Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 39 (24.9.1936)
- Date
- 1936-09-24
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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X Seidenhemd de* Märtyrer« Salomon Molcho, ge st. 1532 . 'frftiifcpr H'iplriu'-?. fr-} zinn Iiidentiiin l;!mid<,c* fchrtrn '.Vitumuirii. Cl' iJioidn’. jric tiniKiiominnt wird, seine» pinstiiü denn P.N'üe d»;u dennNIe. um diesen tür Aö'ckian,,»«, der ,'uu,uintipi, in Ppiti,«,.il zn beivegen. sei daiiingenclst. 'Aber der AineiitliiNI in 'liPin w>iln!e mir zivei Fällte. 6st't <illrm war r? »Iniier Narl Y.. der «in dem 6'erkclit de? P.ipüe? mit einem 'Aöltiiniiigen 'Aiustosi »«Nim und denen aod vetlaiigle So iviirde 'MolcliP det Änlilf; von stMiül,eiIi«,keilen iwiichen dem fniierlichen und p>ipsl!i«l,e» Hon-, die d.unit endigie», das; er an? Aon, Nielie» miisne. Ten ^diluHi-ift in dem deine«,ien YdH'ir '.ho!- riio^ bildet sein Ing Zunl i)>eich?I,i«, in Aegen?- biirg. den er «ie»iei»iain mit seinem Frennde Nendeni iintern«il,m.. Ter dainaligen Titte entsprechend, hatte er n,r die dendsichtiche 'Aiidieiiz beiin stailer ein Fätnileiil an«,inertst,k. in das ec -Verse «in* den Psalinen und Propheten eingestickt batte. ..Aichle. mein Gatt. und füllte meine Sache." <Pi. ZZ.lA. i.Ter Hetr der Heet» schirren in mit iin?. det Gatt Iaaepö? unser Tetiuh" (Pi. .An lehrt meine Hände ftvriten und den ehernen Vogen sp.rnnen" < Sam. II. '-2.1V. die? eine Auslese aii? den ktstegetiich-nuitigen Verien. W«irt, «ruderen S.uellen hätten Molch» :lind Nendeni zu ihrem Zuge nach Negen4hiirg zwei Fahneii mitgeiiihrt. deren eine -- sie ist nnitmastlich vertnrengegirngen -- die hebr.rischen Buchstaben V E. II. II. I. aniwies. die ZAnfang?- biichstaben de? irmnmen Sp>i,«1,e?: „Wer ist dir gleiich unter den Göttern, o Herr!" '-'Iber bevor 'Molilio und Vendeni - ihren nnu,>iukli«üen Andieiizvitin«!, denn Naiset uiiter- "n.ihmen. wurden ne von einen, V>.rnne geivatnt. der da? A'iiplose nnd 66agl,.,lnge ihre-? Ilnterneh. men-:- erkeüiiit batte: von 6 o s e l p i'ii ->i o? « ho im. Tiefer eöem'o iinilstge al? durch seine Tiploinatie und Veehtlichkeit von drei Naiiern geschätzte „gemeiner jude» develchh.rder" oder ..Hanptmann der Iüduelibeit" schrieb «rn ''.'«olcbo. er nuiiio von diesem Wege ndgehen'. -.seit U! Ialiten kenne ich den -Uaiicr U>rrl — Seine l'in* jestiit werde erhöht! — ln iit den deutschen Inden ein gnädiger Sckiinnet. er ist weite und ded.iei!- Nig ein Feind «rller weitschweiienden, unhednehten. sich iiderströmender llnternehmnngen. Gebe niehl zu ihm. ich bitte Tich nistfällst, d«rrum! Tn lvnrdesr Tir selber, Gott sei vor Verderben bereiten und nielleid,t niieh nlle Inden der Hettidiaft de? .VUiiirr? in diese? Verderben verstricken . . . Ich fürchte. Tli rennst in Tein Verderben." Man nimmt >,n. das; Vivlchv lind Aienlvui vor dem rüniser erschienen, um ihn zur Aushebiiii«, der In«,nisitipn zu bewegen.. Aber Zchrl V. horte nicht nnf die beiden „vor .ivürzc des Vtiiien^", ein Wink genügte, um diese «ibziisühreii. l?s ist klnr,. d.in der .tkiüser' in erster Vinte Molche» trcssen wollte, denen Vestrciflliig ziigleirh eine inisreiindliche checke gegenüber. dem Pipst bedklite» sollte. Pr wird n«ich Italien gebmcht. eibgenrteilt »nd 1.W2 in iVantiin, hiufj «,„deren Berichten in Bote'«,na. verbrannt, lieber diesen Märthrertvd berichtet Joses ha pohen, dich ein kaiserlicher Bote dem bereit? ans dem Tcheiterhanfen stehenden B«olcho die Freiheit in Aussicht stellte, ivenn dieser von seinem Wege, ab- Bütn nittunt «in, d«,s; ein Anhünger lviolrho? d«i? nichnlein sonne den -Uitti'l, die siel) in dev Pinf«i?sliiiagoge .befinden, «,l? Relignien narl, Pr.ig gebt«,eht habe. Tie Pinka?- si)iia;lo«le iviirde damals inngebailt: sw schien also vielleicht besonder? geeignet, al? Nusbewahrnng?ort'dcr Rclianien ui dienen, die sie niimnehr l<ln ^ahre.beherbergt An die eilten111die Tnnaaoge i'i um i"1"1 ein Teitenlrakl angcbautworden. .der ini ilberge'chosr ein <>-rkerg-winer -''.ebe die Z'lbbitdung! reichte Teile> entchall. da? mir die. Titmngen de? Borslande? be'liniinr iib. ,'ar dieier senehteii gewölbten Ttnbe befindet-üch ein )vnrin>tiichtg.er. «nellensichrank. der zur l'lnfbetvalirnng von Akten, dient.- . x\i\ dieiein Tehrank sand 1111 ohne Umlmllnng. zerknüllt, die beiden hl'eligiueii. d«r? TainUein. an? roter. . Tainaitseide -mit tu gelber T et de genickter Tchri't. lind den seidenen U,-minim zahUvseii nbersponnenen chnopien und Tnrltchen. (n? in Niet e .w ie e i n 'Bo n n d e r a n . die'e roeing sorgsam geluikele» Ttncke. io gut eich«,lten vorzniulden.-' ohne die gönn nnvermeid-. lichen Ltockklecken nnd 79nrmlöcher: nur etwa? vergilbt. In dieser wenig.pNeglichen Behandlung der Aelignien eine? M«irtvrers mag viel leicht Tmtein gelegen haben. Tenn d-em irchinnen Judentum ii't jeder Personenknltn? fremd, ivie ja. schon da?."Beispiel che?! „rbneii 'Üeiehgeber? Bi ose? lehrt, der feilt lüra'b. jedem Nult entzogen ivineii svollte. Ter Verfasser hat über, diese tfgjederauffii» di„,g der Vlolchiischeu Aeliguieit im Jahrgang in,-',,der '»«onatsichrift. für die (üeiclnchte tind 'Vch''elUichast de? Judentums bernchtet: dietent. Aiiisatie lind ainch zwei der betgegebeneu Abblldunaeu -eiltnvinmc.ii. 29enn nber diese -''ie-' luu'iien hente >rberiual?'bericl,tct nnrd, io geschielst e? «in? der (rrkeuntiil? chcran?, das; die Bebilderung niw? Biärtvrerschlckfal? nicht' «nif deib kleinen llrei? indi-scher inelehrtcr be-. schrankt bleiben möge. - Lin neu entckeektes Stammbuchblatt von Goethe Pin sehr' interessante? Ttammbuchblatt von Cooethe ist kürzlich im AntographeuHandel a»sgetaucht nnd getaugt Aniang Lktober durch die bekannte Berliner, nirma I. A. -ctargardr z,,r Versteigernng. p? beiindet sich in dem pr«icl,- tigen Ttammbnch eine? Nammerherrn Part Irei- Herrn v. cholliuh. in dem neben weniger bekannren Bersönlichkeiten «mch-Herder und Wieland srenndliche Andenken hin.terlaüeii hahen.. p>oethe ivählte sür seine Pinlragnng >i» Wennar am Tezeinber 1 7.^5) den l«,teiniichen T.ilu ..Onmia (iraoclara tarn «liffidlia quam, rara sunt", d. ir. ..Alle? Bvrtreü- Iiriic iit eben io schwierig >vie selten". Ter Tbrnch iit „irtit von pioethe geiormt. auch nicht «ittereii Tprrichianunliingen oder der antiken Viteratiir entnommen. Teine Herkilnft iit ander?. ,oo zu 'lichen: e? i't der berühnite Tckiliisu'atz der „p t h i k" T p i » o z a? . deii . p>oelhe in da? Tt«imint'iich de? areiherrn v. PollniK cintriig. der sich-besilchsweisr in Weiniarninshie.lt. Gerade in den Jahren 17*1 sr> tiiittc sich pwethe gemeinsam mit Herder lind Iran v. Ttein besonder? cingeheiid mit dein grochen Teiikcr -Spinoza besihüitigt. Pin lateinische? Preiiiplar der „pthik" Spinozas hatte Herder der Iran v. Stein und dein gzemeinsanren Irennde p,o«ghe aiiliintich Iran v. Stein? l^ebiirt?t>,g am er'ten Wcihiiacht-:-- ieierlag 17.-;4 mit begleitenden Tistichen geschenkt. Dr. E. L. . rmO-+ cz . Literarische Notizen Unter den zahlreiche!, Pinz.clmiter'»chnngeii. die Konrad Biirdaeh. der jüngst verstorbene l^erniauiit der Berliner llnioersitat. über Pwethe verbisentlicht hat. beiindet sieh eine gr,indlege»de., in den SiKimgsberichteii der Preimischen. Akademie erschienene Studie „I a u st u n d M o s e s". die sich mit der piiiivirkung der Gestalt Mole? auf Goethes „Jaust" heichiiftigt. Prüft Blas;.iit zurzeit mit der dramatischen Beliandliing ziveier dihlilcher Stvüe besch.iitigt, Pr arbeitet an den Tragödien „Lot" nnd.„Saul". Ter „Völkische Beobachter" berösfentlicht einen Aiifiati. der sich dagegen loendet, das; bi? in die Gegenivart hinein die gebräuchlichste dentick,- sprachige Iorin der Spern von Alozart von dem Illdeil v e v i stammt. Ps sei eine .der vornehml!l!l!!!!!U sten nnd edelsten Ausgaben der ans neuen Antrieben schassenden dentscheil .UiUturarhcih her l^i'gcnwart, den deiitsilieii Mozart ans den Ieiieln einer jüdischen Tert,.dichtlmg" zu befreien. Siegfried Anheister habe sich die Prober,mg 'Mozarts für die deutsche Sprache zur vebeii?a>isgabe gemacht und schonilkberietnmgen des „Figaro",, de „Ton Giovanni" und der „itzärtnerin aus Liebe «geschaffen. Pngen Heltais Bcrsdrama „Ter stumnie Held", das weitaus erfolgreichste Stück der verflvstenen Budapester Theatersaison, wird zur Zeit in drei Sprachen übertragen. Tie de.rtsche Ilebersekling besorgt Aavnl An.er.nheirn.er, die französische Maurice A'onaud, die italienische Mario de Bcles. Ta? Traiihi soll am Blirgtheatex in Wien, ivwie '„Paris und Nom gleichzeitig hcraliskoinmen. - V nicht? zli sagen, aber gesehen h.iben ioiv. es doch nun einmal." ..Au». d«i? iveistt du doch selbst. Vater - und ich." Ick,^ bin allster nur: „W.i? habt ihr ge- ...Sei nicht io grausaiu. e? miel, au?- sprecheu zu lasten: e? ist ielilimm geling, das; , wir Iengen,sein mnstten bei deiner Schuld." Mir schwindelt. ..Ginem Mords", frage ich und sie sagt tonlo?: ..Ja." - Ta? ist. zu viel. Ich packe sie bei der langen eisernen Illirketle. die über ihre Vrust läuft. Tie Ie.lle rotiert im Slurrn um mich. uVkutler. .ich. bin von Sinnen, nvalm-! finnig, verrneklk Sprich längs«,in. deutlich jede? Wort! damit ich e?. iveif;." . ..Junge". s«,gt »ie. und üue Tränen r!n- .nen uiiaustiall'am. vielleieln ivare e? bester, du wärst e?. ststeun du aber die Walirlieit wissen . willst: al? du icluildig rruirdell und jeht bist du e? uielii^ Icki keuche oluie Aiei». ans meiner Stirn, am ganzen llorper lrill Selnveis; ai!?s. ..Tanu. " Mntter. bist d u mm Siiiueu. Tenn, bei <Gvtt. dem All-mächtigen.-bei allein, lva? dir und mir lieilig iit. bei deinem Leben, iel, iveif; ilieiit?^pvli dieser Seluild. ieb habe diesen Btbr.d. dessen man-mich zeilil. nicht begangen.. Ta? ist die 'Bstalnheit. >o inir tvolt helfe.." Tamil bin iel, iun b ilde. - Üstie au? weiter Ferne liore icl, die 'Mutter lagen, ich solle mich nielit..versnudigeii. - sondern ertragen, iva? konnneii ionrde. Ta rviuteMckmibr. stc!> zu entfernen.- Sie gelil. iveiiieiid und seliioarz. -6a? ist d.r? .' Bi ei ne nller weis; einen Mord, meinen 'Isto-rd,.. iiieiuT Seluild: da? Meist ckN d'.e 'B-eli iveist e?. unK ieli allein nicht? Bin icl, io nnimstuiug dast.icli mir die Aussage der Biuller. ich stst cs nicht. nur eingebildet habe s In die? hier inoglicheriveife gar kein Mesäugnis. sondern ein Irreiiliau? s Tann ivare iel, loalul'unug. ^,ber iinnvevhin kein 'Mörder. 66ie stelle, icl, lest, ob icii verrückt biii k Icl, werde eine schwierige -Aechenaiifgabe lösen. Ich tue es. und es geht. Gs ist kein ausreichender Belvei?. aber ich fühle doch, das; icl) nicht von Siiiueu bin, nach nickst bin. denn gvenn da? so fort gel)l, tverdeich'?. Ich mliszle einen Freund kvmmen lasten, einen ivahrhakteu Freund. Martin vielleicht, der nicht io ergriffen und beteiligt ist wie iiustne 'Mutter, damit er mir einmal alle? genau erzälilt. 611! seinem Verhaften werde icl, auch merken, ob ick) bei gesundem Verstände bin. b'? miis; doch eine Lösung siir dieses waliiiioistige .'liätsel geben. stAartin in uz kölnmen. 'N«artstiis .Und plöp.Iich überkomint niicl) eine priiiiierniig. eine b-rkeiiiitni?. d«if; ick) zn Tode erschrecke und die bstnpsiiidiuig habe, al? siele iel, in eine bodenlose Tiete. Gr ist es ja. der mich'schon eiiunal eines „liheimlickiell Vorkommnisses übeistührt I,at. ' Vor drei I.ilircn ist es geiveseu. Ta hat er mich getroffen..--ich sei. wie er. belianplet. ans dem Moiidelleiel, in einem Boot-gefahren nnd mit einem ihm niibekaiinten Herrn in ein Meipräck) vertieft geiveseu. Tas liabe er von der Brücke ans. imter 'der ivir gerade dnrckigekomuieii: gesehen.und er könne einen körperlichen, bstd daraus ablegen. das; ich es geiveseu iei. Ich habe das sriilier abgestrilten und beli.raplet: ick, sei weder in einer Monde! gefahren, iiocl, im Meipräeli mit jemand betiudlich geiveseu. da icl, dock) sollstelivas davon ivisten liiüstte. Taranf hat-er nur gelacl)t und geineiiit. stell iviirde iooli.I meine Mriliide habeil. e-iue so gänzliche Mcdäcliliiisstörniig vorzuläusehen. —Feh—ha be—uiflit-yv orgelä ufeht. 'M.-irii-i. . mein Vewüsztlein io a r gestört. Ms gibt keine - andere Mrilärniig. Mott. 'Allnrärhligeio ava-.- ift geschehen, während ich nichts von mir loiistle! -Hölle nnd-Teufel., ivas ist das nur eine mördeistselie Fopperei' 66o wari«li. ivas liabe iel) getaut Tas ist ja d o eh 66almsiiiii! Hilfe!!-- ■ Icl, 'stelle vor Merielit. und erzähle von meiner 6'eionsnnstnsstornng. Tas fei ein übler Verteldigiiiilgslrick. ich solle doch Jeugen dafür benennen. Ich atme auf: B«artiu kanii für mich zeugen. Tn werde ich niedergeschrien. meine Frechlieit niigsaublich gescholten. Ich falle: 'Martin ist der Mc- . mordete. 66ieder in der Felle. Ick) bin zum Tbde verurteilt. 'Als ich von stAartius Schicksal erfuhr, soll ich-noch gerufen h«-kl'en: .Murkeine lange 'Verhandlungen, sondern schnell!" T«is iveif; iel) aber nicht mehr. — Icl) fürchte mich vor dem Tode, Iivar habe ich mir früher vorgei'.oinmeii. standhaft vor ihm zu fein, aber da dachte Ui) an ein natürliches Mnde. dachte, nach einem inl)ältsreichen Leben abziitreten und in äündern und .stindeskindern nnsterb- Iiel, zu ivcrden. vielleicht auch, ivenn es vergönnt sein würde, in guten 66.er.ken und Taten, stiiin aberk 6«ichts dergleichen. 'Am '.Anfang mm; ich fort. Ich habe keine.Minder. Ient 'oll ick) gehen: da ich. in kindlich religiöser Mrkenntnis und 6st'.reitrchaft. neu zn beginnen hos'le. Ich habe.Furcht vor dem Tod. 66ie ivird er vollzogen werden? Turch das Beil, durch den. Stra-iig.- den elektrischen Stuhl, erschossen? Ich habe Furcht., viehische 6lng'st. steh will nick)t. Mott. Hölle und Teufel, ich ivill nicht. — Sie holen mich, sie schleifen mich mit. iver gibt euch das stieelit. ich bin doch un- 'ckinldig. ick, weist von. nichts. Mutter. l)ilf mir doch! Ach. lieber Mott, du wirst mich nicht verlassen. Verflucht, da stehen sie schon mit Meweliren. 66ie ivird das sein, wenn die .stugeln treistni. einfach -Schläge gegen die Brust, und wie lange dauert es dann noch bisst',mn Müde? Sie legen an. Ich must schreien, jetzt, um jeden Preis. T Mott, das ist ja viel zu leist', viel zu heiler, zu erstickt: Ich will— nicht, ich -—--—,— stennst dn. Leier, die göttliche Freue, weiin man ans Träumen wie dein vorgeschilderten erwacht? 'Anisubeln möchte man vor Tank für die Erlösung, ja. so ganz ist man von Mlnck über die nnerwartete Mrrettnng.er-süllt. dlist man bereit ist. dem zerronnenen Tranm-- gespinst liefere Bedentnng berznmessen. es noch einmal in seinen einzelnen Phasen diirchzugehen und für die Fnkluift sestznhalten. Und da; mag es wohl geschehen, dast mm.i noch leicht betäubt vom ansgestandenen schreck lind somit für moralische Nnstamvendungen kindlich offen, über seine „Grundschnld" nachziinnneii beginnt nnd zn dem geständnishaften Schlnst kommt, hast man sich Glück dazu | wünschen filmt, für diesesmal noch mit einer t alpdrückendeu Traumgauketei davoitgckom» men zu sein. o<xxxxxxx>oo<>o<><><><><><^^ In deine Hände Von Manfred Sturman n.‘ Tn deine Häiide war mir Das Leben gebettet, Du aber hieltest nicht fenr Den Sturm meinem Haupt. Nur weil du nahe warst. Hielt ich ihm stand: so wurde Das Werk aus dem Spiele Aus dem Lächeln der Ernst. . Vieles geschah, seit wir uns sahen, Damals, als Kindheit noch Um uns gebreitet lag, . - Ein Mantel aus Licht. Jahre verbrausten, sic Hessen « Manche Kerbe zurück. Aber die Nähe verblieb, Grösser und inniger nun. Und wenn der Stelz deiner-Siirir—:J 1 - "- In der Liebkosung sich löst, Ist es, als wären die Jahre niemals gewesen. tf Und ein ewiger Lenz . Jj Hebt unsre Tage hinweg fc,, Ueber die Schatten der Dinge, ' die dumpf uns umdrohn. V