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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-02 · 14 (2.4.1936) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
14 (2.4.1936)
Date
1936-04-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
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(HIGEM) cinlu'nifi'ue Konferenz der Au?« wandererhilfskomitees statt. VIn dieser Uonseren; nahmen Vertreter l>on Trganisationcii ■in den Acadibarländern Tentschlaiids statt, die seit April l!»!A die Hilssarbeit für die 'Ansgclvanderten in ständigem stvntakt mit der HICEM geleistet l,aden. Tie Lage der 'Ausgewanderten in den verschiedenen Ländern, die-finanziellen und technischen Bedingungen für die Arbeit der Hilfskomitees nnd nie 'tioordiniernng ihrer.Tätigkeit durch die 1IIGE.V1 bildeten den Gegenstand eingehender Beratungen. An, den neu - ernannten Völkerbunds- ' kvinmisiar für Answandcrersürsvrge, GeneraUnajör Sir Ne ill M a l co l in,. wurden - ein Telegramm gesgiidt, in dem er zu seiner Ernennung beglückwünscht rind) seiin' Ansinerksamkcil ans die Notwendigkeit gelenkt wird, sobald wie möglich bei den Regierungen ' der verschiedenen Gimvanderringsländer im Einblick ans die Zulassung einer gewissen Iahl Ausgewanderter in diese Länder vorstellig zn werden. Tas königl. schwedische Amt für Sozialfürsorge hat an die Uvmmissivn' des Reichstages, die zurzeit eine Reihe von Vorsehlägen über die Verschärsnug der Eintvandcriingslöntrolle bearbeitet, ei» Riemorandiim gerüchtet. in dem ans die üivtwendigkeit Hingcwieu'n wird, das; Selgveden mindestens' eine gewisse moralische ^Verantwortung durch Mithilfe bei einem Werk internationaler linmanitärer Zusammenarbeit übernehme.' Tie Anträge zur Einwandernngsgesetzgebung sind im Reichstag von Abgeordneten der Recliten eingebracht und dann der .goinmisnvn zur weiteren Bearbeitung übergeben worden., Tas königl. schwedische Amt Auch im polnischen Senat — ■ Wirkung und Echo in Polen und in der Welt ^jiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiH 2E i' b> rßc.l-t 's | Hausverwaltungeni! an die l' irma Sa ACKE R M A N N|! München Berlin W 9 Hittcr v. Kpii-l'l.-itz 9 Tir|iitz-l'fi'r 22 =E Erste Hoferenzen! Beratung bei Immobilien-VerkSufen SlIlllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllF. für Sozialfürsorge, die für solche Tragen zuständige Regierungsstelle war ausgefordert . worden. Bemerklingeii zu diesen Anträgen zu machen. In dem Memorandum deS.Amtes wird festgestellt. daß von den 7üüü in .Schweden lebenden Fremden. ',<><> jüdische G'imvanderer sind. Tranen nnd Üinder miteingerechnet. Tie Eimvandernng nact) Schtvedcn sei begrenzt nnd gut kontrolliert. Tie bestellenden Gesetze und Bestimmungen seien für die Einwandcrnngslontrolle dnrclians ausreichend, so das; es niclil notivendig sei.'neue Vestimmnngen zu tressen. Ter ' Vorschlag, eine rasscnmäßige .Kontrolle der Gimvandernng ..einzuführen, wird in dem Memorandum mit dem Bemerken avgelehnt. das; eine solche Kontrolle schwerlich dnrchsnhrbar lvarc: Der Lberkoiiiiniisar des Bölkerbimdes für die 'Auswanderer aus Tentichliuid, General Sir Reill '.l.'ui I f o I m; der gegenwärtig in 'Palästina weilt, hielt im Megierniigshaiiie Beivrechungrn mit Mi fr Henrietta 2; old. Tr. Arthur A n p p i n und Tr. 'Werner;r na t v r »her bi »Wanderung und Seßhastinachiing von Inden ans Tentl'chland in 'Palästina ad. In Begleitung von!>!nvviii und Tenatvr besuchte. General Malcolm die Stadt Tel-Adiv nnd diehndischen Notvnien in Judäa. Verpaehtun§82wanK kür jüdr8ehe Apotheken Im. ,.R e i ch s g e f e tz b lall" 'Ar. ■>- ist die Erste Verordnung ziiin Gciet; über die Verpachtung und Berwaltnng össentlicher Apotheken vom W. März lveröffentlicht. Im Gesetz über die Berpachtung nnd Verwaltung ösientlicher 'Apotheken vom IR Tezember I,.Reiclisgesetzvlatl" S. 1 t-t'», waren Besliinmungen enthalten, in luclrljcn Tüllen eine Apothete verpachtet werden muß. Tas Gesetz enthält auch Bestimmungen, welche Eigenschaften' der Pächter haben muß. Nunmehr führt die Verordnung-einen neuen, bisher im Gesetz nxdit vorgesehenen Grund zur Zivangsverpachtnng der Apotheken ein. Artikel :'> d e r V e r o r d u u n g b c - ü i ni mt, . ö [ f e 1111 i di e A p o t h e k e n, der c n I n li a b e r I n d e i st., n n t e r l i c ge n d e m V e r pa d; l n n g s zw a n g. Vezüglidi der (.<ngen'd,aü der Vadger benimmt Artikel ü weiterhin. Inden find als .'P ä di l e r n i'cht z n g e l a ' f e n. hierzu fel,reibt der Reidisapothckerführcr S di m ie vc r an leitender Stelle der „T e n t- Ain -7. Alärz liahm das 'Plenum des 'polnischen LcnatS daS Ticrschlachtungsgeset; in der von der Regierung beantragten imd vom Sejim beschlossenen Iorm (vgl^ <5.-'B.-Zeitung Ar. 1 ü) an. Tie Parlament a r i s^ch e Behändl n n g deS dHesetientwurfeS nt damit beendet. Sämtlict)« von jiidischer Seite, gestellten Abändernngsanträge ivurden abgelehnt. Andererseits hatte der Landwirtschaftsminister P o n i a -- tows f i große Mühe, um die Annahme von Zusahanträgen der Schächtgegner, die tcilrvetse aufein totales.. Schächtverbot abzielten, .ziu-vercitelm In. der Diskussion sprach vom jndisd)en Ttandpunkt aus der jüdische Senator Xrorfruh e i n. Tie dreieinhalb Millionen Indl?» Polens betrachteten das . bieseh als eine Beeinträchtigmig ihrer bürgerlichen Rechte und daher . als verfassungswidrig. Ter jüdische Senator Schorr wies auf die religiöse Bedeutinig der Schcchita hin, durch deren (Einschränkung man nicht allein die jüdische Religion, sondern auch die jüdische Ethik mit ihrem (<irundsaß der Aächsteiüiebe beleidige. Ü» ' seiner Polemik gegen die antiseinitischen Redner erklärte er: Tie Inden in Polen sind antocht l, v n , sie leben hier seit wehr als -Mid' Iahre n und haben gleich den Richtjndcn das Recht, bei öfientlichen Entscheidniigen mitziireden. Ta das angenvminene besetz den,Behörden in Lrtsct)aften mit einer jüdischen Bevötkernng von iveniger als drei Prozent anheimstetlt. ein vollständiges Schächtverbvt zu erlassen, so haben sich die indisü^ii Gkiiieindeii Thor». Brvinherg, biraudenz. Emesen, Leszuv, Posen, Eidingeii und Brvd- »ip mit einer Petition an das Präsidium des Ministerrats .geivandt und um Rückgängigmachung dieser Bestimmung gebeten.. . T« Pinsk fand eine allgemeine Protestkundgebung gegen die antisemitischen Ausschreitungen in Polen statt. Es herrschte iväh-' rend ziveier Stiniden votlkvmmene 'Arbeits- und Eseschäftsrnhe. ' > In Warschau wurden zwei Studenten wegen Tierquälerei zu je sieben Tagen Gefängnis verurteilt. Sie hatten sich einen Spas; daraus gemacht, einen <rimd mit Terpentin zn übergießen, so daß das Tier vor unerträglichen Schmerzen heulend durch die Straßen lief und. in schwerverletztem Instand dem Tierschntzvcrein übergeben iverden mußte. Bor dem Richter verantworteten die Täter sich damit, daß sie trunken'und' ihrer ipaiidlung sich nicht beivnßt gewesen ivären. Sie seien im übrigen Tiers renn de und hätten sich in der Propaganda für den Schächtvcrbots- .antrag der Tran Pr.y stör intensiv betätigt. In der Behauptung des polnischen Ltniidwirtsclkrstsuiinisters, zivci jüdische G e in e i n d e n i n Berlin hätten sich mit der elektrischen Betaubillig des Schlachtviehs eiiwerstanden erklärt, wird, der. I.ü d i s ch e n T c l ezz r a p h e n a g e n t n r lITAl vonautoritativer Seite initgeteitt, daß diese Aenßerniig des '.vlinisters nicht den Tatsachen entspricht und offenbar ans unrichtigen Insvrmationen beruht. ' In Amerika hat die polnische Botschaft in Wrshington ans jüdische Gegeiivvrstellniigcn gcäntivvrtkt. daß das Gesetz Gleichheit und.Toleranz' zur Grundlage habe und den Iwecl verfolge, die anormalen Berhältnijse ans dem polnischcii Tleischinarkt zu regeln. Teriier hat die Potinsche Telegrapheiiagentur der ainerikanischeii Preise eine .Erklärung, zugkhen lasten, daß die potiiische Regierung alle AHttel anivende, um rassische oder religiöse Tiskriininierniig zn verhindern. Ein P r e i s a n s s ch r e i b e u der Lber- ' rabbiner dotlaiids für die beste rituell zulässige S ch ä ch t m e t h v d e endete mit einer Preiskrönnng des Direktors des öüeiitlicheii Schlachthauses in Tordredst. Tr. E. Ehckman.- snr einen von ihm konslrilierten Apparat, durch den das Schlachtvieh schnell in die notivendige Schachtlage gebracht und damit jede Dual für das Tier beseitigt wird. . Anläßlich der Tiskiissiviien um ein cchächtverbot in Luxemburg hat sich die Landwirtschastskainmer an den, Liirembiirger Tierfchntzverband mit dem Ersuchen um Abgabe eines Gutachtens gewandt. Ter Tlersd)ntzverband erklärte jedoch, er finde, keinen Anlaß, für die Forderung nach.Erlaß eines Schüchtverbotcs cinzutreten. Es scheint sehr wenig ivahrscheinlich. daß die Negierniig die' Tordcrung auf Erlaß, eines Verbotes: - berilcksichtigen wird. ■ ■ ' - . - ■ Minister Beck zur Lage der polnischen Juden Ter polnische Außenminister Beck empfing, wie der ITA' «ui fionbon gemeldet wird, gelegentlich seiner Anwesenheit in London eine Abordnung des .loint Eoroign Goinmitee'bcö Board oi' Deputios.of British Jews nnd der Anglo Jewish . Association unter Tülirnng ihres Präsidenten Revitle L a.s k i, die die Besorgnisse der euglisd)en Iüdenheit über die Lage der. Inden in Polen zum Ausdruck brachte. . Außenminister B e ck-versicherte, die vor einiger Zeit im Sejm Vom Ministerpräsidenten Koscialkowski und dem Innenminister . Raczkiewicz abgegebenen Erklärungen über die Stellung der jüdischen Gemeinschaft in Polen entsprächen der einmütigen Auffassung der Gesamtregierung. Der Außenminister betonte auch, daß von den polnischen Behörden energische Maßnahmen zur Unterdrückung der judenfeindlichen Unruhen und entsprechende Borkehrungen zur Verhütung ihrer Wiederholung getroffen würden. In bezug auf die Neuregelung des S ch ä ch t p r o b l e ms gab der Außenminister zu, daß die jüdischen Gemeinden nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes voraussichtlich eine materielle Einbuße erleiden werden, es sei jedoch zu hoffen, daß man einen Weg finden werde, um die Gemeinden für diesen Ausfall auf andere Weise zu entschädigen und es ihnen so zu ermöglichen, ihre verschiedenen Berwaltungs-, Wohlfahrts- und sonstigen Aufgaben zu erfüllen. Hilfcaktion für die polnischen , ' Juden Atw-Hork, ,'l. MTrz. .lITAl. Direktor Taviv , Schweitzer vom ,loint OiMril>ulioii Committee erklärte in einem Interview, daß eine qroßzüq'ige -vilssaktion für die.polnischen Juden dnrchqeiührt werden solle. Es destehe der Plan, drei. Millionen Iloti, ausziibringen. Aiit dieser Siiimne soll produktive Hilfe für die "polnischen. Juden geleistet werden. Tie polnisdie Regierung, die Polnische Indenheit lind das .loint Distribution Committee werden je ein Drittel der genannten Snniine ansbringen: die poliiischc'Aiegicrnng hat - ziigesagt. ihren Anteil zur Ber.fngnng zn stetlen. wenn die beiden anderen Partner die aiis sic ents.illendcn Snininen ansgebracht haben werden. Direktor Sch.'w ei her erklärte, daß der Anteil des .loint bereits gesichert sei. Ter Beitrag der polnischen Inden sei schon mehr als zur Hälfte vorhanden, die Allfbringilizg des -Restes fei sicher. Die Gelder werden dazu verlvendet werden, mit neue Beschäftignngsiiiöglichleiten industrieller 'Art für die polnischen Inden zn schaffen. Schließlich erklärte Direktor Schweitzer, daß der .loint mit dein Council Tor German Jewry vollkommen zmaininenarbeite. s ich e n A p v t h e k e r z.e i t u n'g" lRr. 21 vom I. Aprill: ..Tie Wahlschlcicht ist vorüber, das deutsche Volk hat in einer unerhörten Geschlossenheit gezeigt, daß es sidl mit einer Einmütigkeit vlmegteicchen znin Willen und Wollen des Führers bekennt. Unser Volk hat dies um so mehr tun können, als ihm die Leistungen der iiativnalsozialistisdien 'ltegiernng in so klarer und eindringliicher Weise vor Augen standen. ... Leistungen, die io grandios und unerhört find, daß,'ne Niillionen und 'Abermittionen früherer Gegner des Nätivnalsvzialismns zn seinen glühenden Anhängern gemad)t haben. Tie Reinigung des önenttidlen Lebens und damit die Läuterung und Befsernng'''unseres 'Volkes ist namentlich durd; die 'Ansschal- I jüdische Zeitung ist dieC.-V.-Zeitung. Noch immer gibt es Freunde, die das nicht wissen und die deshalb dieC.-V Zeitung noch nicht lesen. Ihnen müssen Sie diesen Bestellschein geben. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C-V.-Zeitung 99 Pfennig für April, Mai und Juni zuzüglich einer einmaligen postalischen Verspätungsgebühr von 20 Pfennigen, zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger» Ort:.... Datum:...... Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert senden an: C.-V.-Zeitung, Vertrieb, Berlin W.15, Emser Str. 42 J 2 Oliva 8141 tnng der jüdischen Macht'und des jüdischen Einflnsses so lveitgehend gelungen. Niadit imd Einfllts; des Judentums hatten auch'im' deutschen Apothekerstand eine beherrschende ' Stellung. Am besten zeigt dies ein Tarifvertrag. der von drei Juden lbci insgesamt vier Unterschriften!)^ unterschrieben ivnrde, die ans der einen Seite die Arbeitnehmer und ans der anderen Seite die Arbeitgeber vcriraten. Tic Führer, des Apothekerstandes waren zum Teil selbst Juden, und.wenn sie keine Juden waren, doch teiliveise alifs engste jüdifd) verflvd)ten. Niln ist die befreiende Tat geschehen. Tie Tnrichsührnngsbestimmnngen zum Pachtgesetz bringen klar und eindeutig znm Ausdruck, daß Juden lveder "Pächter noch Leiter von Apotheken sein können. Damit ist eiildcntig anerkannt, das; nur restlos .zuverlässige Acenschen, die als Apotheker sid) in erster Linie als Diener der Gesundheit und des deutsd)en Volkes betrachten, Leiter der deutschen Apotheke sein können nild dürfen. Ter dentsche Apothekerstand dankt diese Tatdem Führer durch treueste Pftichterfüllnng." . Judentum und Rechtswissenschaft Wie ans einem Bericht der „Tentschen Inristcnzeilniig" über eine Aussprache innerholb her Rrichsfachgruppe der Hochschullehrer hervorgeht, liindigte der Reichsfachgrnppciileiter Professor Earl. Schmitt für den Frühherbst eine Tagiing an, die sich mit der Frage des Iudciitiiins in der Rechtswissenschast befassen soll. C.-V.-Gedenkfeier für Ludwig Holländer Sonntag, den 5. April, vormittags 1 \ 'A Uhr, pünktlich, im Logcntempcl Berlin W 62, Kleiststrasse 10. Es sprechen: Dr. Ernst Herzfeld (Essen), Dr. Franz Eugen Fuchs (Berlin), Dr. Hans Reichmann (Berlin). Streichquartett des Orchesters des Berliner Kulturbundes Eintritt frei. Karten sind nur gegen Vorbestellung in der Hauptgeschäftsstelle, Berlin W 15, Emser Strasse 42 ,(J 2 Oliva 8141). erhältlich. Dr. Bernhard Kahn 'Am 9.. April wird Bernhard ,U a h n GO Jahre alt. In der sozialen' Geschichte des curopätsche», imd insbesondere des vstctirvpäischcn Iudenttiins kann er mit Fug neben James Simon und Tr. Paul Rathan gestellt werden. Dhiie Schviitmg der eigenen Person hat er sich der einen Aufgäbe gewidmet, den in Rot geratenen nnd von ihrer Scholle tvaiidernden Glaiit'eiisgenvssen Beschützer und Heticr zu sein. Jahrzehnte hindurch hat er so geholfen imd segensreich gewirkt. - Als die Ereignisse des Jahres 19:M eintraten, nahm er stark und zielbeivnßt. Vas Ausgabcii- . gebiet der Betreiiimg der Juden in.Deutschland hinzu, ,und wir schincichcln ihm nicht, sondern ivir berichten'wahrheitsgetreu,' wenn., wir sagen, das; er vielleicht der trelieite i»id beste Freuiid der Sache der Inden in und ans Dciitschland ist, zu dem ivir iinmer gehen konnten, um uns Rat zu holen und der diesem Rat stets die freudige Tat folgen ließ. Wenn wir mit ihm am Tage seines GO. Ge- - l'ürtstages. auf .sein Werk.ziirückblickeii. das neuerlich eine Aiisiveitniig erfährt, wünscheii ivir ihm und lins, daß er noch viele, viele Jahre stark, bleiben'möge, um das von ihm begonnene. Hilisiverk weiter zu sührcn und uns ivciter Freund und Helfer zu sein. Tripilrieh Borchardt. oa«'«";«. .«S- WSLtz.« BERLIN C 2 SPANDAUER STRASSE - KÖNIGSTRASSE GEG RD N D ET 1815

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