Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-09-10 · 37 (10.9.1936) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
37 (10.9.1936)
Date
1936-09-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2277379-2278137-2278174--11152-2291343
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

3. Paläs4iiia-lTinscliaii der C.-V.-Zeitiiitg ’"e Amtliche Darstellung der Palästinaunruhen teln auf sie ausgettht wird. Dennoch liofft die Regierung weiter,-dass es, nachdem diejenigen-, die den Frieden .Palästinas stören, zu de- Einsicht Die bedeutsamen englischen Entscheidungen .. zur Lage in Palästina, über die - wir auch im Hauptblatt dieser Zeitung berichten, sind in .einem Schriftstück, das der . Kolon Benin i n i s t e r soeben' herausgegeben bah' eingehend ..begründet, worden. Es hat folgenden . ■ .Wortlaut: .. , ' Im. April d5J. brachen in1 Palästina Unruhen; aus,, die nach schnell unterdrückten .Ausschreibungen in .Jaffa umi-;uwler-\värls_d.ie._Forin eines von einem Komitee arabischer Notabein erklärten Generalstreiks ausgesprochen politischen Charakters für Ziele annahmen, die. mit dem Mandat unvereinbar sind und durch Methoden angestrebt werden, die eine direkte Herausforderung an die verfassungsmässige Gewalt darstellt. In grossem Umfang wurden Mordtaten und andere Ausschreitungen durch Banden bewaffneter Terroristen verübt. Ausser Angriffen. in denen englische Soldaten, Flieger und ■Polizisten sowie viele Araber und'Juden ihr Leben verloren haben, gehörten zu der Tätigkeit . dieser bewaffneten Banden: wiederholte Versuche. die Verkehrsmittel zu desorganisieren, .das .Durchschneiden von Telegraphen- und . TelephorKlrühten, Anschläge, die zur Entgleisung von Zügen führten, und - Versuche, die Benutzung der Stressen zum Verkehr zu verhindern. Erheblicher Sachschaden wurde angerichtet und hat das Wirtschaftsleben des Landes ' schwer beeinträchtigt: einige Versuche wurden unternommen, die Oelleitung zwischen Haifa und dem Irak zu beschädigen-und in Brand zu stecken; Ein wesentliches Ergebnis des Streiks luweüer Ludwig Steinmetz Nürnberger Str 56 (neben Woolworthl war die tatsächliche Sperre des Hafens von Jaffa, während der Hafen von Haifa glücklicherweise bisher wenig berührt worden Ist. Von der Palästinaverwaltung wurden sofort ' aktive Schritte zum Schutz von Lehen und Eigentum und zur Unterdrückung der Unruhen unternommen; in den auf den Ausbruch der Unruhen folgenden Monaten ist die palästinensische Besatzung erheblich verstärkt -worden. Aber trotz der von den englischen Behörden mit voller Zustimmung der Regierung Sr. Majestät, deren Hauptsorge es war, den Frieden zwischen den verschiedenen Gemeinschaften in Palästina durch mit möglichst wenig Leiden und Verlust von Menschenleben verbundenen Massnahmen wiederherzustellen,, geübten Nachsicht, wurde der politische Streik, begleitet von Ausschreitungen und Guerillakrieg, fortgeführt. Umfassende Einschüchterung wurde von den an der . Fortdauer dieser Unruhen Schuldigen zu dem Zweck angewandt, zumindest die passive Mitarbeit der gesamten arabischen Bevölkerung zu erzwingen. Kurz, die entstandene Situation ist eine direkte Herausforderung für die Autorität der Britischen Regierung in Palästina., Am 18. Mai gab der damalige Minister für , die Kolonien im Unterhaus bekannt, dass die Regierung Sr. Majestät beschlosesn habe, dass es wünschenswert sei, eine, unifasesnde Untersuchung an- Ort und Stelle' durchzuführen, dass aber der erste Schritt die Wieder-, he t s t e 11 u n g von R u h e und Ordnung, sein -muss e; und dass es die Absicht der Regierung sei, nach Wiederherstellung der Ordnung Sr. Majestät die Einsetzung einer Kgl. Kommission zu empfehlen, die, ohne die grundlegenden Bestimmungen des Mandats in Frage zu stellen, die Ursache der Unruhe und alle angeblichen Beschwerden von Arabern oder Juden untersuchen solle. Am 29. Juli wurden die Zusammensetzung der Königlichen Kommission und ihre Berichtspunkte bekanntgegeben. Diese sind’die folgenden: Die tieferen Ursachen der in Palästina Mitte April ausgebrochenen Unruhen festzustellen, zu untersuchen, in welcher Weise das Palästinamandat in bezug auf * die Verpflichtungen der Mandatarmacht gegenüber den Arabern und-den " Juden durchgeführt wird, und festzustellen, ob auf Grund richtiger Auslegung der Mandatsbestimmungen Araber oder Juden gerechtfertigte Beschwerden wegen der Art haben, .in der das Mandat durchgeführt wurde oder wird; und, falls die Kommission der Ueberzeugung ist, , dass irgendwelche dieser Beschwerden begründet sind, .Vorschläge, für ihre Beseitigung Und die Verhinderung ihrer Wiederholung zu .machen. . Die Königliche Kommission wird ihre Pflichten zu dem frühestmöglichen Zeitpunkt übernehmen, aber, wie bereits erklärt Wurde, die Ordnung muss in Palästina wiederhergestellt sein, bevor die Kommission ihre Untersuchung dort beginnt. Das .ist eine wesentliche Bedingung, um es ihr zu ermöglichen, ihre Pflichten wirksam zu erfüllen. Unglücklicherweise aber haben die arabischen Führer den Standpunkt eingenommen, dass sie Bpn sirpik nicht beenden wollen, bevor nicht die """. englische Regierung ' gründlepnd^-^AeirdertmgeBihrer Politik in bezug auf Palästina vorgenommen hat: ungeachtet der Bekanntgabe der Zusammensetzung.unddes Aufgabenkreises der königlichen •.Kommission hatder Streik» begleitet-, von Ausschreitungen verschiedenen Intensilät'sgra'des. in - vielen Jeden dds Landes foftgedäum Alle Bemühungen, eine vernim-ft+ge-Gesmnung -'der Am •passungherbeizuführen' Kind bisher misslungen. Woldgesinnte, .arabische’Herrscher und Persönlichkeiten der Nachbarländer haben von Zeit zu Zeit ihre. Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, ihren Einfluss zu •Versöhnungsversuchen geltend zu machen. Der König von Saudi-Ara- . bien hat seine Dienste zu einvernehndichetn Vorgehen mit anderen arabischen Herrschern, falls diese für eine Mitwirkung gewonnen werden könnten, angeboten. Bedauerlicherweise blieben die Verhältnisse derart, dass es nicht möglich war, mit , diesen 1- Mitteln erfolgreich.. weiterzükömmen. Auch von Seiner Hoheit, dom Emir von Transjordanien, ist ein vom öffentlichen Verantwortungsbewusstsein getragener Versuch unternommen worden, der sich gleichfalls als fruchtlos erwies. Eine weitere Initiative in gleicher Richtung wurde in letzter Zeit von General N u ri Pasch a es Said, dem Aussenndidster des Irak, unternommen. Langwierige Besprechungen zwischen ihm und den palästinensisch-arabischen -Führern haben zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt, denn am 31. August er!iessen die ■palästinensisch-arabischen Führer ein Manifest, in dem sie erklären, dass sie den Streik fortsetzen würden, bis ihre Ziele erreicht sind. : Trotz der Intervention General Nuri Paschas dauerten Unruhen und andere Fälle schwerer Unordnung .unvermindert fort; nach sorgfältiger . Prüfung der gesamten Lage ist die Regierung SeinerMajestät zu der Ueberzeugung gekommen, dass die Kampagne rler Gewalt und Gewaltandrohung, durch die die arabischen Führer die „ Politik der Regierung Seiner Majestät zu beeinflussen versuchen, nicht länger geduldet, werden kann, und das« jetzt schnellere und wirksamere Massnahmen getroffen werden müssen, um den gegenwärtigen Zustand der Unordnung mit möglichst geringer Verzögerung zu einem Ende zu bringen: Im Hinblick auf dieses Ziel wurde es als wesentlich erachtet, weitere bedeutende Verstärkungen nach Palästina zu schicken. Es wird darum eine weitere Truppendivision dorthin gesandt. Mit Rücksicht auf die Grösse. der Verstärkung und der damit verbundenen zusätzlichen Verantwortlichkeiten ist beschlossen worden, dass das militärische Oberkommando in den» Lande einem Generalleutnant an vertraut wird. Der für das Kommando aiisgewälilte Offizier ist Generalleutnant J. G. Dill, ehemaliger Generaldirektor für militärische Operationen und Verbindnngsdienst im Kriegsministermm. Die Regierung Sr. Majestät bedauert tief, -dass solche Entscheidungen ihr aufgezwungen wurden. England hat das Palästinamandat auf Grund von Bestimmungen angenommen, ■ die Verantwortung für die WnhlfahrLaller Teile der palästinensischen Bevölkerung in sich echliessen. Sie erachtet diese Verantwortung als eine Vertrauensaufgabe, die sie . ohne andere Wald -zu erfüllen hat. ln diesem Zusammenhang ist es passend, daran zu erinnern, dass die Ständige Mandatskommission in ihrem . 1930 dem VölkerhundsraLerstatteten-'Bericht erklärt hat, dass nach ihrer Ansicht durch die folgenden beiden Feststellungen genau ausgedrückt wird, was nach ihrer .-Auffassung das Wesen des Palästinamandats'ist: 1., dass die in dem Paläst i na M-» rndat niedergelegten Verpflichtungen in bezug auf die beiden B e v ö 1 k e r u ng s t ei 1 e v o n g 1 e i c h e m Gewicht sind; und 2. dass die beiden der Mandatar-1 macht a u f erlegten Verpflichtunsen in keiner Weise miteinanderunvereinbar sind. Die Regierung Sr. Majestät befindet sich in/ voller Uebereinstimmnng mit dem Sinn dieser Aeusserüng'ln. Genfund es ist ihr ernster Wunsch, ' ' eine Politik unparteiischer Gerechtigkeit gegenüber Arabern und Juden durchzuführeh und für den Frieden -und Fortschritt eines Landes zu arbeiten, das beiden Volksstämmen so besonders teuer ist. Es war das ständige Ziel der englischen Politik, die Beziehungen der Freundschaft und des Zutrauens zu den mohammedanischen Völkern zu sichern und. aufrecht zu erhalten. Schon aus diesem Grunde, von allen anderen abgesehen, hätte sie gewünscht, mit allen möglichen Mitteln das Vorgehen zu vermeiden,’ das ihr jetzt aufgenötigt =wurde. Aber keine Regierung kann es Druck mit ungesetzlichen Mitgebrach! sein werden.-dass ihr jetziges Vorgehen gegen die wahren Interessenaller- 1 mle -der"Bevölkerung und des ganzen Es gerichtet '-ist. lind dass die Maiulatarregierung. . ent >-.•■:■! lossenist.- ■ihr? IferrsC.ha'fi'' iiiit 'Unparteilichkeit iin'd.üe.rei'htlg'ketU-auszn.vib'en,. der;-1\gl. Koiii-ni s.Mon Heilerer und fried'idierer Beziehungen zwischen allen .Beteiligten zu machen. Die Regierung Sr.- , .Majestät ist'üherzeugh dass sieh diese Ziele er-, reichen lassem innerhalb des Rahmens des Mandats, das sie nicht äu-fzugeben beabsichtigt. -Es istdie ■zuversichtliche .'Hoffnung' der Rer , gierung, Sr.. Majestät..dass die Kgld Kijmm'issiort;'- '..Empfehlwngen. niachen .wird, die es der Regierung t-em ’ whrd.’ nacn Pakistan zu g hmi, uni f-eü/udes Zw -„feit, uu! steilem, oh 'es ■berecht igte . 'VtescliweriiV'iig öder IV- -'e'ü' Ende zu . nur Türchtiingeu wegen ' der Zukunftauf -Seiten .der' sehen MissymMän;;' \ Araber., oder i Juden1 gibt und Verschlage', zu' ihrer ..fünf Monate ein. . Beseitigung iin Hiliblickauf.'die Hersp-lliuVgherz-' wef.leiWkauii. jle.i Fürr-ii 'ngU'Ti hdtion-, Vom 2. - 8. September Die Oelleitung der Irak-lVInd-umgese!!- scliaft ist abermals bei Kamra im Rm.-mm-Gehiet durch einen Sprengstoffniischlag ee.-ebadigt worden. Das ausströmende Gel wurde m Brand gesteckt. Bei \alnnin kam es zu einem '/.usariimenstoss. bei dem. zwei Araber getötet mul vier verwundetwurden. — Ein Militärkraf.twagen -stiess nuf d-r 'Strasse Jerusalem Nabln.-- auf eine Mine. Zwei SoldateiUwurden schwer verwundet. Als die Explosion erfolgte, eml'Hiete eine Arnborba-mle aus dem Hinterhalt das Feuer, das vom Militär erwidert wurde. Fan jüdisches Parkhauslvi Revhowot und ein' arabischer - Schuppen bei Ramie wurden .„ieder-ebranut. — Bei A n a h t a, in den Bergen bei TulUen-in, kam es 'zu einem'' schwere» .Gefecht' zwischen ■ englischen Truppen und .einer ln. Ins 5» Mann starken arabischen Bande. Das G-f-ciit wurde damit eröffnet, dass Truppen hm Bala von Arabern beschossen wurden. Das Militär erwidertedas Feuer und sandte eine Patrouille aus, die Verstärkungen -lieranlioh-n sollte. ,Inzwischen trafen mehrere Flugzeuge ein. die sich an dein Kampf beteiligten. Ein Flu-znig-wurde getroffen und musste niedi rgelmu. per Fli-geroffizier.- Hunter und der l!ed>omnig.siiiann des Masehinengewhrswurden getötet, das Flugzeug verbrannte. Ausserdem i.-t ein Korporal des zweite,, Bataillonsdes. Einroln-liire-Regiments gefallen, zwei Offiziere •und zwei Soldaten wur den verwundet. Auf seiten der -arabische» Rebellen sind IG Mann gefallen. Im weitere,, Verlauf iles -Gefechts sind noch zwanzig Soldaten verwundet und zwei weitere Flugzeuge angeschossen worden. Es ist das erstemal, dass arabische Banditen Flugzeuge zur Landung gezwungen haben; Safed sowie die Siedlungen Bet Alfa und llaozar sind heftig aus verborgenen. Schützennestern beschossen worden. In das Truppenlager hei Safed wurde eine Bombe geworfen, die jedoch keinen Schaden anrichteie. — Die Telephonleitungen zwischen den Kolonien Bet Alfa,' Natania, Raniat lläkowesch und llaozar . sind durchschnitten worden.-— ln eine jüdische Gerberei in der ■■Jerusalemer Vorstadt Givat Schaul wurde eine Bombe geschleudert. Durch den bei der Explosion entstandenen Brand wurde die Gerberei.-..vollständig vernichtet. — Ein jüdischer Autobus’ ist auf der Fahrt-durch Ramie mit Steine,, beworfen worden. Einer der Insassen, Mosche Bejarski, wurde durch einen Steiinvurf verletzt und mu=sfe in das lladassa-Krankentiaus m Tel Aviv gebracht werden. Auch bei .Figur-sind dm von und u.icli Haifa . fahrenden Autobusse heftig äuge-'rd'iu worden. — Bei Kalkille entglei-de ein Gul-rzug mitzwei . 1 .okoiuotivmi. Ein l.okomokivHillrer wurde gelotet, zwei Heizer schwer verletzt.’ ferner sind ein Felda! geh,tot -und zwei Fohlet,'» und zwei Matrosen verwundet worden.' Die Entführen. Bei Am Wer,-d wurden ITkm/.une.mi auf einem Gebiet \ on l’.ii. Dnnam aii-m--n»i-t: Mu dem Tel .Aviv.',- Viert,-! Tiferet Israel wurden drei Baracken, bei.. Ri-ehon le /.ion ein Päckselmppeii niodergel,rannt. F'eni-r ist eo, I' d der , lieg ienmg-w a Iduueen ah dem Karmeiabhang einem Brand zum t'pi-'r gefallen.• .In. i’oria bei Kmueret i--t ein .jüdisches Haus nieder-' gebrannt worden. - - , In 'der Niili,• von Nablus leiben . arabisch,v. ■Barnim, englischen Truppm, ein'blutiges G..-f,-,-lit' geliefert.' Die Arah-l' haMe,, eM) Militärlager -ange -'rdteii, I.!„■ gl re /.ah! Von Arabern mf. .in dem Kampf' gefallen; . .... da- Kmg- David Hole, i„ ,!er.i-a|em und andere Gebäude sind Bomb-',, geschhui,.l,-rl worden. Fs wn.de’ - mir llllbe,teilte,ider Schaden an-rm eiltet Wiederhol:,' X'eiMuehe vmi Ar.fl,ein. Tel Aviv von der See her a II zu g re I! e n. wurden dm eh Banden w urden von' einem l-iu-'/.-im entdeckt, als sie hiTrolrch' "'Stellungen in .de,, B--r-;en von Naldiis lierrielile|e,i. Sie wurden von, l'jugz mg aus lieseliossen. Die A rat,er verloren!neiJ.,’-i acht Man». Ein.,heftige,- Nachtangriff a-uf V>s . /imia ist von Trup'iien ahge-clilagen werde,,, ln 'Naldns wurde ■ in von ,-ng i-t-elmn Soldaten voll besetztes Kino geschossen. Es wurde eskortierte,- Transport vm, einen, Ham-O ans I,escIm.-sen. Die Truppen erwiderten das F.em-r u„d risse,, das Haus nieder. Bah! daran)' kam Cs zu einem Gefecht drei- Meih-n - w es!!.eil von Nablus.-- In dm,, Gefecht, an dem auch Flugzeuge ' teilnalmii^i. winden vier Araber Verwundet. 'j.y. Fässer mit Waffe,,- lind Munition, die bei Arabern tnsrliFigiiahiiil wur,Um waren, sind durch Polizei ins Me,-,-, versenkt wurde,,. . In Kfar Aaron wurde eine Was-erpiimpstatim, in Brand gesteckt. —zulasfeeEh-das»- Die neueste Verlustliste Nach einer soeben veröffentlichte,, neuen amtlichen 'Verlustliste beträgt Zahl dmin der Zeit von, 19. April bis .'!!. August b,-j-dmi Unruhen in Palästina Gefallenen und Verwundeten 14J4. 2B1 Personen wiird'm g>-b",tet. 4-13 sind zurzeit in de,, Krankeiiliäu-oni in. Pflege, 721 wurden -leicht verletzt. . Die Zahl der gefallenen englischen Soldaten betragt 1>S; von diesen wurden inaKäinjifeu mit ..hm Arabern 11 und durch unglücklichen Zufall 7 ge-- tötet. Voii englischen Polizisten sind 2 gefallen. 7 wurde,, schwer, 32 leicht verletzt. Die "Zahl der getöteten;Juden beträgt 73; ferner wurden 115 'Juden . schwer und Uil deicht' vorwmfdeh 2 jüdische Polizisten wurden schwer. c> 'leicht verletzt. Die Zahl der gelöteten Mohammedaner beträgt 1Ö<>. die der schwer verwundet,-n 299. Gefalh'i, sind (I araliisehe Polizisten. 9 arabi-che . Polizisten wurde,, schwer. 13 leicht verwundet. Scliliesslich sind <i Chrislen gefnll,-,, und 23 Christen wurden schwer, 22 leiclit v'-r- Nach nichtamtlichen F’eststellung'en beträgt die Zahl, der jüdischen To d e s o p f e r bisher 82. „Einteilung; der Einwanderung kann den Juden nicht zugemutet werden", schreibt die „Times" Auch in der letzte,, Woche haben sich die englischen Zeitungen mit der Lage-in Palästina viel beschäftigt. Sie verlangen, wie die „Times“ vom 2. September,-drastischere Massnahmen gegen die Araber zur Beendigung des. arabische,, Terrors. Durch die oben gemeldeten Ereignisse sind diese Forderungen zum grössten Teil erfüllt und die in der Presse an sie geknüpften Ausführungen überholt. Die, „Times“, die in einem Leitartikel die schärfste Kritik an d<*r Palästina-Regierung .geübt hat, nimmt in ihm auch Stellung gegen die Forderung einer Einstellung der Einwanderung von Juden. ...Man habe“, so schreibt sie, „die Herabsetzung der Einwandererzahl auf eine rein nominelle Und willkürlich f,>-I.-,-s,'>/>,> 1 bdnfür ln-dinimle. Zeit vorg.-s.-I,!.-,Di-W, Dpi'-r kein!- dm, ■Judmr nicht aubTlm-t w,-r Imi. ■ M,la;m,- de-!!.-- gim-img'ifii-ht klnr.mminrht habm da-s dm '|, 1;l,11• ■ Ulijm ~,,c.lmuo n:c 111 nur d.mM anda! a cht Diirciifiihnmg iI1 Ii'-ch• I "inwa’nii.-rim ' nn-na lieh Dali.mi.-n,-In G-ir:! aa- - fikalion das IP c|,l' kabo-n, .-ich I'alä-ima d--rzul:i und dass -di--s<-s h'.-'-td nur dm -!>' d-b» .A iifuatiniefähigkmt dos I.amb--. dm ,ia!dr."-:nas.s nicht Jahr für Jonr kun.-lanf l,lml,mi kann. In-' Statistisches Währond in .d,-:i m-lmi s.'do Nfonatm, d-s' Jalu ,-s 195.» 5'! 37» T .. u r i- I - u na.-!, Bai , l,:ia - g'-koi.niN'-n -iii-l, vmr .<I■ ii >»7 Pro/., d.i .1 .and Nach i-ii>o,- Scbal/.nn.' d,-s St.d i-l i --ln n Riiro-j d-r 1 ’a'läslinan-,-ic-niiig ,-t d.-- i: i: e l'alii-tiiias' in do„ i-r-.b-u-dr-M Mynab-u d--- ki d-n Jab res um 81 G'i'. auf I 293 ,39 So,-b-n a- -••- 1. April, 3IG l-3>d.,- d--r .Mohamim-Iam:.- 77-S-Bl5 Glirist'-n und, Air-o-bot )g.-,i •,-•»: ->..---r B- 'c-unt- ■- Di.- jiidiscH,- I: ,-run-ir d-s fern!'-s bat sich in dmn -r-l-n \'mi!-ijahr um lU.Bsl. die uinlinmin-dan;-di- .-|mi un i dic!:r>.-Hä-ü., und sonstige lim 2f.il S---b-n verm-hit. Di'-ser Statistik zufolc.c machtdie jö k -,-im B-voIk'"- rnng Palä-.tin.-is b-i Nc-bt-inr-clinurig d-r Be- -duinen 23 Pro/, d-r G-,auitb-v,dk-nmg d-s .. I.and-s aus. Da “M'TrHi s t i h a* - A rn t B e r 1 i n d \ .J iw i sh A g - rrc, y . f o r P a lest i :i - te\t RADIO Sf HALLPLATTEN (ltfeffUwk&ir(£{dcU*ta,u*i4),:) . HARM ON IK A S SPRECH M ASCH IN U , Obericantor Wolf Lewi*Leonl;e^^p^wesseiiraiu - Leflor uioöop «s^'l '»■nt*’„„ >U.,chO,Ch~»,, RM 2.50 PALÄSTINA-KUNDENDIENST

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.