Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 22 (2.6.1938)
- Date
- 1938-06-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite8 CtV.-Zeitung Nr. 22 * 2. Juni 1938 Mensch-mit einer Aufgabe-verbunden. „Er selbst verglimmt nicht, "knickt nicht ein, bis er das' Recht auf Erden setzte, und auf seine Lehre, wartet die Welt." Israel, dieses Volk ohne Macht, hat eine Mission für die Welt. Ist das möglich? Wir kennen die politische Missionsidee. Die orientalischen Grosskönige und Pharaonen, die abendländischen Caesaren missionieren mit dem Schwert. Wo der römische Legionär in die barbarische Welt vorstösst, bringt er die Zivilisation. Das ist politische Mission. Daneben gibt es kirchliche Mission. Diese Mission geht auch auf Eroberung aus, aber sie meint die Seelen. Diese Mission bekehrt. Die jüdische Mission ist nicht Eroberung und nicht Bekehrung. •Sie betrifft kein Politikum und kein Dogma. Es ist kein besseres Wort zur Verdeutlichung jener Missionsidee, die unsern Propheten .mit derselben Macht erfüllt wie seine Zionsliebe, als jenes zu Abraham gesprochene Wort: „Du sollst ein Segen sein." Hier ist da6 „Du sollst" wie bei einer Tat, wie bei einer Aktion. Aber der Segen — geschieht. Wir sollen das Gute nicht gegen jemanden tun. In dem wir „Recht tun. Liebe üben und demütig wandeln vor Gott" (Micha 6, S) geschieht das Gute. Die Lehrbücher der Ethik, die wirklich in die Tiefe gehen,, wissen um das Radikal-Böse, das durch kein sittliches Tun aufgehoben wird, ja das sittliche Tun selbst bestimmt. So ist der Täter - Uebeltäter. Die gute Tat ist - Tat. Und im geschichtlichen Raum heisst Tat: gegen jemanden gerichtete Tat. Geschichte als politische ist im ersten Schritt Tat" die der Sühne bedarf. Solche Menschengeschichte allein wäre wirklich — Sündenlall. Aber es gibt die gute Tat, es gibt das Recht, das nicht zugleich Unrecht ist, weil es den Menschen gibt, der mit Gott verbunden ist. Allerdings ist das nicht die Lehre einer ..reinen" Ethik, sondern die einer religiösen. Aber auf diese Lehre ...wartet die Welt". Der. Historiker beschreibt in seiner Erzählung von dem, „wie es gewesen ist" nur die grossen Bewegungen, die grossen Fassaden. Er berichtet die Losungen, die dem einzelnen Säkulum zugerufen werden.. Das ist noch nicht die ganze Menschengeschichte. Das ist nur das von ihr Sichtbare, odsr vielmehr das ins Auge Fallende. Das Feuer ist nicht nur die Flamme, die brennt, sondern auch das, was verbrennt. Die Geschichte ist die Geschichte vom Menschen. Der Mensch, dieser unbekannte Soldat der Weltgeschichte, ist es, den der Historiker bei dem Bericht seiner Fabula vom Gewesenen viel zu wenig in seiner über seine politische Funktion hinausgehenden » Ganzheit beachtet. Der Mensch ist gewiss nur „geknicktes Rohr", „verglimmender Docht". Aber dieser Mensch hat Auftrag — und durch den Auftrag auch Kraft — zur guten Tat, zum Liebeswerk. Die gute Tat ist die Geschichte vom Menschen und seinem Nächsten, "ohne diese Geschichte wäre die vom Geschichtsschreiber allein bemerkte ein Feuer, das den Menschen verbraucht, so dass nichts von ihm übrig bleibt als sein Gattungscharakter. Der Mensch als nur Kollektivwesen ist ein Naturwesen. Die Geschichte des Menschen mit seinem Nächsten betrifft den privaten Raum. Der private Raum beherbergt die monumenta humana. Die Gerechtigkeit, und Liebe schaffen sie. Der Mensch, der schwache MensclC hat die Kraft zur guten Tat. Wahrlich: „er verglimmt nicht, knickt nicht ein, bis er das Recht auf Erden setzte, und auf seine Lehre wartet die Welt." 7. Hier, mein Knecht, an dem ich halte, mein Erwählter, den meine Seele hebt, auf ihn habe ich meinen Geist gelegt, er bringt Recht den ' Wcltvölkern hinaus. I 2. Nicht schreit er, ruft nicht laut, nicht las st er auf der Gasse seine Stimme hören. I 3. Geknicktes Rohr zerbricht er nicht, verglimmenden Docht löscht er nicht. Recht führt er hinaus in Treue_. I 4. Er selber verglimmt nicht, knickt nicht ein. bis er das Recht auf Erden setzte, und auf seine Lehre wartet die Welt. (42, 1—4.) ¥ Deutero-Jesaja kennt zwei Erzählungen, die des Kyros und die Israels. Wie wirkt nun diese Gegenüberstellung, die die Erwählung des Machthabers und die des Machtlosen miteinander vergleicht, auf seine Seele'? In einer Stimmung, wie sie jeder kämpfende Mensch kennt, den manchmal die Müdigkeit zu übermannen droht, der Zweifel: schaffe ich es, oder ist es umsonst, lässt uns einmal der Prophet in sein Inneres blicken. Wie in einer persönlichen Konfession erzählt er von sich: ..Ich aber dachte, vergeblich habe ich mich bemüht, umsonst, für nichts meine Kraft vertan." Aber er erzählt sofort, wie er dieser Schwäche Herr wurde, und wie er sprach: ..Doch nein, mein Recht ist bei dem Ewigen, mein Lohn bei meinem Gott." Aber ist es nicht in der Tat eine Frage, wie der Machtlose Selbstbewußtsein haben kann. Ist der Machtlose — Paria? Es ist etwas Monumentales, und dieses Monumentale ist an sich schon Antwort, dass der Prophet den Kyros und Israel gegenüberstellt. Wer diese Gegenüberstellung, die ja das Thema der fünfzehn Kapitel ausmacht, konzipierte, der hat in die Israelsituation ein Selbstbewußtsein hineingetragen, das starker Judenstolz isl. Aber dieser Judenstolz ist nicht bloss ein Nationalbewußtsein, sondern das Bewußtsein um die geistige Stellung der jüdischen Nation. Die Wirksamkeit des Knechtes, der um das Recht weiss, aber nicht nach dem Schwert greifen darf, um es zu verwirklichen, ist die des Menschen, dem von der Gerechtigkeit zu reden Aufgabe ist. Das Reden von der Gerechtigkeit — immer wieder müssen wir davon reden, und dürfen nicht aufhören, davon zu reden — ist das nur ein Reden? Nein, das Wort ist Macht. Das Wort, das von Menschenlippen gesprochene Wort, eine Macht? Ist das paradox? Es scheint so. Uns scheint es nicht so. Denn das Wort der Gerechtigkeit ist dae Wort Gottes. Dieses Von-der-Gerechtigkeit-Reden ist ein Amt, wie das Amt des Kriegers eines ist. Diesen Vergleich zieht unser Prophet heran. „Er machte meinen Mund einem scharfen Schwert gleich." „Er machte mich zu einem blanken Pfeil." Aber dieser Vergleich mit dem Krieger läest die Unterschiede nicht aus dem Auge. Der Krieger steht in der weltgeschichtlichen Szene im. Vordergrunde. Im Vordergrunde steht der Knecht nicht. Er steht nicht im Hellen. Aber die Wahrheit wirkt im Verborgenen. . Sie ist Weltmacht, freilich von anderer Art. Demütig erkennt der Prophet diesen Unterschied an. „Er machte meinen Mund einem scharfen Schwert gleich — und hat im Schatten seiner Hand mich versteckt doch! Er machte.mich zu einem blanken Pfeil — und hat in seinem Köcher mich verborgen doch!" Aber diese Demut, die um ihren Platz weiss, triumphiert. „Mein Knecht bist du, Israel, durch den ich will verherrlicht werden." So deutlich ist dem Propheten die Weltbedeutung der Rede vou der Gerechtigkeit, so ganz sieht er hier Israels Mission, dass er sie sogar seiner Zionsliebe zuordnet, ja — der Text verlangt es, dass es gesagt werde — überordnet. Wir erleben es direkt, wie sich diese Einsicht seinem Innern entringt: „Jetzt aber hat der Ewige gesprochen/*' Wir erleben es: er, dem Zion alles war, erfährt etwas, was nunmehr neben Zion stehen wird, was seinem Herzen so wichtig sein wird, wie die nach Zion erfolgende Heimkehr der „Bewahrten" — so nennt er die durch Jahrhunderte hindurch bestehen gebliebenen Brüder. Gott gibt ihm dieses „zu wenig istV in seine Seele hinein. Zu:ihm .hätte einst Gott gesprochen: „Jakob ihm wiederzubringen, und dass Israel zu ihm heimgebracht^werde." Dieser Auftrag der Heimführung nach Zion ist nichts-Geringes. In dieser auf Zion sieh beziehenden Aufgabe fühlt der Prophet weiter seine wichtige Berufung. „Gewichtig bin ich in den Augen des Ewigen, und mein Gott ist meine Stärke." Aber von diesem allen, das so wichtig ist und bleibt, sagt jetzt Gott: „Zu wenig ist's, dass du mir Knecht seist, Jakobs Stämme aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen, — ich mache dich zum Licht der Völker, dass meine Freiheit sei bis ans Ende der AVeit." Dieses göttliche „Zu wenig" betont, dass Zion allein noch, nicht das Judentum ist. Erst Zion u n d Mission ist das ganze Judentum. /. Höret mir zu, ihr Inseln, merket auf, ihr Uölker in der Ferne. Der Ewige hat mich vom Mutterleibe berufen, von meinem Schoss an meinen Namen genannt / 2. Er machte meinen Mund einem scharfen Schwert gleich und hat im Schatten seiner Hand mich versteckt doch! — Er machlt mich zu einem blanken Pfeil — und hat in seinem Köcher mich verborgen doch! I 3. Er sprach zu mir: Mein Knecht bist du, Israel, durch den ich will verherrlicht werden. I 4. Ich aber dachte, vergeblich habe ich mich bemüht, umsonst, für nichts meine Kraft vertan, doch nein, mein Recht ist bei dem Ewigen, mein Lohn bei meinem Gott. / 5. Jetzt aber hat der Ewige gesprochen, der mich gebildet vom Mutterleib an, ■dass ich ihm Knecht sei, Jakob ihm wiederzubringen, und dass Israel zu ihm heimgebracht werde — gewichtig bin ich in den Augen des Ewigen, und mein Gott ist meine Stärke--. / 6. Er sprach: zu wenig ist's, dass du mir Knecht seist, Jakobs Stämme aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen. — ich mache dich zum Licht der Völker, dass meine Freiheit sei bis ans Ende der Welt. (49, 1—6.) Bibel m der Zeit / Von Werner van der Zyt Die Bibel ist das zentrale Buch des Judentums. Das religiöse Denken, unsere Religionsphilosophie ist gekennzeichnet durch die apologetische, auslegende Darstellung und Auseinandersetzung mit den religiösen Grundfragen dieses Buches, besonders seines wichtigsten Teiles, der Tora. Die Versuche einer .religiösen Renaissance der Neuzeit von Mendelssohn bis in unsere Tage beginnen darum folgerichtig mit der Aufgabe, die Bibel jüdischen Menschen durch Uebersetzung und Interpretation wieder zugänglich zu machen. Die Bibelfremdheit der jüdischen Masse in Deutschland ist eine unleugbare Tatsache. Die Bibel ist längst nicht mehr das Buch des jüdischen Hauses."- Sie hat sich diesen besonderen Platz, den sie in der Vergangenheit in •der Familie innehatte, auch noch nicht durch die neuen Uebertragungen Rosenzweig- Bubers und Tor c z yners zurückerobert. Die Einwirkung auf den Menschen ist durchaus peripher geblieben. Die grossen kritischen Auseinandersetzungen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt die protestantischen Religionswissenschaftler standen, haben für gewisse Zeit auch die jüdischen Gemüter erregt, aber zu einer neuen, tiefgreifenden inner jüdischen Erneuerung der Beziehung zur Bibel haben auch sie nicht geführt. Sie erhielten allerdings eine grosszügige, wissenschaftlich fundierte Antwort eines einzelnen in unserer Zeit durch Benno Ja c obs Werk der Genesis. Die Bibel Wissenschaft hat sich inzwischen von dem Schock, den die - Bibelkritik der Wellhausenschen Schule ihr versetzt hatte, erholt - und einer ruhigeren, zum Teil rektifizierenden Anschauung.Platz "gegeben. Es scheint aber, als ob die jüdischen Menschen unserer Tage noch in der damals entstandenen protestantischen Ferne zum Wort der Bibel befangen seien. Inzwischen ist es gelungen, das Volk zum Lande zurückzuführen, das seine ganze Bedeutung erst durch die Bibel erhielt, aber es ist uns noch nicht gelungen, das y Volk zum Wort der Bibel selbst zurückzuführen. Im 19. Jahrhundert gelangte die Bibel aus der Hand des gläubigen Menschen auf den ..Seziertisch" des Wissenschaftlers. Wir verdanken den kritischen Untersuchungen wichtige Ergebnisse, die unserereligionsgeschichtlichen Kenntnisse gefördert haben, aber sie hahen zugleich im Eindruck auf den Laien ein Trümmerfeld hinterlassen. Die religiös-liberale Bewegung hat nicht. die Kraft gehabt.. neben die wissenschaftliche Betrachtung auch eine ein- " heitliche religiöse Anschauung und Ausrichtung zu stellen. Die religiös-liberale Interpretation der Bibel blieb abhängig von den Ergebnissen des Tages. Dort, wo die Entgegnungen von religiöser Seite im Namen einer Wissenschaft abgegeben wurden, wie etwa in den zahlreichen Erwiderungen im Babel-Bibel-Streit, sind sie oft wenig gründlich und naiv. Das Ergebnis dieser Entwicklung war. dass an die Steile von Glaubensfaklen die ethischsozialen, besonders die Epoche der Prophetie aus der Bibel herausgehoben wurden. Hatte Herder gelehrt, die Bibel als Ergebnis des jüdischen Volksgeistes ästhetisch zu verstehen, so trat dementsprechend am Ende des Jahrhunderts die ethische Wertung an diese Stelle. Hier -'ist die religiös-liberale Bewegung, obwohl sie eine dankbare Aufgabe gehabt hätte, einer religiösen Problematik ausgewichen. Sie folgte der Tendenz des kantischen Zeitalters, eine Theologie der Ethik zu konstruieren. Die Gottesidee, die Idee der Bibel, geht allmählich über in die Idee der Sittlichkeit. Den Höhepunkt dieser Entwicklung finden wir bei Hermann Cohen. Religion findet bei ihm in der'Ethik ihren eigentlichen Ort. Die religiöse Gottesvorstellung i$i zur Gottesidee der Ethik geworden, „Religion hat sich in die Ethik aufzulösen", sie findet bei dieser Wandlung „nicht ihr Ende, sondern ihre Vollendung". Von Philo bis auf Hermann Cohen hat es nicht an Versuchen gefehlt, die Bibel mit den Ergebnissen unseres fortschreitenden Denkens in Einklang zu bringen. Immer mehr hat man dabei in der Neuzeit der Bibel ihren eigentümlichen Charakter und ihre Bedeutung genommen. Das in die-Bibel hineininterpretierte überzeitliche Denken hat die jüdischen Menschen nicht zu dem > Buch der Bücher zurückgeführt. Es scheint auch für die Zukunft schwer, die Menschen von dieser rein verstandesmässigen Seite her wieder der Ursprünglichkeit des Bibelwortes näherzubringen. Die Schwierigkeit liegt aber darin, dass wir nicht in unklarer Weise die der Vernunft widerstrebenden Fakten, z. B. Schöpfung aus dem Nichts und Wunder unter Berufung auf eine gefühlsmässige Erfassung der Bibel, vertuschen wollen, sondern dass sie sich aus einer der Bibel eigenen Auffassung erklären müssen. WTir wollen die Bibel weder als ein rein kulturgeschichtliches Dokument, noch als ein ausschliesslich sozial-ethisches Werk betrachten. Die Bibel'soll als religiöses B u c h im Mittelpunkt jüdischen Lebens stehen, sie ist uns das Buch einer religiösen Weltanschauung. Das heisst, von einem religiösen, theozentrischen Blickpunkt her schauen die Gestalten dieses Buches die Welt an oder werden von ihm aus in ihren Handlungen beurteilt. Der Blickpunkt, die Richtung der Betrachtung, bleiben gleich, das Schauen kann sich ändern in den Jahrtausenden. Der erste Mensch, der religiös reflektierte, fühlte die Abhängigkeit der Kreatur, der Welt, in der er lebte, von Gott, er sah das Entstehen in der beengten Schau des Entstehens in den Tagen. Der Ort des Glaubens, von dem aus er die Welt verstand, ist beute, nach Jahrtausenden, noch unverändert der Blickpunkt eines religiösen Menschen. Vermenschlichte Darstellung Gottes und Wunder sind Stationen dieses Schauens, die Bibel erzählt uns von den Menschen in ihrer Zeit, wir schauen heute vieles anders an. aber wir stehen mit ihnen in der Tradition desselben Glaubens, auf demselben Boden ihrer Gottesanschauung. . Die Bibel spricht nicht aus der Verstandessphäre, sondern aus der Erlebnisspbäre des religiösen Menschen. Auf dieser Ebene vermag sie auch nur den Menschen anzusprechen. Vielleicht war es darum so schwer, in einem rationalistischen Zeitalter mit rationalistischer Interpretation die jüdischen Menschen zur Bibel zurückzuführen. Die Spontanität des Erlebnisses ist wieder über uns gekommen. Wir schauen heute wieder die Welt aus der Prüfung, aus der Ebene jüdischen Erlebens an. Die Stimme Gottes in der Bibel ist so oft ein Ruf an: die Geprüften. Auf dieser Ebene könnte der Spruch Gottes aus der Schrift uns wieder hörbar werden. * Die Illustration im Kopf dieser Beilage ist die V/iedergahc' eines Holzschnittes „Moses empfängt das Gesetz' aus dem Sefer Minchasim (Amsterdam 1723) Für Anregungen zu dieser Beilage ist die Redaktion Rabbiner Dr. Werner van der Z$l zu Dank verpflichtet. 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