeinwesens erhöht, statt seine Finanzlast weiter zu steigern,, oder daß die Kosten der Ansicdlung der Einwanderer ans dem Lande in Queensland und ihres Unterhalts bis zu dem Zeitpunkt, wo sie selbst Werte erzeugen, von dem Lande getragen werden, dessen Uebervölkernngsdruck durch ihren Weggang verringertwird. s. „Wir sind nicht“*, so erklärt Queenslands Mim» sterpräsident, *„gcgcn den Zuzug von Einwanderern, die auf ihre eigenen Kosten kommen 'oder von Freunden oder Verwandten ausgenommen werden, die bereits im Lande ansässig sind. Mit anderen Worten, es sdeht jedem Menschen in England oder - in Europa frei, nach Queensland zu kommen, vorausgesetzt, daß er sich bei guter Gesundheit befindet und willens ist! sich sein neues Leben so einzurichten, daß ch. nicht eine Last für das Gemeinwesen wird. Die Negierung wird,' soweit es in ihren Kräften steht, solchen, Einwanderern mit Rat und Tat beistchcn." Das Problem der polnischen Juden, über das wir bereits in der vorigen Woche ausführlich berichteten und das die Aktivität der Regierungsstellen vor allem auf dem Gebiete ' der Auswanderungspolitik herausgesordert hat, kommt nicht zur Ruhe und gibt zu immer neuen Gerüchten und Schwierigkeiten, aber . auch zu einzelnen Maßnahmen und Schritten aus jüdischer wie auf. nichtjüdischer “Seite Anlaß. Zu Anfang der vergangenen Woche verbreitete sich in der großen Presse das Gerücht, daß bei einer für den 11. November zu. erwartenden B e r f aff lt n g s.r e f v r m die politischen Rechte in Polen künftighin nur noch den Polen selbst lind deuslawischen Minderheiten zustehen sollten. Diese Gerüchte waren im'Zusammenhang mit der Tätigkeit , , aufgctaucht, die der Führer des,Verbandes ' der Legionäre, Oberst Adam Koc, ein Vertrauensmann des polnischen Generalissimus R,z y d z - S m i g l y, zur Reorganisation der polnischen Regiernngssront entfaltet. Gleich bei Auftäuchen der Gerüchte waren sie von, der Koc nahestehenden Nachrichtenagenturl „Iskra" dementiert - worden. Aber mit-Rücksicht darauf, daß beabsichtigt ist, durch das neue politische Programm Teile der bisl)erigen Opposition, zumal der antisemitischen Nätiönätdenwkrnteil, in das Regierungsläger hcrüberzu,ziehen, "fand dieses Dementi nicht sogleich vollen Glauben: Daraufhin hat Oberst Koc selbst öffentlich erklärt, daß durch das in allen Kreisen vorhandene Interesse an der Zusammenfassung aller -Kräfte zur Sicherung des Aufstieges Polens. zu zahlreichen Projekten und Veröffentlichungen unautorisierter Personen sühre, für die er keine Verantwortung übernehmen könne. - Auch sonst hat es den Anschein, als ob sich . die aus eine politische Entrechtung der Inden hinauslaufenden Gerüchte nicht bestätigen. So meldet die antisemitische Zeitung „ABC", daß" in die neue politische Organisation „Lager der staatlichen Aktion", die von Oberst Köc zur Stützung der Regiernngsmaßnahmen gebildet wird, auch Juden Aufnahme finden sollen. Nach einer amtlich noch unbestätigten Mitteilung dieses Blattes wird einer der Programmpunkte der neuen Organisation etwa folgendermaßen lauten: „Wir wollen alle unterschiedslos mobilisieren:- Arbeiter, Bauern, Intellektuelle, Gewerbetreibende. Juden, Ukrainer, einen jeden, gleichgültig, ob er zu dieser od»r jener Partei gehört." . In die Reihe der internationalen, Bemühungen der polnischen Regierung, Ksie andrängende Iudcnfrage in Polen durch Auswanderungsmaßnahmen wirksam zu entschwierigen Lage des ,ndijchen Handwerks m, Polen die Notwendigkeit genopcnschastlicher Selbsthilfe.. Hierfür will „Ort" besondere Mittel zur Verfügung stellen, die. der Finan» ziening neuer' jüdischer Handwerker-kooperativen dienen sollen. «elm lebhaft wird an den weitgelienden Ausbau jüdischer Handwerker- Produltionsgenossenschasten gedacht. . Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die gemeldete Gründung einer „Kooperativen Kredit- Jen lrale", die als zentrale jüdische Genossen, schastsbank für alle Wirtschaftszweige.-dienen - Tie polnisch-jüdische Jugend hat. dem Warschauer Wvjivvden durcl) eine Abordnung mitgeteilt, daß sie eine Aktion plane, die den Bau eines Geschwaders von fünf Flugzeugen für Zwecke der polnischen Landesverteidigung ermöglichen soll. Europa und der Orient lasten, gehört allem Anschein nach auch die Reise des polnischen Außenministers Oberst Aus dem amerikanischen Wahlkampf Die . A n t i d i s f a m i e r 11 n g s l i g a ^dls^O^d e n s “Bü'lTQiT'B'^i'PjNlnt eilte von ihrem Vorsitzenden- Sigminid Livingston nnterzeichnete Erklär»mz veröffentlicht, inder, betont wird, daß Antisemitismus keine -Streitfrage bei den Präsidentschaftswahlen in Amerika bilden könne, da die anerkannten politischen Parteien von jedem “religiösen oder rafsifchein-Bornrteil frei seien. Sollte die Frage des Antiiemilismns. so heißt, es in der -'Erklärung.“ in den politischen Kampf“.-hinein-, getragen werden, so-würde dies das besondere Interesse der jüdischen Bürger auf sich ziehen, die in.Ainerika.-keine organisierte politifdie Gruppe darstellen. Und nieinals eine solche gewesen feien. Die. amerikanischen Juden-. seien vielmehr ihren individuellen Uebepzeugnngen entsprechend verschiedenem politischen Parteien angeschlossen. Das Wahlrecht werde von ihnen ohne Erwägungen, die aus einem besonderen Klaüen- oder Grnppenintcresie. kommen, “ansgeübl. Das An-swersen einer solchen Streitfrage, In einem Beitrag „Westöstliche Welt" („Europäische Revue", V2. Ialftg., Nr. 101 würdigt Wolfgang v. E-i n siedet die Wechselbeziehung zwischen dem Lkzident und dem Fernen Osten. Während Enrvpa --- sv führt er aus — mit wachsender Sehnsucht nach Osten blickt und -seinem Verständnis anfgeschlvssener .ist als je zuvorsicht es“ doch zugleich mit ivachsender Besvrgnis, daß chm in eben diesem. L-sten ein gefährlicher Politisä)er und wi-rtscliastlicher Rivale erwächst. Im Orient hat sich nämlich die nmgekchrte Entwicklung vollzogen wir im Abcndlandc: nach - jahrhundertelanger Geschichtslvsigkcit (ivenn man dieses Wort auf einen Zuitand im Leben der Völker anwcnden darf, drr keine nennenswerten Wandlungen nn Verhältnis zur Außcmvclt mit sich bringt) ist der Osten, der nahe wie der ferne, durch die Berührung und Durchdriugliug mit westlichem Geiste zumBewusstseindcr uvchungenutzt in ihm schluminernden Kräfte gelangt. Er ist. selbst in den Kamps um die Weltherrschaft eingetreten und damit tatsächlich-in den Bereich dessen, was man im engeren Sinne als Weltgeschichte zn bezeichnen pflegt. Wie der Westen, sv hat auch der Osten heute die Grenze seines Wesens erkannt: in der Beck, der auf Einladung des englischen Botschafters in Warschau der cuglischen Regierung einen Staatsbesuch abstatten wird. Nach Meldungen der Presse wird Oberst Beck. - der in London nicht nur bei Eden vorf prechen, sondern auch durch den K ö n i g feierlich empfangen werden wird, in seinen Unterhaltungen auch die Iudenfragc berühren. Noch vor seiner Abreise wird Minister Beck eine zionistische Abordnung empsangiln, um ihre Wünsche im Hinblick auf dis englische Palüstinapolitik, an der die polnische Regierung mit Rücksicht ans ihre Vorstöße in der Auswanderungsfrage selbst lebhaftes Interesse zeigt, entgegenzunehmen. Die politische Hochspannung, die in Polen um das Iudenprvblcm herrscht, findet ihren .deutlichsten. Ausdruck in st il dp n t i s ch e n Unruhen, die an den Hochschulen in Warschau und Lemberg stattgefundeu haben. Die Kundgebungen der polnischen Studenten sin- . deü itn dem Vorhandensein eines übermäßigen Anteils von Juden kaum eine Begründung, denn wie der Rektor der LeMberger Universität m Einer “"Ansprache an die Studenten hervorhob, ist der Anteil der Inden an der Gesamtzahl der Studenten dieser Hochschule von . 48,6 .Prozent im Jahre IWl aus 14 Prozent im Jahre 4K86 znrückgegangen. Die jndenfeindlichen Ausschreitungen der Studenten nahmen ihren Ansgang von der Handelshochschule in Warschau, wo die nativnälistischen Hochschüler von den jüdischen Studenten verlangten, die sogenannten „Ghettobänke" auf der linken Seite der Anditvrien einzunehmeu. Im Anschluß hieran kam es zu tätlichen Ausschreitungen, in deren Verlauf die jüdischen Studenten schwer ,mischandelt und gewaltsam entfernt wnrden. Dem Rektor wurde der Weg zu Pen Hörsalen versperrt, er wurde tätlich beoroht. ein zu Hilfe eilender Pedell niedergeschlagen; Rauchbomben hüllten die Hochschulräume in dichte Rauchwolken ein., Aehnliche Vorfälle; wenngleich nicht so, schwer, ereigneten sich am Warschauer Polytechnikum. Dort unterstützten Rtitglieder des Lehrkörpers die Forderungen der nationalistischen Studenten. An der Warschauer Universität wnrden gleichfalls Rauchbomben entzündet und Flugblätter mit anf- . reizenden antijndischen Anfrnfen “ verteilt. In Lemberg sind nn Universität und^echnischer Hochschule,so schwere judenfeindinM' Ausschreitungen begangen worden, daß sie gegeschlossen werden mußten. Die Erregung richtete sich zunächstgegen -einen Professor, der einen nationaldemvkratischen Studenten wegen seiner antisemitischen Reden aus dem Hörsaal verwiesen hatte. Zwanzig jüdische Studenten wnrden verwundet, einige von ihnen sehr schwer. . Anläßlich dieser Borkommnisse hat' der Präsident des ji'ldischcn Parlamentsklnbs. Abgeordneter Dr. So mm er stein, bei dem Bizeknltnsminister und dem Warschauer Regiernngskvmmissar Vorgesprächen, um Schutz für die Rechte und die Sicherheit der jüdischen Studenten zu fördern. K. J. R. Aus der Arbeit des Joint Gefährdung seiner politischen und biologischen Eriüenrc Wie ireilicb sich die neuen Ansprüche und LebcnSsormen mit den alten Einer selbstgenügsamen Vergangenheit vereinigen“ lassen, vhnc daß allzuviel vom Wesen dieser Vergangenheit ausgevpsert. zu werden brauchte, daS ist ein Problem, das lsisber nur Japan ans eine völlig singuläre Weise gelöst zu haben scheint: durch unmittelbare Anknüvstmg.seiner imperialistischen Politik an den alten Kaiser- und'Staatskult der Vorzeit. “Indien . und" Ehina dagegen sind vssenbar noch mitten in einem krisciihästen llmbildüngsprozeß begriffen. Hier scheint die'Begegnung mit dein" ■S zunächst“ eher negativ gewirkt.zu haben, der vordere 'Orient hat sich so weit europäisiert. daß er mit Hilfe europäischer Methoden sich von curopäiictiem Einfluß bereit» weitgehend itn« abhängig gemacht hat. . k'.'k'. Die ständige Verschärfung der jüdischen Situation in Polen hat in jüdischen Kreisen Entschlüsse zu stärkerer Aktivität in. mcl>rfacher Hinsicht ansgelöst. In p 0 l i t t f ch e r Hinsicht ist von einer Sitzung des Zionistischen Zentralkomitees für Polen, an der auch^ein prominentes Niitglied.der Erekntive der Jewish Agency, I. Grünbanm, und zionistische Funktionäre der Warschan'er Gemeindeverwaltung teilnahmen. die. Anregung ansgegangen, sin Hinblick auf die Lage -des. polnischen Judentums eine politische G e s a m t v e r t r e t n n g der Inden in Polen zu bilden; sie soll ans den in Polen ansässigen Mitgliedern der Instanzen des Indischen Weltkongresses zusammengesetzt werden.“ wobei man jedoch auch daran denkt, die ans dem Weltkongreß nicht vertretenen Organisationen an der Gesamtvertretnng zu beteiligen. In .Wirtschaft! ich e r Hinsicht ist eine Konferenz der jüdischen-Handwerkervereinibonii-i konsnii-i t hii» ans Bei anlassuna Einem Bericht. ..des Joint Distribution - Committee entnehmen wir, daß er im Jahre 1 208 5ü0-Dollars-sür-dic-Bernssnmschichtung. 2veiterbesökderiwg und Seßhaftmachnng aus Deutschland änsgewandertcr Inden ausgewendet hat. Im Zuge der Sammelaktion 198 6 sind bisher. 2 874 062 Dollars aufgebracht worden. > - Die G edenkf e ie r f ür Julitt s B rodnitz, die am 26. Oktober ausfallen musste, wird im Dezember stattfinden. Nähere Mitteilungen ergehen rechtzeitig. iptschriftleiter: Dr. gnngen bemerkenswert, die auf Veranlassung der Gcsellscliast „Ort" in Warfchau abgehalten wurde. Dort betonte man angesichts der von Bildern:- Dr „ _ _ antwortlich für Sport: Dr. E r n 8 t G. L ö w e n t h a 1, sämtlich in Berlin. Für Rücksendttns unverlangter Eins.cndjt.nfrrn ist Freiumschla.t; beizufüsen Leiter der. Anzcigen-Abteihins und vern'htwortlicH für den Inhalt der. Anzeigen:;F r i e d r ic h N a t h a n. Berlin DA III. Vj. 40 000 PI 5 Verlag: Jüdischer Central-Verein“ e. V., Berlin W 15. Emser Str 42. Druck der Buch- und Tiefdiuck Gesellschaft mbH, Berlin SW 19. Sonderschnu »Oec gedeckte lisch« im 1. Stock im i. Stock Die grosse Spezialabteilung für Tisdwäsdie zeigt in dieser Schau interessante modische Neuheiten, besonders reinleinene Tischdecken, in freicher Auswahl deck? KaO°e”V60 _ IN C 2 I’llllll SPAN DAUER STRASSE . KONIC^STRASSE . GEGRÜNDET .1815 I " .7,-. .-v

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