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Central-Verein-Zeitung · 1936-07-09 · 28 (9.7.1936) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
28 (9.7.1936)
Date
1936-07-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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9. Juli 1936 Nr. 28 * T. Beiblatt Hans Wilhelm Steinberg im Berliner Kulturbund Bei dem Versuch, eine Tirigeutcmlelstuug mit -möglich»! porträtaliiilidicv Treue widerzuspiegetu. fiel nt Worten »achzuzeichiieu, -haben uut . nach diesem zu fragen: Wie ist Auffassung! Fnteiitwu, kuustlerisclter Witte, imd wie ivird er durch das .zunächst sxemde Medium - eines Orchesters .zu, ledeudem Ausdruck gebracht, was iit ■ die Grundltliie im Gclstig-RIusikalischcu und wieweit reicht die persönliche Beeinflussung, die technische Meisterschuft, um das durch andere zu klangvoller Realität erstellen zu lassen? So auch versuchen ivir eine Echarakteristik Hans Wilhelm Steinbergs, der zum erstenmal in einem Soiiderkoüzert vor verstärktem Orchester und Mitgliedern des Berliner Kulturbundes stand. Zum ersten: Steiuberg ist als Dirigent eine Kraftnatur, sein '-Musizieren ist impulsiv, aktiv, federnd, seine Zeitmaße vvn tunen belebt und zusymmensasscnd, im Dynamischen jederzeit zu größten Steigerungen bereit, Nichts kennzeichnen» der als die'er zweite Satz der sechsten Tlchiikvwsky» Sinfonie, .^bir hörieu ihn schon tänzelnder, kapriziöser, allegreltvmäßiger. auch in gedeckterem sotto voce, aber Lteinberg gestaltet ihn i.m.Gegenteil mit kräiiiger 'Belebtheit, die Phrasierung stark akzentuiert, es entsteht ein rustikaler Klang, bei' dem alles zum Höhepunkt drangt, aut dem Trompete undPosaune mächtig -und klar ihre Stimmen erheben, Es bannt . bei diesem Dirigenten der übermächtige Gindruck des Ganzen, jene al-fresco-- Manier, die über, das Tel ml .nicht hiuweggcht, sondern sogar manches hervvrhebt. - was sonst iibergangen wird. Zum .zweiten: Tie Gründe' der Perfönlichkeilswirkung sind mit dem Verstände nicht faßbar, vom Psychologischen her läßt sich hier ebensvivenig wie vom Musikalischen her viel deuten. Tenn bei Steiuberg entspricht — nach diesem Tschaikowsky zu urteilen — der Besessenheit der hemmungslose Mitteiluiigsdraug. der Wifion der Wille zur Gestaltung, den Borstellun- 'gen im Fiineru der Zwang, alles eruptiv nach außen au andere weiterzugebeu. Unter diesem idealen Molto eines rein erlebuishaften Musizir-' reu? steht dann auch die Dirigiertechuik. Sie ist nicht nur ein Andeuten und Eriuuerii dessen, was in den Proben festgesetzt wurde, sie ist überlegt und doch spontan in jedem Augeublich. und Hand und Taktstock zeichnen die Regungen der Musik, gleichsam als optische Umdeutung des Klanglichen, in dieA'tiü. der Geist nud der Fiihalt, nicht nur der Giniaü und der Taktstrich werden deutlich: nur so erklärt sich, mit dem Biesen zugleich die Wirkung, die Steiuberg Ovationen bei Orchester und Publikum eintrugeu. Als Neuheit brachte Ste'.nbcrg ein Ooncerlo. rrcosso von Ernest Bloch. Wir kennen viele Musiken, die alte Formen, barocke Stile bewußt wiederaufnehmeii. Blvchs Werk liegt etiva auf der Linie von GriegS Holberg-Suitc: das Antikisierende gelingt namentlich-in den schnellen Ecksätze», während die ruhigeren Rüttelteile von rvmaii.- tischen Lyrismeu getragen iverden. Wir bewundern die Geschmeidigkeit, mit der sich Bloch in so verschiedenartige Stile eintühlt, aber wir sehen in dieser Fähigkeit keinen Borzug,' iveil sich darin ein Mangel an persönlicher Gigenärt osienbart. Sv ist der Eindruck nicht nachhaltig, wenn auch im Augenblick, des -Hörens fesselnd; denn Bloch ist immerhin Meister genug, um eine pittoreske Musik-zu schreiben, apart, voller AbwechslNüg, ..gekonnt" und kontrastreich. Fritz Rechners Wiedergabe von Mahlers „wieder eines fahrenden Gesellen" ist schon bekannt und gewürdigt. Tiesmal, mit der Lrchesterfassung.-. fang er strenger, aber genau so edel und reif wie scmst. laulv ix Altmann „Jugendfreunde“ Zur Erstaufführung im Berliner Kulturen einer begreislichen Regung von Pietät hat die Kulturbundbühne, die uns bisher Ludwig Fulda nur als den klassischen Uebecietzer Molieres vorge-führt hat, den vielbcwährteu Senior unter den jüdischen Dramatikern in Deutschland nun auch mit einem seiner zahlreichen eigenen Bühnen», werke.zu"Mortes.kommen lassen. Fulda steht unmittelbar an der Schwelle des 75. Lebensjahres, und — da wir uns einmal därai» geivvhut haben, bei Iubiläumsziffern Halt zu machen — es sind jetzt gerade fünfzig Fahre her. daß der vieründzwanzigjährige Frankstirter Antpr mit seinem kleinen, gefälligen Einakter-Lustspiel „Unter 'vier Augen" den allerersten Theatererivlg errang. Seitdem ist Fulda, als einer der produktivsten B'ühnenschriftsteller. immer wieder gespielt worden, mit heiter gewendeten Rlärcheustücken, vvn denen „Der Talisman" — in der Titelrolle einst vvn Fvsef Kainz kreiert — es zu Weltruf brachte, mit sozialen Dramen, die freilich der um das Jahr IS1.»0 bühnenfähig gewordenen sozialen Frage mehr, liebenswürdiges Wohlwollen als pihcholvgische Eindringlichkeit und-dramatische .Bewältigung des Problems bezeugte, vor allem aber mit Gesellschäftslustspielen. die von der „Wilden Fagd" ihren Ausgangspunkt nahmen und den Dichter, seiner ganzen Raturanlage gemäß, aus das Gebiet der unbeschwerten, unterhaltenden, noch in ihrer satirischen Zuspitzung behaglichen, .schwankartigen Komödie verwiesen. Zii diesem Genre von Stücken. das nach wie vor erlaubt ist, sofern . es nur nicht, ennuyant wirkt,- gehört atich das Liistfpicl „Fugeudfrcuude". Es .ist.uil» auch schon fast vierzig Fahre alt, und es hat, gestehe,i wir es iius nur offen, auf seiner, Wanderung über die inuiid ausländischen Bühnen reichlich Rost angesetzt. Aber' die Fabel von den vier Hagestolzen, die/sich ins Ehejoch begeben.' .ist alte, bewährte-Lustspieltradition. die sich ruf den treuherzigen Rodcrich Benedir stütze:i kann, und die ..Moral" dieser Fabel, mag man sie. sich auslegen wie man ivill, artet bei Fulda in keine dürre Lehrhaftigkeit aus. sondern bestätigt sich an einer Reihe nicht eben tiefer, aber immerhin amüsanter. Einfälle, die sich -.zu einem heiter ' 'belichteten, anspruchslosen Bilde abruiweni tUseiiä"" heute in diesem schon etivas verblaßten Bilde das Lchwankhaft-Konventivncüe zu überwicgen scheint; ' ja, wenn das eigentliche Problem des Stückes in seiner völligen — Problemlv'igkeit besteht, so wird mast andererseits nicht verkennen, daß die Wechselwirkung, die sich aus dem Miteinander und Gegeneinander der vier Paare ergibt, daß vor allem die typenbildcndc Charakteristik der vier Frauennaturelle an keinem Geringeren als Moliöre herangcreift ist. — Die Aufführimg (Reche: Ernst Rosenbäum) gab, wie das Stück. keine Probleme zu. lösen: sie hielt sich an d>e gewichtlvse Heiterkeit der 'Situationen, ber sie, besonders am Schluß des ersten Aktes, in der allgemeineii Fidelität einen mehr burlesken als lustspielmäßigen Ausdruck verlieh. Fmmerhin. war sie ernstlich bemüht, das,-was maii an Fulda stets geschätzt hat. seinen sauberen, beschwingten Dialog, in natürlichen Fluß-zu bringen - ivas ihr. von einigen „Lochern" abgesehen, auch gelang. Fm übrigen war, wie .das Programm vermerkte, die Zeit, in der das Stück spielt, um das Fahr I9J0 angesetzt — ein Ludwig Fulda Fot, Herbert Sonnenfcid, Ferl\n bedenklicher Anachronismus, da Fuldas Lustspiel schon im Falire 1*97 eiitstanden ist. Bon der Einzeldarstellung ist zu sagen, daß sie sich, auffälliger a!S sonst, zu einer zwanglose» Eiisembleivirkung zusammensrhloß. Walter Herz erschien diesmal -in der älteren Maste des - schon etwas angegrauten, blasierten Lebemannes: gewandt und sicher in Haltung und .Austreten, dem freilich elivas mehr Charme nicht geschadet ' llTTtte." BöN be.m-drei aiideren FiinggeieUeii, die sich ein Weib erringen, gab M a r t i n.B r a n d > den Plnsiker mit einer amüsant betonten, liervösen Fahrigkeit: H e r b e.r't G r ü tt b a n m den Maler mit einer behäbigen Ruhe, für die er nur etwas zu wenig Farbe aus seiner Palette , hatte, und F o s e E r it c st o L e w h sehr ailsgerämt den gcränschvollkii, dauernd zur Ertai'e geneigten Techuiler (als Kuriosum sei erivahnl, daß er mil KURZ VOR ERSCHEINEN DER Auf Grund einer Vereinbarung mit den beteiligten jüdischen Körperschaften werden für die Folgo alle vom Ausland her angebotenen Kauf- und Tauschobjekte sowie geschäftliche Niederlassungsmöglichkeiten durch die F.-W. I. bearbeitet. Die F.W.I. wird auf Grund des reichhaltigen bei ihr vorhandenen Materials und des laufenden Neueingangs seitens ihrer verschiedenen Korrespondenzstellen in fast allen auswärtigen Ländern in der ersten Julihälfte mit der Herausgabe von F. W. I.-BERICHTEN beginnen. Dl© F.W. I.-BE RICHTE Monat. Sie bieten eine ständige Übersicht über die bei der F. W. I. eingehenden r Objekte mit präzisen wirtschaftlichen Angaben , und den für den Erwerb^ wichtigen Er, — läuterungen allgemeiner und spezieller Art, C \A/ I werden bei Vierteljährsbezug gegen einen Un- U16 i .W. I.-u C K I V«.n I C ßoztenbeitrag von RM 6, — pro Monat geliefert. rV C VA/ I RFDITHTF *<°nner' nur in beschränktem Umfange cws- Ul© r. W.1.- D C Kl V-n | U gegeben werden, daher empfiehlt sich sofortige Subskription. Bestellungen und Anfragen an' F. W. I. G M B Hv BERLIN W15 Kurlürstendamm 214 Postscheckkonto Berlin 167245 ^jiiiiiiiiiiiimiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiHtiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiimmiiiiiniiuHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniimiiiiiiiuiuiiiiiiiiiiiiiiiiinitii^ 1 Neue Abonnenten erhalten auf Wunsch . D 1 den Anfang unseres Romanes „Vas KnabenschifP' kostenlos nachgeliefert 1 1 C.-V.-ZEITUNG / Vertrieb / Berlin W15, Emser Strasse 42, J 2 8141 | ^iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiii^ dieier Rolle die Erbicliali von — Guido Thielscl>er augetreleu hat. der sie bei der IIra»ssi>l>ruiig am Deuiicheu Theater spielte.) Fritz Lion >,alte als Diener die gemesteiie Würde, die seiner limgebiiiig durchaus augepaßt >var. Bo» dem iveiblicheii Oiiartett behauptete sich R» t.h Bl a >i h e i m e r in der Rolle der Bläimerseiiidii'l Dora Lenz, die schließlich vor dem Ansturm des bcstegtru Weiberieiudes die söonc>, streckt, ganz im Siuue des- Diälters. mit. einer uatürkicheu, sympathischen Schlichtheit und annultigen Sclbstsicherheit. Gerda Klei-i, lieh der Pretiosen Amötie eine sehr charalteristisci,e Rote; G i u a Fried m a n u niactste allerdings aus der seicheu Wiener Toni eine, sächselnde Frida. E l l r w M o s c s . als die jüngste der vier Frauen, konnte üch nur an die schivaukartigen Züge der Figur halten, dieg'ie deuu auch als ewig verlieble. ewig eiieriüchtige l>!aive vom Laude mit einer Art leidenichastlicher Heftigkeit hernuslehrte. Das Puhlikum »ahm das sommerliche Nuterhaltuugssiück mit lautem Beiiall aus. ..!)r. Hugo l.arhinaiiski. Das Programm des Berliner Kulturbundes Der Füdische Kulturbund Berlin hat für die kommende Spielzeit folgende Sch a u s p i .e l - Beraiistaltuugeu vorgesehen: nach der Erstausslih. ruug wou Moliiars „Großer Liebe" (im August» und Perez' „Goldener Kette" (im September» soll .die Spielzeit im Oktober mit dem „Sommeruachtsträum"-ervssuet werden, dessen Eiiistudierung die erste große- Regieausgabe, für den neuen Oberspielleiter Fritz .Wi st'en sein ivird. Es folgen im Abstand von eliva z>vei Rlouateu der „Golem" vv» Levik ldesteu Tert aus Beraiilassiuig des Fiidischen Kulturbundes bereits vom Fiddischen ins Deutsche übersetzt wird», eveutucU au seiuer Stelle „Sabbathai Z'ivi" von Rathau Bistritzki, ferner ..Der G^eral und das Gold" von Bruno Frank, ein Gesellfchaflsstück von. Henry Bernslcjn und ein Bolkslustspiel von Scholem Alejchem (entiveocr „Tewje" oder „Ter Schatz"). Fu der Oper werden folgende Werke vorbereitet: „Älaskenball" von Berdi, „Ton Giovanui" von Mozart. „Don Pasguale" von Douizetti, „Orpheus in der tlnterwelt" von Lsfenbach. Mit de-r Einstudierung und niusikalischeu Leitung von „Ton Giovanni"' ivird der srnl»ere Fraulsnrter «üeneraliiiusildirelior Hans ^bilheli» F I e > n b e r g ieine Tä-tigkeil Neun Fiidisü»en .ilnltnrbnnd Berlin l'egninen, Tie Eiiljludieruug. und Leitung einer der anderen geiiaiinlcu Opern -überuilnmt BertlioG Zander. F»> iZbrigen icliiveben '-ln'rhnndlnngen inil' einigen jüngeren jndiic>»en Kapelliueister». die an der O-per des Fiidiichen -ünltilrbnndes Berlin dirigieren sollen. "B'äl-rend ipi Fnli einige Soli»lei> des Fndiicl»en üultiirbniides Operuarie» . iiiid .duelle singen, ivird der Feierlagsmvnat 'Septeiul'er mit die Darbietung indischer Gesänge musilalisil» al>- gestellt. Ein iveilercr Mvuat. briugt-Kainmeriuuül. in zivei ,ri>dcren tzliouate» sollen Sinsoiuelonzccl>- initer Leilnng von Haus s'öilhcli» Dtei»l>cr,z fiolliindeu. Eiedael>1 ist auch an die Ansiiil»r,ii>g des ..Liedes »oii.der Erde" unu. <busta!> Rlaliler. E,n 'Ehorkouzert unter Leitung von Berthold-Sander - ivird nvciviegend (öesange jüdischer Kompviusteii' bringen.. Es ist brnbsiel)tigt, diese vier Kl>nzer>- üionale ii> Forru eiiies 'Alwnnemeiils .püammeiizniässen. so daß außer den Bliigliedern des- -ünllnrbniides -die Abiuecl>sler regelinäßig die Rlogliclileit haben, diese Konzerte zu besuchen. Als S o ii der n e r a n »r a 11 »» n g r n iverden Handels „Firael in Aegypten" unter Leitung wnn Tr. -ünrt Finger und die. II rn n s f ii h r >, n g der ...Hagadah" ovu Blar BrodiPanl Dessau Yvrbereilet. Pbegeii -iveilerer- Sniiderveranitaltuiigeu tritt der Füdiiche. Külturbünd u, Berhandluiigeu mit Alcranber K i p u i s., Dela L i p i u ska j a , Foseph Schmidt, dem .stölner Marionette,r- --Theater, dem_Schauipieleiiiemble des Kulturbundes Rheiu-R'ulir und des Hamburger Fndischeu -Uullurbundcs. Ein Antrag auf ein längeres Gastspiel des hebräischen Ralioualtheaters Habima ist bei den Behörden ciiigereicht. Tic lein luii.stb iih n c unter der kuuftlerischeu Leitung von- Rinr E h r l i ch ivird ihr Programm gesondert bekanutgebeu. . . Die 'eit vielen Monaten betriebenen Pla'ne zur Einrichtung eines jüdischen Filmtheaters sind soiveit gediehen, das; mit dem Beginn der Becanstaltuugen im herbst gerechnet iverden kann. Die viele-u., für die ein Kultnrbundabend mit hie einzige Beziehung z» den großen Schopf,mgeu des menschlichen Geistes ans stein Gebiete der dinmatischen Kunst und der Munk i», iverden

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