Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 8 (24.2.1938)
- Date
- 1938-02-24
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Blatt der jüdischen Trau ■Nr;«-* 24.Februar 1938 5. Beiblatt ♦ C-V.-Zeitung Seite 17 Haushalt in heissenLändern Die Küche Von Dr. Georg Pulvermacher -Unaufhörlich fliesst der Strom der Abwanderung, ferne und fernste Länder werden von unseren Brüdern und Schwestern aufgesucht, die dort den Kampf um ihre Existenz fortsetzen; müssen- Und wer von ihnen fühlt sich nicht frei von der Besorgnis, dass sein Gesundheitsrastand unter den gänzlich veränderten Lebensverhältnissen, welche ihn. erwarten, leiden, werde? Diese Besorgnis ist nicht.unbegründet, und deshalb ist es vor allem wichtig,'die Er--' nährungsweise zu beachten, um. den Körper für jedes Klima widerstandsfähig" zu machen. Ebenso wichtig aber 'wie die 'ricEtige Diät ist die sa'ch-"" gemässe Aufbewahrung und Zubereitung aller Lebensmittel. Die . Haltbarkeit der Speisen, die Zubereitung des Fleisches, die Verwendung der Vorräte ist in den üeberseeländern anders als «O0000<><>0<><><>0<>0<><><><^^ Und draussen weht ein fremder Wind Ich sitze hier und hüt' das Kind. Und draussen weht ein fremder Wind, - Singt eine fremde Melodie, Ein fremdes Lied, ich hört' es nie, — Ein Lied, Das mich nicht einbezieht. Ich sitze liier, weil sich's so traf, "Und hüte meines Kindes Schlaf. Ach, fremde Welt, ach fremdes Land, Kein Blick vertraut, kein Haus bekannt, - " Seht, seht, . '.: ' ■ Es ist schon spät, sehr spät. Es ist sdionspät, sanft, schläft das Kind, - Indes man wachend -sitzt und sinnt. Vergeht die Nacht, verweht die Zeit, Ein Tropfen fallt zur Ewigkeit, --Öibacht!..... Bald schlagt es Mitternacht Die Stadt verlischt, ■ der bunte Glan z Zerstiebt wie Spuk und Firlefanz. . Ach, Höll'enspiegel, Narretei, - Was es auch sei, ganz einerlei, Mir blieb Zu wenig, was mir lieb. Vorbei, vorbei... ich warte still Auf das, was da noch werden will. Ach Schicksalsfügung, lange Fahrt, Das Kind schläft sanft, sehr jung, so zart.. Kind, .Eind,— Noch immer weht der Wind- Lessie Sachs, St. Louis. *&00<><><>0<><><><><><><><>^ in Europa. Man soll; vor allem nur gute Zutaten verwenden, nicht haltbare Nahrungsmittel selbstverständlich schnell verbrauchen und alles, was in der Küche nötig ist. einer täglichen Kontrolle unterziehen. Unerlässli'ch ist ein Pe*roleumofen, _ da die Hitze des Herdes auch mit Holzfeuerung für die in der Küche arbeitende----Hausfrau nur kurze Zeit erträglich ist Gute Einteilung der Arbeit schont die Kraft und spart Zeit und Aerger. Deshalb sollen die Morgenstunden für alle notwendigen Arbeiten benutzt werden. Sehr wichtig für die Hausfrau ist die richtige Einrichtung der Küche. Sie sollte-nicht an.der - Windseite, sondern an der dem Hauptwinde des Jahres entgegengesetzten Seite liegen, damit der Küchengeruch schnell fortgeweht wird. Daher ist auch für guten Luftzug und grosse Fenster zu sorgen. Eine wichtige Rolle spielen die Fiiegennetze. Sie sind zweckmässig aus Messingdraht, da Eisen in der feuchtwarmen Luit leicht rostet An den Wänden sind Bretter anzubringen, auf denen alle nötigen Sachen aufgestellt werden, um die Tische möglichst frei zu halten. Die Tischfüsse müssen in mit Petroleum gefüllten Blechnäpfen stehen, damit kleine Insekten, wie Ameisen, ' nicht in die Speisen kriechen können. Der oder die Küchentische müssen in der Mitte der Küche, jedenfalls nicht an der Wand stehen. Auch der Küchenschrank muss in Petroleumnäpfen stehen. Schrank-; und Küchentüren sind zweckmässig mit. Drahtnetzen zu versehen, damit genügend Luft hinzutreten kann. Zum Abwaschen dienen am besten Wannen aus Zinn, auch Ablaufbretter für die Teller sind nicht zu vergessen. Für "die Abfälle dient eine mit Zinn ^usgeschlagene Holzkiste mit Deckel, die jeden Abend entleert werden muss. Also grösste Ordnung und Sauberkeit muss in der Küche herrschen. Für ihre Einrichtung sind die besten Materialien. zu verwenden, da alles in heissen Ländern dem Verderben ausgesetzt ist und geringwertige Sachen selten zu retten sind. Am dauerhaftesten sind verzinnte Gegenstände, galvanisierte Wanuen und Eimer, auch emaillierte Sachen, die leicht zu reinigen sind. Für Milch und süsse Speisen sind emaillierte Töpfe ~ oder Glas — am empfehlenswerten. Das schwierigste Problem ist die Aufbewahrung der Lebensmittel. Fleisch, das in den Tropen sehr schnell verdirbt, darf, falls kein Eis vorhanden ist, nicht länger als einen Tag roh aufbewahrt werden. Erst vor der Zubereitung wird es gewaschen, da die Fäulnis bei gewaschenem . Fleisch noch schneller fortschreitet Am besten wird es gut durchgebraten, mit Salz bestreut und in den Fliegenschrank gestellt Hat man viel Fleischvorrat, so muss man es einsalzen und in Essig legen, aber -immer vor der weiteren Verwendung prüfen, da die Luft überall anders ist Auch Fische halten sich in rohem Zustande nur wenige Stunden und sind ebenso wie da« Fleisch zu behandeln. Zur Aufbewahrung dienen am besten Mullbeutel, damit keine Tiere oder Insekten herankönnen. Milch darf nur mit tadellos reinem Geschirr in Berührung kommen und muss sofort abgekocht, dann aber schnell abgekühlt werden. Will man sie aufbewahren, so muss sie in gut verschlossenen Flaschen kühl aufbewahrt werden. Vor dem Gebrauch stellt man sie in heisses Wasser. Auch angebrauchte Dosenmilch ist unter Luf Ausschluss aufzubewahren. Wenn eine geöffnete Dos-? nicht in 24 Stunden verbraucht wird, müssen die beiden Ausgusslöcher nach jedesmaligem Gebrauch mit Wachs verschlossen werden. Butter ist luftig und vor Sonne geschützt aufzubewahren. Sie wird am besten in einem Porzellannapf mit Wasser, dem etwas Natron zugesetzt ist, überdeckt Schmalz und Hammelfett werden nach dem Ausschmelzen in Steintöpfen, die mit Papier umbunden werden, luftig und vor Sonne . geschützt aufbewahrt Käse wird zur Aufbewahrung reichlich mit Salz bestreut - und in ein ausgewaschenes weisses Tuch geschlagen, welches mit Wein, Bier oder Wasser befeuchtet wird. Wurst und Schinken werden in Beuteln frei, Mtig und schattig aufgehängt Bei Schimmelbildung werden sie mit einem in starkes Salzwasser getauchten Tuch abgerieben. Kuchen, Zwieback und ähnliches werden in gut. schliessenden Blechkästen, die mit Fettpäpier belegt sind, aufbewahrt Kartoffeln, die mitunter längere Zeit gehalten werden müssen, werden auf Gestellen unter gutem Luftzutritt aufbewahrt, feucht gewordene sind an der Sonne "zu trocknen. Die leeren Gestelle sind an die Sonne . zu stellen und mit Kalk zu bestreichen, da sich sonst Schimmelpilze bilden. Eier werden in gut gereinigten grossen Dosen in gelöschten Kalk gelegt, Wasser darüber geschichtet In diesem-Zustande halten sie sich drei bis vier Wochen.; . Haltbare Sachen. wie Tee, Kaffee und Hülsenfrüchte müssen in luftdicht verschliessbareu Dosen oder Glasbehältern aufbewahrt werden. Roher Kaffee wird vor dem Rösten sauber, gewaschen und an der Sonne getrocknet, der geröstete Kaffee luftdicht aufbewahrt Gebrannter Kaffee darf nicht länger als drei bis vier Tage stehen, da er an Aroma einbüsst Feucht gewordene Hülsenfrüchte sind an die Sonne zu stellen. Zweifelhaftes ist sofort zu entfernen, da es -einen Ansteckungsherd bildet Fleischlose Ernährung Von Toni Benario Für die veränderte Lebensweise im heissen Klima wird durch leichte Kleidung, leichte. . Geräte, und leichte Möbel gesorgt Alles Belastende bleibt zurück Wer aber denkt an seinen eigensten Haushalt seinen Körper? Er sollte auch alles Belastende hierlassen, um mit Schritt halten zu können er' muss auch leicht sein, elastisch und frisch. Wie werden wir ihn versorgen und ernähren im heissen Klima und ihn leicht und beweglich verfügbar haben, trotz des. Klimas? Was beschwert den Körper? Das gute Essen und das viele Trinken Welches ist „unser" Hauptnahrungsmittel? Fleisch! Fleischgerichte, gewürzt und gesalzen. das übrige ist Beilage. „Wir" essen besonders gern und viel Fleisch im Winter, denn es wärmt und macht angenehm schwer und satt Doch im Sommer lassen „Wir" es von selbst schon fast ganz fort, denn es Ist uns heiss und schwer genug. Wann sollten wir also versuchen, es ganz fortzulassen? Im monatelangen, tropischen Som m e r. ~ Fleisch enthält: 20 Prozent Ei weiss, und 75 Prozent Salze. Ei weise ist wohl lebenswichtiger Stoff zum Aufbau und für Erhaltung; aber „allzuviel ist ungesund", es überheizt! Salze in Mengen machen Durst, man trinkt viel, und zuviel Flüssigkeit schwemmt auf und beschwert Das Zuviel bereitet den Organen s c h w e r e Arbeit, denn Ei weiss wird: schwer verdaut und Flüssigkeit wird schwer ausgeschieden. Fleischfaser und Gewebe, die nicht zerkaut werden können, bleiben länger im Körper, gehen in Fäulnis über und stören oft den Verdauungsvorgang. Besonders im heissen Klima werden sie so zu Krankheitserregern. Körperlichen Störungen muss aber möglichst vorgebeugt werden, damit der Ausgewanderte allem neuem standhalten kann. Und damit kommen wir zum eigentlichen Thema: zur fleischlosen Ernährung. Erfahrungen durch praktische Mitarbeit in Familien und Gemeinschaften und als Leiterin von Kursen haben meine Einstellung bestätigt, dass nur kurze Anleitungen und Erklärungen^ genügen, den Fleischesser von der Güte und Vollwertigkeit der fleischlosen Ernährung zu überzeugen. Vollwertige Stoffe zum Aufbau und zur Erhaltung des Körpers in unserer Ernährungsweise sind: Fette Kohlehydrate (Zucker und Stärkestoffej Mineralien Vitamine Erweiss enthalten in Milch Käse Eiern Oel Butter Zucker Honig Fruchtsäften Grünen Blättern Starkfarbig. Obst Eidotter Milch Frisch. Gemüsen bes. Spinat „ Salate Zitrone Mit dem Weglassen von Fleisch sind Ei« weissüberfütterung und gleichzeitig das Z u v} e I a n S alz ausgeschaltet Genügende uns notwendige Salze sind" in allen natürlichen Nahrungsmitteln enthalten, so dass nach und nach auf das Kochsalz verzichtet werden kann und nur pflanzliche Gewürze den Speisen beigegeben werden. Somit kann, die fleischlose Ernährung zu einem Plus für den Auswanderer ebenso wie für den Hierbleibenden werden, der durch das Schächtverbot genötigt ist, sich in gleicher Weise mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Hülsenfrüchten bes. Sojabohne Grünen Gemüsen Nüsse Schokolade Linsen Kartoffeln Nudeln Reis T?ahm Fettkäse Kartoffeln Hülsenfrüchten Jungen Gemüsen Rüben Radieschen Sellerie Spargel Apfelsine Apfel Bim-e Tomate In der Zusammenstellung und in der Zubereitung liegt das wesentliche Geheimnis der guten fleischlosen Küche. DerU eb ergang zur vegetarischen Ernährung muss, der veränderten Lebensweise Rechnung tragend, verständnisvoll geleitet sein. * Zum praktischen Erlernen sind private Kurz- Kocb-Kiirse eingerichtet, in denen erfahrungsgemass, teils'für den U ebergang, teils für die> absolute Umstellung in der Ernährungsweise ausreichende Kenntnisse zu erwerben sind, die dann im eigenen- Haushalt leicht und selbständig verwertet werden könne». Mais Salze Milch Butter Ei Landschulheime in Italien M 6 r a n.-Die Schwebebahn bringt uns JO00 Meter - emnor bis m einer Höhe von 1400 Meter. Oben, auf dem V i g i I j o c h, jetzt San Vigilio^ geheisseri, umfängt uns eine wundersam weiche, leichte, klare Luft. Hier hat sich ein jüdisches Schul- und Er- Cjb» Ppj7p Uhiandstr, 43 . 32 30 77 m! iKw I U1S.U Gr. Lager, gönst Angebote vorhanden ziehnngsheim angesiedelt, das vornehmlich jüdischen Kindern aus Deutschland dient. Das Unternehmen hat sich aus bescheidenen Anfängen gedeihlich entwickelt. Die 30 Zöglinge sind nach Alter und Geschlecht, auf die zugehörigen drei Villenhäuser verteilt. Die Räume sind in Umfang und Ausstattung schlicht, doch hinreichend genug für junge Menschen, die tüchtig gemacht werden sollen für eine ernste Znkunft." Bei der beschränkten Schülerzähl bra.ucht der Unterricht nicht Klassenunterricht zu sein, sondern "er ist räch Bedarf and Können Gruppen-, z. T. sogar Individualunterricbt. •Ein anderes schönes Schulheim lernen wir in der Villa Maddalena, Landschulheim am Gardasee. in Gardone kennen. Hier leben Kinder, die entweder im Landscbolheim selbst oder in italienischen Schulen zur Reifeprüfung vorbereitet weiden. Sie haben in Italien die unbeeinträchtigte Berechtigung zum Universitätsstudium, Andere arbeiten als Lehrlinge in handwerkschaftlichen Betrieben, z. B. in einer Bäckerei, in einer Konditorei, in einer Tischlerei, " einer Schlosserei, einem elektrotechnischen Betrieb usw. Ein aussichtsreicher Beruf für Mädchen ist in Ttalien auch beispielsweise der der ■ Gymnastiklehxerin: Ausbildung hierzu erfolgt im Heim selbst mit Abschlussdiplom für Lehrberechtigung. Das Heim nimmt grosse und kleine Kinder auf ' und versorgt sie körperlich and geistig. Es Hesrt. dicht am See in herrlichster Landschaft. .Verpflegung in der Frankfurter Haushaltung»- schule 60 RM monatlich. Anmeldungen sind m richten an die Jüdische HauebaItungs~ schule Frankfurt a. M., Quinckes/tragse 2 0. Beizufügen sind: ein Gesundheit©' attest, selbstgeschriebener Lebenslauf und schon vorliegende Zeugnisse. Die 4. private Volksschule der Jüdischen Gemeinde Berlin veranstaltet am 28. Februar, 1£ bis 22 Uhr, und am 27. Februar, 10—12 und 16 bis 21 Uhr eine Aasstellung von Schälerarbeiten in der Schule Fasanenstrasse 79/80. Die Private JSdische Waldschule Grunewald, Leitung Toni Lessler. veranstaltet am Sonntag, 27. Februar, 11 bis 13 Uhr 30 Mm. und 16 bis 19 Uhr,k und- Montag, 38. Februar, 16 bis 19' Uhr, eine Zeichen- und Handfertigkeitsausstellung. Das Jüdische Kinderheim, Berlin N 54, Fehrbelline? Strasse 93, veranstaltet ab Ostern 1938 einen Kursus 7.u.r Vorbereitung auf den häuswirtscbaftlichen Beruf in Familien und Heimen. Anleitung im Grossküchen» betrieb, .Waschküche, Hausarbeit, Mitarbeit im Kinder- 1837 vjöß t©37 Ausbildung zur technischen Lehrerin Die Schulabteihmg der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und der Jüdische Frauen' bnnd teilen mit: Es ist in Aussicht genommen, April 1938 an der Jüdischen Haushaltungssc^ule, Frankfurt a. M., Quinckestrasse 20, einen einjährigen Lehrgang für technische Lehrerin n en zubeginnen. Es .können Mädchen aufgenommen werden, die hauswirtschaitlich und technisch begabt sind und eine pädagogische Ausbildung bereits erhalten haben (wissenschaftliche Lehrerinnen, Volksscbullehrerinnen, Sport- und Gymnastik-Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen) oder anderweitig nachweisen können. Ziel des Lehrganges ist die Befähigung zur Erteilung von Hauswirtschafts- und Handarbeitsunterricht an jüdischen Schulen und hauswirtschaftlichen Betrieben.. Die Kosten betragen für Schulgeld 25 RM monatlich; für Wohnung und Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a. M., Liebfranenberg 39. 1. Stock Tel. '^9288 Kerrenstofle in den altbekannt ersten Qualitäten betrieb. Dauerheim. Kochunterricht für bürgerliche Küche,- Weissnähen, Flicken, Stopfen, Erziehungslehre, Berufskande, Gesundheitsleare. Kosten '-monatlich 25 RM. Anmeldungen an die Leiterin des Heimes. Fräulein Hanna Mohr, Kinderheim, Berlin In bi, Febrbeliiner Str. 92.__ Die jüdische Winterhilfe Brsatz-SaminlerinneD für die Pfundspende Für die letzten Sammlungen der Pfundspende werden noch einige Ersatz-Sammlerinnen benötigt, hauptsächlich Charlotten bürg und im Zentrum. Meldungen erbeten an das Büro der PfundsDende der Jüdischen Winterhilfe, Berlin-Grunewald, Jagowstrasse 30. Achtung, jüdische Hauswirte Die Jüdische Winterhilfe Berlin benötigt dringend für ihr Zentrallager ca. 600 qm heile nnd trockene Boden- oder Kellerräume. Angebote anter 51 47 12 erbeten. Seelische Winterhilfe Sonnabend, 25 Februar 1938, 20.15 Uhr, in der Neuen Synagoge,- Oranienburger Str. 30, Konzert. Mitwirkende: Käte Bibo (Sopran), Lonni Brotzen (Sopran), Kurt Rahmer (Bass), Herta Reiss (Rezitation), Gustav Säbel, Paul Licbtenstern und das Orchester der Künstlerhilfe unter Leitung von Dr. Oskar Guttmann. Ansprachen; Direktor . Heinrich Stahl, Max Gundersheim. — Eintrittskarten unentgeltlich nur für Betreute der Jüdischen Winterhilfe in den Bezirksstellen: Grosse Präsidentenstrasse 3, Kleine Hamburger Strasse .12, Exerzierstrasse 30. Weissenburger Strasse 2/3, Alexanderstrasse 53. Die Eintrittskarten sind nur gültig in Verbindung mit den blauen Bewilligungsscheinen. Formschöne Büste erhält auch die stärkste Dame durch m f. jede Büste b«s. gesatia. Maßbüstenri. v 5.— an, Corselets, Hüi-^.am Lager u nach Maß.' Tel. 348215. Anna Kirschmann, Chbg.. Berliner Str. 128 Schonende Hauswescherei am Üetzensee Emm», Fandröe Ohanottenbnre Vundtsttasse 58/60. 93 54 09. WSsätmlBreirx^niti Schrankfgrt 0.26 tialbtrock 0.15, ganr trock.0.18 Baas-, Lsiö-Bnfl Gewitfitswasöie Heiümang&l, Handfuehverleih 25 85 48 Bamberger Str. 7 Lieferung und Abholung .frei Hau» Alfred Schmidt, M. d. J. Ö. JtodetehMe Ruth 'Magnus Halensee, Joachim-Fr:edrich-Strafle49 Telefon. 3712 50 Umarbeitungen gut ü. preiswert. Teppichreinigung Kunststopfen - Enlanlslercn ' Spezial.. Orient -Teppich» Fr* Fritz vorm. Vacque gsrllnN018. Lands beroe'-Str. i»5/26 53463v _ MAS SAG E «_ IHeilgymnastik i Ann«e Cohn, staatl. gepr (ausgebildet — in Klinik Dr. Engel), Wlö: 020836.- H ein mang ei Forst Pfnnd-wäschs ab 10 Pfund 28 Pfg Reinickendorfer StraOe 36 46 62 27 liiililiililllll üiüimiii Verciiromungen billig! SÄ 0 3S, blankeGabeln 0.28, EssI.O,28.TeeI. 0,18. a. Wanscb Abholg. Äussern. Rückude. fr. 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