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Central-Verein-Zeitung · 1938-02-24 · 8 (24.2.1938) · page 15

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
8 (24.2.1938)
Date
1938-02-24
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 8 4. Beiblatt Palästina-Ilm Achats der C.-V.-Zeitnni Seite 15 . 4. Februar 1938 Grosse und kleine Politik Von unserem ^-Palästina-Berichterstatter TEL-AVIV. den 15. Februar. Drei wichtige und authentische Aeusserungen zur jüdischen Außenpolitik haben nach einem qualvoll-langen Schweigen der Zentralinstanzen, das den seelischen Druck dieser „Uebergangszeif noch verschärfte, das Dunkel ein wenig gelichtet: Die beiden Reden Dr. W o i z m a n n s vor seiner Abreise nach London — die eine vor dem Vaad Le'umi in Jerusalem, die andere vor einer grossen Versammlung geladenen Publikums in Tel-Aviv — und der Schekel-Aufruf der zionistischen Exekutive. Der Vaad Le'umi — dessen Rahmen, parleimässis gesehen, weiter gespannt i.«t als der Rahmen der Jewjsh Asency — ergänzt durch die führenden Persönlichkeiten der Exekutive und die Häupter der jüdischen Organisationen, Städte und Landgemeinden, fasste einstimmig eine Entschließung, in der er die Verantwortung des jüdischen Palästina gegenüber den notleidenden Massen der Diaspora unterstreicht und sich elmekfe Kiffer & i ETZ S einmütig hinter die Politik Dr. Weizmanns und seiner Mitarbeiter stellt. Weizmann benutzte diese Gelegenheit, um an die englische Adresse ernste und gewichtige Worte zu richten, in denen er die Bedeutung der jüdischen Bevölkerung Palästinas für jede politische Entscheidung folgendermassen unterstrich: England mache einen schweren Fehler, wenn es nicht berücksichtigt, dass es in diesem Laude fast eine halbe .Million Juden gibt, weiche nicht nur die Kraft haben, zu produzieren und aufzubauen, sondern auch die Kraft, sich jeder Neuregelung der politischen Verhältnisse, die gegen ihren Willen geschieht, zu widersetzen. Es sei undenkbar, so erklärte er weiter, dass Grossbritannien das feierliche Uebereinkommerj mit den .luden, da? in einem Augenblick zustande gekommen sei, in dem das Empire in Gefahr war, brechen werde. Bei der Massenversammlung in Tel-Aviv betonte Weizmann wiederum, ^'ie bedauerlich die durch das Weissbucb eingetretene Verzögerung der weiteren politischen Massnahmen sei. Er richtete einen Appell an die Juden, einig zu sein, bekannte sich m einem verbesserten Peel-Plan und sprach von einer „Zeit, über die die Geschichte einmal richten werde''"'. Gemeinsam ist diesen Kundgebungen — einschliesslich des Schekel-Aufrafs der Exekutive — der sehr ernste Unierton. Trotzdem besteht, zum mindesten für den palästinensischen Hörer und Leser, ein gewisser Unterschied zwischen den persönlichen Aeusserungen des verantwortlichen Leiters der jüdischen Palästina-Politik vor dem palästinensischen Judentum und dem Kollektiv-Appell der gesamten Exekutive an das Welt- Judentum. Sehon im Druck wirkte Weizmanns Rede um eine Nuance zuversichtlicher als die Erklärung der Exekutive, und wenn man ihn selber in der grossen überfüllten Konzerthalle von Tel- Aviv, umrauscht von stürmischen Kundgebungen des Vertrauens, hören konnte, verstärkte sich dieser Eindruck. Weizmanns Rede war keineswegs optimistisch, eher das Gegenteil davon. Aber man hatte den Eindruck, dass die Dinge nach langer Erstarrung wieder mehr in Fluss kommen, entwicklungsfähig und beeinflussbar sind. Auch Ormsby- Gores letzte Unterhauserklärung, in der er sich erneut zu den Grundzügen des Peel-Planes bekannte, Erklärungen über die nach dem 1. April in Kraft tretende Eimvanderungsouote allerdings ablehnte, zerstreute wenigstens die Befürchtung, dass in London schon eine endgültige Entscheidung zuungunsten der Juden gefallen sei. Jetzt ist Weizmann nach, einer Abwesenheit von mehreren Monaten in London eingetroffen, wo sein Stellvertreter in der Leitung der Agency, das Haupt der Palästina- Exekutive, Ben- Gurion, bereits seit einiger Zeit weilt. Man muss in dieser kritischen und entscheidungsreichen Periode seiner Londoner Wirksamkeit mit besonderer Spannung entgegensehen. Es ist die gemeinsame Hoffnung aller innerhalb und ausserhalb des Landes, dass den zuversichtlichen Worten, mit denen er von Palästina schied. Erfüllung zuteil werde: „Ich hoffe, ihnen nach meiner Rückkehr berichten zu können, dass nunmehr für Palästina eine Periode des Friedens und der verstärkten Arbeit beginnt." x Die Wahlen zum Gemeinderat vou Jerusalem gaben nach langer Zeit wieder eine Gelegenheit, den Einfluss der verschiedenen politischen Strömungen im Jischuw festzustellen. Der Gemeinderat (Vaad he Kehilla) ist die Religionsgemeinde — aber nicht die Stadtverwaltung — die aber laut Gesetz auch gewisse sozialpolitische, juristische und kulturelle Funktionen weltlicher Art haben. Die Wahlbeteiligung betrug nur 29 Prozent, nicht nur eine Folge politischer Lauheit, sondern auch dreier anderer Momente: Im Vordergrund stehen z. Z. die Probleme der Aussen- und Wirtschaftspolitik, mit denen gerade dieses Gremium nichts zu tun hat. Ferner ist diese Behörde, wohl infolge der viel angefochtenen Amtsführung des alten Gemeinderats, ziemlich unpopulär, und schliesslich herschte am Wahltag ein schwerer Regen- Sturm. Die Zahl der abgegebenen Stimmen bat sich gegenüber der letzten Wahl im Jahre 1931 auf beinahe 10 000, also'fast das Doppelte, erhöht. Die Arbeiterpartei wird mit unverändert 10 von 31 Mandaten wieder die siärkste Fraktion bilden. Die Revisionisten verloren drei Mandate und erhielten zusammen mit der verbündeten Volkspartei nur fünf Sitze: ihr Anteil an der Zahl der abgegebenen Stimmen ist noch stärker, nämlich von 2"> auf 19 Prozent, £esnnken. Als neue Gruppe trat die [Titachdulh Olej Germania auf den Plan, die für ihre gemeinsam mit der Wizo aufgestellte Liste drei Mandate gewinnen konnte. Allgemein herrscht in der Wählerschaft eine starke la.ndsmannscbaftliche Zersplitterung; namentlich die jüdischen Einwanderer aus den Ländern des Orients Bucharen, Perser, Jemiten, Kurden usw. — haben zum grossen Teil eigene Listen aufgestellt. * Nach einer ungewöhnlich langen Regen- und Sturmperiode, w-elche die Erntearbeiten in den Pardessin und die Verlade-Arbeiten in den Häfen von Jaffa und Tel-Aviv stillegte, ist jetzt wieder normales Wetter eingetreten. Zwei erfreuliche Rekorde wurden erzielt: Der Hafen von Tel-Aviv erreichte unmittelbar nach der Wiederaufnahme des Betriebes mit Mehrschichten-Arbeit die höchste Tagesleistung seit seinem Bestehen, und — ein wohl erfreulicherer und noch wichtigerer Rekord: Die Zitruspreise, deren Entwicklung in letzter Zeit zu Besorgnissen Anlass gegeben hatte, erreichten auf dem englischen Markt eine Rekordhöhe, auf der sie sich schon einige Tage, wenn auch unter Schwankungen, behaupten. Zum Teil dürfte diese Entwicklung, welche die Lage der Landwirtschaft entscheidend verbessern kann, durch die gesetzliche Neuregelung und Beschränkung der Grapefruit-Ausfuhr hervorgerufen sein. tesker Vorfall mit tragischem Ausgang hervorgehoben, der die Oeffentlichkeit Palästinas tagelang in Spannung hielt. In einem arabischen - Dorf wurde die ganze Polizeistation von einer arabischen Freischar ausgehoben. Die Besatzung, acht arabische Hilfspolizisten und ein arabischer Korporal, wurden als Gefangene fortgeführt. Während die Hilfspolizisten wieder freigelassen - wurden, blieb der Korporal verschwunden, bis dann nach einigen Tagen sein Tod und seine Beisetzung in Safed gemeldet wurde. Aber zwischendurch tauchte auch das Gerücht auf, dass er sich zwar bei der bewaffneten Bande in den Hügeln, aber am Leben befinde. Einwandfrei wurde jedenfalls festgestellt, dass dieser Korporal während der Unruhen von 1929 wegen Ermordung eiues jüdischen Rechtsanwalts zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt, aber später begnadigt, und auch später in den Polizeidienst aufgenommen worden war. Die Regierung bzw. das militärische Oberkommando erkannte richtig, dass ein solcher Vorfall die Staatsautorität geiahrden müsse. Mit starken Machtmitteln, sogar unter Verwendung von Fliegerbomben, wurde die Bande gestellt und in mehrtägigen Kämpfen, bei deneu vierzig Araber den Tod fanden, nahezu aufgerieben. Auch auf englischer Seite waren zwei Gefallene zu beklagen. Es ist verständlich, dass infolge solcher und ähnlicher Vorfälle die Kritik am Sicherheitsdienst, die unter dem Eindruck der umfassenden Massnahmen und Erfolge der Regierung ziemlich verstummt war, wieder aufgelebt ist. Mit besonderer Verwunderung wird festgestellt, dass sich die Ueberfälle gerade an den Stellen wiederholten, die den Behörden seit beinahe zwei Jahren als Schlupfwinkel der Mörder bekannt sind. Man fragt sich, wie dies alles möglich sei, obwohl drei erste Fachleute des britischen Kolonialdiensfes schon seit Wochen an der Verbesserung des Sicherheitswesens arbeiten. Mit Unruhe wird auch eine Teudenz zur Ausschaltung der Juden aus dem Sicherheitsdienst festgestellt. Wo neue Wachtruppen eingerichtet wurden, hat mau selbst bereitstehende jüdische Kräfte nicht berücksichtigt und das palästinensische Kontingent nur aus der arabischen Bevölkerung rekrutiert. Seit einiger Zeit ist. mit besserem Erfolg, eine verstärkte Ueberwachung durch englische Polizisten und Soldaten eingeführt worden, wobei namentlich getarnte Panzerwagen, die äusserlich wie gewöhnliche Omnibusse oder Lastautos aussehen, "ingeserzt worden. Die alte Forderung nach Bewaffnung der jüdischen Ueberland-Chaufteure wurde dagegen noch immer nicht bewilligt. Trotz aller traurigen Einzelfälle muss 'aber immer wieder betont werden, dass sowohl der Tjeberlandverkehr wie das sonstige Leben im jüdischen Palästina ihren völlig normalen Gang weitergehen. * In Akko wurde ein Attentat auf den britischen Polizeiaffizier H. D. Grant noch rechtzeitig unterbunden. Als der Offizier auf das Gefängnis in Akko zuschritt, zog ein Araber auf der Strasse einen geladenen Revolver und zielte auf ihn. Bevor er schiessen konnte, wurde er jedoch von Polizisten entwaffnet und verhaftet. Bei der Verhandlung vor dem Militärgericht in Haifa, die zwei Tage nach dem Ueberfall stattfand, wurde festgestellt, dass die Tat im Zusammenhang mit der Hinrichtung des arabischen Terroristenführers ' Hussein Älrab steht. (Palcor) Unruhe und Unsicherheit Die Sicherheitsverhältnisse im Lande haben sich in den letzten Wochen wieder verschlechtert. Insbesondere in Jerusalem und auf der Autostrasse Jerusalem—Tel-Aviv erfolgten zahlreiche Ueberfälle, die auch zahlreiche Todesopfer kosteten. In einzelnen Teilen des Landes, so bei Nablus, Tulkerem und Dschenin kam es zu grösseren Schiessereien und teilweise zu regelrechten Gefechten. Unter allen diesen Ereignissen sei ein gro- Presseschau Die englische Zeitschrift..,E conprais t" betrachtet die Ziffern der palästinensischen Handelsbilanz, die für die ersten^ll Monate des Jahres 1937 vorliegen und ein zusammenfassendes Urteil erlauben, mit einer gewissen Besorgnis. Einfuhr Ausfuhr in «£ (Jan.—Nov.) 1935 .... 16382771 3 709 916 1936 .... 12494912 2762447 1937 .... 14625418 4972475 Die Betrachtungen, die der „Economiäf an diese Ziffern knüpft, werden dadurch ausgelöst, dass der gewaltigen Ausfuhrlücke von 9 Millionen Pfund kein nennenswerter „unsichtbarer*' Export gegenübersteht, der dazu dienen Die ersten Passagiere in Tel-Aviv Die erste Landung von Passagieren im Hafen von Tel-Aviv steht unmittelbar bevor. Am 23. Februar soll das jüdische Schiff ..Harzion" anlegen und Touristen und zurückkehrende palästinensische Einwohner ausschiffen. Zahlreiche Vorbereitungen für Festlichkeiten sind im Gange. Die ..Harzion" wird voraussichtlich bei ihrer Einfahrt in den Hafen von drei jüdischen Flugzeugen eskortiert werden. Die Herren U s s i s c h k in, S h e r - t o k , G r ü n b a u m , R o k a c h , H o o f i e n , und Remez werden Ansprachen halten. Sir Arthur Waurhope wird den Landungssteg mit einem Goldenen Schlüssel öffnen, der ihm dann zur Erinnerung an diesen Tag überreicht Brieimarten-FalBdi fey'feSyy^f-nTÄKiS werden wird. Es wird erwartet, dass Sir Arthur "Wauchope ebenfalls eine Ansprache hält. Für den 24. Februar wird ein Kindertag organisiert, an dem alle jüdischen Schulkinder in Palästina das Ereignis der ersten Landung von Passagieren im Hafen von Tel-Aviv feiern werden. Im Hinblick auf das grosse Ereignis veröffentlicht die Jewisch Agency eine Erklärung, in der sie die Diaspora zur Teilnahme an dem grossen Festtag auffordert und ausführt, dass der erste jüdische Hafen in der ersten jüdischen Stadt die Oeffnung der Tore von Zion für den Eintritt der jüdischen Einwanderer bedeute. Die arabischen Hafenarbeiter von Jaffa haben gegen die Landung von Passagieren protestiert, da durch diesen Schritt dem Hafen von Jaffa in offizieller Weise die Landung jüdischer Einwanderer entzogen werde. Der Direktor des Jai'faer Hafens, Mr. L. K. Pope, erklärte, dass alle Vorbereitungen für die Landung von Passagieren in Tel-Aviv amtlich beschlossen und unabänderlich seien. (Palcor) köunle. sie zu stopfen: Der beunnihigeuden Passivität der Handelsbilanz entspricht kein ausreichender Aktivposten der Zahlungsbilanz. Manche Einwanderer besitzen zwar ausländisches Kapital, aber deo hieraus fliessenden Einkünften stehen in gleichem, wenn nicht grösserem Umfange die Zinsen und Dividenden gegenüber, die von den wenigen grösseren Kapitalsgesellscharten des Landes an das Ausland zu zahlen sind. Ebensowenig reichen nach einer Untersuchung des Statistischen Büros die Einkünfte aus dem Touristenverkehr zur Deckung des Passivsaldos aus. Die Spenden für soziale und religiöse Zwecke, die früher noch eine grössere Rolle spielten, betrugen 1935 1.4 Millionen Pfund. Bei diesem Bilanzposten lässt sich vielfach" bereits eine entgegengesetzte Tendenz nachweisen, insofern, als Unterstützungen nicht selten an ausländische Angehörige gezahlt werden und somit die Zahlungsbilanz belasten. Die Ueberweisungen von nach Amerika ausgewanderten Arabern sind mit dem Nachlassen der arabischen Einwanderung nach Amerika ebenfalls erheblich gesunken." Dagegen erschien im Zusammenhang mit den politischen Unruhen ein neuer Faktor auf der Aktivseite der palästinensischen Zahlungsbilanz in Gestalt der Einnahmen, die der Wirtschaft de^ Landes durch die Beträge zufliessen, die direkt oder mittelbar von britischen Truppen ausgegeben werden. Der „Economist" schätzt diese Beträge auf eine Million Pfund. Die Summe aller Ziffern, die sich auf der Aktivseite der Zahlungsbilanz befinden, reichen auch unter Berücksichtigung der von den Einwanderern eingeführten Beträge bei weitem nicht aus, um den Debetsaldo der Handelsbilanz auszugleichen. Im Jahre 1935 gelang dieser Ausgleich nur zu zirka 30 Prozent, so dass noch ein offener Rest von 8 Millionen Pfund verblieb. Die Wirtschaft des Landes bietet somit das unbefriedigende Bild eines über seine Verhältnisse lebenden Landes. K. H. Einzelhandel im Bleich ALLENSTEIN BRESLAU ESSEN FRANKFURT A. M. ^Kaufhaus L HirschfeldS [ Das Haus der guten Qualitäten <^&eiefitJtaC Neue Schweidnitzer Strasse 5 Uhren ✓ Juwelen / Silber I^RLUaMpl EMMA BLUM REINECKSTRASSE 3 Wäsche, Wollwaren, Strümpfe V J ALTENBURG Salt 1892 bekanntes Fachgeschäft für SädEns^-Wo£&%%rrenstoffe ll^lll^^^^aBB»»W J ^^^-fflrf«fl»«lffli«gMiH J r Kauf lw M. 1S. Cölln 1 Immer iühtend J Mmmt Die gute Bezugsquelle jaffiKUSS ■ KAHNS5| hsnni ANNABERG V/V>\>v v^V^v^ ^^.^^.^^^ CASTROP /§ 'Pckukkcius M»Jmmse§t la r~I b £ 2TH=«"2TpS3323 FREI BU RG i. B. aaX)OvvwOvOWva/wvv^ uacobyii>!>.BerRliaril CSiaskel Spezialhaus f. Damenkleidung <SCtf*Vs*sjss>*r^sf>>f^^ Erwege Einheitspreis G. m. b. H. Centrai-Kaufhaus G. m. b. H. 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