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Central-Verein-Zeitung · 1936-06-25 · 26 (25.6.1936) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
26 (25.6.1936)
Date
1936-06-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Das Blatt der jüdischen Drau Nummer 26 5. Beiblatt der C.-V.-Zeitung 25, Juni 1936 Eine Frau wie Sie ... - Schwer lasten die Gesiimtfrngcu des jiidischenErlebens micti nuf uns jiidischen Frauen, zumal auf den im Leben stehenden Frauen, die bisher tapfer und unbeirrt ipr ^iel verfallen. Vielfach ans der Bahn geivvrfen. flc* Hötiflt, sich, nne das schmerzliche Wort heißt, „nmziistellen", suchen sie tapfer nach neuen Möglichkeiten für Lebensunterhalt und Pflichten kreis. Nun steht so manche Frau vor der schwerwiegenden Frage: Was beginnen? Sie ikoinint zu den Arbeitsämtern, sie bewirbt sich nm einen Posten. Sie stellt sich vor, sie schreibt ans 'Annoncen, sie wendet sich an Reiche Erfahrung in Ausstattungen jeder Ausführung 'I Unverbindliche Beratung DORA APFEL Wäsche-Atelier Berlin W15,Kurfürstendamm210,a.d.Uhlandstr. J1 6131 Freunde und Bekannte, das; man ihr behilflich sein mochte, und immer wieder schallt es ihr entsetzen. Wohin sie ihre Schritte lenkt, begegnet man ihr bald ermutigend: bald mit einem leisen Vorwurf: „Eine Frau wie Sie." Ein Sah aus dem Brief eines Freundes: Ja., was ist denn mit Ihnen? So einen verzagten Brief habe ich noch nie von Ihnen bekommen! „Eine Frau wie Sie" mus; doch init solchen Situationen fertig werden. — — — Sie prüft ihre Fähigkeiten, sie überdenkt, wie sie neue Wege beschreiten kann. — Soll man Genugtuung, soll man Bitterkeit dabei empfinden? „Eine Frau wie Cie" —, fo sagte man schon, als man „noch jung und schön" war Und alle jene Eigenschaften zu besitzen schien, die Gunst und Glück verlachen. „Eine Frau wie Sie" — so sagt inan jetzt,, wo „jung und schon" nicht mehr das ausschlaggebende Wichtige ist, wo cs nur aus die Tüchtigkeit und Fähigkeit ankommt, das Leben zu meistern. „Eine Frau lvie Sie" — der müßte es also leicht fallen, der müßten also Tür und Tor offen stehen? „Eine Frau wie Sie" wird sich doch selbst Helfer;, und raten können, wo andere mit ihrer Weisheit zu Ende sind! Es liegt, eine schrvcrc Problematik in dieser Anerkeirnung. Die Frau wird damit zu einer Persönlichkeit gestempelt, zur Selbstgcstalterin ihres Schicksals. Wasuvissen die rneistcn 'von teuer Unsicherheit, jener Verzagtheit, die auch die Frauen befällt, die rnan' -- scheinbar — fest ansideN Fügen ihrer;. Lebensweg schreiten sieht. Was wissen die meisten von jener Angst, jener Mutlosigkeit, auch der sichersten und-selbstbewusitcsten. weirn sie im Kampf ums Dasein handeln und unterhandeln muß. „Eine Frau wie Sie" — und hat doch Herzklopfen und zitternde Knie, wenn es gilt, -ihre eigene Sache zu führen, hat doch Beklemmungen, eine Türklinke hcrnnterzudrücken. den Hörer vorn Telephon abzunehmen; Briefe, an deren 'Wortlaut Entscheidungen hängen können, allein zu stilisieren; in Vvrzimrnern der Behörden zu warten. „Eine Frau wie Sic" und kämpft doch rind .ringt gegen Ermüdung ünd Erschöpfung, fühlt das Erdrücktrverden, das Beiseitestehen- ' .müssen und fürchtet andererseits das Bordrängcn. das Sichherausstellen — fürchtet die .Konkurrenz mit der Jugend —, der sie ja nicht im Wege stehen möchte. „Eine Frau wie Sie", äusgcstattet mit Kenntnissen und Erfahrungen, init Wissen und Können, mit Sicherheit des Auftretens und weis; doch nicht, sich an zu bringend Seltsain, daß inan auf die Menschen der Umgebung so wirkt, als hätte man das Ieng zu besserer Leistung, als könnte man mit Leichtigkeit Größeres vollbringen, als liätte man geradezu die Verpflichtung, die Fähigkeiten, die in einem schlummern, zur Entfaltung zu bringen. Enttäuschen wir also die freundlich Gesinnten in ihrem Glauben an uns? oder fehlt uns die rechte Anpassung an das Leben? Aber: in diesem Wort „Eine Frau nne Sie" liegt die Anerkennung, das Werturteil. das Vertrauen, das man in..uns hat, und die Wertung der Persönlichkeit. „Eine Frau wie Sie", darin liegt das Eingeständnis und Zugeständnis, daß inan eben die Berechtigung trat, mehr von uns, anderes von uns.zu erwarten als vom Durchschnitt. — Dieses Wort sollte also all den Frauen, die so gestempelt einhergchen, wieder neue Spannkraft geben, neue Hoffnung und neuen Lebensmut, daß man sie - - mag inan sie auch ü b e r s ch ä tz c n — sic doch schätzt init dem Wort: „Eine Fraii wie Sie". Frieda Vallentin. Im Gcdenkartikel für Jane Ad da ms in Nr. 43 der E.?V.-Leitung vom -24. Oktober 1935 wurde ihr Lcbcnswcrk, das „Hull-House“ geschildert. Es ist in Deutschland kaum bekannt, daß in 'New-Vork eine ebenso bedeutende Siedlung, das „Henrystreet-8ettle,nent“ fast genau zur gleichen Zeit entstand und einen gleich großen Einfluß auf das gesamte öffentliche Leben ausübte. Auch über „The House on Henrystreet“ gibt cs Bücher seiner Gründerin: sie sind nicht übersetzt und in Deutschland kantn zu bekommen. „The House on Henrystreet“ (Holt 1915) und „Windows on Henrystreet“ (Little, Brown & Co., 1934). Die geniale Gründerin und Leiterin dieses Settlement, Lillian D. W ald, ist eine jüdische Krankenschwester, und mehr noch als von Jane Addams' waren die Stammgäste ihres Heimes die ostjüdischen Einwanderer der „Lower East Side“. Durch erschütternde Erinnernngsbücher (Mary Antin: Vom Ghetto ins Land der Verheißung, Michael Gold: Juden' ohne Geld, Louis G o l - dings Jugendwerkc) hat man eine starke Borstcllniig von dem ungeheuren Umsvrmnngsprvzcß. den die russischen Pvgrvmslüchtlinge bei ihrer Massenauswanderung aus einem halbländlichen irr ein hochindustrialisiertes Land durchmachen mußten. Tie Anpassung an völlig neue Lebeusbcdingungen. .wozu den Ankömmlingen materiell und ideell alle Voraussetzungen fehlten, war notwendig. Daß es damals nicht. zw einer ganz großen Katastrophe der jüdischen Waudcruugsgeschichte gekommen ist. scheint uns heilte fast unbegreiflich, die wir selber jetzt alle Schwierigkeiten der "Auswanderung unter immerhin doch günstigeren Bedingungen erleben. Mitten in die stürmischen Tage, der Einwanderung der russischen Flüchtlinge führen uns die Armen inübraclnen: die iiddiidien Lieder, das prun:>i'.-e Lheateripiol., die.Volkstänze., ... -ä ' I Das Leben in einem wichen: ^ollleinent iß eine,.baglückeiide/ üraitsiielle:'Lweit über c seiüeiv materielien "V.'-irknngskreis ' hinans in : „llonrvslreet-SfUlt'imMit.'-. ein Begriu geworden: Aus- ..gangsbnnkt iinmer nciier Anregungeic deren Erfolge nbon zwei o:mnaiiderer-Generationen zu guten Amerlkaneru gemacht haben:- nur dürfen Ein Settlement in der Judenstadt von New-York MARTIN BESSER. Seide u. Wolle für den verwöhnten Geschmack , I9L fl (Bijmor-ckl 797.. d Jeden Freitoq. R e s t e u. A b sc b n i t te nl-y jüdische Franeii stolz daran! -lein, daß!»r die ainerikaniiche Leiienlliäikei! glcichwetlig neluui einer Jane Addamsund ihrem.Ilnll-IImw.' eine . Lillich, D. Wald »nd das 11«miivslieet-Settlemeiit steht. Pora> E.lnw"-r (!•'rankfin t a. M.) Friederike Kempner Eine Ehrenrettung zu ihrem 100. Geburtstag Noch heute geschieht es oit. daß in geselligem Kreis jemand das Bändchen„Gediclite" der Friederike Kempner hervor gehl und die lhrijchen balladeslen und sozialen 'Poesien der,19"! verstorbenen absonderlichen Fra» vorlieil. deren wol,lgemeinter Ernst und begeisterte Menschenliebe von sä,allendem Hohiigelachlcr belohnt wird. Freilich sind die schönen Gei>>l>le und edlen Gedanken, die mntigcn. ja lämpieriidien Ideen dieser in die Ideale der Humanität leidenscliaillicl, versponnenen Frau durch 'banale und lchieie Bilder, gekrampste Grammatik, gewaltsame Glenne so geraten oder mißraten, daß auch, der Leier. d.uden Ideen »nd Idealen der .großherzigen, gnligen Bückier Miß Walds, die heute aus Gesundheitsrücksidsien fern ihrem Töerk leben muß. In ganz unsentimentaler, oft srisdi-humoristischcr Art schildert sie die unsagbar übervölkerten Slumstraßen des Hafenviertels: die sdpnalen, einst gut bürgerlidicn Wohnhäuser mit ihren Feuertreppen und den so thpisch jüdisd)en Werkstätten . der Uhrmacher, Flicksdinfter und -schneider. den Althändlermarkt' in Hestcrstreet, hilflose Eltern, lebenstückitigc Kinder, die Gefahren der Straße und den langsamen Aufbau ihrer eigenen Arbeit zu dem, was heilte daraus entstanden ist: eine Reihe schlickiter Häuser, die Werkstätten, Klubräiime, Bibliotheken. ^Turnhallen. Kindergärten, Horte und Beratnngsrällme enthalten, als wich- . tigstes aber eine Wohn- und Lebcnsgemeinsdzait der Menschen bilden, die der sozialen Arbeit unter den Aermsten der Einwanderer ihr Leben widmen. - Durch Besuche als Hanspslegerin begann Lillian Wald das Vertrauen der ".hlntter zu gewinnen: sie lernte deren ")!ot aus nächster Aähe kennen und begründete den ..Visitinp-Xnrse-- servieo“. der heut nod) das Jenlrnm der Henrhstreet-Arbeit ist. Um diese Arbeit der Gemeindeschwester-, in ihrer schlick)ten blauen Tracht baut sich das große und reiche Erziehnngswerk des 8ettle,»ent auf. dessen Ziel ist.', den Einwanderer zu einem tückpigen Bürger seiner neuen Heimat zu machen. ohne,.daß er die Werte auigibt, die er-aus der altens mitbrachtc: . Hinter diesem-Fiel steht zunächst die sozialpädagogiidie Einsicht, eine Art seelischen Selbstschutzes gegen deprimierende Alinderwcrtigkeitsgefühle zu schaffen: dann aber auch das Verständnis eines offensichtlich stark künstlerisch vcranlagteii Menschen (man fühlt das ans dem Stil ihrer Bücher ivie ihres Hauses!) für die Kulturwerte, die diese Aermsten der »MMVW« indischen Ritiergntsbentzerin bcipiliclget, in dies Gelächter cinstimmeu muß. Talsächiich ist hier der tragikomisdie Fall eingetretc». daß ein tiefes und hohes Empsinden. Erkennen imd tlpollen durch berkomm-liclie oder verfehlte Wortwalil zivangsweise komisch wirkt: die Gedidhe scheinen verdreht (in jeder Bedeutung dieses Wortes).. Aveh tragischer aber crscl>eint das Schicksal dieser am Juni lx:!i> in Lpatow, in der damaligen Prvvinz 'Posen geborenen Frau, wenn man erfährt, daß jenes Gelächter über He während .zweier Mciischenalter immer wieder ziveeks hnmvrislisdier Wirkung gelesenen und vorgeleiencli Gediel>te das menichensrenndlicl>e. Wirken, die unermüdlidjephilantropischc Tätigkeit und die zahlreichen anderen Tchrüten Friederike ilempners. völlig verschnilet hat. '.. Nrsprnnglicl), aber war sie gerade durch diese philantropische Tätigkeit viel bekannter und erfolgreicl>er als mit ihren Gedichten, die sie 1^74 bei dem Leipziger Verleger F. Lorbeer drucke» ließ, geselinulckt mit einem 'Plwtv, ivelches da; kiirze, rundliche-Frauchen mit breitem, irenndlich lächeliiden Gesicht an einem reich gezierten Schreibtisch .zeigt, im Schwarziälntenen, das -Händchen mit dem 'gezücktkn Federhalter vor einem arabeslengezierten Stehspiegel, So mag sie" ivirklich, liingerissen von ihren Tchwärmercien, wä'grend über den Feldern ihres Rittergutes die Sonne brütete oder der Wintcrirnrnr hi.npsiss, oft• mals einsam geievc» haben, in der Stimmung, die sie in ihrem kürzesten Gedicht beschreibt: C. wißt iIn. was ich deicke! 'S nein, ihr wißt es »uHl!- apenn ict, micl, ganz versenke. . Dann denk' icl, ein Gediclil! Sieben Jahre bliebe» diese Gedichte imbeachtet: da veroisentlichte 'Pani Lindau »rm Juni 1 sso in seiner vielgelejenen Feitscliriit „.Die Gegenwart" eine mit Proben durclisehte ausführliche Würdigung, die eine Herabwürdigung war. den» das scheinbare Lob barg beizendeii Dpvtt. Rui^'taclite ganz Deutschland, man riß sich nm Friederilens Gedictite. von denen Au'lage nm Auflage, iii-Tausenden von Eremplaren. crsdiien. lind Friederike vermehrte, durch diese vermeintlutb' Anerkennung angespornt. jede Auslage fleißig uni neue biumige. gnlmiitige und soziale Poesie», während längst der tliealismns und die ßaatliäre Gesetzgebung jene von il,r einst angernhrten Probleme verarbeitet hatte. Aber — und das ist das allertragikomisclhte in ihrem Leben ße l,at nie erfahren, daß der Eriolg itirer Gedichte ein Lacherfolg war. sie glaubte unbeirrt au ihr Dichtertnin und ihrem.Ruhm.. Roch kurz vor ihrem. Tode gab sie NMü eins neue Ausluge heraus, in deren Einleitung die saß erblindete Greisin heitig abrechnete mit den Kriegen. Aiord'en. geistigen nnd religiösen Ber^ Wirrungen ihrer Jeit, mit 'Unglauben und Aber^ glauben, „die sich leider um die Herrsetjaft der 'Welt streiten" . . . „das war nicht die Wßlt. diS sie (die Verfasserin! im :>>al,men ihrer Mutter gesehen und träumen lernte, das war ke>.» '.Mb* glaiiz jener Aiensdien liebenden Großen, die ihr schon in der Kindheit und in frühester Jugend begegneteil." Dieser merkivürdige Satz enthält die Auto'-« biogra,phie ilnd die bewegenden Alotive ihres an äußeren Ereignissen armen, an innerer »nd geistiger Bewegtheit reichen Lebens. "Das immer ivieder in schrulliger Romantik besungene. . .in verehrungsvolleu Widmungen geseierte. geliebteste. ttpesen war ihr die Aiutter, eine, geborene Alarie Asct,kenash ans Wien, die in" dem berül,inten Salon ihrer Schivester in Wilna geistige Förderung gefniidkn hatte und später Friederiken, mit Hilfe gteidigefinnter Hausiel,rer und Freunde, ganz in den hohen Idealen der Humanität, der Klassik »nd eines völlig zu l,ilsreicher Ethik ge» wördenen Judentmns erzog. Der '4>ater Joachim Kempner. Bmwalter der '.>)>allzahnscl>eii Güter bei Lpätöw, siedelte bald ans das eigene tllittergnt Drvschkan in Tcl>lesien über. - Er >>interließ Friederike die Besitzung Friederikenl,of bei Reichthal. die sie lniisterhast bewirtschaftete, zeitlebens .ein guter Engel -ihrer Leiitermd der lunwohnen-. den Landbeivolmer. die sie in der Krankheit pflegte,'chcnen sie ihr Vermögen vermachte nnd deren Sterbe» sie bewachte, damit nicht etwa jemand sä-eintvt begraben ivürde. di, Schneiderin MOdOllStOÜBr SCtlillBT Oer 8chn(ld«r Berlin NWS, Schiffbauerdainm 12, a Bhf,Frisdri'-.h*».. \Y1 Weidend.213/ Denn das >var eins der Leitmotive ilireshlßirkens: der Kampf gegen das Lebendigbegrabeniverden. Eine ihrer ersten Dcl>riiten hieß :,Denkscljriit über die Rvtivendigkeit einer gesetzlichen Einführung von Leiä-enhänfern". MJiit staunenerregender Belesenheit veröffentlichte die gelehrte Frau, die Griecl>ii'cli. Latein,sä,. Eiigliiclj..Französisch und die Philosophen aller I,eiten itndierte. Hunderte von Ftiininen. ans Büchern, und Zeitschriften aller Völker, vermehrt durch eigene Erfahrliiigen. »in nachznwei'en. daß der Scl,eintod eine häufige ttraiikheit sei. so d>iß viele vermeintlich tote, Menschen dnrcl, allzu srül>e Bestattung lebenoig begraben würden, und daß desl>alb. falls nicht Verbrennung oder Dektiv» eriolge. die Frist der Beerdignng durch Anibahrnng in besonderen Wilhelm lahn ÄÄ .i Haused fraiicnvercins d.Bne-Bris Loge U.O. B. B.. N31. Brunnenstr.41 > Tel.: Q4 ,d. 7615. Abholung und Lieferung frei i. Referenz: Frau Minna Schwarz-Heim Masswäsrhe. Oberhemden. Barnenu Bettwäsche. Schlafanzüge. Stoffannahme Gertrud Salöscbiu, Charlottenburg, Wielandstr. 6. C 1. 35öl W&acheatelierM.Fiedler, W 30, MUnchener- Str.24, Tel. B64355. Anfertig, sowhVerkauL fein. DamenwBsche, ganze Ausstattungen, n.Mass, Herrenwäsche, auch Stoff annahme Schonende Haoswäscherei am Lietzensee Emma Fandr^e. Charlottenburg, - Königs weg 27 a, J 3 5409. 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