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Central-Verein-Zeitung · 1938-03-31 · 13 (31.3.1938) · page 15

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
13 (31.3.1938)
Date
1938-03-31
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 13 * Beiblatt 31.' Marz 1938 * Seite 15 blafaC-.VrZei „Schild"-Meisterschaften begannen JSC Fürth bereits ausgeschaltet Unter der hervorragenden Leitung von J. Wolf (Pfungstadt) traten Schild Stuttgart und -TSC Fürth in Stuttgart bei strömendem Regen zum Vorrundenspiel um die „Schild"- F u s s b a 1 lmeisterschaft an. Der Boden war derart aufgeweicht, dass von einem regulären Spielverlauf nicht die Rede sein kann. Fürth war wohl die technisch bessere Mannschaft, verausgabte sich jedoch in der 1. Halbzeit zu sehr, um den Sieg später sichersteilen zu können. Die Hauptschuld an. dem Verlust des Spiels trug der Fürtiher Torhüter, der drei Bälio gut hätte halten können. Hervorragend die gesamte Verteidigung. Fürth drängte vor der Pause unentwegt, trotzdem konnten der junge Stuttgarter Ralph Maier und „Ba.mbula" Schnee, der beste Mann auf dem Feld, ihre Mannschaft in Führung bringen (2:1). Nach Halbzeit schien sieh Stuttgart gefunden zu haben. Ihr Spiel wurde in Aufbau lind Technik: besser. Zum Schluss hatten sie dann einen 5 :1-Sieg errungen. Fürth war völlig abgefallen. * Vor dem Meisterschaftsspiel trafen sich die beiden 1. Mannschaften von Schild Heilbronn und Hakoah Karlsruhe zum fälligen südwestdeutschen Verbandsspiel Schild Heilbronn hat in seiner Spielstärke .merklich nachgelassen und verlor 1:5. E. H. Bochum westdeutscher Fussballmeister Das Entscheidungsspiel um die westdeutsche Fußballmeisterschaft des Sportbundes wurde am 27. März in Köln ausgetragen. Gegner waren die Bezirksmeister Schild Bochum und liin!!II!l!!li![iliiniHI[lSl!lli!iii!lii!!n!ii]!!l!il!!ll!!!li!!in $&kMm§idm§k®ßm Mannschaftsleistung ragte die Verteidigung noch etwas hervor. Frank (Köln) leitete sicher. J. G. In Südwest: Schild Frankfurt a. M. Meister . Dieses Spiel, das in Frankfurt a. M. ausgetragen wurde, schien schon vor Beginn unter ' einem recht ungünstigen Stern für Wiesbaden zu stehen. Zwei seiner besten Spieler waren gesperrt und damit die Mannschaft, die auch sonst noch Ersatz einstellen musste, stark geschwächt. Trotzdem entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes eifriges, allerdings auch sehr hartes Spiel. "Die Wics- Am 3. April werden in Hannover die Schiidm eiste rschaften im Geräteturnen ausgetragen. Zum ersten Male werden 30 der besten jüdischen Turnerinnen und Turner aus allen Teilen des Reiches in Hannover ihr Können unter Beweis stellen. Wenn man die Punktergebnisse der Männer in den Vorkämpfen betrachtet, so ergibt sich, dass auch in diesem Jahr die Entscheidung zwischen •Türke (Breslau), dem vorjährigen Meister, und Rothenberg (Hannover) zu suchen sein wird. Auch die Frauen werden diesmal bei den Meisterschaften mitwirken. Berk.!!!li]ii!ii:iUi:H!!!iil!!iH JSG Dortmund. Das Spiel war nicht gerade einseitig, aber die Ueberlegenheit Bochums doch immer festzustellen. Nur in der Hintermannschaft besonders im Torwart Saal hatte Dortmund ein Plus. Bester Mann auf dem Platz wäre Bochums Mittelläufer Ruthmann gewesen, wenn er schneller abgegeben hätte. Beim Seitenwechsel führte Bochum 1:0 nach durchweg verteiltem Spiel: nachher wurde Dortmund immer mehr zurückgedrängt und bis 2 :0 war alles entschieden. Dortmund versuchte noch durch eine Umstellung den Gleichstand zu erzwingen — vergebens, die Mannschaft kam dadurch nur in Unordnung und verlor in den letzten 15 Minuten noch die Nerven, wodurch drei Platzverweisungen notwendig wurden. J. G. Bei den Frauen: Schild Bonn Mit einem eindrucksvollen 4:0- (2:0-)Sieg eroberte sich die Frauenmannschaft von Schild Bonn in M.-Gladbach/Rheydt die westdeutsche Meisterschaft. Die Elf w7ar in feiner Form und besonders technisch den Gastgeberinnen klar überlegen. Nur anfangs zeigten sieh einige Unsicherheiten. Aus geschlossen guter Hot itei mi $k$ Sonntag, 3. April 1S38 Südw Ostdeutschland Fassball: Bar Kochba Frankfurt a. M. I—Bar Kochba Offenbach I, Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Strasse. lö% Uhr: Schild Worms I—JTB Frankfurt a. M. I, Wiesbaden. Sportplatz Lahnstrasse, lbl4 Uhr: Schild Mannheim I—Schild Stuttgart I. M anaheim, BK- Sportplatz. 15 Uhr: Schild Heilbronn I—TC 03 Karls- •-uhe I. Stuttgart. Sportplatz Feuerbacher Tal, löjA Uhr; Hakoah Karlsruhe I—Hakoah Stuttgart I. Karlsruhe, TCK-Sporiplatz. 15K> Uhr: Schild Heideiber?; Jugend—Schild Mannheim Jugend, Mannheim, BK-Sportplatz, 10 Uhr. Handball: ISV Opfenbach Frauen—Hakoah Frankfurt a. M. Frauen, Offen-baeh, Sportplatz am Nebenbahnhof. Uhr; Schild Mannheim I—Schild Stuttgart I, Mannheim, BK-Sportplatz, 16% Uhr; Schild Mannheim Frauen—Schild Stuttgart Frauen, Mannheim, BK-Sportplatz, 14K Uhr. Leichtathletik: Frühjahrs w a I d 1 a u f meisterschaften des Schild-Sportbundes (Landesverband Südwest), Wiesbaden, 10 Uhr. Rheinland-Westfalen Tischtennis: Mannschaftsmeisterschaft Schild Dortmund—Schild Hagen, Dortmund, Saarbriieker Strasse 3. Mitteldeutschland Fussball: Mitteldeutsche Makkabi-Elf—Mitteldeutsche Schild-Elf, Leipzig, Bar-Koehba-Platz, 16 Uhr. » ' Handball: Mitteldeutsche- Makkabi-Elf—Mitteldeutsche Schild-Elf. 1. Jugend Bar Kochba und Mädels—Schild 1. Jugend und Mädels, Leipzig. Bar-Koehba-Platz, 13 Uhr, zugunsten der Winterhilfe und des KKL. Schlesien . Grosse Sportschau des Bar Kochba Breslau m verschiedenen Sportarten, Breslau, 1(3Y« Uhr, Max-Nordau-Halle, Neudorfstr, 102. badener waren stets im Angriff und deutlich im Vorteil, ohne jedoch zählbare Erfolge erringen zu können. Schild Frankfurt a. M. kombinierte wesentlich, ungenauer, war langsamer, spielte aber dafür weitmaschiger. Wiesbaden konnte die gegnerische 1 :0- Führung zwar ausgleichen, aber wieder ging Frankfurt in Führung. Bei Halbzeit stand es dann 2 :2. Nach der Pause spielten die Wiesbadener bei weitem nicht mehr so genau. Angriff auf Angriff rollte vor ihr Tor. aber fast 10 Minuten vor Schluss gelang es den Frankfurtern, den meisterhaft haltenden Torwart Speyer zum Führungstreffer zu überwinden. Audi nachdem ein Frankfurter herausgestellt war, gelang der Ausgleich nicht mehr. Sämtliche Tore waren Strafstösse. Der Glücklichere dieses auf nicht allzu hoher Stufe stehenden Spiels hatte damit die südwestdeutsche Meisterschaft gewonnen. Schiedsrichter war Marx (Remagen), der das Spiel jederzeit in der Hand hatte. L.B. ISG-Turner gewannen mit 1197v2:1178 Punkten Die Alten Herren entschieden den Klubkampf gegen Bar Kochba Sechs Stunden mussten am 27. März in Be r- 1 i n die zahlreich erschienenen Zuschauer durchhalten, ehe der sich leistungs- und spannungsmäßsig ständig steigernde Turnklubkampf der beiden grössten jüdischen Sportvereine in Deutschland, ISG 33 und Bar Kochba Hakoah, sein Ende gefunden hatte. Dass ihr Interesse in dieser ungewöhnlich langen Zeit nicht erlahmte, war der beste Beweis für den Wert und das Gelingen dieser Veranstaltung. Man übertreibt nicht, wenn man rückblickend feststellt, dass schon seit langem kein sportliche«. Ereignis mehr so viel ungetrübte Freude vermittelte. Was sollte man mehr bewundern: die Unbekümmertheit, mit der die Jungen und Jüngsten der Knaben und Mädel an die Geräte gingen, das solide, stark verbesserte Leistungsvermögen der Männer und Frauen oder das unermüdlich frische, vorbildlich disziplinierte Mittun der Alten Herren? Sie zeichneten sich sämtlich aus — nicht zuletzt auch diejenigen, die mit den Kampfrichtern für eine einwandfreie Durchführung verantwortlich zeichneten. Es war ein seltenes Bild der Eintracht und Harmonie unter den Aktiven beider Vereine, die sich das erstemal in einer derartig breiten Front trafen.. Vielleicht wäre es noch eindrucksvoller gewesen, wenn man die Jugendkämpfe auf den Vormittag gelegt und damit den Hauptteil auf ein erträgliches Mass entlastet hätte. Ein erbitterter Kampf um die Führung tobte vom ersten Gerät der ersten Gruppe an, um die Soanwuns spater nicht mehr abreissen zu lassen. Die Blau- Weissen waren bei der Jugend glücklicher als die JSG er, die um einige volle Ausfälle nicht herumkamen. Trotzdem ge-staüefen sie dem Gegner nach Beendigung der sechs Jugendklassen nur einen knappen, Vorsprung von IVA Punkten. Die anschliessend turnenden Alten Korren führten dann die vorzeitige Entscheidung des Kampfes herbei: denn 6era!noo e. scheu QniirSIPhHfq ' JJÜ5, Duisburger Str. 1 GfWßUilläSy TELEFON: 92 42 31 Carl Zobel t*,. 24 29 53 reineHerren-u.Dair.enkJeidung nach Mass. Gr.Steffauswahl. sie vermochten durch ihre exakte Sicherheit gleichzuziehen und ihrerseits sogar noch einen Vorsprung von -21 Punkten herauszuholen, der einen Gesamtsieg nicht mehr zweifelhaft erscheinen Hess. Und so kam es auch. Wohl verkürzten die Frauen des Bar Kochba. bei denen die Makkabimeisterin Helga lichauer (bis vor kurzem Hakoah Essen) nicht nur infolge ihres grossen Könnens „auffiel14, die gecnerisehe Führung um vier schwer erkämpfte Punkte, oei den Männern wiederum schaffte den Mannsehafts- und damit den Klubkampfsieg endgültig die ISG. Jeder der Msnner, die in ihren TJebungen immer wiedervon begeistertem Beifall unterbrochen wurden, gab sein Bestes. Ein Höhepunkt, namentlich bei den Fre«Urningen, jagte den anderen. Während die ISG er vor allem an den Ringen und am seitlichen Pferd gefielen, hatten die Bar Kochbaner am Barren und Reck ihre Stärken. Die Freiübungen, teilweise wahre Akrobatenstücke, waren ausgeglichen. In der Einzelwertung erhielt Löwendahl (Bär Kochba) die höchste Note, allerdings turnten die ISGcr Leiser und Dr. Moses kaum viel schlechter. Sechs kurzweilige Stunden turnten und kämpften Bar Kochbaner und ISGer um den Sieg. Wenn auch die ISG schliesslich gewann und auf ihren Erfolg stolz sein kann, verdiente die Leistung des ehrenvoll Unterlegenen die gleiche Anerkennung. Wir hoffen 'auf eine baldige Wiederholung des Klubkampfes. Manfred Friedmann. Die Ergebnisse Mannschaftswertung Bar Kochba ISG 33 Knaben 23/24 122^ : 10934 Knaben 21/22 : 99 Knaben 19/20 127^ : 125 Mädel 24/25 12934 : 12734 Mädel 22/23 134 : 129 Mädel 20121 97}^ : 10234 Alte Herren S7 : 11934 Frauen 177 : 173 Männer 209)4 : 211 Insgesamt 1178 : 119734 Einzelwertung Männer: Löwendahl (Bar Kochba"1: Frauen: Tichaucr (Bar Kochba); Alto Herren: Seliger (ISG 33); Knaben 19/20: SalomoD (ISG 33); Knaben 21(22: Lewinsohn (ISG 33): Knaben 23/24: Werner (Bar Kochba"): Mädel 20/21: Weinreb (Bar Kochba): Mädel 22/23: Fliess (ISG 33); Mädel 24/25: Schleyer (ISG 33). Berliner Handball- und Fussballspiele Im Rahmen der Berlin-Mi.tteldeutsehen Makkabi-Bezirksliga spielte der ISK am 27. März mit seinen Handball- und Fussballmannsc.haften gegen die Einheiten des Bar Kochba Dresden. Im Handball hatten die Berliner nichts zu schlagen und gewannen gegen die vor allem körperlich zu schwachen Gegner mit 11:2. Das Fussballtreffen endete wieder einmal mit einem Missklang: denn, nachdem es zur Pause noch 2:2 stand, und später der ISK mit 4:2 in Führung lag. sah sich der Schiedsrichter gezwungen, das Spiel abzubrechen, da die Dresdener sich mit seinen Entscheidungen nicht einverstanden erklärten. Die F u ssb a 11-Verbandsspiele zeitigten unerwartet knappe Ergebnisse! Hakoah I hatte Mühe, die „Zweite" des Hagibor mit 2:0 zu schlagen, nachdem es bis weit "in die Nachpausenzeit noch 0 :0 gestanden hatte, und Hakoah II gelang sogar ein 1:1 - Unentschieden gegen Hagibor I. Hakoah sicherte sich ferner die Jugendmeisterschaft durch einen 2:1- Sieg seiner 1. Jugend gegen die gleiche Mannschaft des Hagibor. Dass es nicht leicht, ist, gegen eine mit besonderem Eifer kämpfende 2. Mannschaft zu spielen, musste im Handball auch der IBC „Berlin'- erfahren, der gegen ISG 33 II schwerer zu kämpfen hatte, als es das 7 : 4 - Ergebnis besagt. Weiterhin siegten „Maecabi" I cegen Bar Kochba. Alte Herren mit 6 :2 und IBC „Berlin" II gegen Bar Kochba IV mit S : 5. H. F. Bei den Waldlaufmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises, -die eine interne Angelegenheit der Berliner Vereine waren, siegte in der Hauptklasse über 8 Kilometer W e r t h e n (Bar Kochba) vor seinen Klubkameraden Pefzall und Berger. Bei den Frauen (1,5 Kilometer) holte sich Ruth Hirschberg vom gleichen Verein den Titel. Wal! (IRC ündine) wurde Sieger des 3 Kilometer laufenden älteren Jugendjahrgangs. Jonas (Bar Kochba) gewann bei der jüngeren Jugend. Putzrath (Bar Kochba1) bei den Knaben und Wisnia bei den Alten Herren. Ira Maccabi-.,K3oinring" gab es eine Anzahl ausgeglichener Kämpfe, deren /.umeist unentschiedener Verlauf für den Kampf- und Siegeswillen der Teilnehmer sprach. Ohne Entscheidung trennten sich Baum und Kleinraann, Margules I und Schmerzler, Belotetzki und Goldstein, Toporeck II und Mührberg, Hahn I und Hurtig, Toporeck I und Streit. Zu Punktsiegen kamen Henner, Zylbermann, Hahn II und Meigner. Südwestdeutschland TCK03 verlor verdient Ganz ausser Form ist zurzeit die F u s s b a 11 - mannschaft vom TC Karlsruhe 1903. Gegen Bar Kochba Mannheim bezog sie auf eigenem Gelände eine 3 :2-Xiederlagc. Mannheim war während des ganzen Spielverlaufs die bessere und vor allem flinkere Mannschaft. K. W. Schild Frankfurt hatte zu kämpfen Schild Frankfurts Fussbai ler trafen in Ha nau auf einen schweren Gegner, den JJB Hanau. Die Frankfurter waren stets leicht überlegen und konnten nach einer 2:0-Halbzeitführung sogar auf 3 :0 erhöhen. Dann aber, gegen Ende des Spiels, kam Hanau stärker auf und verkürzte noch auf 2 :3. Der Schild hatte seinen Sieg dem letzten Einsatz jedes einzelnen zu verdanken. Weitere Ergebnisse: F u s s b a 1 1 : JSV Offcnbach I— Bar Kochba Frankfurt a. M. Ta 1 : 6; JJB Hanau Jugend A —Srhild Frankfurt a. M. Jugend A 0:4; JJB Hanau Schüler—Schild Frankfurt a. M. Schüler 0:7. Handball : Bar Kochba Frankfurt a. M. Jugend—Philanihropin 2. Jugend 5 : l: JJB Hanau Frauen—Schild Frankfurt a. M. Frauen 0:8. L. B. Westdeutsche Ergebnisse: F u s s b a 11 : Düsseldorf I—Neuwied I 13 : 1 (4:0): Aachen/Düren I—JTV 02 Köln I 0:3 (0:1); Aachen/ Düren Ii—JTV 02 Köln II 2:2 (1:2). — Tischtennis: Makkabi M.-Gladbach—Makkabi Bielefeld S : 0. _ G. Nord Westdeutschland Unentschieden in Hamburg Arn 27. März war Bar Kochba Hannover in Hamburg zum fälligen F u s s b a 11 - Rückspiel gegen Bar Kochba Hamburg zu Gast und konnte diesmal ein verdientes Unentschieden von 2 :2 (1 :2) herausholen. Unter der Leitung von Bauer (Schild Hamburg) bekam man ein schneUes und faires Spiel zu sehen, das die Gäste trotz mehrfachen Ersatzes jederzeit offenhalten konnten und sie für längere Zeit in Führung sah. Die Hamburger enttäuschten und hatten Mühe, in der 2. Halbzeit das Unentschieden zu halten. _ H. Fdler. M itteld eutschland Sieg und Niederlage für Nürnberg Vom Handballspiel Bar Kochba Leipzig gegen JTUS Nii rubere hatte man eigentlhii mehr erwartet. Die Gäste vor allem brachten bei weitem nicht das Können mit, tuu der Platzelf auch nur im ent- Aus Südamerika Vor 35 OOÖ Zuschauern in Buenos Aires Auch Klaus Pförtner, der mit seinen Freunden Heinz Mello und Uli Markwald, sämtlich früheren Mitgliedern der Meistermannschaft der ISG 33 Berlin, in Buenos Aires eine neue Heimat gefunden hat, schrieb uns. Seinen optimistischen Ausführungen konnten wir entnehmen, dass die Drei auch drüben dem Handballsport treu geblieben sind. Wenn sie vorerst auch noch Pionierdienste für dieses schöne Kampfspiel zu leisten haben, konnten sie doch bereits schöne Erfolge erringen. Kürzlich spielten sie mit ihrer Mannschaft vor 35 000 Zuschauern zu später Abendstunde bei Scheinwerferbeleuchiung und weissem Ball — ein einmaliges Erlebnis, wie Pförtner schreibt. Die Argentinier, die sich durch die Pflege des Baskefeallspiels besonders für Handball eignen, sollen von diesem neuen Sport begeistert gew-esen sein. Auch in der Leichtathletik glauben unsere Freunde Fortschritte gemacht zu haben, obgleich ihnen das beisse Klima natürlich Schwierigkeilen bereitet. Jedenfalls kommt Pförtner, der Speerwurf-Rekordmann, des „Schild", an seine hiesige Höchstleistung bereits sicher und vor allem regelmässig heran. Einige Silbermedaillen verschönen schon sein Zimmer. Pförtner hofft jedoch, etwa am Ende der Saison, d. h. beim Eintritt der kühleren Jahreszeit, sein Können beträchtlich verbessern zu können. Wir wünschen den drei Freunden, die in Buenos Aires ihre in Berlin begonnene Kameradschaft in seltener Harmonie fortsetzen, alles Gute und viel Glück für ihre sportlichen Erfolge. —n. Peter Glass, früher IBC „Berlin", schrieb aus Montevideo Wieder einmal sind wir in der Lage, vom einem Sportkameraden berichten zu können, der aus der neuen Heimat dankbar seiner Freunde gedenkt. Es ist der 16jährige Peter Glass, einer der ehrgeizigsten und hoffnungsvollsten JNaehwnchsboxer aus der Sehlde des JBC „Berlin11, üeber seine sportliche Betätigung, die er natürlich begeistert fortsetzt, lassen wir ihn mit eigenen Worten berichten: „Sportlich betätige ich mich seit einigen Monaten in einem spanischen Boxklub. Meine * 1337 Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a. M., Liebfrauenberg 39. 1. Stock. TeL 292S3 HerrsnSiöJfe in den esitbekann? ersten Qualitäten Aufnahme war von einer Prüfung abhängig, die ich dank meiner mir in Berlin durch Herrn Buchbaums Training angeeigneten Technik glänzend bestand. Die Prüfung wurde im übrigen von „Profis" geleitet. Bevor ich allerdings in den Ring gelassen wurde, musste ich fleissig trainieren, vor allem hart schlagen; denn der harte Schlag ist hier die Hauptsache, während es an Technik allenthalben mangelt Mir kam natürlich meine Ueberlegenheit in der Technik und besonders in der guten Beinarbeit sehr zustatten. Inzwischen habe ich des öfteren im Ring gestanden und u. a. auch gegen den Olympia- Kämpfer dieses Landes im Fliegengewicht geboxt. Man meint, dass icb mit ihm auf einer Leistungsstufe stehe. Bei verschiedenen Kämpfen war ein Vertreter der hiesigen Boxbehörde zugegen, der mich für einen öffentlichen Kampf in Buenos Aires vorgemerkt hat. Wahrscheinlich findet dieser Kampf in den ersten Monaten des Jahres statt." _ Benny Lynch, der jüdisch-englische Weltmeister im Fliegengewichtsboxen kämpfte in Li v e r p o o 1 vor 40 000 Zuschauern gegen Peter Kane, den er kürzlich in der offiziellen Meisterschaft k. o. geschlagen haüe. Diesmal ging es nicht um den Titel, da die Gewichtsgrenzen nicht eingehalten wurden. Die beiden Gegner trennten sich nach einem schönen fairen Kampf unentschieden. Man beabsichtigt nun. Lynch gegen Sixto Escobar, den Weltmeister im Bantamgewicht, zu stellen. Das Treffen, das im Laufe des Sommers in einer noch zu bestimmenden Stadt in Schottland durchgeführt werden soll, würde um den Bantamtitel gehen. ferntesten gefährlich werden zu können. Diese siegte, trotz der grossen Leistung des Gästetorstehers Hecht, glatt mit 7:1 (5 : 0). Bei der Begegnung der 1. Fusshall - Mannschaf ten beider Vereine hatten die Gäste viel Glück. Sie erzielten bereits in den ersten Minuten das; einzige Tor des Spieles, und Bar Kochbas Sturm vermochte trotz drückender Ueberlegenheit nicht, den allerdings oft mit 11 Mann verteidigten Vorsprung aufzuholen. Bei beiden Mannschaften waren die Decktinnsreihen der beste Teil. Unter der erstmaligen Beteiligung des Schild Leipzig beschloss Bar Kochba Leipzig mit einem sehr stark besetzten Jugend - Tischtennis turnier seine Winterarbeit. Verständlicberweise errang der Veranstalter dem Löwenanteil an Siegen. K—n. Eine Turnschau in Königsberg Sportgruppe „Schild11 Königsberg zeigte am 15. März einen Querschnitt ihrer sportlichen Winterarbeit als Saisonabschluss. Man sah rhythmische Gymnastik der Damenriege sowie beachtliche Freiübungen. Gutes Können zeigten einige Herren am Barren und Reck. p. E.

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