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Central-Verein-Zeitung · 1938-10-27 · 43 (27.10.1938) · page 10

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
43 (27.10.1938)
Date
1938-10-27
Page
– (sequence 10)
Language
German
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*■ <S°?-v V?»-. X*t***t*Ter ' Seite 10 C.-V.-Zeiiung Nr. 43 * 27. Oktober 7 938 Adolf Pelzig (PerÜ) / Ein Künstler aus Hamburg In Hamburg gab es unter den jüdischen Künstlern von jeher bemerkenswerte Begabungen. Wir denken an die zu früh dahingegangene Anita Ree, deren eigenartiges Werk heute in der Hauptsache im Jüdischen Museum in Berlin zu studieren ist, wir denken aber auch an Lore Feldberg- Eber, die wir *aus Ausstellungen der früheren Zeit in der Galerie Casper kennengelernt haben. Nun berichtet der junge Adolf Pelzig (PerIi) anläßlich seines Aufenthaltes in Berlin von seiner Arbeit. Er zeigt eine umfangreiche Zeichenmappe, erzählt, daß er nur aus der Vorstellung heraus den Stift führt, gar nicht eigentlich nach der Natur. Zuletzt hat der Maler auf dem Zionistenkongreß in Zürich ausgestellt, Federzeichnungen und Tuschblätter, Arbeiten, die mit Pitkreide geschaffen sind. Aber daneben arbeitet Pelzig ornamental recht interessierende Entwürfe für Mosaiken. So abwechslungsreich auch das Werk des jungen Künstlers im Technischen ist, es bleibt doch das Meiste über das Zeichenwerk zu sagen. Ein Studienkopf, der mit Kreide wirksam erhöht ist, ein Blatt „Erntewagen", auf dem die Tiere, die den Karren ziehen, fast spielzeugartig gegeben sind und gewisse Erinnerungen an Marc Chagall wachru-cn, ein Stilleben mit einer Kristallschale, in Tusche und Kreide, bleiben im Gedächtnis haften, weil sie eine persönliche Färbung tragen. Dann sind da aber noch verschiedene Ausdrucksstudien (so möchte man diese Arbeiten des jungen Künstlers aus Hamburg benennen) : der „Trinker", ein Kreideblatt, auf dem das Spiel der Hände eigenartig, aber gut gelungen ist, der „Skatbruder" mit der Pfeife im Mund, grundierte Flächen, die dem Blatt, das mit Kohle und Tusche behandelt ist, einen fremdartigen Reiz verleihen, dann verschiedene Judenköpfe, die ein starkes Einfühlen des Künstlers in die Modelle verraten. Auch eine Gouache-Arbeit wird gezeigt: „Kartoffelernte", mit einem interessanten Hintergrund, koloristisch eine glückliche Lösung. Adolf Perli erzählt noch ein wenig von den technischen Dingen seiner Malerei: daß er mit dem Bleistift die Konturen für eine Darstellung ausspart und dann die Vertiefungen, mit Kohle erfaßt. So ergibt sich in diesen malerischen Kompositionen eine gewisse Plastizität, die das Formgefühl erhöht. Adolf Perli hat bei dem jüdischen Lehrmeister Professor Adler in Hamburg Ornamentik und die Kunst der Stoffbearbeitung tüchtig gelernt. Auch die -Technik des Batikverfahrens ist ihm geläufig, und so wird er auf seinem ferneren Lebensweg die angenehme und nützliche Verbindung von praktischem und theoretischem Können zu erfolgreicher Arbeit zu verbinden wissen. Dr. 0. B. Kunstnachrichten Im Lancaster House in London wurden die Geschenke ausgestellt, die Queen Mary nachträglich zu den Krönungsfeierlichkeiten dem Museum gestiftet hat. Neben kulturhistorisch interessanten Dokumenten aus der Geschichte Großbritanniens sieht man die Lorgnette von D i s r a e 1 i, deren Brillengläser in Gold gefaßt sind. Im Städtischen Museum in Leiden stellt Nelly Bodenheim ihre neuen Arbeiten aus. * In der Arista Gallery in New York sieht man 30 Zeichnungen von Sidney Lazarus, der zum erstenmal mit einer Ausstellung an die Oeffentlichkeit tritt Personalien läufig vertretungsweise Rabbiner Josef Dünner die Funktionen eines Gemeinderabbiners. Für eine Dauerbesetzung des Postens sind Verhandlungen eingeleitet. Die jüdische Gemeinde umfaßte am 10. Oktober nur noch 1702 wahlberechtigte Mitglieder und 3S4 Minderjährige, insgesamt also 2086 Seelen. L. L—ck. Lüneburg Am 23. Oktober fand unter starker Beteiligung, auch von Mitgliedern der Gemeinde Hamburg und der umliegenden Kleingemeinden, eine erhebende Abschiedsfeier von der Synagoge statt. Den musikalisch-feierlichen Rahmen gaben Oberkantor Lieber, Hamburg, und der Gesangverein „H a s o - mir", Hamburg. Prediger A. Gordon. Harburg, hielt die Abschiedsrede, Adolf Schickler' sprach für die Gemeinde Lüneburg als deren Vertreter, Rechtsanwalt David als Vertreter des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden und des Jüdischen Religionsverbandes Hamburg, dem die seelsorgerische Betreuung der Gemeinde Lüneburg in letzter Zeit oblag. > —n. Schwiebus Die kleine Gemeinde versammelte sich am Jörn Kippur zum letzten Male in ihrer Synagoge und nahm Abschied von diesem Raum, der erst im Jahre 1924 errichtet wordenwar. Damals zählte die Gemeinde etwa 160 Seelen, heute hat sie nur noch 18. Die Synagoge ist verkauft worden. Wetzlar Die Synagogengemeinde hat den Tod ihres allseitig verehrten und geachteten langjährigen Vorsitzenden, Meier Rosenthal, zu beklagen, der nach längerem Leiden im 72. Lebensjahr dahingeschieden ist. Als ehemaliger Schüler von Dr. Leo Münk s." A. in Marburg stand er auf orthodoxem Standpunkt, dem er bis an sein Lebensende treugeblieben ist. Schon früh hatte er die Notwendigkeit des Aufbaus Palästinas erkannt. Daß der Verstorbene trotz schwerer körperlicher Beschwerden fast bis zum letzten Atemzug seine Kräfte in den Dienst der Gemeinde gestellt hat, sichert ihm ein dauerndes ehrendes Gedenken. St. Paul Lazarus Am 30. Oktober wird Rabbiner Dr. Paul Lazarus, Wiesbaden, 50 Jahre alt. Er gehört zu den charakteristischsten Erscheinungen des Rabbinerstandes in Deutschland in all dessen Eigenart und Besonderheit. Lazarus ..-begann seine öffentliche Tätigkeit als zweiter. Rabbiner in Essen. Schon dort bewies er sein starkes Verständnis und seine innere Anteilnahme an der Jugendbewegung. Er stand mitten in ihr, nicht nur als ein von außen her Beobachtender, sondern vermöge seiner Jugend und seines Temperaments als in und mit ihr Millebender. Von Essen aus rückte er als Feldrabbiner in den Krieg und bewahrte als solcher die mit diesem Amt verbundene starke persönliche Fürsorge und warme Anteilnahme am Geschick der seiner Betreuung Unterstellten und deren Familien. Er erwarb sich so schon als junger Mensch viele Freunde und dankbare Anhänger. Unmittelbar vor dem Waffenstillstand wurde er zum Stadt- und Bezirksrabbiner in Wiesbaden gewählt. In diesem Amt hat er nun 20 Jahre — bis zu seinem am 1. Oktober dieses Jahres erfolgten Uebertritt in den Ruhestand;— in hervorragender und vorbildlicher Weise gewirkt. Unermüdlich hat er all sein Arbeiten, sein Sinnen und Planen in den Dienst der Gemeinde gestellt, er gehörte jedem Einzelnen und zugleich der ganzen Gemeinde. Es war sein unablässiges Bemühen, dem er seine ganze Persönlichkeit widmete, sie zu einer echten Gemeinde zu gestalten, in der ein reges jüdisches Leben sich . entfaltet, in der mit allen Fragen und Problemen gerungen wird, die in dem jüdischen Leben der Gegenwart auftauchten und nach Lösungen verlangten. Er gehörte zu denen, die nicht nur den gestellten Aufgaben gerecht werden, sondern nach den Aufgaben suchen. Seine Fürsorge wandte sich seelsorgerisch jedem Einzelnen zu, um ihm in allen Begebnissen seines Lebens zur Seite zu sein. So war er mit jedem verbunden, an jedem persönlich interessiert, und es gab in diesen letzten Jahren viel Gelegenheit, persönliches Interesse zu bewähren und an Vielen. Seine Tätigkeit erschöpfte sich nicht in dem nach außen sichtbaren Dienst — und was für ein vorzüglicher Kanzelredner, was für ein geschickter und interessierender Lehrer ist er! — zu ihr gehörte vor allem die eigene wissenschaftliche Fortbildung. Es war von Anfang an sein heißes Bemühen, zur Vertiefung des theologischen .Wissens sich vertraut zu machen mit allen Forschungsergebnissen auf dem Gebiete der Theologie selbst und ihren weiten Randgebieten, und sich mit den geistigen Strömungen der Zeit in Verbindung zu halten. Seine besondere Liebe gehörte dem Gebiet der psycho-analytischen Forschung und ihrer Fruchtbarmachung für den Religionsunterricht und für die praktische Seelsorge. Unmittelbar nachdem Franz Rosenzweig die Idee des neuen freien jüdischen Lehrhauses in Frankfurt a. M. verwirklicht hatte, begründete er in Wiesbaden ein solches., und im Laufe der Jahre hat er es so ausgebaut, daß es mit seinen Vorträgen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften zum tragenden Institut der Gemeinde, zum Sinnbild ihres geistigen Lebens wurde. Er verwandte all seine Uebcrlegung und sein Einfühlungsvermögen darauf, von hier aus die Mitglieder der Gemeinde mit der Geschichte des Judentums und mit seinen Gegenwartsfragen vertraut zu machen und sie zum Mitarbeiten, zum „Lernen" anzuregen. Die neue Aufgabe der jüdischen Schule hat er als erster in seiner Gemeinde erkannt und heiß um ihre Verwirklichung gekämpft, bis er sie erstritten hatte. Früh erkannte er die Bedeutung der aktiven Teilnahme der Juden in Deutschland am Palästina-Aufbau und widmete sich ihrer Verfestigung in den Seelen. Auch von Wiesbaden aus blieb er der jüdischen Jugendbewegung verbunden, war er in der Leitung, solange es einen Neutralen Jüdischen Jugendbund gab. Seine produktive jüdische wissenschaftliche Arbeit bewegte sich vornehmlich auf dem Gebiete der jüdischen Geschichte, besonders der Lokalforschung. Selbstredend, daß er auch sonst an all den Stellen mitwirkte, an denen über den Kreis der Einzelgemeinde hinaus für das Gesamtjudentum gearbeitet wird; hervorgehoben sei seine Mitarbeit im Zentralausschuß des Allgemeinen Rabbinerverbandes und seine Tätigkeit im Vorstand des Liberalen Rabbinerverbandes. Bei den Sitzungen beider Verbände kam er oft als Referent zu Wort. Er hat wie selten einer seine Gemeinde geprägt, sie verdankt ihm ihr großes Ansehen unter ' den jüdischen Gemeinden, den Ruf der geistigen Höhe. Nicht zum letzten muß ihm an seinem 50. Geburtstage von den vielen Freunden gedankt werden, die an ihm seine große und aufopfernde Kraft zur Freundschaft dankbar schätzen. M. D. Willy Herrmann, Gotha, langjähriger Vorsteher der Gemeinde, wandert in diesen Tagen aus. Die Gemeinde veranstaltete ihm. zu Ehren eine Feier in der Synagoge, bei der die Verdienste des Scheidenden um Gemeinde und gesamt jüdisch es Leben gewürdigt wurden. bearbeitet von P. Rosenblatt Schachaufgabe Nr. 143 von A. Ellerman (Buenos Aires) (1. Preis „De Problemist" 1932) Matt in zwei Zügen Weiß: Kd6, Dg3, Ta6, Tg5, Lbl, Se8, Bc7, d7, ' e7, h4 (10) Schwarz: Kh6, Tc3,Tdl, Lal, Le2, Sei, Ec5, d5. e5, g4, h5 (11) * Schachaufgabe Nr. 144 .>n A. Ellerman (Buenos Aires) (II Problema 1932) Aus den Gemeinden Dresden Der Jüdische Schulverein e. V. unterhält in einem ihm zur Verfügung gestellten Schulgebäude eine Unterrichtsanstalt, zu der die achtklassige Volksschule und neuerdings noch eine Berufsschule und eine Oberschule für Jungen gehört. Die Schulverwaltung wurde dem früheren Mittelschuldirektor Alfred S c h ä 1 e r, der Leiter der Volksschule seit ihrem Bestehen und außerdem Vorsteher der Berufsschule ist, übertragen. Die Oberschule, die das Recht hat, auch Mädchen aufzunehmen, leitet Studienrat Pinkowitz. G. J. Königsberg i. Pr. Auf Beschluß der Gemeindekörperschaften und im Einverständnis mit dem Verwaltungsausschuß der Synagoge der konservativen Gemeinde wird, unter Berücksichtigung der Zeitverhältnisse, ab 1. November ein einheitlicher Gemeindegottesdienst eingeführt. Der Gemischte Chor und die Orgel werden künftig heim Gottesdienst in der Neuen Synagoge nicht mehr mitwirken. Die neue Gebetfolge ist so gestaltet, daß sowohl das neue als auch das alte Gebetbuch benützt werden kann. Nach dem Weggang von Gemeinderabbiner Dr. Reinhold Lewin versieht vor- Jüdisches Leben — Jüdischer Geist Beginn der Lehrhausarbeit Aus dem Programm der Lehrhäuser veröffentlichen wir im folgenden Auszuge. Wir behalten uns vor, über einzelne Veranstaltungen im Laufe des Semesters -ausführlicher zu berichten. Frankfurt a. M. Das Semester beginnt am 24. Oktober und endet am 15. Dezember. Allgemeine Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften werden u. a. bestritten von Dr. A. H esc hei (Religionsphilosophie des Judentums). Rabbiner Dr. G. Salzberger (Die Propheten Israels), Rabbiner Dr. I. Horvitz (Das Bach Kohelet). Rabbiner Dr. L. Neuhaus (Schulchan Aruch), Rabbiner Dr. M. Diene mann Hugo tferser & Co., Geschäftsaufgabe W©if@gi@ Damee%sf©fle BERLIN W 8, Kronenslraße 32, Ho{ (Jüdische Geschichte seit 1830), Professor Dr. E. Kantorowicz (Philosophische Besinnung), A, Auerbach (Sprechen als Kunst), Dr. H. G. Gundersheimer (Europäische Kunst nach der Antike und mit Dr. G. Schönberger: Jüdische Kultgegenstände). Dr. E. Marbach (Weltgeschichte des Altertums). Ueber Hebräisch lesen C. Cohen und B. Messer er. lieber musikalische Themen: Dr. A. Merzbach und Dr. W.'Salomon. Praktische Kurse erteilen Dr. A. Galliner im Zeichnen. Dr. H. Weil über Chemie, S. Jolowicz über Buchführung. Der Sprachunterricht liegt in Händen von Professor Dr. M. Werner und Dr. M. S a 1 o m o n. Besondere Arbeitsgemeinschaften sind für junge Mädchen vorgesehen. Sonderveranstaltungen leiten: Dr. A. Heschel (Franz Rosenzweig), Rabbiner Dr. I. Horvitz (Nehemia), A. Nobel, Karl Adler (Singen). — Auskünfte und Anmeldungen durch die Geschäftsstelle Unterlindau 53, Tel. 72 562. Sprechstunden: Montag Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10—12, Mittwoch von 16—17 Uhr. Köln Es erscheint das Vorlesungsverzeichnis für das 10. Jahr. Ucber jüdische Lehre und jüdisches Schrifttum referieren Direktor Dr. Klibanski (Bibel). K. Schlesinger und Dr. Kober (Talmud). Rabbiner Dr. Stein (Brauchtum), Rabbiner Dr. Galliner. Rabbiner Dr. Schönberger u. a. (Rcligionsphilosophic und Ethik). Zur Gegenwartskunde sprechen Redakteur Dr. Becker (jüdische Pre>se). Rabbiner Dr. Paul Lazaru s. Wiesbaden, und Dr. Kober (Wanderung). Rabbiner Dr. S e 1 i g so h n. Bonn, ' und Konrektorin i. R. Paula Loeb (Palästina). Kunstthemen behandeln: Dr. Esther Frank, Dr. H. G u n d e r s h e i m e r, Frankfurt a. M., Dr. M. F r i e d 1 a n d und Erwin Doernberg. Besondere Vorträge sind der Gesundheitspflege im Hinblick auf die Auswanderung gewidmet. Es finden Grundlehrgänge für Schulentlassene und Besucher der Vorlehre in' Deutsch, Rechnen, Englisch, Hebräisch, Judentums- und Palästinakunde statt. Der beruflichen Fortbildung dienen Buchhaitungs-, Stenographie-, Gymnastik- und Kochkurse. ■ Sprachlehrgänge finden in Hebräisch, Englisch, Portugiesisch und Spanisch statt. Auskünfte und Anmeldungen im Sekretariat, Lotharstr. 34, Tel. 43 492. iM¥%"m„ Matt in zwei Zügen Weiß: Kg8, Db4, Tal, Tb2, Lf2, Lh5* Sc4, Sei, Bg2 <«) Schwarz: Kfl, Tgl, La5, LbS, Ba4, bS* cS, gS (8* Losung der Aufgabe Nr. 140: 1. Te8—a8 (drohend 2. Sf6—e8 matt). ____Te4Xf4, 2. Lh2Xf4 matt; ____Te4—d4, 2. Sf4—d3 matt; ... . Te4—c4, 2. TdlXd5 matt; .... Te4—b4, 2. Dh8—b8 matt; ____Da3—d6, 2. Sf6—d7 matt; ____e7X£6-|-, 2. Dh8Xf6 matt; .... Ke5—<d6, 2. Sf6Xe4 matt; .... beliebig, 2. S£6—e8 matt 1. Te8—d8 scheitert an Te4—b'4! Der TeS mtß bahnend bis a8 ziehen, damit asaf Te4—b4, 2. Dh8—b8 matt folgen kann. * Losung der Aufgabe Nr. 141: 1. Dd2Xb4 (drohend 2. Ta7—a6 matt). ____Sa5—c4, 2. Db4—b7 matt; ____Sa3—c4, 2. Db4—b5 matt; .... Lg8—c4, 2. Db4—b6 matt; ____Lb2—d4, 2. Db4Xd6 matt; . ...Sa3—b5, 2. LflXb5 matt; .... Th4Xb4+, 2. Sa2Xb4 matt. * Richtige Losungen von 140 and 141 sandten eirt: Rechtsanwalt Dr. Ernst Boehm (Brieg), Siegmar«! Austerlitz (Gießen), Michael Levy (Krefeld), AdoS Bielschowsky, Alfred Dzialoszynski (Breslau), Rechtsanwalt Dr. Ernst Meyer, Gustav Lewi, Zablu, Saattätsrat Dr. Ritterband (Berlin), Tierarzt Mai Koschminski (Landsberg), Hermann Chaitkin (Schivelbeis). Von Nr. 141: Otto Jeiteles, W. Frankl, Hanns Freund, Paul Silberstein (Berlin), Adolf Schuck (Breslau). Walter Simon (Duisburg-Hamborn), Herbert Heimann (Ratibor). Tilde Adler (Amsterdam), Sanitätsrat Dr. S. Domke (Berlin), Heinrich Mehrländer (Dessau). Rabbinerseniiaar Berlin Das Vorlesungsverzeichnis ist erschienen. Die Vorlesungen halten Dr. Jechiel Weinberg. Dr. . Samuel GrünbeTg, Dr. jEsriel Hildesheimer, Dr. Maximilian Landau, Rabbiner Abraham Wx>lff und Dr. Erich Löwenthal. ab. Aufnahmeprüfung am 1. November um 9 Uhr, Eröffnung des Wintersemesters am gleichen Tage um 17 Uhr im Hörsaal 1. Anmeldungen und Auskünfte im Sekretariat, Artiileriestr. 31. Ans der C,~V.-Arbeit Der „Kreis" im Jüdischen C.-V. Hamburg hatte seine Mitglieder zu einem Beisammensein am Simchat-Tora-Abend nach dein Jüdischen Gemeinschaftsheim eingeladen. Die Veranstaltung war sehr stark besucht. Nach einer Ansprache von Dr. Ludwig Freude n t h a 1 faßte Dr. Alfred V e i s in einem gedankenvollen Uebcr/blick noch einmal den Inhalt der Festezeit zusammen. Der Abend fand den Beifall aller Erschienenen. Die Presseabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda wird uns mitgeteilt, daß in allen Angelegenheiten des geistigen und kulturellen jüdischen Lebens (Presse, Buchhandel, Kulturbund usw.), für die das Reichministerium für Volksaufklärung und Propaganda zuständig ist, Anträge, Mitteilungen und Anfragen nur noch an folgende Anschrift zu richten sind: Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin W 8, Wilhelmplatz 3/9.

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