Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 26 (30.6.1938)
- Date
- 1938-06-30
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr, 26 G-V.- Zeitung WIRTSCHAFT DER WOC Seite 17 30. Juni 1938 Wirtschaftszentren in Uebersee Der Europäer ist gewohnt, in der Hauptstadt eines Landes zugleich das Wirtschaftszentrum zu sehen. Nicht etwa in dem Sinne, dass alle Betriebe und Verwaltungen ihren Sitz in der Landeshauptstadt haben, aber doch in dem, dass sich in ihr der Mittelpunkt der Wirtschaftstätigkeit befindet, und dass die wirtschaftlichen Kraftströme, die ein Land befruchten, in entscheidendem Masse von ihr ausgehen. Man kann sogar feststellen, dass sich diese Tendenz in den letzten Jahren noch eher verstärkt und dass das wirtschaftliche Uebergewieht der Landeshauptstadt in fast allen Staaten unseres Kontinents — von ganz wenigen, vorwiegend kleineren Ländern abgesehen — weiter zugenommen hat Diese Tatsache mag sich zu einem Teil historisch daraus erklären, dass die meisten europäischen Länder auf eine Jahrhundertealte Tradition zurückblicken, dass sie nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich langsam und organisch gewachsen sind, und dass sich dabei ganz natürlich die Landeshauptstadt auch zum Kristallisationspunkt des Wirtschaftslebens entwickelt hat. Hinzu kommt, dass die meisten europäischen Staaten Monarchien sind oder in früheren Jahrhunderten waren, und dass der Hof mit seiuen Anforderungen und Bedürfnissen gerade in den Zeiten, in denen die Verkehrs- und Wirtschaftsverhälinisse noch nicht den heutigen Stand erreicht hatten, einen entscheidenden Teil der Wirtschaft des Landes in seine Nähe zog. In den jüngsten Jahrzehnten hat dann die immer notwendigere enge Verbindung zwischen Zen- Paol Koratkowski Immobilien, Berlin W 15, Uhlandstr. 171/172, Ruf 916100 tralbehörden und Wirtschaft dazu geführt, dass sich immer mehr Unternehmungen und wirtschaftliche Verbände in den Landeshauptstädten niederliessen, oder doch zumindest dort wichtige Verwaltungsstellen errichteten,^ Wesentlich anders war die Entwicklung in wichtigen überseeischen Einwanderungsländern. In ihnen hat sich vielfach neben der Hauptstadt, die der Sitz von Regierung und Behörden ist, ein eigenes, deutlich erkennbares Wirtschaftszentrum gebildet, das an Bedeutung auch in der neueren Zeit nichts verloren, sondern eher noch gewonnen hat. Diese Feststellung trifft, wie noch im einzelnen auszuführen sein wird, vor allem auf eine Reihe •■: der grossen überseeischen E'nwanderungs- :i:änder zu. Bei den mittleren und kleineren ■iiotaaten ist innerhalb eines meist an sich nicht t Sehr ausgeprägten und vielgestaltigen Wirt- Schaftslebens die politische Anziehungskraft der;: Hauptstadt — im allgemeinen auch ihre kiima-;-tische, verkehrsmässige und wirtschaftsgeograipliische Lage — so entscheidend, dass sich ein :;!anderes, spezielles Wirtschaftszentrum daneben;;• nicht entwickeln konnte. Wenn wir aber die grossen Staatengebilde :i-zunächst des amerikanischen Kontinents im •Norden und Süden betrachten, so ergibt sich rolgendes Bild: in den Vereinigtea Staaten ist die Bundeshauptstadt Washington, das. hervortretendsle Wirtschaf tszentrnm aber New-York. Dass es neben New-York noch eine Reihe anderer wirtschaftlich sehr bedeutender Plätze gibt, ändert an der Grundtatsache nichts, dass die Bundeshauptstadt nicht zugleich der Mittelpunkt des Wirtschaftslebens ist. In Kanada finden wir als Hauptstadt des Dominions Ottawa, als Zentrum des Wirtschaftslebens und Handelsverkehrs aber Montreal. Nicht ganz so eindeutig ist die Unterscheidung in Brasilien. Aber auch hier hat die Bundeshauptstadt Rio de Janeiro wirtschaftlich einen sehr heftigen Konkurrenten in S a o Paolo bekommen, das sie wahrscheinlich an wirtschaftlicher und industrieller Bedeutung heute schon überflügelt hat. Von den grossen, wirtschaftlich besonders bedeutenden Ländern Nord- und Südamerikas fallen Hauptstadt und Wirtschaftszentrum also eigentlich nur in Argentinien (Buenos Aires) und Chile (Santiago de Chile) zusammen. Ganz ähnliche Verhältnisse zeigen sich auch m anderen überseeischen Erdteilen. In Südafrika ist die offizielle Landeshauptstadt Pretoria, das Wirtschaftszentrum aber bildet Johannesburg; an zweiter Stelle steht Kapstadt. Zum Sitz der australischen Bundesregierung wurde Canberra bestimmt, während die wirtschaftlich hervorragendsten Städte des Landes Si dn ey und Melbourne sind. Nicht ganz so eindeutig ist die Trennung m Neuseeland. Immerhin ist aber auch hier die Hauptstadt Wellington erheblich kleiner als das im nördlichen Teil der Nordinsel hegende, wirtschaftlich sehr betriebsame A u c k - 1 a n d. Selbst in Palästina lässt sich nach der Entwicklung der letzten. Jahre diese Zweiteilung deutlich feststellen: Neben die Hauptstadt Jerusalem ist in mächtigem Auftrieb die rein jüdische Stadt "T e 1 - A v i v getreten, die wirtschaftlich gesehen Jerusalem heute zweifellos überflügelt hat. Auch Haifa dürfte wirtschaftlich bereits ein heftiger Konkurrent für sie geworden sein. Das sind die wichtigsten grossen uberseeischen Staaten, die als Einwanderungsgebiete für Juden in Frage kommen, und bei fast allen zeigt sich also eine ähnliche Entwicklung. Den Einwanderer, der bei seinen wirtschaftlichen Dispositionen und der Wahl seines wirtschaftlichen Standortes diese Gesichtspunkte gleichfalls wird berücksichtigen müssen, interessiert aber nicht nur die Tatsache als solche, sondern er wird auch Ueberlegungen anstellen, wie sich diese den europäischen Verhältnissen so entgegengesetzte Entwicklung erklären mag. Rein historisch ist daran zu erinnern, dass die meisten überseeischen Länder nicht in gleichem Masse langsam und stetig gewachsen sind wie die Staaten unseres Erdteiles. Daraus entwickelte sich auch vielfach ein harter Kampf zwischen mehreren, an sich gleichwertigen Orten, um die Stellung als Hauptstadt, besonders, wenn der Zusammenschweissung zu einem Staat innere Kämpfe oder Bürgerkriege vorangegangen waren. Das Bestreben der Politiker war es dann, die Hauptstadt durch Neugründung oder Wahl "eines neutralen Punktes aus den Gegeusätzen als ruhenden nationalen Pol herauszuheben und zum Teil auch durch eine besondere Namensgebung ihren überparteilichen Charakter zu betonen. Dass dabei weniger auf wirtschaftliche Gesichtspunkte Rücksicht genommen wurde, ist verständlich. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Hauptstädte wie Washington (begründet 1790 benannt nach dem ersten Präsidenten der USA, seit 1800 Bundeshauptstadt; um die zuerst errichteten Regierungsgebäude entstand erst die Stadt) oder Pretoria (gegründet 1855, benannt nach dem Burenführer Andris Pretorius). Ein ähnlicher Gesichtspunkt dürfte auch bei der 1913 erfolgten Gründung der australischen Hauptstadt Canberra, die ja heute noch im wesentlichen aus Regierungsgebäuden und Behörden besteht, massgebend gewesen sein. Man hat dadurch den Streitxder grossen Wirtschaftsstädte um die Würde als Landeshauptstadt geschlichtet und die Regierungstätigkeit gleichzeitig aus dem Trubel des grossen Hafenstadtverkehrs in das ruhigere „Klima" einer eigens dafür geschaffenen Niederlassung verlegt. Neben diesen mehr innerpolitisch bedingten Gründen der Trennung von Landeshauptstadt und Wirtschaftszentrum dürften in anderen überseeischen Ländern auch verkehrsmässig-wirtschaftsgeographische oder. klimatische Ursachen massgebend gewesen sein. Das letztere ist z. B. sicherlich bei der gewaltigen wirtschaftlichen Entwicklung von Sao Paolo der Fall, dessen höhere und südlichere Lage dem Aufbau der modernen Industriewirtschaft förderlicher war, als die des klimatisch nicht so begünstigten Rio de Janeiro. Wirtschaftsgeographische Gründe dürften schliesslich zu der stärkeren wirtschaftlichen Entwicklung von Montreal (an der Mündung des St.-Lorenz-Stroms) gegenüber Ottawa oder dem grösseren Wachstum von Auckland (Hafenfragen) gegenüber Wellington beigetragen haben. Bei Tel-Aviv sind dagegen wohl beide Ursachen — die politischen und die wirtschaftsgeographischen — zusammengetroffen. Denn einmal ist seine Lage direkt am Meer — ebenso wie die von Haifa — verkehrsmässig zweifellos günstiger als die von Jerusalem, zum anderen hat sich schon aus gefühlsmässigen Gründen der Strom der wirtschaftlich starken Einwanderung der letzten Jahre in erster Linie in die einzige wirklich jüdische Stadt des Landes gewandt, und ihre Entwicklung entscheidend befruchtet. So ergibt sich als abschliessendes Ergebnis der kurzen Untersuchung, dass innerpolitische und wirtschaftsgeographische Gründe in verschieden starkem Ausmass zu der interessanten Entwicklung beigetragen haben, dass als weitere Ursache aber auch die schnelle Entwicklung vieler überseeischer Staaten von reinen Kolonialländern zu weltwirtschaftlich bedeutungsvollen Staaten mit eigenen grossen Industrien und Handelsverbindungen hinzutritt. Bei diesen Ländern ist teilweise in wenigen Jahrzehnten eine Entwicklung zu verzeichnen, zu der die meisten Staaten der alten Welt einen um vieles längeren Zeitraum und eine grosse Anzahl von Zwischenstadien benötigt haben. H. W—1. USA und Weltarbeitslosigkeit Wir haben an dieser Stelle bereits auf die Bedeutung der USA-Wirtschaft für die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft hingewiesen und gezeigt, dass man einei its in der Wirtschaft Nordamerikas die Ursache für den jetzigen Konjunkturrückschlag in der Welt erblickt, andererseits aber gerade von den Vereinigten Staaten aus wieder einen Umschwung zum Besseren erwartet. Ueber die wirtschaftliche Entwicklung Nordamerikas während der vergangenen letzten 10 Monate sind zahlreiche Statistiken erschienen, aus denen deutlich der steigende Depressionscharakter dieser Wirtschaft hervorgeht. Einmal zeigen die Börsen als Wirtschaftsbarometer starke Abschwächungstendenzen: der allgemeine Kursindex wird heute mit etwa 110 angegeben gegenüber 190 im Frühjahr 1937, der Höchstkurs der Aktien der US. Steel-Corporation im Jahre 1937 war 126 Dollars; heute wird er mit 42 Dollars angegeben. Fernerhin weist der allgemeine Index der nordamerikanischen Industrieproduktion einen 35prozentigen Rückgang, der allgemeine Index der Geschäftstätigkeit Anfang Juni den tiefsten Stand seit April 1933 aus. Das gegenwärtige Gesamtbild der Weltwirtschaft und die wirtschaftliche Lage Nordamerikas spiegeln sich auch in der Arbeitslosenstatistik der Welt wider, die jetzt für das abgelaufene Jahr und den Beginn dieses Jahres aufgestellt wurde. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte sich die Arbeitslosigkeit in der Welt verhältnismässig stark vermindert. Das ist vorwiegend auf den an sich hohen und bis zum August 1937 noch immer gestiegenen Stand der Beschäftigung in den meisten Industriestaaten zurückzuführen. Am Ende des Jahres 1937 zeigte sich aber bereits eine gewisse Verschlechterung der Arbeitslosenziffern für die Welt. Während die gesamte Weltarbeitslosigkeit Ende 1936 etwa bei 16^ Millionen lag und bis zum August 1937 stark unter diese Zahl herunterging, wird für das Ende 1937 wieder mit 16}4 Millionen Arbeitslosen in der Welt gerechnet. Für das erste Vierteljahr 193S liegen noch keine genauen Angaben vor; man schätzt aber eine Erhöhung der Arbeitslosenziffer in der Welt im März 1938 auf 17 V2 Millionen. Wie die Wirtschaftsstatistiken der einzelnen Länder zeigen lagen Ende 1937 jedenfalls die Arbeitslosenziffern ziemlich erheblich über dem Stand des Vorjahres in USA,Belgien,Dänemark,England "\md Polen. In den Vereinigten Staaten hat der Ende 1937 einsetzende erwähnte wirtschaftliche Rückschlag naturgemäss einen besonderen Einfluss auf die Höhe der Arbeitslosenziffer genommen. Für Ende 1937 weisen die Staaten eine Arbeitslosenziffer von 9 Millionen aus, für Anfang 1938 .werden die Arbeitslosen auf 10 % Millionen geschätzt. Von den anderen überseeischen Ländern liegen neue Zahlen noch nicht vor. Es fällt aber innerhalb der Schäftzungen über die Arbeitslosigkeit in der Welt auf, dass als besonderes Beispiel für eine dauernd rückläufige Arbeitslosenziffer Australien aufgeführt wird. Von diesem Land wird ein Anhalten des Rückgangs der Arbeitslosigkeit berichtet. In Australien betrugen die Arbeitslosen nach einer massgebenden Schätzung Ende Dezember 1937 nur 0,8 Prozent der Gesamtbevölkerung und 1,9 Prozent der Erwerbstätigen gegenüber 1 Prozent und 2,5 Prozent Ende Dezember 1936. In den Niederlanden waren vergleichsweise die entsprechenden Zahlen 5,9 und 14,7 Prozent. Massgebende Kreise des internationalen Wirtschaftslebens glauben aber, dass die gegenwärtige Situation der Weltwirtschaft ihren tiefsten Stand erreicht hat. Für USA erwartet man bis spätestens zum Frühjahr. 1939, eventuell schon für den Herbst dB eses Jahres, einen Umschwung zum Besseren, der.sich, auf die gesamte Weltwi^t^af^o-njunktur;.. günstig auswirken dürfte. Und"'"dlsir'''neüesite ■"" Wie derank u rbelungsprog r'aMirt: -"für die USA- Wirtschaft kann, wenn es sein Ziel erreicht, wegen der Bedeutung dieser Wirtschaft für die Weltmärkte tatsächlich einen solchen Umschwung Und damit eine wesentliche Besserung der Weltwirtschaftslage erreichen. Nach neuesten Meldungen aus Washington hiess der Senat die bereits vom Abgeordnetenhaus angenommene Kapitalvorlage gut, die 3753 Millionen Dollars zur Wiederankurbelung der amerikanischen Wirtschaft bewilligt. Roosevelt hat die Vorlage bereits unterzeichnet. Er erklärte, wie berichtet wird, zu diesem Ereignis u. a., dass die ersten Bauprojekte, für die 350 Millionen Dollars veranschlagt sind, innerhalb der nächsten zwei Monate in Angriff genommen werden. Er erwarte eine Besserung der Geschäftslage schon in den nächsten Monaten. Nach Feststellungen des Handelsministeriums für das erste Vierteljahr werde ausserdem das diesjährige Nationaleinkommen in USA wahrscheinlich 60 Milliarden Dollars übersteigen, also 5 Milliarden Dollars mehr betragen, als ursprünglich geschätzt wurde. . Die Ankurbelung der USA-Wirtschaft müsste sich, wenn sie gelingt, nach dem Programm der Wiederankurbelung zunächst auf die Arbeitslosigkeit günstig auswirken. Mit der Zeit müsste dann*, die Arbeitslosigkeit in der Welt abnehmen und so eine Kaufkrafterhöhung und damit wiederum eine bessere Geschäftslage innerhalb der verschiedenen Binnenwirtechaften eintreten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit und wie schnell sich die neuen Massnahmen in USA auswirken werden, zunächst auf die Wirtschaft Nordamerikas und dann auf die Weltwirtschaft, und es bleibt zu hoffen, dass die Wiederankurbelung gelingt, um eine Besserung der Weltwirtschaftslage herbeizuführen. Dr. Erich Gottfeld Offene Auslandsstellen genehmigt durch das Landesarbeitsamt Brandenburg. Gesucht werden: für Peru jüdischer Sehuhmodelleur für Damen-, Kinder- und Herrenschuhe, der längere Tätigkeit in einer modern und gut geleiteten Schuhfabrik nachweisen kann. Bewerber muss nicht nur seihständig entwerfen, sondern auch zu- -chiieiden können. Kaufleute mit zeichnerischen Fähigkeiten kommen keinesfalls in Frage, sondern $?jfrä. ^e v»f P-i-t^ JfifceV 0 1 &r * * ^$W©i ALLGEMEINE ZEITUNG DES JUDENTUMS« weil sie laufend allen Handwerksfragen, auch soweit sie das Ausbildungswesen und die Auswanderung betreffen, grösste Beachtung schenkt. 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Ausführliche Bewerbungen nur auf Luftpostdünnpapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Passphoto werden ausschliesslich durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 68, Lindenstr. 4S—50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Luftpost nach Südamerika Dilliger via New-York. wegen des ausserordentlich hohen Portos für Luftpostbriefe nach Südamerika, die mit der deutschen oder der französischen Luftpost befördert werden, weisen wir auf die bis zu 70% billigeren Versandgelegenheiten nach verschiedenen südamerikanischen Ländern, und zwar im Anschluss an den Seeweg nach New-York, besonders hin. Sendungen, die den vermerk „Mit Luftpost ab New-York" tragen, werden von New-York mit den amerikanischen Postmaschinen u. a. weiterbefördert: nach Chile zweimal wöchentlich, Flugzei: etwa 2 Tage (Zuschlag 45 Pf. für' je 5 g); nach Ekuador zweima? wöchentlich, Flugzeit etwa 2 Tage (Zuschlag 45 Pf. für je 5 g); nach Kolumbien dreimal wöchentlich, Flugzeit etwa 2 Tage (Zuschlag 45 Pf. für je 5 g); nach Peru zweimal wöchentlich. Flugzeit etwa 3 Tage (Zuschlag 45 Pf. für je 5 g); Venezuela zweimal wöchentlich. FInzzeit etwa 2 Tage (Zuschlag 3,-> Pf. für je 3 g). Eine Beförderung nach Brasilien und ü r u g u a y findet auf diesem Wege nicht statt.