Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-05-05 · 18 (5.5.1938) · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
18 (5.5.1938)
Date
1938-05-05
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278206--12809-2291680
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

fIft18»5.MdTO8' 3. Beiblatt * G-V.-Zeifung SeifelS Das Blatt der jüdischen Trau Wolkenkratzer vor der Nase Von Lessie Sachs-Wagner New-York. Mitte April. Ach, meine lieben Freundinnen in Deutsch land — bei meinem letzten Bericht an euch ist es mir so gegangen, wie es uns manchmal am | Telephon ergeht —, .kaum hat man abgehangen, fällt einem alles ein. was man unbedingt noch [ hätte sagen wollen, nehmen wir also die Verladung wieder auf, wenn es euch recht ist. Es kommt mir vor, als sei ich euch um I Pferdelänge voraus, da ich nun hier in Amerika ] filze mit den Wolkenkratzern vor der Nase. Im Volksmund heisst es, man schnürt sein Bündel, I ttenn man von dannen zieht, und ich möchte ss»ec: ^ersi^ j;oiä?.io F/Obatz, Kurfürstend:n l©r .M'Sntel i 214. Eig. Weikstatt ■issen, wie man das macht. . Als ich mein ihdel fertig geschnürt hatte, bestand es aus r.er Überlebensgrossen Kiste, drei grossen I Ki-ten, zwei grossen Koffern, drei normalen Hern, vier Handkoffern, einem Konzertflügel, mein Mann, dem Kind und einem Rucksack. Wie man zugeben muss, ist das viel. Manches hätte man weglassen können, manches aber nicht, und wir wollen uns jetzt gemeinsam über [ eire Kisten stürzen, damit wir aussortieren önnea. Mann und Kind nehmen wir mit, und | venn euer Herz an dem Flügel hängt — gut. j P> kommt, wenn er seefest verpackt ist, tadellos und es ist hübsch, das Ungeiüm wieder-! zusehen, obgleich — es gibt Schwierigkeiten. Der unsere liess sich gutwillig von Breslau nach* Louis schicken, jedoch als Zeichen seiner Missbilligung fiel er beim Auspacken, als er | hochkant stand, dröhnend um, so dass man hätte zu Tode kommen können. Als er endlich! auf seinen drei Beinen ruhte, spielte er aber, als nichts gewesen. Dies hätte uns warnen | können. Denn als wir uns entschlossen, unser mdgüitiges Domizil in New-York aufzuschlagen, j schnürten wir unser Bündel und fuhren von St. Louis nach New-York. Das war ihm zuviel. In New-York etiess ihn der Bock. Er weigerte ' sich, in den Fahrstuhl zu gehen. Offenbar machte er sich grösser, als er ohnedies ist. Man ■ schlug vor, ihn aussen am Haus hinaufzuwinden und durch das Fenster zu bringen. (Zwölf Stockwerke!) Ich traute dem obstinaten Instrument jede Bosheit zu, sah es auf halbem Wege abstürzen und mehrere Amerikaner zerschmettern. Die .. Leute sagten uns, man müsse die Neger zu Hilfe holen, und das taten sie. Der Flügel war unten, wir waren oben, es war un- Eremütlich. — Schliesslich erschienen die Neger und mit ihnen der Fahrstuhl, und in dem Fahrstuhl stand der Flügel — sie hatten ihn hineinbekommen, sie sind sehr gewandt, katzenartig gewandt, diese „colored fellows". Wir entwirrten unser Bündel mit dem Dreijahrkind zwischen den Beinen und ohne Hilfe. Ja, also: was kanst du zu Hause lassen? — Für New-York: die Möbel. Sieh mal. wahrhaftig, du brauchst keinen Schrank. Wandschränke sind doch da, ebenso eingebaute Küchenschränke. Und was man zum Anfang an Möbeln braucht, kauft man sehr billig und sauber „second band". Wir haben floch nicht 100 Dollar dafür ausgegeben. Hingegen sollte man mitbringen: eine sehr reichliche Vräscheausstaitung. Die Bettwäsche aber nur-, "fc'ena man die dazugehörigen Federbetten mit bringt. Sonst passt das Zeug nicht. Die Amerikaner haben nur kleine, winzige Kopfkissen und Wolldecken. Das ist handlich und bequem zum Zurechtmachen, spart Bettwäsche, aber — der Kopf hängt immer irgendwie herunter, und die Decken haben eine Neigung, auf den Fussboden zu gleiten. Teppiche und Tischdecken, Bilder und irgendwelche liebgewordenen Gegenstände, eine gewohnte Vase oder so etwas, sollte man mitbringen. Das Auge will einen ruhenden Punkt fcaben, man freut sich damit. Ressentiment? — Möglich. Keine Lampen, sie sind hier billig und schön, jedoch Geschirr und Silber, auch Vorhänge und Gardinen. Bücher? — Mit Vorsicht. Die meinen stehen auf Abruf bei meiner Schwiegermutter. Kochtöpfe? Ja, wenn man will, sonst billig hier. (Ach, ich habe einen wunderbaren Gasherd und — kann nicht backen, dies nebenbei.) Und jetzt stürzen wir uns wieder in die Kleiderfrage. aber freilich. Diesmal geht es um ^2s Kind. Wäsche ja, sonst — no. Jedes Land zieht seine Kinder anders an, und wenn man da in New-York mit seinem kleinen Mädchen, angetan mit Wollkleidchen und Matrosen- Hantel, auf der Strasse einherzieht, so wird man tSSSB^jmwuKtftfftwfpfäiinT p\m , lUHillim, .i—iMtJuiftu......m r hier auf 10 Schritt Distanz deutsch angesprochen. Da amerikanisiert man sich, schon lieber und zieht dem Kind abwechselnd eine von den drei Wintergarnituren an, die es hier geschenkt bekommen hat. Das sind sehr warme „Overalls", die man über leichte Kleidchen zieht, und die vorsorglich angeschafften Wollkleidchen überlässt man den Motten. Man kann sie einfach nicht anziehen, denn alle Räume sind überheizt. löiaben und Mädchen bis zu 16 Jahren tragen diese Overalls, und das muss auch sein, denn die Temperatur erlaubt sich einige Sprünge. Der Herr sollte gut ausgestattet sein und die Dame — mit Vorsicht. Ist das nun halbwegs klar? — Man wirtschaftet ohne Mädchen, jedoch es ist ja ein Land für Frauen. Man hat viele Erleichterungen. Der Abfalleimer wird jeden Tag von dem elevator-man geholt (kannst du dein Englisch? — setz dich eins rauf, elevator heisst Fahrstuhl, ich dachte immer, Fahrstuhl heisst lift, aber litt sagt man wieder nur in London; eine vertrauliche Anfrage unter uns Schönen: wie heisst hier ein gewisser Ort? — ,.rest-room" — je gehört? —) also: mit dem Abfall brauchst du nicht zwölf Stockwerk runter in den Hof. ' Einen Herrenanzug kann man für 31 Cent reinigen und bügeln lassen, ein Kleid 29 Cent, eine Bluse 7 Cent Erfreulich. Man kann die Wäsche und die Socken weggeben und sie gewaschen, ausgebessert und gestopft wiederkriegen, — aber das ist nicht recht billig, leider nicht. (Und ich sollte jetzt stopfen, anstatt zu schreiben.) Und anstatt zu schreiben, sollte ich schlafengehn, fändet ihr auch vernünftiger, stimmt das? Und ich habe jetzt überhaupt genug von den praktischen Ratschlägen. Auf! — Macht eure Augen auf* der Gong ertönt, das Spiel beginnt, in dein Blickfeld stürzt sich die grosse, grosse Stadt: wir sind in New- York! Allright und okay, und eines Tages werde ich aufwachen und der fahrende Sänger von New-York sein. Bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden. In der Nacht hört man die grossen Schiffe rufen, und man sieht die vielen Lichter funkeln, und immer flirrt die Luft in New-York, und es ist windig; bei Tage kann man an den Hafen fahren oder in den Park gehen oder an den Fluss oder an die Fifth Avenue oder eben einfach auf die Strasse. Italiener, Polen, Russen, Spanier, Ungarn, Japaner, Deutsche. Franzosen, Griechen — alle Sprachen, alle. Nationalitäten, alle Möglichkeiten. Weltstadt, kosmopolitische Stadt, schöne Stadt. Ein Aequivalent für das, was man verloren hat?' Nun, zum Teil. Man geht so seiltänzerisch in dieser Stadt, halsbrecherisch, auch abenteuerlich, gewiss, gewiss, es liegt an der Atmosphäre, aber beschwingter, freier, gelöster, mutiger auch. Mein Hebräisch allerdings wurde hemmungs«» los belacht. Auch begann Devorah bald, etwas „m*w* ^eibt es ewig neu..« Text und Federzeichnungen von Gahri Rosenthal, Jerusalem Unerschöpflich ist das Problem der Hausgehilfin. Der erste historische Bericht ist zwar erst etwa 4000 Jahre alt und erzählt von den Differenzen, die man im Zelte Abrahams mit der Magd Hagar hatte. Die graue Zukunft kann höchstens die Variante bringen, dass man die Fehler seines Roboters beim Elektrotechniker soweit in Ordnung bringen lässt. Das Thema aber ist ewig, ob es nun „meine Hagar", „meine Lina" oder mein „12 HP" heisst Hier in Palästina ist das Kapitel O s e r e t h wie alle Dinge, Leute und Umstände des täglichen Lebens besonders bunt und seltsam. Zuerst kam Zippora Tartakower, Studentin der Biologie. Sie war gross, knochig und martialisch, sie hatte wildes, kurzes, pechschwarzes Haar, stechende, schwarze Augen und einen markanten Schnurrbartanflug. Sie sah ziemlich hochmütig auf uns herab. Ich glaube, sie hat meine Schulzeugnisse, als sie einmal oben in der Schreibmappe lagen, erwischt und eingesehen. Ihr Gruss klang wie ein ' Kriegsruf. Sie schwang den Teppichklopfer wie einen Haudegen. Bs fing an, uns peinlich zu werden, dass wir keinerlei akademische Titel hatten. Mein Mann grübelte schon, wie ein Dr. h. c. zu erwerben wäre, als uns Zippora plötzlich im Stich liess. Es war zwar Freitag; Donnerstagabend hatten wir Gäste gehabt, aber als wir merkten, dass Zippora nun wohl nichf mehr kommen würde, waren wir doch recht erleichtert. Dann begann ich Schritte zu unternehmen, um eine Nachfolgerin zu sichern. Ich lief zu meiner Nachbarin, die schon seit zwei Jahren eine „Perle" hatte, die braune, sanfte Noemi aus Ispahan, die immer in einen weissen Häkelschal gehüllt, war, den sie selbst beim Stöbern nicht ablegte, und die ihr die Nachbarinnen reihum auszuspannen versuchten. Noemi bat ich nun, mir aus ihrer Sippe baldigst ein Mädchen oder eine Frau zu schicken. Wean man am Freitag für Sonntag eine Osereth sucht, muss man den direktesten Weg wählen. Noemi machte zwar ein bedenkliches Gesicht, versprach mir aber doch, ihr Möglichstes zu tun. Richtig rückte am Sonntag um 7 Uhr ein Weiblein an, das bis unter die Augen in ein grosses Fransentuch gewickelt war. Es stellte sich heraus, dass sie nur Persisch sprach und verstand. Jch versuchte es mit Mienen und Gebärden und führte sie in die Küche. Sie nickte zu allem, langsam und nicht sehr verständnisvoll, machte sich aber an die Arbeit. Und stand und stand am Spültisch, wo* sie jedes Stückchen, nachdem sie es eine Sekunde ins Wasser getaucht hatte, trocknete, rieb und polierte, bis fast jeder Speiserest entfernt war und das Ding wieder glänzte. Nach zwei Stunden etwa kam sie . mit fragenden Gebärden wieder herein. Ich drückte ihr einen Besen in die Hand, und sie begann, Balatte um Balatte (Fussbodenfliese) bedächtig abzukehren. Sie wischte sogar noch auf, dann war es 11 Uhr vorbei und sie ging, nachdem sie einkassiert hatte, und meiner Mimik, die besagen sollte, dass sie ihre Arbeitsmethode in Zukunft beschleunigen möge, ein weltweises Kopfnicken entgegengesetzt hatte. Ich schaute mich natürlich nach einer neuen um, denn dass die graue Ispahanerin nicht das Richtige war, war nach dem erstenmal ziemlich eindeutig festzustellen. Einige Tage später erschien zwar Zippora Tartakower wieder, mit der Begründung, examenshalber weggeblieben zu sein. Doch hatte ich mir nun einmal ein sanftes Wesen, mit dem ich auch reden könnte, eingebildet, und behauptete mich gegen die wetternde und giftige Blicke schleudernde Zippora. Als ich der Perserin unter unendlichen Schwierigkeiten klargemacht hatte, dass ihre Dienste nicht weiter gewünscht würden, weil die Frau aus Odessa, die die Arbeit sehr herablassend tat und mir stets versicherte, dass sie früher Torten mit zehn Eiern gebacken habe, an ihrer Statt arbeitete, war das Problem nur auf kurze Zeit gelöst. Der Odessaerin folgte die Lembergerin, die mein Teeservice scheusslich fand und über die Bilder den Kopf schüttelte und auch sonst an der Einrichtung allerhand auszusetzen hatte. Ich hätte das gern verwunden, aber ihr Töchterchen bekam die Masern. Da schickte uns ein Freund die kleine Devorah aus Bagdad, die in seiner Buchhandlung aufzuwischen pflegte. Devorah war etwa 16 Jahre alt, schwarzbraun und pointiert erwachsen. Sie kam in ihrem roten Röckchen, dem schwarzen Jäckchen und den roten Sandalen an, stellte eine Reihe Bedingungen, wie die angefangenen Stunden zu bezahlen wären und was sie nicht tun würde und wann sie gehen müsse, besah sich ihr Wirkungsfeld, zog die roten Schuhe aus und machte sich an die Arbeit. Alle Achtung, sie tat sie nicht schlecht Die Küche blitzte, bald war die Wäscheleine beflaggt, der Boden gewischt und die Badewanne geputzt. von einer anderen Gewereth zu erzählen, wo sie einen Nachmittagsposten habe und die sie jetzt vielleicht auch Vormittags brauche. Es stimmte offensichtlich nur halb. Also bat ich sie, mir eine Schwester oder Freundin zu schicken, und sie versprach es. Uebrigens: als ich neulich einen bekannten Junggesellen besuchte, machte mir niemand anderes als Devorah auf! Siefreute sich riesig, erkundigte sich angelegentlich nach Mann, Kind und Befinden und liess inich ein. Es sah nicht gerade soigniert bei unserem Freund aus. Auf dem Kochtischchen im Vorzimmer standen die ungeputzten Schuhe neben dem Primus, einige benutzte Töpfe und Schüsseln lungerten auf den Stühlen herum, der Besen lag oben auf dem Schrank, und neben den Suppenkellen und Kochlöffeln hing Devorahs schwarzes Samtjäckchen. Während wir uns unterhielten, erschien sie, blieb in der Mitte des Zimmer» stehen, eine braune Hand in die schlanke Hüfte gestemmt in der anderen eine Zigarette zwischen den erhobenen Fingern, zog die Augenbrauen hoch und fragte mit einem Ausdruck herablassender UeberJegenheit, den sie samt der ganzen mondänen Pose zum mindesten der-Joan Crawford abgekuckt hatte: ob noch etwas zu tun sei? Und schnitt jede Antwort ab: nein, es sei nichts mehr zu tun, 3V2 Stunden waren es heute, jawohl. Schlüpfte in ihr Jäckchen, rupfte sich eine Kapuzinerblüte fürs Knopfloch aus dem Blumenkasten und ging wiegend davon. Das also war die gute Gewereth! Und darum hatte sie mir ihre Freundin, die ranke Rina mit den prächtigen Locken, geschickt. Aber Rina war zu fesch. Ihre billigen Fähnchen trug sie wie Modelle, der Winkel, wie ihr Hut zu den Augenbrauen sass, war raffiniert Doch liebte sie die Arbeit nicht und liess sie oft und gerne unter den merkwürdigsten Ausreden im Stich. Ihre Mutter sei nach Tel-Aviv gefahren, ihr Onkel wäre erkrankt und als ihr Bruder plötzlich völlig unerwarteterweise und an einem Dienstag Barmizwah geworden sein sollte, bekam ich eine Wut und schmiss sie hinaus. Es folgte die gemütliche Aera, mit Reserl- Tamara und Mizzerl-Alisa, also zwei hebraisierten Wienerinnen. Aber Reserl-Tamara eröffnete einen Schneidersalon, und Mizzerl-Alisa wurde Tante und wollte sich zunächst ganz diesem Beruf widmen. Da das aber vorauszusehen gewesen war, hatte ich mich beizeiten umgesehen und Täubchen Habergritz engagiert. Täubchen mochte ihren Doppelzentner wiegen, schien aber von verträglicher Gemütsart, wenn aucn von etwas langsamem Verstand, aber ich hoffte, dass sie ihre ganze Person in den Dienst der Sache stellen würde, um mit gewaltigen Kräften meinen Fussböden zu ungeahntem Glanz und meiner Wäsche zu fleckenloser Weisse zu verhelfen. Es zeigte sich aber leider bald, dass mein Blick selbst durch die mannigfachen Erfahrungen immer noch nicht der der unfehlbaren Hausfrau geworden war. Zuerst dachte ich, es seien die Sprachschwierigkeiten. Denn Täubchens Jiddisch, das sie „Daatsch" nannte, muss selbst für Czenstochauer Begriffe ziemlich hahnebüchen gewesen sein. Sie interessierte sich sehr dafür, ob ich aus Liebe oder „wegen die Geld" geheiratet hätte und wieviel Geld beim Verlöbnis deponiert worden war und was die verschiedenen- Einrichtungsgegenstände vom Schreibtisch bis zur Ssszialtiaus für Bamenklefdung Ose Mode-Richtung!nh. I. Bernstein Fesche Kleider und Blusen Prledrichstrasse fetzt 161/164 zwischen U. d.Linden u. Behrenstr. Ba^.Li-üiGBWilswtt KefOniangel, RanötuchveHeih 25 35 48 Bamberger Str. 7 Lieferung und Abholung frei Hat» Alfred Schnaidt, M. <L 1. 6. VerchrsiaungenlliglÄSY 03%bUükuGatieln 0.28. Rß6l.tJ,28,Teel 0.13. a. Wunsch \ bholg. Äussern. Rückwdg. fr. Ann.: He'nann.BlB-.Pestalozzistr.H. 317888 JhdeiehiUe Ruth fflayms Halensee, Joachim-Fn'edrich-StraSe49 Telefon : 9712 50 Umarbeitungen gut u. preiswert. DAMENHOTE Heinrich &ti£er Berlin - Schöneberg, Hauptstrasss 156. Formschöne Büste erhält auch die stärkste Dame durch m f. jede Büste bes. seschn. Maßbüstenh v .=>.- an, Corseiets, Hüflg. am hagrer u nach Maß. Tel. 34S215. Anna Kirschmann, Ohhz Berliner Str. 12f*. ^BestesFabrikat.preis». Strohmandel /Bln., nur Wallstr.89, zw.RoSu.Grönstr r 67 45 82. Aufarbeit alt decken billiest Eieqanfte Jamenhttfe HELLA fcREBS, Berlin W 50, .»"«ntzienstr UT (St.illerhnus) 24 50 55. Machen Sie Ihre Einkäufe hei den Inserenten der C.-V.-Zeitung. *die d&m*!nh.: Herbert Wolff Kurfürstendamm 61 Ecke Leibnizsir. bringt preiswerte entzuckende Neuheiten in Damenkonfektion 'vuch arosse Weiten vorrätig

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.