Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 22 (27.5.1936)
- Date
- 1936-05-27
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ueber tlen A^equatar Von Dr. Margarete Edelheim I.. An Bord des „Tuilio", 11. Mai. Es gibt keine Fahrt inS Blaue mehr für. uns Juden. Ueberall in der Welt haben wir jetzt Angehörige oder Freunde oder Freunde von Freunden und die „Querverbindungen", die uns so oft zum Vorwurf gemacht'wurden. sie sind in den letzten Jahren durch den äußeren Zwang, durch die neue große Wan- - derbewegung der Juden aus Deutschland zur Wahrheit geworden, wenn auch in ganz . anderer Bedeutung, als man ^sie uns zuschrieb; , 29er hätte? früher, -wenn ein gütiges Schicksal ihm die Nlöglichkeit einer Ferienfahrt nach Südafrika vergönnt hätte, daran gedacht, eine solche Reise unter jüdischen Gesichtspunkten zu machen? Man hätte nur an das blaue Meer gedacht, an ' den Aequator und die fliegenden Fische, an das rätselvolle Land, das in seinem Boden Schätze an Gold und Diamanten und aus seiner Erde alle Schönheiten irdischer Landschaft tragen soll und an das Kreuz des Südens, das nächtlich über ihm leuchtet. Aber jetzt gehen schon -die Reisevorbereittlngen unter ganz anderen Auspizien vor sich. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht unter den Freunden und im Notizbuch häufen sich die Adressen von Kindern, denen man die Grüße der Eltern und von Bekannten. denen man möglichst gleich einen fertigen Anstellungsvertrag oder das Permit zur Einwanderung — das für Menschen aus früher deutschen, jetzt polnischen Gebietsteilen erforderlich ist — mitbringen soll. Und ■tDcmf man früher eine solche Fahrt als „Ferien vom Ich" betrachten konnte — jetzt verfolgt einen nicht nur das „Ich", sondern das /.Wir", das Gesamtschicksal. das uns Juden in Deutschland den Lebensraum einengt und die Tore zur Welt aufstößt. Aber .will diese Welt uns aufnehmen? Brennender denn je ist die Frage, da uns gerade in den Tagen meiner Abreise ernste Nachrichten aus Palästina erreichen und uns mahnen, auch an andere Wege für die zur Wanderung aus Deutschland drängenden Juden zu denken. - II. Genua ist voll überströmenden Leben?. Enge Straßen zwischen alten Patrizierbäusern zeigen die uralte Bedeutung dieser Hafenstadt. Die Piazza di Ferrari und seine Nebenstraßen dröhnen vom Lärm der Autos. Straßenbahnen, Autobusse und in lebhafter Unterhaltung hin- und herfluten, den Menschen, neue breite Ausfallstraßen führen hinaus an die italienische Riviera und erst in Nervi umfängt den müden Reisenden wohltuende Ruhe. Grau und bleiern unter fahl bewölktem Himmel liegt das Meer. Am Ufer, in den großen Parks blühen Rosen und. Orangen, und unzählige Kinder spielen auf der schönen Strandpromenade. Grau ist das Meer auch noch am nächsten Tage, als die „Duilio" sich zur Ausfahrt nach Südafrika rüstet. Schnell sind die Formalitäten in den weiten Hallen der „Italia, Flotte Uiunite" erledigt. Noch laden die Riesenkräne letzte Fracht und Passagiergepäck ein; in dem zum Lastraum schwebenden Riesennetz thront auf Teppichen und Milchdosen ein weißer, Kinderwagen und eine Babhbox. Die sehe ich wenige Tage später wieder, als wir längst das Mittelmeer verlassen, haben und endlich südliche Wärme uns umfängt,, denn auf dem geräumigen Deck der Touristenklasse spielt ein reizendes Baby aus Deutschland in diesem Ställchen seiner neuen afrikanischen Heimat entgegen. Erst aber haben wir noch in Marseille einige. Stunden Aufenthalt, haben den brüllenden Golf von Lyon zu durchkreuzen — wer hat eigentlich das Märchen erfunden, daß das Mittelmeer blau und ruhig sei? — und in Gibraltar Gäste aus Amerika aufzunehmen. Strahlende , Sonne liegt über Hafen und Stadt. Englische Wasserflugzeuge und Kriegsschiffe liegen in diesem Ein- und Ausfallstor, aber sie scheinen mehr symbolische Bedeutung zu. besitzen — und so wird es hoffentlich auch bleiben — und so dürfen wir Passagiere den mehrstündigen Aufenthalt zu einem Gang durchdie Stadt, d. h. durch ihre englische Seite, benutzen. Unbefragt passieren wir das Festungstor., das zugleich Durchgang zu der einzigen Handelsstraße dieses -Freihafens ist. Sie ist ein großer Bazar, Laden an Laden vollgestopft mit französischen Parfümerien, billigen japa- Nischen Stickereien, englischen und ägyptischeu Zigaretten, Schmucksachen und Andenken wahrscheinlich Pforzheüner oder Gablonzer Herkunft. Dieser Handel liegt in den Händen der Spanier, unter ihnen manche sephdrdische Juden. Gibraltar hat ja eine, verhältnismäßig große - jüdische Gemeinde (1100 Seelen) mit eigener Synagoge, und auch mehrere jüdische Familien ans Deutschland haben sich hier jetzt niedergelassen. Aber in diesem englischen Stadtteil Darf die spanische Bevölkerung nur tagsüber fein. Uni 6 Uhr abends nlüssen sie das Gitter, das den englischen vom spanischen Stadtteil trennt. Passiert haben — daiiy bleibt nur das englische Militär in dieser Festung, deren Forts eingebaut in , die Felsen diese Zugangsstraße zum Mittelmeer bewachen. III. Wir aber fahren inm hinaus auf den weilen .Ozean. Die europäische Küste-versinkt in mittäglichem Sonnenglanz, und die hohen Berge- Marokkos tauchen auf: Afrika in Sicht: Die, weißen Häuser von Tanger - blenden uns entgegen: aber die „Duilio" kennt nun keine Landung mehr vor Dakar. Sie will ja im Rekordtempo'von 10 Tagen die ganze Fahrt von Genua bis Kapstadt machen und fährt nun im Durchschnittstempo von Itz Knoten die Stunde westlich voll Afrika geil Süden. . Kühle Brise umstreicht uns. nichts von der gefürchteten Hitze. Ringsum uns nur Wasser, — tagelang. Das Nichtstun umfängt uns überhastete Europäer wie Sanatorilnnsruhe. Wir beginnen das Schiff, „unser" Schiff, iminer mehr zu lieben, sind stolz auf seine schnelle Fahrt, auf die Schönheit seiner Proportionen, die Zweckmäßigkeit seiner Einrichtungen, als ob wir es selbst gebaut hätten. Es ist merkwürdig. und jeder Passagier wird davon ergriffen. wie schnell man ein Heimatgefühl aus einem Dampfer bekommt, und das ist — wichtiger als für den Touristen — von ungeheurer seelischer Bedeutung für Menschen, die ihre Heimat soeben für immer verlassen haben und einer ungewissen Zukunft entgegenfahren. , Und deren gibt es genug an , Bord. Man sieht es zunächst, ohne zu fragen, an ihren Gesichtern; aber die Sonne vertreibt bald ihre Sorgen, und sie geben sich vielleicht mit größerer Unbekümmertheit ihrer Ferienstimmung hin als wir Touristeil, vor denen sich ireue Probleme täglich wie ein Ehimborasso aufzutürmenscheinen. Siewachsen auf in Unterhaltungen mit den Mitpassagieren aus Johannesburg und Kapstadt — manche von ihnen kommen gerade von einem Ausflug nach Palästina'zurück —, und sie beschäftigen uns.immer wieder trotz Decktennis und Shuffle Bord, trotz Kino und abendlichen Tanzes. Und während wir die warmen Vollmondnächte auf dem obersten Deck verbringen, kommen wir. wie die Katze, die immer auf die Füße fällt, immer wieder auf die Probleme zurück, deren Wirklichkeit. uns die überfüllte Touristenklasse lebendig vor Augen führt. ' ,IV- Mitten im Ozean leben wir wie in einer schwimmenden Stadt. Ich darf das Schiff vom obersten bis zum untersten Winket durchstreifen, kann unter Führung des liebenswürdigen Kommandanten die mathematisch-astronomischen Apparate bewundern, die unseren Kurs bestimmen, bekomme vom Chefingenieur eine praktische Demonstration der Kessel und Maschinen, die das Schiff mit kaltem und warmem Wasser und mit kühler Luft versorgen, und darf die Turbinen und Propeller anstaunen, die unsere 24 000 Ions mit so großer Geschwindigkeit vorwärtstreiben. Ich sehe die Riesenösen. in deren Bauch auf solcher Fahrt tausende von Tonnen Oel verbrennt, betrachte die winzigen Düsen, durch die diese Milliarden von Oeltropfen dnrchgeleitet werden/ Hier gibt es keine Kohlenschipper mehr und keinen Kohlenstaub, nur wenige Heizer., die die Lesen und die Kompressoren bedienen, und daneben guteingerichtete Handwerksstätten, an deren' Drehbanken und Schmieden Maschinenteile nachgesehen und notfalls repariert werden. Und neben diesen zentralen "Maschinenräumen besitzt unsere Stadt „Tuilio" gewissermaßen Massenspeisungen, für die saubere Küchen und Backräume. Kühlhäuser und Weinkeller und ein Warenhaus von Lebensmitteln aller Art da sind. Hier gibt es auch besondere Räume für Koscherfleisch sind andere koschere Lebensmittel: denn die Passagiere können auf Wunsch rituell speisen. Und wir haben auch ein. eigenes Hospital mit ganz .modern sanitär eingerichteten besonderen Abteilungen für gewöhnliche .und für Infektionskrankheiten. und einen herrlichen Massage- und Gymnastikraum für sportfreudige Fahrgäste und solche, die zu dick zu werden fürchten. Auch eine eigene Druckerei ist da. in der-das Nächrichteiiblatt des taglich erscheinenden „Corriere bei iUuVre", gedruckt wird. Tie Wohnhäuser unserer Stadt zerfallen in zwei Klassen-, in die erste, deren weite Räume und^Kabinen das Buttel--.und Vorderteil-des Schisses eiuiiehmeu. und die kombinierte zweite und Toristenklasie. die mit ihren geschmackvollen Geiellschaitsräumen und luftigen, zum Teil ganz modern ein» gerichteten Kabinen den' unteren Teil der . Mitte, und das Hinterteil des Schisses in Anspruch nimmt. Jede Klasse hat schöne Decks, die zu allen Arten' voit Spielen, zum Wand'ern mit) mit ihren Schwimmbecken zum Baden einladen: an den heißen Tagen entwickelt sich hier ein iiöhliches Strandleben. Bis man all das gesehen und die Geographie des Schisses richtigdurchstudiert, hat. künden Fischerboote und Scharen kleiner weißer "Vögel die Nähe der'Knste. und langsam liebt sich am östlichen Horizont ein schmaler, gelber Küstenstrich ab: Dakar, der westlichste!7rt Airikas. das als Nmladestalion für die europäische Flugpost nach Südamerika auch den Juden in Deutschland ein Begriff geworden ist. . Unser Schiff hat in Dakar Ladestation für Lei. und während sich die großen.- ..schwimmenden Tanks reckits und links neben.-: nufer Schiff legen, fahren wir hinüber ans Land.- Schon geht die Sonne unter.- und - -dem nun im, 'Abenddämmer liegen'den Land fehlt die Buntheit der Farbe. Dafür ist es aber auch angenehm frisch. Während wir in einer -modernen Autotare, die von einem Senegalneger in euro-: päischem "Anzug mit Tropenhelm und fließendem Französisch chauffiert ivird. zum Negerviertel fahren, mache ich wieder einmal die Feststellung. daß „der Kulturfilm uns schrecklich blasiert macht, uns die Erstmaligkeit der Eindrücke nimmt. Da wandern nun diese schwärzesten aller Neger im langen, hemdartigen Anzug, mit ihren hohen Gestalten auf schlanken Fesseln unter Palmen und anderen erotischen Bäumen: Frauen tragen ihre Säuglinge wie Bündel auf den Rücken gebunden, auf dem Markt umdrängen uns die Händler mit Amuletten einheimischer Arbeit, schnatternd, handelnd, strahlend wie die Kinder; an Verkehrsknötenpunkten regelt der eingeborene Schutzmann den Verkehr mit dem weißen Stab in der Hand, wie Paris es ihm gebietet: aus Baracken tönen Negergesänge. Eafös sehen aus wie die Kneipen in "Wildwestfilmen — und ehe wir noch recht begriffen haben, ob es nun Film oder Wirklichkeit ist. dampfen wir wieder weiter, dem Aequator entgegen ... VI. Neun Tage Fahrt ohne Landung/ohne Landsicht. Nur Wasser um uns. selten einmal springende Delphine, fliegende Fische, die schon wieder untertauchen, ehe man sie recht erkannt hat. Die Passagiere schließen sich immer mehr aneinander, italienisch englisch,- französisch, deutsch schwirren durcheinander. ein Sprachengewirr, bei dem man mit Sorge feststellt, mit wie wenig sprackilichem Können die Menschen ausgerüstet sind, die aus Deutschland in ein fremdsprachiges Land ziehen. Kaum daß sie sich Mit den Stewards verständigen können, die alle neben ihrer italienischen Muttersprache französisch und meistens auch englisch sprechen. Wie wollen diese Menschen im neuen Lande vorwärtskommen? Den meisten ist noch nicht einmal bewußt, daß' die südafrikanische^Union zweisprachig ist. und daß mindestens der Kaufmann fließend englisch und afri.cans sprechen müßte. Der Fatalismus. mit dem sie glauben, daß ihnen mit der afrikanischen Luft auch die Landessprachen zufliegen werden, ist erschütternd. Für die Daheimgebliebenen die "Mahnung: Lernt Sprachen! Wenn man tagelang nur Wasser und Himmel sieht, wird jede Abwechslung zur Sensation. Und so kommt ein ganz sensationsreicher Tag. Vormittags ' verkünden. Anschläge: Um 12 Uhr 21 Min. überschreiten - wir den Aequator —— — Wenn ich auch nicht an den Aequator als eisernen "l.'ing geglaubt hatte, über den wir hinwegsetzen müßten —, daß es sehr heiß sein würde, hatte ich doch gefürchtet: denn schon die Tage vorher hatten uns eine klebrig - feuchte Schwüle gebracht. Statt dessen setzte bei herrlichstem Sonnenschein eine starke Brise ein, so daß ich unfreiwillig im Schwimmbad eine ganze Portion salzigen Aequatorwassers zuschlucken bekam und damit schon etwas von der fröhlichen Nep- , tunstaufe vorwegnahm, die am Nachmittag mit viel Humor vor sich ging. Aber vorher gab es noch eine andere Sensation: die Begegnung mit dem etwas'kleineren Schwesterschiff der „Tuilio". dem „Julio Cesare". der der nördlichen Halbkugel zustrebte.-während wir schon zwei Stunden südlich des Aequatvrs waren. Den Abend beschloß dann der übliche Maskenball, bei dem besonders die in der Touristenklasse reichlich vertretene Jugend sich in zcitvergcssener Ausgelassenheit amüsierte. VII. Schnell vergehen die Tage, und - schon wieder ists Freitag. Andächtige/Juden. Männer. Frauen und Kinder, treffen sich in einem Saal zum Abendgebet' und am Sabbatmorgen zur Morgenandacht. "JJ(Hielt nur de iw großen Ozean sprechen sie die "Worte, die ihre VäterAiwlehrten; che tragen das Hans ihres Glaubens mit in eine neue Heimat., wo viele Glauveusbrüder, sie erwarten —.-- /Fortsetzung folgt.) Frei Staat Danzig ...ikauf.von tinn/iser'ZinsflrundstOcken. k -->>,r.-N Auszahlung in Deutschland Dr. jur. Ems! Emil Schweitzer, üanziß. Stodtgr. 13 Internat. Maklerb'j'O Devisenberater Apotheker! die Zahl der Einwanderer ans Donlschland von , M»‘25 ln* l'.'i-J liihii'fiilnzwi'chcn D-o und tn,Mm--;Vilir. Dann wen ne wn am.,„,,d t'.'A aus imVö', wahrend . ne iid) -mr 1am 7tV-t belief, Diele Steigerung: io erklärte der Miini.ler, könne keiliesweS al-S,- ungewöhnlich betraUi'let werden, wenn man sie inü o iinoändernuaszii'ern qnsanderen europäischen Landern oergleielie. /» dem gleichen Zeitraum. nawlnch von.!’,•> l fei die Zahl der b inwanderer ans -Eroßbritannien von lltW »iif 2'.'.VI gestiegen, ans Holland von dl auf tV>0 und ans Z lallen von «>-! ans 2S7. Unter diesen Umstanden sehe die Aegiernng der Südairikanischeii Union keine Beraiilaßnng. gegen die Einwanderung anS Deutschland -vorzugehen. >BgI. auch unsere A'ilbrik, ..Die Wirtscha-Ü in fremde» Ländern" in ..Wirlschast der Woche"-in dieser A'nnnner.t __■ Konferenz für jüdische Sozialarbeit Pom A bis 1U Juli wird in London die dritte Konferenz für Jüdische Loyale Arbeit, im Zusammenhang mit der Dritte» Fnternatio- »alen Konfereiiz für Soziale Arbeit, die vom 12. bi-S Iw Jnli ebenfalls in London veranstaltet wird, abgehalte» werden. ' Schon bei de,, erslen beiden Konferenzen (Paris - l92-A "Franksurt a. "Jif. 1v:-:2> traten sich die jüdisüien Delegierte» - zu einer AnSivrache iiber die Probleme der - jiidiichen Sozialarbeit. Ans der ziveitei, Konserenz ivnrde Dr. Plaurice I. Karps. Direktor der tle.-nlnnta School fnr .Ipwish Social Work in New-Mrk. znm Präsideuten: Dr. Friedrich L I I e n d o r f s «Palästiba) znm Sekretär geinalüt. Für die Londoner Konferenz liat David I, S ch m e i tz e r-, Direktor deS /Vmoi ie.'in .1 n i n t I>istrit>ution Committee in Paris, da? "Amt des PhrensekretärS tlbernommen. AIS Sekretär der t5rekntive snngiert Dr. Walter Ban in, Paris: Die Dritte Internationale .Koiiferenz für Soziale Arbeit hat als Hanpttl,eiiia ../nimle Arbeit »nb Eemeinset)aft". Die indische Konferenz wird die Fragen, die sich nilS diesem Dhema ergeben, bom jüdischen Standpunkt ans behandelii. In fast allen Ländern, in denen größere jüdische Kemeinschaflen/bestehen, haben sich fnr die Porbereitnng der Konferenz kleine Landesa » S f ch ü s s e gebildet: non denen lKerielile iiber die südiielje. Sozialarbeit in i!,rei» Lande ansgearbeitet werden. Dle Jnsamiiiciisalsiiiig dieser Berielge mit de,, Berir!,ten der großen Lrganisatioiieii, die in den verschiedenen Ländern wirken. belonders der englischen und ainerisanischen. Ivird eine ansgeieiclinete ll e >'e r s i ch t über d i e g e s ä in t e j >i d i s ch e S o z i a l a r b e i t. in der 'J*m-ft geben. Die Konlerenz ist ausschließlich ans die Be- Handlung - sozialer Fragen eingestellt. Sie soll auch einer pers>ü,!nl>e,i Fühlnngiialnne der in den einieliieii L.inoern ivirkenden jübislchen Sozialarbeiter-- und bannt der Fordernng der .Sozialarbeit der Inden in allen Länbern dienen. * Im ./jüdischen -hanbioerker" erörtert Wilhelm M a r c li p for ncoenln,,,, oev sozialen vilse für die 'Anrlscha't. ilüenii man viele Jal,re.hindurch 'die -Ausgabe. der Wohlfahrt mir in der rharitatioen -/ilie gcscheri habe, so erkenne man erst in .»eiierer /nt. daß auch in dieser rein eliaritativen' 'Aßrlslliast ein inr den 'Anrtschasts- Prozeß sehr beachlliüu'r 'S'organg eiithalten .ist. Immer wieder werbe b,e -'.'olweiidiakeit ein- ' gesehen, eharitalioe Säolilialirt uirl}t »nr durch (sieldgeben an einzelne 'JJiiif»rn 411 ühi',,. fondern die ziir 'Aeriiigiiligs-tei,enden ßAlittel Planinäßig einzniehen, Fm inb,i,',en LiiohlsahrtSioeien , hanbele e-> - sich ans , b,eien, <5ebiete um Da- Parlament der Südafrikanischen Union beschäftigte sich kürzlich mit der Frage der wach, senden (rimoandernng ans Deutschland nach Sud. airika. Am' eine Anträge eines Mitgliedes der S<akionalpartei gab der Minister des Innern. Kounevr. laut. ..Frankiiirter Zeitung"' die"/iü'ern rur die leßlen Jahre bekannt. Danach schwankte Der 'Protenor sör temitirrf>e?brachen an der E.o» lnml'iii IIn,mrirtut, 't-r,ö> i,or Anharb -Vio* rainz C, 0 I , hei l. in im Alter -mm 7, >!,m, in ■'ü r ui *'/) o r C onc wenigen Fa gen oerNorbe». <v>n111)ei 1 uuiiin r^tanüieüer gelwien. ilnbierte in b-ngland. Aim-rika. 7e„l'o>I.,nb <Aerlu,. i iihtngen nnb Leipzig i nnb nnirbe I bei, Lei,r-- .11ul)I ber biu'miihia )Ii:inm'itiit hrriitri,. ,\m jnhiid) politiii.ijrn Leben Amerikas üanb er an her- - vo.r-ragenber S-I-e!le, - - . . " , Vor der Badesaison Tic ..Frank/che Taaec-zeilnng" inelbel. daß Fnde,,- in iiinith'üci! Fonnnerbäbern der Sla'dt A n r n b e r g-keinen /»mit liaben, -/ Die ..Poi»n,cr-i,-lb'7",e,,img-' lierichtet. daß die Einriohtiingeir be---. Da-lmbi-s Herings darf , wr Finden g.esperrt bleiben. .!! h h " r K : -'--‘cS.-.-rro t-r: In M » r s i r e t a K <1 c!!> '■ i in :•!,.!) für Ir-.'Ne . und?port: n *-'k««--,Hl, al. MI,„!if!l B-rho. . 1 er lür.En i„ Kreo MODEHAUS SCHNEEMANN. Handschuhe — elegante Sportu. Lederbekleidung. SffHK&’SÄfKLS??« 19584