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Central-Verein-Zeitung · 1936-10-08 · 41 (8.10.1936) · page 18

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
41 (8.10.1936)
Date
1936-10-08
Page
– (sequence 18)
Language
German
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. greifen Amerikas gegen 'die Misswirtschaft,. die die1 Mandatarmacht in deni Lande treibe. Er führt einen Fall an, in dem sin Amerikanischer Pflanzer Polizeischutz für. seine Pflanzungen angefordert hatte, der jedoch von den “Behörden, verweigert wurde; Bald darauf wurden die Pflanzungen von Arabern verwüstet, ln weiteren Artikeln'lobl^Copeland die Hebräische Universität, die er als eine „unvergleichliche Leistung“, und ihren..Präsidenten, l)r. Mag'nes, den er als einen „Propheten in Isräel“ bezeichnet, in seinem 10. Palästina-Aufsatz schliesslich unter-, sucht Senator Copeland' die Bevölkerungs- "und Einwanderungsstatistik. Palästinas und zieht daraus.den Schluss,: dass in Palästina, einschliesslich Transjordanien-Raum für weitere Millionen von Juden vorhanden sei, sofern nur die Re- . gierung die Mandatsbeslinunungen über die Erleichterung der jüdischen Einwanderung durchführen würde. wald wurde in einem Beduinenlager bei Klar Hachoresch. eine Durchsuchung vorgenommen. Ein Araber wurde verhaftet. In Tel Keisan bei Akko zerstörten Terroristen einige Baracken einer archäologischen Expedition. Der Wächter, der ben Angreifern Widerstand zu leisten verseuchte, wurde . verwundet. In der Nacht vom 4. zum 5. Oktober wurden mehrere jüdische Siedlungen in der Umgebung von Tel-Aviv durch arabische Terroristen heftig - -. . beschossen. Das .Feuer wurde überall von jüdi- Dürchstich, der die bisheugeSinai- '^_gc,lier Hilfspolizei erwidert. Die Schiessereien ur künstlichen Insel machen würde, . hielten die gänze~Nacht an. Die Angreifer wurden überall von der jüdischen Hilfspolizei vi'i-" Palästina und der Plan eines zweiten Suezkanals In den „M ü n ebner Neuesten N achr i'c h t e n“ vom 1. Oktober wird eingehend die Frage erörtert, warum und wie weit England beabsichtige, einen Ersatz für den Suez-Kanal zu schaffen. Es wird darin angeführt; dass sich der Suftz-Kanal als strategisch, aus verschiedenen Gründen ungeschützt erwiesen habe* Der Aufsatz fährt dann u. a. fort: „ . , . So hält man nach' einer Ergänzung des Suez-Kanals Ausschau. Britische Sachverständige erkunden die Strecke zwischen , 'Gaza an der südpalästinensisrhen Küste urid Akabk am gleichnamigen Golfe, dem1 nordöstlichen Ausläufer des Koten Meeres, ßin dort vollfülliter Df Halbinsel zur hätte für England den Vorteil, dass er durch britisches M a n d a tß g.e-b i e t verlaufen, 'würde, und zwar, ohne die Einschränkungen, , . die sich aus dem neuen ägyptischen; Statut, immerhin für den hjuez-Kanal ergeben. Einst-; weilen wenigstens, denn die Läge in Palästina bleibt' weiter ungeklärt, und schon jetzt be- „ känvpft die arabische Presse den „neuen Kanalplan. Ausserdem hiebet die Strecke durch ■ ein Bergland mit beträchtlichen Gipfeln und Senkungen, die unter dem Meeresspiegel lie- - gen, unabsehbare technische Schwierigkeiten. Gleichwohl wird man gut danan tun, die gesamte-britische Palästipapolitik nicht nur im Lichte der Balfour-Deklaratio» und nicht ein- . mal hur unter dem Gesichtswinkel des Hafenaushaus von Haifa, sondern auch unter dem:- einer solchen neuen Verbindung von unschätzbarer Tragweite zu betrachten ." trieben. Ein sehr heftiger Angriff wurde auch auf das Viertel um. die- Agrarbank bei der Grenze yon Tel-Aviv unternommen.' Eine Polizeiabteilung, die in einem Ueberfallauto . eintraf, wurde ebenfalls angegriffen, so dass es notwendig war, militärische Verstärkung heranzu- Bei Nadilat Jizchak in der Nähe von Jerusalem stürzte ein 'Militärauto um. Vier Soldaten wurden verwundet. Am 5. Oktober wurde ein Araber bei Herzlia durch vorzeitige Explosion einer Bombe, getötet. Ein zweiter Araber wurde hierbei schwer wer-" wundet. Palästinensische Gesetzgebung der letzten Zeit Von Rechtsanwalt Dr. Hans Kalisch, Berlin Vom 29. September bis 5. Oktober In bezug auf die eigentlichen Terrormassnahmen zeigt auch die vergangene Woche das charakteristische Auf und Ab der Vorwochen^ Am 29. September wurde auf den Jerus lpmer Vorort Bajit Wegan ein heftiger Angriff, verübt. Die Siedlung wurde von allen Seiten beschossen, mehrere Bomben wurden geworfen.! Nach einstiiudigem Kampf ist der Angriff durch jüdische Hilfspolizei abgeschlagen worden. Auf jüdischer Seite gab es keine Verluste. In der Nähe von Beisan ist die Oelleitung der Irak Petroleum-Gesellschaft abermals . beschäftigt worden. Ein Truppenlager in Dschenin wurde von arabischen Freischärlern beschossen. Auch die inrierarabischen Streitigkeiten, von deren Auftreten hier schon die Kode war, nahmen ihren Fortgang. Auf ein arabisches Dorf bei AJ>ko wurde von einer bewaffneten Araberbande ein ITeberfall verübt. Ein hervorragender arabischer Kaufmann,der Gesciiäftsbezielningen mit Juden unterhalten hatte, wurste getötet. Auch aus anderen Teilen des Landes werden verschiedene“ Gewalttaten arabischer Banden gegen Araber gemeldet. Im Laufe des Tages wurden von englischen Truppen wiederholt Haussuchungen nach Waffen durchgeführi. Im Zusammenhang damit wurden mehrere Araber -verhaftet' und wegen Waffenbesitzes und Mordverdachts unter Anklage gestellt. Api 30. September sind mehrere jüdische Siedlungen von Arabern angegriffen worden. Sämtliche Angriffe wurden abgewiesen. Die Siedler haben keine Verluste erlitten. Nordwestlich von Nablus stiessen arabische Banden miUTruppen zusammen. Sie haben 20 Tote und Verwundete verloren. Ein englischer Offizier und zwei Soldaten wurden verwundet, Die arabischen Banden setzten auch ihre Terrorakte gegen Araber und andere Niehtjuden for\t. Bei Bet Dajan würde der armenische. Bremser eines Güterwaggons und ein Angestellter. der Abteilung für öffentliche' ArbeVlen erschossen. Der Lokomotivführer, der Heizer und der Schaffner eineSy Personenzuges .wurden verwundet-, als infolge eines Sabotageaktes ein Gülerzug in-der Nähe der Station Lydda mit einem leeren M’ersonenzug zusainmenstiess. Drei Personenwagen wurden beschädigt. _ - lm Gesehäftsvierter von Jerusalem schleuhisehen Käufer in einem jüdischen Laden. Die Bombe explodierte, richtete jedoch keinen Schaden an. ' ' Am 1. Oktober, abends, gerieten der Kommandant der 5. Division, General Howard, und der Kommandant der 15, Infanterigbrigade, Brigade - general Beauman, in das F'eüer arabischer Banden. Die beiden Generäle befanden sich bei einer Patrouille der Seafortli Highlanders, aie auf des Strasse Akko—Safed aus dem Hinterhalt beschossen wurde. Die Schützen wurden von den Truppen vertrieben, nachdem ihre Stellungen von .Flugzeugen ausgekundschaftet worden wjjren. Der 2. Oktober war feeit 5% Monaten zum erstenmal ein vollkommen ruhiger Tag. Aus Trotz des Araberaufstandes ist in Palästina die 'Arbeit der Gesetzgebung im Jahre 1936 stetig w-eitergegangen. Der Zahl nach verspricht das Jahr ein Rekord jahr zu werden, bis Anfang September waren nicht weniger als 64 Ordinances ergangen, von denen nur sehr wenige durch die Unruhen, veranlasste Gelegenheitsgestztze sind. Auffallend ist, dass mehr als zwei Drittel aller. Gesetze nichts als Ergänzungen, älterer Gesetze darstellen. Manche Gesetze .haben im'Laufe eines Jahres mehrere Abänderungen erfahren. Es wird viel herumgeflickt. , Neben den Gesetzen im engeren Sinn sind die zahlreichen Verordnungen hervor-zuheben, die zur Ausführung und Durchführung der Gesetze ergehen. Ihre unmittelbare praktische Wirksamkeit übersteigt vielfach die der Gesetze. > Ans der Gesetzgebungs- und Verordnungsarbeit der letzten Monate sind hervorzuhebep: Die Konkursordnung (Bankruptcy 0.3/1936), ein sehr-umfangreiches Gesetz, das das bisherige,' nach französischem Muster gestaltete türkische Recht durch, eine Regelung ersetzt, die sich eng an englisches Vorbild anT schliesst. Das Gesetz selbst schreibt vor, dass es" in Anlehnung an das englische Recht auszulegeri sei. Zur Ergänzung dienen, ausserordentlich umfangreiche (über 200''Druckseiten starke) Ausführungsbestimmungen (Bankruptcy Rufes), die keinem Teil des Landes trafen Meldungen über . «ich ebenfalls dem englischen Vorbild, eng an- Zwischenfälle von irgendwelcher Bedeutung ein. schliessen. Dagegen'flammten schon am 3. Oktober die Unruhen wieder auf. Araberband.en griffen die Pöl.izeistation in Belsa bei dem an der syrischen. Grenze gelegenen Küstenort Ras et Nakura an und töteten einen arabischen Polizisten. In Jerusalem sind das Diskinsche Waisenhaus und da6 hebräische LehreVseminar für Militärzwecke requiriert worden; Aiti 4. Oktober hat eine arabische Bande einen Angriff auf die beim 43. Kilometer an der Strasse von Jerusalem nach Jaffa gelegene Polizeistation unternommen. Die Mannschaft hielt die Angreifer durch andauerndes Feuern auf. .Als die Munitionsvorräte zu Ende gingen, wurde radiolelegraphisch militärische Verstärkung angefordert. Die bald daraufhin eintreffenden Truppen zersprengten die'Angreifer. In einer Pflanzung hei Herzlia wurde ein .geheimes,Lager von Munition und Explosivstoffen entdeckt. Drei Araber wurden im Zusammenhang damit verhaftet. Im Hinblick auf wiederholte Zerstörungen im König-Georg-Jübiläums- Das Konkursverfahren von Companies (A.-G.) Ist durch die C o ni p a n i e s (W i n d i n g - u p) Rufes 1936 geregelt. - Derartige „Rules“ werden vojn Chief Justice erlassen, der eine weitgehende Befugnis zum Erlass von Verordnungen hat. Am bemerkenswertesten sind'die C i v i 1 P r o c e d u r e R ul e s , die am 1. Januar -1937 in Kraft treten sollen. Während in den kontinentalen Ländern der Ziviiprozess gesetzlich geregelt ist; beruht die Ordnung des gerichtlichen Verfahrens in England (abgesehen von den’gesetzlich geregelten Grundzügen) auf sogenannte Rules of Court, die der Supreme Court erlässt. Nach deni Muster der englischen Rules hat jetzt der palästinensische Chief Justice eine Vprfahreusordnung für die Gerichte erlassen (Civil Procedure Rules), durch die ein weiteres Stück des bisherigen, .auf französischer Grundlage beruhenden türkischen Rechts beseitigt Wird.- ,• . Auf dem Gebiete' der Gerichtsverfassung ist wichtig diel R egi s t rar s Ord. 62 1936. Sie" gibt dem Regißtrar eine Stellung, die der des englischen Master, nachgebildet ist, Der - Regjstrar übt eine Tätigkeit aus, die über die Funktionen des deutschen Rechtspfk-gers noch hinausgeht, er gehört zu den richterlich vorgebildeten Beamten und hat. die laufenden Geschäfte des Gerichts, soweit sie nicht dje eigentliche JProzessentscheidung betreffen, zu erledigen. Er erlässt z. B. Versäumnisurid „ Anerkenntnisurteile, eröffnet Konkurse, ist Vollstreckungsrichter und bat die Entscheidung in Kostenfragen. Von dem eigentlichen/ Richter unterscheidet er sich nur durch den Namen. Ein sehr grosser Teil des täglicher» Verkehrs mit dem Publikum wird durch ihn abgewickelt werden. Registry Rules, vom Chief Justice erlassen, regeln den Geschäftsgang der Geschäfls- ' stellen der Gerichte. Sie treten am 1. Januar 1937 in Kraft. ' Das M i et e r s chu tzge.se tz, das Bankgesetz. und das G e do s s e n sch a f tsg e s e t z haben 'Ergänzungen erhaltep. Dfe Companies Ord. (Aktiengesetz) ist durch eine Novelle ergänzt worden, <ße nach englischem Muster die Private Company einführt. Damit erhält Palästina eine Art von GmbH, die bisher fehlte. Das wichtige Gebiet der Stadtplanung ist durch die T o w n P 1 a n n i n g~Ö. 2 8/19 3 6 zusammenfassend geregelt, die, kaum ergangen, schon durch eine Amendement 0. abgeändert worden ist. . . Von Wichtigkeitist die Eisenbahnordnung für staatliche Bahnen (Government Ra'ilways Ord. 29/1936) und (las Gesetz über Private Eisenbahnen (Private Railways 0. 3011936). Praktisch, bedeutsam sind auch die lm Mai ergangenen Passport R egula t.i.on8. 1936. ■ Rückständig geblieben ist die1 Regelung des 8tr a f r e c h.t s. Der -schon vor Jahren ver-l öffentlichte Entwurf eines . neuen Strafgesetzbuches ist immer noch nicht Gesetz geworden. So erfolgen beständig Abänderungen der Einzelgesetze. Genannt seien das Gesetz über jugendliche Straffällige (Young Offenders) undvdas Gesetz über die bedingte Entlassung gegen Bürgschaft (Release on Bail). Die Punishment of Offenders (Iniprisonment) Ö..49ll936 gibt die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Art 'der Straftat und des Vorlebens des Verurteilten ein „Special Treatment“ anzuordnen. neu, jedoch musste man sie gleich wieder zurückziehen. Der Geruch war sehr Schwelonio seine 300 Kelis weihet* wohnen halte, de^ren Häuser jetzt von armen Bauernybewoluit werden. Wenig freundliche Worte felig, der Geschmack bitter und kam dem widmet er den Mönchen. -Bei seinem Be- Kochsalze, etwas gleich. Daneben war ein such in Bethlehem widmete er der dortigen elendes lJaus zum Baden aufgebaut, aber ‘Wasserleitung, die zu Salomos Zeiten bis " es" war.' verfallen,- hier, wo man Geschenke der Natur nicht benutzt.“ Da^Tote Meer .mit seiner ganzen Vegetation, seinem Asphalt, seinen Muscheln und Fischen, seiner geologischen Beschaffenheit hat er ausführlich beschrieben. Von 'Liberias ging Hasselquist nach Tyrus, damals „Zur“ genannt. Er fand die einstmals berühmte Stadt als ein elendes Dorf und erinnert d\iran, dass keine ehemals grosse Stadt so zerstört sei wie Zur* ausgenommen Troja. Berühmt dagegen seien die Flöhe von Zur, von denen die Reisenden sagen; dass dort die Flöhe der ganzen Welt versammelt wären'. Fast vier Monate dauerte der Aufenthalt Hasselquists in Palästina, über alle seine dortigen Eindrücke, Studien und Sammlungen gab er seinem Lehrer und Förderer Linne ausführliche Berichte, dar-, unter einen: Historia naturalis Palästinae. Nach einem kurzen Aufenthalt in Syrien begab er sich nach Cybern und kehrte dann nach Smyrna zurück, um dort eine ' Sebiffsgelegenheit zur Heimre'jj|e abzuwarten. „mit welcher er und Sammlungennach dem übergehen könnten" (Linne). „AlieinJIdie beschwerliche Reise in der grossen Hitze in Palästina hatte seine Kräfte sehr geschwächt . . . eine verzehrende Hektik mit Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Blutspeien und . Engbrüstigkeit legte ihn aufs Bette, jedoch mit der Hoffnung, die alle seinesgleichen -haben . , uF)p?n allen ohncreachtet nahm. nach Jerusalem ging, besondere Aufmerksamkeit, und neben.‘botanischen’Studien1' konnte er deTf München in Betlrlehern einen wertvollen Dieyst als Arzt erweisen, \(eil. sich bei ihnen der „Scharbock“: (Skorbut) eingeschlicbeu hatte, eine Krankheit, die - ihm fremd gewesen .wäre, wenn er sie nicht aus dem Norden schon gekannt hätte, weiL sie sonst in der Levante und in Aegypten* nicht zu,finden ist. „Die -Mönche waren aus Furcht vor den Arabern beständig in ihren Mauern eingesclvlossen,/und sie sahen sricli in den ' Fastenzeiten'genötigt, eingesalzene Fische zu essen, weil sie vom Meere entfernt waren. Solchergestalt hatten sie sich diese* 'Krankheit zügo/.ogefi. Löffelkraut, das beste Hilfsmittel, das die Kunst gegen diese Plage entdeckt hat, war ihnen nicht unbekannt. Es war aber nicht zu finden; Ich gab ihnen Anleitung zu einem anderen Kraute von eben dem Geschlechte, dessen Wirkung .ebenfalls bewährt ist, nämlich Wasserkresse, welchesich in den feuchten Gegenden hei Salomos Brunnen häufig angelroffen hatte.; Hieraus . Hess ich de» Saft pressen und gab ihn den skorbutischen Mönchen mit Milch zu trinken. - Ich erfuhr nachher in Cypern, dass sie -.sich gut1 "danach."befunden haben." Er erwähnt weiter die heftige Rivalität zwischen Bethlehem und Hebron. Anfang Mai ging, .er nach Nazareth und von dort nach Tiberiä^lIgs'TinttrTTnr-ATabcrii,. die hier--die Herren sind, mul halb von Juden bewolmt wird, die jer du H'hätzung bezahlen unser geliebter Doktor täglich ab wie eine Lampe/ deren Oel verzehrt ist und er starb müssen. Nahe bei Liberias, in der Näiie^Vden 9. Februar 1752, abends 6 Uhr, 30 . r * i.i t. .:.. - u.^iai i .1 i u _ j_Z. -_-11 des Sees Genezaietli. findet sich ein warmes Bad, das Wasser fliesst in armdickem Strahl aus dem Berge/ die Hitze hat da einen solchen Grad, dass man die Hand hiueius-tecken konnte, ohde sich zu v^rbren- Jahre alt, belaagt und bedauert von allen, die ihn kannten.“ So schreibt Linne in seinem Vorwort zu Hasselquists Reiseberichten, Briefen und Naturbeschreibungen, die ebenso wie seine Sammlungen von seinen Gläubigern in * Smyrna . beschlagnahmt, mir , durch die Grosszügigkeit der Königin Luise Ulrike, einer Schwester ' Friedrichs des Grossen, durch Hergabe „von 14 000 Tälern eigenen Geldes eingelöst -und' ein Jahr später im Lustschlosse Drottningbolm . im Aufträge der Königin von Linne geordnet* den Sammlungen des Staates übereignet wurden. Die Kräuter, die Linne von der Königin geschenkt Wurden, hat er an anderer Stelle unter dem Namen „Flora Palästina“ - beschrieben. Aus den interessanten Manuskripten Hasselquists sei ein Brief an Linnö vom 13. September 1751 aus Smyrna im Auszuge wiedergegeben. „Ich werde bald die Ehre haben, einige Anmerkungen zu über- - senden, die ich über die Naturgeschichte der Heiligen™Schyift während meiner palästinischen-Reise'gemacht habe. Ich habe . mir besonders angelegen Lein lassen, nach- . zuspüren, ob noch einige Ueberbleibsel von allen den .Anstalten “desgrossen Königs Salomo, besonders im Geyvächsreiche, vorhanden wäre. Ob sich noch einige Spuren von seinen Weinbergen und Gärten fänden, wovon er selbst in seinen Schriften redet. ... Wir verlassen also Salomons Botanik und wenden uns zu seinen Plantagen. Wir f inden in unseren Zeiten nicht die geringste Spur einiger Ueberbleibsel derselben. Denningeachtet kann man aus einigen ziemlich gewissen Umständen erkennen, wo ein und anderer seiner Gärten angelegt gewesen. Solchergestalt habe ich die Lage seines Weinberges zu Engeddi gefunden, in welchem er Weintrauben aus . Cypern hat - pflanze» lassen, womit er seine Schöne Hm Hohen Liede 1,14 vergleicht. Salomo konnte wohl leichtlich Weinranken aus Cypern bekommen, allein, woher hat er die rheinischen Weinranken bekommen, die er bei Hebron gepflanzt, die daselbst noch heutigestages wachsen und einen so vollkommenen Rheinwein geben als. die europäischen? . , , Die Art findet man sonst nirgends im Morgenlande, vielleicht ist sie im Gelobten Lande einheimisch und wild, und Salomo hat sie in seine Plantagen versetzt, Vielleicht haben die Europäer von hier die ersten Ranken bekommen und sie an den Rhein gepflanzt. Dieses ist glaublicher, als dass Saloiho. sie sollte aus Europa haben bringen lassemiy Dr^ Walter K. Franke. Statistisches... In dem zweiten Vierteljahr 1936 hat sich die jüdische Bevölkerung Palästinas um 4347, die mohammedanische um 3174 Seelen vermehrt, , die christliche um 768 Seelen vermindert. Diese Zahlen sind auf Grund einer Gegenüberstellung von Ein- und Auswanderung sowie von Geburten und Sterblichkeit errechnet.- Die Juden erzielten im zweiten Vierteljahr einen Einwanderungsüberschuss von 2581 Personen, während ihr Einwanderungsüberschuss im ersten Vierteljahr 8816 betrug. Dagegen war bei den Arabern im zweiteri Vierteljahr die Auswanderung um 2253 Personen grösser als die Einwanderung. Die. Gesamtzahl der Geburten betrug in diesem Zeitraum 12 352, um 5975 weniger-als iih'ersteh Vierteljahr/ Es entfielen auf die' Mohammedaner 8792 oder.71 Prozent, auf die Juden 2584 oder 21 Prozent, auf die Christen 857 oder 7..Prozent aller Gehurten. Hervor-' zuheben ist. dass die Zahl der . Geburten in den jüdischen ländlichen Siedlungen iin Vergleich zuni vorangegangenen Vierteljahr gestiegen, während die . allgemeine Geburtenzahl gefallen ist. Die Zahl der Todesfälle war um 700 kleiner als im ersten Vierteljahr und betrug 4537. Die Juden hatten 818 Sterbefälle zu /verzeichnen, um 108 mehr als im ersten Vierteljahr und um 154 mehr als in demselben Zeitraum des vergangenen Jahres. * Amtlich, wird bekanntgegeben, dass seit dem 19. April 1936; 1646 Araber und 218 Juden verurteilt, 710 Araber und 71 Juden freigesprochen wurden und 287 Araber und 57 Juden der Aburteilung entgegensehen. Es handelt sich bei diesen Zahlen.offenbar um Personen.' die gegen J die Bestimmungen des Ausnahmezustandes - .(Polizeistunde) yerstosseo1' haben. I-

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