Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 28 (9.7.1936)
- Date
- 1936-07-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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XV. Jahrg. I Nr. 28 Berlin, 9. Juli 1936 Preis 10 Pfennig entral erein ALLGEMEINE ZEITUNG DES JUDENTUMS Geschäftsstelle (Verlag, 'Schriftleitang, Anzeigenannahme». Vertriebsabteilung': Berlin -W i:>, Einser Strasse 42. Fernsprecher: .J 2 Oliva 8141—4.V Telegrammadresse: Centralglauben, Berlin. Postscheckkonto: Berlin 70344. Die „C.-V.-Zeitung“ - erscheint wöchentlich am Donnerstag. Redaktionsschluss: Dienstag. Bestellungen nimmt jedes Postamt und., die- Geschäftsstelle entgegen. Zustellung erfolgt durch die Post, die die («obühren durch den Postboten erhebt. — Bezugsgebühren: Abonnement vierteljahrlieh ' fif» Rpf. <Ausland' 2. :o KM. uingerceJinet in die La-ndeswäliruiu?) einschliesslich Zustellgebühren. Einzelnummer 10 Knf. (Ausland 20 Rpf.). Iw Falle höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Rückvergütung der "‘-zahlten Betrage: —-- An/elgcngebiihren: Preisliste gültig. Die 12gcspaltcne Millimeter-Zeile 20 Rpf., fiir StelloiiKesm-fm 10 Rpf., für Familienanzeigen 16 Rpf., weitere ermässigte Grundpreise siehe. Preisliste. Einz' lan/.eigcn nur gegen Vorauszahlung. — Anzeigenschluss: Dienstag. Platz- und Datenvorschriften ohne Verbindlichkeit. Fünf Konferenzen. A. H; Tie ersten Juliwochen Haben eine Anzahl internationaler Zusammenkünfte gebracht, die sich mit jüdischen Problemen befaßten und die zum großen Teil von Juden einberufen und beschickt worden waren, (nnc Reihe weiterer Zusammenkünfte wird folgen. Tie Ursachen dieser Erscheinung bedürfen keiner Tiskussion. Ereignisse von geschichtlichem Ausmaße haben Schwierigkeiten geschaffen, deren Behebung , innerhalb der Grenzen eines einzelnen Landes oder mit Kräften einzelner jüdischer Gemeiiuchaiten nicht möglich ist. Tic verschiedenartigen Versuche in den letzten Wochen 'beleuchten das' jüdische Problem von verschiedensten Seilen her.; Frtrgestellungen, die oh nur theoretischer Natur waren, gewinnen praktische ^Bedeutung für die Veurteilnng der Jndenlagc und ihrer Lösnngsmöglichkeiten über- Sir Malcolms erste Tai In Gens hat die vor Monaten durch den Bölkerbundkommissar Generalmajor -«ir Neill Malcolm für den 2. Juli einberusene zwischenstaatliche Regicrüngskonferenz für Auswandererschutz ihre erste Sitzung abgehalten und Beschlüsse gefaßt. Damit ist die erste der drei Ausgaben, die der Völkerbund Malcolm gestellt hatte, formell erledigt, daß er nämlich ein Rechtsschutzsystem für Auswanderer aus Deutschland schaffen solle. Unter Vorsitz des Vertreters von Uruguay. . Guani, tagten die Vertreter Belgiens. Englands, der Tschechoslowakei. Dänemarks, Ecuadors. Frankreichs. Irlands. Lettlands. Norwegens, der Niederlande, Polens. Rumäniens. Schwedens, der Schweiz und Uruguays. Tie Vereinigten Staaten von Nordamerika und Finnland waren durch Beobachter vertreten. Von jüdischen privaten' Organisationen, mit denen die von ihm als wünschenswert erachteten Verbindungen, herzustellen eine weitere Sir Malcolm gestellte Aufgabe war, hatten sich eingefunden. Prosestor Norman B entwich für den Council sor German Jewrh, Tirektor Bernhard K ahn vom Joint Distribution Committee und Tr. Nahnm G o l d m a n n,sür die Jewish Agency sor Palestine. Als Nahziel hatte man ein provisorisches Abkommen ins Auge gefaßt, das noch während der Tagung unterzeichnet werden sollte. Tie Aussprache machte, was begreiflich ist. den Versuch, auf die Gesamtproblematik des europäischen Flüchtlingswesens einzugchen. So war es besondersder Vertreter Norwegens, der einen solchen Wunsch im Namen seiner Negierung äußerte. Vertreter anderer Staaten, so die von Polen und von Rumänien, gaben sehr wohlmeinende Erklärungen ab. fügten jedoch sofort einschränkend hinzu, daß innerhalb ihrer staatlichen Grenzen keine Aufnahmemöglichkeit für jüdische Auswanderer vorhanden feien. . Manverständigte sich schließlich dahin, daß folgendes Provisorium über die Regelung des Nechtsstatus der aus Deutschland Ausgewanderten — hier Rösugic s genannt — getroffen werden solle: , „Diefuqie' im -ginne des Abkommens ift derjenige. der früher in Teutschland ansässig mar, keine andere Staatsangehörigkeit als die deutsche dentzt und erwiesenermaßen rechtlich und tatsächlich nicht unter dem Schutz der Reichsrcgierung sieht. Diese Nummer umfasst 20 Seiten Sie enthält ii. a.: Haupthldtt: Palästina, von Dt. E. -R—z. 1. Beiblatt: Kulturband-Veranstaltungen in Berlin und im Reich. ~~2-. Beiblatt: Dem' ZOjährigen Richard Beer-Hofmann, von Dr.Paul Mayer, und Dt. Waltet Perl. — Altern, Cedichi von Richard Beet-Hofmarm. 3. Beiblatt: Palästina-Umschau (u. a. Das Recht der .Unternehmungsformen in Palästina von Dr. Hans Kalisch). 4. Beiblatt: Sportblatt —■ Wirtschaft der Woche. Tie dem Abkommen bcitreleudc.n.Rcgiertm.zcit . werden den 'Ausgewanderten aus Tcntiäpand, die auf ihrem.Gebiet ihren ständigen Wohnsitz haben, einen Zdeitkitätscinsivets nach dem angeitöininciten Muster oder ein deniefben Zweck eritillendes Dokument aussicllcn. Proviwri'ch kann ein ioiche.r Ausweis auch deujeuigeu Ausgewauderteu ausgestelltwerden. die zur Zeit des Inkrafttretens des Abkommens keinen dauernden Wohnsitz haben, vorausgesetzt, da» sie sich innerhalb einer von der betreffenden Regierung festgesetzten Frist gemeldet hahetz. ^<^KsizIt'gkeitsdai>er beträgt ein Fahr und kann von dem ausstettenden Staat erneuert oder verlängert werden, bis der Zithaber sich die Ausstellung eines anderen Zveittilätspapieres gesichert hat. Ter Inhaber des Ausweises ist zu Reifen auf dem Gebiet des ausstellenden Staates berechtigt, wobei jedoch dem Staat die Regelung des Auieuthaltsrechtes Vorbehalten bleibt, (fr kann während der Tauer der Gültigkeit des Ausweises das ansstellende Land verlassen und wieder zuri'tckkehren. Hat ein Refugie das Einrei'cvi'tim eines Landes bekommen, so verostichken sich die Turchreiieländer zu Erleichterungen für die Ausstellung für 'Transit. TaS Abkommen. sieht ferner vor. daß einem Restigiö. der das Gebiet eines der dem Abkommen angefchlosieneu Staaten verlassen muß, eine augemesiene Frist für die notwendigen Vorbereitungen etngeränmt wsrd. Unter Berückneiitigung internationaler -Regelungen rollen 'Ausgewanderte, die die Aiedcrlas'ungserlaubnis tu etnem Lande haben., nicht ansgewiefen. noch ioll u,nen die ,',nlasiimg verweigert iverdcu, 'o'ern wiche Maßuahmen nicht dttrch Erwägungen gerechtfertigt sind, die der Sicherbettdes Staates oder der oftentlichen Lrdmtitg gelten. Auch tu 'olch-.-n -calleu verpflichten sich die Regternnacn. Ausgewanderte nicht nach, dem Tetittchen Reichohne entsprechende Warnung und -ointe-daß die Ausgervanderten sich geweigert -Haben, die notwendigen -schritte zttr Auswanderung än ein. anderes Land zu tun oder von den zn dieiem-Zweck für sie getroffenen Vorkehrungen Gebrauch.zu machen, zurülkztn'enden. Zn solchen Fällen können die Zdentitätsauswet'e annulliert oder zurückgezogen werden. Bezüglich des Rechtsstalns der Ausaewänderten wird bestimmt, daß diejenigen, die ihre ursprüngliche Slaäisangchortgkeirbetbelialteu haben, .nach den Grundfänen-behandelt. werden, die tu Poem 'Lände-für Ausländer., dte'etne Sraätsangeho.rt-g-.. (eit benllen. aelren. Ausgewanderte ohne- Ltäatsänaehöriakeit ''ollen, falls keine gegenteilige Abmachunq'besteht, nach den. GVetzen ihres Wohl,-- sitrcs oder, wenn sie ei-neu midie r. nicht naben, nam denienigen thrrs Amenthaltsortes.. .behände.: . Zn Ländern, in denen wiche tragen nicht dttrch "Staak-gefey geregelt sind, folten dts an' Grund der Ge'etzr des Herkunftslandes erworbenen Rechte, insbe-ondere die tu bezug an' .Enestand. -Rechtsfähigkeit verheirateter Frauen u'w. iisseyung der -Erfüllung-der von den ü?ohn- oder. Aufenthaltsortes etwa vor lenen -Formalitäten aeivahrt werden. ten be-ttrelc-nde:^ Staa 7 freie gehinderten Zutritt d-n Gerichten haben. Ste werden in d.m V." L ihres Wohnsitzes oder gewöhnlichen Au'en'h- Anspruch' auf Rechtshilfe be'-ttzen und von der cau'io judicatum solvi be-'reit 'ein. Ta-s Abkommen enthält fchließlich noch eine Reihe formaler Bestimmungen, dir u. a. vor'ehcn. daß evon der Regierung jedes. Mitglieds, und Nichtmitgliedsftaate? des Bölferbimdes unterzeichnet iverdeu. kann, dein der Bölferbiiud eine Atopio des Abkoiiuueus zuseudet. Es ioll dreißig Tage, uasttdein der Geueraliekretar des lliolferl'uudeS die Iluterschritteii. von mindesteus zwei Regierungen erhallen hat.-in .Urast treten. Fite spater dem Abkviumeu beitretende Ttaalrn soll es eheusalls dreißig Tage »ach der, Leistung der llutersclirist Rechtskraft erlangen. Es-,kann jederzeit gefiiudigt . werden."-Tie'.Kündigung erivlgt durcl, illiristliiche Mitteilung an den GeneraIielrelär des t!>ölkecbuudes. der die dem Abkommen aitgeichlvssenen Staaten verständigt. Tie .lliindignng wird sünsnndvierzig Tage nach'Eintreffen der 'Mitteilung wirksam. Gewisse Bestinunnngen beziehen sich auf .Kolonien, Protektorate, überseeische. Territorien uni'., in denen nach, dem Willen der Unterzeichner das Abkommen Geltung haben soll oder nicht. Zn einer Entpfehliing hat die -llouserenz es al-5 außerordentlich wünschenswert, bezeichnet-, daß die-' tu dein Abkommen vorgesehene Regelung sobald wie möglich in ilvdft trete. Ten Regierungen, die etwa die Zustimmung'des Parlaments für gewisse Teile des Abkommens benötigen, ivird deshalb empfohlen, trotzdem uiiverzügliri, diejenigen Teile des Abkommens in .Straft zu setzen, für die eine einfache administrative Entscheidung genügt. TieiinAblonuneitentholtene Vornussetzung für sein Zukrnfttreteu, dnß uäiulicli zwei Regteruugeu unterschriebe» ynbeu.'müssen,' ist i» zwischen durch die Iluterschrist von F r n u k r e i cl) tiud D ä n e üt n r k erfüllt worden. Syne die Genfer Regelung z>t überschätzen. wird inan doch mit einer gewissen Besriedigting feststellen können, dnß Sir Neill Mnieolm zielbewnßt nn der Durchsetzung seines Progrnmnts arbeitet. Es-ist zu yvssen. daß er die gleiche Energie auch nns die zweite der drei ihm übertragenen Aufgaben vcrwen-. den ivird. nämlich mit verschiedenen 'Regie--.' rungen in Beratungen einzntretenZ die die 'Möglichkeiten.für eine Beschafsnng von Arbeit imd lliiti’vfiMiit" für die Ausgewanderten zum Gegenstand Habens Sv wichtig es auch .. für die Ausgewanderten ist» über ihre recht- - liehe Sitnativn im klare» zu sein,-so sehr . liaben diese Regelnngen doch nur 'theoretischen. E-Harakter.'wenn nicht zugleich auch die - Lebensmöglichkeiten in diesen Ländern sichergestellt werden. Mt ICE Ml, tagt in Paris 60 Delegierte waren, wie wir in der E.-B.-Zeitiing deiZ vorigen -Woclie meldeten, . anwesend, als die Znter.nationale -Honferenz für Answanderniigssragen begann, die von der HICKM (HIAS-ICA Emigration Association) nach Paris einbert.ifen worden ivar. Ter Tätigkeitsbericht, der diesem wichtigen -Ureise vvrgelegl ..wurde, in dem 'sieh auch ein'Vertreter Sir Vlaleolms. Lord T n n e a n n o » . - befand,-zeigt mit nuüberbiewaver Plastik eine Epoche, jüdischer Geschichte im Znsaunnenhang. die man sich im allgemeine». Nur-in einzelnen Sektoren zu vergegenivärtigeit pflegt. Eine erschütternde Zahl stand im Mittelp.imkt: / Znden letzten zehn Zähren haben insgesamt ooo; jüdische Auswanderer Europaver-' lasten. Das -valiptkontingent stellen begreiflicherweise die jüdischen 'Massen des Ostens. Während der Zahresdnrchschnitt in den Zaliren ]sn] lii? 1etwa i (ido pro Zaljr betragen halte, belief er sich im Zahrzehnt- I'.'ll.Vbis III-".'' ans über .'üiustu im Zahr. - Aber die Zeitverhältnisse des-letzten -Zahrzehnts gegenüber den -11 Zähren vorher haben.sich'in so unvergleieljbarem 'Maße für. die Änsivanderinig u»d A>>- ietzichg-verschlechtert, daß die Zister oim ">l* "iid schwerer wiegt und höhere-ZAnfvrdernngen an die Organisationen in sich birgt als die Bl ono. Das letzte Zahr l'.w."> freilich, das bi ÖOO jüdische Pienscheu auf die Wanderschaft zwang, überschreitet sogar Den alten Durchschnitt. Im Gegensatz dazu ist eine zahlenmäßig ins l'üetvichr fallende Auswanderung von - Nichtjuden im Osten und Südosten Europas nicht zu-beobachten gewesen. Tie Veränderung der-'Aitinahmebercitschast der Well für jüdische Einwanderer hat aml) eine Veränderung der Richtung, mit sich gebraclst. tu der sich die einzelnen Menschen betvegten. Zu den Zahrzehnten bis I'.'ll'. gingen 7,' Prozent der änswänderuden. Äienschen aus L.stenropa tu die Vereinigten Staaten, Ist Prozent nach.Südamerika, i Prozent nach Palästina.' 1 Prozent itach Südafrika und III Prozent nach europäischen und anderen außereuropäischen Ländern. . In den letzten.zehn Jahren sind Ist..', Prozent nach Palästina, 17,6 Prozent itach Nordamerika, 21.7 Prozent nach Südamerika und 16,7 Prozent in die anderen Länder gegangen. Von den 7-7B stsch jüdischen Altswandcrer>\ der letzten zehii Jalsre hat Polen allein Id6 I-U aestellt. Lttauen Drststl», von denen 1U8B nach Südafrika gingen und 6stB1 nach Palästina. Rumänien .stellte zu der traurigen Statistik 22 272 Plcitichen. Eine völlig andere als die gewohnte Richtung nimmt die Emigration neuerdings durch Ansatztnögtichkeiten ' im Fernen Osten. Schanghai hat eine große jüdische Gemeinde erhalten, und man schätzt die jüdische Vevöl- . - kernng in Ptaiidschuknv. China, und Japan auf etwa 16 OOD' «eelen, d. h. 11 Prozent der gesamten iin Fernen Osten lebenden Eiiro- Ter Bericht an die Konferenz und die Erklärnngen ans der Konferenz zeigen inmitten der Tragik der Verhältnisse, mit denen maif sich zn beschäftigen hatte,' einen'aufrichtenden, weil realpvlitische». nildemagogischen und jüdisch - verantwortlichen Charakter. Diim war sich darüber im klaren, daß früher das '-stzesentliclie getan ivar, wenn, der Auswanderer irgendivo'die Grenze seines Ziellandes überschritten hatte. Heute ist bereits die richtige Ansivahl der Auswanderer von größter Vedentnng, iutd die.Ausgabe der .jüdischen -SZtlssorganisation besteht 'nicht nur in moralischer und rechtliclier Unterstützung, sondern vor allem in der 'Attswalst und Ansb'ildn-ng eines produktiven- Eiiiwandererelements, das geeignet ist, sich den Erfordernisse» des Einwandernngslandes anzuPasten. Tie Leitung der Koiiserenz lvarnte deshalb auch in aller Form vor den von nnverantwortlicher Seite unternommenen Versuchen, neue Einwaitdernngsländer zu erschließen. Tie Konzentration jüdischer Not ans dieser Tagung hat die Teilnehmer nicht zur Tepression geführt. Ter .Vizepräsident, der llobn-w SliHloring;. and Iimtlif'rant Aid Socioiy ol' America f lll AS)..511111111'! \>l. X e l - s e-l), ivies darauf hiii, daß gerade diese ,stvnserenz die. ungeheure Arisd.ehnung der jüdischen Tiaspvra gezeigt hake: sie l>abe.aber auch gezeigt, daß es für die Jiidennot fein Allheil m i t 1 el gäbe, sottdern daß man überall an der Lösung dieser Probleme der Jiidenheit zu arbeiten habe. Die Sozialarbeiter in I^ondon Am 8. Juli begm.üi in London die dritte Konteren.z für jüdische soziale Arbeit. Es-sind ^Vorbereitungen getroffen worden, unO eine Uebersuht über die gesamte jüdische soziale Ar- - beit in der Welt zu erlangen. Tie bekannte- . sten 'Namen ans deii Kreisen der jüdischen Svzialarbeit sind -vertrete^, nnd.es fteht. außer- Frage, dnß eine ungehenre Fülle von Tatsachen. Anregungen, und förderlichen Erkennt- -nisfen ans den Besprechnngen hervorgehen werden. Tas Konferenzprogramm enthält Themen wie: ..Hilfe und Anfban in der jüdischen Gemeinichast". „Gegenwartsfragen der wirtschaftlichen Hilfe", „Jüdisch-soziale Arbeit in den verschiedenen Ländern", „Ausbau des jüdi-