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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-30 · 18 (30.4.1936) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
18 (30.4.1936)
Date
1936-04-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
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KALENDER Mai 1936 Ifjar 5696 2. Sonnabend 10. Wochenabschnitt: Achare Kedoschim 3. B. M. 16—2(1 I laftara: Amos’9,7-ij Pir.ke Awoth III 9. Sonnabend 17. Wochenabschnitt: Union 3. B. ,M. 21—24 Haftara Lz. 4.4,!' - - - . , -7 S - -' - Pli'kc- Awoth IV - 10. Sonntag 18. Lag baomer■/ . 16. Sonnabend 24. :'X'bchenabschriitt:"s Behär Bcchuckotai 3. B. M.-25—27 - . Ilaftara: Jcr. 16,if-,17,i) Neumondweihe , Pinke Awoth V - . ■ 21. Donnerstag 29. Jom Kippur Katan Ssiwan 5696 22. Freitag 1. Rosch Chodcsch 23. Sonnabend 2. Wochenabschnitt: Bamidbar 4. B. M-. 1—4,-" Uaftara: llosea 1‘irkc Awoth VI 26. Dienstag 5. lirew Schawuoth 27. Mittwoch fi. I. Tag Schaw uoth 28. Donnerstag 7. 2. Tag Schaw uoth. — Megillath Ruth 30. Sonnabend 9. Wochenabschnitt. Nasso 4. B. M. 4,-> -7.«» Uaftara: Richter 13,--23 Pirke Awoth I " jiiMidicn ■ Wrmrini>ni linier fdmttidien dentichen ('öelnrtrn. Tie meinen bieier jiibijrhcu Gemeinden fiiib Klein- oder Ziverggeiiieinden. Tieie Taliachen >nad>len ni)uu bei bei Begründung des Vanbco» nerbanbrs inrüiiebeubr llntcroiqimiicitioncn ztun ^lnerfe bewirf lidicr ' Zusainineiisassung erforberlid), - weil einzelne E,eineiiide>t weder imstande waren, ' Gemeindegottesdieiiste zu veranstaltcii, nvä) dcit Zngendiinlerricht durthzilführen. Al-; dann iw den letzten Zähren die unerwarteten Sozialausgaben lnnziitraten. wuchsengerade ans der Sviiderlage der jüdilihen (Gemeinden Hessens die Sd>>vierigkeilen, die zn überwinden wäre», ine! Nngemestene. l!i'>rnn I,ente das Gebiet de-:- -hessischen Landesverbandes von alle» jndisd>eii Znstanzen oIc- 'Jiotftnnbe-iiebict hödiften Grades anevfanut wird, so fpririjt dies fiir die geschilderte Lage. ' Als der sdw» im herbst Ieingeleitete Bers»di. einen „B e r h u n d d e r i s r a e l i t i-s d) e n!>s e l i g i p n •? g e in c i » d e n 0{ b e i ii dessen *" ,su . gründen,' gescheitert war. gingen die Verhandlungen und Versnehe. eiiren Gesanit. verband der jüdischen Geineinde» -Hessens zu sdiaffen. weiter, Zwar dauerten dieseVerhandlungeii noch last vier Satire, bis ein Erfolg zu ver« zeichnen war. Aber and) jetzt gelang es nvd) nidit. sämtlidre Gemeinden i» einen einheitlichen verband einznbeziiche». Rveh hente besteht neben Dem allgemeinen Landesverband ein Landesverband geietzestremr Shiiagvgengeinkiltden. dessen Mitgliedergemeiiiden zwar nur eine kleine Zahl von sndisdsen Seelen aiitweiitr es gibt Midi iwdi einige Gemeinden., die keinem der beiden Verbände angehören. Tie Einlieitlidsteit der Verwaltiingsarbeit wies auch ans diesem Grunde Unzulänglichkeiten ans.' Ter Landesverband israelitischer Religionsgeineindeii heijens bat trotzdem I-'.7 Geineiiiden mitetwa 13 -'><«.> Seelen inad) dem SlanD vom .Id. Z»ni znsainineiizniasien vermvdit: die Gesamt jahl der in -Heven lebenden Inden betrug;umi l-juKio 2eelen,' - Ter. Landesverband batte keine Begründung von Anfang a>i unter Bezugnahme mit den 'Ilr- Aitel 137, Abs. 7>, Satz st der Reidisverfasstmg vollzogen, 'eine Aiierleniinng als Körverichast des i>Tfent tidjeu Redstsist durch die Staatsleitnng am Lkwber li«l z» Ar. STM JF 8041 erfolgt. Ter Verwallniigssitz des Landesverbandes befand nch seit Griiiidliiig des Landesverbandes und wälireiid seines zelmjalirigen Bestehens in 'Mainz als der größten iiiöiidien Gemeinde des Verbandsgebietes. Sdioi, ein- Vimiat nads der Begrnndiiiig eridsten die erbe Rümmer des Mi t t e i ln n g-sb l a-t tes,. welches feinen Oledaktioiisntz ebenfalls in Mainz halte. Renerdings wird dieses monatlich erschein, iiende Vlilteiliingsblatt in Franlsnrt a. M.„ ge - - diinkt. T'ieies Lrgmi des^Landesverbaiides l>it fid] . die An>'< iahe geil eilt, .eine' Verbindling unter der » Ziideistieib heifeils zw sd>itsen. über-Die-, Arbeiten - des Landesverbandes Rechenschaft zu geben, das indische Wissen zu iiieliren, j>idii'd>es TvidUen zu ivedeu, das siidifdie Gewissen zu starken und jüdiselse Tat zn beleben. Tiefe Aufgabe hat das Mlitteilniigsblatt unter sdswicrigen finanziellen Verhältnissen erfüllt. Tie 'sür die iinverchältnisniäsüg grvncw Gemeiiisidsastsausgaben. ersvrderlid;eii wlittel wurden von den Juden -Hessens bzw. von Den jüdiidieii Gemeinden Des Verbandes unter grasten Tpseni anfgebrädst. Tie Zeit innsj darüber entsdseiden, vb dies a»d> in Zukunft möglich fein wird und vb insbesviidere durels eine strafte Gesaintvrgawiiativn der jüdischen Gemein.- De» Teutsd>laiids nicht ivel'entliche Grspannigen ge» inadit werden löiinten. Genial! der Verfassung des Landesverbandes avird die Verwaltnngsarlieit von einem I - g l i e d r i g e n Lberrat mitcbenfvviel -Stellvertretern geleitet, der je nach Vcda^f ziisammeiitritt: der Gemeinde tag, der den genaiiilten tTberrat und Die erforderlichen .iryininifrinnen wälslt und die MchenschaftSiinfsicht a»subl. trat bisher alle zwei Zahre zilsaminen. Vöeiin nicht alle-Pläne des Landesverbandes in vollem Aiisiiiaf; zu verwirklichen ivareu und wenn iiisbesoiidere durdi die Daitividlniig der Zeit die Organisation des Landesverbandes sieh inuner wieder mif neue Probleme eiiistelleii ninsite, so ist doch die erreiehle Leistuiig ein Tlück Geichiebte. Zn leiiiem Angeiiblirl ieines Vestehens erhielt de-r Laiidesverband Ttaatsziisdiüsse: Die Ailfivendniigen sür den israelitisdien ,g i, l t » s, sür die (iiu* sehlilig von TL ii uD c r I e 1) r e t n in itleingemeiuden. die ,T v r d e r » n g der jüdischen Zuge nd ans den verschiedensten Gebieten, die Erhaltung oder Znstandseynng pon L H u a g o g e n und Tsr i e t> h v f c n , die Versorgung der Gemeinden mit -h i l s s v o r b e t e r u , die Z-vrdernng aller . r i t >i e l l e n bin r i eh t n n ge n , die Tnrchführ»ng von Z v r t'b i l d n n g s k u r f c n f ü r Ni a b b i.n c r n u d L e h r e r und ein wesentlicher Teil der sozialen -h i l s s t ä t i g k e i t_ war dem eigenen Willen und der eigenen Kraft der Verbandsgemeiiiden überantwortet. Lhne die Arbeit des Landesverbandes wäre inamlie Gemeinde lind nmnriie .Zamilie ans inneren Gründen in ausweglose Zustände gekommen. Wenn darnm der Landesverchlid auf das abgelansene Jahrzehnt - zurüdblickt. so darf er doch mit gläubigem Vertrauen und im Vkivichtsein seiner Vedeutung der köminenden Zeit entgegensdianeii. vr. 8. L. Aus den Gemeinden Tie Lchulerzahl der Züdischen Volksschule in Plündien ii't so stark nngewadisen, daß die bisherigen Nanme im Ldiiilhans der Zsraelitisd>en Killtnsgemeiiide nid>t mehr misreidien. Auf Grnlid einer Vereinbarung zivijdien dcr Ltadt und der Killtnsgemeiiide Müiidien sind im ltädtisdien Lehnlhaiis an der Gabelsbergerslraße llnterridjtc-* räume der jüdischen VolkSsdiule zur Verfügnng gestellt ivorbeii. in. Denen die vier Cberttaffen (•’>. bis n. Lchi'ilerjahrgai'g'l untcrvid)tct werden. - Aehiiliche Pegelniigen sino in anderen baherisdien Städten bereits getroffen worden oder stehen dort Tie Gemeinde Eid) l-üreis -Wormsl. die noch vor ganz kurzer Zeit aus N4 Seelen bestand, zählt seit einigen W-vd>en nadi Wegzug von 1!» Seelen, midi anderen Ltädten und Answanderiing »adi den Beieinigten Staaten nur nodi vier Seelen, die and) nur noch für kurze Zeit in Eid) verbleiben, -Tie Gemeinde, die bis vor drei Wod)eii noch leben Sabbat ihren Gottesdieint versah, hat nun -beschlossen. Die vier Leser Tvras nach Palästina zu idjicfen unb bic .im Zahre AG'ü neu ,erbaute Synagoge, die damals unter großer Beteilignng der Pachbargemeiudeu eingewciht wurde, z»7veräußern und den Erlös für die Shnagvge -nebtt angrenzendem ■ Wvhithaus zu wohltätigen.. Zwecken zu verwenden. / -------- » -. Zn h a m-k'Ai-r g' 'fand die feievliehe Amtsei-niührling des neuen. Lberrabbincis Tr. Zvseph E a r l e b a ch , bisher. Lberrabbiner -von 'Z'lltoua, durck) den ersten Bvrsißenden des Tentsd)-Zsrael,tisd,en Synagogenverbandes. Tr. Hugo Zung. statt. Rabbiner-Tr. hoff mann (Zianksnrt am Main) überbraditc die Glückivüusche der zentralen Kvrpcrsd)astcn. Zn Leipzig wurde kürzlick) . Rabbiner Tr. C d) 4 , der bisher als konservativer Rabbiner in Königsberg i. Pr. gewirkt hat. in fein neues Amt als'vrthvdvrcr Gemeinderabbiner in der. Ez- Ehai'li-Shnagogc eingeführt/ wobei Gemeinde-- Vorsteher Karl Goldsd)inidt eine l>erzlid>S Begrnßnngsaiisprad)e hielt. Tanach hiett Tr. Ochs seine Antriitspredigt, in der sr seinen Anfgabenlreis als Gemeinderabbiner umriß. In der Shuagoge Gvttsdiedstraße -sprach bei einem Gemeindeabend Redstsanivalt Heinrich- Stern (Berlin) über „Züdisd)e Arbeit in heutiger Zeit". I Teppiche r Möbelstoffe / Gardinen I BLUMEN FELD, Nürnberg, Adlerstrasse 36 D Briefmarkfemäuschadressen Tr. nicb.- prüft T a n o in , Zabnw' st. 3?vc---- )au Gärtenftraßo -J«: \. S.; 2t. R-. bef. ungebr. 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Elaubnisstrasje -1; <rv. 2.: Pal. u. 'Jl. C- Unaebr-- gebe., m. Abarten, stempeln. lv>e u. a. Bi. BPl.. ' PG.. BÄ--. K.H., Kbt.. Ke-, Ksr.; g. Tt. Al.. Eu. gebr.; ^^Knrt L'))l e h ii c r , Hamburg 30, Sierichstraße GO; Pu., bei. Alitt'eleuropa u. Skaubiliavien gebr.; g.._ -pu. Ile.; BAl.; Kbt.. «c., Kir.: Prstsbg. erb. Tavib R e i ch . Kassel. 2ebaustrgße 1 i; 2t. R. spezial, Pu. uugebr. u. gebr.: BA!.; Prstsbg. erb. Leo Ster ab erg, Berlin KW b7. Schlesiviger Ufex -15; i». S.; (£u„ He. gebe,: g. Pu., Ile.; BM.; Alurt Jv riebe, Sav Paulo, Brasilien,, Praea Nlarechäl Teodora II: lucht alle-Länder außer 2t. aii.. Tscheche! ». Zligoslawlen:. gibt Brasilien ». Argeutinien, Pur. uütll. u. höhere Werte, cur. u. südam. Lustpvstmerte. postselilusse naek Uebersee Vorbemerkung: Diese Uebersieht erscheint wöehen.tlieli.. Sie i.»l ohne ("*>\iibr. Pn'l'i'liluss fiir T.uflpustsendungen ist in 'Heidin '.Postamt <' in Frankrml Main I>.alinp«'>taiMt 10 mii-r r lugliafeu. . Lmwurf fiir imrtiiosts'endungen. an. anderen' Orten wie Horlin 1 Tag trübe,als hier vermerkt. Nordamerika a) Seeweg ' 1.5>. »b Berito; 1. ö. ab Hamburg 19 Uhr („lireinen"' 2.7». ab Bremen) 8. .>. an Kew-iork 4. a. „ „ („Nnrmaiulie“ „ Le Havre) 11. .'». ,, b. 5. 17 .. („Manhattan " i'.„ Hamburg) 11..'». .. - .. tz. ö. „ - „ 8.3. „ „ 8' „ („Dentsehlaiid" 7.3. ,, Cuxhaven) 1j. 3. „ „ b) Luftweg 2. 3. ab Berlin 22 Uhr; 3. 5. ab Köln 10 Uhr; 3. 3. ab. Cherbourg (Schiff): an Ncw-York. - (Zuschlag auf Auilandslarif /5 Pf. für je. 20 g) _ •Siidamorika a) Seeweg 1.3. ab Berlin; (.Schiff 3. 3. ab Lissabon) 18. 3. an Bio; 3. an Buenos .Aires 2.3. „ „ ' ( .. 3. 3. „ Marseille) 23.3. : 27. 3. 8.3. „ , „ ( 0.»',. „ Boulogne) 23.3.; 2'.«... .. - 10.3. .. ,, «. „ 13.3. Lissabon) . 23.3. „ : 20. 3. „ „ „ b) Luftweg fi. 3. ab Berlin (Deutsche Luftpost) 21 Uhr. Laufzeit 3 Tage fi. 3. ab Frankfurt/Main (Deutsche Luftpost) 21 Uhr, 3 0. 3. ab Berlin (Französische Luftpost) 0 Uhr, 3 'k>. 3. ab Frankfurt/Main (Französische Luftpost), .. 3 (Zuschlag zum Aüslandslärif nach Brasilien 1,25 RM für je 5 g, nach Argentinien /.„50 RM für je 5 g) Südafrika a) Seeweg 7. 3. ab Köln; 8. 5. ab Southampton (Schiff). ' Laufzeit ca. 13 Tage. b) Luftweg 6. 3. ab Berlin 10 Uhr 13, Laufzeit 8 bis 0 Tage, 0.3. ab Berlin 10 Uhr 13. Laufzeit 8 bis 0 'l äge. (Zuschlag auf Auslandstarif 35 Pf. für je 5 g) Palästina a) Seeweg 3. 3. ab München 0 Uhr: 1. 5. abends ab Berlin (Schiff 3. 3. ab Piräus). 0. 3. an .faH.i - 6,3. .. .. 9 : 475. .. „ .. „ 7.3. „ Brindisi). 11.3. „. ., . ab Berlin R Uhr, b) Luftweg (bis Jaffa) Laufzeit 2 Tage . (Zuschlag auf Auslandstarif JO Pf. für je 5 g. mindestens 15 Pf:) Ein neuer jüdischer Komponist P-:- gilt heute an> einen hedentenden. bisher; wenig, zu wein»; hefannteit .stoiitpoitincu - Hinzu» weilen, aut Tr. Z a o o h Sch vat be r g. dein ein Ahend vci Vstm! gewidmet ist. A'-enn Sdiöpie> riidi sei» hedeulet.. daß neue,2Sege lind Stile« in'linfliv-und nickst koiistriiftiv ge'undeii werden, so gelmlnst Sdioiiherg diewr PHre'ntitel eines Sckiöpsers in vollem "Maße. .„-Moderner, "Munk -gegeiiüher verhält inan sich-so: was llanglich hesremdeud Und nnverständlidi ist. iieimt inan ..iillereüalit". womit man zugleidi den Sdiein des E'jngeweihlen tind ' Zortichrittlickien wahrt. Ta and) Sd,öuherg die'er Pharafleristif nidit elstgelieii wird, ici um ve'onderem Radidruck ,ge- ■ lagt, daß diese Pliink uver die inleressaiile Kviiroinlat und lasteude Vet'nckie iveit hinaus' gehl, daß st,-.er zwar mststs Ahgesdiloveiies. aber in 11ei) Vollendetes vor!regt. Es ,'! wichtigi daß 'ich Sdiönherg im P'egeii'an zu vielen "Mödernen llieorelifd) nielst le'igelegi hat, daß er nidit ein fach linear oder Iiarmoiilieli ldiristlst. sondern »Ule - inußlaliidien 'Mittel verwertet. Tadurd; erhalt cine wertvolle Klavier'onate eine vcniic Zulle n-iid Vleliglt derv stläiigbil-deiT die hei aller HerhHeit!cU"'t iwpre'uonistiidie' "und virllioie Ziige iiiugrci'l. Tie SiH'int'n sind rein in>tvu-, mental, in iinsanglidien Znstervalleii eriunden. Zckuit andetn ist Sdionhergs Lsterk and) von, der klare» Melodieliilie her he'rndstel. , Ter .iiomvoiu't - i'l IN Nil nur Muer der heilen Sammler palattlnenstsciier - Volkslieder, er hat ici ne Kenntiu"‘e anai knn'ileii'di in Li'eDhearbe'dnngeit wirf- , jaw. gemadst. Hier ist das Zudi'die,,nickst Zusatz und Tüttckie. wildern hier liegen lebendige L.ne'l»' len. die eine vilale s n d , i tii e ui'if ans-, geiprocheii orienlali'cher Prägung enlsteheit' lauen.- Tas alles ist nidit leidst tu hören it)iD nochidiwerer riding zu imert'retierrn: io werden toeiiige Pianii'ien. wie der vorlrecklidie ,Gustav Sabel, betest und , iw'tandc fent. die Klavierkonate -zu spielen. Piuaamer und die Lieder, deren teilwei'e 'ehr hohe Lage Hildcaardi L i v p. st aD t mit Ziiteliigenz mei'ierte. wahrend' S iegbcrt S t c i n j c 1 h ewige itucre 'Bearbeitungen ansprediend brachte. Gin etwas früher gesehriehenes Slreidigilartett. das mir persöiilici) weniger Tagte.-^ wurde von V'erner L H w c u, Hermann G» r a f i. ' Alfred S di I e f i ii ger nnd Paul B l u in e u s e t d anigesiihrtl Ludvig.-Mtuiaun. Theater, Musik, Film '.'{adi dem anhaltenden Prwlg. den ..)>! a t H a n der '-hielte", in Der 'Keneinsindiernng von Tirektor Tr.- Pnist Lothar am Theater in der Zvsesstadt in 'SD t e n mit Alhert Basscrmann in der Titelrolle erzielt hat. wird Das Werk, ans einer T'onniee an einigen größeren Bühnen - Lesterrcidis und Uiigarns gespielt'werden.' -'Aßn Bürgertlieater Li-i e n gelangt das Volksstnck „Tie Zuwag" -von A. Zriedinaiut nnd Karl Breuer zur 11 r a ii f f ii I) r u n g. -lm i.hoütre de-5 ArtS in Paris ging ein dreiaktiges Traiua der amerikanisdien ' Schriftiteüeri» Lilian h e l l m a n ii. -,.T,ie Uiisdiiildi» , gen"' -s Iniiocoiitos"), kür die fraitzösisdie Biilnie bearbeilet von Andrö B e r n h e i m. erstmalig-in Szene. Zist HronsVi 11t'- Lnbiuir T.Veoutn R e iv -')) v r £ 'vurde T-.'vev h i r i d) h e i n s „Pnite Kretichme", - ins Piigüsthe i>bericht von schick, Pherek. n r a n f. ’ *- Tas . ,-ckd.I;.Muiiici|»;il Th«mtn\ A'ew-?)ork. dem J; jüdische Tlieatergriivven angeidstvssen sind, hatden „Ziidi'dieil- König Lear" in feinen Spielpian libernvnimen. * An der Lst iene r <laatsvper ging als Z-eftvorslellnng iieiieiustudiert Hugo Wolfs Lper ..Ter Porregidor" unter musikalisdicr Leitung von Bruno Walter nnd niit'er der Regie von WAst-liii-r-- 'B.'- aller ft e i n in Szene. Tiru.lTei st i ('liTTTTsah^istchicht l» W a r- - ' di a n eisten Liederahend, hei dem er mit außervrdenllidiem Priolge Arien. Romanzen und Lieder zu (üehor chrad>le. ,?>ad, längerer Pause'gibt Artur Schnabel in P a r i -> wieder einen Klavierabend mit - einem a'uSichiießlid) Beethoven gewidmeten Pro-gramm. Arthur Sehn abel und Bronislaw Huber-, mann e-aben in- 'R-ew-'))vrk ein Konzert mit Sonateli von Beethoven. Brahms und '.'Rvzart. Zu Wien fand ein stinagvgalcs Konzert statt, bei dem Lhorkantor . Karl R e u man u, Berlin, sowie das Mäniiersertett und der Kliabenchor des Stadttempels unter Leitung des Kapellmeisters Karl Fud)sgelb mitwirkten. Tas bekannte Lratorinm „K v u i g T a b i d" von Arthur hvneggcr . wurde vom Philadclphia- Lrchester unter Leitung des ehemaligen Tresdener Generalmusiküirektvrs Friß R c i »er gespielt. Tie Warschauer Pianistin Rosa E t k i n . Schülerin von Professor Mäher- Mahr, konzertierte mit starkem Erfolg erstmalig in Paris. Tie Pariser Presse hebt rühmend die eindringliche Wie-- dergabe Badischer, 'Mozartsd)cr und Brahmssd)er Werke hervor. . - Zn der W i e it e r ..Scala" ging ztuu 20. Plale S. M. Ernwsvrds und Karl Farkas' Lustspiel „hviloge" mit Otto W a l l b tl r g und Oscar Ka-r-lwciß in Szene. . Zn der Bvlksvper W i e n konnte die Revue- - vperette ..Ter gütige Antonins" in, der, deutsdieu Bearbeitiing von 'Beda und Hugo Wiener. Munk von Zaro Beuescki. - das seltene Jubiläum der 130. Ausstihrung feiern. '?llerander Kvrda-s neuer Film „Tie Welt in UH» Zag reu", dcr kürzlich seine Urantsührnng in 'Wsteu erlebte, hat von der Filmprnsstelw des Bnndeslulliistt'istnins das Prädikat .stünstlerisch wertvvlt" erhalten. Tie Paramoimt hat Marlene Dietrich für die nächste Saison» wiederum für drei Fitme verpilidstet. von denen zwei muer der Regio. Ernst —Lcklsti-i7t-s-d)-s-gedreht werden sollen. Zn einer neuen amerikanischen Persilntiuig von Dostojewskis ..Stchiild und Siihne" spielt Peter L iure die Hauptrolle des Raskvlnikvw. Gregory R a bi n o w i t s h. der, ehemalige Produzent der -dentichen Kiepnra-Filme. würdevoll der llnivers.il für die Produktiyu des Ton, jtlmes „Das Phantom der Ltze?" .verpslichtet. Paul Graet? wurde von. Warner Brothers iür den Zirkusfilm „Bengal Killer" für hvlih^. wvvd engagiert. Robert Reu mann hat in Gemeinschaft mit Friedrich K v h n e r das Drehbud) über das Leben Alfred Röbels, den Stifter des Robelpreises, beendet. Ter Film wird von einer der größten ciiglisd)en Firmen produziert werden. Bronislaw K a p e r und Walter Z n t m a n tt Ivnrden von Metro Goldwün Ri.ahr als Kvznponiiten für den Elark Eiable-Zenatte,'MaeDvnaId- Tonsiliu „San Fraiieisco" engagiert. Die Filmsehanspielerin Svlvia Sidneh hat sieh von ihrem Mann, einem Re>v-?jvrker Zcitnngsverleger. scheiden lassen, weil er mit ihrer weiteren Filmtätigkeit uid)t einverstanden war. ^enriel5SoItn-8Lrttio1r1^-8fiktun8 Boranssidstlich iverden im Lktvber 1030. wie im „Reithsanzeiger" bekanntgeinadit wird, zwei Stivendien der Felir V!endelssvhit-Barthold>iseheit Sl,stnng für befähigte und strebsame Rlnsiker in höhe von je 1300 R'M ganz oder geteilt verliehen. Das eine ist für Kvmpoiiisten, das andere für ansübende Tonfüiistlcr bestimmt. Bewerüungssäyig sind mir Sd)tder der in Tentschsand vom Staate unterstützten- Ausbildnugsiiistitttte nach Znrücklegting eines mindestens halbjährigen Stnditnns an einer soldjen Anstalt. Bewerbungen sind bis 1. Zuli ,10.36 cinznreichcu. Zn statistisclien Zwecken, wie es in der 'IRitt-eilung heißt, ist Angabe der 'Rationalität -und Abstammung erivrderlith. (Räheres durch die hvchsdstile sür Rdisik in Berlin- Eharlvttenburg. Fasanenstraße.) Wie Die „Bühne". Zeitschrift für die Gestaltung des dentsdien Theaters, in ihrem ersten Aprilheit 1036 mitteilt, .hat die Vereinianna der B ü li n e n= Verleger (Fachverband der Reidistheaterkammer) sestgcstellt. daß einige arische Berlage irrtümlicherweise in dem „Musikalisdieu Zuden- ABE". das im Hans Brückner-Verlag. Munehen. erschienen ist, attfgeführt sind. Folgende Bülinen» verloge sind nicht jüdisch, sondern" in rein arischem Ventz: Felir Bloch Erben. Ed. Bote n. G. Bock G.m.b.h., Adolph Fürstner, Russischer Mujikverlag.

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