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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-23 · 17 (23.4.1936) · page 19

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
17 (23.4.1936)
Date
1936-04-23
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Wie im Stad t rat von Tel- A vir mitgeteilt wurde, ist die Genehmigung der Aufsichtsbehörde für die Auszahlung eines Betrages von 250 000 LP, der ersten Rate der englischen Millionenanleihe, in den nächsten Tagen zu erwarten. In der gleichen Sitzung wurde beschlossen, Schritte gegen die häufige Verbreitung deutschsprachiger Firmenschilder und .Geschäftsanzeigen zu unternehmen. ’ Die von den jüdischen Zentralstellen gegründete „B i z u r'1 Consolidation Com p an y für öffentliche Investitionen wird demnächst 120.000 LP 6prozentige Obligationen mit einer Laufzeit, von sechs Jahren ausgeben. Abgesehen von.dem Häuser- und Strassenbau wird sieh die Gesellschaft auch mit .der. Beschaffung billiger Kredite für, die Mittelindustrie und andere Wirtschaftszweige beschäftigen. Unter den zunächst > i»'imLudwigSteinmetz \ ‘w Nürnberger Sfr. 56 (neben Woolworth) vorgesehenen Arlieiten ist zu erwähnen der Bau einer Chaussee zwischen Haifa und der neu aufblühenden Siedlung Herzlia sowie die Anlage Zweier Landstrassen, die den Mount Karmel mit dem Hadar Hakärmel einerseits lind mit Neeve Shaanan andererseits verbinden sollen. Unter Mitwirkung führender palästinensischer Fachkreise sind Massnahmen eingeleitet worden, um die hier recht zahlreichen Kunden der Österreich!sc h e n P h ö nix- V e r Sicherungsgesellschaft, die kürzlich in Schwierigkeiten geraten ist, nach Möglichkeit vor Schädigungen zu bewahren. Baron R o t h s c h i 1 d besichtigte auf seiner Palästinafahrt die zum Teil auf PtCA-Boden stehenden Kolonien in der Küstenebene und in Galiläa. Ein Autobus-Bahnhof in Haifa Haifa kennt keine Strassenbahnen, geschweige denn Stadtbahnen oder Untergrundbahnen, sondern, nur Autobusse. Dieser Autobusverkehr wird von einer Anzahl von Genossenschaften bewältigt, von denen einige neben dem binnenstädlischen Verkehr auch die Verbindung von Haifa mit den Hauptpunkten des Landes pflegen. Eine der grössten und ältesten dieser Autobus-Cooperativen ist die „Egged", über die wir im Jerusalem - Tel - Aviv - Dienst in der C.-V.-Zeitung Nr. 12 vom 19. März berichteten. Sje hat sich im Jahre 1032 aus vier Gesellschaften zu einer Cooperative zusammengeschlossen. mit der steigenden Einwanderung hat sich der Wagenpark stetig vergrossert. und heute stellt sie mit das grösste jüdische genossenschaftliche Unternehmen für den Autofernverkehr zwischen Haifa, Tel-Aviv. Jerusalem und Tiberias dar. Um dem ständig steigenden Verkehr gerecht zu werden, hat nun die Cooperative als.erste in Haifa einen Äutobusbalinhof errichtet, der in Anwesenheit von Regierungsvertretern und Repräsentanten der Stadtverwaltung feierlich eingeweiht wurde. Auf der Chaussee von Kahl ns wurden am bellen Tage etwa zehn Automobile von Bewaffneten angehalten und ansgeraubt. * High Commissioner Sir Arthur \ Wauchope zum General ernannt 1 In der „0 f f i c i a 1 Gazette“ wird mitgeteilt, dass der High „Commissioner von Palästina, Sir Arthur Wauchope, zum Range eines Generals befördert worden ist. Sir Arthur hatte bisher den Rang eines Generalleutnants inne. Kulturpolitik in Palästina Von unterem ^-Palästina- Korrespondenten TEL AVIV, den 15. April. Das Hebräische Seminar Tel-Aviv der Hitachdut Olej Germania wird am 19. April sein drittes Semester eröffnen. Nach dem soeben ■veröffentlichten Bericht über das abgelaufene Wintersemester hat sich das junge Institut ausserordentlich erfolgreich entwickelt. Gegenüber dem vorangegangenen Semestet bat sich die Zahl der fest eingeschriebenen Hörer auf 300 verdoppelt. Im Durchschnitt nahm jeder Hörer, -an zwei Kursen teil." "Die Kurse fanden je einmal wöchentlich statt, das Semester erstreckte' sich über vier Monate. Lieber folgende Themenkreise wurden Kurse abgehalten: Jüdische Geschichte (von der Vertreibung aus Spanien bis zur Epoche des Chassidismus). Die arabische Bewegung. Die. englische Kolonialpolitik im Vorderen Orient. Die neuere hebräische Literatur (mit. gemeinsamer Lektüre ausgewähtter Stellen aus den Werken von Bialik und .Mendele Mocher Sefarim). Landes-, und Volkskunde Palästinas (mit Lichtbildern). Der hebräische Stil (mit gemeinsamer Lektüre ausgewählter Stellen aus Tanach und Mischna). Die Propheten. Die Agada. Die Wirtschaftskonjunktur in Palästina. Das Ziel der Seminar-Arbeit, die unter Leitung von Jakob Sandbank steht, ist die Vervollkommnung der Kenntnisse von Land, Volk und Sprache; es soll erreicht werden, indem die. Teilnehmer daran gewöhnt werden, sich mit jüdischen Dingen in hebräischer Sprache zu beschäftigen. Unterrichtssprache des Seminars ist ausschliesslich hebräisch, doch wird selbstverständlich auf das Fassungsvermögen der Teilnehmer Rücksicht genommen und auch, abgesehen von der sachlichen Diskussion, Gelegenheit zur Fragestellung geboten. Ausserhalb des ordentlichen Lehrplanes fanden ferner eine Reihe gut besuchter Sonderveranstaltungen künstlerischer und wissenschaftlicher Art statt. .Der für hiesige Verhältnisse ungewöhnliche Erfolg dieser Volkshochschule zog auch zahlreiche Teilnehmer aus Kreisen des älteren .lischuw sowie der neueren nichtdeutschen Einwanderer an. Zwei wichtige öffentliche Aufgaben wurden jetzt bei dem jüdischen Nationalrat (Wa ad Leumi) zentralisiert: Die Kulturarbeit, insbesondere der Sprachunterricht unter den neuen Einwanderern, die bisher zum grossen Teil Angelegenheit der landsmannschaftlichen ’ Einw'andererverbände war, und die Propaganda für Tozeret Haarez (Heimische Produktion), die von dem Iggud Leina an Tozeret Haarez, einer dem Industriellenverband nahestehenden Organisation, an der freilich die meisten Spitzenverbände Mitarbeiten, geführt wurde. In Tel-Aviv kam es -neulich vor einigen Geschäften, die neben heimischen Erzeugnissen auch in grösserem Umfang Auslandswaren verkauften, zu Demonstrationen, in deren Verlauf zwei Fensterscheiben in Trüm-. liier gingen. Bürgermeister Dizengoff ist zum Zeichen des Protestes gegen derartige Methoden aus dem Präsidium des „Iggud Lemaan Tozeret Haarez“ ausgetreten, doch schweben Verhandlungen wegen einer Einigung. Die Tozeret Haarez-Bewegung beschränkt sich übrigens nicht auf die jüdischen Kreise. So haben jetzt die Zwei Palästina-Bücher Margarete Moses: Diesen und auch ä*enen hat Gott gemacht. Brandusschc Veragshuchhandlung, Berlin, Margarete Moses, Gattin des Vorsitzenden der ZVfD, nennt ihr Buch „Diesen und auch jenen hat Gott gemacht“ einen Roman. Die Bezeichnung stimmt, soweit man annehmen darf, dass die Gestalten und die Handlung im einzelnen erfunden sind. Im übrigen ist das Buch mehr und weniger'als ein Roman. Es ist mehr, denn es fängt ein Stück palästinensische Wirklichkeit ein mit alt der Problematik im Seelischen, Geistigen und Realen, die das Leben in diesem jungen Lande so komplizieren — und weniger, denn es ist eine Tendenzschrift und sogar eine mit doppelter Zielsetzung. Es will einmal die jungen Menschen, die das Land aufbauen, zum Verantwortungsbewusstsein für die ethischen und moralischen Grundlagen des Familienlebens im engeren, des Gemeinschaftslebens im weiteren Sinne, zum jüdischen Lebensstil im jüdischen Lande erziehen. Und nach der anderen Seite richtet es sich gegen die Einwanderer, die früher nichts von Palästina haben wissen wollen und nun mit der Arroganz des Mannes mit Bankkonto, der auf grossstädtischem Asphaltboden aufgewachsen, ist, an allem nörgeln, was in dem Kolonialland Palästina anders ist, als es in der alten Heimat war. Das Buch ist mit viel Liebe, mit gütigem, aber zu scharfer Kritik fähigem Hetzen geschrieben, wenn es auch nicht an allen Stellen, vor allem in der Polemik gegen den eingewanderlen „A’ssimilantentyp“, auf recht abgebrauchte, scblagwortartige Diskussionen ver- —ftTfr-prasse-Xiebe von Margarete Moses gehört den jungen Einwanderern,TTitrdas Landbebauen. Diese zeichnet sie mit feiner Einfühlungsangabe und künstlerischem Blick. Aber ~ weil ihnen ihre ganze Liebe gehört, stellt sie an sie hohe sittliche Anforderungen. Wenn es ihr gelingt, nach dieser Richtung Verantwortung weckend zu wirken, so wird dies sicher auch in ihren Augen der schönste Erfolg ihres Buches Nachum Gidal: Jüdische Kinder in Ere* Israel. Ein Phoiobnch. Text von Bertha Badt - Strauss. Brandussche Verlagsbuchhandlung, Berlin W 50, 1936. Auf zwanzig Bildern sehen uns.Kinderaugen an, lachend, strahlend, nachdenklich, scharf beobachtend, mutig entschlossen, das Leben anzupacken. Eine Sammlung, die deshalb besonders interessant ist, weil sie alle Anzeichen des Völkergemisches verrät, das innerhalb des palästinensischen Judentums den Gesichtern auch der Kleinsten ihren Stempel äufgedrückt hat. Kein Wunder, denn die Eltern dieser Kinder sind aus allen möglichen Ländern eingewandert: aus dem Jemen und aus Deutschland,, aus Russland und aus Oesterreich, aus Polen und der Tschechoslowakei, und viele dieser Kinder stammen aus solchen „Mischehen“ zwischen Eltern verschiedenster staatlicher Herkunft. Bertha Badt-Straüss gibt in einer Plauderei von sechs Seiten Auskunft, wie aas Buch entstand: Masal, das Tüchterchen 3er Gemüsefrau in Tel-Aviv, deren strahlendes Spitzbubengesicht uns von dem Titelblatt des Buches entgegenlacht, kam eines Tages in das Zimmer von Nachum Gidal. „Die Kinder“, so dachte er, „sind es, die diesem alt-neuen Lande sein eigentliches Gepräge geben. Gelingt es, das Bild der Palästina- Kinder treulich wiederzugeben, so bekommen wir ein Bild des Landes, wie es uns kein Reisebuch bieten kann. Denn dies ist das Land der Kinder. Und er machte sich auf die Bilderjagd.“ Und wir danken es Ihm. Dr. M. E; Dr. Fritz Xoack: Briuth. Gesundheitsratgeber für Palästina. Herausgegeben vom Palästinaamt, Berlin, der Jewish Agenef for Palestiiie, Berlin 1936, Preis^0,60 RM. Mit der Herausgabe dieses Büchleins hat sich das Palästinaamt ein grosses Verdienst erworben. Es wurde schon seit langem in allen Kreisen der Palästina-Wanderer als ein ausserordentlicher Missstand empfunden, dass zwar Informationsmöglichkeiten über alle Gebiete vorhanden waren, dass aber das wichtige Feld volkshygienischer Aufklärung ganz vernachlässigt worden war. Es hat sich schwer gerächt. Unter den jun- .„»M ■ - «f»I1| lirtljP ssWDWlW « m\ Der Neubau des Kinderheims Ahawa in der Haifa-Bucht . hol. Herbert ^oiinrnfrld arabischen Schuster von Nablus gegou die Einfuhr von Bata-Schuhen protestiert.' Palästina bekommt zwei neue Wochenzeitschriften: eine dreisprachige Nach rieh tenzeitung,- -die unter Beteiligung reichsd«*ntsrher Kreise herausgegeben werden soll, und eine von jüdischen. Stellen redigierte Revue, die hauptsächlich für jüdische Leser in Grossbritannien und in den Vereinigten Staaten von Amerika'.bestimmt ist. Die Neuordnung der Universität Jerusalem Die in Luzern im September 1055 gefassten Beschlüsse über die Neuordnung der Universitätsverwaltung und -leitung beginnen sich auszu wirken. Der seitherige Kanzler und .nunmehrige Präsident der Universität. I)r. .1. >.. Ma gn e s, beschäftigt sich in erster Linie mit de» Vorherei tu ngsarheit en zur Errichtung eines medizinischen Zentrums' und hiü der Arbeit in den angelsächsischen Ländern. Er hat vor dem Verein der Universitätsfreunde in Tel-Aviv einen programmatischen Vortrag über..Entwicklung und Zukunftsperspektiven der Universität" gehalten.' Der neugewählte erste Rektor der Universität, Professor Dr. Hugo B e r g m a n n. steht an . der Spitze der akademischen Selbstverwaltung. Er wird unterstützt von Professor Dr. I. N. Epstein. dem Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät, und Professor Dr. A. F r ä n k e I, dem stellvertretenden Dekan »I"r malhematisrh-nalurwissenschaftlichen Fakultät. Eine wichtige Sonderstellung nimmt Professor Dr.-Chajini W <■ i z - mann ein. den das Kuratorium der Universität. hei sei.netletzten Sitzung in Luzern zum Dekan der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt und ihm den Aushau der naturwissenschaftlichen Fächer übertragen-hat. Die Leitung, der Universitätsverwaltung und ihrer Finanzen liegt SäIman Schocken, dem Vorsitzenden der Exekutive, ob. Es gilt nicht nur, das uin etwa 50 v. 11. erhöhte .lahr'esbudget von über 771)00 Pfund aufz.uhringeu, sondern die gesamte Universität auf eine so gen Menschen, die in den letzten Jahren nach Palästina hinausgegangeir sind, fand n sich, zwar viele, diedank der - Erziehungsarbeit des llechaluz mit den geistigen, gesellschaftlichen und politischen Problemen des Palästina-Aufbaues gut vertraut wären. Aber die wenigsten tiatt -n eine Vorstellung von «len einschneidende,, Forderungen, die anstrengende Arbeit im veränderten Klima an die Menschen stellt, die sich gesund und arbeitsfähig erhalten wolb n. Der neue Gesundheitsratgetier schliesst die Lücke und wird so manchen Leser davor bewahren, unnötig und frühzeitig einer Krankheit zum Opfer zu fallen. Der Aufbau des Heftes ist übersichtlich, die Darstellung leicht -lesbar und im guten Sinne populär. (Der Verfasser ist Medizinalrat im Waad Leumi in Jerusalem.) Für eine wahrscheinlich-bald -notwendig w»rdemle neue Auflage seien nur ein paar Anregungen gegeben. Zunächst liegt die Schwierigkeit-jeder derartigen .Darstellung darin, das-. -,e sich an sehr verschieden geartete Kreise wemb-l. Hs würde sich vielleicht empfehlen, sowohl für den fhaluz, derunter hygienisch 'schwierigen Bedingungen auf dem Emde leben wird, als auch für den Auswanderer, der einen .mehr' bürgerlichen Haushalt in der Stadt auf-schmaler ökonomischer Basis führen wird, aus -der Fülle d<*r Einzelheiten die für beide Gruppe» wichtigsten hygienischen Forderungen noch einmal kurz und getrennt zusanmieiiz.ufassen. Eine solleknappe Zusammenstellung, eine Art hygienischer zehn Gebote, könnte jedem Einwanderer in d'-n vorbereitenden Kursen, und Arbeitsgemeinschaften immer und immer wieder emgehäiiim'-rl werden. Sodann wären in einem Büchlein, das sich an erwachsene Mensche,, wendet, ein paar einfache Sätze über S«*xual-Hygiene ain Plal/'n wobei auch zum Thema der Verhütung von Geschlechtskrankheiten einiges zu sagen - wär»... Schliesslich müssten aus der Darstellung Kb-imgkeiten ausgemerzt werden, die nicht gerade auf ■ u.~icaen«ichaftli(jh«T Cenaui-ukoit..basieren, sn u.-igt es z. B. zur Schmerzbekämpfung von Skorpion- Stichen heisst, dass „Kognak in grösseren Meng*-n nützlich sein soll“. -sichere Grundlage zu stellen. da,s£ ihr organischer und kontinuierlicher Weileraiifbau gesichert ist. Zu diesem Zwecke soll'zunächst, deutlich gemacht werden, was die Uiitvorsilä, .bereits aufz.iiweisen hat; erst dann kann mit plan massiger Bestimmtheit gesagt werden,, was fehlt lind in welcher Reihenfolge es ergänzt werden muss. Zur Verslarkung des Interesses und zur AuK Xfringtiiig der grossen Geldmittel, ohne «lio der Ausbiiu der Universität unmöglich ist, hat sich Kurl B 1 u m e n f e 1 d der Universität zur Ver» fiigung gestellt und die Lrjtung des Departements für Organisation und Propaganda übernommen. Zu Beginn dii-ser Tätigkeit ist er nac-Ti Europa gereist, wo er in Deutschland. Oesterreich, der Tschechoslowakei. Rumänien. Holland und in der Schweiz, für den Gedanken der Hebräischen Universität wirkte. : Um den Legislative Council Die Einladung «h*s britischen Kolonialamtes an die'Araber, eine Delegation zu Beratungen über d,m Legislative Council nach London zu entsenden. Stellt zurzeit im Mittelpunkt erregter Ausej.iiiiidersel/.uiigen im arabischen Lagen,. Die anfängliche Begeisterung über die Einladung i.-t in weite» Kreisen einer schweren Missstiimimng. gewichen. Mim ist der Ansicht, dass EHejjmd mit der Einladung die Araber .„bluffen“ weil - und dass die Einladung geeignet 'sei, einen K<mI in die einheitliche arabtsciie Front zu treibe» und damit die Einheit der arabischen politischen Bewegung zu gefährden. Mau diskutiert ausserdem erregt über nie Befugnisse der arabisch«*» Delegation und üussert auf 'extremer Seite die Ansicht, dass, wenn schon mit England verhandelt werden.man alle i„ Betracht kommenden Fragen insgesamt erörtern soll. Die wichtigste Streitfrage zwischen den. arabische» Parteien bildet jedoch -das Problem der Zusammensetzung der Dele. ' gation. Die arabischen Partei«*» machen sich gegenseitig die Befugnis, Vertreter in die Delegation zu entsende», slledig. Die zum Zweck.* der Wahl der Delegiert, I, «unberufen« Konferenz musste narb stürmischen Auseinandersetzungen unverrirlih'ler Sache aus- <'ina.interg(*h<*n, da eine Einigung nicht erzielt werde,, konnte. Trotzd,-,,,.nimmt man an, das* sich die Delegation mich in die.-em Monat auf die Heise nach-London lieget,en wird. Der Misrachi Für die Uebe,nähme der Verantwortung innerhalb der Zionistischen Organisation und der .lewis|i Agency seitens des Misrachi bildet bei jede,- Neuwahl der Körperschaften die Gewährleistung. «b*r Durchführung bestimmter i'-Iigi,Forderungen die unerlässliche Vorbedingung. Die 'Exekutive, des Wellmisrachi siebt sich nun durch dl" mangelnde Einlösung der gegebenen Zusicherungenenttäuscht. Sb, hat deshalb Rabbi Fi-Imian, den Vertreter «loa Misrachi in der Exekutive der Jewi-h Agency, angewiesen, unmittelbare Schi-jlle im Hinblick Ja, >nf zu unternehmen; da-s die Exekutive der Jewish Agency ebisher unterlassen hat, dio sogenannten religiöse,, Resolutionen des XIX. Zu/iii.-lenknngr<*s-es von Luzern durchzufiih,■,*„.- Rabbi Fisliman soll gegen diese unterlassen,. Durchführung seitens der Exekutiv« und de,- 11i.-tadnit prole-tn-' Der Prä-ident des Wellmisrarhi. Rabbi \ Z e .. w .0 o l .1 . .und . Rabbi M e i r B e r I i u haben d**r Presse ei'm* Erklärung'• übergeben, >n ib*r sje die Einberufung de- Aktionskomitees verlangen. Das AktioiisJtornib*«* soll sieh mit ■der gesamte,, Aiigebgenheit befassen. Nach de,I neueste'» Sta11 -1j|<en befinden Sich irt der paliistimm-ieclien Polizei -tOOj.liiden. Von «Fr aus :;<Mi() Man',, beziehenden Polizei sind im übrige,, 1S0II Araber und WO Engländer. Die i„ ib-r C.-V.-Zeitung vom 5. März besprochenen palästinapliolo.s vo,, Aenm* Mrwharher Mini ln den führenden, jüdischen Buchhandlungen- 21, zu bezieh»». Prospekte werde,, auf Wunsch gern kostenlos von Kasse, zugesandt. Durch diese kritischen Bemerkungen soll ate r der ganz ausserordentliche Wert dieser V<iöffentlichung in keiner Weise gemindert werde,,, die zu lesen nur jedem Palästina-Wanderer dringend empfohlen werden kann. Friedrich Broduitz. Die Buchhandlung und das Antirpiariat Jfeal.d“ Josef Md zer Fritz Ko.se.n-. t n a I , Jerusalem, übergebe,, ihren ersten Katalog billiger Bücher der (»Öffentlichkeit, der annähernd 700 Nummern, enthält.

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