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Central-Verein-Zeitung · 1936-03-26 · 13 (26.3.1936) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
13 (26.3.1936)
Date
1936-03-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
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KALENDER April 1936 Nissan 5696 4. SaRnabend 12. Woebenabschnitt: Zaw 3. B.M. 6-8 Haftara Jer. 7,21 -8,3 ~ Schabbath Hagadol 6. Montag 14» Ercw Pessach Tekufath -Nissan 7. Dienstag 15. l.Tag Pessach” 8. Mittwoch 16. 2. Tag Pessach . 11. Sonnabend 19. Schabbath Choel Hamoed Schir Haschirim (Das'hohe ‘ ■ Lied) 13. Montag 2t 7. Tag Pessach * 14 Dienstag 22. 8. Tag Pessach 11. Sonnabend 26. Wochenabschnitt: Schemini 3. B. M. 9—11 ■ Haftara: 2 Sam., 6,i-*o Neumondsweihe: Pirke Awoth I 22. Mittwoch 30. 1. Tag Rosch Chodesch Ijjar 5696 23. Donnerstag 1. 2. Tag Rosch Chodesch 25. Sonnabend 3. Wochen abschnitt: Tasria Mezora 3. B.M. 12—15 Haftara 2. Kön. 7,» -20 Pirke Awoth II ■ tnib .ftinorrFrmrtp finden Timte diele Begabungen, eiiieii p ra kl i scheu ' Ter letzte Schnlerwettbewert' stellte eine „Bewerbung zur Ausgabe und brachte einen niteressa.iiten Einblick in die Entwickliing der vielseitigsten Anlagen. Das Gebiet" der Scl>aiifenslerdekvrattvn. ervssnet viele Nlögliclileiten zu praktischer Betätigung. An Versuchssenstern wird dein Schüler zu sofortiger Hebung Gelegenbeit gegeben. Ranineinteiliiiig und Aufbauten, Beleuchtungstechnik und Blicksang werden^ dein lernenden Pier zur Anschauung gebracht. Selbst das. Kleiderstecken ist in dem Stundenplan nüng und -Illustration, das Plakat, Entwürfe für Film und Bühne mit den dazugehörigen technifd)eii Verfahren in ihren Unterricht einschließt, durch zeitentsprechende lind naheliegende Ausbildüngen zu ergänzen. Die Schneiderwerkstatt, die dem Schüler allmählich aufbanend — alle Fertigkeiten, wie Zuschneiden tind Nähen, die Herstellung feiner Wäsche und Kleider, beibringt, gibt auch dein Zeichner einen festen Unterbau. Eine glückliche Ergänzung ist mit der Erlernung seiner Handarbeiten gegeben, die sich die Aus» schmückung modischer Gegenstände, dem heutigen Modebild'angepaßL zur Ausgabe macht. Die Neugründung einer Klasse' für Putzmacherinnen wird diese vielseitige Ausbildung noch vervollständigen. — Die große und pädagogisch beachtliche Linie, die dieser Schule eigen ist. macht sich in dem S Aufbau, ob es sich um Zeichnen oder lern handelt, bemerkbar. Immer wird darauf gesehen, daß lernend der ganze Mensch erfaßt wird und mit jeder technischen Handhabe auch ein Stück Lebensbereicherung hinzubekommt. . Der regelmäßige Besuch der Lipperheidischen Köstümbibliothek regt zur Verwertung historischer Borbilder an und'läßt die Schüler neben vielen arideren Studien von bloßer Nachbildung zu freier^ Gestaltung aufsteigen. Elsa Herzog -leitete die Ausstellung mit herzlichen Begrüßungs- Worten ein. Acht Tage später stellte die Privatschule Georg Hansdorf ihre Schülerarbeiten zur Besichtigung in ihren Schulräumen aus. Diese Schule, die sich neben der lernenden Jugend besonders der 11 in s ch i ch t l e r annimmt, umfaßt Mode, Reklame und Dekoration als Arbeitsgebiete. Sie stehtmit den Schülern im Ausland in engster Fühlung, um ihre Arbeit' den beruflichen Aussichten nach Möglichkeit anzupassen. Unter dem Gesichtspunkt einer schnellen praktischen Auswertung findet eine künstlerische Begabung. — davon legen die Schülerarbeiten ein beredtes Zeugnis ab. — bald ihr Spezialgebiet. Zur Phvtomvsttage enthalten. Menschen, die an? geistigen Berufen kommen, werden bei einer Arbeit, die eine freie Gestaltung. zuläßt, einen neuen Auftrieb. empfangen. M. 8. Am Sonntag, dein 2!t. März, 10 Uhr, wird die Ausstellung von Schülcrarbeiten desRealgymnasiums und Lbcrlyzcums der Israelitischen Synagogengemeinde (Adaß Jisrvel) zu Berlin, Siegmundshof 11, eröffnet. Die Ausstellung ist dem Publikum unentgeltlich zur Besichtigung zugänglich am. Sonntag, dem 2!«. und Montag, dem 31). März, vormittags 11 bis 13 Uhr und nachmittags 10 bis 18 Uhr. Zum Tode Hermann Falkenbergs Ter positive religiöse' Liberalismus verliert m Hermann Falkenberg, der. sechsundsechzigjährig in -Berlin starb, einen hochgesinnten,'unermüdlichen ■Fol. Arno kikoler Vorkämpfer. Generationen junger Juden hat er, der vierzig Jahre Lehrerau der Mädchen- und Knabenschule der Berliner Jüdischen Gemeinde Wann und wo finden Sie Rat? IleM. ■ XattMuu und Heiwon . Frankfurt a. 9[. Ufalna llmbarf Steiiiwog 9, Zimmer 22 (ab 1. 4. 30: Zimmer 75—77). Tel.: 25103. Montag, Mittwoch, Freitag 11—13 Uhr. Albinistr. 12. IT. (Tel.: 318 57.) Montag bis Freitag lt>—18 Uhr. 26. Marz, 11—13 Uhr. Hotel Raufh'err, ßahnhofslrasse. 2. April, 17—19 Uhr. Gemeinde- SaarKchlot Saarbrücken 29. April. 11—13 Uhr, 14—16 Ihr, .Vruirrabentvrg 33, jit. (Tel.: 236 13,) Landesverband Hessen-Nassau und Hessen des E. B. Tie Geschäftsstelle verlegt ihre Räume ab 1. A p r i'l nach Frankfurt a. M., Steinweg Zimmer 7 5 — 77. Telefon wie bisher: 254 03. LSKASR.RCKk Schachaufgabe Rr. 89 von Paul Rosenblatt (Berlin) war, erzogen. Er verlangtevon den, liberalen Juden viel Wissen und noch'mehr Tun,, weil er selbst unermüdlich lernte and arbeitete. Seine größte Leistung ist die Gründung der liberalen Synagoge in Berlin. Er hat vor zehn Jahren'in der kleinen Synagoge des Auerbachschen Waisen- Hauses in der Schönhanser^AUee einen Gottesdienst geschaffen, der sich zwar eng an das liberale Gebetbuch der Gemeinde anlehnte, aber doch in wichtigen Punkten, insbesondere in der deutschen Uebertragnng von Gebeten und in der freien Ansprache des Predigers, den Gottesdienst beweg- , licher und farbenreicher gestaltete. Da sich an der' Peripherie der Stadt bald eine Reihe anderer Gemeinden ihm'anschloß, ist es ihm zu danken, daß Tausende von Inden, die dein Gottesdienst entfremdet waren, ihm wieder zurückgegebeu wurden. Die liberal^ Synagoge Wilmersdorf insbesondere bildete den Grundstock für die Gemeinde der neuen Synagoge Prinzregentenstraße. Das Zusammensitzen der Familien im Gottesdienst, welckies er eingesührt hatte, ist von dort ans. in die Prinzregentenstraße mit größtem Erfolg über- „ nommen worden. 5 Er hat eine ausgezeichnete instruktive Hagada herausgegeben: sein die Abendgebete enthaltendes Gebetbuch wurde erst vor kurzem in der jüdischen Presse anerkennend besprochen. Ganz besondere Verdienste erwarb er sich um die Heranbildung der juiwen Rabbiner-Generation, die in der Liberalen Synagoge Berlins Gelegenheit nicht nur., zum Predigen, sondern auch zum innigeren Verkehr mit ihrer Gemeinde bekamen. Eine ganze Reihe von jungen Rabbinern, die jetzt in Berlin wirken, sind seine Schüler, Darüber hiuäusgehend hat Falkenberg, auch als er älter wurde, uneingeschränktes Vertrauen , und die Zuneigung der jungen Generation sich zu erhalten gewußt, weil sie den Ernst seines positiven Wollens und sein soziales Verständnis gerade für die ärmeren Juden hochschätzten. In dem Augenblick, da er nach einem arbeitsreichen Leben ruhigem Forschen sich zuwenden wollte, hat ihn ein schneller Tod ereilt. Heinrich Stern. Matt in zwei Zügen Weiss: . Kal, DgT, Tc3, LhO, Sb3, Sc3, BL2, Schwarz: lfelf De^TcS, Lh4, Sa7, Sgl, Bei. c5, f7, g3 (10) ' Lösung der Aufgabe Rr. 58: 1; Dh7—d3, f6—f5; 2. Dd3—d4+ usw. ..... e7—e6; 2. Kc4—cö usw. ' .... , Ke5—eßt 2. Dd3—d5 matt. Richtige Lösungen der Ausgabe'Nr. 58 gingen ein von: Justizrat Kurt Jacusiet, Rechtsanwalt Ludwig Mayer, »-anitätsrat Tr. 2. Tvmke, Hans Eohn, Willy Michaelis, Arthur - Eisenhardt. Walter Joel- John, Werner Wolf (Berlin), Gottfried Gumbet (Stuttgart). Ernst Finger (Dilshofen), Moritz Heynemann (Düsseldorf). Tr. med. Meycrhvsf (Rotenfels), Julius Eahn (Neuwied). Jacob Bamberger (Koln- Sülz). Jacob Baumauu (Köln). Tierarzt May Koschminski. Frau Tilde Adler (Landsberg). H. L,ndner (Burgkunftadt). Werner Wolf (Baden-Baden). Rechtsanwalt Leo Rothschild (Konstanz). Kantor D. Cohn (Koblenz), Frau Doris Levy (DrcSden- Weißer Hirsch), Siegmund Austerlitz (Gießen), Karl Bechhöser, Lothar Schönthal, (Nürnberg). Hans Stetnbcrqer (Bayreuth), Werner. Storsch (Essen), Ella Rüben (Bünde i. 9)0, L. Mehrländer (Konstadt), Gerhard Lewisohn (Quedlinbiirg), Dr. med. Rich. Löwenthal (Gelsenkirchen). Julius Lcwy. Adolf Schlick (Breslau), Karl Nußbänm (Rheydt». Gustav Baruch (Schnitz 4/ Sa.), Dr. Paul Troplowitz (Eisenach). . Weitere richtige Lösungen von Nr. 57 gingen ein von: -Frau Tilde Adler (Landsberg). Lothar Schön- . thal (Nürnberg). In einer im November 1935 in Berlin gespielten Partie kame? nach dem 17. Zuge von Schwarz zur folgenden Stellung: * * * * S * 7 * * * 11 Schwarz: N. N. Aus den Familien Isaak Oppenheimer (Mainz), der früher lange Jahre erster Vorsteher der Israelitischen Gemeinde Gau Bickelheim war, beging am 16. März seinen 70. Geburtstag. — Malermeister Carl Rose n b e r g (Bonn) wird am 28. Mär, 70 Jahre alt. — Aler Jaks (Berlin) begeht am 28. März seinen 80. Geburtstag. .— Leopold M arc u S (Bcrlin-Charlvttenburg» vollendet am 5. April sein 70. Lebensjahr. — Julius Epstein und Frau Selly geb. Luit (Berlin W .15) feiern am 26. März ihre Ylberne Hochzeit. Dr. S. London. Trotzdem Dr. S. London am -26. Mürz erst seinen 50. Geburtstag begeht, kann man ihn . einen alten guten Freund des E.-D. nennen und aller der Bestrebungen, die dem C.-B. im jüdischen Leben ungefähr gleichgerichtet sind. Wer 'mit dem sachlickjen, niemals seine Person in den Vordergrund rückenden Mann in Berührung kommt, wird ihn schätzen lernen, und wenige, die ihn im Rahmen seiner Möglichkeiten um Rat und. Hilfe gefragt haben, sind enttäuscht, von ihm gegangen, Unsere aufrichtigen Glück-' . wünsche gelten einer arbeits. und enolgreichen. Zukunft des jungen Jubilars. . Weih: Ch. Lipszyc (Berlin) Weiß gewann nunmehr in wenigen Zügen durchi 18. I)d2—g3! Lc5Xf2f ' «lrohcnd DXg6) 19. Kgl—hl Lf2Xel 20. DgöXfßf g7Xf6 - (auf Kf8—e8 folgt. Df6—f7f nebst Matt in 2 Zügen). 21. Lei—h6+ Kf8—e8 22. TalXelf Sg6-e5 (wenn KdS, so Sf7 matt). 23. TelXeöf! f6Xe5 24. Lc4—f7+ KeS—d8 25. Lh6—g5 matt. Otto Bernstein sprach im Berliner Kulturbund 1 Nach längerer Panse durfte man wieder Otto Bernstein begegnet,, diesem ernsten, versonnenen. aller, äußerlichen Wirkung abgewandten Vorträgskünstler. den zu hören seltener Genuß ist. Er sprach diesmal, in einem einheitlichen, wohltuend knapp gefaßten Prvgrainm, ausschließlich Indisches: neben sechs kurzen, chasndischen Geschichten von Martin Bnber zwei Gedichte von Richard Becr-Hoiinaiin. - sodann das grandiose Schlußkapite! aus dem ersten Bande der-Romanirilogie ..Joseph und seine Brüder' von Thomas Z)!auu und -eine uaebdeulliche. ostjüdische Erzählung von Rttbin 'Brandes. Er sprach alles wieder a.tt » w e n d i g >vas man nur als eine ganz erstaunliche Gedächlnislcistung zu vermerken brauchte, wenn diese Loslösnng vom Buch, nicht eine überlegene geistige Beherrschung und Durchdringtmg deS Stoffes, eine' völlig absichtslose Hiuabe an das dichterische Werk zur Voraussetzung ätte. - Das ist ja. überhaupt das^,Hervvrsteä)ende an. dieser Vortragskttnst: die stille, dienende Verfenkung in die geheiinnisvollen. Tieien des Dichters. dein keine überflüssige rhetorische Geste, kein wild sich aufreckendes Pathos zu Hilse kommt: die von innen heraus leuchtende Beseeltheit, die in einer nnverhüllten Klarheit und gebändigten Fülle des sprachliclien AnsdriickS.Rhythmtls und Klang geivtnnt. Wer hat je Sinn und Ntelodie von „Rtirjam's Schlaslied', diese traurige Vereinsamüng des. Nteusclien. die nur im Blut ddr Ahnen sich erlösen kann, so schlicht. Jo eindringlich. mit io zarten enn-zorctino-Tönen wiedergegeben? B(>ein hat sich das farbenreiche. Thomas Mannsche Seelengeinälde von Rahels Tod mit seinen landicha'tlichen und menschlichen Hinter» gründen jemals io rein enthüllt? Das Pichlikum. ains iieifte ergriisen, konüte sich in Beifallsailßeruiigeii nicht genug tun. . H. L. Theater, IV^isik, Film Im Deutschen Vollstheater in W i e n gelangt am 4. April Hans Ntüllcrs Lnstipicl „Der reichste Ntann der "Welt" mit Mar. Hansen in der- Hanytrolle zur II r a 11 f f ü h r u 1, g. Die 'Musik sciirieb Ralph Benatzky, die Regie tührt Heinrich Schnitzler. -. Im Tbegter in der Jvseh'tadt in Wien ging Leinngs „9! a l h a n d e r W e i t e", neu einsindiert mit Albert .B a s s e r m a n 11 tu der Titelrolle, in Szene. * Meuerbeers Cper „D i e Hugenotte n', die unlängst >!,r bundertsähriges Jubiläum feiern konnte, it'ürfe »oeben in völliger Nenetnsindterting in den Dmelplan der Großen Oper tu Paris wieder aufgenomnten. ' In B-1 e i\ wurde Ottenbachs ,.H 0 c f in-a n n s Erzähl n n g e n' von Weingartner neu einstndiert. Dabei hat man, wie es frulier der Braucli war. die drei Franenrollen (Olympia. Giulieila und '.'lntvnia) einer Kiiimlerin anvertraut. der bekannten Jarinila N 0 v v t n a. Die bekannte Eentbalislin Alice Ehler? konzertterle in Lcr Town Hall in New-Äorl out einem Programm, das Tonschvpfungen aus dem 17. und 18.' Jahrhundert brachte. - Nach etwa zweijähriger Pause gab Grete S t ü ck g 0 l d in der Töwn Hall in N e w - P 0 r k einen Liederabend, an dem sie stürmisch gefeiert wurde. * Der Bassist Erich Fuchs sang, von H. F. Lasch begleitet, im „Luzerna'. dem größten Konzertsaül P r a g s, vor 5000 Menschen. Am 25. März fand in Wien unter Leitung von Tr. Felip Weingartner ein Festkottzert zugtinsten des Kaiser-Franz-Joseph-Heldendenkmals statt, an dem Kammersänger Alexander K i p n i s mitwirkte. Bruno Walter brachte in Holland. Mozarts Requiem und. den 80. Psalm in der Vertonung des modernen Franzosen Albert Ronssel. der' dem Konzert beiwohnte, ztir Aufsührung. .Mit dem Concertgebouw-- Orchester spielte Walter in Amsterdam das li-moll-Könzert von -Mozart und dirigierte danach die fünfte Mahler-Sinfonie. » * . Beatrice Waghaltex singt am 29. März in Ln rem bürg sm Rahmen ihrer „Bunten . Lieder, aus' aller Welt' ihren Zyklus hebräischer und jiddischer 'Volkslieder. In B u ka.r e st war Rudolf S e r k i n für ein Siinoniekonzert als Solist engagiert. In einem anderen Konzert wurde eine «infonie von Paul T u k a s gebracht. . Wladimir H 0 r 0 w i tz spielte mit dem L 0 n » doner Philharmontschen Orchester tinter Barbirolli an einem Abend das Beethoveniche Klavierkonzert b>-ckur und'das dritte von Rachmaninow. Der bekannte -Dirigent Issay iobtoiu.cn brachte mit demselben Orchester an einem anderen Abend Tschaikowskys Fünfte. ' Adrian Bonlt führte im Londoner Rundsunk Mendelssohns „langvernachlässigte'" „Erste ^Walpurgisnacht' auf: ^Thomas - Beeci)äm brachte zwei Werke von Ernest Bloch „Winker' und ..Frühling'. Im P a.r i s e r Theater Marigny fand in einer Galavorstellung die jranzösische U r a u s s-ü h - r ü n g des neuen Chaplin-Films „Be temps modernes" statt. " ' C h a p l i n s neuer Film „Modern Times" wird unter dem Titel „Tie neue Zeit' in den ersten Tagen des April seine deutsche Uraufführung in Wien erleben. Professor Carl Flesch. der berühmte Teiger, gibt am 4. April. 20% Uhr, im Bachsaal ein einmaliges Konzert als Sonderveranstaltung des Jüdischen Kulturbundes mit Werken von Mozart,. Dvorak, Reger. Paganini, Brahms u. a. Karten in den bekannten Berkaussstellen. Eintritt auch mit K-Karte. Der Lieder- und Duette-Abend Paula Salomo» (Lindberg) i Wilhelm Guttmann findet nunmehr am 15. %pxil,äo% Uhr im Bechstein-Saal. statt. Karten in denwekannten Verkaufsstellen. Eintritt auch mit R-Karte. Der Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland macht nochmalsvnachdrücklichst darauf aufmerksam, daß gemäß behördlicher Anordnung zu jüdischen kulturellen Veranstaltungen kein Zutritt otjivc «ult urbu n b- Mitgliedskarte oder Reichsverbandsmitgliedskarte (U-Karte) möglich ist. Die U-Karte ersetzt nicht die Kulturbundmitgliedschast. Der Erwerb der. U-Karte durch. N.ichtmitglieder der Kulturbünde ist abhängig vom Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum unter Vorlage eines amtlichen Answeites über die Person in Gestalt eines Reisepasses oder' eines. Führerscheins. Beim Erwerb der li-Karte an den Abendkassen ist ein Liciitbild m.itznbringen: bei Fehlen desselben ist^. der Reisepaß oder Führerschein vorznwetsen'. Ohne Reisepaß oder Führerschein ist der Erlverb der K-Karte am Abend der Veranstaltung nicht möglich., so daß dann der Zutritt verwehrt werden muß. ♦ Der Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland teilt mit: Dr. Werner Levie» der Generalsekretär des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde, beaibt sicki in diesen Tagen nach Palästina, um eine Uebernch't über das künstlerische Arbeiten in Erez Israel zu gelvinnen. Er hat den Auftrag, eine engere Verbindung zwischen palästinensischer jüdischer Kunst lind den künstlerischen Bestrebungen des Judentums in Deutschland anznbahnen und in dieser Beziehung konkrete Vorschläge zu machen, die eventuell aus einen temporären Austausch gastspielmäßiger 5!atur hinauslaufen.

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