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Central-Verein-Zeitung · 1936-05-14 · 20 (14.5.1936) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
20 (14.5.1936)
Date
1936-05-14
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 20 5. Beiblatt 14. Mal An der Schwelle zum Beruf Don der Schule zuin Beruf führt der erste wirklich entscheidende Schritt eines jnngen.Zsitenfchen. Alles, was vorher war. iit mehr oder weniger Spielerei: alles was-nachher kommt, in mden meisten Fällen eine zwangslannge Folge . der Berusswatst. .'Fe schwieriger die Beruiswahl' - ans subjektiven oder objektiven Gründen ist, desto .< verantwortungsvoller ist daÄNlmt derer, die den - jungen oder das Stadel dallÄbinterstützen sollen, der Eltern, Erzieher oder Berater. . Tie Indische Gemeinde zu Berlin desitzt in.der Röscnstraße zwei eigene Berussb e r a t u irg S st e l l c.n (auch Lehrstellen werden dort vermittelt) für Jungen und Mädels. Sie kann stolz auf diele Einrichtung sein, denn hier ' sitzen Menschen, - die mit ehrlichem Interesse und großem Einfühlungsvermögen dem nicht leichten , und verantwortungsvollen Amt des Berufsberaters obliegen. Kaum ein Junge und kaum ein Mädel geht hinaus, ohne Rat und Hilfe empfangen -zu haben, und wenn die eigenen Wünsche oder Pläne auch nicht immer voll durchführbar sind, so linden sich doch immer Wege, um die letzte schwierige Entscheidung zu erleichtern und in richtige Bahnen zu lenken. Dst ist es so, daß der - Berater nach läirgerem Gespräch die Anlagen und Fähigkeiten eines jungen Menschen richtiger zu erkennen vermag als dieser selbst oder als' die ‘ mir in seltenen Fällen objektiven Eltern. Wie hier mit den jungen Menschen gesprochen und. ivie aus die Individualität eines jeden Einzelnen eingegangen ivird — das ist schlechthin Vorbild- . lich. Der schönste Lohn für den Berater in es. zu sehen, daß der Junge Zutrauen saßt, daß er auf seine Gedankengänge eingeht und — daß der Berater auch von zu Hause aus die .Unterstützung findet, die er für seine Arbeit braucht. Wirkliche Berufsberatung ist nur im Zusammemvirken mit dem Elternhaus möglich (von besonderen Fällen abgesehen), die Eltern müssen, dann aber , auch der Sachkenntnis und Lbjektivität des Beraters zugänglich sein. ' . Eine andere Empfindung, die sich während eines Vormittags auf der Berufsberatung der Berliner Jüdischen Gemeinde dem Zuhörer anfprägt, ist die des Stolzes über unsere jüdische Jugend. Ta die Berufsberatung jetzt etwa 9k) bis 95 Prozent aller in Frage kommenden jüdisckzen jungen Menschen erfaßt und somit alle . Schichten, alle Richtungen und Begabungen vertreten sind, bekommt man hier schon einen ungefähren Ueberblick. Und der ist im ganzen gesehen sehr erfreulich. Auch hier gibt es selbstverständlich schwierige, oft sogar sehr schwierige Fälle, aber was so an einem Vormittag an jüdischen Jungen von 14 bis 16 Jahren an dem Zuhörer vorüberzog. machte im ■ allgemeinen einen so frischen, aufgeweckten und arbeitswilligen Eindruck. daß man ein starkes Gefühl der Freude über diese jungen Menschen empfindet. ' Täs A m t d c s B e r u f s b c r a t c r S ist verantwortungsvoll. Er muß nicht nur die Eignung des Menschen für einen von ihm gewünschten Beruf zu ergründen versuchen (wobei oft auch die körperliche Konstitution eine besondere Rolle spielt, evtl, ist ärztliche Untersuchung erforderlich!/ sondern er muß auch die voraussichtliche wirtsckiastliche Entwicklung für,die einzelnen Beruic in seine Uebcrlegungcn einbeziehen. Daraus ergibt sich eine gewisse Problematik der Berufsberatung. die aber in einer. Zeit voller Wandlungen nicht zu verhindern iit. Tcm Berufsberater stehen als Hilfsmittel die beiden Methoden der Eignungsprüfung, die pfhchologische und die pshchotechnische. zur Verfügung. Beide waren7s auch in der Berussbcratungsstelle der jüdischen Gemeinde angewandt. Die ersie ergibt sich von selbst aus dem „Beratungsgespräch", die zweite Wird au - besonderen Prüsnngsstellen vorgenommcn. Kleinere Eignnngsprüsnngcn. die allerdings nicht erschöpfend sein können, werden auch in der. Beratungsstelle selbst vorgenommen.' Im allgemeinen ist auch bei der Lehrst e l l en v c r m it t l n ng , die mit der Berins-- beratnng Hand in Hand geht, das Ergebnis bei . den Mädchen besser als, bei den Jungen. 'Bei ipnen steht als großes Ansnahmcrcscrvoir die 'Arbeit im Haushalt zur Verfügung. Erfreulich isi. daß das Ergebnis der Lehrnellcnvermittlung seit lllsit im ganzen besser geivorden ist, da eine aktive Lehrstcllenwcrbung bei . jüdischen Firmen eingesetzt hat. Eine besondere Art der vorbcriislichen Bildung bildet, die Vorlehre, die je nach dem Einzclsall für noch nicht Berns-sreise ein. halbes bis ein Jahr dauert, aber auch für solche, denen eine.Lehrstelle noch nicht vermittelt iverden konnte, bis zur Einstctlnng in Frage kommt.. Gewünscht werden von den Jungen heute meist h a n d w er k l i ch c L eh r st e l l e n . . und hier wieder besonders Berufe, die Möglichkeiten sowohl innerhalb Deutschlands als auch bei einer spätckren Auswanderung eröffnen/ Die an sich erfreuliche Vcrnachlässiguna,„dcr eine Unterbringung in, großem»Umfange möglich m. Dabei -wird heute aus die -Ausbildung als technucher KMifmaiiii — den Begreif ganz nint gefaßt — besonderer Wert gelegt: ' also z. B: io. daß der Junge, der---als Velirlmg in eine -Non seltivusn'rma cintritt. .zugleich eine Ansbildiing in Modezeichnen erhall.- oder -daßder kaiumäiiliifclTC VchrUiu] in Fährika1i o11shelrieb en auch die technische Seite der Prbdnttion lennenlerut. - Das ist deshalb-so wichtig, iveil sich bei einer spateren Auswanderung damit leichter 'Aniatze zu einer evtl, nötigen Bernfsiimfehichtiing ttnden laiieii. Abgesehen von der handwerklichen, kansmänntscheit oder landivirtschaftlicheit Ansbildiing in im Rahmen der gesetzlichen Beftimmiingeii der -Hoch¬ oder Fachichnlbesnch l!echniliiii>'. Webichnle mnO für junge jüdische Menschen: mit speziellen Fälligkeiten oder «Begabungen in Einzeliällen -nicht zn vergessen. Der Fachschiilbesnch kann allerdings für Jungen niemals eine VoUansbildiing als Lehrling ersetzen , (oft ist sie sogar' die Voraussetznng dafür), während bei .gewissen Mädchenbcricken eine Fachschnlalisbildimg für die .ziikiinftige Bernfsansübnng vollwertig ist. Rächt ernü genilg kann aber auch an dieser Stelle vor der vielsaä) zn beobachtenden S ch u l m üdigkeit geivarnt werdcit, das heißt, daß Inngelt oder Mädchen ohne zwingenden Grund vor Erreichung irgendeines Abschlusses die Schiile willkürlich verlasien« nur tim möglichst schnell .in einen Berns hincinziikvinmen. Für jeden Bertis und für jede 'Ausbildung ist eine gewisse Grundlage an'Willen und Kenntnissen notwendig, die nur in der Schule erlangt werden kann. Ohne diese Grundlage wird -sich eine zukunftssichere Eristenz in den meisten Fällen nur schwer schaffen lassen. Das sollten auch die Ettern bedenken. Wir haben versucht, einige besonders wichtige Probleme heraiisznstetlen. die sich heute bei der Berufsberatung für junge jüdische Menschen ergeben. Iit einem weiteren Aussatz werden wir uns mit der Beratungsstelle t ft r Um - fchichtlcr nnd ihren Aufgaben - befallen. 'Roch einmal aber 'soll abschließend auf die Rotwendigfett und die Bedeutung der Berufsberatung.käiigcwiesen werden, die alle jüdischen Eltern veranlassen sollte, sich ihrer im gegebenen Zeitpunkt zn erinnern. , 8. W—l. Erziehungsheimen. Lehrgängen '- der R'T Fraiieii- 'ftim11, der Berufsschulen und dergleichen. Der' Reichsttaud des deut'ltieu -Handwerks beMchue-derartige Regeliiiigeii auchinanderen^Kammer-. ' bezirken als erwünscht. .Bi'p der' b rineiterniig des' Geltungsbereichs dieier 'Be.siiinninng lolle aller. ersi örtlich erprahl iberden. ob sieh die'e.Regelung rn> der Praris bewahrt.- - Das Arbeitseinkommen 1935 “ Rach einer in der lagespresie vervneutliehten vorlantigen Bereeimiiiig des Staimnchen llieichs- -,imtes wird das Vohn und Geliallseiickommen der Arbeiter. AiigeUellten und Beamten lohne die ' Pensioneii) im Jahre 1 ■.*'*-'* out ch'.,' Blilliärden -»{M.U veranschlagt iverden. In dieier Summe sei znin ersten Btale auch das Arveitseinkommeii des Saarlandes mit Bliltionen RB! einhegrisien. Der Einkommenznivachs. der im Jahre gegenüber dem Vorjahr' ls'.7 Prozent erreicht' habe. ba.be!!>-*."> rnnd in Prozent betragen. Bo» dem ge iamten Arbeitseinkommen entfielen aiii Arbeiter Prozent, aut Angestellte Prozeut und uns Beantte 17.Prozent: womit annäheriid wieder das Berliältnis von IN-9 erreicht - sei. Atif gleiche .üantkrast nmgerechnet. halle das Arheitseiiikommen in deit lleiden letzlen Bierteljahren Ietioa mii gleicher -Hölie ivie zur gleichen Zeit des Ialires >!l.">kl gelegen. Bon dem Rückgang'feit halle' das R'oininal-Enifoinineii I-'!«>- Prozent, das . Real-Einkommen 7N Prozent auigehoit. InnunZen un6?reiskestset2un§en Ein Einzeliall hut dein Reiäis-pnd Prenßiichen Wirtschastsminister Beranlalliing g^gellen. in einem Erlaß ai,t.jämtliihe Händiverkskammer»- nachdrücklich darauf'-hinzmveisen. daß die Iniuingen»irlü berechtigt sind, Preise sestziisetzen oder zii empseli- . len oder dieses Verbot dadurch zu iniigehe». daß den 'Mitgliedern .Kalkulationen oder Nalkiilations beiipiele mit errechneten Preisen iintgeteilt iverden. Der 'hliniiler erimhe die Iniilingen entiprecheiid anzinoeiien .nnd . ietiarf darüber ' zu machen, daß dieier Amoeiiung Folge ge leinet und die Vervrdiiiiiig znr Förderung selbständiger -üostenberechnnngen in der 'Illiriselxift vom >4. Rooember I >4 beachtet werde. Innnngstührer. so schließe der Minister, die dieser Anordnung zuwiderhandeln. machten sich nicht mir strafbar, sondern müßten auch als uugeeiguet für die Verwaltung ihres Amts angesehen werden. Nicht mehr ,»Konfektion“ , In einer Mitteilung des Reichswirt'schaftsministertimts heißt es: „In weiten Kreisen ist bedanerlichcriveis.e noch immer die unschöne Bezeichntmg „Konsektion" im Gebrauch. Dieses dtirck-aus überflüssige Fremdwort hat iveder einen genau abgegrenztcn. Begrisssinhalt, noch ilt immer zn eriehcn. ob eine Ware oder ein Wirtschattszweig gemeint ist. Im übrigen hat r? einen.wenig angenehmen Beigeschmack. Es sollte daher künftig atlgeineiii an Stelle des Fremdwortes Konfektion mir noch die B e z e i ch n n n g ,.K l e i d n n g" oder „B e k l e i d n n g". .und ..Bekleidungsindustrie" .. angewandt werden." / ia ujmÄ n n i s ch e n A u s b i l d u n g geht soweit. daß — nn Gegensatz zn vielen Handwerken — Neuregelung für Zigaretten Durch einige vom Relchssinauzminister vorgeuvinmene Aeuderuiigen der Tabaksteuerbestim- . uniiigen ist nach Berichten der Tagcspreüe u. a. eine Z i g a r e t t e z ii m Preise v o n t '« P ) e n n s g Heiiziigelanen und das eiidgiiltige Verbot des Einzelverkaiiis . von Zigaretteli ansgesprochen ivvrden. -Mit Wirkung ab l'. Angnst dürfen Zigaretten ohne Ausnahme nur noch i n Packung e' n a b g e g e b e n werden. Bisher . waren für den Einzelverkaiii noch die teueren Sorten von 5 und «> Pfennig zugelassen. Die Schassung einer iienen Preistlasie habe, so heißt es in der Mitteilung iveiter, auch eine Renordiiiiiig der .zngelassenen. Packungen iwtivendiq . gemacht. So werde cs. künftig eine neue Packung zn 6 Stück geben, nnd zwar in der Preisklasse zn und in der Preisklasse..zu -t'« Ptennig. Eickipreckieiid den verschiedenen Preisk-Iaisen sind insgesamt elf Packnngsarteii für den Zigaretteiiverkaiit zulässig, nämlich Packungen zn ll. zn 4. zu zu zu li>. zu 1^'. zu lll). zu 24. zu ,'5. zti id und zu 50 Stück. kläöchen als hancl^erkslehrlinge Für den Bereich der Handwerkskammer -Han nvver hat der Reichsnnd preußische Wirtschastsmiiiiüer nach Anhörung' des Reichsstandes des detitschen Handwerks bei der Einstellung weiblicher Lehrlilige im -Fandwerk einen interessanten Versuch genehmigt. Dieser stelle zunächst mit eine lokale Regelung dar. die den'Zweck haben soll, die h a 'n siv i r t s ch a f t l i ch e ' T ü t i g k e i t der jungen Btädchen zu begünstigen. Danach dürfen im Bereich der Händiverkskammer Hannover 'Mädchen srühestcns erst e i n I a!) r n a ch i h r e r S ck) ulen t l a s s u n g als -Handiverkslehrlingc eingestellt -werden lim diese Bestrebungen zn fördern, sollen Notizbuch des Kaufmanns Bisiveilen findet man in den Schansenstern bei l^egenstanden verzeichnet, daß sie „a n s P r i ü n t - 7"- b e s i. tz" stammen. Ter Werbernt kommt, wie der ..Kurzberichterstalter" liieldet. zn dem Ergebnis, daß dieser Ansdrnck besagt, daß ein Privatinaiin entschlossen iü. sein.Eigentum auszngeben. Taduril, werde im''P»b!isuiii die-Vo'rstellniig -erineckt. das; besondere Gründe den Privatmann ziim Berl.nis zivingen. nnd daß deshalv der- Berka») besonders 'günstig sei. 'Wegen dieser Anssassiing dürfe die A>>- iündigiing nur'benützt iverden, wenn das Eigentnm an der ansgeüelllen Ware luiinittelbar non vem Privatiiianne aiif den Nänier übergehe, nicht der Ansstellcnde Eigentümer geworden zci.' lleber nächtige Vetriebsmerkmale ^nnd Bestenernug im E i n z e l h a ii d e l wird für R'-U u den Bierl'eljahrsl>este>i znr Slati'Iik de-- de-nliaie.i Reiches (Heft 4. Berlin l'.»:'.«>, eine lrpezialiiiitersiichung des. ^oriimenlsbnä,Handels, der Apotheken >>nd - des Blumeneiiizelhaiidets. ve-rv'senl liil'l. R'ach den -Erhebungen der Fvrschiings'IeUe in.r den -Handel beim RKW zeigen die Bl a r z u m führ d e s Einzelhandels eine ^leigerung von Prozent gegenüber dem Biarz l'.'-'-si. Der llnlerfchied znm Februar, der m» IN Prozent erhöhte Uiniatie gegennher. l'.'l'-ß antnues. wtrd-:nr wesenllichen daraus ertlart. daß die Einläufe äirdeii ersten. Märzioiiiitag diesmal noch im Fel-raar - getätigt wurden nnd außerdem der Februar mehr' - Verknnsstagc austvier. Ans" einer im'IWirtjchastsblatt der Induüiie nnd -Handelskaininee Berlin iviedergegehene» Auördnuug.des Regiernngspräside'nten -in Polsdam' geht hervor, daß außer i„, Llädtlvzirk Berlin auch int Stadthezirl Po t s d a in mit Rücksiilit a-it die Llmnpiade der S o m m e r-j ch l n ß v e rck a n i anf die Zeit vom r'r.'. Angiisi ht-s einschließlich 4. Leplemher 19R) vcrlc-gl worocit ist. (leppicke / Möbelstoffe / Gardinen I RLÜMENFELP, Nürnberg, Adlerstrasse 36 | Letzte Frist fiir säumige Steuerzahler In einer- Rede zur v-roii.>i»i>g der . Reichsfuianzs.chitle Ilinenan!e-nle laalsiekrelar -X e > »- har dt noin ' Reirlrsänan zininii'teriiiin'. n. ä. mit. . daß die täfle der .ianmigeii >Zlenerzaläer zum. erneu 'Mat im -ounner >l'4,l ansgelegt iverde. Grnndfäßlirl, sollen in diele tä'le alle diejenige» Sanmigeli. anfgenoinnieii werden die am ">l. Januar!!'->,» mit ^le^ierzahliingeii oder- Voraus-- zah.luiigeii ini Riickila'iid inaren. die vor dem I, Januar!'->-">«'> fällig und nicht geMnidet waren. Die Zal,l der in der Liste der fanmigen. Sletier» zahlet aiifgenommkneii Btenerpslielitigen ser iveientlieh kleiner, als hei der nripriingliel) angekiliidigten tälle voeaiisznselien geineien sei. ein - Beweis dafür, daß siel) die leiierelirl iel>keit lind -pnntllielileit in der vergangenen -Monälen' geheuert .'habe. T'nrel) einen Erlaß an die Finanzämter werde angeordinä. daß den in der Vn'tr ge - iiaiinteii Stenerpfliehligen eine lel.Ie Frist von .zwei '-!llaelien znr Be'eitignng il,rer -vor dem >. Januar lä.">i> fälligen Steiier» gegel'en inerde. Tieieiiigen <7!eiierpfliih!igen, die iliren 'liückfland iinierhalh van z»>e> Z!lloel,eii hefeiliglen. jolllen ni die eiidgiiltige Hüte nicht anigenoinmen iverden. Es könne denen, die mit Steiierzalllnngen ans der Zeit vor dem l. Januar l!>-!«'> nvä, im 'Rückiiaiid.' leien, inelit dringeiid genug empfohlen iverden. diesen älinksland llnverznglich ans der Welt zu Gründung eines Reichsausschusses für wirtschaftlichen Vertrieb '.'Inf Anregung vaik Profesiar Tr. Hner. dein Heiler der Re>el>sgr>ippe -Handel, itt l'eiiii Reieitsknratllriuiii fnr 'B.sirtleliatllielileu ein Reielisaiis-" ' schiiß-für wil-lfel,aftliel>en '-klerlriei' gegründet worden. - Znm Vvrsißeiiden de-'- 'A>i--l,-t,niw--- wurde Profesiar Hüer'Zziim Gesätailsiultrer Tr. Tihurtius beüellt/ Ziveck dieies Ansjchulle-s soll -sein, in 'Geineii'settaitsarlleit von Praris imd 'Aäsienschaft die n> i r t s ch a )' t l i ch e >> F o r »> e n n n ä e g e d e s 'Bä a r e n v e r t r i e h s zu ersorichen und durchck!llei!ergäl'e der F-vrse>ti>ngsergell»isse an-' den einzelnen''Kansmann zu. der llestmögli,ck)e>l N'irtichaillichen Ausgestaltung des Vertriebs zu gelangen. An dieser '.'(iitgabe . iverden außer den Reichsgrnppen Iiidnstrie, Handel. -Handwerk das Statistische Reichsamt. die Dentsckte Arlmitssront und eine Reilie >iaml>aiter Vertreter der 'Wärtsäialtswissensckiast »litioirken. U. »."haben die Prosesioren Hellaner lFraiiksnrt a. M-.l. Seps» fort (Mohn, Rößle lKönigsbergi und Z!lersl)osen l'Rüriibergi ihre '.»Utarlvil ziigeiagt. Der Aus. schuß liat in seiner ersie» Arbeit-'-sißii.ng die 'Rot« ineiidigkeit seik'gestellt, das in Belraei)t koinmende S ch r i lck t» m zu sichte» nnd-zn sammeln. Als leine oordringliitze praklische 'Ausgabebetrachtet der''-Ausschuß die-einlieitliche nnd.vollständige Eriiiittlnng der 'Bertriehsteüliingen und 'Bertriel'skofien. Z,n dieseiii Ziveck wurde» die eräen Arheiien eingeleitel. nin B >, ei, li a l l ,, n g und R e 11) n >i u g •- >» e i e n i m 'Bä a r e n » e r t r i e b aus eine ei.utleiltiche Grundlage zn llellen. Abschluß der Genossenschaftsbank Iwrin in Ehcmnitz. 'Wär l'aben vor knr-ze'n> i.,ll'B-Z,e,Inng" Rr. 17) den '.'ll>nl)Iiiß aer . Geuooen>>!,a)l-sl>ank Iioriii in Heipzig beipeoä)en. 'ti'uiiinrfir liegt m . einem An -zng das :>leäuuin>ts,neick der Genasien-. lchätlsbaiik. Iivria in ll l> e in >> i tz vor.. ,)>> il>m ivird ieNgesielll. daß die äsiinf i», .',al,re iin starten ')>>ai,e nnd „nt beiriedigeudem Erfolg znr Fardernng der.'t»d,jel>en- Er'iNei'i'zeii-im'Esiem 'ni'tzer 'Bezirk bei-zelragen lial. Tn- B<ink er.zielle einen Ilini.iü von >».7 'Rillionen 4, >!l. die Bilanzininine betriigl n.JKiIIinnrn R >>l. ■ Rae!) 'Jlhzng der 'Abielireii'ungen oerhleil l ein Reingen'in.n von rund :.'7w> 'll'll,'. >äs fallen a. 'Prozenl Tioideiide aii-'-geieliiillel werden. 'Aniang. la-'!-'> hutte die Bank l ll> ä'lilgl ied,-r. die .17*» >sie!ll)>iftsaiiteile veiaßea. Niiter ''Ber>nlmi)!iguag' der. Z,uiind '.'lbgänge im äRrlaiii de-> Ialtre.-. ergib) sich ,iir Ende Iein Besiand oii,i Hij zl'lngliedern ntit -')i Geichästsaiiteile». D^is Herren- »nd Knabenberlridungsgeschäst Arthur Hanne«, 211«!nhmi. dtmunn!nrt -Ir.-hu. blickt am 15. 'Mai ans fein _e.,al)riges Besiehe» Blick in die Wirtschaft 'BANKHAUS ADOLF KASSEL^ Frankfurt a.M. Am d t st r a s ie 50 ___Tel. So.-No. 71244^ eilt Jahr nach der Schulentlassung bei gleichilarkem Angebot diejenigen Bi ä d ch en b e t o r z u gt iverden, die Nachweisen, daß'sie sich mindestens c i n I a h r h a u s w i r t) ch a i t l i ch betätigt haben. Der hanswirt!chanliä>en Betätigung sind gleich-' .gestellt das Landjahr, die äandliiife. der Arbeitsdienst und der Besuch von HaüsHallungsjchulen. - Berlin, den 11. Mai IMG lern henligen ..Blick in die Wirtschaft" sei der letzte gedruckte Wtrtichaftsbericht der Coinmerz - Niid Privatbank zugrunde gelegt, der eine, erfreuliche Entwickltiug der .sileiderfabrikativn sestsiellt. Die deutsche Kleiderfabrikation Habe in Hervorragendem siRaßc 'Biitanteil an dem allgemeine» '.'hülchivmig der denl'chen Wirtschaft. Ties sei um io bemerkensiverter. als. ivie man ja wisie, die silol) stosisragei» der Bekleidungsindustrie erheb!trtio -Schwierigkeiten verursache:—JJian minie deshalv he» Aufschwung in der Bekleidnngsindustrie nicht allein ans das Konto der tertilverarbeitenden. Firmen setzen, fondern auch a»i den Weitblick und das Können der deutschen Fertilfabrilativn. die der Schwierigkeiten mit aiierkeuneiiswerter Geicipckliei)keit -Herr geivorden iit. Tie Nmitellunge» der Tcruljabrikattvtj juc dte Produkte des Jnlanosinarltes auf die Erzengnisie ans .siunilieidengemiiilien. vor allein aber die iwnarligen iüemiiche- >11,'- ,-zellilvii iind 'B-olle. die.sich im nbr.igen iamohl in aer Veearl'eitniig als auch im lllerl'raiul, jelfr gnl bewahrt hal'en, ii nd nur da -- beite gelungen, (v(ir Beweis daiiir iri das wachieiide Interesse des 'ln'lande-« für die'e. Tsiezialgew.el'e. olmwl)l lmkannttiä) f»r den Dontfdjcn Ans-landsinarkt mit l'eionderer Targ'alt diejenigen Ttaiigiialitaten in Ten>iet>land liergeilellt iverden. die ans dem inter- »i tionalen 'Märlt üblich—send. Es ivird iveiter s—i-I iniahim Znland e-tgeilelt'l. 'daß^ntchk'^nrr . .. stiegen iü, sondern auel> der Ersivcl trotz aller Heaiinniiie im iieten 'BPäiien l>egri>ieii i>t. Erl>eblu'isi'ii chliitell an dieiem Export l>at neben den sr>il>er neniralen Hiindern England, das auf dein i-cnt idicii sileiderniarkt iiaiidig zunehmende 7U>. i«),!n''e tätigt. Tie deiit'elie Tameiisietleidiii!,)-- n.öustric geht nach dieser Tariteltung mit großen

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