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Central-Verein-Zeitung · 1936-07-09 · 28 (9.7.1936) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
28 (9.7.1936)
Date
1936-07-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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1 b'a.i Wintcrprvqramm mit Freiide und Erwartung' lesen. Tie nicht wenigen. die. von den Darbietungen,der vergangene:! Saison vst unbcsriedigt gelassen wurden, , werden vielleuht sagen: Programm — recht aut! Ader ivie wird e-r durchgeführt werdend lins sthcint e-s schon e-r'reuiich, daß diesmal ein a u s g e g l i ch e nci A r - bcitsP l a n möglich gemacht wurde, und nur, mochten meinen, daß es die ■ erlw'ite Gestallnng dieies Planes schon schwackicii kann, tvenu Regisseure und Schauspieler denn beginn ihrer' Prvdeu aut eine Stimmung der -Slepsisin der jüdischen Oestentlichkeit stoßen. - Es ist unbestritten. daß mitunter das künstlerisch Erreichbare aus meuschlich-allzumeuschlichen Gründern nicht erreicht worden ijl.'Wir wollen wünschen, daß dieses Jahr nur die in der Natur der Lache liegenden Schwierigkeiten allenfalls hemiucud sein mögen — wir werden sie in anständiger 2 chicksalsgemeiuscliast gemeinsam zu bestehen versuchen. Wir — das bedeutet Publikum, uiid Kritik — aber vor allein das PüblikUrü. ES muß immer deutlicher zu der Erkenntnis kommen, ivie iiinnögltch seine Forderung ist, im Kültiirhnndtheater die große Tradition weltstädtischer Bahneiikimst unniitteldar fvrtgesührt "31t sehen, r.'afm'nb doch nichts anderes erwartet werden dar?, als. Ernst und künstlerische Sauberkeit und ' Willen zum IWiücmi .bei den "Mitarbeitern des Knltiirbnndes aiiziitreffen. Das ist sehr viel ' — iiir. ,ede -Buhne, lind vor allem, für eine solche,. die >a nicht langsam und organisch wachsen kann, sondern die immer von neuem zu. neuen Ansäheii gezwinigen ist. -'. ” . . - Bei der Uebernchtlichleit iniseres jüdischen.. Eigenbe-reiches smd -diese Ansordernngen besonders schart, zu stellen: Wenn in dieser Hii>sicl,t ein Versagen - eintritt, werden .Ucirif n»d -Publikum mit zwingender Einmütigkeit ihre Wunsche dentlich machen.- Konzerte und VortrLxe - in Berlin und im Reich Erß ein stark besetztes, die Bühne gedrängt füllendes Orchester — daun. Len :>icft be^Abends, allein ans weiter Flur, ein einsames Fräulein, Doch der Gegensatz wurde nicht zum Brnch: Elte ■J u b l r 11 s .gönnen erwies sich als reich in» ftrumcntiert acitng, um gleichfalls die ganze Bühne zu beherrschen. Auch das den Abend erossi.iende C r che sk er der Berliner «än ft l e r l> i l f e trug dazu bei, den Gegensatz auszngleichen. Es spielte als Haupt,kück vier Sätze ans der yjciifif Glucks zu dem berutimtestcit Tanzipiel "'beä-' is. Jahrhunderts, ' dem-, „Steinernen (4ast-, mahl", das vor "Mozart de» onjii>n,--2tmt in -UlnitO und Beiveauiig nmsetzte. Unter Ernst Ewald Geberts eindringlicher Leitung gewannen beionders di« dämonischen Teile farbiges Veden. Tie beiden 2atze aus der erftcii L'ArI,'ne»ne Suite von Bizet , lourden zu einem Pikanten Wechselgesaag!ä-n zeri'chen Ausdrucks. Bon der „7. ili,-'"'Onvertnre dagegen ließ sich nur . ein blauer Abglanz verininelu. Else Tiiblv» in vielleicht mit Recht vom reinen Tanz zu tänzerischer Borrragslnnst übergegangen, sl.llerlmürdig. ivie nniiiitielbar sich ihre mimische Phantasie an A-ort und Bl. lodie jiddischer, Lieder entzündet (obwohl sie vistiibar mit dieser Svrackie nvck> »icl,t lauge vertrant ist«. Sie singt,meistens bekannte.Stücke, aber gerade dadurch erlennt man, Ivie selbständig ne ue verart-eitet. 2öort und wlelodie selten siä, bei iljr niiijt bloß in Sprache und Gesang, sondern znglenh unmittelbar in Geste, und Bewegung nnz,: diese Eiiiheit des iprachlichmiinifdjen Ausdrucks, die sich immer wieder bis zuin Tauz steigert. inack>en aus ihren Bortrags- . stücken geschlossene Heine Kunstwerke eigenster Art. , Es ist crstaunliai, zu vergleichen, mit ivelclicr er-" greiseudeu Ein'acküieir ne.eliva das traurige Mad- Uteii („Bei ä ÜIcietu L" t darstelltj und mit iveleiiem Witz, weleiter Vebendigkeit ste. das verliebte Blädrhen ihre Abenteuer schildern laßt l..Tie Plamme hvt mich aivel gei'cknckk" >: der teinste ander gerade dieses Liedes, rultt aber darin, wie liier das lein." Peraineutvolle 2 viel von nnendliairr t4razic gelenkt wird. Sv stellt ne mit »mm svartameii und trestendei: Eenen ,n dem stinderlied „Fs firtimtncn der Utpttrr Austeii" ein ganzes Familienest vor nniere An gen, und wenn in st-läpn Liedern ihre Humor mit der gesgulderteu Beaebeubeit zugleich-die llebensivnrd: a-r::prc n den. bald lraiirigen. . bald . rrvhlicheu. bald sturli.bald koinißlieu - Nlenschen einer c:g ::cn v!'t '.unrecht, io avird in anderen dura: eine vlovligie 2teigeriing des Tons, der Haltung mit der «Aenair ein Boltsickiicksal visionär stehtvar^, Roll, erreigieu nicht alle Schöpfungen Else Dublons solche Sicherheit und. Kratt. Im „Wiegenlied" etwa wechselt sie zu häufig den Tont statt es still-liedhaft zum Kinde hinzusingen, macht sie daraus fast ein Rezitativ: uiid gerade die beiden ganz stummen, nur auf niimiselieit Ausdruck gestellten, burlesken Tänze lassen den großen Zug vermissen, der über witzige . Else Dublon . I’nt. Hcrbnt Sonnen fehl, fierltn Eiiirelheiten hinweg zur schlagenden Gesamtivirniiig sühren könnte. Tie Zuschauer waren von der Fülle der Eindrücke — Else Tüblvn gab lam Flügel von Audi V e h m a n n begleitet! über zwanzig Anmlnern — überwältigt: der Beifall ivollte oft kein Ende nehmen. ‘v A. M. Tie ersten - Solisten der Berliiter Kulturb n 1, d - e i-iuolltcn mntce Beweis stellen, daß aneh die Svmmerbitze dem Bvlnmeii und Wvhlklang itzrer Slimme.ii leinen Abbruch-zu. tu» vermag? demgemäß mnytrbicrte beim Spern- und Sveretlenabeud im Bach-Saal eine Alnstertruppe aiif dem Pödinm ani. dieden sehr zahlreichen Hörern eine tadellose Keillkopsparade vvrererzierte. Bvm dämviiisel^ii'Baß bis zum tirilierenden Koloratursopran ivar die gesamte.menschliche Tonskala" '.vertreten, jelveils mit Standardarieu der beitreffenden Stimmlage, -so daß das Publikum stets doppelt herzlich die vertraute Bckanutsehast mit den Sängern und den Darbietungen begrüßen konnte. Tasächlieh waren die einzelnen Stimmcli prächtige Eremplare ihrer Gattung: die Eigentümer, von tmten nach oben, seien registriert: Baß: Siegfried 1l r i a s , Baritön: Fritz L e ch n er, Tenor: Bert Meyer, Alt: Snsanne Loewenste i n, dramatischer Sopran: Ruth Sa l ger, . gcb. Wolffreim, Koloratursopran: Rita Atlaß. Bergnügt.und dabei äußerst sorgfältig unterstützte Werner- S e e,l i g - Baß am Klavier die musikalische Reise, die von düsteren Tiefen Mussorgskys zu den lichten Höhen-des Straußsehen Schatzwalzcrs führte. Kai. - Dela L i p i n skajä - besitzt' Mc- Magie, um in Frankfurt a. M. während einer Saison sieben!' mal den Saal zu füllen. Wieder entzückte ihre große Ktinst, in der sich die. verblüffend tvandliingsfähige Schauspielerin und die brillante Musikerin die Waage halten. Man gab sich willig Mit einem Konzert des Jüdischen Kammerchores unter der Leitung von Rathan Ehrenreich beschlossen die Jüdischen Tonkünstler Frankfurts die reichhaltige Serie eigener Beran- ' Haltungen. Werke von Bach, Carifsimi, Haydn, Brahms und Johann Strauß zeigten' die Ehorgemeinsck)aft auf der gewohnten Höhe ihres Könnens. Paula Lev i (Alt) „nd Herbert Heß iTeyvr) hatten an dem Gelingen des Abends den stärksten Anteil. An eiitem Kammermnsikabend des K u lturb u n d e s Rhein- Pt a i-n stellte sich der Bratscher des Streichquartetts, Richard Karp, in der biedermeierisch gemächlichen Musik der - Sonate für Biola und Klavier von Dittersdorf eine lohnende Ansgabe. In Mozarts Klavierguartett, {j-moll und dem ,Forelleiiqnintett von Schlibert vereinigten sich mit dem Solisten noch die. .bewährten. Kräfte des Lrchesters, Anni Steiger, Art) Schnyer, Ernst Böhm »nd der kultivierte Hamburger Pianist Bernhard A b r a mv w i t s ch zu harmonisch abgestimmter Eiisemblekniist. A. K-e. Der Breslauer Kult u r b n n d bestritt auch seinen zweiten „Bunten Abend" ausschließlich mit Breslauer Künstlern. Reben den Solisten gab es einige Kleinkunstszencn und neben „Dtittelmäßigkeiten" einige ansgezetchnete Tarbietniigeii. Lilz-Martin S che i n s Einakter „Tas Jubiläum" zeigt eine Szene ans dem Leben eines kleinen jüdischen Kaufmanns, nicht sehr orignell, aber in sicherer Erfassung des Milieus niid liebevoller Zeichnung. Gee»rg Feld m a n n , James E l s - n er und Hertha S ch e i n (Arno) verhalfeii der Aufführung zu einem verdienten Erfolg. In Gynther Brienitzers Szene „Zeitungen gefällig" hatte Hanne Gvl sch teuer (Golz) Gelegenheit, ihre sympathische Stimme und ihr frisches Spiel zu zeigen. Lb es aber angebracht ist, den ")lufbau Palästinas und das Ringen junger jüdischer Menschen um den alten heiligen. Boden in der gezeigten Form im Nahmen eines Kabaretts zu „pvpn-'' larisieren", möchten wir bezweifeln. Siegdert A d d 4 trug mit Geiehick und rhythmischem Sehwnng gefällige Ehansons am Flügel, vor. Tie deivahrle st'apelle Ejv spielte schmissig und melodiös., Trei Höhepunkte hatte der Abend: Rvil Gerstel (Albach! war il) ihrem Sperettenbilderbogen in glänzender Gebelaiine. ausgezeichnet bei . Stimme, voller Eleganz und Temperainent. Lvkte Schoeps (Rvgosinskij war eine vorzügliehe Begleiterin. Lotte S ch >v a r z (Rosenbaumj.erzählte Märchen von Andersen und styber mit liebevollnatnrlick'er Schlichtheit. Siegfried Br it cf, der Senior der Breslauer Künstler, gestaltete Schv- Fem Alochems „Hanpttrefser" in reifer Bvllendnng .nach: der,goldene Humor dieser köstlielien Erzäblnng wirkte ebenso echt ivie der tiefe Ernst, ein ' Beweis für Brucks unverändert große Gestaltungskraft. . Schw. Mitglieder der Indischen Ehorvereiuigung Köln sangen im Rahmen der stnnslgemeiii'chas-t unter stnrt H e i n e in a n i, sechs (der 18) Liebesliederwalzer' op. 5-’ von Brahms. Tie musikalischen Kontraste des Werkes, die Eigenart nordischer Strenge.und das'Täuzcrisehe gemütvollen Wiener-- .- 'tliilis/ivurden reizvoll gegeiieinander abgewogen. Der Dirigent, der die Aufführungvom Flügel aus leitete, teilte sich mit Willi Löwen stein in die vierhändige Begleitung. Zu Eingang, des Konzertes hörte man in plaftischer stlaiiggebung Gesänge ans dem -17. und 1!>, Jahrhundert. Das Publikum dankte für deii nicht alltäglichen Gennßrnit herzlichc^m Beifall. ^—>*— Ju einer Kultnr-veranstaltniig der Gemeinde' Zwickau bot, Die Altistin Paula L i n d b e r g - -- Salomon. Berlin. Lieder und Arien. Die .kulti. vierte Stimme und die beseelte, Tarstellung sicherten ihr eilihelligeli Beifall der zahlreichen Zuhörer. * Tr. Hans E v h n . Berlin, begleitete einfühlend «nd mit technischer Vollkommenheit. Der jüdische Kulturverein LandsbergiWarthe veranstaltete einen Vortragsabend „Chansons und Szenen von Gestern und Heute". Ernste und heitere Stücke wurden von Hedi Haase (Berlin) in so ansprechender Form vorgetragen und durch Rudi Lehmann (Berlin) so vollendet begleitet, , daß die Künstler den stürmischen Beifall des zahl- - reichen Publikums ernten konnten. Rudi Lehmann brachte außerdem Werke von Chopin, Liszt . u. a. meisterhaft zu Gehör. B. Im „Liedeckranz" (Indischer Kulturbund) Mannheim hörte man an zwei Abenden Dela Li pinskaja. Doppelt erfreulich dabei, daß sie im ersten und dritten Teil ihres Programms fast durchweg Neues für Mannheim bot. Dennoch ging es nicht ohne ein ganzes Zugabenprogramm ab. In Walter Lajta-Lazarns hatte sie einen vorzüglichen Begleiter, der sich auch als Solist von Können und Kultur erwies. 80. In den badischen Mitteluiid Kleingemeinden Offenburg, Kippenheim, Gailingen und Konstanz erfreute der jetzt als Rezitatvr und Vortragskünstler tätige Tr. Karl R 0 s e n s e l d e r (Ritter), früher Dramaturg und Regissenr am Oberschlesischen Landestheater, durch fein Einmannkabärett. Dr. Rosenfelders vielseitige Begabung fand in der Wiedergabe gut gezeichneter Typen aus der alten Zeit jüdischen Landgemeindelebens in Baden ein Feld, das in diesem Kreis besonders gefiel. Das. . Kabarett, in dem die komische Seite nichr fehlte, ivar eine freudig begrüßte "Abwechslung im'Leben Der kleineiv Gemcindeii. Chemjo Winawer, Berlin, bereitet mit einem verstärkten gemischten Ehvr die U r a u s s ü hr n n g der nenen Freitagabend-Liturgie des Komponisten Jacob Weinberg vor. Aus Musikzeitschriften Die englische 'Musikzeitschrift. ..Musical Times“ bringt als heiteres historisches stnrivsum einen ivenig hekaiiiiten Aufsatz der' ..Snnday Times" ans dem Jahre 1^7 über eins der berühmten Orgelkonzerte R( e n b.e l s i v h » s i n L 0 ii d 0 n : „Herr.Mendelssohn spielte au der Orgel der St.-Pauls-stathedrale und hielt die Hörer länger zurück, als es dem Küster genehm ivar, und so ging dieser zu-dem Mann, der den Blasebalg bediente (und in damaliger Zeit wurde erst so WindznLuhr lind Spiel ermöglicht!Und veranlaßte ihn, mitten in einer.sclibmen Bachschen Fuge, an'znhören. 'Würde man eine solche Beleidigung in irgendeiner anderen Sladt einem Künstler zu bieten ivagen und ein ivlches Borgehen tolerieren? . . ." Launig fügt mm ..Musical Times“ chente hinzu: Würde man dieses musikalische Ereignis überhaupt heute noch erwähnen, wenn nicht damals der Küster in solcher Eile gewesen wäre, zu seinem Tee zu kommen? dulius Rlias Ein Gedenkblatt Am 12. Juli m.ur Jnlrns i-.der bekannte Ibfen-lIcbcr>cer rind.r-cta!:v. gruilcr ein?r' Begründer und -.p.:- bernßte fiir neuere fruf'.ve v ein tust ummtbi :iri:.-;u b: mittel iiir dre l:ter:r! i:: hatte f'd) der el'en: L:.:e Bernay? in der u-:'v:v : : einen -geaeytete:: -.'.'am-. :r .'.er die Wende' des l'.< Jabrl'un in die vmi 'e:::e:i .7ren'ndc: ' ther herail'ge'iil'.rte mn.-ci ein', vvr allem a'.s .P-rntac während seiner '.-A:mch.'nl-r sä.nllick'e Prn',:n.r:ckc-' hix ' scheinende auiiui’:c;ti SUicnr und schon dn'.n, die -.»rnnstkr.-':' , Jiiterene den bi.de: den teideli''cha'l!:a:.m ist nn Weien:l:mc:r dt E.stas, daß der irartzöst'.ne die ganze moderne achtet aller W:.dcrstan Einzug in Teur-'a-.ld.:-. Forum gell!!.:"..: ro:. niancherle! : erst :-.:... vaten Kreis oen In:. fischen J:n--rc-:o:---: Pissarro, Tegas. s'.on herausbrachre. h :v:r. wagennNme Ba': :'bve: .Theodor Bar:li nn.d P aiigei'ehenen Woch.n' Z"'e:-.s. den er össentlichle. sind ein beredtes.- auch äußerst geschnmctvolles Jeilgiiis feiner luhn in künstlerisches t'leiuand vorstvßenden Kunnänschaimiig. Tiefer Aiischaniing gemäß mußte fick, Elias zu R.ar Llebermaiin. dem bedeutendsten Schiller' der sraiizösischeil Impressionisten, besonders hiiigezvgen tühleii: noch im, Jahre I'.'LL hat er dem Kiinstler zu semem 1'k Geburtstag durch Her- . ansgabe vieler Haiidzeichimngeit eine, schöne' Ehi-nng erivieien. nachdem er vier Jahre vorher ein liitlmes Lvcrk. „Mar Licbermann zu Hanse", mit zivei L d, 6D Famille»-' zeicunnngen des Blciners im Facstnuledruck bei Pani bas'ii-er lialte erscheinen lasten. Als Plenscki und als verständnisvoller Rüttler der modernen nialendeii Kunst, von der man in femem gepflegten Heim manchen Hauch verspürte, l'.ck Julius Elias sein arbeilsreickics Leben selbst zu einem Knu'iwerl gestaltet.' Sein vor nenn Jahren erst'Igler Tod yat es nic!,t , zerilvren tonnen: der Raine Julius Elias bleilll im Aadente.i von uns ölachlependcn unvergessen. Ik. L. Musik und Film Vom ostcrreickiisckien Brncknertest. das am Ist.. 21. und 2J. Juli m Linz. St. Florian und Steyr nausiiidel. iverden einzelne Teile von verschiedenen Riuidsnnkslarivneii übernominen. ' So Ivird ans Linz am 21. Juli. .20 Uhr. die Ausführung der 8. Si'.i'ome in e-,null, die Bruno Waller leitet, ü. a. an' den Wiener und Prager Sender nberlragen. lieber Simon Goldberg, den srühcren Konzerst-.'.eißcr des Berliner Philharinoiiischcn Orchesters, der in T 0 k i v 'äintliche Bioliilsonatell ' Beethovens ''vielte, heißt es: ..Sein Ton ist über alle Maßen rein und von großer Schönheit. In R e'iv B 0 r k wurde eine neue Mnsikvereinigu'ng gegründet ..Xoxv Triamls 0k Music". die dein waäi'enden Bedürfnis der Hörer nach Kammermiißtwerken und Liedern 'entsprechen ivill. < Es und 'echszehn Konzerte angesetzt, die KU'cikan den Späniachinittagen des Sonnabeiid-s in TovHall" statttinden werden. Gciooimen wurden u. a. F c n e r ni a n n . der Pianist Misckxr Levitzky, Artur Schädel und -der Eelttst Josef Schn st e r. Ter in Amerika-glitbekannte Pianist Sanmora spielte in einem eignen Abend in Detroit moderne Klaviermusik, darunter Werke vvn.K reuet lind Schöilberg. k In D e t r 0 it (USA) fand auch ein Ehvr konzert im Tempel Rlasonic statt, das von Rlendel S ha in dirigiert wurde. Es gelangte ein Oratorium eines zeitgenössisckien Juden. IV Scki.äfer, zur Anfführung. betitelt „Tempest . Das Konzert fand auch in der allgemeinen Preise Beachtung. Es wirkten mit ein Chor von 8ll Perwncn Jnid Mitglieder des Sinfonie-Orchesters von Solisten der kommenden Saison des Orchesters in—d l e v e l a n d werden u. a. Jascha H e i s e . 7 Wladimir Ho ro v i tz.. Nathan Mä l st e 111. Piatitz 0 rsky, Myra Heß und Beryl R » - b i 11 st e r n sein. * Richard Lert, der Gatte der Schriftstellerin Bi li Baum, wird Freiluftkonzerte in Hil lsborvugh (Kalifornien) dirigieren. ..- zst Der Geiger Rathan Bl i l.st e 1 n konzertierte in P 0 r t u g a l und S p a 11 i c n. Tas Jerusalemer S t.r e i ch g n a r t e 11 (Konzertmeister Emil H a >i s e r) gab ein .ironzert in Kairo mit LJerken von Beethoven, Atvzart, Brahms und Erlieft Bloch. * Ter junge Geiger Roman T 0 t e n b e r g halte - eine Konzerttournee durch S k a n d i n a v i egr. P 0 l e n und F r a 11 k r e i ch. Jetzt wurde, erWür L ü-d a me r i k a für Tö^Kviizerte verpflichtet. Alexander Moszkowsky gab im Londoner Sender ein Violinkonzert.' In C h i c a g 0 ist vor 75 Jahren ein Laienorchesler nur von Geschäftsleuten (Tbe Business Men's Oredestr») gegründet worden, das heute das Niveau eines BerufSorchesters erreicht haben soll. Im Mittelpunkt des letzten Konzerts stand die einst sehr berühmte Sinfonie „Ländliche Hvchzeit" von Carl G 0 l d m a r k. Dela L i p i n s k a j a erzielte bei einer Beranstaltnng in Budapest' mit fränzönschen. deutschen und rnssischen Chansons einen großen Erfolg. In Den dies jährigen..Plciitersi ngcr"-Anssührungen der Salzburger Festspiele wird, ivie die Reiie Freie Presse meldet. Kammersänger, Friedrich Schorr den Hans Sachs'singen. Schorr. der heute zu den bedeiitendsten. Baritoniften der Welt zahlt, entstammt einer alten berühmten Sangeriind Kantoremamilie. Als Sohn eines, bis auf den heutigen Tag unvergestenen Wiener Kantors erhielt er ans dem Konservatoriinn seiner Heimatstadt seine Ansbildimg. Weltrnr erlangte er als Mitglied der Berliner Staatsvper und der Nlctrvpvlitan-Oper in Rew-chork., Seit Jahren wirkt Schorr mir noch gastierend. Er ist ein besonders gern gesehener und gehörter Gast der Wiener Staatsvper. „ " - Harry B a u r in Tür Die Titelrolle eines französischen Grvßsilins vervstickitet ivorden. der das Leben Beethovens znin Gegenstand haben wird. Hans Brah in. der 2vlm des betannteii Theaterregisieurs. hat ' mit dem Tvlly Haas-Film „Broken Blosivins" einen großen Erfolg. ° Paul G r a c tz . der nach großen Erfolgen im eitglischen Film von Warner Bros,-nach Amerika engagiert ivnrde, spielt in ..Hoi Monev" eine Hauptrolle. Nach -Beendigung des Filmes „Acensed" ist Marcel Hel l m an mit den Borbereitimgen zu vier Großfilinen für feine in Gemeinschäst mit Tvnglas Fäirbanls jr. gegründete Eriterivn Film Gesellschaft beschäftigt. Ter Joses-Sch m i d k--Film ..A 8iav keil troin Heaven” (Pttisik von Hans Di a y», ist nach einer Jnteressentenvorführimg von der Presse - hervorragend 'kritisiert worden. In Paris ivnrde mit großem Erfolg der neue Film von Jaegues P e v a l „Club de femnies“ zur Aufführung gebracht. Tie amerikanische Schauspielerin Mali Picon ivnrde von einer Warscha^ücr jüdischen Filmgesellschaft.für die Hauptrolle eines jüdischen Tonfilms verpflichtet. 72681

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