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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-23 · 17 (23.4.1936) · page 20

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
17 (23.4.1936)
Date
1936-04-23
Page
– (sequence 20)
Language
German
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: WirTmt-I AFT HFR WOrHF r Lindenstrasse 48-50 ■ Ein Besuch im jüdischen Arbeitsnachweis tynr oiiHcint• '.Uioimtnv (H'.-B.-Zeitung 4045 'J(r. ■’.r> 1). liiU'ni mir mi. bu'ft'v nl'rr im »nt ■ . Beiucli mh Berliner i-nDtuijcn Arbeitsnachweis in der -K'oicmtraüp berul)tet. Wahrend dort nur geiverhlielie Vlrbritc-fi-artP Vermittelt .iverden, de- . findet fiel) in der Lindeiiitraste — im Gedändc der 2l)Hnflpnc — die Stelle, die sick> der -Uaiifteilte und der freien Bernte — Männer ivie Traiien — aunimmt, ('ine ungeheuer vielseitige, aber. anrij dankbare Arbeit wird liier gcleiitet. Und um etivas Wichtiges gleich vorwegziniehmen: Auch ans diesen WiiniiU'n iit nller Biicolcatisinn s ve r hau nt. Selbstverstandlicl, inns; Scdiinng herrsclien. »nd ■ jeder ,'vall bedarf iorgialliger Aninaliine »nd Pcninng. Vlbev die Bienielien. die dvrthi» kvminen. suhlen und inerle». das; sie.nicht naeh Scheina l' behandelt. werden, pondern da fr im -Kahnieii der gewedenen P>ogliii)leiten ihre beionderen Begabungen nder — >vns oft ielir ivicl)tig iit - ilire hesoudcre Situation Berücksichtigung findet, (ycherrscht ein vertrauensvoller. ja inanclnnal fast frc>»idje>>,iitli,Ii - deralender Tan (nml) svenn die Bernisberatnng selbitoerständlicl, nicht die A»tgabe des Arbeitsnachweises ist und fein kann«. der säst vergesset macht, das; man eigentlicl) in einem Büro mit selir ernste» und ielir sachlichen Anigabeii .. iit. Und weil» die indischen Arbeitgeber iälien. - mit ivelelien, (fiter und welcher Hingebnng jeder einzelne Zoll bearbeilel wird, dann ivnrden sie sicherlich loeit iiietir. nIes dinier geickiielit. von der Giiiriclstnng des jndisihen Arbeitsnachweises Gebraiicl) maelie». . Ziveitstliidert jndiickie Menicl,en etwa finden siel) Tag für Tag in jeder der de,den Abteilnnge». Plast. firr wichtige (yiiitragiingcn des Arbcitsnacl)- iveiies. die sich 'anf -besvndci;cs Honnen des betretsenden Bewerbers. seine Gel,nltsaniprnshc und viele-- andere (,> B..'Svnnabcnd-Aikbeit. anstere Älertinate, Handickiritt, Rechnen, besondere Hennt-. niiie nstv.) beziehen, Und auch fanit wird der Bewerder ans diesem Formular nach allerhand gesragt. ivaS für eine. verantwvrtnng-:-dewichte und erfolgreiche Bermittlnng unerlastlich nt. Tiefe hartothekkarte iitt ein äiisteres Beispiel für den Erlitt und die. Geivissenhaitigkeit, mit denen liier gearbeitet wird. Ilm io elier fällten sich immer nielfr jüdische Arbeitgeber bereit finden, den jüdischen Arbeitsnack)weis im Bedarf-Ball in Aiiivrnch zn neliinen. )i, ZV—I. jüdischer Arbeitsnachweis Berlin Abteilung für kaufmännisches Personal. Hauspersonal und Angehörige der freien Berufe. Ber-. , Vindeiislraste ,Tet.: A GRUNDSTÜCKE silclie In f«‘sn>iu Anflrafj«' »«*»* salilime:*falil!;«‘ii - Käufern. Aii/aliliintr l»l* ir»IM»00.— Imr. zur 1 erriitriiiur. Krn«>lireiiieliile l'.lireHliimrroffer.lenan tlla-k 1 e.r A. \\ le«:, W SO, Pragerstr. 17. « 1 inännlieli und weidlich, ein. ungerechnet die Bermittlnng jiidiselier-weidlicher Hansangestettter. nm fl,re Arbeitstrait. oft das einzige Gut, das sie .besitzen, verwerten zn können. VIIle Bernte, alle .Branchen, alle Begabungen sind vertreten — ans - -der Angcdvtsseile. W-cilaus ichwieriger ist es. für .sie immer passende Stellungen zn iinden. Tadei -liaden die Tranen eineir geiviiien Bvrsprnng. es ist oft leichter, ilinen etivas (Ereignetes naelipi- .weisen als den Blannern. Aber nderall spielt die Altersirage eine grvsie Avlle. T"ch'ndti>1ie Und Einige re werden langsam seltener, liier »iael>t siet, die Adivandernng vder die Hael>jeliara vieler TOienschcn dieier Alterstlassen sül,ldar. Tnrüek bleibe» die Aelteren iider.-io Tal,re. »nd sie oft nach langer Ardeitslvsigleit wieder in <rtell-»»g;>> bringen, iit nieltt einsaels. d's inns; da anel, ei» wenig an das svziale it'eranlnwrtniigsgeiülil der jildiselien Ardeilgeder appelliert, iverden. B!an versteht.-das; sie siir viele Arbeiten junge Uralte varziehen. aber anel, die Aelteren - - nnd -was iit -tn Tal,re siderlianpt siir ein Altert -- mellni leben nnd arbeiten, lind gerade unter ilinen sinden siel, oft des anders gnaliiizie,rte -graste mit ' grsindlicher Ausdildung nnd langer . (rriahrnng. ,(nr faft alle, l'ln,gaben taii» der indische Ardeitsnachiveis Ardeilstraite vermitteln, tannnaiiniiche Angestellte ,edei Art. aber auch Angehörige vieler freien Bernte «Tnriiten. Clerzte. Teniisten. , ApoUieler, behrer. b-'leger. Telvratenre. .senl, ner. Techniker. .C-liemileri nnd nicht-zu vergessen Tiener svivie Bansange,teilte. . männliche wie iveidliehe. (ys ist ersrenliel, zu hören, das; in den .Beizte,i AUniaieii etn'a r'-a» ma„n!iel,e oansangestellte nnlergedracht werden laiinten. nnd das! sie sich in sehr vielen svalleu anel, recht gut deivahrt .liaden. Tet,l-i.es>lich i't dein Arbeitsnachweis in der Viiidenstrasre aitii, die Bermittlnng aller jüdischen Lchwerlriegsbeschadigten übertragen. . Bei den tanimanniselien Angestellten mns; melir denn je ani Bielieitigleit..gesehen iverden. da die kleineren Unternehmnngen sieh iiielit. iirr. jede Arbeit eine -Tpe;ialkrail leisten löniien. Buchhaltung. Ttenvgrapliie und Tchreibmaselnne jellte neben seiner"-eigentlichen T-achausbklduiig ' honte' jeder belierrichen. Tpraöienlei,nt,iisse sind vst sehr nötig (vor allem auch in der weiblichen Clbtc'.l'.nigs und seliliesUiel, iit der ,vuhrerfcheiu snr Ani es nnd einige Tahrwraris nicht selten eine recht iinizliche Beigabe. Ta-:> sind n>'r einige der ivielilignen Bnnkle. die uns ausgesalleu sind. Hier gilt der ö-rnnösain je mehr. - desto. bester, doch darf unter der Bielieitigleit die ilnalitat— nicht leideii. bs ist selbüver'iandlpll. das; der nmiangreiche Betrieb des jiidiielien Arbe>lsnaeli>veises eine cbensv umiangreiche Aegit-lratur verlangt. T.eder Arbeitsuchende wird in eine eigene .gartvtheklarte ' cingetragen, die er. snin' Teil bell'» ans!ullen >n->>!!.'- Bl an kann tagen. . das;-ans ihr das sehivierige Problemmöglichst, viele bin;e!lieiteii ans einen möglichst kleinen ülaum zniammeiigidrangen geradezu vorbildlich gelon iit. Aus einem Toppelbogen im sTorinat .r' mal l-'> - Brutimeter sind nicht nur die Per'onalien. Aennti,i''e nnd Taliigkeiten bis in^ille einzelheiien vermerkt..es in ülanni für einenK knr zen vebenslani geichaüen' niid selilieizliel! in vielen vorgedrnelten Anbrilen T p r e eh st n n d e n der Z'l b.t e i l n n g für männliche und weibliche lauf in ä n n i i ch e nnd freie Bernie Blontag bis Treitag 1 o — 1Uhr. des Berbandes jüdischer T n g e n i e n r e >n>d bhemiler. in Teiitiel,land Blontag j>!v Uhr. zur Bermittlnng fetter -ö a n s p r r s an a l Nellen Alontag. Tienstag, Blittiooei, l > I«i Uhr. zur Beriiiittliing von Aniivarteiranen. Aeinmaelietränen. B'aichiranen. Tagesstellen ». dgl. Blvntag bis Treitag »nr l- Uhr pünktlich. Abteilung für männliches und weibliches gewerbliches Personal. Berlin (5, Aoseuilr. r' t (Tel., I) t Aordeik <>711 i. -- p r e eh N n n den für inännliche a el, kr äste inid niigelernte Arbeiter Alontag, Tienstag, Tonnerstag. Treitag ö’ö bis I". Uhr. . ' , 'Jö e ibli eh e s -v a II s p -e r i v II a l nnd T i e - ner sind aiisschtieszlich beim Tüdüchrn Arbeits- »aeliiveis. Vindenstr. -l^ Zn/m ä n n l ich e A u s - Hilfen für grobe -vaiisarbeit beim jüdischen Arbeitsnachweis Aosenstr. - A anzniordern. Berufsberatung und Lchrstcllcnvermittlung. Berlin (< B. Aoienstr. 2 t. T p r.e ch it n n d e n : Blontag. Tienstag. Tonnerstag nnd T-reitäg von '.AZ —i-.'iz Uhr. iiir Tehüler Tienstag -17 Uhr. anirerdern iiir Blädche» Tonnerstag Itt--Il> Uhr lBerliii-lfliarlottenbnrg. Bteibtrensirane 2i. siir .gnabeii Tonnerstag >«Z ll> Uhr lBerlin-Wilwersdori, Holsteinische Ttrage 57). Neuordnung im Auskunftsgewerbe Tie hleielisarbeitsgenieinschast für das Ansknnfts- Und Hnkassogeiverbe hat laut Tagespreise eine Tagiing zur Beratung der Vage in, Ansfniistsgeiverbr abgehalten. die sowohl was die Bnverlässigkeit anlange, als auch in sozialpolitise!>er-Hinsicht nnerireiiliel» sei. Tie binseizuiig eines Tondertrenhänders. des Aegiernngsrats Tr. Teliinelter. diireh den Aeiehsarbeitsininister sei ein erster Telirilt zur (vcinndnng d?s (ü einer des. das für die kreditgebende nnd lreditiiehiiiendc Blarischait eine Tchlüsielstellinig einnehme. Lberregiernngsrat Tr. Blichet vom sl>ei.chsivirtschaits- »iiiiisteriiiin habe mitgeteilt, das; die verschiedenen beteiligten Üsesiorts über die Bordringlichkeit der (* n t s e r n n n g n n x» verl ä ssiger (y l em ente einig seien, b'in gros;er Teil der Ausknnstsnnternehmiingeii führe anel, onkassvansträge dnreli. Aus diesem (vrnnde habe die Aeichsbetrievsgemeinschait Handel Aiiregungen in einer Tenkschritt für die Bert,ntnng von Blihbränelien unterbreitet. deren (yriüllnng Ministerialrat Tr. Tonas vom Aeichsjiistizministerinm in Aussicht gestellt habe. Tie (<iauiachgr»ppe>nvalter der Aeichsbetriebsgemeinschast sollen bei der Ueberprninng der . Cälanbigerschntmiiternrhinungen in sozial-^ -politische!! ,Tragen, besonders unter Berin-ksichtignng der sachlichen nnd persönlichen (yignung der Betriebssül,rer. gehört iverden. Die Umsätze dies Textil-Einzelhändels v\m .C-'e'amtdiirchschnitt lagen die Umsätze nach in den Beitnngen veröiientlichen Mitteilungen.der Tai1igrü.Pve Tertileinzelhaiidel im Tebrnar lv-lö lim i l.6 Prozent höher als im Tebruar I'.w.Z. Tie . ,Zalil der-bedienten Hunden war durchschnittlich in. Prozent holier als-im-Bor-jahr. Tie k l ein- . st en v'e schatte mit einem Tahresumsaf; bis Ni»i ABl iveiien nberdnrchichnittlietie Umsatzergebnisse auf: die Betriebe mit onhresumiätze» von 2->«»», bis-5N li'Nii ÜlB! dagegen nnterdurchschnittliche. . Z'lm günstigsten haben die BUttelbetriebe iUmias; von ir'äONN bis töniinn ABli abgeschnitten. Allerdings ging aiw, bei den chrvi;- ^betriel>eii die Umsat;belevznig über den Tnrchfchiiitt hinaus, ükecht nnterichiedttMlrrar die ^ntiviekliing in den.-verschiedenen T a eh Z w e i g e li. Ueberdiireliichnittlil-tie Uiusatzergebniste sld bis 19.5 Pro- , zent mehr als i. B.T erzielteiBdie Tniligeschätte sürs- Herreii- und iluabenkleidinig. Bettivaren. Herrenhüie. Teppiche. Möbelftotte niid (Gardinen. Auch die klindlichen väemischtivärengeslljlUle lagen - mitihren Umsätzen über dein Turchichnitt. Ungünstiger verlies die b-„tiviU!iing der ,TaU>geiäiäite -für Tarnen- und Plädchenkleidung, für Horsettwareu und der Handarbeitsgeichätte. Bon den verschiedenen 'B-irtichastsgebieten haben Bauern und 'BUirttemberg am günftigtlen abgeschnitten:, auch in der.Provinz Tachien. Telilesioig-Holitein. Mecklenburg. Pommern, l^renzmar-k und Baden verlief die llm-iatzentivicklung günstiger als im übrigen „KadattdücKer" und „Lpardüclier" . Bon einer -grosren Anzalil (yinzelhaiidelsfirmen . werden, der Hiindschait Heike. vder Harten ausgegeben, in die von den - (sinzelhandleri; ausgegebene Aabattmarkeir. eingeklebt iverden sollen. Tieie Heike .sind vielfach als-. ..Tparbücher" be- . zeichnet ivvrden. obivvhl die Aäba-ttgen>al,rnng rmd . die Pabattentgegennaliine an sich noch keine -Tpardildnng. sondern -einen^Preisiiachlas; für die . Ttammkniiden darstellt. 'Andererseits hat aber die Bezeichnnng der ükabattkarten als - -.-.Sparbücher" zu Berwechslungen mit. den echten Tparbiichern der Hreditinstltnte geführt-. Teshalb hat sich vor einiger eine kreditgewerbliche Organisation an den Aelchskommissar für das Hreditwesen geivandt. nm die Z'lbstellnng dieser Berwechslungsmöglichkeiten zu bewirke». Ter Hreditkvmmiiiar hat sich seinerseits.mit der Arbeitsgeweinschait der ondiiftriennd Handelskammern in Berbindnng - gefetzt. Ani (<>ruiid der angestellten brmjttkungen iit anerkannt worden, das; die Bezeichnnng von Aabattbüchern als „Tparbüeher" zur ^reiührnng . geeignet erscheint. . .üünitig soll daheU von dieier Hennzeichnnng abgesehen werden. Zie.Wirts eh a s t s g r n p p e (y i n z e l h a it d e l empfiehlt anstatt dessen' „Aabattheite". ..Aabattkarte" oder ..Aabattbnch" zu sagen. Tie nicht selten übliche . Bezeichnnng „Aabattsparbuch" . bleibt iveiterhin statthait, da der Aniaiz ..Aabatt" bereits Berwechslungen äusschliesre. Um der Hlarheit ivillen lei aber den drei anderen Hennzeichiinngen. der Bvrzng zu geben. _ .. Notizbuch des Kaufmanns Vvie der Berline r Polizeipräsident laut - Tagespreise witteilt. ist diesinal der Sommer-, s ch l n s; v e r k a u s für B e r l i n im Hinblick ans die vom. I. bis ln. Anglist stattsindenden Hli,mpisehen Tviele ans die Mit vom 2 2. A ,n g u st b i s -l. T c p t e in b c r verlegt worden. Bei der Ber-sendung von Blar.enp r o b e it durch die Post kann künitig den Tendnngen die Aechnnng beigelegt werdend Tie Aechinmg darf auch mit Misälren über den Inhalt der Tendnng versehen, werden. Angaben, die die bigenschast einer besonderen Bkitteilüiig haben, z. B. ..Tehlendes vcrgrisien", sind jedoch'nicht zugelassen. Bon .Aeparatliriverkstätten für Hraftiahrzenge ' iverden hier nnd da bintscheine an .Uraftivagenbesitzer^ verteilt, in denen die Ansiührnng' bestimmter Arbciteil „vvllkoinnvn kostenlos' und ohne irgendwelche Berbindlichkeit" angcboten ivird.. Tas ..Archiv für. Wettbewerbsrecht'" weift daraus hin, das; nach den vom Neick,sgericht neuerlich entwickelten bTrundsähen dieses Berfahren g e g e n d a s;] u g a b c v e r b o t v c r ft o f; t oder .Zinn mindesten gegen du-s blesel; über den nnlanteren Wettbewerb. Als handelsüblich werde man derartige Angebote auch dann nicht aniprechen können, wenn es'sich-nur um die Au-->- . sührnng von .Hvntrvllarbeiten handelt. Tas anhaltitckie Ttaatsministcrinm hat laut Tagespreise ebenialls bestimmt, das; bis zuin I.. April lü-Z.'-i (yrlatlbnisse für neu zu errichtende b> a st - n n d T ch a n l w i r t i ch aste n - grundsätzlich nicht erteilt iverden dürfe». Zn den Ansnahmen gehören anch hier n. a. der Zall. dass sich san einem Trt nnr (''ast!virtichai.ten nichtarischer. Inhaber befanden oder aber, iveinüdie (yrlanbniS ' für einen (vast- oder Tckiankivirtschastsbetrirb beanlraat ivird. .der lediglich aus Znden beschränkt - bleibt, ilnter der Aiiil-age, das; diese Beschränknng durch, deutlich -lesbare Ausschrlsten kenntlich acmacht ivird. . ' Zin-'Benehmen mit dein .in der Wirtschastsgruppe (yinzelhandel gebildeten Ausschuf; zur Bvrbereituiig des Einzelhandels aus-die Llhinpiade hat, wie der Tagespreise zu entnehmen ist, der Prvpaganda-Ansschus; der Tlhinpischen Spiele die Schmpischen Ringe unter folgenden Bestiminnngen für die Schanieiisterdekvrativnen ireigegeben: Tie - B e r iv e n d^i, n g d e r S l h in p i s ch e n R i n g e in d e n S ch a n i e n st e r n ist dann gestattet, wenn sie., zur llnterstühnng der allgemeinen --rtraneiiausgcstaltung ivälirend der Mit der Hlhmpisckicm Spiele, nnter Bermeidung jeden Anscheines der Berginckung .mit (üeschästsiverbting gezeigt iverden. Tas wird angeiivinmen, wenn die Slhin- - piiclien Ringe an der Vadentür. am Schansenster und ai>s;en am Hanfe, 'also ans die Stras;en>virkung berechnet, angebracht find, und wenn bei der 'Anbringung an diesen Stellen keine Berbindnng mit anigeinaltcn Warcnankündigungen und dergleichen vorliegt, (yine iveitere B o raus setz ung ist. das; die Qualität der Llhinpiichen Ringe, was Blaterial inid Aussührung betrifft., vollkvininen einwandirei "iit. Tie Berivcndung der Llhinpischen (vlocke ist nicht gestattet. Tie Herstellung von Sltimpia-- Sonderdekorationen iit erlaubt, ivcnn die betreiienden Schauienster keine Waren ausweisen, ' keinerlei geschäftliche 'Titerbung damit verbunden iit und wenn sie geschmacklich der Würde und dem Ansehen der Slhinpischen Spiele entsprechen. o» den Zeitungen iverden vielfach Anzeigen unter einer besonderen Ueberschrist gesammelt veröffentlicht und durch besondere Ausschmückung hervorgehoben. Hierzu erklärt laut Tagespreise seht der Werberat der Teutschen Wirtschaft, das; es sich bei der k o it e n l o s e n Zugabe v o n Eine jüdische Genossenschaftsbank berichtet Tic Handelsbank I w r i a . - eingetragene Wenoiienschaft mit beschrankter Hastpsltcht. Veipzig. legt jetzt.ihren (üeichaitsbertcht über das Zahr 1'.»i5... .'das'-'dritte fett ihrer (vrnndnng. vor.'- (yr-zeigt eine günstige Weitcrentivicklniig 'des. onitmils. das. wie es iu dem Bericht heis;t.-,,znr (yrhalinng und-Torde-- -rung der jüdischen (yrlstenzen d.es Veipziger Bezirks in starkem Plaste und mit bcsriodigcudem (yrioig" beigetrageii habe. Turch lyriveiteruug des Huudenkreises kvuuteii die Bilanz-',ahtcn beträchtlich erhöht iverden, ivic ans folgender Ziisammenstcllung hcrvvrgeht: Bilanzsummen Umsaft Einlagen I8U -U.2X (2','» Plonatei N.2Ü Plill. RPl 1844 0.71 411.50 ,'.05 Plill. RM 1945 1.4S 50.00 1.20 Plill. RPl Tie Bank ist durch zahlreiche Hnnden ziemlich stark 'an den (Geschäften des Ranchivarenhandels am Veipziger Brühl interessiert. Tas Vigniditätsverhältnis der flüssigen Mittelz» den gesamten Berbiichtichkciten wird', zum -Bilanztage mit 04 Prozent angegeben. Tie Vignidität in solcher Hohe erklärt sich nach dem Bericht des Bvrstandes aus der überaus vorsichtigen Hreditpolitik des Instituts nnd ans prompten saisvinnästigen Hreditrückflünen. Zn diesem. Znsamenhang ist interessant, das; am :'ck. Tezembcr 1045 57.<>4 Prozent alter Tebitvrcn ans -Krediten bis z» :'.00 RPl.bestanden, HP75 Prozent ans Hredite» von :'.00 RPl bis lOnO RAl 24.n Prozent ans Hrediten zivischen 1>»»> nnd in nun :>lM und mir 0.7-^ Prozent ans Hrediten von lnnnn bis . l5 i«>0RPl. ivahrend über l5i»Zn RPl zn dieier Zeit überhaupt keine Hredite ticsezi. (f-s scheint oitenpar. da st das ganze vieschäit der Bank sehr starten Saisoncharakter hatwasbei Benrteitnng aller Zifferii^am Bilanzstichtag berücksichtigt 'werden mnst. So zeigen z. B. in der Bilanz die-reinen Barmitteln einen Betrag von fast 0.0 Millionen RM.-während die Schuldner insgesamt mir ".15 Plillionen RPl ansmachen. Tie (stländiger iverden ans der anderen Seile mit 1.1» Plillionen :>lM angegeben. Tie bei der Hreditgewährnng «Wechsel nnd bars entstandenen Berlnste iverden' als niclit nennenswert bezeichnet, vor der Bilanzanistellii-ig branchten nur T-vrdernngen in -Höhe von 104z ansgebncht zn iverden ' Auch die ersten Plvnate des neuen b>eickiäitssahrs seien befriedigend versaiisi-n. Ter Borstand weist abschliestend darauf hin hast-die Bank ihr Ziel der (frliältung nnd T-ördernng jüdischer' Wirtichaftskreise iinr. erreichen könne, ivenn iveitere Hreise der südischen (stemcinichatt sie in ihrem Be- - streben tinterstützen' nnd noch Abieitsstehende den Weg zn ihr fänden. Tie Zahl der'Mitglieder-hat sich im Läuse 1045 von 104 ans 247. die Anzahl her WeschäftSanleile von 21» mir 277 nnd die H.->ft-' summe von -4-2 400 ani 44 55«) RPl crhölit. Ter' vZeivinn von rund 101)00 RM wird im ivesentlichen zur lleberiveisnng an den RriervefondL nnd mit 244* RM zur Zahlung einer «'.prozentigen Tividende ans die-Keschästsgnthabeü der Henvsscn pro ratn lemporis verwandt. .-3:ran@fcr=(Sin6€*. für jüdische Auswanderer. Allste ans dem ..Reiehsanzeiger" hcrvvrgeht. ist in Berlin eine (Gesell sch a ft m i t b e f ck, r ä nf. terHastnng z n r B e rwalt» n g. Lia n i . d a t i v n und .znin T r a n s s e r v o n B e r - m v g e n s ü d i i ck) e r A n s iv andere r gearündet worden, (beschästssührer sind: Aiütsgerichlsi'ak a. T. Tr. A s ch n e r und Sbcrregiernngsrat a. T. R. H e in p n e r. Tie bäesellichait hat eigene Horrespondeitzbüros iw Zn- und Ausland, unter anderen in Palästina. Südamerika, llSA. Italien und anderen Staaten. Wann sind Aenderungen in den Handelsbüchern Urkundenfälschung? Hann der Hausmann seine bintragnngcn i:i de» Handelsbüchern beliebig ändern? Tas Reichsgericht sagt hierzu in einer nenen Entscheidung, abgcdruckt .in der ..Z u r i st i s ch e n W v ch e n sch r i f t", 104»..vom 7. März 104». hast der -Hausmann hinsichtlich der von ihm geführten Handelsbücher die Besugiüs zur beliebigen nachträglichen Aenderiing mir in lange hat. als die Nrlinide in Be.ziehnng auf ihren stofflichen llutergrnnd wie ani ihren gedanklichen Zuhalt sich in seiner a u s s ch le st 1 i ch c n . tatsächlichen . rechtlichen Bertügnngsgewalt befinde. Tieie-'-- Abändernngsrecht erlöscht, sobald ein anderer ein geselzliches oder vertragliches Recht .ans unvcräilderten Fortbestand der Urkunde habe. (Sin , solches Recht ist nnter anderem dann anzniichmen. wem, in einem Rechtsstreit zwilchen dein'Hniiden - »>kd dein Haiiintaim die Handclsbüchcr als Beweismittel gebraucht werden lönittcn. Allerdings darf der andere die (yinfichtnahme iw die .Handelsbücher und ihre Borlegung bei Gericht nicht als alleinige Unterlage für eine etivaigc Rcchtsvertolgiing bcimhen.^ Alan sicht aliv, däh der Hausmann. ivenn Tisferenzetr mit feinen Hunden zu erwarten sind, in diesem Talle und zu diesem Zwecke die Handclsbücher nicht ändern darf, will er nch nicht der Gefahr einer Urkundenfälschung -fi v i nriT n t) c~~ v e i ft n n g d e s B e r l a g e s h nudeln in n st. .»ein Werbinigstreibender darf vom Verleger iordern. das; der für Ueberschriiten und Umrandniigen benötigte Rannt unberechnet bleibt, (yüt Zeitiuigsvcrlag darf also ivohl von sich ans einen Raum iiir Saminclüberschristcn nud Ans. iclunückiing für sogenannte 'Anzeigenkollektivc zur Ber'üguiig stellen. Toch darf der Znscrent eine kostenlose Zugabe von Anzeigenraum vorn Zeilnngsvcrlag nicht fordern. Wissentlich falsche Anschuldigung bestraft Eine 10jährige Hansangestettle Haiti, ihrem nichrarischen Arbeitgeber nach und' .nach 7»0 Plack gcttvhlen. Um der Strafe zi> entgehen, beichntdigte ne ihn cincs rasseschänderischen Bnrgehens und behanptete, das Geld habe sie als Schiveigegcld erhalten: Tie polizeilichen (yrinittlmtgen ergaben aber die völlige Haltlosigkeit der Aussage. Tas Schöffengericht verlirteiltc das Mädchen ivegen wiffentlich falscher.Anschuldigimg und verleumderischer Beleidignng mit Rücknckit auf die Gemeinheit der Handlungsweise zu einer Geiängnisstrasc von cineni Jahr vier Monaten:- dem Beleidigten wurde Puhst-. kationsbcsugnis zugesprochcn.

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