Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 38 (22.9.1938)
- Date
- 1938-09-22
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 38 * 22. September 1938 C.-V.-Zeitung Seite 25 Gottesdienste in Berlin ALTER RITUS: Grunewald — G., Heidereutergasse H., Kaiserstr K., Köpenick — Kp. Münchener Str M., Pestalozzistr. ■= Pe., Rykestr R., Thielech-Uler Tu. MXER RITUS: Fnsanenstr. Fa., Fri^denstempel Fr., Levetzowstr Le., Lindenstr. Li., Lützo-wstr. Lü.. Oranienburger Str. O., Oranienburg Or., Prinzregentenstr. Pr., Schmargendorf Sm. REFORM: Johannisstr. Jh., Joachimsthaler Str. J. ■FALXKSBERG-Synafrosen: Kaiserstr. Ka., Kaiserdamm Kd., Prenzlauer Promenade Pz., Schönhauser Allee Sö.. Trift^tr. T. Kg-.: Hauptgottesdienst; 1. Cr.: 1. Gottesdienst; 2. G.t 2. Gottesdienst. Gottesdienst am Rösch Haschana Sonntag, 25. September, abends: Synagogen und Betsäle: Alter Ritus: Neue Synagoge. Synagogen Lindenstraße. Lützowstraße, Levetzowstraße und Schmargendorf sowie die Betsäle mit neuem Ritus: 18 Uhr. .Synagogen Friedenstempel. Fasanenstraße und Prinzregentenstraße: Hauptgottesdienst 17.45 Uhr, 2. Hauptgottesdienst 19.30 Uhr. Reformgemeinde: 18 Uhr. Montag, 26. September, und Dienstag, 27. September, morgens: Synagogen und Betsäle mit altem Ritus 7.30 Uhr, Neue Synagoge, Synagogen Lindenstraße, Lützowstraße, Levetzowstraße und Schmargendorf sowie die Betsäle mit neuem Ritus 9.30 Uhr; Synagogen Fasanenstraße. Friedenstempel und Prinzregentenstraße: 1. Gottesdienst 7.45 Uhr, Hauptgöttesdienst 10.45 Uhr. Reformgemeinde: 10Uhr. Montag, 26. September, abends: in allen Synagogen und Betsälen 18 Uhr. Freitag-, Sonnabend, Sonntag-, Montag-, Dienstag-, 23. September 24. September 25. September 26. September 27. September Fa. 19 00 Grof 10.00 Hg.: Galliner Hg.: Baeck Hg.: Salomonsky Fa. - — 2. G.: May bäum 1. G,: Zimet L G.: »^wars^nsky Fr. 19.00 Warschauer 10.00 Hg.: Warschauer Hg.: Warschauer Hsr.: v. d. Zyl Fr. — — 2. G.: Nussbaum 1. G.: Jospe 1. G.: Salto G. 18.00 9.00 Wolff Wolff Wolff- H. 18 00 8.30 Freier . Freier Berkovits J. 18 30 Gottschalk — Ballin Gottschalk Ros^nthal Jh. — — Gottschalk Rosenthal Jelski K. 1S,00. 9 00 SingermaDn H. Levy Freier Ka. 19 30 Loewenthal 10.00 Loewenthal 18 00 Zimet 10 OOLoewontiial 18 00 10 00 Graf Kd. 19.15 Oberländer — 18.00 Silberstein 10.00 Süssmann 10 00 H Loewonthal Kp. — — Kempner Kempner Kempner Le. 19.00 10.00 Lewkowitz Lewkowitz Jospe Li. 19.00 Mavbaum 10 00 Salomonski Salomonski Maybaum Lü. 19.00 Goetz 10.00 Wiener Nussbaum Lewkowitz M. 18.00 9.00 Nobel Nobel Broch O. 19.00 Weyl 10.00 v. d. Zyl v. d. Zyl Weyl Or. 18.00 9.45 — Bräude Bräude Pe. 18.00 9.00 Berkovits Berkovits Loewfntnal Pr. 19.15 Winter 10.00 Hg.: S-warsensky Hg.: Swarsensky Hg: Galliner Pr. — — 2. G.: Grat 1. G.: Wiener 1. G : Goetz Pz. 19 30 Zimet — 18.00 Loewenthal 10.00 Battenberg 18.0C 10.00 Oberländer R. 18.00 9.00 H. Levy Landau Nussbaum Sm. 19.00 10.00 Ludwig Ludwig Silberstein Sö. 19.15 Rautenberg 10.00 Rautenberg 18.00 Goetz 9 30 Goetz 18 00 9.30 Zimet T. 19 30 Kempner — 10.00 F. Winter 10.00 F.Winter 18.00 10.00 Rautenberg Tu. 18 00 9.00 Jakohovits Jakobovits . Jakob ovits Landau Als er seinen Lehrstuhl verließ, wurde seine Bronzebüste, die der Bildhauer Jacob Epstein geschaffen hatte, im. Universitätsgebäude von Manchester enthüllt; die feierliche Ansprache hatte ihm den Vertretern der idealistischen Philosophie Plato, Spinoza, Kant und Hegel angereiht. Dr. Lutz Weltmann Aus der wissenschaftlichen Weit Am letzten Tage des 20. Internationalen Orientalistenkongresses, der vom 5. bis 10. September in Brüssel tagte, wurde der Lidzbarski-Preis dem an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin als Dozent für orientalische Sprachen .wirkenden Dr. Franz Rosenthal verliehen. Der von dem 1928 verstorbenen Professor der Semitistik Mark Lidzbarski gestiftete Preis wird auf jedem zweiten Orientalistenkongreß für eine größere Arbeit auf dem Gebiete der Semitistik verliehen. E. F. Auf Einladung der Hochschulen Göteborg, Stockholm und Upsala kommt der Rektor der hebräischen Universität in Jerusalem, Prof. Dr. Hugo Bergmann nach Schweden und wird u. a. in Stockholm über „Henri Bergsons Ethik und Religionsphilosophie" sprechen. Aus Anlaß dieses Besuchs veranstalten die „Freunde der Hebräischen Universität" in Stockholm eine nordische Konferenz, unter Leitung von Rabbiner Professor M. Ehrenpreis. Betsäle: Neuer Ritus: Brüderverein, Kurfürstenstraße 115/116: 25.: Jospe; 26.: Graf; 27.: Wiener. Musikersäle, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. I: 25.: Jaffe; 26. : Weyl; 27.: Jaffe. —• Joachimsthaler Str. 13: 25. und 26.: Oberländer; 27.: Finkel. — Halensee, Kurfürstendamm 119: 25. und 26.: Friedländer; 27. : Ludwig. — Berolina, Schönhauser Allee 23. III: 25., 26. und 27.: Sober. — Schönhauser Allee 161a,- III: 25. und 26.: Neumark; 27.: Lewinski. — Choriner Str. 74: 25. und 26.: Hirsch; 27.: Pincus. — Kulturbund t h e a t e r, Kommandantenstr. 57: 25.: Pincus; 26.: Maybaum; 27.: Winter. — Alter Ritus: Arüishof, Perleberger Straße: 25. und 26.: Loewenthal; 27.: Czollack. — Berolina, Schönhauser Alke 28, I: 25. Und 26.: Gescheit;-27.: Nathan., — Synagoge Gipsstr. 12a: 25: und 26.: Gelles; 27.:. Fördex. — Linienstr. 197: 25. und 26.: Posen; 27.: Löwenstein. — Reichenheini'sches Waisenhaus, Weinbergsweg 13: 25. und 26.: Zion; 27.: Posen. — Kulturbund s a a 1, Kommandantenstr. 58/59: 25. und 26. : Förder; 27.:. Bloch. — Brüderverein. Klubsaal: 25. und 26.: Ksinski; 27.: Burg. — Musikersäle, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. pt: 25. und 26.: Burg; 27. : Stern. — Turnhalle, Kaiserstr. 29/30: 25.. 26. und 27.: Neuhaus. — J u gen d gottesdienst: Alter Ritus: morgens 8.30 Uhr, Plenarsaal, Rosenstr. 2/4. — Neuer Ritus: morgens 10 Uhr: Aula Große Hamburger Straße, Wochentagssynagoge Lindenstraße, Schule Wilsnacker Straße, Vortragssaal Fasanenstr. AcndcTungen vorbehalten! WEITERE VEREINS-SYNAGOGEN: Falkenthaler Steig 16 (Hermsdorf), 23.; 18.30 (Klein); 24.: 10 (Klein); 25.: 18 (Klein); 26:: 9 (Klein 10.10) und 18 (Klein); 27.: 9 (Klein 10.10). — Frankfurter Allee 56, 23.: 18; 24.: 9 und 18.14; St.: 6; 25.: 18 (Rosenthal); 26.: 7.30 (Rosenthal) und 18; 27.: 7.30 (Rosenthal); werktags 7 Und 19.30. — Lothringenstr. 22, 23.: 19-(Meyer)"; 24.: 10 (Meyer); 25.: 18.30 (Meyer): 26.: 9 (Meyer) und 18.30 (Gins); 27.9 -(Gins);-«—^Betsaal Barkstav 22: 25.: . 18.30 (Gins); 26.: 9 (Gins) und 18.30 (Meyer); 27.: 9 (Meyer). — Markgraf-Albrecht-Str. 11 bis 12, 23.: 18.; 24.: 9; 25.: 7 und 18. — 26.: 7.15, 15.30 und 18; 27.: 7.15. — Prinzenallee 87, 23.: 18; 24.: 9 und 18 (Alexander); 25. : 6.30 und 18 (Alexander); 26.: 7.30 (Alexander 9.30) und 18; 27.: 7.30 (Predigt 9.30) und 18; werktags 6.30 und 18. — Schulstraße 7, 23.: 18; 24.: 9.30; 25.: 7.30 und 18; 26. : 9 und 18; 27.: 9 (Predigten Dr. Adler). — Stierstr. 21, 23.: 18; 24.: 9; 25.: 7 (Winter); 26. und 27.: 9 (Winter). Der englische Spinoza Zum Tode Samuel Alexanders Am 13. September starb in Manchester der am 6. Juli 1859 in Sydney geborene einstige Professor der Philosophie an der Manchester Universität (1893—1924), Samuel Alexander. Der 79jährige hatte einmal geäußert: „Ich mag unrecht haben in der Art, in der ich die Dinge sehe. Aber wenn man auf meine Urne schreiben wird: Erravit cum Spinoza (Er irrte mit Spinoza), so bin ich dessen wohl zufrieden." Samuel Alexander gilt in England als einer der größten Individualisten innerhalb der modernen Philosophen-Generation. In einer ganz besonderen Art teilt sich seine Persönlichkeit : in seiner Philosophie und in seinem Philosophieren mit: in einem Nachruf war zu lesen, daß man seine Persönlichkeit kennen mußte, um seine Philosophie zu verstehen, und daß man den Zugang zu seiner Persönlichkeit nur finden konnte, wenn man in Einklang war mit seiner Philosophie. In der Einheit von Leben und Lehre glich er seinem großen Vorbild Spinoza. Und er war ihm auch verwandt in der Einfachheit seiner Lebensführung, der einzigartigen Hingabe an sein Werk, der Art seiner philosophischen Spekulation, der ganzen Färbung seiner Gedanken. Es wiederholt sich die gleiche Schwierigkeit, ihn in die Philosophie der Gegenwart einzuordnen, wie es bei Spinoza der Fall war. Gewiß — es mag Verbindungslinien zu den Spinozisten Leon Brunschvicg und Konstantin Brunner geben wie von Spinoza zu Descartes und Leibniz. Aber nur mit seinem großen Vorgänger teilt er die Eigen-. schaft, daß es schwer ist zu entscheiden, ob man ihn einen Idealisten oder Realisten, ja. sogar einen Theisten, Atheisten oder Pantheisten nennen soll. Wie auch immer: ein gefestigtes Judentum ist der Ausgangspunkt seiner Weltanschauung. Durch sein Hauptwerk, das Raum, Zeit und Gottheit behandelt, ist Samuel Alexander auch außerhalb der Universitätskreise bekanntgeworden. Raum und Zeit sind in Alexanders System die Erscheinungsformen der Gottheit. Der „Raum" entspricht der „Ausdehnung" (der Körper) bei Spinoza — was in dessen philosophischer Sprache nichts anderes bedeutet als eine Uebertragung der theologischen „Allgegenwart" Gottes in die Welt der Physik. Samuel Alexander spricht nur von der „Gottheit", die eine Angelegenheit des philosophischen Erkennens ist, im Gegensatz zu Gott, der eine Sache des religiösen Glaubens ist. Mit dieser Unterscheidung kommt er um den Konflikt herum, der Spinoza nicht erspart geblieben ist. Als neuen Begriff führt Samuel in die Geschichte der Philosophie die „Kategorien" ' ein: das sind die einzelnen Erfahrungen, die wir aus dem eingebildeten Vorhandensein von Raum und Zeit ableiten können; denn Raum und Zeit sind ja keine Abstraktionen von' Wirklichkeiten, sondern unentbehrliche Bewußtsein s-V o r s tellungen. Charakteristisch ist das Erstlingswerk, das er mit dreißig Jahren veröffentlichte und moralische Weltordnung und Fortschritt . zum Gegenstand hatte, für das er den neuen Preis für Moral-Philosophie erhielt. Schon vorher war er zum Coilegiaten des Lincoln- Colleges in Oxford gewählt worden. Im Erscheinungsjahr dieses Frühwerks trat er in die Aristoteles-Gesellschaft ein, in der er bald eine führende Rolle einnahm. Trotz früher Schwerhörigkeit folgte er gespannt, den Debatten und war wegen des schlagfertigen Humors seiner Antworten berühmt und beliebt. Andere Philosophen, mit denen er sich neben Spinoza beschäftigte, waren Locke und Spencer. Er wurde Ehrendoktor mehrerer Universitäten, und als die Universität Cambridge ihm den gleichen Grad verlieh, führte der Sprecher aus, wie überraschend Philosophie in dem Handelszehtrum Manchester geblüht, und daß Samuel Alexander gleich Sokrates gezeigt hätte, Städte wären bessere Lehrmeister als Bäume. Eine seiner letzten Veröffentlichungen behandelt das Problem der Schönheit und ihre Beziehung zu den anderen Lebenswerten. Im Jahre 1930 erhielt Alexander dls bisher einziger Jude den „Order ofMerit" (Verdienstorden). Personalien Rabbiner Dr. S. Freund 70 Jahre Landrabbiner Dr. S. Freund, Hannover, wird am 27. Septem- . ber 70 Jahre. Am Vorv - - - — -t abend zum Rosch .u^caana-i est hält er seine Abschiedspredigt. Im April 1907 trat er sein Amt in Hannover an, um später, nach dem Tode von Landrabbiner Dr. Gronemann, auch das Landrabbi atzu übernehmen. Dem Jüdischen Central-Verein gehört er seit dessen :/''::.;dun~ also seit -mehr „als 40---Jahrenan und hatin Wort und Schrift seine Be- Fot. Archiv strebungen gefördert. Kantorenjubiläum von Leon Kornitzer Am ersten Tage Rosch haschana werden 25 Jahre verflossen sein, seitdem Leon Kornitzer, ein Pionier der traditioneil&n Synagogenmusik, am Hamburger Tempel sein Amt als Oberkantor antrat. Er entstammt, wie so viele seiner Fachgenossen, einer Kantorenfamilie. Die Interpreten dieser eigenen religiösen Kunst, die eigentlich eine Synthese von priesterlichem und künstlerischem Wirken bedeutet, erzielten stets die größten Erfolge dann, wenn sie die Eignung aus der Tradition ihrer Ahnen mitbrachten. So auch Leon Kornitzer. Er wurde an seiner Wirkungsstätte, die einst wegen der Gestaltung ihres Gottesdienstes große Geister auf den Kampfplatz rief, zum Wiedererwecker traditioneller Synagogenmusik. Das war nicht leicht. Der konservative Geist der Alteingesessenen sträubte sich dagegen, und Schritt für Schritt nur konnte Kornitzer sein Ziel ' erreichen. Heute wird im Hamburger Tempel der Gottesdienst im üblichen liberalen Ritus abgehalten. Nur war es Kornitzer vergönnt, diesem Gottesdienst in der Auswahl der Gesänge einen ungleich größeren Farbenreichtum zu verleihen wie in anderen Synagogen, weil er selbständig walten konnte. Auch die Toravorlesung führte Kornitzer zur Tradition zurück. Ausgestattet mit einer FülLe von universellem Wissen, wurde sein Wirken besonders auf dem Gebiet der Synagogenmusikwissenschaft weithin bekannt. Das Vertrauen seiner Berufsgenossen berief »ihn in den Ausschuß der Fachvereinigung, und viele Jahre stand er der Vereinigung Jüdischer Kantoren in Deutschland als Vorsitzender vor. Ein umfangreiches Synagogengesangswerk unter dem Titel „Romernoss El"- erschien vor einigen Ja'.iren von ihm. S2in größtes Verdienst aber bedeutet die vor zehn Jahren wieder ins Leben gerufene Fachzeitschrift „D er Jüdische Kanto r". Diese Blätter wurden zu Geschichlsblättern für die Syrago^enmusik im besten Sinne. Möge dem verdienstvollen Mann ein weiteres Wirken mit gleichem Erfolge wie bisher von der gütigen Vorseht;;-:« bestimmt sein! Das ist der Wunsch seiner Gemeinde, seiner Fachgenossen und eines weiten Kreises jüdischer Menschen, bei denen er großes Ansehen und berechtigte Wertschätzung genießt. Magnus Davidsohn Aus den Familien Ferdinand Rosenberg (Hachenburg/Westerwald) wird am 23. September .70 Jahre alt. — Bertha Lauter, geb. Faß (Oranienburg) feiert am 24. September ihren. 70. Geburtstag. — Frau Berta Nußbaum (Viersen) volIenV.el am 24. September ihr 70. Lebensjahr — Adolf Gottschalk (Bochum) begeht am 25. September sein 70. Lebearbeitet von P. Rosenblatt Schachaufgabe Nr. 136 von B. Sommer (1. Preis Neue Leipziger Zeitung 1927) ygR Iii e i i> . . J^l.,/^. l^tM ^j^^^^ Matt in zwei Zügen Weiß: Kb2, De8, Tdl, Tg8. Ld4, Le6, Se5, Sh4, Bb3. c3, d6, 12, £5. g3. h5 (15) Schwarz: Ke4, Dfl, Th6, Lg7, Sb8, Sc2, Bb6, f6 (8) * Lösung der Aufgabe Nr. 134: 1. Sdl—c3 (drohend S matt). d2—dlD; 2. Db2—d2. DdlXd2; 3. Sc3Xa4 matt ____LelXd2; 3. Sc3—d5 matt. * Lösung der Aufgabe Nr. 135: 1. Df4—cl, g6—g5; 2. Del—c6, g7—g6; 3. Dc6—hl matt. * Richtige Lösungen von 134 und 135 sandten eini Adolf Schuck, Alfred Dzialoszynski (Breslau), Lothar Schönthal (Nürnberg), Bernhard Loeb (Bingen), Tilde Adler (Amsterdam), Kantor W. Schul (Gelsenkirchen)., C. Wertheim (M.-Gladbach), Siegmund Austcrlitz (Gießen), L. Mehrländer (Konstadt). Max Lehmann (Nördlingen), Dr. med. Meyerhoff (Rotenfels), Gottfried Gumbel (Stuttgart), Rechtsanwalt Dr. Ernst Boehm (Brieg), Ella Rüben (Bünde), Michael Levy (Krefeld), Gustav Lewi, Dr. med. Herbert Picard, M. Duli, Otto Jeiteles, Wilhelm Frankl, Sanitätsrat Dr. Leiser, Paul Silberstein, Zablu, Dr. med. Gerhard Böhm, Rechtsanwalt Ludwig Mayer (Berlin), Tierarzt Max Koschminski (Landsberg). Von Nr. 134: Kantor D. Cohn (Ulm), Sanitätsrat Dr. S. Domke (Berlin). Von Nr. 135: H. Lindner (Burgkundstadt). Rabb. Dr. Julius Cohn (Ulm), Leonhard Kaufmann (Berlin), Benno Schiff (Bad Homburg), Alex Becker (Königsberg). Rechtsanwalt Dr. Ernst Meyer (Berlin). * Schachbriefkasten. X Dr. E. B. (Brieg). An sich genügt ein Bauer anstatt des Läufers bei Nr. 135,. ebenso' auch" bei Nr. 134/'Ein 'unbeweglicher' Bauer'.' bereitet dem Lösungsuchenden aber weniger Schwierigkeiten, besonders in einem Problem mit wenig Steinen, als ein beweglicher Läufer. Schachaufgabe Nr. 137 von M. S e g e r s (Brüssel) („Die Schwalbe" 1934) Matt in zwei Zügen Weiß: Kel, Dc6, Tg5, Lf6, Lg4, Sb4, Se3, Bc2, f2 (9) Schwarz: Kf4. Da5. Tc4, Lg6, Lh2, Sc5, Sd2, Ba3, h7, h3 (10) bensjahr. — Frau Marianne Löwenstein (Rotenburg/Fulda) feiert am 26. September ihren 70. Geburtstag. — Anna Bernstein, geb. Kramer (Halle a. S.) begeht am 27. September ihren 70. Geburtstag. — Matilda Räsener, geb. Glaser (Mark. Friedland), feiert am 27. September ihren 85. Geburtstag. — Jenny Steinharter, geb. Walter (München) vollendet am 29. September ihr 80. Lebensjahr. — Max Arn heim (Berlin SW 61) wird am 30. September 80 Jahre alt. — Victor Falkenstein und Frau Hanna, geb. Höflich (Rotenburg/Fulda) feierten am 21. September ihre Silberne Hochzeit. — Georg Simon und Frau Nora, geb. Nathan (Berlin-Neukölln) feiern am 23. September ihre Silberne Hochzeit. Neue R-Karten Am 1. Oktober gelangen neue Reichsverbandsausweiskanen (R-Karten) zur Ausgabe. Durch Erwerb dieser Karten wird der Erwerber Besuchcrmitglied der jüdischen Kulturbünde in Deutschland für die Zeit vom 1. Oktober 1938 bis 30. September 1939. Preis RM. 1.—. Nur Personen, die den Bedürftigkeirsnachweis (durch Stempelkarte oder Wohlfahrts'jeschcinigung) führen, erhalten die Mitglied-. schaft unentge tlich. Die kostenlosen R-Karten für Bedürftige wenden für Berlin nur im Büro des Reichsverbandes' in der Zeit von 10—14 Uhr ausgestellt. Bei Erwerb der R-Karte muß eine Legitimation ü':er Zugehörigkeit zum Judentum und ein Lichtbild in Paßformat vorgelegt werden. Alle künstlerischen Veranstaltungen im jüdischen Bezirk können nur von eingetragenen Mitgliedern mit diesen R-Ausweisen oder gültigen Kulturbundkar; en besucht werden. Die'neuen R Karten sind erhältlich im Kulturbundiheatcr Berlin und den bekannten Zahlstellen des Berliner Kulturbundes.