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Central-Verein-Zeitung · 1936-10-01 · 40 (1.10.1936) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
40 (1.10.1936)
Date
1936-10-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Neue Grundlagen für Geschichte .und Rechtswissenschaft Aus der Tagung der Teutschen 'Eeschichts- und - Altcrtumsvcrciiie in Karlsruhe sprach Tx.- Wilhelm Grau (Riunchen) iibet „Die Juden- .. frage in der deutschen Geschichte". Nach dem Be» . richt der. ..Frankfurter Zeituiuz" vom-30,.Septem- ' der. legte er als Ausgangspunkt für die Erforschung der Judcusrage d'.eErkenutms des Talmudismus- .■ Problems und der Emanzipationum t9. Jahrliun-.' -bert fest, um dann mit dem Blick 'auf die. Mlt» arbeitder Verciue (die durch eine ^Neivlutrvn des Gesamtvererns zugcsichert umrde) die nächsten , Ausgaben der Abteilung „Jiidenfrage" de-^Reichsinstituts zu umreisten: es müsse eine Statistik.der Judentaufen und »eheu geschaiken werden, ru deren einheitlichen Plan die Arbeit der Geschichtsvereiue^ eingegliedert werde, außerdem.aber müsse auch die engste 'Verbindung zwischcn Ständeforschung und Studium der Iudeufrage hergestellt werden. Von dem Leitgedanken ans, daß Wissenschaft bewußte .Ptitgestaltung der Geschichte sei. müsse das. Rüstzeug dieser Arbeitenzubereitet, vor allem .eine entsprechende Bibliotheksgrundlage gesckiassctt werden. Tie in verschiedenen, vssentlichcn Biblio» theken,. namentlich - in Fränkiurt. Berlin Mid. München, vorhandenen Jndaiea-Bestände. die nach allzu ausgesprochenen theologischen und indischen Gesichtspunkten ausgebaut seien, müstten der-Fvr- . schung dienstbargemacht werden. indem man sie nach deutschen Gesichtspünkten-sachlich durcharbeite undanswerte^—M>t^Bezug anf^die^Judaica". — Bestände der Frankfurter Stadtbiblivthek, die zu - den führenden europäischen Spezialbiichereien dieser Art zähle, sarsie Tr. Grau n. a: folgendes-: „Dieser Judaiea-Bestand der Frankfurter Stadt» bibliothck stand bis l933Feiner Bestimmung ent»^ sprechend unter der Lbhut eines jüdischen Bibliotheksbeamten. Soweit.dieser Bestand dem Verfassernamen nach zu registrieren war, ist gegen . die Tätigkeit jenes jüdischen Beamten nichts einzmvenden. Tort aber', wo es sich darum handelte, diesen Bestand sachlich In bestimmen, treten aus»- schließlich jüdische Gesichtspunkte in Erscheinung. Wir sehen es als unsere Pflicht an. öffentlich dem Wunsche Ausdruck zuverleihen, cs mochte itt ab; sekchärcr Zeit dieser Frankfurter,IudaieaBestand einer eindeiitig deutschen Bestimmung zugeführt werden." Auch den übrigen Bibliotheken emp'ahl der Vortragende, die Negistrieriing ihrer Jndaica zu überprüfen i und junge deutsche /Beamte airs7 . bilden zu lassen, die in einigen Jahren die Bestände neu ausnchinen -könnten. . Ter R e ichs - u n d preu st r sche I n neu« . minister hat unterm 31. August einen Runderlaß an alle Behörden herausgegeben, der jetzt ' im „Reichs m i n i st e r i a lb l a t t für die innere V e r w a l t i'i n g" veröffentlicht wird. Ter Erlaß ordnetan, daß das R e ichsinstit u t für G e s ch i ch t e d e s n e n e n T e u t s ch l a n d für Personenstandsurkunden. Kirchenbuchauszügen chsw. Gebührenfreiheit genießt und als Reichsbehörde im Verkehr mit staatlichen und kommunalen Dienststellen in gleichem Umkänge wie sonstige Reichsbehörden von der Zulassung von Gebühren befreit ist. 1 Ter Erlast bezielit sich vor allein auf die Arbeiten des Reichsinstitnts ztrr Geschichte der Juden- .frage. Im 9!ahi'n,en dieser Forschungen ist u. a. nunmehr eine,, umfassende llntersuchung über .Judentaufen Und Mischehen im lü. und 20. Jahrhundert in Augriss.genvinmeu worden. Am 3. und 4. Lktvlier veranstaltet, wie wir berichteten, die Reichssgruppe H och s ch u l l e h r e r des Aatioiialsvzialistischcn Ncchtswahrcrbundes -eine Tagung unter Lertung des Reichsgruppenwalters, Staatsrats Professors Tr. Carl Schmitt., bei der auch der Reichsrcchtsfuhrcr, Reichsmimster Tr.-F ra u k^anwescnd sein unrd, Ter „Völkische Beobachter" vom.27. September schreibt über die Bedeutung, dieser Tagung unter.anderem:. ' . ,,Tie Tagung dient dem Ziele, die Anfmerksainkeck aller Bolksgeiiosseu ' auf die gefährliä)e Durchdringung des bisherigen Rechtslebeus durch judisck)es ttzedankengut zu lenken. In gründlicher, ihissensck)aftliche.r Arbeit sollen die einzelnen Teile der Rechtswissenschaft auf den Einfluß des Judentums hin beleuchtet werden, um damit die Grundlagen für weitere intensive Arbeitzu legen. Führeu de Rechtswissenschaftler und Politiker auf allen Gebieten haben Referate übernommen und Vor- -träge zugesagt. Der Kam^f gegen das Judentum ist die Kernfrage der nationalsozialistischen Weltanschauung. Dieser Kampf ist nicht schon damit gewonnen, daß es gelungen-iftz die Juden aus dem öffentlichen Leben zu drängen und ihre weitere Vermischung mit dem deutschen Volk zu verhindern. Nachdem der Nationalsozialismus' das politische Leben vom jüdischen Einfluß befreit hat, besteht nunmehr'die Aufgabe, in grünlicher-Arbeit in-ällen Teila«. bücken des kulturellen Lebens auch die letzten Reste - jüdischen Geistes auszudecken und zu verhindern, daß sie in irgendeiner noch so' versteckten Form auf das deutsche Volk weiterhin einwirkcn können. - Auf kaum einenl_Gebrct hat der jüdische,Einfluß sich so verhängnisvoll ausgewirkt wie in der . Rechtswissenschaft. Es ist das Verdienst eines alten -nationalsozialistischen Vorkämpfers, Pg. -Rechtsamvalt Schroer, her in einem kürzlich erschienenen Buch „Blut und Geld im Judentum" die zum Teil-verblüffenden Zusammenhänge zwisck)en dem jüdischen Recht "sind: der Rechts-' fystematlk der liberalistifch^n Gesetzgebung aufgezeigt hat. Es gibt-Gebiete in der Rechtswissenschaft, die man bis-zur nationalsozialistischen Re- "vokution geradezu als .Domäne 'des Judentums bezeichnen konnte, wie zum Beispiel das Urheber- . und Wettbewerbsrecht oder das internationale Privatrecht. Ueber diese Tatsache befinden sich Weiterreise des deutschen Volkes heute noch zum Teil in völliger UnkeliNchms. Welcher Volksgenosse . weiß, daß die führenden Staatsrechtslehrer des Zweiten Reiches wie Jellineck, Labarrd, Stier- Somlo und andere Vollblutjuden m/lren. Ja selbst der Gründer der preußischen kawseAiativen Partei/ der .„christlich-soziale" Julius VSta^l'war in Wahrheit ein Jude, der mit seinem wirklichen Namen Jolson hieß. . In den Lehren' dieser Männer, die jahrzehntelang der deutschen-Jugend das Recht des deutschen Staates lehrten, zeigt sich mehr-oder weniger klar erkennbar die individualistische'und gemein-' schaftszerstörende Haltung des jüdischen Geistes!" SeMA€IHI*g€KE Schachaufgabe Rr. 79 von Paul Rosenblatt (Berlin) l',R# i ittr- Aus der C.-K-Betveguntj .u 9ut/ da6S ‘DolS Blote dm* lOutelscKcn 7i«ou’ so Inlei^ssoni Ufc.- ^/Odwch KoJb« ich wcni^stcrvs Ituhs 30m. Lcecn de«^ ' i C-V. ZEITUNG BESTELLZETTEL iü.r die, weiche die C.-V.-Zeitung noch nicht lösen. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C-V.-Zeitung 99 P f'e n n i g für Oktober, November, Dezember und ' eine einmalige, postalische Verspätungsgebühr von 20 Pf. zahle ich erstmals bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Ort : Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert (oder unfrankiert) senden an: C.-V.-Zeltung, Vertrieb, Berlint-W 15, Emser Strasse 42. J 2, Oliva 81-41J Die ethnologische Entwicklung der Juden Im Rahmen der (5. - P. - K u l t u rar b e i t i n , L b c r s ch l e sie n behandelte Rabbiner Tr. L cl> s, (Gleiivitz) in der ihm eigenen tiefschürfenden Art die Vvlkswerdtiug des alten Israel. Bis vor etwa zwei Menschenaltern hat auf diesem ethnvlvgisck>en Gebiet völliges Dunkel geherrlcht. Erst durch die ^lnsg'rnbnngen deutscher, englischer und amerikanischer Gelehrter ist es ,..möglich, geivorden, unter Heranziehung des^biblischeu Berichtes, und der Geschichte der vorderasiatischen Völker und Aegvptens sich durch verglcicheiide Ätethoden ein ungefähres Bild von der Entstehung des jüdischen Volkes'zu-mack)en. Die Völker, die im asiatisch-afrikanischen - Brücken'geblet zuerst zur Seßhaftigkeit gelangten, waren die. Babylonier und Aegypter. Zwisck)en beiden hat trotz regen Kutturaustansches politische Rivalität geherrsciit. Kriegszüge »varen häufig. Aus der Zeit um 22NO v. Ehr. vvr unserer Zeitrechnung stammt ein beschrifteter Stein, auf dem Völkerschaften, die auf einem solchen 'Kriegszuge im babploiiischeu Sold standen, aufgezählt werden. Unter ihnen werden znm erstenmal die „Chabiri" erwähnt. Zur Zeit des ' Pharao Amenhotep lll. (1440 v. n. Z.) schreibt ein Fürst aus Uruschalim (Jerusalem), namens Aradchiba. einen Brief (Tvntafel aus dem Tell-Arnarna« Archiv) an seinen Herrn, den Pharao, daß die. „Chabiri" ins Land dringen, daß die Fürsten nicht auf ihn hören, daß - das' Land , verlorengehen cki'erde, wenn der Königuntätig bleibe. Pharao Merirephtä, der Nachsolger-Ramses 1I„ mehr noch aber!l!ainses lll. hatteir gegen nichtsemitische Stämme: ivie Achäer. Sardinier, Kreter. Philister und ändere, die das Küstengebiet fAegvptens und Palästinas bedrohten, schwer zu. kämpfen. Rainses, lll. drängte sie zurück und gewann einige Stämme als Wächter seines asiatischen Besitzes, unter ihnen die Philister ' und die „Chabiri". Wer sind diese „Chvbiri"? In neuerer Zeit werden sie mit,.Jlvrim",'den Hebräern, ideutifiziert. Das Wort „Jwrim" bedeutet nicht, wie traditionell gedeutet wird:,die von „jense-iks des Stromes" ^Kommenden, sondern die Umherziehenden, die Nomaden. Ans welchen Elementen sich diefe „Chabiri" znsammensetzten, läßt, sich nicht feststellen. Es ist anzunehmen, daß Stämme ans nördlichen Gebieten (Aram -- Sprien und Mesopotamien)/ sich Verschmolzen haben mit Stämmen aus Arabie>i--^D-er—W'rtragende zeigte, wie diese „Jtvriin" mit anderen semitisch-arabischen Stämmen nach?legvpten eindrangen und-'mit diesen vvinr^nördtiche.n Aegvp'ten Beptz^ nahmen . (Hprsvs). wie sie noch mehrmals später in .Zeilen' der Hungersnot -'nachder Kornkammer Aegypten kamen, wie sic sich dort trotz allen Kastengeistes auch mit den haniitischen Aegypter» -und mit semitischen Bölkerftänunen vermischten. Tie Seß- "yaftmachnng (-unter dem R'amen Israeliten) geschah wohl zuerst nur in den Ufergcbietcn des Jordan und vielleicht auch in den Ebenen Galtläas; das Innere des Landes verblreb noch den kannanitisck>en Stämmen. Tie Israeliten vermischten' sich, wie die biblischen Berichte ergeben, mit den Moabstern, den Amoritern, den Edomiten, den Phöniziern und anderen. Allmählich sogen sie die Amoriter und die Philister, die dem Wann und wo finden Sife Rat? Linksrhein A°rip|unahaus, Brette Str. ü‘2t.is!>6. III. Zimmer 76—73, Montag—I'reilagt 10—13 .L’nr. Gemeindehaus. 16—]8>i . ' Uhr, am 13. und 27. Oktober. — : Gemeindehaus. . Tempeletrasse 17 (2—10’Uhr, am 5. und > 19. Oktober. Im Hotel Continental. 1544 Ms Wi Uhr, am 6. i^vd^lo. Ok- .Gemeindehaus; Ädolf - Hitler- Pütz II, 10—1214 Uhr, am 7. und 21. Oktober. Ira. Büro von. Rechtsanwalt Dr. Voremberg. - -Adolf-Hitler- Strasse 9. 10?^—=13 Uhr, am 14. und 28. Oktober. |&r«ixKnach Hessen-Nassau und Hessen. Oktober—-Denember 1936 Frankfurt a. M. Wiesbaden Marburg UmburK Fried.berjf Hersfeld Steinweg 9, Zimmer 75—77 (Tel.: 254 03), Montag, Mittwoch, Freitag, 11—J 3 Uhr. Albinistr. 12. TI (Tel.: 318 57), Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, 16—18 Uhr. - Kirehgasse 7, I, nach Verein- Gemeindehaus: 15.- Oktober, 4. November. 2. Dezember ieweils '15!4—17>4 Uhr. Hotel .Kaufherr: . 4. November, 2. Dezember, V'se-Ni, Uhr.-' Kaffee Blumenfeld: 5. November, 3. Dezember, 14’4—I6"Uhr. IVerner-SengefvStr. 13 hei AIbert Metzger. 13. Oktober, 10 -. -~i November, 8. Dezember, BraVbaeherstr. 17 bei Rabbiner Dr. Kaupheimer. . 13. Oktober, 8: Dezember, 10—12 Uhr. Gemeindehaus:' 12. "November, 10. Dezember, 10—12 Uhr. Gemeindehaus:'. 15. Oktober, 10. '^November, 17. Dezember, Gemeindehaus- 22. ■ Oktober, 26. November, . 24. Dezeniber, Matt in zwei Zügen. ' . Wyiss:. Ks:2, Ti-4-, Teb, La4, . Lf8,- So2, . . 5!m. I!a3. 1.4 ' '10i '. Schwarz: Kdr., Tbl. Ta8..I>a2, Lg3, gdl.-ShT, - Bbti, d3, eö, c4, f7 _ . (12);' . Lösung der Ausgabe Rr. 76: 1. 8c4—aä, LdfiXaü, 2. La4--f6. Tg8—b8f- 3. Te5— - . bö niatt .. . ■ S. .-..., beliebig, 3. Tco— d5 ' LdSXh4 oder anders, 2.?a'iX<'6f .' - ■ " ' - •’ . (Bi'tthung). .. X ... 3. Teö—dö matt - 1. .... - d3—d2, 2."SaoXe6f üsw. Lösung der Ausgabe Rr. 77: 1. Th8—h6, hr.-lil 2. Thfi—gfif u. 3. Sh3—f4j matt ... , Kg4—h4, 2. Kc2—f3 u- 3. Th6Xh5 mitt - . 4 Lösung der Aufgabe Rr. 78: 1. Le5—b-2, ulrobiuid 2. Del—c3. 3. Dc3—h8 matt) . . TglX' l" -2.?6---F7, ttsw. .tg4-h3 (h5), 2. DelXh6 usw. . . ... .. , d6—dö, 2. Del—f4 usw. . . . . 1. Leo—al seheitert an Tgl—g2 und 2. DhlXall ' r)r Richtige Lösungen faxten, cid: . Ella Rüben (Bünde», Julius Laupbcimer (A!emmingen>. Lothar' Schonilial. Karl Bechbvfer PAürnberg). W. Barvnvwih . (Göttingen). Rechtsauwalt Tr. Erust Boehni ,.(Brieg>, 'siegmuud Austerlitz tGiesteu), Tr. med. I. Meyerhosf (Roteuielst. Paul Rvsenttzat tEvttingeuü Oaus Steiitbergcr tBatzreuttzt. Ttzevdvr Alertcls . (Tsterodet. Advls Schuck (Breslau), Willy Michaelis. Gustav Lewi, Regierungsbanmeistcr L. Hirfchscld (Berlin) (2lr. 76.■ 77, J7tst; (üottfricb (Sttmbcl (Stuttgarts, £>. ^iuduer^TBurakuustadti. Vouis Wcrtheitn (M.-Gladbach», Tierarzt Alar Koschminski, Iran Trude Adler-(Laudsberg a. d: Warttze». 'Julius Gähn (Neuwied), Kantor T. Eohu (Koblenz),'. I. Weinberg (Emden), Mar Pnivwer (.»öindenburgt, Martin Hirsch - (Grottkau», Gerda-Lvewkowitz t.Kvustadt», Tipl.-Jug. ' - Philipv Rvthbart, Sauitätsrat Tr? Toptke?Bcrlitt), Michael Levl, (Krefeld» (Nr. 76, 771; Tr. Öfter (München) «Nr. 76, 78t; Tavid. Eiranek (Rosenberg ' O.,-S.). Tr: med.-Th. Gernsheimer (Mannheim), . Sanitätsrat Tr. Ritterbänd (Tsterodc), Jacob Bau- .mann (Köln). Tr.. Herbert E. Hirschberg (Berlin) (Nr. "6)7 Egon -Bagiusktz (Rvsenberg Q.-S.). ^anitäts- ' rat Tri Ritterband (Tstcrode), Tt Bretzsitder (St.' Gallen) (Nr. 77); Georg K. R.° Israel (Berlnr) (Nr. '75, 77, 78); Herbert Kary (Rosenberg L.-S.'», Georg Arnheim (Spandau) Mr. 78); Rechtsanwalt Ludwig Mayer (Berlin) (Nr. . 73). Schachbriefkasten: M. M. (Tauborn). Auf I, Lfö— hT in Aufgabe 75 kann Schwärz^mit dem nunmehr beweglichen Bk6 "ziehen, worauf Weiß nicht mattsetzen kann. I mjnäischen Kulturkreis entstammten, also sicher; keine Semiten gewesen sind, .auf Auch mit den Chetitern vermischten sie sich, wie der Prophet Ezechiel cs beklagt. Erst Esra und Rehemia .schlossen den .Blutkreislauf des jüdischen Volkes, von-fremden Elementen. ‘ >... E. FL - Rabbiner Alexander Guttmann an die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums berufen - . Rabbiner Dr. Älcraiider Guttmann. ist znm Mitglied des Lehrerkollegiums der Lehranstalt für , die Üüin'em'ehast des Jndentums ernannt und auf > den Lehrstuhl für Talniudwjsscnschast-: imd Dezi- - soreu-beruieu ivörden'. Tr. Älerauder Guttmann' ist der Sol,11 von Professor^ Tr. Michael Guttnianu, dem Rektor der Landcsrabbinerschnle in' Bildapeir. Er hat seine Anshildung an der Landesrabbincrsckmle in Budapest'und,am Jüdisch-Theo-- logischen Seminarin Breslau .erhalten. Bisher ivar er als. Tozent an der vom Preußischen Laudesverhand tzudiicher Gemeinden gegründeten - -Lchrerbildtrriasaü-ütrlt^und alsi Reliaion-Zlebrer bei dier' Indischen Gemeinde^BerlüTFa'Üg, .'Äni' den zahlreichen Verööentlichungeii Dr. Älerauder Gutlmanns . erwähnen mit - besonders die preis- > gekröiiie Loiung der Lemli-Prcisirage „Tas redaktionelle und iacliliche Verhältnis zivischen Mi.schna und Toiephla' (1.928) und den Band „Enthüllte Talmndzimte". eine Auswahl ans Gutachten, erstattet von Pro.seüvr Tv. Michael Gntlmann und aus anderen 'A-erken gesammelt und ergänzt von Tr. Älerauder Guttmann (1930). . -?rini»r»rzt I)e. 8amuel Löw. Ehrenmitglied des (tieineiiideaussehusses—der Budapester Kiil- (usgemeinde. gestorben. ffnDTUi&c unter - starker Beteiligung der Jüdischen'Bevölkerung von Budapest am 22. September ans dem Rakoskeresztnrer Friedhof zur eiö'igen 'Rühe bestattet.' Der Verstorben^ der sich.hohe Verdienste um das Poster südliche Krankerihaus erworben Hat, erreichte ein. Alter von 90 Jahren. Er war langjähriger, Vorsitzender der K.rankenhäüskommissiön der jüdischen Gemeinde Budapest.» ' ' Julian Lehmann SO Jähre Am 3. .Oktober begeht Jiilian^Lehmänn. lang- - jähriger Schriftleiter des ..Jsraelitiscl>cü Familienblattes", seinen 59. Geburtstag. - Jnliäsi. Lehmaün widmete sich nach 'dem Studrum der Philologie -'schon früh der Presse. Seine Redakieurtätigkeit übte, er an den „Frankfurter Nachrichten", dem' ,.9keucn Tag" und anderen Zeitungetz und Zeit- . schriften im Reich aus. Sein besonderes Interesse^ galt schon früh dem Sport: er gründete die erste Btontagssportzcitung. den „N. F.Sport". Von vielen sportliä)cn Organisationen wurde, er stets zur Mitarbeit hcrangezogen. und gehörte als Pressewa'rt dem „Teutschen Rcichsansschnß für Leibesübungen" an. Lehmann nahm am Krieg, von "Anfang an teil, wurde, mehrfach verwundet und wegen seiner besonderen Verdienste ausgezeichnet. Sehr verdient machte er sich.um. den Vaterländischen Buijd jüdischer Frontsoldaten in Hamburg. Lehmann ist im jssdischkn Leben, besonders in.Hamburg..dukch . .verschiedene Arbeiten, Movellen und Romane, bekannt nH" geschätzt. Im Hamburger Jugend- C.-.B.-Kreis hält 'er maüchen gehaltvollen Vortrag, und der jüdischen Sportjugcnd ist er als Landes» spvrtleiter des „Schild" Nordwestdentschland Führer und Freund/ s 8. H. . ^.U8 clen. Familien Albert W c i n b erg (Hagen), Vorsteher der'Gemeinde, wurde am - 24. Septemder 86 Jahre alt. — Mar Lang e fKreseld» begeht am 3. Lktvber seinen 86. Geburtstag. — Sally Klein (Berlin W 15) wird am 6. Tktvber 85 Jahre alt. — Bernhard Levy (L7berdollcndorslRhein> feiert, am 6. Tktober sciücn 86. Geburtstag. — Salonwn B l v ch (Billingen). Vorsteher der Knitnsgemeinde. vollendet am 16.' Oktober fein 86. Lebensjahr. — Jm"Aitcr von 76 Jahren starb in- Aiünchen Generaltvnsnt Tr". Theodor Wi lm e r s b ö r s i e r . langjähriges Mitglied ^des Aiünchener-Gemeindevvrslandes. — Ernst R awak (Eleiwitz> ist im. Altc.r wvn'32;Jahren gestorben. . Berichtigung. Jsak B a ch a r a ch^'. München, über den wir in. der Vvrwvchigen Nummer der E.-B.-Zeitung einen Oiachrns veröffentlichten, starb •. im Aller von 72 (nicht 62» Jahren. - Sonderlehrgmrg in Lehnitz für schulentlasiene Mädchen. Tas Problem, während einer Ijebcraangs- . zeit den in. der Entwicklung stehenden snugen Men- Ichen zugleich Erholung und Vorbereitung für die . Jahre der Arbeit zu bieten, wird durch die in -Lehnitz neu eingerichtete Beruisvorschulung ln jeder Hinsicht getvsü Tiefer Sonderlehrgang begann erst- ' m'alig ^zn Ostern 1636 in . dem nach Modernen sozialen Grundsätzen -geleiteten Erholungsheim des- Indischen Frauenbundes, am Lehnitzsce, in 40 Minuten mit der Vorortbahn von Berlin zu erreichen. Hier finden die^ Alädchen alles, was' sie brauchen: . Leben in Gemeinschaft mit Gteichaltrigen, körper- Jjchc Kräftigung durch Turnen. Ghtnnastik.. Sport im Freien. Planvolle Einnihrnnq iiH die heute so wichtige hauswirtschaitliche Arbeit, theoretische Fortbildung sowie Vorträge berufener- Persönlichkeiten mis den verschiedenen Gebieten des ^allgemeinen und des indischen Wissens. . Tiefe'Vvn-MsiWyn; Geist dnrchdrllngene Gemeinschaft ii'nd Erziehung will die Kinder zu selbständigen,, frohen jungen lvchnschen . heranbilden, die sich, ihrer Kräfte und .Fähigkeiten bewußt..sind und durch jüdisches Erleben, fest in Hr Jüdischen Gemeinschaft wurzeln. Slach den guten . Ersährungen des—erssen—Sejnesters wird der Lchrmmg ^erweitert, so daß zuin Tktober wieder neue Schülerinnen ausgenommen werden können. Auskunft erteilt die Leitung des Erholungsheims Lehnitz bei Oranienburg. Viktoriastr. 10 (Tel.: Oranienburg 2043), i Das Jüdische Kinderheim ». B., Berlin X 54. Fehrbelliner Straße 92, beginnt auch dieses.Semester wiedex, mit einem Kursus für Hauswirtschäft und' . Kiizdetpstege unter Leitung bewährter Fachkräfte. Anfragen unter Stürben D1U222. Leiterin Annemarie Laquer, Fehrbelliner Straße 92._

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