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Central-Verein-Zeitung · 1936-03-12 · 11 (12.3.1936) · page 12

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
11 (12.3.1936)
Date
1936-03-12
Page
– (sequence 12)
Language
German
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/ Fälligkeit und Stundung von Hypotheken und Grundschulden Ein Ueberblick über den neuesten Stand der Gesetzgebung - Von Justizrat Georg Meyer , üti',3 Fmt ^feit dem Laufe' von' Jahren infolge Not Der Seiten viele Wandlungen - ' erfahren. . Tie Rrichsregierniig hat int v\aljre ’3930 ■ eine. <2d)iil'.ii'iit mr -lliuidigiing liiiD fyiillin* teil i>rt. (%iiiiM'tiid3bi'I(iitjjii(ini eingesülirt, - uin ' schwer sie Erschulleriliigen vom' Mo pi ta (urrfclir feriiznhaltem iMedurch Abloiniig 'Oirlpf lliillinv* den von Diypvthelcn und Griiiidschiilden in Dirtjt flcöriuirttn: uininc-blrihlifl) fleiuivion waren. £ic sah sich ,n den Folgejahreil qcuöttqt, di.ese zunächst ans kurze Zeit vorgesehene Frist wieder . und wieder auf spätere Fahre zu verschieben, genötigt auch, Gruppen der grniidbnchlich gesicherten Anlagen zu bilden und für diese Kiindigimgsverbvte und Dinndiingsvorschriflen in verschiedener Weise zu erlassen einerseits für Anlagen, deren Beträge noch in Papierinarl gegeben und zufolge der Geldentwertung iu den Fahren der Fuflation durch das Aufwertnugsgesetz vom 27, Fuli 1927 in iieiier'Währiing bestimmt ivurden „Ausivertungc-sälligkeiteu") lind andererseits für die seit der Fnslalivn in Reich-:-- oder Goldmark gegebenen -cähpothelen und Griindichiildeii (//kiidere Fälligkeitcii langfristiger Berschiildiiri-. gen").' ■ Die Ilündbarkeit und Fälligkeit dieser Eruiidstüelsbelastuilgeil ist eiitiprechend ihrer verschiedenen Art .nach Bormisietznugen und. Wirkungen svlvie nach Zeiten verschieden gestaltet. Tie gesetzlichen Bvrschriften hierüber/sind in sehr vielen besessen, .und Verordnungen enthalten, die in ihrem Zusaininenhange schwer zu verstehen und zu übersehen sind. ’ . Grd liegt aber im Fnteresse aller am Realkredi.t Beteiligten, Gläubiger lvie Dcl>iildiier, ivenigstens in den -vaugtzügeil einen klaren Ueberblick über ihre Rechte und Pflichten bezüglich ihrer grundbnchlicheii Forderungen und Schulden nach der ' fetzigen G.esctzcslage zu erhalten..- . ■ . I. - Die Aufwertungsfälligkeiten ' -Die gesetzliche chündiglingsregelliiig betriüt nur ^hpotheken und dürundichuldeu, nainlich .Grnnd- Ituek.i'belastlingcn, die Zeit ihrer Entstehung nu Fahre >'.'-4 ihre Ursprung! icl>e Rechtsgrundlage liieht verloren haben, iicagen auch im Laufe der Zeit Gläubiger oder Schuldner gewechselt haben, Z,i-ns- und Rüdzahtiiiigsbediiigungcn geändert sein. Die ersaht nur diesenigen anfgeiverteten grnndbuchlich gesieherte-n und persönlichen Fvrderuugen. deren Fälligkeit gesetzlich am NI. Dezember l!>.",4. eiiztrat, ferner diejenigen, ivelche nach den Beleihiiiigsbedingungeil für einen späteren Zeitpunkt kündbar waren oder sind, svlvie die Aufivertllngsbeträge, die ivegeit Ablaufs einer früheren richterlichen Zahlungsfrist am 31.- Dezember >.934 fällig wurden. <Für die vor diesem Zeitpnnlt eiugetretcnen Fälligleiteu beivendet es bei. den getroffenei, Vereinbarungen: es ist für sie die Beivilligung einer 'nenevlicljeii. Zähluugsfrisl ausgeschlossen.) 'Gs haben die Gläubiger aller dieser -vhpotheken und Grundschuldeu, da sie am längsten .in Der Berfügung über ihr Kapital beschränkt sind, die Möglichkeit, den Au.swer'liNigsbetrag drei Al ovale nach schriftlicher .clündigiing zum Dchlniie eines jedeu -üaleudervierteljahres zur Zahlii.ig fällig zu machen (Gesetz vom 20. Dezember 193z. S O, iveuu anders nicht tillabhängig davon besondere Bereiiibariingen (p B. auch Bergleiche), über eine Regelung der Fälligkeit des AnsivertuNgsbetrages getroffeu sind (ebenda 8 2 letzter Datz). Ten Selmldueru ist das gleiche Recht eiugeräluut, ja darüber hinaus auch das Recht, vor . vereinbarter Fälligkeit nach dreimoiiatiger .llniidigung Kapital und Zinsen zu zahlen (ebenda S Ll. Die Dchnldncr köniien aber auch binnen einem Monat nach Kündigung de? Gläubigers bei der Ausiverlungsstelle die Beivilligung einer Zahlungsfrist beantragen, die ihnen zu erteilen iit, . iveiiu sie nicht über die zur Znrückzahluiig erior-Z derlichen Atitlcl versügen. und ihnen auch nicht zugeiiiiilet ivcrdeit kann, diese sich anderweit zu aniiehnibaren Bcdiugiingen zu vcrschaüen. Tie Beivilliguug der Frist kaiiu von Leistung einer Abschlagzahlung, ebenso-von-anderen Bediiiguugeu. z. B. Dicheritellimg, abhängig gemacht, werden. (Fälligkeitsges. vom 18. Füll 1930, z- 10.) Die Zahlungsfrist wirkt wie die vom.Gläubiger beivilligte- DLnndnng lebcudw S 12 V, Die berührt »lcht den Zimentans zucd den Dilglzngsdienst, hi»dert ' aber, die Bv.rnahmc der Zivangsvollftreckn,ig. selbst iveuu siir diese ein vollüreck-' barer Dchuldtiteb vorliegd, (ebenda S lü). Gerät i zedoch der Lchzilduer .>vahrend,des - Lauies dieser ' Frist init Zalslimg von Zins-, .Abschlags- oder Tilgiiiigsbeträgen in Berzüg. .und zivar länger^' als einen Alvnat, so kann der Gläubiger ohne ts-iiihaltiiiig einer -lriindigiingsfrist kniidigen und .sofortige Zahlung des ganzen Dchuldbetragc-s vcr» langen (ebenda S >4>. Die Zahliiligssrist, die nur eimnak niid längstens bis znm ül. Dezember l'Riü eiiigeräumt iver-, . den kann (Gesetz vom LO. Dezember l!'-!4, S 6 Absatz ist iiiir znlässig, wenn der AnsivertZmgss-betrag -OO RAc übersteigt '(ebenda § ö Absatz I ), tft aber zu versagen, wenn sie für den Gläubiger eine nnbitligc Härte bedeiiten würde (ebenda 8 ü Absatz -0. Bvrschriften in Gesetzen. Tatzmigcn oder Bcrträgen über vorzeitige Fälligkeit in besonderen Fätleii bleiben unberührt (ebenda Z -">). Andere Fälligkeiten langfristiger Verschuldungen Tie langfristige Berschnldiiiig einer vergangenen Wirtichastsperivde hat auf dem Gebiete des Reatkredits im'Fahre l!»:il zu einer ü n d i - g n n g s.s pe r r c der noch nicht sälligen Ohhotheten niid Grmidschnlden. verbunden mit ihrer Zinssenkling, und im Fahre 10-i-J zu einer gcl e tz t i ch e ii D t ti ii d u n g für bereits fällige Grmidftüc'ksbelastiingi'ii geführt. Beide .Moratorien sind.jetzt ivciterhin. verlängert worden. Fhneii miterliegen als ..langsristig" alle grnndbnelflicli gesicherten Forderliiigen an iilländischcn Grmidstüc-ten, dereii regelmätzige Fälligkeit nicht früher als ein Fahr nach Entstehen eilitritt. (Berordiilliig de-S Reichshräsidenten vom 8. Tczember? 2). und zwar selbst dann, wenvi . sie "eine A nsla lid'sfvrderung decken.- (FW. 1032, " Fs gehören dazu auch die auf unbestimmte Zeit begründeten kündbaren Fordcruiigen; war ihre Dtnudniig aus unbestimmte Zeit vor oder am h Fauuar luü-' verembart, hatte aber ihre Lauszei? tatsächlich iiiwlge Nichtaufkündigung ein Fahr erreicht, jo bleibt ihr nrshriinglichcr Fharakter gewährt und damit auch ihr Bundigungsichutz. iTurchführiingsverordiiung vom - 29. Tczembcr. I'.'ül. Artikel 7. Absatz 1 nnd 2.) Bon der Regelung.'-', werden', alle diese -Forde x n n. g c n aber n n x d a ini c r.s a nt. ' ioeiin üe am l >. Rovcinber 1932 bcskanden (BL), vom 11.. Rovember B'32. --S 1 imd 2) gleichviel, in ivelchen -Fahren-.- nach der Fn-flationsie-.entstanden' und. und'gleichviel, ob sic Hon vornherein bei ihrer Entstehung -gesichert waren vder cr|t nachträglich selbst vor ddcscm Zeithnnkte.. gesichert 'io,irden', undunabhängig davon, ob sie damals bereits fällig geworden waren vder. cs später wurden. (FW. 1932. Deitc 3803.) - . Weder unter der chündigungssherre noch unter der gesetzlichen Ltimdung stehen Deshalb — abgesehen von Den Ausivertllngshhpvthekcn — die grliiidbnchtich gesicherten Forderungen aller Art, sowohl die nach Dem Ii. November 1932 begründeten. selbst wenn Gläubiger sich vorher zu ihrer Begründung verpflichtet hatte (FW. 1932, Leite 3-V>2) wie die vorher kurzfristig, das heißt für weniger als ein Fahr nach Entstehung gestundeten, insbesvndere kurzfristige Zivisct-cnkredite der .Kreditinstitute sowie Gesältigkeits- und sonstige Tarlchne. iveiter aber auch ohne zeitliche Beschräiitnlig ciligeräninte bankmäßige Personalkredite ('4)0. vom 11. November 19.32, § 14) und Dichcrilngshhpvtheken (Durchst-BO. vom 16. Dezember 1932, Artikel 8): nach besonderer Bestimmüng auch die Forderungen der Bausparkassen aiis Geivährung von Darlehen (Durchf.-BO. vom 27. Atärz 1933', 'Artikel 1), ebenso die Hauszinsstcnc'rablvsnngshhpvthckcn (Gesetz .vom 13. Dezember l93ä,'cl. Absatz 3) lind die Tilgnngshypo. theken (Dürchf.-BO, vom 16. Dezember 1932, Artitel 7, Absatz 1). bei denen durch planmäßige, Zinsen nnd Zuschläge ilinfassende Fahresraten das Kapital allmählich äbgedcckt wird. Bei den diesen innerlich - verwandten ' Abzahlimgshypothekcn lebeuda 'Absatz 2) Darf Gläubiger, iveil die einzeliien Abzahlungen wirtichaftlich Teilrückzahlungcn darstellen, für die Dauer des Acvratorinms durch Kündigung nicht den noch nicht abgezahlten Bnndigungsrest ans einmal fällig machen, dagegen ' sitid die einzelnen 'Abzahlimgsraten, soweit sie für TEXTILIElf I Hugo Becker ""'""i |Tuchsrosshandluns Hüiiiiiiiiiiiiiiimiiiii Berlin C. 2. n»»»«»»»«»»»^ HEINRICH WERTHEIMER FRANKFURT AM MAIN Tülle Spitzen Knöpfe IConfektionierte Weißwaren M o d e neu h eite n Goldsclnnidt & Frankel MÜNCHEN KNÖPFE EN GROS J. S. DISPEKER TUCHGROSSHANDLUNG SEIT 1833 MUNCH EN KAUFINGER STRASSE 26 W. Wolf & Söhne Baumwolle u. Baurnwollabfällc PutzMoIle Stuttgart-Untertürkheim Jacob Kutz Nacht. Bayreuth. Stoffdrück /Neuheiten/Textil Stern & Loewenstein B o.c h O I t I. W. Popeline Flanelle D. FRIEDE BOCHOLT GEGR. 1871 (Tlonft Herrmann Tuch-Grosshandlung iiiiiiiiiiii Königsberg i. 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