Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 27 (2.7.1936)
- Date
- 1936-07-02
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Beschäftigung deutschblütiger Hausangestellter in jüdischen Haushalten .f«teidiä?er»a!f ün aib.latt: Wr. ’25. nrm 2<\ Juni' enrnair-einen Aufsatz mn Aegterunqs.a''ef'.'or Tr. L°. Gerber im R?,m-. und preußischen Ministerium tee ^nretn über die Be» schästigung'von beut’ifjb.lur;gen•:• H'au-att,gssteQ ten. Unter gnderem,wird;u folgenden .sfraaen .Trew 1.-Begriff de» jüdischen Haushalts 2T'ie iet .Aufiatz.-ausbruckl-tch. betom.- bleibt, c_:n ' jüdi'cher Mann auch bann nocn - tz» a ui b a t u n g"s v.ö r ’ta'n h , trenn, er: .Tür,', kuriere" oder-.'- Innrere- ,-ieir netrei’t ober trenn er von fetter. >'t« m.tlre nerrennr leb:. . ..*?ludi'während der Zeck der Abwe'enhen des.- jübt'chen L»au-ha!lungsvorstandeist daher di? Be- . .schärlrgung deunchblüirger Hausgedtlnnnen 'iin-ala'sig.? Nur bann, wenn der Mann 'stm- B-:°;,ehuvqen iur ,>am,l,e.dauernd und'endgm.rig .. lost bar. wir" .er nacht mehr als 0,-n.ih-uruni-errt» fta'nh anaest-b.en werben kennen, wöbe: eiir-r» hebl'.ck, ,rr. oh und inwiewen er noch, vt-t *riesltdten• Unrerbattnng-vchrchr her Tinir4tL:e cea;-.:* über nachkommt.' Tic frraqe her Redstsstellung de- Unter» 'mietet* heartirrrtet Gerber f-ahini fan?rr . Untermieter in hrr Nene! nicht wir €»aulaerne,tt*• schan aehrrt. , ■ .• Dis's Zugenortakeir wirb auch bann niwr;u beiahen ''ein. wenn dem Uniernnei-r da- .Truv- .,'rüch ober eine andere Ü?IahUeu iv.it .feinem -m=- wer aerercht. wirb. .Nimmt er hircüien eine :.er tcraMchen Man:weiten gemein'am mit der ckamvie de- Bermr-merein. ''0 wird er auch als zur gew..-in'cha': .gehörig;n beirachien fein.": Unter Umstanden könne aber auch ein 'Unrermieter. der nid,!.'eine Mahlzenen iw chau'e,einnehwe. al- .zur Hau-stemktnicna't gehöre betrachtet werden, namlich dann i. B.. wenn, er sich in 'einer Treien Meit nicht au'.'einem Zimmer, sondern mit den »Zami.ltennf.rql'iedern d-e-.Ber- Mieterin den für sie heuimmten DoHnräumen aüfzubalien o'ieae. Ebenfalls zur -dausqemernschach aedore i. B. der zudi'cne,Tom einer Dttwe. der 'bei ''einer Mutter zwar nicht iv-ry-ne. aber Me -•-er?aden mit dahinN>7liegenden Wohnraumen de- -'--chast-inhabers ■ im allgemeinen ui de- -ab-n -ein. eben'v dann wenn, iu den Brarisrauwen und fit Brivaiw-ohnung geiond'erie Gin» aanae führen." . . T-'- Aa'ik-Ä'sttzi. >'ch bamn-lanseinafcher . daß st-- " B-UTschützgesttz 'eibst,, üch. z?var,' . nur. "aück- '-.abgo,b,oriae h-m: staaien.lo'e• Eau-gehiifuriten-' ü-c - Mu-!'and-'che ■ chau-aob'I.'innen benotiaeu -r nach der' Verordnung. Uder an-l.rndi'che" rf'iTtr.cr'n^ni!'•/, ^an>7ar., I. e::%: chr^eii-et.-aiidnie di'v. ibeichaingunaf turn.:-. Ti-che dutüen in der Negel dann zu . w-tnri die chäu-aebiN'-n. wäre 'ie im Be'ih der r:r Liaat-anae.ior-gken oder uaalenlo-. dem tbot der de- Sinf'Änuge''c?.eunterliegen rM Tenn andern'allwurde die chan-gehü'in wdw Tatangen07ig5etl den iiaal-angeiinnu-d üaatenio'en ' .chan-g.'hi!isnnen gegenüber' etnr acwiüe' Beüer'tellung erfahren, die er Ci;?i'-e aeremtsernat rr’fhfint. - qani a.b* :n davon, dan dann d'e ch-erbnl-be'tnninung nt uwaanaen und damit-, in ihrer nraftndien nnnfn: .'uar? beeintrachrigt werden konnte." Uehergan^Vorschriften für Hausier 35 Jahre Betriebe vüie-n im Garens;u chau-bait-n nicht unter die Berbot-be'timwunaen. Ter jüdi'che B.e n ' i 0 n - t n h a b e t dar' ' rarer ~ ..auch baut'ctibiutiae jroctbrtme cher'vnen mit der Zubereitung der Mab', weiten iur 'eine Bsnurn-« gäüe und der Bedienuna der Gaue betrauen. Benfionsbeirteb und chau-balt müöen aber itrena rer.» einander getrennt fein. Tie Ängeüellten dur'en ci'fp nicht mn -öau-ba:t-arbeiten be'chaüigt wer-. Len. auch -nicht mit iobÄen Arbeiten, die a'etch- ^itig a!- hau-- und algewerbliche Arbeiten an- " ' - '!-tn. Tenn ewurde dem Berbot-beüiinmungen widerin hat aliudi'ch geltender Hau-bait nur de-balb von ihr nicht betro''en wor--a den tollte, weil er mit bunhen i’t. Lo iit e- Pennon-aä'te und die Zamilie inbabergemein'äm durch dis deu''chdlüttgen we-blichen Ang-'tellten uib-reuen <u lai'en. eben'o n't die Bedienung der ^amiltenangehörigen de- B-enfion-'ndaberdurch die'> finge'teliren nur: ge-' Z't eine Trennung ^w'.'chen >?au-bait und Betrieb nicht möglich, io wird die Beschädigung von deuifchblütigen weiblichen Anaenellien allgemein iür unvilS'üa iu halten fein. .Gin vorübergebender jübi'cher' Bsiuchd. .hl tentfrrechsnb den volizeilichen Meldevor'chri'ten' e:n folwer. der .nicht langer alvvei Blonate dauert..macht einen. Hau-o.ali nrchi lüdi'ch. . .' . Besonderbingewiefan ''et daraun dah nach den Ausführungen Gerber- B r ao i - - . u.n d B etti er .4 rau me durch 'eins deur'.chb'.una- Änge'tellte unter 45 Jahren nur dann gereinigt werden dürfend w-nn die'C Räume von der Dodnung getrennt find, nicht hingegen dann wennsie auch als Dohnräume bsnuyt werden. - .Eine .Trennung der Mohn- und Betrieb-raome wird ftdoch regelmäßig, nicht nur. dann annan 'ein. wenn Wohnung und Betrieb-ra: die'er Tr Was gilt als Haushaltsarbeit? Aufnahme in die Hausgemeinschaft: it. kann daher nicht ab? GnGgehil'in he» trndnet meiden '"ad ,ah!l iomn aum niüil }iiv Hau-gemeinichaiiU . ■ :'b) -Beschäftigung mit-Haui-Haltsarbeiten Zu Mr ^rage. wann ein,einen Zall a!dchauäi'alt-arbett angu'eho» 1'r iui'vt Gerber u. a. folgende Bei'wrc an. - ..Tie T r e v p? n r e t n i a. >1 n a nsird .dann i>- - chan-haN-iarbeil' neuen -mui'.m. nonsi' ea jusi mn eine GingeNuiia, hingegen milii -.wenn'-es inti inn . ein Miel-h-iiihandel-i . chau-:-Iiall i-arvci! tu im allgc'.ucsnen gueii die Bcireming der -simder .^ ansiiiehen. . chaudo!''i-r fi.ei'i mdesien nur um ' .lern» .,-rein iiinerriciuende T-il'glci! - ,d!el be.'oiidere'n -- -Gachkcnulmsie . erioeden ' \ '.u; .u rleilung nan '.si'achhilieinnideu in- -ch-remdiveaeiu!,>l cha saun -'E ..- nicht mehr a!-> chau-h ut-arbcü - tinge'ehen werden." b'h.'nio wie-,Me >>h.i.>»e,:fnierÜ!ch'l 'siill. auch' ' U reu f e.ii.r f I e g e ch-aiiNlauiyV.T Äaiinieii ' Mi . . Ma',->!iatl-aisichiI >1 era 11iobsild" >if!', iondere o.wlikenn-iiii-r erfordert.--- -.- Tte: Tr.ii isimuria -tolilier, .sirankeiibiiegermnea. m dt'her w-beucheanli ui-' . la'iisi. voraii-ge'esii nl-erdnig-.. -dag die '.sieauseupilegerin niiht - in die jüdische -v lü-gemeinichait auTgen-ommen wird, und dasi. sie mail neben -rl,r,-r lUrankendilegelaligkeit noch andere birbeilen;>> verrichten hat. -die' als ch-'u-:-hill-arbeiieii tiUt-,?- iehen werden, .sieine.-cha.'ishaUsari?eiten sind un aligemeinen die .Tat,gleiten der .Schneiderin. ' Näherin: Tvrifrnrin." ..NiiU'sichsig iü auch v B .f'ir''V'i,',-teH!!u1:_e Beanfiraguiia einer Btiroangesiellten durch ihren .indischen Arbeitgeber, ihm da- E s j e 11 auiei.ier Berbolen. in die Beichäsiiaung einer deut'ch» bliiligl.n - -iaa»--i'.'geilelüei' >:> einem jnhiieh»«. >>a»i.h-'!t auch e um. isiuu'. eie -.'ingu-iolire nur Grnnd emes chwi'siien nie mj-''. einem Tritten be« ji'-heiideii diveen■■.ivnuiitn.iie-- ,"i' b-e' rulnm'g der Arbeuei: oervi-nehiel - >'! T-e b:'.-.ieo-"i'>hl!err dsirum dal'.er ihre de'il'e.ib'ulig-'n - weit'!- -ren Ange'ie'llien un'e.r tg.. fahren ui-ot. mehr Vtm Aafclis witanniliM dur'en nach ° lll Ahn -S her (Jrftcn us-.wrnnasverord:nnia mm Blulichusigeietz chau-r-wi.'innen, die m einem iudiichen chausbalk - b-'wa'nat waren, in inrem bisherigen Arbeits-- v-'-raa.tn:- oleiden. wenn '•? biiinn.-1. Trtember i-.s ä?.; oeben-iahr voüendel haben. Es muß -sich 'Mach, wie' Gerber oetontl uw die ZortfeKung ein-- .-'"ebenden .Arbeft-verhaltni'fehandeln, ch-at .-'va-eaen eine Be'aiäfliaung vor ddm. 1. Zanurr l nur r r n ,5.111 i 11 >5 a!! siattgefunden. •'warei't die Aerbotsbesirmmuug ein. ...Tenn *r 'olwen. -5allen i't da- Arbe't-verhalt. niw rei - nur -'ur die ein seine .Arbeiisleiiiungär:-ch:.e''en worden und w.n deren Berriciumig er.o'a en. "Es kann" aioer auhi .-nicht . rortgefetzt werden. Tre-'e Art der Be'cha'Ngung wird regel- . maßaa si.- ,-a. bei Aidifia -u c n anumehmen -n Tie Mllnterbe'chaTtigung deutfchblütigor Wa-chchauen. über 5--. Zahre in jüdischen' -va'us- 'erner hervorhebtl dar' die Art d-r i.-ertraaenen Tätigt eich grundf.ißüch kein-? Bs ran d e m n g ernähren. ,,?v't daher :n einem -Tudn'chen dauenaii bis ium si!. Te^ewver :r':r. :..?. nur eine Aufwarte, oder Züqehefrau b-'cha'tiat worden., fo darf diese in der Zotgezeit nicht al- T'en'tmädmen—Befchaitigung finden." - Taaea-n werde die We-ikerbe'chäftigung'einer schausgehitTin dann für chila'fig an- . wenn der öaau-halt erst nach dem läsib jüDi'ch im Sinne des Geroßes gedi? sich nach dem l. Zanuar -lstsi»'. mn -m-tm -adn'chen.- Mann, verheiratet hat. oder deren 2cr~'?i:T nach diefem Zeitvunkt das 1b. hat. ihre -vausgehil'in best ch in ver'chted-enen.-Hauiern, oder Stockwerken ' befinden, fonbern- -auch 'schon dann." wenn, anderobjektive Merkmale sie. als offen' r ch 11 i Ä erscheinen laßt So wird die Trennung B: bei . halse ' mu-s-U' l. chchicha-G i->, '' itul-si ae'caj-.'iEi' '-'"erden - .'b imd-'i da- Bci lwi-. {eine , cklmucndiuig - Em- - flueiuv'1.'' giliauch, die Taügb ••»•T.inev--PNcgrriu. -die dm. il'b' -.i'C', ckiiii!.:-'-'. uMC.-Ich 'IN einem. : I>,difchen ona'u-l'' iü' .'gud>'v.u"au "l-e-, ,0, ie;,T-'-. ’ v:Vir..'»^.11?niuVlnfi'r--Vc.n;-.,i'r';.vcnt,.mü.i!-T 'dUu.-chi!)ch, ch . Es wird hier im0 eui/ Teil der urageü .wieder- "• gegeben, dich :>n'gierii>igsasie'ibr Gerl'ce in, sinnew- AufiaK' erörtert. - Grnndiab.liich - siels;-.! be»-. denke», dtisi- 'I'ei ,d?r Ents.'Iieiduiig deeniielnen , Ealledie -?irairie!,Ie-r ledig!ich an daisiejesi jellui t',ei'!iuden sind. . Vs dur'le -im ule veile der tii-Mühni chanshal»' klingen liegen, in süreug- und Ziiunielsiallen' :m'g> liehst von einer Astsikerbeiichaitigiiiig vgu'. A'eiieiustelluug denluiibliiliger blugestelllen h; 11 i e I) e >1. mmol nach den bisher vorliegenden!!neile» da- Geiesi offenbar ineik an.-gelegt»urd. I>r. \\v •;r ..von - der Angestellte?, su ocrriü.lendon . Gleich» Juristische Wochenschau Anfechtung ein**r Ehe wegen Widerrufs der Einbürgerung? Zu dieser ssrage Imb dasi a m in e r a e r i ch t erstmalig in einem Ilrleil 1 1!. 11. k'.'b si'l - Tlellnng Teuflä''and. wo et g.'hchraiet'/i'i'id ,m chainilie' durd, E>.i'-' igle n''-'ar! ielier Zn Äuf^di die t-inhnraernnt'; t liatle e Teutklie ZU.re •!: '-!' fuv lieh und feine ' ger!!!!,-, die prensi,''d'e olaat-- ' n'n ' l'Einnn ho schloß der Klager -im Zahre l'l'sid diesi-be inil der nriichen Bekiaaien. die Tentielu dnrel, Avstainmnug war.-, Ehevrose-ß gekommen war, des. Kläger-. ,,-idorr,>fen.' ig deiit'ene Beklagte erstreckte sich der Wider-r», nidit. Gie. focht aber nt - der Berm'img-sinstchn X die c-he nnt '-er 'Beg-rü.nd>u'gb' an: sie habe geglaubt, einen iO'-um. mit "oller heutidier Ttaaliaugegorigke''- ui!je.raten, -valte - sie.'gewußt, daß der unu si wtenlogewordene -silaaer die deu.sche Ztaat-augeßoriakeil nicht, in vol>em llmiange be'ißei '0 hatte-sie von einer ^Ehefchließung mit chm ahgejeheu. Tas .'chimwergeridst Iwt dieie. tlniednung iur n i ch t.h e a r i: n d-e t erffuvi; Zn .den Gr»•''-•?„ "es Urteils'heißt es. ..Tie Beklagte kgnn nach 8 i".sil-i BEB die Eh.-» nur au'ochl.en. wenn ne bei Ein»- gehiina d-r-eloen fiber Z ver'-',i!"be Eigenschaften'-: des .ßhierr? im Zrrtiiw bet mden heu/ . Ch die Ttaatsangehdrigkeit fine inldje sie, onliehe Eiarn» fchait darsiellt. ist non der b^sh-r/ien -!>>etsi-le!'.'-e überwiegend-verneint inorden. Bach dem st-renao" Wort sinn wird inan d:e 'Zugehörigkeite'ii'-r '/ r» son;n einem weiteren oder engeren ll>erhand-> auch 'cht als ewe .'Eigenschaft der Berchnt anieben .'B'i.rnberger Efeiesren für die '.'Infechtbarkech einer, Biißhelie Zalgeriiiigen z,el,i.- Tat7her!ande->ier,ichl l,al der Aiiseehkimg-- klage eines.'deiitsdil'liiligen Maddien- -',.1IIgegeben, das iin Bttoher Ibsil einen »lelilarinlien '",'aiin i>> siei'isin-- der l>aisa>che. daßeiner' fenirr "Hi'i-iet lern giidiiel, war. gelieir>Uet h>i!te. j un mtv milit gewiisi! -halte. .daß mvh ein nneih.U" lüvi'ßellern- ■1e.il jnhtldi war. Zn den I>rlei!-grnns-n heißt es. die Zran lial'e. n 'di um Zeck ilirer blieickiließniig keine reelite Borstell,,ng von der s"edentnng des Maiienin'.ii'i'Mm'de.s . gelial'l. Tie, glaaeriu. liabe iieli angli iin .irrlnin -nher den "na" der B.lnlsbeiwiidini'g bei ckirrin IBerlobten beinnden,- To- - Meten , i n d di' Bedi-.'lung dejnmi.chen' IG ich. ling-liiinsei erst dnrcki dn» rnberger Geieße .und die l'iude» ' Turelisiiliriiug-verorduungeii klar und ertckiolsirnd dai'geckelli unu.den. ''iad, der sickirnberoer EZeiigeluiug '.niirdeu die Zudeu-und geuusie lürnpi'eu juhifun'V Bickchlingel gruudlegend vei'dsieaen!,an"l>ael,I,di liinsickillid, der l-hesichliejuing l'eliandell. Zur die ck'lietehl.ießiiug ' mit dem Beklagten ImiIo ]et,t d,e Klägerin eine Genehmialing notwendig., iüeade die Tattaetie. daß.der Beklagte - gmei 'judisiche lü.roßelter» .gehabt habe, sei -jesil . t>ir'- die.l'Beurleilung der iliastegna-'horigseil de- Beklagten bedeutungsvoll. Tie E»-'alir!ick,sei> nwserstärkeren .'Blnisheiniisdiung , se> erst dureh, die 'Girnberger lüe'-ti-o'bung uiid die danckl. i'erlnino-nie Anck'llirung-arbeil für / meilere 1Bi''.kskreise klar geworden. ' Tie .Klägerin sei fiel) bei ihrer Z-eirat dieser Gefahr »ickit l>e° wuf.l gewesen. Zie wäre aber im Bewußt sinn die'er Gesahr die Eche mcljt , 4 a) Albinsg-hilTiN ist nach ch 12 Ahf. 2 der Ersten ...is'ubrunasverordi'ung;uw BlM'dmt-ige'eß :un,imst.einwil re.be Angeuellie an-ust-nen. die im Zrbm-n -me- Zrbensverhaltniffes .'i, die g'udi'che der Angestellte?! su 0 es hierbei n i ch! a n -•? aber ein iüdi''ch-r' Mann bei n ree-ndem '."ufenckbalt in einem >>a,i-ha?i uodicklicht. rur chinsoeme-i.i'chaft gerechnet werben kann, wird' auch di? aebermkeit einer Angesielsten ^ur iiibi- :±en Eansgemiimmiti in verneinen - iem. 'wenn sie dem minsmilt nur vorübergehend an gehört. Ein? *: r a n! c n r-f ir a c r t n die ausichließlich rur Au-t-'ilnma ihrer ckrinkenv'legetätigkeir.. aber nnr r-crt.Tfiaerenh rn einem iudifchen Haushalt weilt und an den chemoin'amen Mahlzeiten teil* Aach heuti g.er E e b e n s a >1 t f a t s u n g , die im Aeich-blirgergefetz vom -Beptember-lllsi:. .zum Au-druek gekoniinen ist, .ul die' Zlaalsanaech rigke-.t die Grundlage-fk,r den b everb des' ilieimsbürgerredus. das„ur unter bestiininieu hertomidn'ii ll'oran-'eßungen verliehe,, »urd. Hieraus folgt eine H' enge Beziehung der Ztaais- -. angehorigkert. zu einer Berion. daß' sie mul, liatiir.. IidiPr Ai'iiasi.mg einer E>aenlck,ail. n , "ßersiui gteidi.züstellen iii."' Ti.e Beklagle l,abe sieh jedoch . bei Efngechmg der El,e „ickit im Zrrtum über die Staatsangehörigkeit .des Ulagers beiüiideiil Tie Habe ativ die wahre Tad)lage gekannt»ud nur nicht-vorausge'ehen. daß.durch.enw Aenderung der damaligen Nedztslage fpaier ein Widerruf der Einbürgerung des Klagers wval ich iviirde. I>r. H. T, -er Ueber die Anfechtung ein Zn der ..Z rankfur! er ß e i t u n g" wird ein' Urteil d-s L-berlandes.-iericht- Munckien vom .sick. Aovembcr sillsiß verockentcklbt. das ander - Regelung'der Redttsstellling der lAifdilnige in den unrichtigen Vornamens siiaei, s .-ütiu Zckf. s ZtlsiB wird bes,rast, wer si.I, eine», zu,lono,gen Beamten gegenüber eines unrichtige,, . Aameu-. bedient. Als Alnne in diesein Zinne wird nie!,! mir du Zauiilienuanie. sondern auch der 'Boru.iiue augeielieu. Tasckk,a m - wergerictit hat es in einem llrieil vom 22. Zebruar i'.'sitl k..Teutid,es' ZtraireeHt", Zuiii I'.'si'li bei der Bestraiüug eines Angeklagte» durch das Amtsgerietil lielasie».. der iret, iortgeießt ches ,1)11, mellt zukomimmdei, Bvriiameus .H e i n statt „Z eli!I, u l '. H e u v ei," bedient hatte. - Bei der Eriebmug der Boiname» ..Zchmuk-Heitoeh."- . durch ..veiii.z" handele es sich nicht — wie der Augeklagle behauvtet hatte — nm eine lediglieh durel; die fremde» linimlidj riiMllheii) Zchreib» zeid,eu lurvorgeruseue .Abuieichung in der Zd,re,bwei!e vder eine llettertragimg eines fremd, ll'raehlichei, Boruameus ui die deulsck,e Tvrache <z. B. ckoms statt Ludwig,, souder» die Ersetiuug reck, -jiid,scher 'Boruamen durck, einen -de»Isei,en. der 'einer Bedeutung „ach nichts mit diesem zu tun l,abe. Zrgeud.uu Grund dasnr. daß der Augeklagie berechtigt sei. ni, stelle ferner jiid,sehen Bornamen den deuticljen Bornaineii zu fiilzren. sei 11 ick,t ersid)tlieh. A. SCHÄFER MÖBELTRANSPORT Möbeltransporte, Lagerhäuser, Spezialität: Palästina - Amt empfohlen ü bersee Berlin-Wilmersdorf Wilhelmsaue 36 Tel.: H 6 7236. Gegr. 1851 Einzelhandel int Reich ALL EN STEIN Kaufhaus L. Hirschfeld Das Haus der guten Qualitäten ALT EN BUR G ANNABERG l jacoby m. 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