Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 14 (2.4.1936)
- Date
- 1936-04-02
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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r WIHTW'HÄFT FIFR Wf lf'MH' Das Schaufenster wirbt Steuertermine im April Tic Werbung muß tvandlungssähig sein. He' imgß sich den Gegekiruhciten des Unternehmens iknd den Anforderungen der Abnehmer anpasten können. Jeder Unternehmer muß ergründen, lvelchs WerbemägUchkeit feinem -Betrieb, seinen Produkten.und seiner Kundschaft entspricht. Sonst, ist di<5. Werbung erfolglos und das Geld, das fiir üe auigewendct wurde, unnötig vertan. "Tarnrn kann man allenfalls Grundrcactn fiir die Werbung geben, aber deshalb ist auch Tradition in der, Werbung, «soweit sie die Werbiingsmittel betrifft), falsch. Wir haben vor einigen Wochen gelesen, daß die Litfaßsäule 80 Jahre alt geworden 'ist; im Jahre 1855 hatte ein Berliner Buchdrucker namens Litfaß zum ersten Male eine solche Säule ausgestellt. Tiefes Jubiläum erinnert uns an die Ramcu mancher Firmen, die uns von diesen Säulen entgegenleuchteteu. Namen, deren Träger teils nicht mehr unter uns weilen, teils ihre wirtschaftliche Tätigkeit ausgegeben oder ihre Ankündigungen ans einen anderen Kreis von Menschen umgestetlt haben und dementsprechend auch andere .Werbemethoden, etwa die Anzeigenspalten der jüdischen Presse, wühlen. Solche Umstetlungsfähigkeit ist Voraussetzung für den Erfolg der Werbluig. Es gibt in der Wirschait die verschiedensten Werbcmöglichkeiten. Ta ist. um nur einige zu nennen, das Plakat, die Trncksache. die Zeitungsanzeige und noch manches andere, das die Aufmerksamkeit der Piem'chen ans sich lenken und damit unsere Ware oder unseren Rameu bekanntmachen soll. Tic Werbung kann aber nur dann Erwlg haben, lvenn sie R e n e s bringt. Tinge, an die der Mensch gewohnt ist. werden nicht mehr sonderlich beachtet. lind gerade unter diesem. «Gesichtspunkt hat z. B. der Einzelhändler in f ei nein S ch a n f e n fl e r n n d in seinem' "Laden -Werbcmögtichkcilcn. die von vielen nivch längst nicht genügend ansgenntztwerden. Ab-, gesehen vom Mcirkenartiket-Fabrikanten ist der Einzelbandel rvahrscheinlich der Wirtsck)crslsz>veig. denen Werbung am meisten nach außen in Erscheinung tritt. Tas m selbstverständlich, denn er nml und muß mit feiner Reklame die Maste der leßten Konsumenten ertasten, während sich die Propaganda der meinen anderen Wirtschaftszweige im allgemeinen nuran einen bestimmten Kreis von Menschen wendet. ifür den jüdischen Einzelhändler hat sein Schaufenster heute erhöhte Bedeutung. Er ist wieder stärker zur E i g e n >v e r b ung zurückgekehrt. das Heist Zu der Werbemethodc. die sich nicht irgendwelcher fremden Mittler bedient, sondern die . vom Geschäftsmann selbst angewandt wird. Auch Srt4 darf man natürlich nicht ,, Restehaus , Restegeschäft ‘4 Wettbewerbsfragen im Einzelhandel Ter Sonderausschuß zur Regelung von Wettbeiverbssragen im Einzelhandel hat verschiedene neue Gutachten vervsientlicht. die für die Einzel- „ Handelsbetriebe von Bedeutung sind. Sv bringt er in einem Gutachten zum'-Ausdruck, das; die Bezeichnung . R e st c h a u .-. " oder .. :lt e st t - g e s ch a i t ". für ein Einzelh.tiidelsunternchinen u n z st l ä s si g ist. Bei der Begründung dieser Stellungnahme geht der Sonderausschuß davon aus. daß im 4 Abi. der Anordnung des Reichswirtsckxiftsministers vom 4. Juli 1935' über die Vornahme von Sonderveranstaltungen im' Einzelhandel der Begrin des ..Restes" dahin - bestimmt worden fei; daß daninter ein Teil eines Ganzen' zu verstehen ist. der. für sich genommen. lischt mehr den vollen Verkamswerl habe, den er im Znianunenhang mit dem ER;uzeii haue, ferner müsse ein solcher ..Rest" aus früheren Verkäufen übrig geblieben sein. Er diirfe also nicht durch eine ivillkürliche Zerteilung des Ganzen künstlich geschaffen werden. Als ..Restegeschäst" oder ..Restehaus" -könnte sich demnach ein Einzethandelsgeschäft nur dann bezeichnen. wenn cs verkauft, die bei früheren Verkäufen vom Achter als unkiirante Maste (Teile des Achters! übriggeblieben, und. und - zwar müßte diewr Resteverkani unter wesentlickier Bevorzugung vor dem Verkauf vom Meter stattfinden. Ein Anfall solcher Reste könne aber in keinem Geictmil in einem derartigen Umfange stattfinden, daß er dein normalen Verkauf vom Meter überwiege, s Auch bei den dem Einzelhandel vvrge- I.rgerken, Wirtickmitsslufen könnten Reste dieser Art nicht, in einer solchen Menge entstehen, daß Einzelhandelsgeschäsle sie in einem Ausmaße beziehen könnten, um damit einen Spezialhandel zu betreiben. Erfahrungsgemäß führten deshalb auch die angeblichen ..Restegefchäfle" oder ..Restehäuier" fast ausschließlich aus Metertvare üblichen Ausmaßes willkürlich hcrgestellte Abschnitte, um durch Vorspiegelung einer durch den angeblichen Restechar^ter bedingten erheblichen Preisminderung gegenüber dein regulären l'uiß -einen besonderen Anreiz,zum Kauf zu geben. Tie Bezeichnung als. ..Restegefchäst" Und ..Restehaiis" solle dementsprechend dein Berbrauckier vor- .spiegeln. daß in dein Unternehmen echte Reste ständig und mit besonderer Bevorzugung vor anderen Waren seilgehalken werden. Ta dies praktisch undenkbar sei. stelle die Lerwendung der allgemeiner«. Tiepersönliche Werbungmit Trnck- ,fachen oder die Anzetgeufpalten von Zeitungen 'und Zeitschriften find den meisten auch weitexhui unentbehrliche Hilfsmittel zur Erhöhuitg des Umfatzes. T a s L ch a uf e n st er i ftu n d b l e i b t a be r i m b e s o nd e teil d i e V i s it e n k a rt e d e s E i n z e l h ä n-d l .e r s. Es" soll, wenn auch - iiichh immer direkt zum Kauf einer bestimmten Ware. so doch mindestens zum Besuch des Laden» anregen. Alles weitere hängt von der Tüchtigkeit und der Fachkenntnis des Geschäftsinhabers und seiner Angestellten ab. Hierzu gehört auch die Qualität der Ware, die er seinen Kunden anbieten kann. Tas A-und das Q aller Eigenwerbung ist die Ware. Ist die Ware gut und der Preis angemessen, dann wirbt sie von selbst für ihren Fabrikanten oder-'Händler. Teshalb ist die erste Forderung für jede Eigenwcrbung: gute und preiswerte Ware liefern. Tazu kommt dann die Eigenwerbnngim Schaiifenster oder im Gejehäftslotal. Roch immer erkennen, wie gesagt, viele Kauilcute. vor allem die Inhaber kleinerer Ladengeschäfte. nicht recht die große Bedeutung des Schaufensters für ihre Umsatzentivicklung. Tas Schaufenster soll kein Warenlager sein und verfehlt völlig seinen Zweck, wenn es als solches aufgemacht wird, Rieht die Zahl der Gegenstände, die im Schaiifenster liegen, bedingt die Wirksamkeit der Auslage, sondern die Art. wie sie hineingelegt und augeordnet sind. Schließlich verhilst ein guter ..Blickfang" — der aber auch ästhetische Ansprüche befriedigen muß — zu einer noch stärkeren Anziehungskraft. Tazu tritt die Gestaltung der Inneneinrichtung eines GeschäftslokalS. Es tvmmt gar nicht darauf an, daß sie besonders Inruriös uni) teuer ist. Jeder ivird aber an sich selbst schon. die Erfahrung gemacht hal>en. daß er lieber in einem Laden kaust, in deiii Qrdiiung „nd Hebersichtlichkeit herrschen, als da. Ivo die Waren lvie Kraut und 'liüben durcheinander liegen.. Tabei kann durch die innere Anordnung das Geschäflslvkal sehr wohl, auch als richtiger Ausstellnngsuud Werberaum für die geführten Waren benutzt werden, etwa durch die geschickte, aber nicht zu aufdringliche. Anbringnug von Plakaten, oft aber auch durch die Art der Ansstellnng der Waren, wodurch der Blick des Eintretenden angczogen. andererseits aber auch der günstige Gesamteindruck in seinem Gedächtnis haften wird. Tas sind nur einige Beispiele von Eigemverbnng, der erfinderische und geschickte Kansmann wird noch manche andere Möglichkeit entdecken. Wie wichtig ihre Ausnutzung aber ist, das wird jeder Einzelhändler bezeugen können, der Wert emf die Ausgestaltung seines Schanfensters und Gofchäftslokals legt, und der immer wieder feststelle» kann, daß Geschmack und «f>eschick in der Aufmachung sich günstig auf seinen Umsatz ansivirken. U. ZV—l. Bezeichnungen eine Irre f ü h r n n g de? P n b l i f xi in s" über die geschäfttickicn Verhältnisse des Unternehmens dar. dürch die der Anschein eines besonders günstigen Angebots erweckt werden soll und sei deshalb unzulässig. In einer weiteren Entscheidung nimmt der Wetlbewerbsansfchilß zu der Fxage' Stellung, ob zulässig ist. daß . im Einzelhandel eine Ware, die der Werbungstreibende in der betreffenden Qualität sonst nicht führt, regelmäßig an einem bestimmten Tag unter der Bezeichnung des Wochen^ tags in Verbindung init'der Ware — z. B. ..Freitagskaffee" — besonders^ billig angeboten wird. Der Sonderausschuß hat diese Wer b e - mcthode für unzulässig erklärt. Bringe ein Einzelhändler eine Ware, die er in dieser Qualität sonst nicht führe.- regelmäßig an einem bestiininten Tag unter der Bezeichnung dieses Tages in Verbindung mit der Ware, wie z. B. ..Freitags-Kaifee". zu besonders niedrigem Preis in den Handel, und werde dieses Warenangebot von ihm in feiner Werbung besonders hervvrgehoben, so liege eine verbotene Sonderv e r a n st a l t u n g vor. Tic Werbemaßnahme sei im übrigen auch, dann unznlässig. wenn die Ware regelmäßig geführt werde. Ter Werbeansfchuß fügt seiner- Eiitsüjeidung eine nusführlick)e Begründung bei. Ein-dritter Fcill beschäftigt 'sich mit der une nt g e l t l i ch c u K n u d e n b e f ö r der u.» g. Hier. hatte, wie wir den Zeitungen weiter entnehmen. der Ausschuß zu der Fräge Stellung zu . nehmen., ob es zulässig sei. daß.ein Einzelha.nbclsunternehmen Kanfinteressenten unentgeltlich befördert oder befördern läßt, auch wenn ein Kaus. zivang nicht ansgeübt iverde. Ter.,Sonderausichuß habe dazu gutachtlich entschieden, daß die unentgeltliche Beförderung von Kanfinteressenten durch ein Einzeihandclsunternehmen n n z » - lass i g sei. wenn ne geeignet sei, Kunden aiiznlocken.. Tabei komme es nicht darauf an. ob die Freifahrt von einem Einkauf abhängig gemacht »verde. Auch dieses Gutachten wird vom Ausschußausführlich begründet. Das Inslilut für Konjunkturforschung hat ..T i e W i r t s ch a f l s g e s e tz g e b u n g seit 193 3" in einer Söndermimmer seines 2b.ochenberichtszniammengestellt. Es handelt "sich um/ eine nenbearbeiteie und erweiterte Auslage der vor etwa einem Jahr verössentlichten Uebersicht. 5. April: Abführiing der eiiibehaltenen Lohninid -Biirgersteuer sür. Arbeit^ nehmcr (ganzer Marz bzw. ziveite Biarz- - Hälftef. Kleinbetriebe mit. nic.iit inehr als - fünf Arbeitnehmer müssen die einbehaltene Lohnstelier für das erste Vierteljahr HK]6y abführen. ' ‘ II.Äprll: Umsatzsteuer tBorästmeldlistg.lind. Voraltszahlllllg der Monats-'ui»d Biertel- - jahrszahler).- 13. April: Gruildvernlögellstelier. Hnllszinsftener. Lohnflunmeilsteller. 20. April: Abführung der einbehattellen Lohn- »nd Bürgersteuer der Arbeitnehmer für die erste Aprilhälfte. Üvvorrekusrunr von landwirtschaftlichen Entschuldungsforderungen . Für Gläubiger landivirtsck^stlichkr Entschulduilgsfvrderllngen kann nach einer "neuen aintlichen Bekanlltmachinlg eine teilweise Bevorschlissnng erfolgen. Tiefe erstreckt sich ans «ülänbiger von Lohnlind «vehaltssordernngen. sowie von Handlverkcrlind Lieserantcnsordernngen. für die nach dem Gesetz ein Recht aus Barablöinng besteht. Tie Grundlagen der Bel'vrfchnsfnng ergehen sich ans der gemeiilschaftlichen ülichtlinie des Reichs- und preußischen Ministers für Ernährnng »nd Landlvirtsckicxft„nd des Reichsniinistcrs der Justiz vom 5. März abgedrnckt in den „Amtlichen Mitteilungen in Eistschuldnngssachen". Heft 195 vom 7. März 193«! ('Verlag Franz Bahlen. Berlins. Hiernach lverden Borsckjüsse in Bersa'hren-.gewährt, bei denen nach dem a»genblicklichen Stand der Bearbeitung eine Anshebniig oder Eiiistellnng olme Erfblg » » ivahrsciieinlicl» ist. Bei Erbhöfen ist slels anzimehmeii. daß das Verfahren mit Erfolg durchgeführt wird. Vorschüsse lverden nickst gewährt oder beioit» ligt, wenn, der Tenticheii 3le»Icnba»k--Kreditanstalt ein Entschnldiingspla» zur Prüfung vorgelegt oder dein Entschnldungsaint zur Bestätigung eingereicht worden ist. ferner in der Selbstentschuldung,- in den nach der Pächterentfchiildungsverordnnng. dnrchziisiihreiiden Verfahren, für ganz oder teillveise bestrittene Forderungen, für bedingte oder betagte Forderungen, inr Forderiingen von weniger als 40 '.li'JJI. Grundsätzlich beträgt die Höhe des Vorschusses 5«» Prozent, bei kürzbureu Forderungen -'5 Prozent der Fvrberung. bei K'ontvkvrrentfvrderiingen gelten besviidere Bcstimmimgen. - Ter Antrag anf Vvrschnßgewährnng ist mittels eines besonderen Formnlirrs an das Eistschlildnngsaint oder die Entschuldnngsstelle - richten, lieber die Vorschußanträge muß um erzüglich entschieden und dein Ellänbiger Kem-tms gegeben werden. Ter Vorschuß muß'-gewahrl. lverden, wenn die in den Richtlinien nnigestelltc-n. Vvralissetznilgen erfüllt sind. Tie'Vvrschußgeivährimg kann nbgelehnt werbe». lvenn sie w e gen b e r g ü n st i g e n :v irisch a-s t l ich e „ Lage des' Gläubigers v d e r >v ege n so n st i g e r N in st ä n d e der Billigkeit v s s e n s i ch t l i ch widerspricht. Bei erfolgreicher Tnrihführnng des Entsck,,,!- dnngsversährens lvird der gezahlte Vorschuß »ut dem Glällbiger verrechnet. Bei erfolgloser A»shebling oder Einstellung des Verfahrens wird der Vorschuß von dem Gläubiger unverzüglich Zlirückverlangt. Ebenso ist es. wenir die bevorschußte Fvrdcrunzz nicht in bar abgelöst ivird. Weitere das formelle Verfahren betretsendc Bestimmungen enthält die Richtlinie. Tort und auch die allgemeinen Bedingimgei, der Tentscheii Rentenbank-Kreditanstalt z» sinden. die das Rechtsverhältnis zwischen Kreditanstalt »nd der Teutschen Renteiibank-Krevitanstält regeln. Vr. V,'. 8. Matzdorff (Frankfurt a. M.). Devisen-Bestimmungen für den Reiseverkehr Tie Wirtschaftsgruppe Privates Bankgeiverbe ' hat, wie dem Wirtschaftsblatt der Iubustrie- und Handelskammer Berlin zu entnehnien ist. der Reichsstelle für Tevifenbeivirtschaftxnig die Frage vorgelegt. ob in Fälle», in dknen für-eine bevor st eh e u d e Rei s e aus l ä » b i s che Za hl n n g - in i t t e l iüi Rahme» der Freigrenze gegen Paßeintragnng ecwvrbe» sind^ und die 'Ji eise d a nn a u s u n v v r l> e r g e's e h e neu «Gründen anf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muß. die Bank berechtigt ist. die von ihr vvrgenommene Paßeintragung durch einen weiteren Vermerk gegen Rncklieferung der ursprünglich erworbenen ausländischen Zahlungsmittel zu löschen, Tiese Frage hat die Reichsstelle für Tevji§.ybewirtichastung mit'Schreiben vom 9. März 1936 — TevA. 5 4301/36 — verneint. Ist also einmal im Rahmen der Fpeigrenze ein nach 8 9 Abs. 1, 8 13 TevG. genchmigungsbedürftiger Tatbestand durch Erwerb oder BerbriWungAlvn Zahlungsmitteln verwirklicht worden, so ist damit für eine spätere nochmalige. Ausnützung der Frei- BANKHAUS ADOLF KASSEL " Frankfurt a. M. Tal. Sa.-No. 7124-4 y grenze in demselben Aconat kein Raiini mehr, Ties gilt änehdann, loen'n die Wem' zioar tatsächlich aiisgrführt. .jedoch nur - ein Teil - derenvvrbeneil- Zahlungsmittel verbraucht--»n'dder -Rest an die Reichsbaick abgelieic'-c-t lourde.- Auch in diesen Fällen hat der Paßinbaber keine Rcoglichkeit. innerhalb desselben Kalendermouals die Freigrenze in Hölie der z»r»ckge;al)lteii Betrage nochmala in Anspruch zu nehmen. Ter Leiter der Reichsstelle für Teviseubewirlichaflimg hat muri) der gleichen Zeitschrift durch RlMd.erlasse 41-3«; TS! — ttST .zusaininensassende Bestiininniigen über den P e r s ö « e n b e r k e Ii r an s Tees c>, i s s e n n n d di e K ii si e >> j ch iff - f a h r t erlassen. In dein R'iiiiderl.iß sind n. a. Zioeifelsfrage», die sich ans dein Reichsmarkiibteiieiiifnhrverbvt ergeben liabeu, llargeftellt worden. Um den .Schmuggel bön üleichsinarlbeträgen i»s Ausland bei Antandniigen dentscher Schiffe in ausländischen Häsen zu iiiiterbiiiden. wird der B v r d z a I) 1 ii ii g -> v c r k e!, r a >i f d e u t s cl> e n S ck> i f s e u in Znknnst nickik mehr dnrck> Reick,-- maxckiioten und deiilsches Sill'ergeld. sondern durch Bordreiselckiecks «und Bordauweiiuiigeui auircclilerhglte». die gegen" .'Reichsmcxrkeuizaliliinge» >»> Inland oder gegen Tel'iie.nZahlung au Bord »ud im Ausland erioorl'eu werdr» louueii. Zwischen der deutschen und der d ä » i - s ch e n R e g i e r u u g sind, Unit Tagespreise. Bereiul'aruiigeii abgeschlosieü loorde». 'looiiacl, deinnächst ivieder. ahnlstl, wie-friiher. ein! r.a u s s e r v o u B e r in ö g e u S er t r ä g » i i s e ii st altsinden kann. «'>>leick,zeilig sind zivischeu der deutschen und der dänischen Regierung 'Vereinbarungen' über de» d e u t s ch - da ui s ch e u R e i fever l e h r äbgesck>losieu ivordeu, loouacki, sobald. 5ie erforderlichen TurchfiihruiigsM'stiiiiiuuugeu getroffen fei» lverden. wieder ivie ' >>u vorigen Jahr. Reiseschecks. Kreditbriefe-ufio. für Üleijeude von Teulschlaud »acl, Taneiuark zur Be.rsugu»g gestellt werde.» könueii. Ter »loiiatlutie .-vwchitbetrag, den die llleisenden in de»' ublickieu Rei'e- .zahluiigsiuitlelii und deulscheiu Till'ergelb- »ac!> Tänemark mitueluneii dicrieu. i,t aus!-"> -H'-.Hi se,tgesetzt worden. Für de» «üesellschails hleiseverlelir aus boruud von Saiuiuelpälle» sind besondere Abiilachungkii getrofse» ioorde». looiiacl) sowolit deutsck>c als aiiel, däiiifckje Reedereien für diesen Verkehr in Betracht koinnien. Notizbuch des Kaufmanns Tie Neberwachniigsstelle für «'deliuetalle veröiseiitlickil laut Tagespresse eine Aiiordiuiug 'Rr. 2 über die H e r st e l l ,i n g. v o n Ei o l d io a r e u . ivviiacli für die Herstellung von b-ioldwareii aller Art der Feingehalt auf höchstens ',.<>/luuii' <l l Karat« und das «iiewicht ani 50 «straiiini beichräiilt wird. Tcxri'lber l,iuaiis wird das Hockglgeivicht für Masck,iiieiiketten jeder Art aus -O Gramm, für Aruneiseu aus llä Gramm und lur. Ringe aiif l'- Graiinu festgesetzt. T'ie lnslierigeu 'Veüinuuuugen über die Herjtelliiiig goldener Trauringe bleiben uiwerändert bestehe». Ziiwiderhandlungeu sind unter Strafe gestellt. Tiirci, eine B e r o r d n n » g » l> e r Z o l l. ä ii d e r u n g e n vom ll3. 'März sind laut Tagespresse für nerscliiedene Tiirifniiininern (u. a. Kartoffel» zur Stärfeherstelliing. Psläiiineiunns. Kasfeepulver. Kafsee'essenz. Tee. Scl,weinesck»nnlz. -zvllsreie.Beigabe von Eis bei Transpoitc». vandschnhstvss.c'. Haiidschlil>c und Ltrüinpse, '.'lcnderiingen verfügt ioorde». die ii» wesentlichen am I. April i».Kraft treten, mit Ansiiahiiie der Befliiniiuiiigrn über Kaffee und Tee, die erst am 15( April in Kraft treteii. Tie Gültigkeit der Verordniiiig über Lrdn i, » g s st r a f e n bei U e b c r f ck, r e , t » n g e n v v ii P r e i s f e st s e tz n » g e n fiir Lebensmittel wurde durch eine dritte Verordnung vom 31. März bis 3». September 3936 verlängert. Tnrch eine 'Verordnung zur T»rchfül,rii>ig des G e.s.e tz e s » l> e r A r b-e i t s v e. r in , tl l ,, n g. B e r » f s b e r a t » » g >, „ d L e I, r fl e l I i> n - V e r m.i t t 1 it ii g wird die Verorbiiiiiig vom 33. 'Rvveinber daliiii ergänzt. d>iß die' »ichlgeiverbsmäßige. Arbeitsveriiiülliing bereitsam 31. März 1933 einziiskellc-n ist. uunni bis zu diciei» Zeitpuickl niclit ei» ordiiinigsinäßiger Aiitrag auf Erteilung einer Genehinigung zur Fortführung beim ^Präsidenten der Reichsnnstalt gestellt wvr- Mhiins Löwenstern gestorben. Im Alter von >>'1 Jahren verstarb Mtzlius Löiveiistern. der zu den Senioren der Berliner Handels- und Börsenjvnriialisten gehörte. Er hat auf seinem Fachgebiet lange ,,ahre eine größere Anzahl auswärtiger Zeitungen vertreten und war auch für einige . Berliner Spezialzeitichristeii ans dem Gebiet des Banknnd'Börseiuvefeiis tätig. Er galt als gründ- Iick)er Sachkenner und spielte sriiher. vor allem in ber ,-jei.k.„vor dem Kriege, in der Handelsivurnaiistik cinö beachtliche Rolle. Einst gehörte er'auch zu den ersten Rtitarbeitern der Tirektivn der Teutschen Bank. IN ALLEN FOHRENDEN WÄSCHE-GESCHÄFTEN WÄSCHEFABRIK ROSA KLAUBER / MÜNCHEN KLAUBER-WÄSCHE