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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-30 · 18 (30.4.1936) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
18 (30.4.1936)
Date
1936-04-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Crtni und 'Einheit, ‘l'tfnn^n mib Tieren nicht immer gelingen iG>enefis :;x, •_-] b: ,,^bo ift jene Weihbukste von chiveitiruun. am -BimJaB uiiiii immer wieder sticht und e-7> oft bequemer empiindet, den lzeöräifclzeit Urtert zu lcfcii. spriclft nitr'sür bic-Uebersetznng von Biibel-Jivsenzweig. Wir mutien' immer ivieber sclpvitn ige f re m d e lieber sein inq^-er per i mente und i 1} ve Tlst'örien l>ern>>zieiieu. um ztt sel>eit„ivas ivir in Btilwr-Ro'sintzweig best stcn:-ppertuolle, inrentbeln'liefie .Umnmeutare neben anderen Kvininentareu, die gerade aufder südiset,en Seite oft zu weitschweifig. I)binileti|d)' nnb: - ölig-ntoralisierend finb. ...abir haben als Muster der llebersetmngskuwst fdto.it lllndols Alexander Schröders Horaz-lkebertragungen' (im Phädolt-Berlag, l!!3irn 1930} - erwähnt. - Wie ist liier etwa der Wunsch des Dichters nach Ruhe in der berühmten schweren 18. Epistel überseht > Sif. rnilii, quod nun.e est, eliam minus, et mihi quod superost aevi, si quid superesse vo’lunt di; sit bona libroruni et provisae frugis in annuiu copia, neu fluitom dubiae spe pendulne liorae. Sed satis est orare dovem, qui ponit et aufort, det vitani, det opes: aequum mi an'inium ipso Bleib mir das Meine wie heut, ja, weniger, dcitz ich mir selber Lebe die Frist, die währt, sofern die Götter mich ■ ' fristen; Bücher nach Wahl und Wunsch und qeerntete Frucht für das ganze Jahr und kein Hangen und Bangeil am Seil der trügenden Stunde. Wahl'. — ES genügt. Gott bitten, der schenkt und wiederum fortnimmt: Leben und R'otdurst gib: die Gelassenheit schass' ich mir selber. Cber der Beginn der ersten Rvmer-Lde: Ocl.i profamun volgus ul arcco; favrle lin- „Uiireinen Pöbel hasp ich und halt ihn fern! Seid fromm und schweigt! — bi in nimmer her* nominelles Lied Sing' ich. ihr Üiiaben, euch lind Jnngsraun, Ich, den die Muse geweiht, ein Priester." — Tie fchvne Saininlnng der spraelitheoretischeiz Abhandlungen bbii Bnber und stloseitzweig hat uns zu Hinweisen aus fremde Uebersetulugsarbeiteu augeregt, die den Bemühungen unserer beiden jüdischen Sprachlünstler .kongenial sind. Biele - Ritter uns streben seht einer doppelsprachigen Eristeuz zu. lvie sie unsere Bäter Jahrhunderte lang lebten. Die Ursprache der Bibel und das beste „Iwrith", das wir lernen, sind sehr verschieden, baue gute deutsche Bibelübersetzung werden wir in diesem Leben kaum entbehren können. Aber wir müssen uns bewußt bleiben, das; sie niemals einen Gr sah snr den Urtert sein kann, es ist vielmehr so, wie (5 e r v a n t e S seinen Dan Quijote im 6l. Kapitel des zweiten Teils sprechen läßt: „Es scheint mir, das; es fiel) mit dem Heber*, sehen aus einer Sprache in die andere so verhält, wie wenn einer Gobelins von der Rückseite .'betrachtet: Man sieht zwar die Figuren, aber sie werden'durch die vielen Fäden ganz verwischt und es fehlt die Kraft der Farben und die Schärfe der Zeichnung." Mensch und Geschichte RiMcr bciinnigen ANinncrn. die. indem de 'JliK-qr.iu.v^ und ZietpnnN der 'Jlibtianiini Hutter lief) lieffru; „ein neuer Tag zu neuen lbevii Podle", iü "einer' der mufften, wenn auch nicht schopierifch/so doch immer wieder anregend langen. bieuter, I. Gz D e t öi'r.. gewefcn. dc'ien ■ Lverf gerade in der Gegenwart eine. Acubelebnng L'.-.'E's ift daher zu b'egriihen. wenn' luiiunch'r durcif die 'Herausgabe einer handüchcn "Anchvahb ans .. : feinen Iper len der Bersnchgemacht wird, einer7 grasjereii Le'ferzaht: Jngang zn der7'-Jdeeii!vel! - '. Herber s"iu der 'Weisei zi > verschaffest, das; dadiirch dein Interessierten stch. die".gesamte Tenfiveise nnd . Gesthichtsbelrachttinq Herders eröffnet. . 'Atttli ,q o fl), der Herausgeber des Bändes: I. G. e rd e r : „Bl e n s ch n n d Ge i cl) i cl) t e : S e i n Wer k i in Grnndris;" dllfred Unmer Berlags Leipzig t!Wö) Iiat jedem der nivr ^t^ichnitie: Spracl)e. T-!eht>ing, Geschichte, AclnJontät, in beiten er den Dichter selbst zu, Worte kommen lagt, einen werwollen Borbericht initgegeben. der einen iiiteresianten literarhistorischen Beitrag znr^ Jdeengeschichte der Zeit darstellt. Das; die Fragen deö "JudeiitnmS und der Grsorschnng^ seiner literarischen Schöpfungen den prötestaiitifcheii Theologen Herder von seinen ersten Arbeitn bis zu seinem Atterslverk „Adrastea" immer wieder beschäftigen, ist belannt. Besonders die hebräische Sprache und die Bibel in ihren GiNftehmigsbedingiingen waren immer loieder Ziel seines lriiüchen, ästhetischen »nd historischen 'Interesse-?., lieber „den Geist der Ebräischell Poesie" schrieb Hermann (5 o 1) c n : „Wie bedeutsam ift es. das; derselbe Mai'm «der die Briese' zur Besördercing der'Humanität schrieb) auch den .Geist der ebräischeu Pveiie' oerlündet. ein Bneh, das niel,t mir lvegen seiner wlinderoollen llebersehungeii vieler Stellen ans Penlalench, den Propheten, und Hiob sowie vieler Psalmen, sondern auch durch seine vvrnrleilsireie. vom Geiste echter Literatnrsorsclning geleitete Nregele, auch heute noch belehrend und erziehend lvirken könnte." Leider hat der Herausgeber, dessen erfolgreiches Bestreben, in dem durch die Berl,ältnissegebotenen engen Aahmen eine Gesamtscliau von Herder und seinen . Ideen zu geben, gröpte "Anerkenimiig verdient, gerades, die Leistlingen etwas allzu kurz kommen lassen, die seine Beschästigiing mit der Bibel, „der ältesten Urkiülde des Aleilschengeschlechtes" betreiien. Mi! einem Geiiihl innerer Grgrinenheit lefen'wir heute — fast 170 Jahre nach ihrer Otiederschrist — in denl von der Berliner Akademie-preisgekrönten Auisah: lieber den Ilrsprnng der Sprache: .Zlehmt die sogenanilte göttliche erste Sprache, die hebräische, von der der grösNe Teil der Wett die Buchstaben geerbt! -- C?.j gvar Cbem Gottes, wcaende Luit, die da-? Lhr anfhaschte. und die toten Buchstabe!!, die sie I,fmnalten. umreit mir der Leichnam, der lesend mit Lebensgeist gesiiUt tverden nnihte." Das; solche und viele aiidere Sähe von dein Manne gesihriebe» iverden konnlen, dessen nicht geringstes Berdienft „in der Aettniig und Neberführnng der Bibel in eine neue Zeit als Paltadiuin alles Glanbeps" bestand.' dazu ver'halien ihm die Kräfte, die seinem Schaffen den Weg lviesen: Hisiorif-Her Sinn, liinftlerischer Geschmack — nnd wahrhaft gläubige Frömmigkeit. * l)r. Fr-I. 5. Ettore Natali: 11 niintto di Roma. Roma ISST. G. M. (jiideniaim: '(ifsehiehte dos Iuzicluin'-'swfsens und der Kultur der abendländischen .luden ‘während des Mittelalters und der neueren Zeit. ' Wien -1884—1888. Bd.dl. Italien. 7. A. Berliner: fiescliidite der .luden in Rom von den-ältesten Zeiten bis'.zur Gegenwart.-. Frankfurt, Main 18ij:5. Cl IFl.). ' 8. Moritz Stern: Urkundliche Boilräiie über die .■■■ Siellmm der I’äpste - zu den Juden, Kiel iso:; iw».-). 9. H. Vd^elstein u. P. Rieger: Geschichte, der Juden in Rom. '2 Bände. -1893/189B.. 10. Emiiianuel Rodoeanaehi: Le Sainl-Siege et 1 '» : Juifs. Le -irheltp a Rome. Parts 1898. 11. A. Tänzer; Die Cieseliichteder Juden in Tirol . und: Morarlberu. Meram 190ö. - . 1‘2. R. Straiiss: Die Juden im. Kömmeieh Sjciiion unter Normannen und Staufern. “Heidelberg- 1910. 10. .Jean Justin: Los Juifs dans l'Kmpire Romain. Paris 1914, ' 14. Nie. Feroridli: Gli Ebrei nellTtalia meridionale dall eta Roniana all seeolo XVlll. Turin Pilo. lö. Dora Askowith: The Tolerance of the Jews under Julius Caesar and Augustus. 191o. 16. Max Radin: Tlie Jews among the Creeks and Romans. 1915. 17. >. Müller: Die jüdische Katakombe am Monte verde zu Rom. Leipzig 19.19. 18. Hermann Loevlnson: Roma israelilica. Wanderungen eines .Juden durch die Kunststälten Roms. Fraukl'url/.Main 1927. 19. A. Strauss: A romai Ghetto. (Das römische Ghetto. ‘2300 Jahre Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rom.) Budapest 1929. 20. Cetil Roth: Venice. Philadelphia 1930. XII. Jugoslawien 1. Isidore Loeb: La Situation des Israelites cn . Tur(\uie, eil -Serbie'et eü Roumanie. Paris 2. Ign. Slang: Jewreji u Boogradu. (Die Juden in __:Be|grad.)' Belgrad 1926. 3. E. Baumgarlen: Die Juden in Steiermark. Wien 1903. .4. Artur Rosenberg: Beiträge zur Geschiebie der Juden in Steiermark. Wien 1914. XIII. Rumänien Die umfangreiche Literatur über die Judenverfolgung in Rumänien und über den Kampf um die staatsbürgerliche Stellung der Juden, findet sich in dem Katalog der Berliner Staatsbibliothek (Lesesaal, orientalische Abteiluug)^nter „Judaicarabbiiiica 3.1c S. 487 ff". 1. Edmund Sincerus: Les juifs en Roumanie.depuis, le traite de .Berlin jusqu’ä nos jours. (Los lois et leurs conseijuences.) London 1901. 2. I. Plotkc: Die rumänischen Juden unter dem J’Tirsten und Könige Karl I. Frankfurt Main ' 1901. X Vcrax: La Roumanie et los Juifs.Bukarest 1903. 4. A. Ruppin: Die Juden in Rumänien. Veröffentliehuiigen des Büros für Statistik der Juden, lieft Hi.. Berlin 1908. 5. Dr. S. Bernstein: Die .Tudenpolitik der nuna- »isclien Regierung. Kopenhagen 1918. 6. Josef Berkowitz: La question des Israelites cn Roumanie. (Etudes de son hisloire . . .). Paris 1923. Halben Jahrzehnt hoben kluge Bcänner. versucht, bas Aätset zu .losen, bas dieses zerstörte Tvknnient ansgibt. Jih will dir kurz seiite Geschichte erzählen, -nnb wenn du zu ben gleichen Schtnhsvlgernngen gelangst, zu benen nur gekvnnne'n sinb, bann kannst bn bir zu tveiteren A'achsvrschnngen bie Papiersehen mit nach Berlin nehmen."Aber -- willst btt bir - nu'L)t eine Zigarette anstecken d Ans mich brauchst bn . keine Rücksicht zu - nehmen." „Fein!" sagte Senta. Jebe mäbchenhaste 'Weichheit war von iliv gefallen. Reben bem glühenben 'Jdmiiilt. il>re>i verarm len Glanbensprübern zu helfen, bie sie fast alle persönlich kaunte. regte such der ivurnalistiiche Ehrgeiz in ihr. ^-vielleicht ihren; Blatt, eine grvs;e Sensativn bringen zu lönnen. AIS Sentas Zigarette, brannte ''nnb die .groheu. ictn'varzen "Ingen bes ".Räbcheifs voll begieriger "Spanunug anf Henoch Hartmann rnliteu, begann er zu erzählen, und inan merkte feiner Scliilbernug au. bah er bie p>eschichfe ber.Papiersehen nicht zum erstenmalzum besten gab. ' .' ' " 4. I . „Hast bu schon mal ben Romen Bernhard Usebeck gehörtf" begann, er nnb fuhr., als Senta nach einigem Rochbenken »tickte, fort: ..Gr-lvar ein eutseruter Bertvänbter der Hartlnainis. uicitt gerabe ein Tnuichtgnt, aber ein unvcrbeüerlicher Wellbnmmler, nne man ihn -nhserem braven Uuterzvnnih kaum zngetrant hätte. Gr beian beuielbeu Wanber- -t'ric.b wie'bie ganze Familie Harlmatm.-bn iiu begrifien," tagte er ictferzenb hinzu, unb die - ji i ge ii tu i ct ,e - l er i ihre Znstimmt tilg zu erlenneu." „Rur mit dem-Unter-" schieb, bas;-Bernharb teilten Bertis ati-S seiner Neigung machte, wie bein Bater unb ich. bie wir immer wieberitt ben sicheren Hasen .zurücksanben — zn . tiitserer eigentlichen Tätigkeit. Bor etwa 37. Jahren lies Bernharb seinem Dater. ber bamals Kantor an nttsercr Spnagvge war, davon und' tvard itiemals rviebergesehen. Gr schrieb bem Alten ab tinb ztt mal flüchtig. nii-> Jubien ober Japan ober ber Türkei. Gliimat halte Bernharb seinem Bater eine hohe -Gelbsn'uune ans- -Nattton. geschickt, atiep. ber alte, l'uiiut hatte nichts mehr davon., - Sc ei Tage später erlitt er einen töbticlfen Herzschlag, möglichertveise aus Frettbe über bas Lebenszeichen seines Jungen. Seitbem hörten wir ' nichts mehr'von-dem. Atls-reißer. Zehn Jahre, laug blieben nur ohne Rachriclst von Bernharb, Ta traf eines Tages bieser Brief bei mir ein, er'war mottatelang hinter mir hcrgerein. Der 'Ilmschlag barg bie ^gleielteu PapiertchtiiNel. die bn vor bir ball,. Die eitt- .zige Gr'klärnng. die es bafür gibt, sollst btt gleich kennenlernen. Aber erst sieh bir bas hier an, Kiub!" - Gierig griff Senta nach bein gropen Blatt Papier, bas Hartmann seinem. Sekretär cnt- -uommen tiatte.'ntlb bas er ihr je Nt reichte. .-Das sinb b.ie LLorte, bie untere Sachverstäitbigrit ans beut "BÖ,ift van FeNeii zufammeitziiteNeit vermoeluett." klärte er ' bie '".>cirh.te"a.!!t.. ...Leiber .fehlt .ba-s "Bjet ent liehe: ber DApfender hat eisten Teil'ber''Festen'nicht tust- ' gesidickt.' Desbalp fisten nur teil einem Bienetjahrhunbert mit.Reimtniisen ba. mit beiten;vir nicht'bas geringste auzttsattgeit tvisseu'" „Bitte, gib her." bat bas Rsäbeiteu mit vor Erregung biinkler Stimme. '''-Sorgsam prüfte SinNa Ha,rtmattn ben Inhalt bes Papiers. „Lieber Sttkel Heitoch." begann es. überall ba ergänzt, um ber Sinn ber selileubeu-Bnchstabe-it-fi^ii-weui-gile11s venuitteu lies;, .dies ist eNoas.-uue ein Testanteitt. befielt Bollstrerker.... sein so 11 , . . Irl, habe, aus ber S'mde nach sS'lchan'en. ans deä^?7MtMwD>Rimz-- in..ber äline-- sischen- Provinz ...... n eine Kostbarkeit von unerhörtem Wert anfgestöhert und gegen ein utriu uiinber setleites ziRaintfkript. bas mir gehörte, eintattfchett können. In meinen -Bestst ist babttrch' bas einzige noei, eriflierettbe Gremptar einer fvnbe.rbar geformten Torarvtte gekomiücn, bie von ben ersten, umcr König Salomos Regicrmtg ans Arabien in China eingeivauberteu -Inden bcnnstt worben sein soll. Der aus vergilbtem Reispapier stehenbe Tert ist von. chinesischen Wortci; bttrchscstt. alles andere aii bieser sich fächerförmig entsaltetiben W'nnbcrtvra besteht ans reinem schweren Gvlb nnb ebelstem. mattgrünem Pabesteitt." Soweit lies; sich ber Inhalt bes Schreibcits lürkettlos verfolgen. Dann aber gab es viel scheinbar llnentzifferbares: „Diese Tora vermache ich ber Gemeinbe von ' Unterzoszuist. Die Erbschaft ist aus der . . . .na Bank von. ...IO.»., abznhcben. De..... bewahrt'.' ber jübisch-chinesische . . . nl. . . beamte L. . . . . in . . . .v ans, der auch ein...e.. ge... b .... Ii...« bieses ..... ts . . . .als in ..... . D. . . . er ..... ht. In meiitem . . -. . . wird . . . . . er diesem ... in .... nur e . . 7 , von Dir . . . lig ..... ä . . . . . am liebsten . . . . e ..... g.... der .... e ... . un . . . . Ich. . . . sehe b .... . bie Tora znm denkbar höchsten Preis verkauft 'wird, damit jeder der armen'Uuterzvs;ui-tzer Inden einen sorgenfreien Lebensabend hat. ' Dn warst der Einzige, ber nmmer an mich geglaubt hat. Daitk bis in die .... wie .... , dafür,.denn ich ringe fach... . . mit der .... lose . . . Lebe tvohl unb g . . . . Andenken ...... rz. . . .'10 ..... b . . . n.tcr. Das war alles. Selbst bie Unterschrift fehlte dem zerstückelten 'Toknment, von ben; freilich noch zahlreiche, in winzigste Teilchen zerfetzte Bruchstücke nnentzifsert' vorhanden waren. T'w-Emtre'chcit preßte sich an die schmalen Fenster, burch die man auf die kaum belettchtete. toteitstille Gasse hinansschanen konnte: in ihren schmalen Hättschen wohnten ".Nenichen. in denen die Hoffnung auf eine Hilfe langsam erlosch. Reglos verharrte die gebeugte Gestalt 7. Josef Meist: Die Durchführung de? Artikels 44' des Berliner Vertrages in Rumänien und die europäische Diplomatie. Berlin 192Ö. 8. M. Reifer: Der hundertjährige Kampf um die Judeiiomuuzipution in Rumänien. (1827) bis 192ö) (MonaDschr. f. Gesell, u. Wiss. d. J. 1927). S. 377 ff.); ' XIV. Griechenland 4. M. Ilormvitz: Korfu. Frankfurt'Main 1891. 2. Ai»be"E. Fourriere: Uno emigralion israelite.. Les Israelites en G,rece. Amiens 191.0; -. XV. Bosnien T. Moritz Lcvy: Die Sephardim in Bosnien. Sora- . ■ . ]e\\o 1911. XV! Bulgarien 1. Saul Mezan:. Los Juifs espagnols en liulgarie. 2. Gran-rabbinato de Bulgaria: Colleccion decircularios .del grau ralibinaio por los annos '1901—1997). -Sophia 1906. 3. I. Holländer: Das Judengemetzel in Bulgarien. Posen 1877. XVII. Türkei 1. Pierre Baudin: I.es israelites de ■ Constauti- ■ noplc. (Etudes.Hisloriqucs.) Konstanlinopel 187-- 2. I. Loeb: La Situation des Israeliles en Tur- . quie, en Serbie et eil Roumanie. Paris 1877. - 3. M. Franco.; Essai sur Fliistdire des Israelites de Tempi re ot lomah e depuis les örigines jiisqu’ä nos jours. Paris 1897. 4. W. Reich: Berühmte Judetigemeiiiden des Osmanischeii Rciclies. Frankfurt 'Main 1913. . 5. Abraham Galante: .Don Joseph Nassi, duc de Naxos. Konslaiitinopel 1913. 6. Sam. Krauss: Studien zur byzantinisch - jüdischen Geschichte.-Leipzig 1914. 7. Davis Trietsch: Die Juden der Türkei. Leipzig 1917). 8. Heinrich Lneve: Juden im türkisclieu Orient. Berlin 1924. 9. Abraham Galante: Documenls officiols turcs concernant les juifs de Turquic. Stumbul 1931. 10. derselbe: Turcs et .Tmfs. (Etudes liistoriques et polit.) Slambul 1932. (Fortsetzung folgt.) Jakob Knoller: Besuch im Prager Ghetto. Kaskaden-Verlag, Berlin 1936. Wenn, man önranqchcn wollte, die Geschichte einer Romantik im Jnbcntnm -zu-schreiben, io niiifttc die Pr,i<zcr Jnbcnftadt in ihr ein beionbereS Napitet bcfvimnen. Trotz Plaimonibcsjahr nnb ncncntbccftem (5hasiibismn§ ist der Hohe Rabbi Loeb noch immer der befannteste Raine deS siibi» schen AcittelalterS. Ter -unübersehbaren und Phantastisch aiiSqefvvnneneil Literatur über ihn irgH, das Prager Ghetto schließt sich Jafvb Jmrnei^8sehr schmaler,' zwischen' Btichdeefel qekmuocmer Gssah an. Gr. ist ein Stimmnngsbilb. das feistem, Anspruch ans Sriginalitak erheben will. 6'iwyvorangesetzte 'Radierung dcS Bersassers. welche die Altneilschlile nnd da's jüdische 'Räthans zeigt, schöpft die düstere Romantik der Szenerie ans. . . Ca. ' . Im Berlage Lmannt in Zagreb erschien eine llebertragnng von Heines Gedichten'- in jiigotlawischer Sprache. Sie ist von Hinko G v t D lieb heralisgegeben ivorden. Henoch Hartmanns in dem hohen Lehnstuhl, der so gut zu der altmvbisch-behaglichen Einrichtnng des Raumes patzte. Es war, als sinne der Greis nach über einen schmerzlichen nnb dennoch beglückenden 'Traum. Wie eine Schüleriit. die vom Lehrer eine Lsfenbarnttg cwwartet, in ehrfnrchtsvoller Spannung, sas; Senta ihm gegenüber. Ter zu weit geworbene Gehrock, dessen Aermcl glänzten, uuifchlottcrte seine Hagere Gestalt. Roch mancherlei Fragen brannten-'in ihr, ohne das; sie es wagte, ihn feinen Gedanken 31t entreißen, Ta klopfte cs leise an die Tür. „Herr Hartman'n," bat die Potherten, „wenn Sie einen Augenblick Zeit hätten. Frau Schisstan ist da, in furchtbarer Bcrzweislung." " „Ul.n Himmels. ivillen, was ist denn geschehen^" Roch vor dem alten Hartntann ivar seine Nichte-stn'den Borrauin geeilt, um-ihre chematige Kin-bersrait fast mit Getvalt iits Zimmer zu ziehen. „Aber was ist benn> passiert. - RanaR' begütigte das junge Mädchen zlirtlich-besorgst- „Sv '.'sprich dich, doch aus! Irgendwie wird 'man dir doch helfen können. Nicht wahr. Snkel Rochi, wir "werden alles tun', was wir föimc'i, Ter Greis stand bereits mit einem Glas von seinem Kibbnschwein vor der henlcnbeu Fi'au, die von Senta auf bas knarrende Sofa, über bem eilt kunstvoll geschriebenes Acisrach lfing, gedrängt tvorden ivar. In einem vorsintflutlichen Änsban, den man nur mit einiger''^leberwinbung als Kopsbebecknng ansprechen konnte, wirkte-sie-wieviernnbsiebzig. R'achbem aber eine? Tages die Pochertcn zu ihr aeiagt hottechssmi- 'so können Sie doch nicht hcrumlausen. Frau Schisstan, man mutz sich ja genieren, neben Ihnen in der Synagoge 311 stehen", hatte sie sich modernisiert, so daß wenigsteits an den Sabbatunb Feiertagen die'69 Jahre, bie sie wirklich zählte, an ihr durchaus glaubhaft erschienen. ' Fortsetzung folgt

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