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Central-Verein-Zeitung · 1936-06-11 · 24 (11.6.1936) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
24 (11.6.1936)
Date
1936-06-11
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Nr. 24 Beiblatt 11. Juni 1936 Jüdische Genossenschaftsbanken - - . i. ■■■■■■ - : / Gegen Ende der letzten Hochkonjunktur in, Jahre 19-8 machte sich innerhalb: des—jnrwftl)Siw— . Mittelstandes in verstärktem Maße das Bestreben geltend, aus -eigener Kraft Maßnahmen zu ergreifen, che — auch nn Zeiten schwierigerer Kredilbefeliasfung für nnttelstandische Betriebe — -. in gewissem Umfange zur Eristenzslä)ernng dieser Wirlschastskreiie beizntragen vermochten. Es ist kein .Zn'all, daß man dabei auf den Gedanken genojsenjchastlicher Zulammenschliisse verfiel, denn diese hatten sich in der Wirtschaft als die dein gewerblichen Mittelstand gemäße Lrganisativns. form schon bewährt. Allerdings hat sich der genossenschaftliche Gedanke bei den Inden nur langsam in Deutschland durchgefctzU Immerhin zeigt die Entwicklung der jüdischen Genossenschaftsbanken deutlich auswärts, nicht zuletzt deshalb. weil sie sich auch in schwierigen Zeitläuften gut gehalten haben und weil heute das Interesse breiterer jüdischer Schichten für sie geivachsen ist. Tie Entwicklung läßt sich an Hand der vorliegenden Geschäftsberichte bis Mitte vergangenen Jahres ziemlich genau verfolgen: für das ganze Jahr 1985 liegen allerdings erst für zwei Institute die Berichte vor. Sie zeigen aber, daß der Weg in der - eingeschlagenen Richtung weiter geführt hat. und man darf aniiehmen. daß ihre Zeststellilngcn auch für die übrigen gleichgearteten Banken Gültigkeit habe». Zu. den jüdischen GenossenichaslSbaiiken zählen die' Z w r i a - B a n k e n , die seit dem Jahre einigen Städten Teutschlands. die eine größere Anzahl inittelständischer jüdischer Erißenzen answeiien, gegründet wurden. Tie größte unter ihnen ist die 1928 entstandene Bolksbank Iivria in Berlin. / Schwesterinstitute von ihr. die -aber als selbständige Banken arbeiten und bilanzieren', bestehen in Leipzig. Chemnitz. . Breslau und Stettin. Neben den Iivria-BaNken haben wir noch eine in Berlin bestehende jüdiscl)e Genosselisct)astsbaiik — den Kreditverein jür Handel und Gewerbe — in den Kreis unserer Betrachtungen einbezogen. Auch fein Gründungsjahr ist 1928, Das Haupttätig- . leitsgebiet dieser jüdischen Genvsiensäiastsbaliken liegt — wie bei allen ähnlichen Instituten — einerseits darin, daß sie als Kapitalsammelstelle für ihre Mitglieder und Kunden dienen (allgemeine -Einlagen oder Spareinlagen), während sie andererseits die ihnen ans diese Weise z,lfließenden Mittel zu einem erheblichen Teil zur Kreditgewährung an mittel- und kleingewerbliche jüdiscl)e Existenzen verwenden. selbstverständlich unter Beachtung der Liguiditätsgesichtspunkte. die für alle derartigen Bankinstitute Geltung haben. Tas Geschäft der in den .einzelnen Städten arbeitenden jüdischen Genossenschastsbanken hat naturgemäß in stärkstem Maße lokalen Charakter und ist durch den Kreis der Mitglieder und Kunden zum Teil auch brancheiimäßig nach bestimmten Richtungen orientiert lz. B. Leipziger Rauchwarenhandel bei der Iwria-Bank Leipzig). Tiefe Genossenschästsbanken sind n i ch t z» / verwe ch s e l n mit den jüdischen T a r l e hn S - kafsen. die wir schon mehrfach an dieser Stelle behandelt haben. Tie Genossenschaftsbanken sind, wie schon der Name sagt, genossenschaftlich orientierte selbständige Institute zur Pflege des mittelstänoi'ch-jüdischen Kleinkreditgeschästs für ihre Mitglieder und Kunden, während die Tarlehnskauen als Träger der jüdische,i Kredit. ,li,d produktiven Wirtschaftshilfe unter Leitung der jüdischeu Zentralstellen stehen und zum Teil mit zentralen. zum Teil mit regional von jüdischen Körperschaften ausgebrachten Mitteln arbeiten. Bci den Tarlehnskanen handelt es sich also, gewivermaßen um öffentlich - jüdische Einrichtunaen ohne . eigentlich bankmäßigen Cha-' rakter. während die Genossenschastsbanken für ihre Mitglieder und Kunden in vollem Maße eine bankgeschäftliche Tätigkeit jeder Art auSüben. Einige dieser Genossenschaften haben ihren Betrieb durch Angliederung einer Passage-Abteilung erweitert. die insbesondere Bedeutung sür den Auswanderer- ,ind Reiseverkehr nach Palästina hat. . darüber hinaus unterhält z. B. die Iwria-Bank in Berlin eine Transfer- und Warenabteilnng. .Sie wll in der Hauptsache den Erport nach Palästina fördern und ihren Genossen und Kunden die Gelegenheit für KomvensationSgeschäste geben. Es" liegt in. der. 'Natur der . Sache, daß das Ber- ' liner Institut über den Rahmen der Im Reich bestehenden Imria-Banken hinausgewachsen , ist. Es ist nicht der Zweck dieses Artikels, die einzelnen Institute unter bilanzkritischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Er soll vielmehr in erster Linie auf ein bisher in der jüdischen Leffentlichkeit noch nicht ''ehr oft zusammenhängend behandeltes Gebiet aufmerksam machen ,uid zilgleich an Hand einiger aus den vorliegenden Geschäfts- - berichten entnommenen Zahlen die Entwicklung illustrieren. Näher auf die einzelnen Institute , emzuaehen. bleibt bei der Berö'fentlichnng ihrer Geschäftsberichte. Vorbehalten (vgl. z. B. E.-B.- Zeitung. Nr. 17). Tas ivach'ende Interesse der ,n Irage kommenden Wirtschastskreise ,'ür die Arbeit der jüdischen- Genossenschastsbanken spiegelt z. B. recht deutlich eine Zusammenstellung über die Umsätze.des Kreditvereins für Handel und Gewerbe lBerlin) seit seiner Gründung bis zum Jahre 1984 wieder: . 1928 . 1''29 . 1980 . i9.si v I 955 . lQai . . . 4.56 Millionen RM .. . 10.08 . „ - .. . . 10 >5 . 10.44 ... Ta mit betragt die Steigerung der Umiatze gegenüber dem Bor,ahr im Jahre 10o4 5 >>.4 Prozeut. Auch 1955 haben sich, ivie es in dem letztjahrigen Bericht, hieß.- die Umsätze weiter auf ansteigender Linie bewegt. Bei der Iwria-Bank in Leipzig zeigte sich folgende Ilmsatzentwickliiiig: 1988 (2^ Monate) . 8.45 Mill. RM 1984 . . . . . . 40..'>9 „ während bei der Iwria-Bank in Chemnitz der Umsatz für 19:45 mit 40,7 Plillionen RR! ohne. Bcrgleichszahlen mit dem/ Borjahr angegeben ivird. Bei der Iivria-Bank in Berlin, bei der der Geschäftsbericht für 19:45 noch nicht erstattet ist. war im Jahre 1954 der Umsatz ans rund 78 Millionen gegenüber rund 41 Millionen RM im Jahr zuvor., also »m über 80 Prozent, gestiegen. In den ersten fünf Monaten '1955 belie, sich bei ihr der Umsatz ans 87.79 Millionen RNl. so daß für das gaiize Jahr mit einer erheblichen weiteren Erhöhung gegenüber >'054 zu rechnen ist. Sämtliche Iwria-Baiileii zusammen hatten Ende 1954 ciii Kapital und Reserven rund 29.', ooo R'.IR. einen Umsatz von 192,5 Diillunirn R'M und eine Bilanzsumme v.on rund 5,5-5 Millionen RR! Es handelt sich hier also fcfjmt um reclit beacht! i-l)e Sninmeii, lveim es auch innnerliin nocl> rin kleiner Krens ist. der sich der jüdischen Genossen-, schaftsbanlen bei feine» bankgelchäftlichen Transaktionen bedient. Eine» Aiihaltspniikt dafür gibt die Zahl der Mitglieder, die die eiilzelnen Genossenschaftsbanken angcben: Ter Kreditverein für Handel und Geiverbe hatte Ende 1954 24»1 'Mitglieder mit 522 Antcileit. 1955 überstieg die Zahl der im ersten Halbjahr neu ei »getretenen Genossen um ein Beträchtliches die Zahl der Gesainteintritte im Jahre 1954. Tie Iwria-Bank in Berlin hatte Ende 1954 bei einem Abgang von 66 und einem Zugang von 120 einen Bestand von 595 Mitgliedern mit.549 Anteilen. Die Iiöria-Bank in Chemnitz.zählte Ende 1955 162 Mitglieder mit 201 An« teilen und diejenige in Leipzig 257 Mitglieder mit 277 Anteilen. Bei beide» Instituten hat hä, die Zahl, gegenüber dein Jahresanfang beträchtlich erhöht. Ten vollen Arbeitskreis spiegeln diese Ziffern. allerdings mehl wieder. da es neben den Mitgliedern auch noch Knuden gibt, tue in den Zissern' nickst - enthalten sind. .Wichtig für den Charakter der. Genossensä>.4fl§- banken ist die Ho b e d et ,i in E , n z e l f a I.l vergebenen Kredite. Auch darüber.'in,-, terricisten einige Ziüern. So verteilten.sich 1954 z.<B./die Kredite^dcs Kreditverern.s für Handel und Geiverbe. Berlin, wie folgt: o3 biS >oO R4'! - 57 von 101 bis 200 RM 45 von 291 bis 500 RM 42 von 501 bis 1000 RM 51 von 1001 bis 2000 RM 51 von 2001 biS 500» R'st! 7 von 5001 bis 10 ooo R'»l 4 darüber bis I.'.ooO RR>. Bei der Berliner Iivria-Bauk bctriigen Ende .1954 die Kredite im einzelne»: bis 1000 :>lM in 265 Iälle» . bis 5000 RNi in 94 Zällen bis -10 000 :ilRk in >8 Iällen über IO,»,»» RM in 21 Iälleii. Tie Iwria-Bank in.Chemnitz berichtet, daß 1955 97 Kredite niei,t über einen Betrag von je 5000 RRl hinausgiiigeii, während »ur 8 Kredite, die Summe von je 50.00 RM überstiegen. Bei der Leipziger Iwria-Bank ivaren 57,05 Prozent aller Kredite bis zu RM 500.—, is.75 Prozent von RM 500 bis RRl 1000. 25,44 Prozent von RM MOO bis RR! loooo. und nur 0.78 Prozent Kredite von R'MlOOOi» bis R'M >5 ooo. Man erkennt also, daß die Banken alle ihre Hauptaufgabe iir der Gen'ähriing vvii Kleiiikrediten mrd damit ilirein Zivecke gemäß in der Iliiterstütziing dcs kleiiigeiverblictienjüdisäie» NlittelstaiidcS sahen. Tie angeführten Gegciiüberstrlliiiigcn und Bergleiche ließen sich an Hand der Bilanz.zahlei, noch weiter fortsctzen. Ta es ilns im besonderen aber Nnr^ darnm ging, die grundsätzlich iveseullistieii Aufgaben der jüdische» Geiwsseiischaslsbankeii aiisziizeigen. glauben nur »ns init den angeführten Zistern begnügen zu können, besonders da. wie gesagt, eiiie bilanzkritischc Wertung der einzelnen Bilanzposten im Rahmen dieser Arbeit nicht beabsichtigt ist. Wir iverden unsere Bctrachtiing dabei auch ans den Geschästsbericht .der ..Tilp". Bersichernngsverein ans Gegenseitigkeit, erstrcckeu.- sobald dieser erschienen ist. . ' II. W—I. Die neuen Devisen-Bestimmungen ^.Ergänzende Auswanderungs- Bestimmungen 7,n Ergänzung der Znsamntensassnng der AnSivandernngsbestimmniigen in Rnnderlaß 1/56 ivgl. C.-B.-Zeitmig Rr. 50.. 1955. 5. 5. 7. 8. 1956) sind bereits bnrch Rnnderlaß 46/86 voin 2. April 1956 verschiedene Bestimmungen erlassen worden. Eine weitere Ergänzung hat durch die 5. Durchführnngsvervrdnustg der 5. Richtlinien-Aenderniigs-Verordnung mit dem dazu ergangenen Rnnderlaß 75 56 vom 27. Rlai 1956 stattgefunden. Bon den getroffenen Abänderungen sind die folgenden von erheblicher Bedeutung: I. Antcilsrechte an Gesellschaften Iiu Rnnderlaß 1/56 war bestimmt worden, daß Auswanderer auch nach erfolgter Auswanderung zur Beriügnng über Anteilsrechte an ausländischen Gesellschaften oder Körperschaften zngnnsten von Ausländern einer Genehmigung bedürfen. sofern sie bereils in, Zeitpunkt der AllSrvandernng diese Anteilsrechte befaßen. In Rr. 50. 1955. der C.-B.-Zeitung ivar hierzu 'die Z^rage - aingewon'eu worden, ob diest Sperrvorschrift die Geiiehmiguugssreiheit beseitigt, die bis dahin für derartige Berfügungen von Tevisenansländern und Auswanderern über Anteilsrechte an -inländischen Gesellschaften oder -Körperschaften zugunsten von Ausländern gemäß Richtlinien II 65 bestand. - '.ilunmehr ist diese Zrage geklärt worden, und zwar dahin, daß Auswanderer auch zur Verfügung über Anteilsrechte an' inländischen Gesellscl)aiten oder Körvcrschaften zugunsten eines AnsländerS einer Genehmigung bedürsen, sofern ihnen im Zeitpunkt der Answandernng diese Anteilsrechte gehörten. II. Transfer von Waren und Schutzrechten Tie Vorschriften über die Ntjtnahme von W-aren und den Transfer von. Schutzrechten sind in zweifacher Hinsicht ergänzt worden. Eine 'Mitnahme von Waren.nach England undder Südafrikanliäien llni.on wird grundsätzlich lischt genehmigl. selbst dann uicLjt, wenn es sich um Waren für den eigenen Bedarf des Answaniderer-? handelt. Ter Grnild hierfür liegt in der Aiisgestältnng der -von Teiltichland mit diesen Ländern, geschlossenen Zahlungsabkommen. Tas 'Verbot des 'Ansianens eigener Sperrguthaben durch teiliveiw Bezahlung deutscher Warenlieser,ingen nach England ist ausdrücklich erneut bestätigt worden. Zulässig ist dagegen die Mitnahme von Hansrak. der außerhalb der TevifenbewirtsckXistnng sieht, sowie mit Genehmigung der Devisenstelle in gennisem Umgang die Riitnahme vonärztlichen und zahnärztliä)en Einrichtungsgegenständen. - Durch die 5. Turchführnngsverordnung des Rnnderlanes I -56 war die Genehmiglingssreiheit für die Dkitnahme von gewerblichen Schnhrechten.zwar an sich ansrecht erhalten worden, je- I» solclien Zälle» kanii dev Einwaudcvec einen Antrag ans Zreistellling von der Anbietung?» Pflicht Nelleii.Und die Reulisstelle für Devisen», bewirlsäiastuiig/will solche Anträge ivohlivollend -prüfe», -wenn der Eiinvaiidevev einen - angeiiiessene» Devnenbelra.i mit hereinbringt iind ablieievt.- fosev» er daziivin-der Lage ist. . Kuiltilf (iriiupiirr Notizbuch des Kaufmanns Der. istei>Hsl'e>ii>ftvagte tur die Ileberioaelnuigsstelle ..Chemie' erließ nn --.Reichsnuzeiger' eine Anordnung-»Per die 'Veriveiidiliig vv»! erpentiirol zur brzeinnmgvon-.Schuh-. - Leder-, Rlobcl^ und Zlistpodeiipllegeinittelil. Ter IsteichsivirtschaftSniiiiister veröfsentlicht i»i ..ReichsgesetzblattZ eine erste 'Verordiinng zur Aendernng des. 9), a ß ■ n n d G e >o i ch l s g e - se tzeS, die sich mit den . zugelassene,, Größen se I Frankfurt a.M. ^Arndtilrom 50 Tal. So-No. 71244^ doch war der Auswanderer für den Erlös solcher Schntzrechte den Beschränkniigen der deutschen Deviseiigesetzgebnng auch iiach erfolgter Alisivaudcrniig lliiterworseii worden. — Eine elitiprechende Vorschrift fehlte bisher stir den Erlös literarischer und künstlerischer llrheberrechte.VNiiNmehr ist auch eine solckie Deschräiikniig eiiigesührt worden, niid .zivar nicht .nur für de» , Erlös, sondern auch kür die Erträgnisse der Urheberrechte. Gleiclizeitig ist in einem ilinnderlaß klargestellt, daß es für geiverbliche Schntzrechte dabei verbleibt, daß mit der Erlös den angeordiieieil Beschränkiiiigen unterliegt/ Eine Abweichung von der für gewerbliche Schntzrechte getroffciien .Regelung besteht darin, daß der Erlös und die Erträgnisse der Urneber-. rechte ans eigenen Schöpfniigen des AusivandererS iiicht unter die devisenrechtlicheii Beschränkniigen geilellt werden. Erfaßt iverden vielmehr lediglich. der Erlös und die Ertragnisse solcher Urheberrechte. die der Auswanderer von Tritte» »iiter Lebende.ii oder im Erbgang erworben hat.. Hierunter fallen neben den Erben auch 'Verleger »nd sonstige 2»erbreiter des Werkes: auch 'Verlagsrechte werde» wie derartige erworbene Rechte behandelt. Im Rnnderlaß 1256 war in Erlänteruiig der 3. Tnrchsühriliigtzverordiiilng gesagt worden.-daß eine Zreiitellniig für den Erlös ans geiverblictieii . Schntzrechten grnnd'ätzlich nicht crleilt iverden könne und dies svivvhl-für einmalige Absindniigen als auch für laufende Einnahmen, die aus diesen Schiltzrechtcii erzielt werden, gelte. Ties steht mit der »enen Zeststelliing. daß Erträgnisse für ge- >verblict)e Schntzrechte^— im Gegensatz zu den Erträgnissen nns erworbenen Urheberrechten — den deviieiirechtlichen Beichräiiknngen nicht' initerliegcn. nicht im Widerspruch. Tenn die »m Rniiderlaß U56 erwähnten lanienden Einnahmen sind keine Erträgnisse, sondern ei» Gegentvert für den/ Substanzwert des gewerblict>en Schntzrechts.. bei dem lediglich als Zvrm der Zahliing eine Tilgincgin wiederkehrenden Raten gewählt ist. III. Grundstücke Im Rnnderlaß 1/56 >var bestimmt worden, daß je »ach Zall mit oder ohne Genehmigung Ans- »'anderer im Ausland gelegene Grundstücke von Einwanderer» eriverbeii-- können. Wenn der 2>er-- äußerer des Grundstücks noch Devisenausläiiderist und erst eiinvandern miII, so bedarf es in jedem Zall der Genehmigung zur .-fahlimg des Kaufpreises ans einem Sperrkonto. 'Nunmehr ist hierzu aiigevrdiiet ivoroen, daß . der Einwanderer mit diesem Sperrguthaben bei seiner Ilebersiedliiii-g ins 'Ausland aiibietniigsp'lichtig ist. Tiei'e Anordnnng stellt eine Besonderheit dar. da hrer der Einwanderer mit einem eigenen Sperrkonto anbietnngspslichtig ist. .während nach der allgemeiiien Regelung geiiiäß Rnnderlaß 55/5.'» für Einwandererdie Aiibietnngspslicht nur für erioorbene Sperrmark besteht und dies auch nur dann, ioenn der Erwerb nach dem 3l. Dezember 1983 stattgesunden hat. [BANKHAUS ADOLF KASSEL vvii Zläsäieii befaßt. Tie Aendernng ivird. ivie es in der Tagespreise dazu heißt, vorgeiioinme». »m eine größere / Einheitlicl,Ieit der znläsjigeii Zlasckieiigrößeii für die verseliiedenartigeie Berweiidnngszivecke zu erziele», ivodurel, die Zabrifation und die Lagerhaltung vereiniacht iverden und eine AiiStaiisä»i>ögIj,1>keit der Zlasehen geschasien ivird. Ter 5>en!,sarl'eitsiiiinister hat. - »>ie einer DNB-Meldn»g in der Tagespreise zu eiitnelnnen ist. im Eiiiveriiehmeii mit de», Rejchspostmiiiister und de», Reiet,sn'irtsst>äftsiniiiister eine 10. Bervrdiinng zur Diiräisnhrnng des setze? zur Lrdn»nq der nativiialen Ardeit erlassen. Sie gibt dem Treiiliänder der 'Arbeit die '>>,öglicl|keit. im 'Vau- -geiverbe - »nd i>> de» Bazi-Nebeiigewerbeli, -in. denen kurzfristige Arbeilsverliältiiisse iiblist, sind, durch Tarisordiiuiig zu bestuinne». daß-von den llisteriiehmern in bestiminleii Zeitabselmitten II r - laiibSrnarken in Höl,e eine-'- leilbetrages des LohinjS in Zlrkaubskarteii eingeklebt"' »'erden. Die Eiiisimriliig des Urlanl'si»arfe,is»stenis sici>ert jedem im Bangeiverbe Beicliästigte» einen Urlaiil'. sobald er eine bestimmte /seit in einem oder in mehreren Betrieben ziirnckgelegt lj/it. Sie i'ernürk licht also da? Recl>t ans Urlaub. . Ter Tr e ii ha »der der 'A r b e i! f ü r das ,R h e i ii l a „ d hat. laut Tagespreise, in, Znsammeilhalig. mit de» Aussage» einiger 'Arbeiter im Berliner 'Vaniiiigliiiksprozesi eine Anordniiiig erlassen, nach der die 'Vetriel'?snlirer in deii Betriebsordiiiingen eine» Zniatz anfiielmie» sollen, der die Nteldniig von 'lllißständen de» vöesolgscl>astsmitgliedern zur Piliel,! macht. Osten» die Meldung iiiiterlasseii iverde. falle die. Beraiitivortiliig ans den. der den M'ißstaiid »ist,t gemeldet habe. Tie Betrielie mitstveiiiger als 20 Gesolgschastsmitgliedern hätten einen Durchschlag gleiclie» Inhalts an deutlich, fichlbarer Stelle des .Betriebes anziibriiigeii. - Für den Einzelhandel Ueber die I r a g e in d e r S v » n t agSc h l> e und des Ladeiiiililnises sind iw E'in;el, Handel »och ilianchiiial RechlsiriInmer verlneitet. 'Viele Ge> jeliästsinhaber glauben namlicl, auch- Ijrntr üvist. es sei nivglich. das: ein Kunde Bstäreii N'vel,enlags bestellt und, sie äni Sonntag nur <il>l,vll. Tas L berlaiide-'gericlst 9'reslan stellle sicl, jedvcl, - ivie die ..Irls. Zig." berüstlel - ■ in rninii Pioze>n- 1» dessen Mittelpunkt die Ziage der SoniitagSruhe stand, anl ivlgende,, /landt'iivlt s/»egrisslicl, nnisnßt der t'5en>erbek>elriel' im Same der Sonn- 1agsrnt,evi'rsOiri.st der 'Rerc!>-gen>erl'e>>! dniing alte Hiindliiilgeii. die mit der Ansnbüng de- «üeweibes iiberlianpt verbnnden sind, möge» ftr nniaillelbar oder bloß mittelbar ans die Herbeisiihrnng-des Gewinnziveckes .geciclitet sein. Da-? Anshandigeii lind Bezahle» der. B'are i'nlll daher-..el>ensvgii! in den Kreis des. t^ewerbelie!riet'-? nve. der Abjel>!nß des Kanfverlragrs sellift. Ter 'steikänter waelst sicll straibär, ioenn er.-vor Veginn der Sonntags' . rnlie eiugefanste Ware,, närl> /'eionii der Ruhe (insliiindigl und sich 1>ez,ilsteii lässt. ' /Nach einer Nlitteilnog des.Reistj->i'litsrl,aittz Ministers sindet, laut, Tagespreise.- oa.s Eiuzethandelsschntzgei'etz ans -die Errichtung- »der tlebcriinhine von HvlztaiilsieUe» steine 'Anivendung. Der Zommerscitlussverlcauk \n einer Anordnung des Reiihsnnrtichast.sministers ivird. tont Tage-'-preste. feslgrnetlt, st-aß' in d'c» - vivmerlihlnsiverkän'en n. a. f v l g e n/d e ststaren des. Tertilsarligetnetes v,i sti t z u in Ist e.r k a-n i.' gestellt -iverden dürst-,.,' glatte weine Wä'elieüi'iie zeder Art, /nilelts, Havdtmtmr. Erst. lingsn'a'ilic. gliitte iingaruiert-e /stettivai,!»'. 2'ettfedern. RlNtiatzen. Bettstellen, blaue '»iiitzei' aller 'Art. schwarze v>rircnl»iitr, W,i,s.?fle>diiiig. 'ste!ze. Teppictie. /aliveii und Zähuenstofse. Herrevistiii ine i'iid .stvcke. glatte '>!,ivar<e Tainenichirme, Kuwerschirme und.E)-'iten'el,irine. (fi\ Dlt MARKE m FÜR STARKE 1_I Mieder — Corselettes — Büstenhalter 4

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