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Central-Verein-Zeitung · 1938-07-07 · 27 (7.7.1938) · page 8

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
27 (7.7.1938)
Date
1938-07-07
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 C.-V.-Zeitung Nr.27 *7JuK1938 "die Vorstellung erweckt, Simon ben Jochai weile und spräche bei seinen Schülern. In den verschiedenen Teilen des Sohar werden die Rätsel der-Schöpfung, die Beteiligung des göttlichen Wesens an ihr, unter recht verschiedenen Bildern gesehen. Eines dieser Bilder ist das der „Kanäle" oder „Gefässe" als Mittler des göttlichen Willens; zieht sich die göttliche Substanz zurück, so trocknen die Kanäle aus, zerbrechen die Gefässe; die Welt, die sie befruchteten, verdorrt, als ein Zeichen, dass die Materie ohne Geist nichts vermag. Im allgemeinen aber schliesst sich auch der Sohar, unter manchen Umschreibungen, der bis dahin ausgebildeten kabbalistischen Meditation und Systematik der Weltschöpfung an. Diese ist etwa folgende: Gott an sich kann nicht begriffen werden. Er steht da als ein Unfassbares, für menschliche Sinne nicht Vorhandenes. Die kabbalistische Philosophie nennt dieses Unfassbare Ajin, was „Kein" oder „Niemand" bedeutet. Nur die Eigenschaften des Ewigen und Unendlichen kommen ihm zu: und mit diesen Eigenschaften heisst das unfassbare Wesen Ajin Sof, meist En Sof genannt Dies heisst wörtlich: „kein Ende", also: Unendlicher, Ewiger. Die Meditation der Kabbala nennt diesen unbekannten und unfassbaren Gott manchmal tiefsinnig auch „Mi" Wer? Ihre Mystik aber .bedenkt ihn mit zahllosen, bildlichen Bezeichnungen: er heisst „der Unbekannte der Unbekannten", der „Verborgenste der Verborgenen" oder auch „der Alte der Alten". Die letztere Bezeichnung knüpft an eine Danielische Vision an: ..Solches sähe ich, bis dass Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich, sein Kleid war schneeweiss und das Haar auf seinem Haupte wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen .. (Dan. 7, 9). Nur in der Schöpfung — und hier berührt sich die Kabbala mit dem Pantheismus, der Gott und Natur gleichsetzt — wird der Unfassbare fassbar, der Unsichtbare sichtbar, der Verborgene offenbar. Und nur mit diesem in der Schöpfung offenbarten göttlichen Wesen will es die Kabbala zu tun haben: ihm widmet sie ihre Meditationen, seine Eigenschaften will sie aus der Schöpfung herauslesen, seine Kräfte darstellen. Diese Darstellung findet in dem nun vollkommen ausgebauten System der „zehn Sefirot" und der ihnen angeschlossenen oder zugeordneten Sphären statt. Für den Schöprangsbeginn, für das Offenbarwerden der unfassbaren göttlichen Substanz im Geschaffenen, hat die Kabbala einmal ein wundervolles Bild, das auch für die Art ihrer schöpferischen Deutung kennzeichnend ist. „Wer (Mi) schuf diese (eloh) [Dinge]?", heisst es 40,26 bei Jesaja. Aus der Betrachtung dieses Wortes wird die folgende kabbalistische Vorstellung: Als der unbekannte Gott Mi Wer eich .zur Schöpfung.entschloss, „wendete er sich" — d. h. die Kabbalisten nahmen hier eine der bei ihnen so beliebten Buchstaben-Vertauschungen (von „Mi" zu „im") vor — und trat mit Eloh diese zu Elohim, dem Gott der Dinge, dem schaffenden Gott, zusammen. Wohl lächeln wir über diese mystische Etymologie des Wortes Elohim: aber welch ein Mythos: das leere Weltall, durchhallt von der Frage „Wer? . . Jedenfalls treten nun an die Stelle des unfassbaren göttlichen Prinzips En Sot die beiden Gottesnamen Elohim und Jahwe, der ja „der Seiende" bedeutet. Der neue Schöpfungsmythos der Kabbala lehnt sich gleichfalls an die ersten Verse der Genesis an: die Erzählung von der Schaffung des Lichts ist sein erster Ausgangspunkt. Aus der I n t rod u üio in L i br u m So h rr. ■wy r i^uq Rad der zehn Sefiroth Ur-Finsternis — der Naturwissenschaftler denkt hier gewiss an den Urnebel — trat ein Lichtpunkt, die erste Manifestation des Göttlichen; die Kabbalisten symbolisieren ihn mit dem kleinen hebräischen Buchstaben Jod. Dieser Lichtpunkt strahlt unendliches Licht aus, und diese Ausstrahlung wird schöpferisch, weltschöpferiscb. Diese Ausstrahlung der göttlichen Substanz (Emanation) ist von manchen Gelehrten, z. B. von Franck, dem ersten modernen Systematiker der Kabbala, mit dem modernen Begriff der Entwicklung gleichgesetzt und schliesslich als pantheistisch betrachtet worden. Mit einem anderen Bilde wird diese erste Manifestation des Göttlichen als „die Krone (Keter)" bezeichnet — und „Keter eljon" heisst die erste und höchste Sephira. Wir müssen an die ..Königskrone" Gabirols denken und an die zahlreichen biblischen und hagadiscben Worte und Vergleiche, die von Gott als dem König (der Welt) reden. Keter, die Krone, ist das Haupt des Systems der Sefirot und wird, um ihre allernächste Nähe zu dem hintergründigen En Sof zu bezeichnen, mit ähnlichen, aber abgeschwächten Bildern genannt ..das weisse Haupt", „der Alte" oder „der Verborgene". Auch unter dem Bilde einer „hohen Leuchte" wird dies Ausstrahlen göttlicher Kräfte gesehen. Schon im Buche Jezira hatten wir das Prinzip der Waage", des Streites und Ausgleichs der Gegensätze und Kräfte, gefunden. Auch im vollendeten System der Sefirot treten diese in Paaren auf und werden in einem Dritten versöhnt: die zehn Sefirot bestehen jetzt aus drei Dreiheiten .und. einer zusammenfassenden Sefira. Weisheit (Chochma)- und Einsicht (Bina), im biblischen Schrifttum nicht geschieden, treten auch im System der Sefirot gemeinsam auf und erhalten den denkbar höchsten Platz: gleich hinter Keter, der Krone, mit der sie die höchste Dreiheit. die rein geistige oder intelligible Welt darstellend, bilden. Chochma ist der „männliche", Bina der „weibliche" Teil — die männlichen Sefirot werden rechts, die weiblichen links angeordnet. Diese höchsten Drei sind das „Haupt" der symbolischen Gestalt der Sefirot. Aus der geistigen Welt entwickelt sich die ..moralische": das. nächste Sefirot-Paar bilden die „Gnade" (Chessed), auch „Grösse" (Godulla) genannt, als männliches, das „Gericht" (Din), auch „Stärke" (Gewura) genannt, als weibliches Prinzip. Gericht ohne Gnade kann nicht bestehen: beide Sefirot finden ihre Harmonie in einer sechsten, die „Milde", auch „Schönheit" (Tiferet) heisst. „Chessed" und „Din" werden auch „die Arme Gottes" genannt. Auffallen mag, dass die Gnade als männliches, das strenge Gericht dagegen als weibliches Prinzip betrachtet wird, während doch die allgemeine Anschauung gerade dem Weiblichen Milde zusprechen wird. Es mag sich hier um eine Massnahme der Verteidigung handeln: die nichtjüdisch-gnostische Philosophie hatte dem jüdischen Gott beschränkte Strenge vorgeworfen; die Kabbala zeigt, dass auch sie die Güte und Gnade für das höhere Prinzip hält, als welches das Männliche betrachtet wurde. Es folgt die letzte Dreiheit der Sefirot: der männliche „Triumph" (Nezach) oder die „Macht", Diese zehn „Urkräfte" sieht der Kabbaiist wiederum in einem Bilde. Sie sind ihm oft eine „heilige Gestalt", und es ist kabbalistische Anschauung, dass es die Gestalt war, die man auf dem göttlichen Thronwagen (der Mertcaba) der Ezechielischen Vision zu erkennen glaubte. Diese Gestalt wird auch Adam Kadmon, der „Urmensch", oderAdamEloah, der „himmlische Mensch", genannt Es ist selbstverständ- lieh nicht der primitive Urmensch der Naturwissenschaft, den die Kabbala hier meint.; sondern es ist ein Adam vor dem Sündenfall, zum „Bilde Gottes" geschaffen, ein göttergleiches Idealbild . . Haben die rätselhaften Verse der Genesis (VI, 2—4) zu dieser Vorstellung beigetragen? Sie handeln von den — als Engel gedeuteten — „Söhnen der Elohim", welche mit den Töchtern der Menschen Liebesbündnisse eingingen und ..Gewaltige in der 'Welt" zeugten: Tyrannen, Heroen und andere „berühmte Leute". Adam Kadmon Kreisförmige Anordnung der Sefiroth die weibliche „Glorie" oder ,.Hod". Diese beiden vereinigen sich in der neunten Sephira „Jessod" oder der „Basis", bei der wir an die Gerechtigkeit als dem Fundament der WTelt denken. Diese drei letzten faeissen die „Sefirot der Konstruktion" und sind der räumlichen Welt zugeordnet. Die zehnte und letzte Sefira endlich ist „Malchin t" oder das „Reich'; sie wird, für sich stehend und die vorangegangenen nur zusammenfassend, als der Sitz der „Schechina", der göttlichen Majestät, betrachtet. In ihr erblickt der Kabbaiist die „Regierung" der Welt und zugleich das bindende Glied zu den folgenden niederen Welten. Einen irdischen Anknüpfungspunkt für „Malchut" finden wir, wenn wir an die hohe Verehrung und an die wehmütige Erinnerung denken, mit der das gedrückte Judentum der Diaspora an die glorreichen Zeiten des „Reiches" der Könige David und Salomo zurückdachte. Die Sephira Malchut ist gewissermassen die himmlische Verklärung dieses irdischen Reiches; und die kabbalistische Sage lässt denn auch die Sephira Malchut als Vertreterin Israels in himmlichen Höhen auftreten. ttP>*-< Tp* " " K?* WM prtwjfT TwV*-J3$ B«»*' ]t? (öpn 3 pjfo yye te^i IfäSAZ 3ß trsi« la«*** rf» *S*^ >jsj WJiy W3" n Tt^tb ''? vrtrta) -j-W-« Tiy wm »Tri nm ]Jv * Darstellung des Adam Kadmon und seiner Eigenschaften Fot.(4) Archiv (Fortsetzung folgt.) Steinberg dirigiert in New-York A. H—e. New-York, Ende Juni. Die erste Saison des für Arturo Toseanini neugegründeten und von ihm an zwölf Abenden gefeiteten Orchesters der National Broadcasting Company ging jetzt mit einem von Hans Wilhelm Steinberg dirigierten Konzert zu Ende. Unter den zahlreichen Kapellmeistern, die Toseanini in den allwöchentlich stattfindenden Radioübertragungen zur Seite standen, nimmt Steinberg einen hervorragenden Platz ein. Mit der klaren, persönlichen Anschauung, die ihn stets ausgezeichnet hat und die durch Reife noch stärker hervortritt, gestaltete Steinberg die Meisterwerke seines klassischen und romantischen Programms. Den Zauber der Ouvertüre zum „Sommernachtstraum" mit diesem herrlichen Orchester zu lösen, fiel dem Dirigenten nicht schwer. Noch stärker wurde die Vision der Bühne in Wagners „Waldweben" aus dem zweiten Akt des „Siegfried" lebendig. Heroisches Pathos und üppigste Farben gaben Liszts „Les Preludes" höchste Wirkung. Ein Musiker von deT Durchschlagskraft dieses Dirigenten wird zweifellos den ihm gebührenden Platz im New-Yorker Kunstleben finden. der amt sein Eigentlichstes, dem Liedgesang blieb er fremd. Aber in den Arien liebte man die stählerne Biegsamkeit seiner Stimme, man bewunderte seine kunstvolle Technik, die Schönheit ihrer bewussten Führung, und man bedauert noch heute, dass ein Zu-wenig-Achtgeben auf diese Stimme, dass geradezu eine Lebensführung gegen diese Stimme Jadlowker zu früh Bühne entriss und ihn wieder zum Kantornach Riga zurückführte. A. L. Fot. Herbert Sonnenfeld Hermann Jadlowker Hermann Jadlowker wurde am 5 Juli 60 Jahre alt. Wer ihn in seiner Glanzzeit hören durfte, dankt noch heute dem Sechzigjährigen ein beglücktes Erinnern an Feste der Oper und der Arie, bei denen sein strahlender Tenor sich mit dem warmen Bariton von Josef Schwarz zu einem idealen Zusammenklang vereinte. Sie hatten beide einmal ihre Laufbahn als jüdische Chorsänger in R i g a begonnen und fanden beide ihre stolzeste Anerkennung im „Metropolitain Opera House" in New-York. Und doch blieben sie während der ganzen Zeit ihrer gemeinsamen Bühnentätigkeit die erbittertsten Feinde, ihr Weg war zu gleichartig. In französischen und italienischen Opern gab Jadlowker Konzerte und Vorträge in Berlin und im Reich „Musik in französischen Salons", die Atmosphäre eleganter Soireen wird -gegenwärtis; Dr. Anneliese Landau plaudert, mit Takt und lächelndem Verständnis stellt sie die Sitten jener Zeit in das Erlebnis der Musik, des Künstlers. Es herrscht die leichte Laune, kokette Schwärmerei, man lauscht den Klangspielen der Instrumentalisten auf dem Clavecin. die Bilder ihrer Umgebung, auch zarte Anspielungen, so vielleicht einen „wehenden Schleier", in Töne umzusetzen lieben. Wir hörten vortreffliche Proben dieser Porträtkunst durch Wolfgang Rose am Flügel. Klanggesichte von d'Andrieu und Daquin in wachhaft genialer Bildprägung. Wir erfahren von ihren Lehrmeistern, den beiden Couperins, von Rameau, dieser hageren, phantomhaften Gestalt, seiner Bedeutung für die moderne Musikentwicklung. Mit Interesse beobachten wir, wie mit der fortschreitenden Verbesserung der Instrumente und den damit erweiterten Klangmöglichkeiten die Musiker auf ihnen ein reicheres Register an Gefühlen zu spielen beginnen. Der blasse, frauenumschwärmte Chopin erscheint in den Salons, auch er liebt es. in Bildern zu malen, aber seine stark erregte Phantasie gebiert schwermütige Nachtbilder, schaukelnde, brechende Akkorde. Paris liebt diesen Ausdruck, es hat den hohen Gedankenflug Rameaus, seine Meisterschaft, Bilder einer sichtbaren, farbigen Welt in das Spiel der Töne zu steigen, aus der Erinnerung verloren. Im Zuge einer anbrechenden Kunstgesinnung verjüngt sich der Sinn der Franzosen für das'Malerisehe. Bildhafte in der Musik. Debussy entdeckt ihn neu in einer neuen Symbolik des aufgehenden 20. Jahrhunderts. Das Malen in der Musik wird zum Malen des Unaussprechlichen, das Fluidum, das das Bild, umgibt, nicht zu verzücktem Schwärmen, sondern zu einem bis auf den Grund kristallklaren Gebilde der eigenen „Impression". So entsteht Paris in Debussy der Pionier und Erfüller dieses alten und doch von ihm umgeprägten Kunststils, der Klassiker. Er fühlt sich als Erbe Rameaus wie alle, die in seine Fusstapfen treten. Auch Ravel fand nach Experimentieren den Weg zu den alten Claveciriisten zurück. Wir verdanken Rose, der Stücke von Debussy mit unerhörter Klangauffassung spielte, das uns in diesem Masse selten zugängliche Erlebnis der Kunst dieses Meisters und Anneliese Landau eine wirkliche Leistung an instruktiver wie spannender Darstellung. jTSch. Mala L a a s e r , Berlin, gab im Israelitischen Frauenverein Konstanz einen Rezitationsabend, an dem sie aus eigenen Werken las. Ihre Dichtungen und die Art. sie vorzutragen, gefielen dem Publikum ausgezeichnet Bertha Geismar sprach den Dank der Anwesenden aus. Erfreuliches ist von dem jungen Geiger Gerhard K a n d e r zu berichten, der im Frankfurter Kulturbund, von der Pianistin Lilly Schwarz -Mayerhofer feinsinnig unterstützt konzertierte. Das vernünftigerweise nicht überladene Programm Hess seine feingeschliffene Technik, virtuose Bravour und, was höher wiegt, seine gesunde warme musikalische Auffassung erkennen. Der junge Künstler, der auf das zahlreiche Publikum spürbar starken Eindruck machte, ist auf guter Bahn, und man darf ihm weiteren Aufstieg voraussagen. —tt. Der Jüdische Kulturbund Breslau, Anschlussgruppe Oppeln, veranstaltete ein Synagogenkonzert. Das meisterliche Spiel von Dr..Kurt Tintner (Violine) und die virtuose Begleitung, von Irene Tintner (Weissen berg) verschafften den dankbaren Zuhörern einen Abend voll wirklicher Erhebung. Theater, Musik, Film Morris Schwarz (New-York) wird nach seinem erfolgreichen Pariser Gastspiel auch am PhoemV Theatre in London mit den „Brüdern Ashkanazi'1 gastieren. * Zum Bühnenjubiläum Irene Vanbrughs kam in L o n d o n in Anwesenheit der Königin ein Spiel zur Aufführung, bei dem Elisabeth Bergner und Fritzi M a ssary mitwirkten. * In einem Konzert der Internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Musik in London gelangte das 3. * Streichquartett von Karol Rathaus zur Aufführung. * Der S'ender Sottens bringt am 11. Juli, 20 Uhr. in Erstaufführung ein Werk von Ernest Bloch, „Stimme in der Wüste". * Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen" sind am 17. Juli, 20M Uhr, über den Sender Prag II als Kurzfassung zu hören. Im Kurtheater in "V i c b y wird die Oper in einer neuen Inszenierung mit grossem Erfolg' gespielt. . ';- : * Elisabeth Bergners nächste Filmrolle ist nach einem Manuskripi .von Margaret Kennedy, das Paul C z i n n e r inszeniert, „Das gestohlene Leben". # Anatol L i t v a k ist der Regisseur des erfolgreichen. Warner Bros.-Films „Tovarieh" fnach Curt Goetz' gleichnamigem Schauspiel), in dem Claudette Colbert und Charles Boyer die Hauptrollen spielen. # Melchior Lengyel hat das Mannskript für den nächsten Greta-Gärbo-Film geschrieben. Jüdischer Kulturbund Berlin Wochenplan Theater in der Kommandantenstrasse 57, 20 Uhr: Drei Einakter von Courteline; 10. Juli (Abonnement und Abt. 46), 11. Juli (Art. 28, 38), 12. Juli (Abt. 5, 15 und 3: 3000—3099). 13. Juli (Abt. 6, 16 und 3: 3100 bis 3199), 14. Juli (Abt. 7, 17 nnd 3: 3200—3299). Knltarbundsaal, Kommandantenstr. 58f59; 12. Juli, 20 Uhr; Vortrag Dr. Werner Levie. In den Einaktern von Georges Courteline, die das Jüdische Kulturbund-Theater im Juli herausbringt, sind beschäftigt Elfriode Borodkin. Gerda Klein. Bert Baer, Max Ehrlich. Herbert Griin- Hum, AlfW Lichtenstein. Fritz Linn,/ Siegmund Nunberg, Willy Prager und Berthold Segall.

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