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Central-Verein-Zeitung · 1936-05-22 · 21 (22.5.1936) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
21 (22.5.1936)
Date
1936-05-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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SCBÜÄCIHhie&I Schachaufgabe Rr. K5 von Paul Rosenhlatt (Berlin) (Linden zu großem Segen geworden sind, sind die bis znin lienligen Tage fortwirlenden ' Berdionste des. groften '.i.'imme?. Wenige ^af)ve, (n'iuu- Hirscl» sein 'J1 mt in (Linden nntrat, ivar nn Stelle der baufällig cseivvrdrlioii eine neue Shimgoge erbau! ivvrden: die PHttel waren, durch grohherzige Spenden int Auslände. - besonders London, Rotterdam und "Ä-msterdeim — aufgebracht worden, worüber das Iiente noch im Gemeindebesitz befindliche- .Spendenbnch" wertvolle und auffäiltifneiche Kenntnisse vermittelt.- — (Ls war ein -unersetzlicher Verlust..für die .Emde- - ner. Fnden, als sie nach nur fünfjähriger Tatigleit pirsch iiael> Rieolsbirrg gehen icl)cu " mntzten. Aber sitr die (Gemeinde Mar es.nicht mel>r möglich. fiir.feine >virtirliaftlirl)e Sirherftellnng zu sorgen, yioil) heute aber ist in binden das Andenken an ihn. der rin toahrhafter Führer feiner (Gemeinde war. lebendig. und immer wieder wird im (Le f Prä eh fein Raine als vorbildlich und richttingweifeiid genannt. . , .(Lin (Lang vor die Tore der Stadt briitgt uns auf den alten Friedhof. Riau muf; darauf anfmerliam gemarlst ioerden. das; auf diesem Stück Erde jüdische Menschen .schon seit Fnhrhnnderten il>re lebte A'nheslälte ge-, sundeit haben, sonst geht man.'daran vorbei — oder darüber hinibeg. Tenn längst sind die (Grabsteine in den ivei.cheii Tors- oder Moorboden tief verslinten. Ticchtes (LestriiPP ist darüber geioacljsen - - die (seit hat ihr ausgleichendes LGerk getan. (Ls ist Macht in den stillen Stras;e>i: noch einmal gehe icl) durch die Fudengassen. ein ststarfer. kalter Wind ioelst vom Hafen l)er und läßt das Rieer /ahnen, das. Meer mit seiner Freiheit, seiner Weite, seiner Ewigteit. Tas Riondlicht. das^ die (siebet nnd Tächer der Hänser^init silbrigen: Glanze überzieht und ein. Ltück üiomantik in die Nüchternheit der Wirklichkeit zaubert, fällt aus die Tafel, au einem Hause, die in pebrässchen Lettern die Worte trägt: ..(Line rechte Zeit hat Einreitzen und eilte rechte steil Bauen" (Pred. Sal. st.st). Bor drei Hal>rhunderten schrieb dic'e Wort'e-cin frommer Mann, an die Stirl'avand seines neu errichteten Hanfes -- uaclt drei st.abrhnnderten ,' sieht ein neues G^ic»;lecht dic stnsch.rift. iiud einen neuen Sinn gibt es den Worten. Aber ewig gleüi; bleibt für alle Geschlechter und für alle Feilen der Geist, die-straft und das große, unendliche Bertrauen! Or. K. Fr—I. Zahlen sprechen Das jüdische Schulwerk in Deutschland .Beim Beginn eines neuen .Schuljahres »oll man einmal, jenseits aller Tistnsiionen über stiel und (Gestaltung der judiiehen Schule über diese Frage allein die stahl sprechen lassen. In Nr. 6 der E.-B.-Zeitnng 'vom 6. Februar . wurde eine Uebersieht über jüdische Schulen, Lehrer und Schüler in P reu s;.e n für das Tchnljähr lOtzä/Ftz gegeben, Auf Grund des amtlichen Nlaterials wurden Utü jüdische Schüler in* öffentlichen und privaten Volks- und Mittelschulen (darunter auch die-,jüdischen) -in Preußen seslgestellt. Ter Bericht der Schulabteilnug der Neichsvertrekung der Juden in Teutschlaud. auf den iiu Artikel „Hilfe ^nud Aufbau" in Nr. 12 der.E.-B.- Zeitinig vorn 1!». März bereits kürz verwiesen wurde, enthält wertvolle statistische Angaben über Entwicklung und Stand des jüdischen Schulwesens im Die i di’. Tie stahl der schntpfliehtigeii jüdi- , sclieu S d» ii l e r u » d S chül e r i u u e.n i n T e » j s ch l a Md kann gegenwärtig aus rund 44 oou gesehätchTwerden. Tavon ioerden nulerrichtet in N o ril;i nt«' ri ka. 27>. ■ >. ah lt«-rliii: . ah Köln 10 L'lir: Siidnnii'iiUa 7>, alt Berlin; 21. : Postschlüsse nach Uebersee irse l'i lii-i-'iclit erscheint whe heiitlich. Sin ist ohne Bewahr. 1 Vistsehlusv fiir in I-<-t lin b.-ini l'.isiamt C 2. in Frankfurt. Main heim ■ Bnlmpo'M'aint 10 uihr Mutruiilt-i'i’ii I’ust.i intern mlrr in andere» Urteil bis zu 1 lag früher als hier vermerkt. a) Seeweg ah Hamburg 10 I hr (,,<,»ueen Mary" 27. 7>. ah Cherbourg) 1.6. a» New-York .. . ,, 1!l „ („Kuropa" 20..'). .. Hremen) I. ti. .. ., 10 (., A<|ui latiia;' 3. ti. Cherbourg) 0. ti. b) Luftweg , Cherbourg 10 I hr :tl> Mi,,.: :io. ah Cherbourg -hilf): t. 6. an d'en-York (Zuschlag auf Auslandsporto 15 Pf. für je 20 g) a) Seeweg i Hamburg s Uhr: fSehiff 27..'). ah Lissabon) S. C. an Rio; 12.15. an Buenos Aires 2ii,,*). „; 27. ,->. „ lO : ( ,. HO. Kordeaux) -11. »i. „ : 11. (i. „ „. . . b) Luftweg 2:5.7). ah Berlin 0 I hr; ah Frankfurt Main U5 Uhr (Französisehe f.iiftposO, Laufzeit 7> Taue 27. 7>. .. ., 21 .. : .. .. .. 21 ., (Di'Utsehe Luftiiost>. .. 75 ., (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien 1,25 RM für je 5 g, nach Argentinien /,50 RM fjir je 5 g) Südafrika : c>) Seeweg 21.71. ah Hamburg 10 I hr: 27-, :>. ah l’rankf. M. 10 Uhr. 27. H. ah Marseille iSchiffh Lanf/e 27.71. ., ,, 10 : 2>. 7). Kö'n 21 Uhr: 20.7>. „• .Southampton -Sei,',ff). " b) Luftweg. Min.. Laufzeit - ft—fl 'läge (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) r a) Seeweg i Uhr:! 275 . 7i. ah, Berlin Li Uhr i I hr: 27.7). ,, Miinehen!( l!hr ,. Miinehen 20 Uhr l'alästi 21. 7>. ah München 0 Uhr: 2ii. 7i. „ Frankfurt Main 10 Uhr; 2S. 7.. „ Frankfurt .Main US Uir: aii l’iriius). : l- .. 2S. 7i. .. Brindisi). .( „ :;o... A'eapell, b) Luftweg Miinehen U- I hr Laufzeit Ins Jaffa 2 Tage ■Berlin h I hr: 2:5.7'. ah Miinehen IS Uhr „ „ Jaffa 2 ., Berlin l» I hr ■ .. Jaffa 2 .. Miinehen I> Uhr ' i. -bdfa 2 ,, Berlin h I hr .. .. Jaffa 2 Berlin w Uhr: '2s. 7>. ah München IS Uhr ... i. Jaffa 2 .. (Zuschlag auf Auslandsporto JO Pf. für je 5 g, mindestens 15 Pf.) £lt Zns. Jüdischen Schulen: Bcitk-sch-nli-n.. 14.0h(» 2 WO U1000 Miltl. u: [»öl», icdiutcn... allgemeinen Schulen: Loiküsitmicn: ■a» in Orten mit jüdischer?0 in Orten ohne jüdisch).- Schale .. •JO II 7 000 9 000 VJU.ttl. n. höh. cdiiih'n': a, in -PN)-u mit jüdischer 0 ,of- - „ OWQ d) in Orten, ohne jüdijchr Schnlc. . -j nno ■)()00 7 0(„i0 3u).: 20 oi 0 jr.ourj | 44 000 , Mithin sind rttnd 20 000 jüdische Schüler vvm jiidischen Scluiliveieii ertas;t. stu den. drei keizteu stahrcu hat sich dauacl) das jüdische Schuliverk ualiezn verdoppelt., Bviu den übrigen 24 001» ' schulpsüchtigeu Mindern sind etiva l-toocs in atlgeuieinen Vells'chuleii und rund lojooo -in allge-- nieiueu unttlereu und höheren Schulen. Tie Aitzcfhk der jüdischen behrer, die beschäftigt -sind, beträgt zurzeit .lo:>7; nubesehäftigt sind nach i-7u Lehrkräfte, die bei zuuehiueuder lluiichiitiiug jüdischer Scliüler nach zum Teil Beschäftigtlüg erhalten werden. stm Uaufe der uäd,!!eu steit ivird jedvch für maiiche Fachgebiete . (steichiieu, Turnen, Nadel- . arbcit. iieethmten-idit usiv.i V e h r r r ui a u g e l auftreteuc eine üleihe vvü-Uehrern. die ans:Grunddes Vertlfsbeaiutei'.tiiuisgeieües vvu' lüüü vder gemäß den' 21us!ührili>gsdesliüi:uu!igen zu den Nürn- ' berger Gesehen am 1. stautiar 10:5i> in den :>!uhestaiid verieht. iverden sind (vgl. meinen Ans sah „Füus inner 2-7 uoo" üi Nr. 2 der U.-V.-steituug vom 0. stauiiar), sieht zur Versügnng. Für die Ausbildung vvn.T >> r u Fe h rer u ivurde von der Neichsvertrekuug gemeiusam mit dein Neichsaiisschnß , stüdischer Sportverbände ein sportpädagogischer Lehrgang verausraltet, so das; der bereits große, fühlbare Ntaugel au jüdischen Sportlehrern etioas behoben ioerden konnte. Gegenwärtig findet im Anschlnf; au das Gpmuästisehvrthvpädisclie stnstitilt Alice Blochin Stuttgart ein von der Neichsvertretüug und,vom Lberrat der stsraelitiichen, Nel-igionsgeineindeu Württembergs geförderter! einjähriger Lehrgang zur Ausbildtiug von Turn- und Sportlehrern statt. vs 'fehlen auch t e ch n i i ch e V e h reri n u e u Z'iui Urleilen von Unterricht Tu Hanswirtsdiast. Nadelarbeit usiv. Um diesem Ntangel abzuhelfen, veranitaltetr-die- Neichsvertretung gemeinsam mit dem stüdischeu Frauenbund in der Haushaltungsschnle in Frantsurt a. Nt. einen Speziallehrgang zur ^Ausbildung technischer Lehrerinnen.st. Tringend erivünscht ist die t'lnsbildiiiig jüdisicher st e i ch e u - n n d W e r t l e h r e r . da ihre stahl nicht ausreicht. De. Hermann Weil (Frankfurt a. M.) Tie Schule am staijerdamm iinBerlin führt mit Uru iimifiinu) der Schulaufi'ichtsbehörde fort-, an den Namen ,.T h e o d o r - H e r z 1 - S dz u t e". Aus dem Prager Ghetto auf den Schachthron Zum 100. Geburtstag von William Steinitz stu den Scl'nilüüclcii' und Oilatrileln des Alt- .Prager stühegos fmdel sich der -'.»tanie Sieinih erüinals sti» stahce 1!>-'>, 2stech>o.ideiI stahre später, sotlie er au' der ganzen 2üeü bekannt ioerden, als' sein rrager zm» oluhui des größten Schachmeisters^ , ansilicg. stufend stil 'stegiiin des vorigen stahrlniiiderts lebte im logen,ninien 2lUH>m>liengaßche>i, der Uüienwarenhandler Uazar Tteinih. Tieiem ivnrde aih 2>.Mai Iso,«', ein stolm geboren, der nach jeinein Großvater den altindiictieii 'Namen 'ststoli erhielt, de» er zur , steit der estuan -gpenion in, WiNielm und icb.tießlich. - .als ec ip.iicr in England anistn'sig geworden ivar. ' ni Mvi 1-1nii an de Ne. stchon früh eniioiclelle sich bei.ihm:eine mnle 'Nst'ignng..'gi..nachden!licl!em Gen l’elii. Ter Teiler »inßte evteimeii’. daß Wölf' für' da- UeuiM'i mchis fange. Tas Nevolulionsiahr >s|s eruü'glichie es Ihm.-ihn. ani. die Aealschule 'zu iibicien. ioo der Mne.be bald besondere Begabung inr die o'imj,emalil erlennen ließ, stn »einer treieii --steil' eclecnle er von einem beirenndeleii Nabbiner de.> st-.u.l.ln'viel und oeriiaiiv bald mehr davon als «nie h’u'.e luteien U'e.mev. 'Ats der ütastbiner den allen ga:ac eimnal mein zu wu'e’ a»lrufst lud er de» g::abc» umUSeieUeni und - 'halte die charlie kirste L.ekol§c m Wien B i etc i nin. stU rag^ Ta dee"e>!oe m>id poaii zigiiihrige ineiiig' Un'l zu ovm'ter .'UUei! zeig!.', braco- ''cuie Familie alle Bezielmnaeu. zu ihm ab und ließ ihn 'all inillellos nach 2üien geben, de.inii er dort '^ine Studien auf der Boimechuil vollende. - o'r nahm bei einem arme.ii -Sctiüeider 'Wohnung und widmete sich ' intenüv dem stlndinm - des Schachs! Fr hatte . nur wenig Geld: io ver'eriigie er denn ans Martonpapier ein Scchachbrett inid ans Spielkarten die „Figuren" und vertiesie sich in dasgeliebte- Schiel, ans dem er ein Wissen machte, das ihm später Brot und Ailhm bringen sollte. Tie oitiziellen Schaclilreise der -Maiier'iadt bliebe» ihm 'zuerst natürlich verichlos'eii. denn Sleiniü ivar arm: gehr arm. Giidiid) beschlos; er doch die Yokake der „Wiener Sehaehgesellschaii" zu besuche.», die im. ersten Stockioerk des Ga fas „Beun ' Fasan''äuitergebracht waren. .'Unbeweglich .stand er an der Glastüre, welche die Biltardi'äle mit den Schaehräninen verband, und verfolgte mit Fnterene die begonnenen Partien. Ta bemerNe ihn der Präsident des MtnbS seihst >m-d lud ihn zum N'ähertreten ein. (Lr fragt ihn. - ob er denn das Spiel aiuch gut verstehe und Steinitz a-nwortete ' nnbefangen,. daß er sogar blind spiele. Allgemeines Grstalineii! Blind!/ '2t 1 io ii'ie Philidor! Und wie der nnvergleichiiche A'orphu. ' von de-sien-, londoner - und Pariser Srinmphen im Fahre 1 S7>S die ganze Welt sprach! Tieien '.'inisehneider mußte inan nnbedingt so'ort beschämen. stivei gerade anwesende Wiener Aleisler. ü. Pitschel und N. Falkbeer, stellien den ' jiiiigen 7'Nann gleich ans die Prvbe. Tas Unglavb--' iiche trat ein: beide ivurden geschlagen! stBiän - siainiie. daß dieser junge Mann im Bliudipiel >'o geübt ivar. '.'Iber wieio spielte er io hervorragend ohne Aiiüdit des Brettes/ Ans dem eiiifadieu Grunde: weit,,er nie Schaehfignren besessen halte! bin berühmter Wettkampf '.Nun gab Steinig seine Studien endgültig an'. Tieie, obecsiädilidi berradüet. kleine, in Bstirkiichleit aber >'o - unendliche Welt der O t Felder zog ihn nun vollends in ihren Bnuii. Fm 2üiener S'chacchNuo ivurde er v o > iiu in ai iein -gcuucgc»>' 1: e 11 c r_ - Gast, und vier erlangte er aiirb hie i-iwt.i.g)c_,maie, tische '.'tnsbildnng. Nstich vier Fahren ivnrde er ordentliches Blitgtied des Mlubs. der ihn in. Fahre l»52 als leinen Vertreter nach stoiidon zmn großen internationalen Turnier entsandte. Tie S'iegespalme trug er dort zivar nicht davon -- er mußte üch unter 14 Teilnehmern mit dem sechsten Plgtzbegnügen — aber trotzdem bedeutete dic'e - Fahrt eine, entscheidende Wendling-für seine weitere st'an'bahii. (Lr beschloß, .sich nur noch dem Schacii zu ivistiueu, blieb in Uondou, das ihm bevere Plöglichlciten zu bieten schien. Bier Fahre zäher .stamps mit -den bestell Meistern (Luglaiids und des 2lnslati.des ntachien seinen Namen in der, Schaehwelt bekannt. , ' ' - -UnverbostT, kam Steinitz zu dem ersten be- -deurciiden Blatch seiner langen Sehaehlautbahn. Fiu Fiili lsod einschloüeu sieh drei der größten VmuVm'e .stlubs. die 'j.h'iüd autzuhriugeu, um einen- 'ststettlampi mit dem damals berühmtesten Scliacijnteister. dein Teuliehen 'Advlt Andersen, zu ermöglichen. Andersen war bis dahin von keinem ciivoptixiliiL'ii 'J.aeiöev geschlagen , worden und ivnrde trotz der Niederlage, die er-, lsr>7 gegen den phänomenalen 'N.merilaner Pani Plorphn erlitten hatte, ais Weltmeister.betrachtet. Ter- 'stüettkamps fand in Uond-on -stakt. Gr gehört „zu den iitter- .estaulcsten Partien der Sdineiihistorie.. Fm ganzen wurden, 1 l Partieii gespielt, von denennicht eine nneniichieden endete! 'Noch - dis zur 12. Partie hauen beide -P>!eist'er je 0 Gewinupuutte. Fu den letzten zvc-ei Spielen eiilioickeUe Steinitz seine ganze'.'-strast und - Gnergie ,-nnd getvann -beide.- Tainit ivnrde der ZOsährige Steinitz.-saktüch 2'2ettinei'ter. ivenngleich dieser Titel offiziell -damals iwch nicht criilierie. DreissiF ^rcbrs Weltmeister - W-enc. ivir die'cm W'-eUlamps Steinitz - '/Indcricn , jcdodi die. erwähnte Bedeutung ztmteiieu. dann ivar Sleinitz tatstichlich ->(» Fahre hindurch au- - erl-tuiüer 'stocUmpister. Sciuc Neherlegcnlicitstoar imbes! rill-, w. Ta bei war er in Aive'ikämpfen bed.'w.cnd erfolgreicher als int 'Turnier'piel. das wir -chcwi-e-g-.'ivobul find. Sleinitz jedvch ivar, nachdem -,'r^-Q-., p-g ,', s,:,:.Z-,-7 g,-.'st:'» -st'i'-i'ierenb'eteiliate. iinr cin einziges LNal Tnrnier-Grster: in Wien ch>72., aber a::ch da erst nach Slichkampf mir dem engUstchen Meister 'Blaclourn! . Sonst besetzte er gc'.eennlicli den zweiten ' vder drillen, mandzinal 'ogae .'wchuieTre Plätze. Svlcho- Mitzgeiepiche verstimmten ltzn. Ticke Scharten -.kvnnte cc aber iunncr »vieder-auswetzcn. indem er seine Gegner im Bialch za!io nicht im Turnier)- glatt beuegte.. Matt in zwei Zügen 2Yeiss: Kh2, Ohl, Te3. Tgü. Le4, Leo, 81)7. Sii5, Be2, eö, <12. g2, g7 (13) Schwärz: Kc4, Dali, Taü, Tel, Lei, LgS, . S<14, Slil ' (8) * Uösung der Aufgabe Nr. 63: 1. Sf2-gl. K'lTiXel, 2. Lh3—g2 matt .... Kd5—<*4 2. Sg4—e3 matt , ..... <11—<13, 2. Sgl—f6 matt. Weiß hat feinen geeigneten Wartezug, und die bereittiegeudeu Alattzüge kommen in der Lösunggar nicht: vor! Weiß muß seinem Angrisssptan ändern. es handelt sich also um ein sogenanntes Planvder 'vlattwechset-Probtem, and) „Fata mvrgana"-Prvblem genannt. 1. T<I8X''8 scheitert an SdTXeT)! Vösnng der Ausgabe Nr.,61: , 1. T1.3—1)7,, Lh2—cö; 2. Da3X<'3 und 3. De3—h3 hzw. TU)—liö matt »- .... <16Xh7>: 2. Da3X''3f u. 3. De3—h3 .... e“— eö; 2. Kf7—g6 ii. 3. Tbö—d8 hzw. Da3—a8 matt. Schwarz kann die Mattdrvhiing aus der li-Linio durch e7— e."> verhindern: hierdurch wird aber dem 1.1,2 die Tiagonate h2—1>S doppelt verstellt, so das; Weiß, mit Ivel! sortsetzend, nnninehr das Matt auf der achten Reihe dnrchiühren kan». Richtige Losungender Ausgaben Ar. 63 und 64 ginge.ii", ein vv.n: Gustav Lews. Willh Michaeli«. 21. Baronowih iBerliii), 'Michael Lev» (.streield), Tierarzt 'Mar .stoschminsti (Landsberg», -Cmns Steinberger iBahrenlh», Tr. ined. F. A»! eher Dorf (Rotenfels >. .Uall Beä,Höker. Lothar G-chonthal i'Nürnbergi. Tr. Tster i'Münclien». Faevb Baiimann ist öl»«, Bertram Frant iSimmer»». , Tr. Lothar Seewatd (Hachenberg». Gvttiried Gnmvet (Stuttgart». Sieg- »iiiiiih Ansierlih iGießeni, Tr. Ernst Bvehm kBrieg», O. Lnidner iBurgfuiistadt). Advts Schüek (Breslau >, Mart 'Nnßbanm <Rheiidti. Gustav Barnch (Sebnih». .tz'ans Cohn. Rechtsanwalt studivig 'Mayer (Berlin.i, Frau Tilde Adler (Laudsberg). Bon 'Nr. 03 von: Fulius Lewy (Breslau), Walter Foelivh». "Augenarzt Tr. wzelliher. Heinz-Günther Giienhardt. c'Bertcu). Lttv Spanier (Bünde).' Bon 'Nr. 01 von: Utiitl Bakofeu iRastatt). - kliichtige Losung von 'Nr. 6» und itl gingen seinerzeit noch rechtzeitig ein von Hans Gvhn (Bcrtiu- Heitigeusee). Schachbriefkasten. H. B. i'Nürnberg): Bielen Tank sür Cudspiel. welches' demnächst', gebracht wird. — W. S. (Regensbnrgk. Besten Tank siir den Zwei- Füger. der aher nicht verwendbar ist. — .st. A. <Rheydt». Wenn in Nr. 62 Weiß mit dem zweiten Fuge schon Kel—<'7» zieht, so steht, wenn der schwarze 1. nach l>2 gelangt, der Bauer erst auf hä,, anstatt schon aus i)l>. Fehl kann der L den weißen K hindern, ''über - «.>' nach e8 zu gehen.— Marine-Sondernummer des „Schild". Ter „Schild", da« Lrgau des Reiehsbuiides jüdisdier Frontsvtdaten.'giht zur 20. Wiederkehr des Skagerrak-Tacies eine Sondernnmmer „Fuden bei der Bcarine" heraus. Tas interessanteste Beispiel dieser Art ereignete sieh 1 <ss:>, als das zivcitc große interiiativnale Turnier in London aiisgetraaen wlirde. Fn dieiein- Tilriiier.blieb Steinitz um nid>t weniger als. drei Punkte-" hinter dem Sieger Fnetertvrt zurück. Ta lud Steinitz seinen siegreuhen Gegner zu einem Match ein, der zugleich ein offizieller -stampf um die Weltmeisterschaft sein solle. Znckertort nahm an und Steinitz triumphierte über seinen iveitans jüngeren,Gegner. Bon 20 Partien geivaim er die -Hälfte, fiinf verlor er und fünf endeten nnentschieden. Aehnlid» ging es dem um vierzehn Fahre jüiigereif rt'tf fifcTieit 'Meister ' M-.. ). Tschigvrrn. Auch diesem war es gelungen, Steinitz in einem. Turnier hinter sieh zu lassen, aber" aneh er mußte -die Ueberlegenheit des Weltmeisters jn einem Fiveikainpf, der lsS8 in Havanna.gespielt ivurde) anerkennen. .Abstt6g vom Ruhm Ter breiten Masse kamen die Partien Steinitz' langweilig vor. weil ne seiner seinen Strategie nicht zu folgen verinochie. Erst im Fahre 1804 bzw. ISO7 (zweites-Match mit Laster) erfolgte der Fall des Weltmeiilers, bedingt durch, kein - hohes Aller. Wenn es nicht Laster geivesen iväre, der ^Steiiiitz entthronte, hätte es auch jeder anders .»einer Sehüler »'ein können. Wenn es gerade Laster war, so hat das vielleicht i>ic imnboludjc B-edelitni'g. daß über -den Führer der ' neuen Schachstrategie der Meister siegte, der über dieselben Fdeen und dieselbe Fntelligenz verfügte, der e-? aber darüber hinaus verstand, das Wesen seine) Gegner-? psychologisch zu erfanen. Ter Schachphilosoph Steinitz wurde von dein Philosophen Laster geichlageitz Steinitz' größtes Verdienst ist es, das Eeheimnis der oficiien., ..teclmjsdien" Partie erwrscht zu haben: seilte Prinzipien sind heute Eigentum aller Schachspieler. Er war der verläßlidie Führer dnrd) ein bis heule unersehöpfles und unerwrschkes Labyrinth: Sein Geist hat den Weg bereitet, der es möglich iiiadit. ans dem unerschöpflichen Zauberwald der Schachgeheiinnine immer neue Schönheiten ans Lieht zu bringen. Er starb im Jahre (Ü00. Arthur Schaier.

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