Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-08-11 · 32 (11.8.1938) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
32 (11.8.1938)
Date
1938-08-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278220--13074-2291961
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Ausschaltung der jüdischen Aerzte Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz Im Reichsgesetzblatt (Teil I, S. 969) ist eine „Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz" vom 25. 7. 1938 veröffentlicht worden, in der folgendes bestimmt wird: § 1. Bestallungen (Approbationen) jüdischer Aerzte erlöschen am 30. September 1938. § 2. Der Keichsminister des Innern oder die von ihm ermächtigte Stelle kann auf Vorschlag der Reichsärztekammer Aerzten, deren. Bestallung auf Grund des § 1 erloschen ist, die Ausübung des Aerzteberufes widerruflich gestatten. Die Genehmigung kann unter Auflagen erteilt werden. f § 3. Juden, deren Bestallung (Approbation) erloschen und denen eine Genehmigung nach § 2 nicht erteilt ist, ist es verboten, die Heilkunde auszuüben. Ein Jude, dem eine Genehmigung nach § 2 erteilt ist, darf, abgesehen von seiner Frau und seinen ehelichen Kindern, nur Juden behandeln. Wer vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen im Abs. 1 oder 2 zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen bestraft. § 4. Die Bestallung als Arzt kann einem Juden nicht erteilt .werden. § 5. Aerzten, deren Bestallung (Approbation) nach den Bestimmungen dieser Verordnung erloschen ist, kann bei Bedürftigkeit und Würdigkeit von der Reichsärztekammer ein jederzeit widerruflicher Unterhaltszuschuß gewährt werden, wenn sie Frontkämpfer gewesen sind. Das Nähere bestimmt die Reichsärztekammer im Einverständnis mit dem Reichsminister des Innern und dem Reichsminister der Finanzen. § 6. Dienstverträge, die ein von § 1 betroffener jüdischer Arzt als Dienstberechtigter geschlossen hat, können von beiden Teilen unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen für den 31. Dezember 1938 auch dann gekündigt werden, wenn nach den gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen die Auflösung des Dienstverhältnisses erst zu einem späteren Zeitpunkt zulässig wäre. Gesetzliche oder vertragliche Bestimmungen, wonach eine Kündigung des Dienstvertrages schon zu einem früheren Zeitpunkt zulässig ist, bleiben unberührt. § 7. Auf die Kündigung von Mietverhältnissen über Räume, die ein durch § 1 betroffener jüdischer Arzt für sich, seine Familie oder für seine Berufsausübung gemietet hat, finden die Vorschriften des Gesetzes über das Kündigungsrecht der durch das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeam-. tentums betroffenen Personen vom 7. April 1933 (RGBl. I, S. 187), im Lande Oesterreich die Vorschriften des § 13 der Verordnung zur Neuordnung des österreichischen Beruf sbeamtentums vom 31. Mai 1938 (RGBl. I, S. 607) entsprechende Anwendung. Die Kündigung muß für den 30. September 1938 erfolgen und dem Vermieter spätestens am 15. August 1938 zugehen. Ein Widerspruch des Vermieters gegen die Kündigung ist unzulässig, wenn dem Vermieter durch die Reichsäx-ztekammer oder die von ihr bestimmte Stelle ein anderer ärztlicher Mieter nachgewiesen wird. Der Vermieter kann das Mietverhältnis unter den gleichen Voraussetzungen innerhalb der gleichen Frist kündigen. Dem Mieter steht ein Widerspruchsrecht nicht zu. Die Vorschriften des Abs. 1 Satz 1 gelten entsprechend für Dienstverpflichtete von jüdischen Aerzten, wenn sie infolge des Erlöschens der Bestallung (Approbation) des Dienstberechtigten stellungslos geworden sind. Der Reichsminister des Innern wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Reichsminister der Justiz durch Verordnung Bestimmungen über die Auflösung von Mietverhältnissen über die im Abs 1 genannten Räumlichkeiten zu treffen. § 8. Der Reichsminister des Innern wird ermächtigt, die Reichsärzteordnung vom 13. Dezember 1935 (RGBl. I, S. 1433) durch Bekanntmachung entsprechend abzuändern. Australien im Alltag Sonderbe rieht für die C.-V.-Zeitung W.S.M. Sydney, 27. Juli Wenn man in Sydney Freunde vom Schiff oder Bekannte von „drüben" treffen will, so empfiehlt es sich, Montags oder Donnerstags um die Mittagszeit zum General Post Office zu gehen, wo jeweils um diese Zeit Postschluß für die europäische Luftpost ist. Genauer muß man sagen, Postschluß für die über Europa gehende Luftpost. Denn bis jetzt ist die schnellste Postverbindung auch nach Nord- und Südamerika der Luftweg über London. Die Amerikaner sind gegenwärtig dabei, eine Luftlinie über den Pazifik auszuprobieren, aber vor Ende des Jahres dürfte mit einem regelmäßigen Verkehr keinesfalls zu rechnen sein. In starkem Maße begünstigt sind die Luftverbindungen von Australien mit allen Teilen des Britischen Empire, und diese Tendenz des regeren Zusammenschlusses im Postverkehr hat vom 1. August ab dadurch seinen Ausdruck gefunden, daß man innerhalb des Britischen Empire, also auch nach Südafrika und Palästina, Luftpost zu dem geringen Preise eines gewöhnlichen Briefes von 5pence schicken kann. Der erwartete starke Andrang zu diesem billigen Postwege hat dazu geführt, daß vom August ab dreimal wöchentlich in jeder Richtung Luftpost zwischen London und Australien transportiert wird. Und während augenblicklich ein Flugzeug von hier nach dem Mutterlande 10 Tage fliegt, haben die Holländer bereits angekündigt, daß sie in kurzem hoffen, die Strecke von Europa nach Australien in 3 Tagen bewältigen zu können und die Engländer haben darauf die gleiche Geschwindigkeit für nahe Zukunft in Aussicht gestellt. So rückt Australien immer näher an die anderen Länder heran. Dieser Exkurs erfolgt nicht, um ein Loblied auf den Fortschritt der Technik zu singen, sondern um zu zeigen, wie stark die Bemühungen sind, Australien in wechselseitigem Austausch mit der übrigen Welt immer stärker einzuschließen. Freilich muß betont werden, daß, wie wir bereits in unserem ersten Briefe schrieben, Australien alles andere als ein Kolonialland heute ist, wenigstens nicht in dem Sinne, daß man europäische oder amerikanische Erfahrungen hier ohne weiteres unterbringen kann. Austragen hat durch eigene Energie und eigene Tatkraft nicht nur heute den Anschluß gefunden an alles Fortschrittliche in Wirtschaft und Technik, sondern ist in manchen Zweigen sogar schon führend. Der Australier schickt seine Söhne und Töchter auf europäische und amerikanische Schulen, der Geschäftsmann reist häufig in die anderen Kontinente, und es ist zu erwarten, daß in einigen Wochen, wenn im Frühjahr (für die Leser der C.-V.-Zeitung im Herbst) die vor dem australischen Winter geflohenen Australier aus Amerika und Europa zurückkehren, ein neuer Strom von Ideen und Methoden sich bemerkbar macht. Daneben darf nicht vergessen werden, daß das Training im Lande selbst in Schulen, Hochschulen und Technischen Schulen die Australier mit Wissen ausgestattet hat, das erlaubt, nicht nur Errungenschaften anderer Erdteile hierher zu verpflanzen, sondern sie kritisch zu betrachten und durch eigenes Wissen und eigene Erfahrungen zu beurteilen. Umgekehrt ist viel zu wenig bekannt, daß in starkem Maße in der Welt Erfindungen aus Australien Gemeingut geworden sind. Erst in dieser Woche konnte man wieder in der Oeffentlichkeit von der Erfindung eines Australiers hören, der auf chemischem Wege Gummi herstellen kann. Australien ist erst 150 Jahre alt, aber darauf gerade ist der Australier stolz, wenn er zeigt, welche Fortschritte das hiesige Leben allenthalben gemacht hat. Die starke Unterstreichung ist deshalb notwendig, weil es sich gezeigt hat, daß sehr viele Einwanderer mit falscher Einstellung in dieses Land kommen, noch mehr aber, weil zahlreiche Anfragen, die jeder von uns hier erhält, beweisen, daß Australien als ein Land für Entdeckungen betrachtet wird. Die australische Wirklichkeit sieht für den jüdischen Einwanderer aus Mitteleuropa anders aus: Abgesehen von den verhältnismäßig wenig Menschen, die auf dem Lande untergebracht werden konnten, und einigen wirklichen Spezia'isten und Spezialhandwerkern gibt es jetzt schon in den australischen Städten eine große Anzahl von jungen und älteren Menschen, die seit Wochen Arbeit suchen und denen es nicht gelungen ist, Eingang zu finden in den australischen Wirtschaftsprozeß. Wir sagen dies in aller Offenheit, nicht um einer depressiven Stimmung Vorschub zu leisten, sondern um der offenbar stark verbreiteten Illusion von dem „Wunderland" Australien ein Ende zu bereiten. Es sind bis jetzt im wesentlichen im Laufe der Zeit alle Einwanderer untei'gekommen, aber die starke Einwanderung in den letzten Wochen hat neue Probleme aufgerollt. Die australische Oeffentlichkeit beschäftigt sich in immer stärkerem Maße mit der jüdischen Einwanderung, und die Tatsache, daß nach Zeitungsmeldungen in Canberra z. Zt. etwa für 6000 Personen Anträge vorliegen sollen, hat ihren Niederschlag gefunden in kritischen Ansichten über die Einwanderungsmöglichkeiten in Australien, die man in Unterhaltungen mit Geschäftsleuten und Beamten täglich feststellen kann. Versucht man darauf hinzuweisen, daß nach den Veröffentlichungen der Regierung über die Zahlen des vergangenen Jahres (bis Mai 1938), nach denen im ganzen 8787 Neuankömmlingen 1637 Abfahrten gegenüberstehen, nur ein geringer Prozentsatz in Höhe von etwa 1,5 o/o auf jüdische Einwanderung entfällt, so wird man darauf aufmerksam gemacht, daß im täglichem Leben der Stadt eben der Einwanderer mehr in Erscheinung tritt. Hierbei muß berücksichtigt werden, daß Australien ein Land ist, das sich bisher immer im wesentlichen durch Einwanderung ergänzt hat, jetzt aber offenbar alle Anstrengungen machen will, um unterstützte britische Einwanderung zu fördern. Für die Einwanderungspolitik der Regierung läßt sich Endgültiges nicht sagen. Man wird wohl in immer stärkerem Maße mit einer zurückhaltenden Permi!-Erteilung der Regierung zu rechnen haben, besonders auch deshalb, weil die Arbeiterorganisationen darüber wachen, daß kein australischer Arbeiter durch einen Einwanderer seinen Arbeitsplatz verliert. So fiel in der Presse und übrigen Oeffentlichkeit der Vorschlag eines z. Zt. Australien besuchenden Vertreters der Emcol, Paris, und der jüdischen Freilandbewegung in USA. nicht auf günstigen Boden, als er vorschlug, mit jüdischem Geld Fabriken mit jüdischen Fachleuten zu gründen. Die \;on der australischen Regierung von jedem Einwanderer verlangte Bereitwilligkeit, sich dem australischen Leben einzufügen, steht im Widerspruch mit der Gründung rein gruppenmäßig abgegrenzten Unternehmen. Der Problemreichtum dieses aufsteigenden Erdteils verlangt von jedem Einwanderer eine AufgeseWossenheit für die hiesigen Probleme. Die Veröffentlichung der Artikelreihe „Australien, Bildnis eines Kontinents", in der C.-V.-Zeitung ist deshalb lebhaft in Kreisen der Einwanderer aus dem deutschen Sprachgebiet begrüßt worden. Aber das ist natürlich nicht ausreichend. Australien verlangt von jedem Einwanderer den Willen, sich dem Lande und seinen Bedingungen anzupassen. -Die Praxis hat gezeigt, daß trotz guten Willens in vielen Fällen hier Schwierigkeiten entstehen. Deshalb tut man, so glauben wir, allen Australienwanderern einen großen Gefallen, wenn man sie auf die australische Wirklichkeit vorbereitet. Härtester Wettbewerb mit hochqualifizierten Fachleuten, harte Lebensbedingungen und nicht immer leichte klimatische Verhältnisse erwarten den Neuankömmling. Aber auch hilfsbereite Menschen im Kreise der australischen und schon einige Zeit ansässigen eingewanderten Juden. In späteren Briefen werden wir uns mit dem geistigen und kulturellen Leben, sowie mit' Berichten über Erfahrungen in einzelnen Berufen beschäftigen. Für die Bedeutung dieser Erfahrungen sei schon jetzt darauf hingewiesen, daß qualifizierte Meister verschiedener Handwerksberufe hier nach der Einwanderung auf Schwierigkeiten gestoßen sind, sowohl hinsichtlich ihres Leistungsniveaus, als auch mit Rücksicht auf spezielle Ausbildungsvorschriften in verschiedenen elektrotechnischen Berufen, die hier ein besonderes Zulassungs-- examen verlangen. Wer zu beurteilen vermag, was es für eine Stadt wie Sydney bedeutet, im am 1. Juli abgelaufenen Wirtschaftsjahr die Errichtung von über 8000 Gebäuden in einem Werte von über 10 Millionen austr. Pfund durchgeführt zu haben, der wird dieses Land zu betrachten wissen als ein wichtiges Glied im Aufbau der Welt. $Bm&%ß^W&M ä^Sfr^V iftiiälliiftS •ERMJEH'^ Keims* MsMiungs-ftupsus im m. m&mMmnmm-§mm? Leitung: Edith Caspary Beginn 1. September 1938. Praktische und theoretische Ausbildung: in Küche und Haushalt. Meldungen: JUd. Seminar für KlnflsrsartRsriisnen uns Hopinsrlnnen, Berlin-Sruneiuaid, Ujangenneimstraße 36 Span. Unterricht für Anfäneer — Individuelle Methode. Tel. 9722 94 Unterricht in Damenschneiderei an eigener Garderobe Frau Minna Fuchs, Turmstr. 28. 35 5189 j Fuüpfle^e-^isssa^e»iC«rs«s I erteilt früherer Operalionsgehiffa. Tel.: 260845 jfAE| PftoIsgMs für ' £M } und ftefgamegfUßsi %^^J" oespg Harsdorf Schaufensterdekoration / Plakatschrift / Blickfang Mode und Reklame / Zeichnen / Malen f Entwurf Praktische Ausbildung — nur für Juden Charlottenburg, Sletbtreustr. 7, Fernruf 319712 £ L* Oberschule für Knaben und Mädchen Englische aatellung. Vorbereitung für Schoo! Certificate (Cambridge) Profi cäertey (Engl. Sprachexamen) Nachmittags- und Abendkurse für Erwachsene Konversationszirkel f. alle Altersstufen Beginn neuer Kurse: 1. September Bln.-Friedenau, Schmargendorf er Str. 25 714213 Düdische Privatschule SP. Leooore GoSdscMdi EXAMINATION CENTRE OF THE UNIVERSITY OF CAMBRIDGE Intensivkurse und Kurse für Proficiency in Engüsh (englisches Sprachexamen) Beginn: 18. August 1938 Sprechzeit der Leiterin: Montag bis Freitag 11-12 Uhr Berlin-Grunewald, Hohenzollerndamm 110 am Roseneck Feinsprecher: 89 62 87 Existenzautbau mit wenig Geld für Auswanderer. Leicht erlernbare Fabrikationen von Lebensmitteln, Spirituosen, kosmetischen und chemisch-technischen Artikeln. Als Industriebetrieb überall zugelassen. Sorgfältige Anleitung und Ausbildung. Prospekte. Langjähriger Fachmann. Auskunft von 10—12 vormittags. Telefon: 251413 und 25 49 37, Briefe: Berlin W 62, SchlieBfach 48. Auswanderer Auslandsexisteni Kurse zur Erlernung der Hersteilung von Pralinen* Marzipan, Bonbons gibt behördlich zugelassener Fach m airn. Kursus-Dauer: 36 Std., Intensiv-Kurse innerhalb einer Woche möglich. Preis RM 150, - inkl.Material. Neue Kurse beginnen am 22.U.29. August. Anmeldungen schriftlich erbeten. SILBERSTEIN, Beriin-Charlottenburg 4, Mommsenstraße 53/54 ■..........ii ■................i......Tel.: 323260iMM«ni Chemie zur Existenz Neu! Fabrikat, v. Liköressenzen u. Likören Dr.M.Heim, Charlotte nburg 9 Rezepte - Analysen - Fabrikationen Kurse auch brieflich! y3 53 39!tetf!agi?6-B8Egl!P£gI19 kostet wenig und spait viel Wer Reklame in Wort, Schrift und Bild gestalten oder gebrauchen will, wende sich an den durch 40 Jahre Praxis im In- und Auslande bekannten ERNST G R 0WALD Berlin-Wilmersdorf, Motzstr. 81 SpotieHieoeol! Amerikanische Konversation gesucht gegen deutschen Unterricht. {Ohne Geldinteresse». B. 8151, C.-V.-Zeitung, Berlin W15 G.-Y.- Zeitung Ihr Berater teisGüe Tecne Lenransiasiieüeiic!) Teciinlkum in der TscnectiosioiM Abt.: Maschinen- und Autobau, Elektro- und Fernmeldetechnik (Radio- und Fernsehtechnik), Heizung, Lüftung, Gas- und Wassertechnik. 2 bis 3 Jahre Studium je nach Schul- Vorbildung. Eintritt: 1. September oder 10. Februar. Unterrichtssprache: deutsch. Devisenfrage geregelt Prospekte kostenlos durch die Direktion. Wer lehrt Anfertigen von Filzums änstecbiumen? Offert, an Schließfach 318, Hannover Kinderheim Michendorf b. Berlin Ferienaufenthalt. Tel.: Michendorf 304 LANDSCHULHEIM KRISTINEHOV Leitung: Dr. E. Wolf u.Frau A.Levy Vorbereitung d. Auswanderung nach PALÄSTINA u. ÜBERSEE f.Jungen u. Mädchen v. 10—16 Jahren BERUFS VORLEHRE: Gartenbau / Tischlerei / Nähen / Hausarbeit SPRACHEN: Hebräisch Englisch f Französisch / Spanisch / Italienisch / Schwedisch u. voller SCHULUNTERRICHT in den übl. u. in jüdischen Schulfächern §§ Västraby per Löberöd | SCHWEDEN d Arne ri kaner fSt gesucht zur Erteilung von englischem HUnterricht (Berlin). Gute englische Kenntnisse sind vorhanden. Angeb. unt. ig C. 8152 a.>d.C.-V.-Zeiiung, Berlin W 15 Private jüdische Waldschule SCaSisiti Neue Proficiency - Abendkurse Cambridge Sprachexamen, anerkannt in USA. Beginn: 1. September 1938 Dahlem im Dol 2-6 89 09 67 Sprech* oit: Montag bis Freitag 13 — U Uhr Dr. PAUL JACOB LOTTE KALISKI Berufsaussichten nur durch Verwertung individueller Fälligkeiten und Anlagen. Eignungsuntersuchunej füi Auswanderung und Berufsentscheidung. Psycrsolecnn. Laboratorium ßusin, Berlin W50, Ansbacher Str. 1, 241733 Durch gründliche, praktische und theoretischo Ausbildung in der Herstellung hochwertiger ParfUmeriert und kosmetischer Präparate in meinem modernen Fabrikationsbetriebe ist [edem durch den Erwerb wirklicher Fachkenntnisse ein« ExisfenimögSichkeit Uberall geboten, ^ngeb. unter N. 8009 an die C.-V.-Zeltung, Berlin W15. | Sichcrc Existenz « £SS£ I in amerik. Kosmetik, Körperpfl., Herstellg.u.Lehrekosm.u.chem.-techn. u. pharm, diätet. Nähr-, Kräftigungsu. Genußm.-Präp., Maniküre, Pediküre.Tagesu.Abendkurse.Aerztl.Abschlußprüf. m. Dipl. f. Inu.Ausl. Emmy RoseRDaum. dipl-lbup. BerIin Sr^bKai^v?)8'2911 Prospekte Ia Ref. Ruf: 91 63 74. Anmeldung jederzeit

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.