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Central-Verein-Zeitung · 1938-10-20 · 42 (20.10.1938) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
42 (20.10.1938)
Date
1938-10-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 C.-V.-Zeitung Nr. 42 * 20. Oktober 1938 In seiner Fortsetzung beschäftigt sich der Bericht mit der Haltung der argentinischen Vertreter auf den Konferenzen von Genf und Evian hinsichtlich der Ansiedlung von Einwanderern und der Erleichterungen der Ansetzung von politischen Flüchtlingen. In Buenos Aires wurde eine Statistik veröffentlicht, die auf Grund der Volkszählung von 1936 feststellt, daß der Geburtenzugang in der Landeshauptstadt Argentiniens in gefährlicher Weise abgenommen hat. „La Prensa" weist bei dieser Gelegenheit auf die dringende Notwendigkeit hin, von Eiriwanderungsbeschränkunge n abzusehen, damit die Bevölkerung Argentiniens sich nicht weiter in rückläufiger Richtung be- Empfang im neuen Land Auswanderer Iii Luxemburg1 M. W. Luxemburg, Ende Oktober Luxemburg hat als kleines Grenzland mit 300 000 Einwohnern einen erheblichen Beitrag zur Lösung des Wanderungsproblems geliefert. Dabei muß man sich von Anfang an darüber klar sein, daß ein kleiner Staat nicht Aufenthaltsgebiet, sondern lediglich Transitland sein kann. Hatte man 1933 und 1935 einer großen Anzahl jüdischer Familien, die aus dem Reich oder von der Saar kamen, vorübergehend Aufenthalt gewährt, die meisten von ihnen sind inzwischen weitergewandert, so hat man sich jetzt auch nicht den Einwanderern aus Oesterreich verschlossen. Die Hilfsorganisation „E s r a", an deren Spitze der Augenarzt Dr. Charles Israel steht (zu den maßgebenden Männern des Vorstandes gehören ferner Dr. med. Henry Cerf, Bankier Alfred Levy, Kaufmarin Albert Nußbaum, und ihr Sekretär Josy Hertz), hatte es verstanden, nach der Konferenz von Evian von der Regierung die Erlaubnis zu erhalten, einer bestimmten Anzahl von Menschen, deren Kontingent nicht 10 o/o der gesamt jüdischen. Bevölkerung überschreiten sollte, vorübergehend Einreise zu gewähren. Das war für Luxemburg außerordentlich viel. Dagegen mußte sich die Esra verpflichte;n,;Jür ihren Unterhalt und ihre Weiterwanderung bemüht zu sein. --Gegen 300 jüdische Menschen aus Oesterreich wurden so ins Großherzogtum gelassen und erhielten zunächst einen Aufenthalt von drei Monaten. Während dieser Zeit wird die Esra in Zusammenarbeit mit der Hicem die Weiterwanderung versuchen. Für ihre Versorgung kommt die Esra natürlich mit Unterstützung der verschiedenen Hilfsorganisationen auf. Die Luxemburger Juden-leisten dabei Außerordentliches. Man darf nicht vergessen, daß es nicht leicht ist, hier große Geldsummen zu bekommen, da zahlreiche einheimische Juden für Verwandte in Deutschland zu sorgen haben oder aber diesen, wenn sie ausgewandert sind, unter die Arme greifen müssen. Die österreichischen Durchwanderer, meist Handwerker, aber auch Kaufleute und Intellektuelle, wurden in zahlreichen Hotels und privat einlogiert und werden in den jüdischen Restaurationen verpflegt. Jetzt ist man dabei, sie soweit als möglich in einem gemieteten Hotel unterzubringen und auch eine Kollektivspeisung einzurichten. Die Esra kümmert sich nicht nur um Essen und Schlafen, auch für die Ausbildung wird manches getan. So konnte mit Entgegenkommen der Behörden ein Teil der Zuwanderer in der Landwirtschaft untergebracht wrerden, wo sie Gelegenheit haben, eine Vorbildung zu bekommen. Esra selbst läßt spanische und englische Kurse erteilen, und man bemüht sich so, die jungen Leute zu beschäftigen, die keine Arbeit annehmen dürfen. Was die Weiterwanderung angeht, so konnte man einen Teil, etwa 10°'o, bereits nach Paraguay, Kolumbien, USA. und England weiterwandern lassen, und die Bemühungen gehen dahin, diese Auswanderermöglichkeiten auszunützen. Zum Schluß muß ab^r gesagt werden, daß gegenwärtig die Zuwanderung nach Luxemburg vollkommen gesperrt ist und kein Zuwanderer die Grenzen überschreiten kann. Luxemburg hat einen schönen Beitrag der Menschlichkeit geliefert. Würden nur größere Staaten das gleiche tun! W. S.M., Sydney, 25. September Die letzten Stunden des jüdischen Jahres gehen zur Neige. Wir sitzen auf unserem Balkon und lassen den Blick über Sydneys Hafen und seine Hafenbrücke schweifen. Im Vordergrund liegt die Roseba.y mit zwei Wasserflugzeugen, das eine ist eben angekommen und wird viele Rosch Haschanah-Wünsche unserer Freunde und Verwandten enthalten. Das andere startet morgen früh und wird unsere Grüße an die Leser der C.-V.-Zeitung mitnehmen. Kurz vor Schluß des Jahres ist wieder ein kanadischer Dampfer mit einer größeren Zahl von Einwanderern angekommen, und um den Neuankömmlingen den Uebergang möglichst bequem zu machen, haben wir hier alle Vorbereitungen getroffen, um den Empfang durchzuführen. Einen Tag zuvor Anruf bei der Agentur der Schiffahrtslinie, um einen Platz auf dem Sonderboot für den Vertreter des jüdischen Hilfskomitees zu reservieren. Um 5.30 * Uhr am nächsten' Morgen ruft uns der Wecker aus dem Bett. Kurz vor der Abfahrt des Bootes um 6.30 Uhr kommen wir am Macquarie Point an. Zollbeamte, Presseleute, Beauftragte der Schiffahrtslinie, Boys des Haupttelegraphenamtes und Zeitungsjungen sind schon Internationales Speditionsbüro Brokerhoff & LIpschüfz G. m. b. H. Gegründet 1910 Berlin C 2, Frommelsfr, 1a Ruf 42 06 22 Gepäckdienst zu allen Dampfern Umzüge frei Haus nach ailenWeltteiien versammelt. Schnell ist die Hafenbrücke unseren Blicken entschwunden. Wir halten ein zweites Mal, um noch einige Beamte der Einwanderungsbehörde in unser Boot zu nehmen. Die See ist noch recht bewegt, in der Nacht war ein Unwetter über dem Hafen niedergegangen, und wir fahren gerade an einem Frachtdampfer, der als Opfer eines Zusammenstoßes in der Nacht ein Leck erhielt, vorbei. W'älirend. wir in der Ferne hinter der Hafeneinfahrt schon den Pazifikdampfer erblicken, hören wir auf dem Wasser ein starkes Motorengeräusch: Das fällige Wasserflugzeug der Imperial Airways hat soeben den Wasserflugzeughafen Rose Bay verlassen, es zieht eine große Schleife im Wasser, um über den Vororten Bellevue Hill und Bondi in Richtung Brisbane und Port Darwin unseren Augen zu entschwinden. Wir sind am Ozeandampfer angelangt. Noch ist der Hafenarzt zur Gesundheitsinspektion an Bord. Wir sehen, wie die Mannschaft mit entblößten Unterarmen in Reihen angetreten ist. Ein schriller Pfiff. Die Gesundheits- •inspektion ist beendet, der Arzt verläßt . das Schiff, wir bringen Passagieren und Uebersee-Kleidung LefüSEi-Safigio um Hose cinki. Soff) angefertigt m 35.— konfektioniert FPanKeRSSein & SOlSR, Herrenschneider Berlin W15, Knrfürstendamm 54/55 Lieferung kann bei Grüßenod.Maßangabe auch nach äußern, erfolgen Mannschaft die erste Post und legen dann am Schiffsleib an. Nach einem Sprung auf die heruntergelassene Nottreppe sind wir an Bord. Der Chief Officer, mit dem wir einige Monate zuvor die gleiche Reise zurücklegten, begrüßt uns herzlich und fragt uns nach unserem Ergehen. Inzwischen sind die Passagiere zur Einwanderungskontrolle angetreten. Jeder einzelne wird einer kleinen Unterhaltung unterzogen. Ist auch das Landungs-Permit in Ordnung, so wird doch nachgeprüft, daß der Einwanderer tatsächlich im Besitz des vorgeschriebenen Landungsgeldes ist und daß es ihm nicht etwa nur leihweise von australischen Freunden oder Verwandten zur Verfügung gestellt worden ist. Langsam hat sich das Schiff in Bewegung gesetzt, es passiert die Hafenbrücke. Die Passagiere bereiten sich in starker Spannung auf die Landung vor. Vor der Werft ist eine Abteilung australischer Soldaten in Paradeuniform angetreten. Offizielle Vertreter Australiens in Uniform und Zivilkleidung sind versammelt: sie sind erschienen, um den australischen General-Gouverneur bei seiner Rückkehr von einem sechsmonatigen Europa-Aufenthalt zu begrüßen. Nach einem kurzen offiziellen Empfang an Bord verläßt er unter dem Applaus der Menge das Schiff, schreitet langsam die Ehrenkompanie ab und begibt sich in seinen Dienstwagen. Nun können alle anderen Passagiere von Bord. Freudiges Wiedersehen mit lange getrennten Familienangehörigen. Die jüdischen Einwanderer werden durch ein Damenkomitee wegen ihrer Unterbringung in den ersten Tagen beraten und, um ihnen den neuen Beginn heimisch zu gestalten, werden alle zu einem gemeinsamen Mahl am ersten Tage de.1 Rosch Haschanahfestes geladen. Am Abend sitzen wir mit unseren Neuankömmlingen in einer Privat\vohnung beisammen, wir haben uns viel zu erzählen. Als wir kurz vor Mitternacht das Radio hören, sagt der europäische Sender, daß es dort gerade Mittag ist. Am ersten Tage Rosch Haschanah sind die Neuankömmlinge von der Australien Jewish Weifare Society, dem National Council of Jewish Women und der Young Men Hebrew Association zu einem gemeinsamen Luncheon eingeladen. Ein warmherziger Empfang gerade an diesem Tage und die Bereitschaft der australischen Juden, den Einwanderern zu helfen, wurde als besonders angenehm empfunden. Die ' Zahl der Neuankömmlinge wächst nit jeder Woche. Die jüdischen Organisationen suchen sich darauf durch einen neuen Appeal vorzubereiten, der die umfangreichste jüdische Sammlung darstellt, die jemals in Australien stattgefunden hat. Bei der Sydneyer Eröffnungsveranstaltung sprach Professor Norman Bentwich. Auslaiidsiiacliricliteii Danzig Pressemeldungen zufolge haben 2000 Juden seit Oktober 1937 das Gebiet der Freien Stadt verlassen. Italien Von den bei Erlaß des Gesetzes vom 6. Oktober angekündigten wei'.even Maßrahmen gegen die Juden sind inzwischen die folgenden in Kraft getreten: Der Minister für die Korporationen hat in einem Rundschreiben an die Präfekten angeordnet, daß Handelskonzessionen in Zukunft an Juden nicht mehr erteilt werden dürfen. Zu den konzessionspflichligen Unternehmungen gehören Läden, Cafes und Restaurants. Außerdem dürfen Einrichtungen, welche in irgendeiner Form von der öffentlichen Hand unterhalten werden, in Zukunft von Juden nicht mehr übernommen werden. Jüdische Börsenmakler, Börsenkommissare und Börsenbesucher werden von den Börsen ausgeschlossen. Die amtlich zugelassenen Makler wurden ersucht, freiwillig auf ihre Aemter zu verzichten, da sie sonst zwangsweise ausgeschlossen werden würden. Gleichzeitig wird nriEO mascniosfifetiriH Ericn Oifnpe! ULI: Aufzöge - BERLIN SW — Sam.-Nr. 66 23 75 6 in der Presse eine Liste von 98 H o c h s c h u 1p r of essören veröffentlicht, die Mitte Oktober aus ihrer Lehrtätigkeit ausgeschieden sind. Die genaue Zahl der in Italien ansässigen Juden wird am 12. Oktober mit 57 425 angegeben. Davon wohnen in Latien 12 943 (in Rom 12 799), in der Lombardei 11559, in Julisch-Venezien und Zara 8285, in Toscana 5931, in Emilia 2964, in Ligurien 2770, in den Marken 1218, in Trentino 989, in Campagna 714, in Umbrien 228, in Sicilien 202, in den Abruzzen und Molise 138, in Apulien 122, in Sardinien, Calabrien und Lucania 101. Litauen Auf Einladung der ORT-OSE besuchten Lord und Lady M a r 1 e y die jüdischen Institutionen der Vereinigung. Die Gaste hatten Gelegenheit, auch mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Fühlung zu kommen, so u. a. mit dem Ministerpräsidenten M. Shakienis, dem Außenminister Urbshis, dem Erziehungsminister Professor Tonkunas, dem Innenminister L e o n a s, der u. a. erklärte, daß die Juden sich im wirtschaftlichen Leben des Landes bewährt hätten, und daß er während seiner Amtsperiode judenfeindliche Regungen nicht zulassen werde. Polen Die Wahllisten für die am 16. November stattfindenden Sejmwahlen sind der Regierung zur Genehmigung vorgelegt worden. Von jüdischen Persönlichkeiten befinden sich auf der Warschauer Vorschlagsliste der frühere Senator Josef Trockenheim, M. Shalom Kam in er von der Agudas Jisroel, Simon Z e i d e m a n von den allgemeinen Zionisten Gruppe B und M. Mieezilaw K o h n Erbbegräbn;sse Berlin-Weissensee, Lothringenstr. 23 56 3154. vom jüdischen Kleinhandel. Da eine Einigkeit der jüdischen Organisationen noch nicht erzielt werden konnte, ist es sehr fraglich, ob auch nur einer der Genannten in Warschau ' gewählt werden wird. In Krakau hat Ignacz S h w o - z h a r d gute Aussichten gewählt zu werden. Weniger aussichtsreich ist die Kandidatur von Rabbiner Rubinstein in Wilna. Dagegen hofft man, daß Leib Mineberg in Lodz und Dr. Emil Sommerstein in Lemberg gewählt werden. Eine große Anzahl jüdischer Organisationen .veranstaltete am 14. Oktober eine Kundgebung für Palästina und richtete im Namen der dreieinhalb Millionen Juden Polens einen Appell an das englische Volk, die Heimstätte in Palästina zu erhalten xind das Vertrauen, das die Juden der Welt bei der Uebernahme des Mandats durch England in die britische Regieimng gesetzt hätten, nicht zu enttäuschen. — Die jüdischen Studenten haben beschlossen, im kommenden Semester die Aufstellung von Ghetto b ä n k e n nicht zu beachten. Rumänien Der Präsident der rumänischen Juden, Dr. Wilhelm Filderman, hatte eine ausführliche Unterredung mit dem Minderheit enkommissar Professor Sylviu Dragomir. Er Asphaitierungen SÄli5 Pflasterungen, ISürgersteige - Telephon: 92 47"56 überreichte ihm ein Memorandum, das sich" im wesentlichen mit der Lage der jüdischen Anwälte und dem für sie geforderten Sprachexamen befaßt und ein zweites, in welchem die Lage der jüdischen Handwerker dargestellt wird. . Professor Drafomir versicherte, daß er das Material dem ustizminister M. lamanti vortragen werde. Tschecho-SIowakei Die Umgestaltung des Landes von einein Nationalitätenstaat zu einem Nationalstaat verändert auch die Grundlagen der jüdischen Situation in der Tschecho-SIowakei. Ein großer Teil der im Sudetendeutschen Gebiet lebenden Juden dürfte in der letzten Zeit ins Innere des Landes abgewandert sein, wo sich auf einem verkleinerten Raum mehr Menschen, als bisher einrichten "müssen. Vor allem aus dem slowakischen Teil des Landes werden judenfeindliche Strömlingen gemeldet und angeblich werden von der Regierung selbst Pläne erwogen, die darauf abzielen, einen Teil der jüdischen Bevölkerung in absetzbarer Zeit zur Auswanderung zu bringen. Zum Sprachröhr solcher Gedankengang« hat sich die agrarische Zeitung „Venko" gemacht. Aber auch „Narodny Politika" und andere tschechische Zeitungen erörtern dieses Problem. Demgegenüber betonen die jüdischen Kreise, daß sie stets loyal zum tschechischen Staat gestanden hätten, und daß sie es als ihre Aufgabe betrachten, ihre materiellen, geistigen und wirtschaftlichen Kräfte auch in den Dienst des neuen Staates zu stellen. Als ein äußeres Zeichen hierfür muß es angesehen werden, daß die in Prag erscheinende jüdische Zeitung seit wenigen Tagen in tschechischer Sprache herausgegeben wird. In der offiziellen Verlautbarung, mit der die englische Regierung mitteilt, daß die Bank von England^ der tschecho-slowakischen Nationalbank eine Anleihe von 10 Millionen Pfund gewährt hat, wird darauf hingewiesen, daß diese Anleihe auch dazu dienen soll, die Lage der Flüchtlinge zu erleichtern, und ihnen neue Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Dabei werde kein Unterschied nach politischen, religiösen oder rassischen Gesichtspunkten gemacht werden. England selbst hat sich bereiterklärt, 300 Einwanderer aus der Tschecho-SIowakei aufzunehmen, Frankreich 200, Finnland und einige andere klei nere Staaten insgesamt 150. Vereinigte Staaten Es verlautet, daß das Mitglied des Obersten Bundesgerichtes, Louis D. Brandeis, im Einvernehmen mit Präsident Roosevelt seinen Posten niederlegen wird, um an die Spitze einer von den amerikanischen Ju« r}Q7\ ■secorderten jüdischen Weltorganisation zu tre'en, die das Wanderungsproblem in seiner Gesamtheit betreuen will. Als einer der Nachfolger Brandeis' bei-n Obersten Gerichtshof und von Benjamin N. Cardozo, der vor kurzem verstorben ist, wird der Professor an der Havard University, Felix Frankfurter, genannt. Chefredakteur: Dr. Alfred TI i r s c h b e r g. Stellvertretender Chefredakteur: Dr. Ernst G.Löw«nt h a 1. Verantwortlich für Wanderungsfragen, Aufnahme von Bildern und Sport: Dr. Ernst G. Löwenthal, für Feuilleton: Hans Oppenheim er. Sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan. Berlin. DA. III. Vj. 39 519. PI. 6. Verlag: Jüdischer Central-Verein e. V., Berlin W 15, Emser Straße 42. Druck: Max Lichtwitz, vormals Druckereibet riebe Max Lichtwitz und Siegfried Scholem, Berlin SW 68. P£»$6AN£R 9 Siftberffüchse. Ssmtl. NERZE Pelzarten B E R L I N W SO Augsburger Strasse 45

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