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Central-Verein-Zeitung · 1938-03-24 · 12 (24.3.1938) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
12 (24.3.1938)
Date
1938-03-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Mr. 12 * 1. Betblatt C.YIeitunq 24. Marz 1938 * SölteS Vor der Berufsentscheiduni Der Start: Die Schulentlassung „Nicht für die Schule, sondern für das, Leben lernen wir." Ob wohl einer von uns als Sekundaner diesen Satz seines lateinischen Lehrbuches ohne ironischen UDterton gelesen hat? Waren wir nicht alle davon überzeugt, dass uns die Deponentien und Sinuskurven für das Leben herzlich wenig nützen würden? Erst nach Jahren lernten wir allmählich, unsern Eltern und der Zeit, in die unsere Schuljahre fielen, für das zu danken, was uns die Schule gegeben hatte. Für den heutigen jüdischen jungen Menschen hat sich die Situation grundlegend geändert*). Die Grenze zwischen Schule und ..Leben" (damit Lieferung alier Oenfalwaren Dental - Grosshandiung Heu-Einrichtungen D EI Ä SC U R?; h ÜUSWnderRr-BeralUnS Berlin W, Tauentzlenstr.lO meinen wir ja im Sprachgebrauch immer den ernsteren und schwierigeren Teil unseres Erdendaseins) ist fliessender geworden, und schon frühzeitig wirft die schicksalhafte Tatsache unseres Judeseins ihre Schatten voraus. Dies kam deutlich in einem ausführlichen Gespräch mit Dr. Fritz Bamberger, dem pädagogischen Leiter in der Schulverwaltung der Berliner Jüdischen Gemeinde und Direktor der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt zu Berlin, zum Ausdruck. Obwohl sich seine unmittelbaren Erfahrungen in erster Reihe auf die Schulen der Berliner Jüdischen Gemeinde, die überwiegend Volksschulen sind, erstrecken, so haben sie. wie weitere Erkundungen ergaben, im Grundsätzlichen auch für die Höheren Schulen und die Schulen ausserhalb Berlins Gültigkeit. Wie ist. frage ich Dr. Bamberger, d;e menschliche und seelische Verfassung unserer jüdischen Schuljugend? Unsere jüdischen. Jungen und Mädel. antwortet Dr. Bamberger, stehen ihrer Zukunft positiv und unbefangen, ganz ohne Ressentiment gegenüber. Sie wissen — und das ist vielleicht das einzig Gewisse an ihrem Schicksal —, dass sie ihr Leben ausserhalb Deutschlands werden gestalten müssen, auf.sich selbst gestellt und meist ohne materielle Hilfe der Eltern. Sie sind dazu erzogen worden — unsere Schulen nehmen diesen Teil ihrer Erziehung besonders ernst —, ihren schweren Weg nicht als ein trauriges Einzelschicksal zu empfinden, sondern als eine verheißungsvolle Aufgabe, die ihnen als eine allgemeine jüdische Pflicht gestellt ist. Und es ist vielleicht mit die schönste Erfahrung in der Erziehung.?-, arbeit unserer Schulen, dass so, wie das Jüdische überhaupt sich bei unserer Jugend von selbst versteht, auch ihr Schicksal für sie eine Selbstverständlichkeit ist das sie mit einein gewissen Stolz und einer gewissen Naivität hinnehmen. Ja, in- Nr. 9 folge ihrer Jugendlichkeit stehen sie ihm zum Teil nicht ohne romantische Empfindungen gegenüber. Auch hier hat die Schule darüber zu wachen, dass aus dieser Romantik einer abenteuerlichen Ferne kein Dauerzustand wird, und dass unsere von der Schule abgehende Jugend die realen Faktoren ihres späteren Lebens kennt. Auf die Frage nach den B e r u f s w ü n - sehen der abgehenden Schüler betont Dr. Barn- . berger. dass bei den. Volksschülern die landwirtschaftliche und handwerkliche Ausbildung im Vordergrund stünde. Dies habe seinen Grund aber nicht etwa nur in der Notwendigkeit, „transportable", im Ausland verwertbare Berufe zu wählen, sondern vor allem in der tiefgreifenden inneren Wandlung unserer jungen Generation, die eine starke Beziehung zur Betätigung am Gegenständlichen habe. Eine Uebersichi über die ,.Berufswahl" der abgehenden Schüler bestätigt diese Feststellung im einzelnen. Soweit die Schüler sich überhaupt bereits unmittelbar beruflicher Vorbereitung zuwenden, haben sie sich für handwerkliche oder landwirtschaftliche Einzellehrstellen oder Kollektivausbildungsstätten ent- HERREN-KLEIDUNG fertig und nach Mass werklichen Behandlung der Werkstoffe unterweist und ihn seine Fähigkeiten und Eignung für den zu ergreifenden handwerklichen bzw. hauswirtschaftlichen Beruf erproben lässt. Beide Uebergangsformen zwischen Schule und Beruf haben sowohl wegen ihrer grundsätzlichen erzieherischen Bedeutung als auch wegen der nicht ausreichenden Anzahl von Lehrstellen und Ausbildungsstätten im jüdischen Erziehungsbereich in der letzten Zeit eine immer stärkere Bedeutung erhalten. Vielgestaltiger sind die Berufswünsche der höheren Schüler. Bei diesen besteht vielfach Juweüer LugiwIgSlelomelz UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Nürnberger Str. 56 (neben Woolworthl Heber j GS Jahre Qualitäts- *) Y<rl. ..Erfabrunsren von fünf Jahren" der C.-V.-Zeitung vom 3. März 1938. ROSENTHALEß PLÄ72 schieden. Auf das Ziel späterer kaufmännischer Betätigung weisen fast nur die Abgänge auf die jüdische Handelsschule hin, bei denen Mädchen überwiegen. Aber auch die Handelsschule, an sich eine spezifische Fachschule, wird gewühlt, weil sie mit ihrer sprachlichen Ausbildung und ihren praktischen, allgemein verwendbaren und nützlicheren Fächern in dem üebergang zwischen Schule und eigentlicher Berufsausbildung weitere Grundlagen legen kann. Das gilt abgewandelt auch für die Koch- und Haushaltungsschule. Eine weitere grosse Schicht will das ,.9. Schuljahr" oder die „Vorlehre" besuchen. Diese beiden Einrichtungen bilden ausdrücklich ein Zwischenglied zwischen Schule und Berufsvorbereitung, sie sollen die „biologische Schonzeit", deren.der Jugendliche in der Pubertätszeit bedarf, pädagogisch sinnvoll gestallen. Das 9. Schuljahr dient in erster Reihe der Ausweitung des geistigen Blickfeldes und soii durch die Einbeziehung praktischer Wissensgebiete (z. B. Handelskunde) sowie durch besondere Gestaltung des Werkunterrichts bzw. des bauswirtschaf Hieben Unterrichts, den Sinn des Jugendlichen auf die praktischen Aufgaben seines zukünftigen Berufs hinlenken. Die Vorlehre führt im Unterschied hierzu bereits näher in die Praxis der Berufsarbeit, indem sie neben der bildungsmässigen Arbeit den Jugendlichen ausgebreitet in der handdie Absicht, ein Studium oder einen kaufmännischen Beruf zu ergreifen. Dies ist aber für die , Beurteilung des Gesamtbildes deshalb nur von bedingter Bedeutung, weil heute im Gegensatz zu früher die Volksschule und nicht die höhere Schule zum normalen Schultyp des jüdischen Jugendlichen zu werden beginnt Ein Besuch der höheren Schule erfolgt daher nicht mehr allein, weil die soziale Lage der Eltern es gestattet; vielmehr tritt.als weitere Voraussetzung mehr und mehr die persönliche Eignung des Kindes hinzu, eine Entwicklung, die noch nicht abgeschlossen ist. Wie weit bereitet die Volksschule den Jugendlichen auf seine spätere Auswanderung vor, war ein weiteres Thema unserer Besprechung. Bei der Beantwortung dieser Frage äusserte sieh Dr. Bamberger zunächst über die sprachliche Ausbildung. Im Rahmen des jüdischen Religionsunterrichts wird an den Schulen ein intensiver Unterricht im Hebräischen betrieben, der, abgesehen von seinem primären Sinn für die jüdische Erziehung und neben seiner Bedeutung für die nach Palästina Auswandernden, auch in formaler Hinsicht bildenden Wert hat: er gibt dem jüdischen Volksschulkind in frühen Jahren Sorgenfreier Lebensabend durch LEIBRENTE bei rr.'ler Gesellschaft. Günstigste Tarife. JAKOB GEIGER FR&NXFURT a. M. Bockenheiiuerldstr. 7S Tel. 71814. die Möglichkeit der Mehrsprachigkeit. Ferner können die Volksschüler eine lebende Fremdsprache — meist ist dies Englisch — in Sonderkursen innerhalb des Schulunterrichts erlernen. Auch im Gegenständlichen des Unterrichts sind die Grenzen weit gesteckt. Der Geschichtsunterricht ist über die jüdische Geschichte zur Weltgeschichte geworden, Paläst inakunde ein wichtiges Fach. Erdkunde wird, soweit es möglich ist, als Weltwirtschaftsgeographie gegeben. Ent- Die innere Stimme Nach einer wahren Begebenheit von Ilse Intrator An einem nasskalten Herbstabend sassen wir um den behaglichen Kamin unseres Freundes Peter. Ueber die verschiedensten Dinge hinweg waren wir schliesslich zu dem Thema der inneren Beziehungen zwischen zwei Menschen gekommen. Wir diskutierten über sympathische und antipathische Strömungen, über Empfangsstationen des menschlichen Hirns, und ereiferteil uns. ohne zu einem Resultat zu gelangen. Nur Werner Ritten, der berühmte Geiger, sass in seinem Sessel und hörte dem Gespräch zu. ohne sich mit einem Wort daran zu beteiligen. Eine senkrechte Falte war zwischen seinen Brauen und um seinen Mund lag ein gequälter Zug. Als nun einer der Disputierenden die Frage aufwarf, ob es wohl einmal alten Menschen möglich sein werde, nur durch die Intensität ihrer Gedanken einen anderen Menschen zu sich zu rufen, sagte Peter lachend: „Kinder, jetzt hört auf. Das wäre schön, ich denke an eine schöne Frau — in einer halben Stuude sitzt sie hier. Wunderbar — aber leider unmöglich!" Da hob Ritten den Kopf. „Du irrst, Peter, nichts ist unmöglich. Man kann Menschen rufen kraft seiner Gedanken, und wehe dem Menschen, der sein Herz dieser Kraft verscbliesst oder den Ruf erst dann hört, wenn alles zu spät ist." Betroffen hörten wir diese Worte. WTir kannten Ritten als einen etwas sonderlichen, immer ernsten Künstler, der nur seiner Musik lebte, niemals lachte und das Leben von einer nüchternen, fast kalten Seite nahm. Wir baten um eine Erklärung seiner Worte, doch er wehrte ab. Es schien, als ob wir an eine Stunde gerührt hatten, die er nicht zeigen wollte und unter deren Schmerz er litt. Auf nochmaliges Bitten sah er uns lange an und sagte: „Gut, ich will euch dieses Erlebnis erzählen, ihr seid meine Freunde, und vielleicht werde ich all' das Unbegreifliche leichler tragen, wenn ich zu euch darüber gesprochen habe. Vor etwa acht Jahren gab ich ein grosses Konzert in London. Der Saal war mit einer festlich gekleideten Menge bis zum letzten Platz gefüllt. Vom Podium aus sah ich diese Buntheit wie ein kaleidoskopartiges Bild, in dem sich jeder Einzel.eindruck verwischte. — Ich begann mit einem Violinkonzert. Schon während der Melodie des ersten Satzes wurde ich aus meiner Versunkenheit durch einen inneren Zwang hervorgeholt, der mich trieb, meinen Blick auf einenbestimmten Punkt in der zweiten Reihe vor mir zu lenken. Ich sah in zwei grosse, dunkle, traurige Augen. Sic gehörten einer Frau mit einen) feinen, ausdrucksvollen Kopf. Braunes Haar umrahmte weich das zarte Gesicht. Um den Mund lag ein fast unmerkliches, wehes Lächeln. In der Pause kam sie in mein Künsllerzim-mer. als wenn dies selbstverständlich und alltäglich wäre, drückte mit einem Dank meine Hand und^sprach mit mir wie mit einem Menschen, der ihr seit langer Zeit vertraut W3r. Ich erfuhr, dass sie mit einem Fabrikbesitzer in einer nahen Provinzstadt verheiratet sei, dass sie Musik über alles liebe und daher des öfteren zu den grossen Konzerten nach London käme. — Dann war die Pause zu Ende. „Ich darf Sie doch nachher noch sehen?" bat ich. Sie nickte mir mit einem scheuen, fast hilflosen Lächeln ein „Ja" zu und ging hinaus. Den zweiteD Teil des Konzeptes spielte ich nur für sie, die Menschen im Saal waren meinen Blicken entschwunden, ich sah nur ein paar leuchtende braune Augen, die mich nicht losliessen. Am Schiuss des Konzerfes versuchte ich, mich von der Verwirrtheit, in die mich dieser Abend gebracht hatte, zu befreien. Ein wenig ärgerlich über mich selbst, ging ich auf das Podium, um. dem Beifall des Publikums nachgebend, noch etwas zu spielen. Ich wählte ein kleines Lied, das ich einigen Takten nachkomponiert hatte, die meine Mutter früher oft sang. Es war eine wehmütige, feine Melodie in der Art unserer Volkslieder und wohl dazu angetan, einen empfindlichen Menschen zu rühren. Ich sah in das Gesiebt der Frau, das jetzt noch blasser war als vorher, und in deren Augen eine brennende Frage stand, auf die ich keine Antwort wusste. ■ Wir verlebten den Abend in einem Lokal, und sie erzählte Belangloses aus ihrem Leben. Doch ihr Mund sprach andere Dinge als ihre Augen und zwischen ihren Worten erfühlte ich ihre innere Einsamkeit.- Zum Abschied nahm ich aus meiner Mappe die Noten des kleinen, von mir komponierten Liedes, schrieb neben den Titel „Erinnerung" noch ..an Ihre Augen" und reichte ihr das Blatt. ..Das freut mich", sagte sie. ..ob, ich danke Ihnen.*4 Ich küsste ihr schweigend die Hand. Ein paar Stunden später sass ich im Zug und fuhr weilerer Arbeit, entgegen. — Als ich nach einigen Wochen in mein Heim zurückkehrte, fand ich einen Brief von ihr vor. Es waren nur wenige Zeilen. ..Alles ist sehr dunkel um mich und nur die kleine .Erinnerung', die — und mit der ich täglich spiele — bringt ein wenig Licht m meinen Tag." Ich war zu dieser Zeit von meiner Arbeit erfüllt, fuhr von Ort zu Ort, von Land zu Land, und hätte jede innere Bindung als eine Belastung empfunden. Wohl sah ich oft, wenn ich spielte, ein leises, wehes Lächeln vor mir, doch ich schob den Gedanken an dieses Erlebnis von mir und konzentrierte mich völlig auf meine Arbeit. Ein halbes Jahr später, nach der Rückkehr von einer längeren Tournee, fand;ch wieder einen Brief vor. „Mein lieber Freund! Soeben komme ich von einer Gesellschaft. Es waren dort sehr viele Menschen, daher war ich um so einsamer. Und wie immer —- flüchtete ich zu Ihnen. Vielleicht werden Sie zürnen, dass ich mich so in Ihr Leben ■ dränge, werden nicht verstehen, das? eine Frau Ihnen solche Worte schreibt, doch meine Gedanken an Sie sind viel stärker als mein Stolz. Berlin. Tauentzienstraße 16 Hamburg. Jungfemstieg 43 Köln a. Rh„ Hohestraße 115 Essen. Limbeckstraße lö Essen.Adolf-Hitler-StraßeJS Bochum, ELortumstraße 67 Frankfurt a. M„Roßmarkt 15 Zentrale Offenbacb a. M. , Wuppertal-Elberfeld Herzogstraße 3(i legene Flüsse und Hauptstädte sind in unseren Schulen nicht mehr unauffindbare Striche und Punkte in den Atlanten, sondern durch die Auswanderung von Verwandten und Bekannten den Kindern greifbar und anschaulich geworden. Den Abschluss unseres Gesprächs bildete die schwierige und schicksalsschwere Frage, welche g ei s t i g e n Auswirkungen die Verlagerung der jüdischen Schülerschaft von der höheren zur Volksschule habe. Da diese Frage nur mittelbar in den zur Erörterung stehenden Themenkreis hineingebort, so begnügten wir uns mit einem Einblick in Aufsätze und Bekenntnisse von Schülern der oberen Klassen der jüdischen Volksschulen. Wir lasen aus ihnen einen gesunden Wirklichkeitsshm, verbunden mit einem Willen zu geistiger Auseinandersetzung. Wir spürten dabei, dass diese jüdischen Jungen und Mädel, die Marions und Stefans und wie sie sonst beissen ll!i!ll!ll!!!!!!!ll!!!!!!!!ll!iil!iM Zwei 60 jährige Georg Tarnowski Rechtsanwalt Dr. Georg T a r n o w s k i (Breslau) vollendet am 29. März sein 60. Lebensjahr. Der Jubilar ist im jüdischen Leben seit langen Jahren mit Hingabe tätig. Er ist Mitglied des Hauptvorstandes de* Jüdischen Centra!- Vereins und war sieben Jahre Vorsitzender des Landesverbandes Niederschlesien und der Ortsgruppe Breslau. Der Synagogengemeinde Breslau hat er durch seine Tätigkeit wertvolle Dienste geleistet: viele Jahre war er Gemeindevertreter und ist heute Stellvertreter und Abgeordneter des Preussischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden. Er gehörte auch dem ersten Vorstand des Breslauer "jüdischen Kulturbundes an. Dr. Tarnowski, ein gebürtiger Breslauer. wirkt seit 1904 als Anwalt am Oberlandesgericht Breslau. Schw. Dr. Walter Alexander Direktor a. D. Dr. Walter Alexander, seit vielen Jahren Mitglied des C.-V., feierte am 20. März seinen 60. Geburtstag. Von 1931 bis 1.935 war Dr. Alexander Vorstandsmitglied der Berliner Jüdischen Gemeinde. Iu dieser Eigenschaft bat er sich vor allem um den Ausbau des jüdischen Schulwerks sehr verdient gemacht. Noch heule gilt sein Interesse der Arbeit der jüdischen Gemeinde, besonders auf dem Gebiete der Schule. Der Jubilar ist Vorsitzender des Kuratoriums des Jüdischen Lehrhauses Berlin, Mitglied des Verwaltungsrats des Jüdischen Kulturbundes Berlin und Mitarbeiter der Schulabteilung der Reichsvertretung. Weil ich Sie auf der Welt weiss, lohnt es zu leben. Jeder Morgen ist ein Denken an Sie, jeder Tag schliefst mit einem ,Gute Nacht' für Sie — gleichgültig — ob Sie mich lieben — gleichgültig — ob Sie mich verachten —. Das ist alles." — Dieser Brief rief verschiedenartige Empfindungen bei mir hervor. Einerseits rührte er fttee jmmekt und hüukf hw* muss die Umleitung der C.-V.- Zeitung nach seiner neuen Wohnung bei ..^ seinem altenPostjf§t>^ amt (Zeitungs- / [,'.<; stelle) schriftliche J " -!( 5 Q oder mundl. aus-u__ drücklich beantragen. Der gewöhnliche Nachsendeantrag gilf nur po^^r für die Briefpost. I Wer sich a a a lW*U&tu*g \ Mühe L Rfl I nicht unterzieht, wird sich über das Ausbleiben der Zeitung und über die Zahlung von Strafgebühren ärgern. Der hier hat's richtig gemacht* Machen Sie's ihm nach*

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