Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-06-16 · 24 (16.6.1938) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
24 (16.6.1938)
Date
1938-06-16
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278212--12923-2291803
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Möge der C-V.-Zeitung Nr. 24 2. Beiblatt Mitteilungen aus dem Hilfsverein der Juden in Deutschland 'ernH Berufsstruktur in Uebersee USA und Kanada Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, nach wie vor das Hauptziel der jüdischen Wanderungsbewegung, werden bei internationalen Vergleichen und Statistiken im allgemeinen zu den Industriestaaten gezählt. Das ist insofern richtig, als die USA eine führende Stellung auf fast allen Gebieten der Industrieproduktion einnehmen. Diese Klassifizierung lässt aber -leicht vergessen, dass es auf der anderen Seite gerade in USA noch sehr grosse, rein landi SllliOnOUttZ sPßz-: flüsiandsiransporfe »• Stadtumzüge Einlagerung Persöni. Leitung. Eisenacher Straße 79. Tel. 71 44 91. wirtschaftlich genutzte Gebiete gibt, und dass die Vereinigten Staaten nicht nur als Abnehmer, ,;cmdern auch als Lieferant agrarischer Rohstoffe auf dem Weltmarkt eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Die Bedeutung der Vereinigten Staaten als Industrie- und Rohstoffland wi-d auch durch die berufliche Gliederung der Bevölkerung unters'ri-chen. Die nachstehend wiedergegebenen Ziffern stützen sich auf die letzten zusammenfassen-!en Ergebnisse, die aus der Berufszählung des Jahres 1930 bekannt sind Ein zahlenmässiger erglaich mit früheren Zählungen erübrigt sich, da sich — soweit zuerkennen — wesentliche Veränderungen in der Berufssiruktur der Bevölkerung nicht ergeben haben. Wenn wir die berufstätige Bevölkerung der USA nach Geschlecht und H a u p t g e w e r b e-g r u p - en in Prozentsätzen der Erwerbstätigen überhaupt betrachten, so ergibt sich folgendes Bild,: Landw., Forste., Fischerei . . Gewinnung v. Bodenschätzen . . Verarbeitungsu. mecb. Gewerbe Verkehrswesen ■ . . . > ... . Oeffentliche Dienste . . . . . Handel, Banken usw..... Häasl. u. persöni. Dienste . . . Freie Berufe (einschl. Vergnügungsgewerbe) . . . . . ohne Angabe........ MännK Weibl. fin n/o) 8,5 0,1 22,4 4/2 1,1 15,9 90 9 25,8 3,0 31,3 10,5 2,5 15,3 Zus. 2,4 29,3 9,1 2,2 15,4 9,9 4,4 2,9 16,4 2,2 Zur Erläuterung sei bemerkt, dass die amerikanische Statistik unter ,,berufstätiger Bevölkerung" alle Personen von mindestens 10 Jahren versteht, die gewöhnlich gegen Entgelt einen Beruf ausüben, auch wenn sie im Augenblick der Zählung nicht tatsächlich beschäftigt also arbeitslos sind. Nicht darunter faller Hausfrauen, die keine Vergütung erhallen und da- Jüdische Kundschafter Von Micha Michalowitz Gaspar de Gama (Schluss) Sie Hessen darauf ziemlich deutlich durchblicken, er sei ein Pirat; der hier her gekommen sei, um uns auszuplündern, und dass seine sehr stark bemannten Angreiferschiffe vor der Küste lägen. Als Paulo da Gama uns das berichtet hatte, packten wir den Mann und prügelten ihn.- damit er die Wahrheit bekenne. Diese schmerzliche Befragung musste noch mehrere Male wiederholt werden, bis er zugab, er sei gekommen, um sich die Schiffe anzusehen'und um zu erkunden, wer wir wären und wie wir bewaffnet seien. -Wir stiessen dann sofort wieder in See und nahmen den Mauren mit. Unterwegs gestand er dann die volle Wahrheit: sein Herr habe alles darauf angelegt, uns in seine Gewalt zu bekommen. Nach diesem Geständnis habe der Fremde alsdann von feinem Leben erzählt. Eine lange abenteuerliche Geschichte. Am Ende der Fahrt hätten sie jedenfalls gewusst, dass dieser als Maure verkleidete Christ — ein Jude war. Soweit das von einem Sekretär geführte Logbuch des Kommandanten Vasco da Gama. Aus einer andern, durchaus glaubwürdigen Quelle, die den Logbuchbericht erweitert und ergänzt, geht noch folgendes über das Leben dieses Mannes hervor: Seine Eltern waren — polnische •Juden. Sie lebten in der Stadt Posen. Im •Jahre 1450, erliess der König von Polen ein Gesetz, wonach alle in seinem Lande lebenden •Juden, die sich nicht taufen Hessen, verbrannt Verden würden, wenn sie nicht innerhalb eines Monats Polen verlassen hätten. Daraufhin habe der grösste Teil der Juden das Land verlassen. Und zu diesen emigrierenden Juden gehörten auch die Eltern dieses Mannes. Sie wanderten nach Jerusalem und von dort nach Alexandrien, und dort in Alexandrien habe dieser Mann das Licht der Welt erblickt Als er erwachsen war, neben keine andere Tätigkeit ausüben, oder Kinder, die nur kleine Hausarbeiten oder gelegentliche kleine, leichte Nebenarbeit verrichten. Aus der vorstehenden Tabelle ergibt sich, dass in USA fast ein Viertel aller Erwerbstätigen landwirtschaftlich beschäftigt ist, während die rein industrielle Tätigkeit (ausser der Gewinnung von Bodenschätzen) mit wenig über 29 Prozent gar nicht s o wesentlich darüber hinaus geht, wie man es vielfach anzunehmen geneigt ist. Zählt man allerdings die bei der Gewinnung von Bodenschätzen Tätigen hinzu, so ergibt sich, dass knapp ein Drittel der berufstätigen USA-Bevölkerung in . diesem weiteren Sinne industriell beschäftigt ist. Dass von den' berufstätigen Frauen der grösste Teil in die Rubrik „Häusliche und persönliche Dienste" entfällt, bedarf keiner Erläuterung. Immerhin bestätigt der im Vergleich zu anderen Ländern nicht allzu hohe Prozentsatz die bekannte Tatsache, dass das Wirtschaften' ohne Haushaltshilfe in USA recht verbreitet ist. Auch in den Vereinigten Staaten ist ein erheblicher Teil der arbeitenden Frauen, in der Industrie und den verschiedenen Handelsberufen tätig, während sich die beachtliche Prozentziffer bei den freien Berufen daraus erklären dürfte, dass in ihnen auch die im Vergnügungsgewerbe Arbeitenden enthalten sind. Wie sich der Hundertsatz der Männer und Frauen in jeder Beruisgruppe in USA zueinander verhält, zeigt die folgende Zusammenstellung: Männl. Weibl. in % Landwirtschaft, Forstw., Fischerei . 91.5 8,5 Gewinnung von Bodenschätzen . . . 99,9 0,1 Verarbeiinngsu. mechan. Gewerbe 86.6 13,4 Verkehrswesen......... 92.7 7,3 Oeffentliche Dienste . .'..... 97.9 2,1 Handel, Banken........84,2 15,8 Hänsl. u. persöni. Dienste . . . . 35,8 64,2 Freie Berufe (einschl. Verj.ii; .angsgewerbe) .......... 53,1 46,9 Büroarbeit . . . . . . . . . 50,6 49,4 Diese Tabelle lässt vor allem die typisch weiblichen. Berufe in der Wirtschaft erkennen, wobei zur Erläuterung zum Teil auf das oben Gesagte verwiesen sei. Nicht uninteressant ist schliesslich noch eine geschätzte Aufteilung der berufstätigen Bevölkerung der USA nach ihrer Stellung im Beruf, die in den Veröffentlichungen der amerikanischen statistischen Gesellschaft versucht worden war. Danach ergibt sich folgendes . Bild: wanderte er durch viele Länder, bis er schliesslich in die Dienste dieses Sabayo gekommen sei. Aus dem Bericht geht weiterhin hervor, er habe ''den Admiral da Gama gebeten, er möge ihn von weiterem Unrecht befreien, ihn in'seine Dienste nehmen und ihm Gnade erweisen wie einem, der zur Taufe komme. Denn er wolle von nun an in christlichem Glauben leben und sterben. Vasco sab sehr wohl, was für einen erfahrenen und nützlichen Mann der Zufall ihm hier in die Hände gespielt hatte, und so befahl er, den Juden auszuziehen und ihn mit schweren Schiffstauen zu verprügeln. Es wurden schwere Eisen auf seine Füsse gelegt, uud dann schwur der Admiral beim Leben des Königs von Portugal, dass er ihn totpeitschen und durch das Heruntertropfen siedenden Jetts solange foltern lassen werde, bis er die volle Wahrheit bekenne. Nach dieser Prozedur empfing er die Taufe. Da Vasco da Gama sein Pate war. trug er von nun" an den Namen des Admirals und als Vornamen den eines der drei Könige aus dem Morgenland. So hiess er also fortan: Gaspar da Gama. Seinen früheren Namen aber hat niemals jemand erfahren. Und so brachte ihn sein Pate und Protektor an den Hof von Lissaben. Er erregte sofort das Interesse und das Wohlwollen Köriig Manuels, der ihn mit luxuriösen Kleidern, Pferden und Dienern beschenkte und ihn überdies noch durch die Ausstellung eines Freibriefes ehrte. Der bereits erwähnte Chronist Correa berichtet, der König hätte ihn oft ins Gespräch gezogen und mit Vergnügen angehört, was jener zu erzählen wusste. In einem Brief an den Kardinal da Costa spricht er sieh eingehend über ihn aus, er erzählt ihm darin von diesem Juden, der ein Christ geworden und den er als begabten Kaufmann und Edelsteinkenner schätze, und dass dieser Mann, den man allgemein Gaspar de las India? nenne, wohivertraut sei mit den Küsten von Alexandrien nach Indien und darüber hinaus ins Innere und in die Tatarei bis an das Grosse Meer. Es wird weiterhin berichtet, dass der König ihn zum Kammerherrn ernannte, zu seinem „Cavalleiro de sua Casa" und ihm eine, jährliche Pen- Arbeiter........ 37,9% Landarbeiter •......... 9,On/o Untere Angestellte........ 14,6% Leiter landwirtschaftlicher Betriebe . . 12,4% Eigentümer und höhere Angestellte . . S,7% Freie Berufe.......... ".SVo Verschiedenes.......... 5,4% Häusliche Dienste........ 4,1% Kanada ist ein Land, dessen Industriewirtschaft noch keine so grosse Ausdehnung erfahren hat, und das, abgesehen von einem Streifen an der Ostküste, soweit die Klimabedingungen es zulassen, in seinen weiten Strecken im Innern noch vorwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Das spiegelt auch die Berufsstruktur der erwerbstätigen Bevölkerung w-ider. Allerdings zeigen sich hier bereits weitaus stärkere Industrialisierungstendenzen als in anderen, vorwiegend landwirtschaftlich orientierten Ländern in Uebersee, vor allem des südamerikanischen Kontinents. Das ist zu einem entscheidenden Teil eine Folge der Zugehörigkeit Kanadas zum britischen Empire und der engen Verbindung des Dominions zu dem grossen Wirtschaftsgebiet der Vereinigten Staaten, wodurch die Absatzverhäitnisse für die Produkte der kanadischen Industrie verhältnismässig günstig sind. Die Berufsstruktur der erwerbstätigen Bevölkerung Kanadas (die statistisch etwa den gleichen Kreis umfasst, wie er oben für USA bezeichnet wurde) in Prozenten der Erwerbstätigen überhaupt, zeigt (nach der Zählung von 1931) folgendes Bild: Männl. Weibl. Zus. (in *io) Landw., Forstw., Fischerei usw. 36,8 3,8 31,2 Bergbau und Steinbrüche . . . 2,2 0.1 1,8 Verarbeitungsu. mech. Gewerbe 24,3 17,0 23,1 Verkehrswesen....... 8,7 3.5 7,S Oeffentliche Verwaltung . . . 3,1 2.3 3,0 Handel und Finanzwesen . . . 11,3 16,5 12.2 Persöni. und häusl. Dienste . . 3,0 30,8 7,7 Freie Berufe (einschl. Vergnügungsgewerbc) ..... 5,5 25,4 8,9 Verschiedenes.......5,1 0,6 4,3 Das Kennzeichen der Berufsgliederung Kanadas ist, wie aus dieser Zusammenstellung hervorgeht, ein. stark es Ueberwiegen der landwirtschaftlich Beschäftigten, hinter denen die industriellen und handelsmässigen Berufe ah' die zweite bzw. dritte Stelle zurücktreten. Der geringe Prozentsatz der in der Landwirtschaft tätigen Frauen (hier wie auch in den bisher behandelten Ländern) erklärt sich entscheidend daraus, dass die Frauen der Farmer und Landarbeiter im wesentlichen in der eigenen Hauswirtschaft arbeiten und daher von der Zählung der Berufstätigen nicht erfasst werden. Ein Vergleich dieser Berufszählung Kanadas mit der zehn Jahre vorher erfolgten ergibt, dass — gemessen an der Gesamtbevöikerung — zwar ein sion von hundertsiebzig Dukaten aussetzte, und zwar, wie er betont, „im Hinblick auf die wertvollen Informationen, die er uns über die Handelsmöglichkeiten mit dem Orient gab". Bereits sieben Monate nach seiner Ankunft in der portugiesischen Residenz erteilte ihm der König den Auftrag, Pedro Alvarez C a b r a J auf seiner Fahrt nach Indien zu begleiten. Gaspar da Gama bestimmte den Kurs, und unterwegs gab er Cabral den Rat, nach dem südlich gelegenen Cochin zu steuern, wo es einen ausgezeichneten Hafen und weit mehr Pfeffer und kostbarere Gewürze gäbe als in Calecut. Bei dieser Fahrt gelangte die Flotte an ein Land, das weder den Portugiesen noch den Spaniern bekannt war. Dieses neuentdeckte Land war Brazil, Brasilien. Man war geradezu darüber gestolpert, wrie kurz zuvor Kolumbus über Amerika, als er den Westweg nach Indien suchte. Auf der Rückfahrt begegnete die Flotte des Cabral am grünen Vorgebirge, am Cap verde, der Flotte des Amerigo Ves.pucci — nach diesem Kosmographen ist der neuentdeckte Erdteil Amerika benannt worden —, der sich-sofort auf das Schiff begab, auf dem sich der berühmte „jüdische Pilot" befand. Er holte sich Rat und Auskunft bei ihm, der, wie er einem. Freunde berichtet, ein sehr vertrauenswürdiger und hochgebildeter Mann sei und viele Sprachen verstehe: dass er bereits zweimal nach Indien gesegelt und sowohl in Malacca als auch in Sumatra gewesen sei; auch habe er ihm erzählt, dass er da ein grosses Königreich besucht habe, das den Namen Perlicut trage und ungeheuer reich an Gold, Perlen und Edelsteinen sei. Aus den Chroniken geht hervor, dass Gaspar mit seinem „Entdecker" da Gama noch eine zweite Reise nach Indien unternommen hat. Es geht ferner aus dieser Chronik hervor, dass er dort für seinen König so wertvolle Dienste geleistet hat, dass von da her der portugiesische Einfluss in Indien datiert. Aber sein eigenes persönliches Leben ist seitdem in ein Dämmerdunke! gehüllt, es lässt sich nicht mehr verfolgen. leichter Rückgang der in der Landwirtschaff Tätigen eingetreten ist, dass aber überraschenderweise auch der Prozentsatz der in der verarbeitenden Industrie Beschäftigten abgenommen hat, während den stärksten Zugang die freien Berufe, die Gruppe „Persönliche und häusliche Dienste" sowie Handel und Finanzwesen zeigen. Wie weit sich diese Entwicklung etwa nur rein statistisch aus einer anderen Einordnung ein- Auslandsexistenz!if£ und GenussmitteL Rezepte uod praktische Herstellung Dr. Dr. Kurt Kuhn, Ä Apotheker u. Chemiker. Knesebeckstr. 18-19,v.l. Tel. :316502. zelner Berufe in - die verschiedenen grossen Gruppen erklärt, lässt sich aus den vorliegenden Ziffern nicht ersehen. Zum Abschluss sei auch für Kanada noch eine Zusammenstellung des Prozentsatzes der in jeder Berufsgruppe tätigen Männer und Frauen gegeben: männl. weibl. in % Landwirtschaft usw........9S,0 2,0 Bergbau und Steinbrüche..... 99,5 0,5 Verarbeitende Industrie 87,5 12,5 Verkehrswesen.........92,4 7,6 Oeffentliche Verwaltung.....86,7 13,3 Handel und Finanzwesen..... 77,1 22,9 Persöni. u. häusl. Dienste..... 32,1 67,9 Freie Berufe (einschl. Vergniigungsgewerbe).......... 51,4 48,6 Aus dieser Tabelle ergibt sich, dass unter den Frauenberufen, also denen, bei denen der Anteil der Frauen recht hoch ist, die Hauswirtschaft auch in Kanada weit an erster Stelle steht, dass aber auch hier die freien Berufe, zu denen wieder das Vergnügungsgewerbe gerechnet wird, den zweiten Platz einnehmen, und dass die Frauen dann im Handel und Finanzwesen, wohl in erster Linie in der Bürotätigkeit, stark vertreten sind. Ein Vergleich dieser Tabelle mit der entsprechenden für USA ist nicht möglich, da bei der letzteren Büroarbeit als getrennte Gruppe aufgeführt wird, während bei der Zusammenstellung für Kanada diese Tätigkeit anscheinend auf die einzelnen angeführten Berufszweige aufgeteilt . ist H. W—I. (In Nr. 22 der C.-V.-Zeitung vöhi 2. Juni wurden - Mexiko und Chile behandelt. — Weitere Aufsätze folgen.) Jüdische Aerzte aus Deutschland in USA Von Dr. Anny Baumann und Dr. Wüfred C. Hülse Ueber die Zulassung jüdischer Aerzte aus Deutschland in den Vereinigten Staaten in den Jahren 1933 bis 1936 wurde in Nr. 35 der C.-V.-Zeitung vom 2. September 1937 berichtet. Im folgenden werden die Zahlen, die wiederum den offiziellen statistischen Veröffentlichungen des Verbandes amerikanischer Aerzte (A. M. A.) entnommen sind, für das Jahr 1937 nachgetragen. Tabelle I Prüfungen in USA geprüft bestanden durchgefallen 1937 ...... 254 184 70 — .27,5% 1933/37 einschl. . 613 424 189 - 30,8% Tabelle II (Die folgenden Zahlen sind in Tabelle I enthalten) Prüfungen im Staate New-York geprüft bestanden durchgefallen 1937 ...... 135 81 54 - 40 °/o 1933/37 einschl. . . 29S 170 128 42,9% * Tabelle III (Die folgenden Zahlen sind in Tabelle I enthalten) Prüfung in USA mit Ausnahme des Staates New-York geprüft bestanden durchgefallen 1937 ...... 117 103 16 — 13,4% 1933/37 einschl. . 315 254 61 19,3% Tabelle IV Zulassung ohne Prüfung (endorsement) 1937 1933/37 New-York..... 127 477 New-Hampsbire ... 3 3 zusammen 130 480 Die Gesamtzahl der Aerzte mit deutschen Diplomen, die von 1933 bis 1937 einschliesslich in den Vereinigten Staaten zugelassen wurden. ZIG ans EN WOLF Frankfurt/Main, Zeil 49 Gross- und Kleinverkauf Wsana ab Mk. 20.- frei Haus beträgt demnach 904. Davon wurden 647 im Staate New-York und 237 in anderen Staaten zugelassen. In der eingangs zitierten früheren Veröffentlichung war ein Jahresdurchschnitt von 13 Aerzten errechnet worden, die vor 1933 mit deutschen Diplomen die amerikanische Zulassung erworben

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.