Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 32 (6.8.1936)
- Date
- 1936-08-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/2277379-2278137-2278169--11077-2291260- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
■% 'Eine Geschichte des jüdischen Geistes von Moses bis Mendelssohn ist die Sammlung der lAujsdtze, die in der C-L'.-Zeitung unter dem Titel Jüdische Gestalten und ihre Zeit •' ersehenen. Der l ' c r k au f-s p r c i s .behagt lur de , etwa, 200_ Seiten starke Buchausgabe ca. 3,50 RM Für Subskribenten bi. 12. August jsur 2,80 RM le bä,Ihren in seinen offenbart. Lv ve Welt, die er erinnt und timstlerisch gestgltcl hat— wir knuneii ne ui idrein seelischen Reichtum nu drei TtäNen erleben: im Aijlmmuseum imd im Tkedelilen i Ttädlisäien > Museum zu Amsterdam und im Rlnsenm für moderne Kunst im Haag. ist die scheinbar ch' stille Welt'dem linllnndischen ni'cher- Volke». Tn-'' alltägliche Leben dieser Men- , bat sc gemalt, nicht eigentläell die Arm-;keit Hm'.* nustereu In'eiiie^ sondern idr » ^eden. ihre seelische Gristenz. Turin t er alle Teliön!,eit. Tel,du ift iftv ihn dam rüstig durelim Unsrer schreitende .'.Mädchen. wie die humpelnde Alte nm Hnndefarren. fchbir ist ihm der stumpfe, stnrre Witwer nm Tutenbett seiner Tran.-wie das alte A/elb. dam mit gekrümmtem Rücken zitternd die lnn.I,erneu Hundeznnr flackernden Teuer lniiresil, schvn die spielenden minder der Tee. n»ie die Bnucrusnutilie. die mit patriarenaliicher Würde nun durstigen alite sich setzt selidu ist ihm allem. iva-e Tämien. GiiG'e.'n'.ing und Armut trugt, tveil luer me:-I.ci,Uc'ge-> Tüürk'nl Tiefen rmd Hohen sich niweUmIil - nrt. stund er auch Rembrandt nur kaum ein anderer! Ate er einst gegeistert nun Aelamgtiez sprach, 'ragte ilm ein I-rennd. ab er denn so ssiibn sei une 'isembrandl!. Gm kam.. die A'iNwbrl: ..Tente dam dt'ch nie'gll er bat . in eil lg van ''iembrand'.-:- 'Bergen und Tälern'/" — Und nve!> eine andere 'Abel! perband Umi mit lliembrandt: die 'B/ell der Juden. Tente TIudenhvchü'it" in auch in der Malerei van Rembrandncher Telnanlieit. Hier aber ie'gbpsie 'er aus uraltem Vrvgnt. ans dem . Urgrund seiner Teele. Tie Alllag-eericlieinnng dem Tradelfndern wird zur Terkärpernng einer weltbewegenden Idee-G»e>tallnng der lapidaren liegende: TTar der, raren 'l-mnm sitzt ein Bettler und artet: erist der Meina-T Ter marvktaniiche Tln'raseln.eil'er wään'r nun ge- .weitüen Praplieten dem einig tvaNrenden GoltemvoUem. . 'Biblisihem Genhelnm inird ihm menschlichem Tchiekial. dem er selber sieg verbünden und verpilielnet inigt. Ta halber ^5jährige seiner Telbdarilellnng 'ein grahem Bild i.Taul und Tavidl zum Hirnergruud gegeben, Gr 'machte wähl darin sein Hauptwerk sehen, wenn aiieh nicht .Ballenduitg seineg Ttrebenm. Tenn dam. tvanach er strebte. Verwirklichung teine-Z l"<'et<ip!wi:schein .war letzten Gndem nicht tu malen. Ta inlilte er wie Tante (Parad. bä äu'n ..Tein letzten Hiel mus; ich. wie jeder.Künstler, stuinm entsagen! " Aber er sah dag gelabte '/and van lerne. Im gastlichen Haute keiner Tächter, die ich vielem vam Bgtcr geerbt hat — auch" dag TelianÜe. scheint 'mir: dam Ge'ülsi ürr edle ''Menschlichkeit —> iah ich unter manmerlet Bildern tind Andenken ein bescheidenem Blättchen: Blase schant vam Berge Aeba dam gelobte'Land.- Eine zarte- Ieiänttittg. T'iit vaenigen Linien im Ttrahlenglanze er'dieinr dre Gestalt, schon körperlos -- eure.Binan-tm- . ein.BekenntniT. Tie'ste^ Bekenntnrm aber in - lein ..Wanderer" - nun knhNlerr'a-.m T-elaitpartrat-. .Hin alter Herr im haben Hut -wandelt langsam tzvitälien den Baumen de- B.n.km um Blargeitgratlen/ veriannenund weiränt--,. rnckt. sehan fetretnt die irduebe -Halle abgc- ' streist..und .nur .der Hn-ist uaandelt in seliger Betrachknng.. Bestall und /änd'/aa'l nnderngelnillt in den laie Berlmnrr glanzenden Mvrgennebel. Mensch und /latnr. Himmel und Hrde sind einm getvarden. und allem ist gättlich. . dr hat seinen Be ist gemalt, 'eine Teele! Hsradim Teele ist schlicht und einsalrig. wie die eines Kindem. ne spürt in allem und jedem den lebendigen Hauch der Battheit. auch dam täte Ding. Tttihl und Ti'ch. Uhr umd .üessel beseelt er. wie den Baum und die Handichast. Darum ist er der Bargänger Ban Bag HM. der ihn in seiner pautheisiischen Weltanschautmg ko ganz begrikken fiat. Dieken Zug zum Pauthcisti'chen hät er mir Rembrandt und Trünaza gemein: wie. dicke Braftert atmete auch er die holländische Lu't. lebt in der halläudi'chen l/audscha't. erlebte den holländischen Menschen. Tr war w rekt- >am Holländer wie er ganz und.gar Jude, ivar. Deine -Teele ist unteilbar wie sein Werk. 'Anr dadnrrch kannte er dam anerkannte Haupt der Iwllandisä'.en 'Malerkchnle werden, wie er enter der Brachtender etrraväischen M'ü-'. lerei 'dem^ l'ä. Jahrhundert«-wurde. Dam- .ltabe-rt liallaudische.-chuungelehrte und -Kün'tler tteidlam atterkannt. TaM feinste und: - T lenkeüber ihn hat. Tan Belh. der hall-än-' di'ene 'Maler, geschrieben/ und mit Bewunderung. ttein iit H-Hrkurcht sprach: mir der 'vsuientnmdirektar im Haag über den Meiner. 'B'ie tiei ietne ünnn inm Balk gedrungen in. davon berichtet Biedermann: .In . einem kleinen Tlädlchen Telden trat ein ani Israel-:, zu tind kragte, ob er der Meister wäre, .er möchte ihm .die drücken und seinen Kindern erzählen, dätz er ■mit Israeim gesprochen habe!' — To erlebte er dam. schönste Glück/Deine Kümtlerkeele. die aum dem Volke gekommen ' ein in dam Herz, in die und damit auch in die " ^ozek I8rae1s' geistige Erben Biel ni tut eigenen' /ande über Ieze' I'raelM ge'elirti'ben warben: kvir denken da au 'vrachkwr a. /. TakeM Buch und an die 'tzublikatten de-> b-etttttsäten AhlerM Jan Bellt ..l.'Oeuvre ä,> >1o7,g ru>-'--". - da-> ittt "utlnm’n dte'er -An--'üb.rrrngen ua.n naher beinrnäien werden wird. I-tden n.t Teiniääand. aber greuen int v'edeukeu au den hnllandl'ei'en Blaler allezeit zn '«!ar -/:eberw.anttM irnn-äter Iiräe'.m-Ttudie. die der Tär.:.er dein /eheer idivieb. fdton.ut dieser Hinnän daher ein anssd>lnsireidieM Buch. .Iezek Israel-B geinige Heben nn-d /teberutaun nnd Bineent vait H'aglt. Teini-.d, knunnt er tnt-r intz-Bewußtsein, dttediblattern wir tv.-> ararlnid:e 'B'erk. betraditen wir-die Aad:erunaen. die ni./'aä, B-arnnd A'adiündiett zu den b'.e'.en Hentä'.dett sind, die in den -'Mn'een tntd 'Vrt'.'a:'>unntl»:-.g-en der ganzen Welt bangen. AIM daM Ant'terdanter An.b.inn->ha'.!-> A. W. 'tz. de BrieM int Jahre li>--'> über r'aa Biarrer ran giraelm an-> der hnllandisihen Tannn'.'.tng Heben - »nter den Hatnnter braäne. kvt-.-.tten d-.e. Irennde dem toten Aleincr-: r.odi ennnal *■ - denn, et ne te> tnn'angre'.ebe Td,an tsi 'e'.ren -- den Artz atz der . -trabtilsdiea Werke in 'idi atisitebttteü. HM-ging in '.'lin'terda-nt tun 'tzrnbedrueke. Aadiertntaeu t-ntd -Zeichnungen, nnd besanderm interenant gesialtete sich der Berkan' der KuptersUdte. die I'rae'.m. alM INnnralionett zu Jan Bet!,d Bnd, über rbn gedacht!>at. ..I.'Neuvre <!e äoxek l°;ruel^ tniblie pur I .. & M. (\>hea Kröres si Arnhetn .et Nvmegtte: avec annotations ou oorrections de lu tnain de iarüste“, siand int -sialaleg. nnd bet jeder Auminer. die der Bertaner den Benänden dreHM Ber- 'i-eigeriing->nerzeidmiüe-5 gegeben barte, sia.nd die entspreciieu.de Anininer dem'. Wertemvon Jan Betb. - In-die'er Ankich'p be'and 'i.tz ein Aanarell. .'tzh.uter ttnd Kind' benannt, tntd tvebl nirgends wurde die Hrittnernng und der getstige Ztaantmeitbang mit dem Tdtarren Ban H>ogbm lebendiger alm bter. Man innsite an tenem Blatt ...Mel-aucholie' denken. da-Z Bineent in.Atreuen 'chte. de.m der halländi'clten /aitd'dtasi. Tie keinen und. weiche,r Linien kehren wieder, die I'raeim Aiadievungen kennzeichnen mtd di? eng/.sche und amerika-. tusche Berleger ueratt'.asiteu. sie in gruster Ansiage ui vertreiben. Lieberinann und I'rael-r und Ban H-aab verbinden viele künnlerisiche Jaden, nicht nur d'e Wahl der Äektve: tM.tn r::an zum Beispiel erkennt'. dasi die Tederzei-chnungen van Hwgb-5 unt lddu Israel»' teeli'che Ha'.tnng zeigen, der allezett betvn.l hat. da»; da-5 Teeliidv im >lunsi:verk da? Britnäre sei. tvettn matt weiter er'äbr:. das; er die AT'ber bei der Arbeu und in der Terie ..Weimbattm- .manner' die alten Leute kengchalten. die auch den be'reundeten Tchülrr und Zei:genr>s'en Mar - vtebermann uw Tar'tellung in vielen Bildern ltxkteit. dann wird cm besvnderM deutlich. Aber Bau Hvgh hat iium in den berühmt genwrdenen Briesiu an den. Bruder Theo auch »chrinliche Zengnib-? hinterlanen da'nr. wie er Israel? verehrte. ..seitdem ich zeichne, tültle ich mich dem Leben zurüch- . gegeben', be-.sit em im Levtember 1850. und der Biograph Iii-m? Aleter-Grä'? weis: viele Hinzel- . beiten zu -berichten, die die Zeichenkunsi Ban Heabm mit der von.Ivzek I'rael? verbindet. Tie Hahen-Anktian in Amsterdam war nicht die 'letzte Gelegenheit, mit bedeutenden Arbeiten dem bvlländ-.schen jüdischen Neinerm bekannt zu werden. Wenn auch die Gemälde in den Museen von Hhieagv. Aew-B.ork lMetropvtttatt-Mti'eumL Aberd?en. Budapest, in den .berühmten bvlländi-'ch-en - vo.lwtin'titnten. von denen d-a-5 Amäterdamer - Aizkmmuseum. .die Utiiversilät. dam Ttede-iken. m. die Sauger Galerien auch, nur einige wenige in diesem Rahmen sind und nicht jedem sogleich zugänglich werden können, so befindet sich doch auch' manchem Bild, von Iozef Israel» in TeM'chlai'.d. Tie Museen von Und kürzlich i; man in Berlin in der MBM dam schöne Werk. von Israels'..Turch Rächt zum Licht' 'eben, eine der späteren Arbeiten, deren Helldunkel un.d überhaupt deren gesamte Haltung an Rembrandt gemahnt. ES gab dabei eine kleine Teniativn. indem nämlich ein bolländischer Samm-!er zu dieser Versteigerung in die Reichshauptstadt gekommen ivar nnd im Ileboreiser. etwa durch andere Interesieiücn überboten zu werden, einen Vre iS in die Auktion warf, der die Taren für da? . Bild weit Übertrag '- Dr. Ol Israels über Velasquez und Rembrandt Und in 'BelaSauez ein noch so tüchtiger Maler, dam in Rembrandt auch: aber dieser ist noch viel mehr: hätte. Rembrandt nie einen Pinsel in die Hand aenommen. w würde er durch seine Radierün- . gen allein schon den ersten Platz unter "den bildenden Künstlern eiimebmcn. Tie Bvrtresslichkeit seinem Malertalcnt-S isi nur ein kleiner-Teil seine-S grosi-en Genie-:-, dieses mit so vielen Iacetten geschlnienen Hdelsicinem: die Wahl der-Motive, die k'-aivität die Poesie 'einem düstern. geheimnisvollen Hnektm. dam Tietnnnrge und Virtuose seiner Behandb.mg. '! Köplc wie ■ die ..Tmalmeencr?' hat BelaSauez nie malen wollen. Tam Haar bebt, die Angen sehen, die Ttirn sieltet sich. Ich bin zum ersten Male in Madrid, und e-5 mich, das rar mich w neue Latent ..Velamanez' bewundern. zu können. Aber . ich »'ehe ''em Me-.nerwcrk..las sianras". und denke /Juda nmsiie äutz mit beiden .Händen aus den Boden sinnen. Ieiepb al-er subr ie!»r lan.u'ani sei,: ..Aber, mein Juda, and» dam andere ist obue T:un und ebne Jive»-? . -. . 'Auch dadurd» wird keinem aebelseu. id» iveis; em: . . . Ieb babc den .Ketzerrech gekragen . . . ich bin ein Auninuih Juda siierte Ioiepb io au. das; ihn, die,,Anaen aum den .Hohlen zu quellen droineu. Gr loobie äus,ie!»eu und iveggeheu. Aher eiwaS bull ihn. Joseph raug n'il eine:» Guisd'Ius;. Gr Hane den .Kops aus die Bruü salleu laneu. Tauu iah er I>oäv ..Juda. loilla du hz-cre es, Dir... meine Ge sei'ich te Horen' Aber du darsü nie darüber nur emeo. spreche,'!' - ,/Ich sdnvöre em dir'.' sagte Juda rasch. leb!en ui Garilou. tzlieiu 'Baker halte einen Ksinreidebandcl. Ec war sebr reich. G'esd'wistcr besag ich nicht, llv-.r wobnien and» nichr im Tuder-.a. sondern am .Rande der Etadc -.o. ' ' ' " begann zwischen meinen Ü nicht, was er bedeute! -, ich. das man Vater den chrisiUchen E'laubesmnehmen wollte, da du- Juden;u sebr bedrängt würden. Ein mal hem ich meinen Barer zu meiner??7ntrcr zagen, wenn mchi einem großen -Hause. ' Giuem Ellern ein Er reit. Ich ver nänd > sür sich, io müszien sie' em sür nu'ch tun. A'uch-M unserer Gchuie sprachen wir jeden Tag von der?7or der Juden. Iu unserer .Gradi. sollten, die Trang'aale besonders unerträglich sein. Biele angesehene??eänncr der ("emrinde nahmen d:e Tauie aus sid». Tveniae Taae nach dem tzeeujaormsesi ivar em so weit: d:e .Riesusa ipurden von den Türen aenoinmen, die TesillM, und der Tallit meinem Baterm e-ngepaa:.. alle hebräisch geschriebenen . die silbernen Tischgeiäte verschwanden. ^/üu-ino litte: unansoörl'.ch. Ouv Lend'ier, ans dein eine Im'ch'rrst in hebräisd'en Bnd'üaben siand. wollte, -sie nid'r hero.eben: er siannne von ihren E'rosieltern. und die Tokenlichterfür diese u-ad .'sür ibie G'kern hätten darn, gebrannt.?Re:n Barer;oa sein Besicht ui Talten: allem. nrüsie aum dem ..Hanse, an e:n::aem Ttüch könne zum Berderbeu iverden. Als-meine .Rrurter.nicht aushörte mit Bremen, lies; er :hr den Leud>ter. Aber er r,ei ihr, ihn gut zu Am andern Taue e: hielten - ivir d:e Tauie. /Beine /Butter . zuteike dabei, als iveuu sie krank sei. In den Gebräuchen der neuen Leb re inneriviem uns niemand. Tann schien alles aut zu iverden. /Ben; Baier erb e!:, einen neuen .v. nbnef aiimaesier!:. ölber nuunaud kan; mebr in inner .Haum. d:e Jude:; in-eden uns. und d;e Gb-.-.sien böbinen uns aus der Gtraue. .Baw /Bonaten kam rnem Baker erreat uad» -Hause. In a:-.dere:; Ttadieu ivn-.den bei v:e'.en Juden,- d-:e deu Gla;:ben ae-vechsei: Hanen, .Haum:uchu:;aen - eoraenornmen. . Unzühlm-e Annisims ivaren in die Xerker dem Xeucraerichtes aeioorfen. A-.n solaende:; Taae sinrniien d:e /Beiiid'en-nanen ms Judenruerkel. T:e -Häiner ivurdti, :n Brand aesiecht. und. em!v:::de aeplunder:. Ilnm-aeidoa!' md'ts. An diesem Abend sro.ai-e riieni Barer inen-.e /Butier. ob der Teuaner now :n: -Hanse rvare. Gr inüne soriae-.chasst iverden. '/Bea-.e /Bniier iven'te. aber sie versprach. soiori am '/Boraen den Leuchter \n em Tuch zu wiereba und in den -v!u>: zu Wersen. In der Trübe aina :ne:n Barer;r: leinen Geid'aiten. Bevor er iem -Haus verl-.e':. erinnerte er nochmals an den Lenchter.' Ich spielte dann nn Garten, meine /Butte:- kam heraus, sie wollte .Hräuter holen oder Blunren schneiden. T'.öulich schr-.e sie Haut aus. ich lies zu :br. sie ivar über einen Ttein gefallen' und lag auer^noer oen /siea. Tue' konnte nicht“ anssieben und batte grosie Tchnie-.;en. Ich bol:e Hilre. man trug meine '/Butter ins .Haus, der Arzt kam. der sagte, das 'Be:n wäre verrenkt. Am /Bliiaa kamen die /Bänner dem .'leneraerichteS. E:e durch wühlten jeden chchrank und jede Lade. \?-.e fanden nur den Leuchter, aber das genügte rbnen. Gr lag in-einem Tuch ring, wickelt oben in der Truhe. 'A7c:n Barer kam gar nicht - wieder. zurück, sie verbasteten ibn unterivegS auf der Eiraße. /?7e:ne /Bmrer schrie ohne aufznhören, da sic krank war. . '.-.eü nran sie noch -ennge Tage in ihren, Bett iieacn. Eie schrie io laur. dasi die /Bachen, die vor das .Haus aesieU, waren, bereinkanren rm-d ib.r be»ah'en. tt'-ll tu sein. Eie schrie Gort an. sie traate ihn. weshalb jener chteni auf dem Earreniveg gelegen harre. Tenn wäre sie nicht - ae,'allen, i'o hätte sienoch/rechtzeitig den Leuchrer wegaebracht . . . Gme /Bodw später ivurde meine /Butter aebolt. lind zwei /Boch-n später, auch ,ch. Bier /Bonatc lang lag . rch :m Eviänan-.m. /nirem einziges /Bal ivurde ick verhört. Ich konnte n ich iS iaaen. als da;'; ve: uns keine jüdischen. Gesetze :nebr.Geltung aebao: hätten. /Banschrieb das aus und sandte -:n:ch zurück - -ns Gesärrgnis. Id» sab 'niemandenals den Wärter, der nur zu e;7en o: awir. Irdemnial wenn er kam, fragte ich ihn .nach. meinen -Eltern, .jedesmal . schüttelte er den -Kops. Eines /Borgens ivurde uh be'.gumge;übrr. In; Gesängnisbof zog man nur den Eanoenno an. Irh glo.ubie besimmn, dag ich sierben müsie.- aber das aleid'gu'rig. Ich wollte sogar -stetden. Tas B'.rübenid -ivar - bemalt.- nur Teuselsiratzen. auf den .Kopf bekam rch eine ianae.;'v:Ne 1'av:crmü:-e. Tie Echube rnusitc ich a::m;:eb-.--.; r'.-ad bari-.a: -.»..-een. In die .Hand gab man mir eine brennende SZerze. T:e rurchrerlid-e Trozession setzte sich in Beiveo.nng. Ich g-.ng nrd't. id» ivaarkie war. Bor.mir sab id» eine grosie..-vabne. :.ch vor re schallende /Büsik. Uni mich herum-gingen fiele aridere 'Busibemden nur..'»erzen in der .Hand. Am Eirasienrand sianden :n dichten /Banen die ./Benschen. ' -Aus dem /Bark:' ivar eure arosie Tribüne ausgeschlägen, und sie ivar.voll m-.t -Hn'chauer n. Gm wurde laut gesungen, Gebete wurden, aesprochen. Gm /Bönch predigte lange'von einer hoben. .Kaure! herab. Langsam kam..mir. das Beivusilfein zurüch. Id> reckte. :mch hoch, uni meine Gltern zu entdecken.'' Aber sch sab. sie nacht : e-.n Büsier ::n. Eanoemro glich dem anderen. Tre .Kerzen worden aumaelosein. em /Bann im roten /rock ging berurn und schlug alle aus die E d»:iltrr. Tann führte man uns zrwüch ms Geianarns. /Bie oft ivar bei uns zu .Hause inir Anasi und Granen von dieser surchibaren Beransialtung gesvrowen worden. - Ja» wusite daher, dasi die zum Tode Berur- - teilten ,etzt abgebolt würde-nr—.Iw lag aus de-» und warrere daraus. .Halviot ivar ich vor Echrecken. nrcht mehr alerchaultig: iw ivollte leben! Ich siand du- ' ' " mich. Ern am der l der. Zelle -. Und es enti'etzlichsie Todesangst aus. Aber niemand bolle r dritten Tage wurde ich vor einen rRichter geführt, meinem Alter fragte. Als ,ch antwortete: rch wäre zwölf Jahre wurde er aufgebracht und -ebe.I: mit den Echrerbern. die im Zinr. mer waren. ' . i.§ortjeyuyg folgt.) I