Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 9 (3.3.1938)
- Date
- 1938-03-03
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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ffr. 9 * Befblott 3. Mörz 1938 * Seite M bla#*X-VrZe Fussball - Allerlei Geschichtliches... Der Fussballsport hat ein« lange Geschichte. In England, dem Mutterland der Leibesübungen, betrieb man ihn, wenn auch in anderer Form, schon im 18. Jahrhundert Der älteste Bericht über ein Fussballspiel stammt wohl aus dem Jahre 1793. Er dürfte am anschaulichsten über die damaligen „Regellosigkeiten" Auskunft geben. Es handelte sich um ein Treffen zwischen den Städten Sheffield und Norton, das immerhin drei Tage dauerte. Der Chronist weiss zu melden, dass sich zu Beginn, sozusagen im Vorgefecht, je sechs Mann gegenüberstanden. Nach und nach wuchs jedoch die Anzahl der Spielenden, und schliesslich sollen es über 100 gewesen sein, die das Ende der „Schlacht" miterlebten. Wer gewann, interessiert weniger als die Tatsache, dass im Bericht mit Nachdruck betont wird, „es seien zwar einige der Teilnehmer verwundet, kein einziger jedoch getötet worden". Man kämpfte weiter, aber noch viele Jahrzehnte vergingen, ehe man begann, aus dem Durcheinander der Regeln und Bestimmungen, die sich jeder zurechtmachte, wie es ihm gerade passte, einheitlichere Fussballord'nung e n zu schaffen. ■iEs war im Jahre 1S63, als das dem Rugby nachgebildete Aufnehmen des grosszügig. Der Schiedsrichter, so heisst es, muss in jedem Fall Herr der Situation sein. Der arme Schiedsrichter. Schliesslich vergessen die meisten, dass auch er seinen Sport nur zum Vergnügen, rein ehrenamtlich, betreibt, dass auch er nur ein Mensen ist, der Fehler machen kann. Hinzu kommt, dass sich manchmal Vorfälle ereignen, deren analoge Beispiele nirgends verzeichnet stehen, weil sie in der Praxis noch nie vorkamen. Hier weiss sich dann selbst der erfahrenste Schiedsrichter nicht recht zu helfen. So ereignete sich kürzlich in England folgender sonderbarer Fall: in einem Spiel wurde der Schiedsrichter von einem Ball so hart getroffen, dass er regelrecht k. o. zu Boden sank und das Spielgeschehen für Minuten nicht weiter verfolgen konnte. In dieser Zeit gelang nun der angreifenden Partei ein Torerfolg, den der bewusstlose Schiedsrichter natürlich nicht.sah. Was sollte er tun? Er befragte den Linienrichter und entschied nach dessen Aussage auf Tor. Dagegen protestierte die gegnerische Mannschaft. Der englische Schiedsrichterausschuss bestätigte später in der Berufungsverhandlung diese Entscheid dung. Er begründete seine Ansicht mit dem Passus im Regelwerk, der vorsieht, dass dann keine Spielunterbrechung eintritt, wenn der Schiedsrichter mit dem Ball in Berührung gekommen ist. Interessant ist immerhin, dass der Ausschuss die Bestimmung, nach der der Schiedsrichter alle Spielgeschehnisse zu verfolgen hat, was ihm während seiner Bewusstlosigkeit natürlich nicht möglich war, unbeachtet liess. Ob eich ein derartiger Vorfall in der künftigen Fussbaligeschichte wohl noch einmal ereignen wird? M. F. IBC ^Berlin66 erfolgreichster Verein Die III. Schild-Meisterschaften im Boxen 1837 100 1937 Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a. M., Liebfrauenberg 39. 1. Stock Tel. *9288 He5TenSt0!f8 in den altbekannt ersten Qualitäten Balles mit den Händen verboten wurde. 1865 führte man die Querstange beim Tore ein. Dann „erfand" man den Torsteher und gab ihm das Recht, als einziger den Ball mit den Händen abzuwehren, und "bis 1873 dauerte es, bevor man den Begriff des Eckballes gebar. In Deutschland waren die ersten fussballsportlichen Regungen denen des englischen Ursprungslandes in jeder Beziehung eng angepasst, zumal es überhaupt in Berlin, Frankfurt a. M. und Hamburg wohnende Engländer gewesen sein sollen, die den gesellschaftlich verpönten — unsere Aelteren wissen genug darüber zu berichten — Fussball in Deutschland einführten. Die wahrscheinlich ersten Fussballregeln in deutscher Sprache bestehen allerdings schon seit 1876. Die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg hatte sie herausgegeben. ...und Aktuelles Die Entwicklung ging weiter. Das Regelwerk veränderte sich von Kongress zu Kongress — bis zum heutigen Stand, der jedoch kaum der letzte sein wird. Denn schon wieder hört man von Aenderungsbestrebungen. In England beispielsweise setzt man sich zur Zeit für die Abschaffung des Einwurfs (mit den Händen) ein, an dessen Stelle man den Freistoss (mit dem Fuss) von der Auslinie vorschlagen will. Das scheint uns ein durchaus sinnvoller Antrag zu sein; denn an sieh ist es kaum verständlich, warum man früher „Handball" ins Fussballspiel aufgenommen hat. Ueberlegt man dazu, dass mit einem Freistoss das Tempo des Spiels zweifellos erhöht und infolge der gefährlicheren Ahndung manches absichtliche Ausstossen — vor allem aus Gründen des Zeitdiebstahls — vermieden werden würde, so könnte man diesem Vorschlag sicherlich beipflichten. Ein eigentümlicher Regelfall Schon viel ist über die Tätigkeit des Schiedsrichters geschrieben wordeja, über seine guten, mehr über seine sehwachen Leistungen. Gewiss, er hat es besonders schwer; denn er soll nicht nur die 22 Spieler, sondern auch die stets alles besserwissenden Zuschauer zufriedenstellen. Er darf nicht zu kleinlich sein, nicht zu Vor ausverkauftem Hause ermittelte der Sportbund „Schild" im Dortmunder Gemeindehaus in rund 30 Kämpfen zum drittenmal seine Boxmeister. Neben dem überaus grossen Publikumserfolg war aber auch sportlich die Veranstaltung äusserst wertvoll." Es zeigte sich, dass sich nach der durch Auswanderung der meisten erstklassigen Boxer verursachten Leistungskrise das Niveau dieser Disziplin wieder zu beträchtlicher Höhe gehoben hat. Mit Ausnahme der beiden schwersten Klassen waren alle Klassen nicht nur zahlen-, sondern auch leistungsmässig gut besetzt. In organisatorischer Hinsicht stellten diese Meisterschaften ebenfalls eine ausgezeichnete Leistung dar. Das Kampfgericht hatte es bei der Ausgeglichenheit der meisten Paarungen nicht leicht, traf jedoch immer das Richtige. Auch die Ringrichter Hirsch (M.-Gladbach) und Cohn (Hagen) amtierten ohne Tadel, besonders die Leitung von Hirsch in den Vorrundenkämpfen war eine der besten, die wir bisher im jüdischen Sport sahen. Der erwartete Kampf Westdeutschland gegen Berlin sah noch einmal den Westen vorn, der von 16 Boxern zehn in die Endrunde brachte, während von den acht Berlinern nur drei in die Endkämpfe eingriffen. Dagegen konnte der IBC Berlin den Ehrenpreis der Reichsvertretung FESTA Strümpfe ✓ Strickwaren Wäsche / Handschuhe Scbbg;., Grnnewaldstr.5« a. Bayer. Platz. Tel.: 713813 erringen, da er als einziger Verein zwei Titel errang. Den Preis des Sportblatts der C.-V.- Zeitung für den zweitbesten Verein sowie einen Preis des Landesverbandes Westdeutschland des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten erhielt verdient die JSG Schild Dortmund. Wie sie Meister wurden Im Bantamgewicht ging Langmann (Frankfurt) gegen Jakob auf „Nummer sicher'' und zermürbte ihn durch sein Tempo. In der 2. Pause gab der Dortmunder auf. Stern (Dortmund) qualifizierte sich durch einen Punktsieg über Schnell (IBCB) ebenfalls für die Endrunde, in der er dann Altmeister Langmann tüchtig einheizte. Wohl war der Frankfurter stets klar überlegen, doch sein junger mutiger Gegner lieferte ihm einen schönen Kampf: Meister L all g m a n n (Schild Frankfurt a. M.). Im Fliegengewicht hatte Löwinski (IBCB) gegen Grünberg (Wuppertal) einen schlechten Start, der ihm den Sieg kostete. Bunan (ITV 02 Köln) konnte Neubieser (IBCB) ebenfalls nach Punkten schlagen. Im Endkampf sah es einige Male nach einer Sensation aus, als der bessere Grüneberg auf Kopfhaken hin zu Boden musste. Erst eine Verwarnung des Kölners gab den Ausschlag: Meister Grünberg (JSV Schild Wuppertal). Bei den Federgewichtlern punktete Link (IBCB) den Frankfurter Eisenberg aus, und Berger Vot Siad Mtd Siep Sonntag, 6. März Berlin Fussball: Verbandsspiele u. a. JSK I—Hakoab I, 14K Uhr, Sportplatz Grunewald. Handball: Verbandsspiele u. a. JSK I—Bar Kochba Hakoah I, 16 Ühr; TJndine I—JBC Berlin IL 9 ühr: Macabi I—Triton I, 10% Uhr; JSG 33 II—Kanuclub I, 12% ühr; Bar Kochba 1. Jugend—JSG 33 III, löK Uhr; sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Hocfcev: Bar Kochba II—JTK ..Grunewald" I, 9^ Uhr; Bar Kochba I—Hakoah Köln I, 10% Uhr: JSG 33 I—JSG 33 1. Jugend, 1Z% Uhr; sämtliche Spiele: Sportplatz Mariendorf. Turnen: Meisterschaften des deutschen Makkabikreises, Jugend- und Vorturnerwettkämpfe, Turnhalle Joachinisthaler Str. 11/13, 15J4 Uhr. Bayern Tischtennis: Endrunden der bayerischen Meisterschaften, München, Turnhalle Plinganser Strasse 76, 9 und 14 Uhr; Vorkämpfe Sonnabend, 5. März, 20 Uhr. Südwestdeutscliland Fussball: Bar Kochba Frankfurt a. M. I—JSC Offenbach a. M. I, Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Strasse, 15 H Uhr; JTB Frankfurt a. M. I—Bar Kochba Frankfurt a. M. Ia, Frankfurt a. M., Sportplatz Bornheimer Hang, 1554 Uhr, Schild Stuttgart I—Hakoah Stuttgart I, Stuttgart, Sportplatz Feuerbacher Tal, 14^ Uhr; Schild Mannheim I—Schild Heilbronn I, Mannheim, BK-Sportplatz. 15 Uhr; Hakoah Karlsruhe I—TC 03 Karlsruhe I, Karlsruhe, TC 03- Sportplatz, 15 Uhr. Handball: Schild Stuttgart I—Hakoah Stuttgart I, Stuttgart, Sportplatz Feuerbacher Tal, 16% Uhr: Schild Wiesbaden I—JJB Hanau I, Wiesbaden, Sportplatz Lahnstrasse, 15 Uhr; Schild Wiesbaden Frauen—Hanau Frauen, Wiesbaden, Sportplatz Lahnstrasse, 14 Uhr; Bar Kochba Frankfurt a. M. Frauen—Sportverein Philanthropen Frauen, Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Strasse, 13^ Uhr. Kegeln: Vier-Städte-Kampf, Frankfurt a. M. Beteiligt: Schildvereine Frankfurt a. M., Mannheim, Heilbronn, Karlsruhe. Auf den Schildbahnen, 15 Uhr. Rheinland-Westfalen 1. Tag der JWH-Woche des Landesverbandes „Schild" Boxen: Schild Westdeutschland—Schild Südwestdeutschland, Wuppertal, Turnhalle Neuenteich 89, lt> ühr. Fussball: Alte Herren: Schild Mittelrhein—Schild Südwest, Bonn, Schildplatz, 15 Uhr; 1. Mannschaften: Schild Mittelrhein—Schild Südwest. Köln, Fort Deckstein, 15 Uhr; Schild Westfalen—Schild Bochum, Bielefeld, Schildplatz, 15 Uhr; Punktespiel: Makkabi Düsseldorf—Makkabi M-Gladbach, Düsseldorf, Schildplatz. Schlesien Fussball: Sportgruppe Breslau I—Auswählelf Makkabi Oberschlesien I; Sportgruppe Breslau II—Auswahlelf Makkabi Oberschlesien II, Breslau, 13% Uhr, Sportplatz Krietern. . Die reichsoffenen Badischen Schild-Skimeisterschaften finden im „Ocbsenstall" (Hornisgrindegebiet), Bahnstation 'ühl i. B., am 7. März, ab 12 Uhr, statt Abfahrts- und Slaioinlauf. Durchführender Verein: Turnclub Karlsruhe 1903. (JSG Dortmund) zwang Schwarz (JSV Wuppertal) zur Aufgabe. Im Endkampf zeigte der Berliner zu viel Respekt vor dem Dortmunder, der kn Endkampf übrigens eine bessere Leistung als in der Ausscheidung bot und nach Punkten siegte: Meister B e r g e r (JSG Schild Dortmund). Im Leichtgewicht sah man zwei Runden lang wenig Boxen von Koslowski (IBCB) und Lewen (JSV Wuppertal). Mit einem verbissenen Endspurt sicherte sich der Wuppertaler die Teilnahme an der Endrunde. Als Zweiter kam Frank (Krefeld) gegen den jungen, talentierten Reichwald (IBCB) durch seine grössere Schlagkraft in die Entscheidung. Hier zeigte der Krefelder, dass er auch Technik hat. liess sich nicht erwischen und steuerte einen sicheren Punktsieg heim: Meister Frank (TÜSPA Schild Krefeld). Bei den Weltergewichtlern hatte Meister Grüneberg (ITV 02 Köln) die schwerste Aufgabe. Brieftnarken-Fatatti?gr."gr r^^'^S-"-^ ^^l8^ Gegen Waldhorn I (Dortmund) sah es zeitweise gar nicht rosig für den Kölner aus, doch war sein Punktsieg sicher. Dann musste er gegen Samuel II (Krefeld) antreten und hatte es hier bis auf die letzte Minute leichter. Im Endkampf gegen Gasiorowski (Wuppertal^ der Goldschmidt (Dortmund) ausgeschaltet hatte, stand sein Punktsieg nie in Frage: Meister Grüneberg (ITV 02 Köln). Eine Ueberraschung war im Mittelgewicht Eckstein (ITV 02). Gegen Levy (IBCB) „mischte" er tapfer mit und brachte den überlegenen Gegner oft in Verlegenheit. An dem Punktsieg des Berliners konnte er jedoch nichts mehr ändern. Im Endkampf hatte es Levy mit Klinger (Dortmund) zu tun. Es gab einen farbigen Kampf, der beide abwechselnd im Vorteil 'sah. In der Endrunde hatte der Dortmunder dann^ keine Luft mehr, nahm alle Schläge und konnte selbst nur noch für kurze Bushs die Kraft aufbringen, so dass Levy (IBCB) verdienter Punktsieger und Meister wurde. Im Schwergewicht schlug Rosen bäum (IBCB) den Dortmunder Wolff durch ko. in der 1. Runde und wurde so Meister. Rolf Bischofswerder, Dortmund. Am 10. März, 20% Uhr, veranstaltet der JBC ..Maccabi" Berlin einen Ringkampf abend in der Turnhalle Berlin C2, Kaisersir. 29/30. BK Frankfurt a.M. Fussballmeister des Makkabi Es -war ein fairer, freundschaftlicher Kampf, geradezu wohltuend gegenüber der ersten Begegnung, die seinerzeit abgebrochen werden musste, den sich die beiden Endspielpartner am 27. Februar in B e r 1 i n lieferten. Wenn die Südwestdeutschen schliesslich mit 2 :1 Sieg und Meisterschaft für ein weiteres Jahr behalten konnten, eo haben sie das ihrer kämpferisch ausgezeichneten Hintermannschaft — und nicht zuletzt der allzu zahmen Angriffeleistung der blauweissen Hakoahner zu verdanken. Trotz einer Feldüberlegenheit in der Nac-hpausenzeit vermochten es die Berliner Stürmer nicht, zu Torerfolgen zu kommen. Ihr einziger Gegentreffer resultierte aus einem Selbsttor der Frankfurter. Das von Rotter (Leipzig) geleitete Spiel hatte kaum besonderes Niveau, das werden selbst die weit unter ihrer sonstigen Form spielenden Sieger zugeben müssen. Vor wenigen Zuschauern begannen die Frankfurier dabei recht verheißungsvoll. Durch Meyer errangen sie ihren ersten Erfolg und Hirsch stellte noch vor der Pause die 2:0- Führung sicher. Später verkürzten die Frankfurter dann selbst auf 2:1. Das war die magere Torausbeute, trotz zahlreicher Chancen, die sich beiden Parteien, mehr allerdings den Berlinern, in der Folge noch boten. In der Hakoah-Elf gefielen lediglich die drei Läufer und Sperber in der Verteidigung, während der Torsteher gerade keinen sicheren Eindruck hinterliess. Vielleicht hätte er beide Tore verhindern können. Vor diesem Spiel standen siefo die Hockeyer beider Vereine gegenüber. Bei den Herren kamen die Berliner zu einem nie gefährdeten 5:0- Erfolg, wenn es zur Pause auch erst 1:0 stand, und im Treffen der Damen trennte man sich verdientermassen 1 :1 unentschieden, nachdem die Berlinerinnen beim Wechsel noch 1: 0 vorne gelegen hatten. M. F. Berlin Musterriegen der ISG 33 im Kampf Vor über 300 Zuschauern führte die ISG 33 einen T ü r n Wettstreit ihrer Musterriegen durch. Jugendliche, Senioren und Alte Herren vermittelten in bunter Reihenfolge den Stand des Turnens in der ISG 33 und hinterliessen einen guten Eindruck von der Breitenarbeit, die auch auf diesem Gebiet der Leibesübungen in der jüdischen Jugend geleistet wird. Das erste Mal trat dazu die Fe eh t riege des Klubs an di.e Öffentlichkeit. Bei den Männern gewann die TurnabteUung Mitte, bei den F r a u c n die Danienabteilung Westen und in den Jugendklassen siegten beide Male ih Westenabteilungen. Im Kegeln: Schild—Makkabi Zum erstenmal standen sich in Berlin eine Mannschaft der SKV (Schild) und des Makkabi Berlin- Brandenburg im Freundschai'tskampf gegenüber. Die Schild-Leute waren ihren noch unerfahrenen Gegnern um 400 Holz überlegen. In den Aussehe idungs kämpfen der SKV zur Schild-Meisterschaft gab es wiederum spannende Kämpfe, die folgende Ergebnisse hatten: B olile: Bezirk Westen: 1. Pich (1K) 743 Holl, Danielsohn (I K) Holz, 3.. Heruchim (IA) 733 Holz; Bezirk Osten: 1. Dr. Beiscr (V B) 727 Holz. 2. Rüben (IG) 7-20 Holz. 3. Joseph (VI) 723 Holz: Asphalt: 1. Rosenhauni (IL) 50 Gute. 2. Sta-rgardtei (IK) 44 Gute. 8. Josenh (VI) 35» Gute; Schere: I. Korzfcld (I B) 52 Gute. 2. Fröhlich (IA) 51 Gute, 8. Kemper (I A) 131 Gute. _ Süd Westdeutschland Schild-Reichsmeister geschlagen Mit einer grossen Ueberraschung endete das Pflicht-Fussballspiel 2wischen Schild Stuttgart und Schild H e j 1 b r 0 n n. In einem dramatischen Kampf biissten die sieggewohnten Stuttgarter die ersten Punkte ein. Heilbronns Elf, die mit enormem Eifer kämpfte und namentlich im Schmssdreieck eine erstklassige Abwehrform zeigte, erzielte das einzige Tor des Tages mitten in der zweiten Halbzeit durch einen Ueberraschungsschuss des Halbrechten. Im Endspurt warf Stattgart fast die ganze Mann-, schalt nach vorn. Doch es war zu spät; denn die Heilbronner hielten ihrenknappen Vorsprang und buchten so gegen die Schüd-Reichsmeisterelf einen von niemand erwarteten sensationellen Erfolg. Morastiger Bodai machte beiden Parteien schwer zu schaffen. Bck. Fussball in Frankfurt a. M. Ära 27. Februar standen sich die 1. Mannschaften des JTB Frankfurt a. M. und des Schild Frankfurt a. M. im Punktspiel gegenüber. Da« Resultat von 6:1 für Schild spiegelt den Spielverlauf wieder. Die Schild-Mannschaft war die tectonis-r-li überlegene, trotzdem fehlte ihr System und Aufbaugefühl. B. K. Karlsruhe schlug Hakoah Stuttgart (Einen nicht erwarteten Sieg landete die Fussballmannschaft des TC 03 Karlsruhe am 27. Februar im Punktekampf gegen Hakoah Stuttgart. Stuttgart hatte wohl die technisch bessere Mannschaft, verlor das Spiel jedoch auf Grund falscher Spieltaktik. Bei Halbzeit noch mit 1 :0 in Führung liegend, hiess der Endstand 3:2 für Karlsruhe, wobei Karlsruhe zwei zugesprochene Strafstösse ausliess. _ K. W. Bayern Handbail: Nürnberg: schlug Münch«» 8:3 Die Münchener Mannschaft konnte nicht an ihre vorjährige Form, die ihr die bayerische Meisterschaft gebracht hatte, anknüpfen. Anfänglich sah es ■ nicht nach einem überlegenen Sieg der Nürnberger aus. Beide Mannschaften lieferten sieh eine gleichwertige Partie, doch vereitelte der ausgezeichnete Torhüter der Nürnberger Elf alle Erfolge der_ Gäste-Elf. Nach der Pause wurde das Spiel der Nürnberger jedoch immer besser, so dass die einheimische Mannschaft durch einen hohen Sieg die ersten Punkte erringen konnte. R. St. Fussball: ISC Fürth—ITUS München 1 :4 Nach dem 14 :1-Sieg gegen die PTG Augsburg enttäuschte die Fürther Elf im fälligen Rundenspiel gegen JTUS München, obwohl diese auf ihren bewährten Mittelläufer verzichten musste. Bei besserer Leistung des Torwarts hätten allerdings die meisten Münchener Erfolge vermieden werden können. München hat den Sieg durchaus verdient. Seine eifrige und flinke Mannschaft kämpfte mit dem grösseren Siegeswillen. Schiedsrichter Lob (Nürnberg) amtierte energisch und gut. R. St. Schlesien Schild Leipzig in Breslau Am 27. Februar trat Schild Leipzig in Breslau in drei Freundschaftstreffen im Hand-.iusd Fussball gegen Mannschaften der Sportgruppe Breslau an. Im F u s s b a 1 i kämpf der 1. Mannschaften fanden sich die Leipziger schneller als die Gastgeber and konnten bis zur Halbzeit eine 1 : 0-Führung erringen. Nach dem Wechsel liefen die BresJauer jedoch zu ihrer vollen Form auf und errangen nöch einen klaren 4 : 1-Sicg. W Das Treffen der H a n d b a 11 mannsehaften verlief recht ausgeglichen. Abwechselnd gingen beide Gegner bis zum 2:2-Halbzeitstand in Führung. Schliesslich erkämpften sich die Leipziger doch noch den verdienten 6 :4-Sieg. — In einem Fraoen- Handballspiei blieben die Breslauerinnen i : 0 erfolgreich. «> Die Fussbalielf von Neisse spielte gegen Sportgruppe Breslau II und musste sich mit einem 3; 3-Unentschieden begnügen. * In den Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis siegte Nioderschlesien gegen Oberschiesien mit 8 :1 Punkten. Dul. Rheinland-Westfalen Hoher Sieg von Bochum Die im Bezirk Mittelrhein des Sportbundes mit drei Punkten vor JTV 02 Köln führende Mannschaft von Bochum kam am 27. Februar wieder zu einem hoben Sieg. Sie erwies sich ihren Krefeld er Gastgebern klar überlegen und siegte 5 :0 (1 :"0). Ein weiteres Spiel in Bonn, wo M. - G1 a d - b a c h der Gegner war, endete unentschieden. Die Bonner waren in der zweiten Halbzeit klar überlegen, kamen aber erst in letzter Minute zum Ausgleich. Weiteie Ergebnisse: Bonn TI—M.-Gladharh? Rheydt II 2:4; JTV 02 Köm 1. Jugend—Hakoah Köln 1. Jugend 2 : U J. G.