Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 9 (27.2.1936)
- Date
- 1936-02-27
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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irrf /ir.btx* r.rnfr altem Brauch ys oef:-.::::.?•.;■ -;:rri;:a:*r::cu mutzte als Entgelt minde> rn? d:e Bcrp'legung gervanrt werden, imt. wer kor-:: r?r vi«i? 'oute auch ein kleines Honorar ßrr d:e'en ^Unterricht vblen. - Manchen --der. bcrinslol aeword--nen alteren Menschen wird da». durch r\f? nur be'ckttdener Erwerb qeaeben. 'ändern '-e bab-en auch du Möglichkeit, dre-Fcrer- . it 'n einer .Tarn!-!:??ü verleben Und damit Torge war vir nn jemand er;:r .^wcck anlcgt. sollten 'ich recht viele pri» c-idrrschränke öffnen. in'denen noch mancher - ■ oder Smoking ichlurnmert.' der der jiidile-.derkammcr lsisher vsrenthalien wurde Annakime. datz -sie nicht; damit an Zugängen ALLES LERNT KOCHEN Wir kochen diät ' ' Zm Zäumen der 1!m'chichtungskurfe der G?. mem.de iinder unter Leitung, von Tjtaiv. •ö c -r w i u - Sch HI e r” ein Änlernknrs 'ur ., iooderue Ernabrung und Tiätküche »art. ."J rauen. Zunge und ältere. Köchinnen pnr .'-.x".-:!--!-'-«- und iolcke. die es erst werden ipcl/m. n :e ’f: r au'mcrk'am. kehr bei der Lame. Aber anstatt m.:t J-iciic u:i£> iröffcl nur mit Stenvgrammblock und -Bl-ersti't ausgk'rattet. Tenn heute rt tneoreti'cher Unterricht. - Man hält bei der isteber-Gallen-Tiät. 2xe i’t nicht qar.^ c:n'ach ein eine Norm zu bringen, da die rer'chred-enrt: Batienten auf verschiedene Lcbensm:::-. vcr'mied-en reagieren. Bor allem nüatig. wird gc'aai. ist die Diagnose. Und er't wenn der Arzt ge'prvMkn hat. kannman daran gehen, die TiÄ zu bestimmen. ' ..Was laßt sich generell bei akuten Gallenerkrankunaen'aacn?' .-Zwanzig Zinaer fahren. genau wie in der Schule. ei'rig in die ^'un. - ..Tie Kost mutz knapp fein.' R'wtig! Und nun 'oigt die Angabe dekken. wa» verboten und na; erlaubt.iftl Tal Alpha und Lmega 'ür d-e Tiärkochin. Sie mutz winen. was gegeben und wa; vermieden werden mutz, und zwar — und dm; :ü das'Entscheidende — ne mutz w:»ken. weshalb. - Limutz eine gründliche Kenntnis der Rahrnugsmrttcttnemie und der Ernährungsphmiolog'.e haben '.uid eine klare Borstellnnq ron den Stonwea"'elzu'antme:’.nänaen. Wieder und wieder ward aerade darauf :m Unterricht zurückgekommen. Zworven «alorren und Vitaminen, zwischen der Hafersivcken«uppe und -den -Kä'efpäplr der Gallen- , kranken ra'cn eine kikine Prii'ungsirage: ..Wo beginn: und wo endet der äußere Siof:- \Vf< einzige der Anwe-enden kann das beantworten. und zede einzige einen kleinen Vortrag halten über die An'fpaltung der kompliziert zukammknge'eßtcn Ranrungsmiuel und über die Nahrung;ar:;wa!>: de; .Zellkörpers. an den das •' Blut alle ernährenden Lub'tanzen heranträgt. T-ast aiaubr man. wenn man hier ein wenig zuvor: in e,n>'medizinisches' Kolleg! geraten zu se-n. Aber, dann wird man au'ge'ordert. sich doch ' auch noch die Arven in der tzücke anzutehen. und im Anblick lustiger, bunter Kopftücher, die sich erwarkung;ool1 über Töp'e i:nd Kaöerollen beugen, und verloekender Kostproben. die dem Be'ucher liebenswürdigerweise angeboren werden, läßt man dreien Gedenken bald kadrrn. Hier und erniach Frauen. Hausfrauen, in ihrem ureigensten Element. Hier wird gekocht und gebacken. gerührt und probiert. ,'»tn Augenblick :ü man bei der Tiabetel-Tiat. »»lki'chbrüve gib:; und Hawrilockenaufiaui. und drüben am llenücr schlägt iemand mit. hingebungsvollem E'-wr e-.nen ^vein-Ebaudeau. Er schmeckt -w-.e durch bäiiüge; Koßen feüge'tell: wird — ausgezeichnet. Lbwobl er krreng diätetisch Kerqe'reUr und nur mit 3nfr:neiten geiützl m. G; i-t za vor allem unier Bestreben, die Trat nicht nur reinlich genau, sondern auch so ichmackda't und anreaendwie möglich zu macken.' T-.e Leiterin - des Aurel beantwortet geduldig Be: dem Tiaretiker.' kagt iie. .?o!l vor allem eine Verbe-’-r-.:ng der Lto^wechiellage durch Tiät ver'u.-n: werden wöbe: dal mengenmäßige Der» baltn.s aücr:'l rnrüd^'e zueinander.wichtig iß. ES. muß al-'o alle; mengenmäßig au'; genaueste berechne: -und abrewoaen werden. Tal.' sie zeigt aus - e-.nen Aii'.au'. der soeben goldgelb und dunenv den L'-cn ver.ätzt. ..was wir b:cr zubereiten, geirtuebt naw dem .Zwei-?lähr’to's-Lrrstem nach v. Noorden, der ae'u.nden be,:. daß die besie Er- Nahrung silr den Trabr-ttker d:e 'ei. die immer zwei Näbrüo'.'gruvren üw vereinigt. Un'ere heutige - Mab.re:: gehört zu Aosi A. d. h.. fl isi. eine prote-nreiwe Magerkoü ir.it Aoblehndratenr' i;:r’.e mr.-a lere benommen. Kolloide. B.iamine. v.ohko'tdrä! und Broteine rangen an. mir ' La":n Lid nur.' trösie: mich eine kleine ,zrau. die neben war siebt und meine Verwirrung demerktl ..da; :si uns im An'ang auch nicht ander» gegangen. Aber wenn man 'ich ersi einmal richtig -.d-amii beschäftigt..dann le.rnt.man'r bald.' ' . -T:e A-:sbildung;kurse. daucrun vier Monate..- Bicr Monate fleißiger Arbeit gehören, .dazu, aus ’ . rrncr aulen Aoch-.n einenicht minder gute Trätkoa/,:- zu machen. E.ine. die.den Krankheiten nicht ru:r nu: Tee und Lchleirni'nppen zu Leibe rückt, uiid r:? dank ihrer Kenntnine aui dem Ernährun'qsgebiet das wertvolle Glied bildet zwischen Arzt und Tchwesicr. Tie Berufsaussichten sind nicht schlecht. Mehr nnd mcnr gelangen Heime. Änsialten. Tanatorien nnd Krankenhäuser dahin, besondere Tiätköchinnenodc: auch Tiätschwesiern. wie man sie nennen mag — einznsiellen.' Aber — nnd dassinvchte ich zum Lmaiß noch sagen — nicht nur für die. die hier um'chichten und sich aus einen neuen Beruf rorbereiten. ist die'e Ausbildung von Wichtigkeit, sondern auch 'ür die Haus'raii. in deren-Händen das Wob! und Webe der »Tamilie liegt, und die nichts au-höron sollte, zu lernen, zu lernen, zu ^uch keter kocht... Heute besuchte mich mein kleiner Aei'e Beter. B-enn Berer kommt, versiecke ich alle Uhren —, Beter bat nämlich eine ausgesprochene technische. Begabung-und interessiert sich ungeheuer für die Eingeweide aöer Uhren...— Wenn er geht. — geht kenne. Uhr -me.hr!! Al; er heute kam. verkündete er. daß er nun alt genug iei.. 11m endlich selbst eine Uhr zu besitzen — oder wenigsten; eine Tanduhrk E:ne Tanduhr'si — ^a, — danach könne man doch Erer kochen! llm es kurz zu lagen: Beter kocht. — d. h, ^iochen sieht als neues Pilichtsach in seinem Llundenplan. Bergenen sind alle Wiindermerke tc-r Technik, alle. Ttromlinienauiol mit Rohöl» . motor. alle Tlugzenqs und alle noch so komplizierten Uhrwerke. Es gibt nur noch eine Leidensm»tsi: Komrezevtel Tie. Menus — nach seiner Bointasie z-.:'ammengesiel!t.— erscheinen zumindest neuartig. Lder was lagen Tie zu „Tanren Heringen mit Hunbeer'ast' k Beides liebt er sehr, — zusammen müßte es — nach seiner Meinung —7 e:n kulinarischer Ho^sik^^ Beter fragt.- warum ich dal alles auffchreibe. ..'atzmich w.al 'eibsi an den E.-B.l' Was hiermit Als ich zum ersienmal hörte, daß wir Iungenl Unterricht im Kochen bekommen sollen, dächte ich Kochen. — besonders da? Zu/ammensiekken der Bcenus macht Tpaß. früher — als ich aus der Küche immer raulgeivorfen wurde, habeich gedacht: Kochen — Kleinigkeit:! ^mmer feste rühren und ne Brise.Tal; ran — fertig isi dal Mittagbrot! Jetzt, — wo i ch imnchr die anderen auder '-'Küche werie. sehe ich, daß dal alles nicht 10 einfach ist , und. daß man Nachdenken und anipanen muß wie n Luchs.' Nicht einmal die eiiifaäisien Lachen wußte ich! Als ich Tee machen sollte, habe -icheben dal Liasier. als es mir warm genug i'chieii. in die Kanne gegvsieu. . Brrr — wav das enie scheußliche Brühe! — Jetzt bin ich aber schon Jo weit, daß mich Mntti manchmal heimlich um - A'at fragt: Wei-l wir doch in -der Lchule ganz modern kochen — mit Rohkost und so.- und Blutn . ißt doch die Kalorien so gerne. <Ter L.nkel lacht ., setzt so,.— ich glaube, ich. Hab' da was rerwechfelt, Kalorien sind garnichts zum Esien. sondern dal' sind die Pillen zum Tümterwerden.» In der Lchule müssen wir beim Kochen mächtig ' anfpasien. am meisten wegen Anbrennen, denn was wir kochen, bekommen ^die anderen Lchüler zu eisen, und el sind ganz große starke Jungen! darunter! Zum Beispiel wie der Zunge aus dem Bild. Tal bin nicht ich. sondern mein Freund Joachim. ' ich bin leider viel kleiner, aber trotzdem weiß ich schon sehr gute Kochrezepte: Wenn man zum Bei- .. spiel den Finger ins Wasser steckt und e.r fängt an zu wackeln. — dann kocht da! Waster!!' Peter und sein Onkel Herbert Wege an Bildern vorbei Lass uns vereint, die Reihe bunter Bilder betrachtend, all die Weg’ noch einmal gehn, die wir im Blut der Ahnen längst schon gingen. . O grosse Galerie! Verblasst die Schilder, doch sprechend licht und dunkelstes Geschehn und alles überweht von Zauberschwingen: gelbglühend VüVten, weite, weite Meere und dumpfe Gassen, s'chreckerfüllt und schmal, und Hände,weisse Hände* Lichter segnend, und Rücken, rund gebeugt in alter Schwere, und hart geschlossner Münder lange Qual und Leicrglanz, den Müden mild begegnend. So reiht sich Bild an Bild auf langen .Wegen, von Dämmerung beschattet, von des Lichts Frühschein bezaubert. Heil’ge Wege sind es, die uns gegeben, dass mit Kraft und Segen sich immer neu erfülle kaltes Nichts um uns wie mit dem Lächeln eines Kindes. Hilde Marx, ' Kochunterricht in der Knabentehftle Kaiterdamm, Berliif-Charlottenburg mir.:?!ee — bloß r.:.£! M:l 'n Kopftuch nnd ne Lck-ürz? uw.biv.dcn la'sin. daß ia; wie ne Küchcniee aus'-h'. Kartoffeln schälen und wie dvf im Topf ruw.ruoren. — das ist Nichts mrch! Aber gleich nacki der ersten Ltunde bekam ich große Lust zum Erziehung zur Leistung in Beruf und Leben Hat ein guter Erzieher die Leitung der Ausbildung eines Kindes gehabt, so ist er daran gewöhnt. einen Rückschlag nicht als ein letztes llngiück anzufehen. Tas ist ein höchst wichtiger Bnnkt. Wir erleivn es immer wieder, daß die fdjeinbar gleiche wirtsckMstliche Lage für den. einen das Ende bedeutet, während der andere immer noch nach einem neuen Weg sucht und ihn auch findet. Gewiß, die Menscl)ett sind nicht gleich. Tie sind verschieden an Dorbildung, körperlicher Berül.lagung, Alter,. Fähigkeiten. Toch nicht immer hat der günstiger Gestellte die größere Ausdauer. Für die Erziehung zur Leistung isi das Erreichen dieses Nicht-Berzweifelnl. Richr-lllachgebens entscheidend. Tarans ergibt sich, daß eine Erziehung, die an wichtiger Stelle die Strafe anwendet, nicht brauchbar sein kann. Tenn eine Strafe vermittelt ein endgültige! Mißersolgserlcbnis nnd außerdem die Lehre: Wenn etwas nicht gelingt, so ist cs eine Selzande. Wenn etwas nicht so geht, wie es sollte, dann, muß man den zu Erziehenden .dahinführen, daß er dieses Ereignis als willkommene Gelegenheit zur Vervollkommnung ansieht. Rückschläge, verschuldete nnd unverschuldete, bleiben wohl, nicniMd erspart. Man soll also auch Kinder nicht dauLL-fdiützen. Tie alte Methode von Rousieau. daß man den Zögling der Auswirkung feiner Handlungen aussetzen soll, darf natürlich auch hier nicht-übertriebene Anwendung finden. Sie ermoglicht aber immer wieder die Reparierung eines Schadens. Tamit häwgt zusammen, daß gelehrt werden inuß. nicht alles zentral zu iqi'Yii. Wer ab und zu einmal eine Tumniheit macht, kann trotzdcni c'.n intelligenter Mensch sein. Wer viele Ttra-en bekommen hat. wird leicht jede Bersihlung all eine ihn kompromittierende Tat anstncit und daher viel zu tragisch nehmen. Es muß eine gewisie positive Stellung zu. sich selbst gesunden ivcrden. Tamit ist keine Eigenliebe gemeint. Zm Gegenteil. Aber ein gewisies Rüben in der eigenen Leistung. Man sieht seine Fehler und kann-sie ertragen, weil man än ihrer Berbcsicrui:g arbeitet. Tas Kind.- der auszubildend-e Erivachsene muß sich als Werdender sehen. Kurz ein Beispiel, in dem es gelungen ist. ein Kind, das auf einem Gebiet völlig ver'agte, zu guter vc:stung zu führen. Es handelte sich um ein begabtes zwölfjähriges Mädchen. Käthe -P.. Sie war eine lehr gute Schülerin, in allen -Faclzern. bi; a::f Bsiathernatik und Phnsik. Es war, als ob v.-an eine fremde Spraclze mit ihr redete. T:e 'ah -ängstlich und erregt ans. wenn diese Ul'.t.rrnntsgegenstände im Brivatunlerricht behandelt ivurdcn. Ticse Einstellung hatte Käthe durch ihren vehrerbekommen. Zn der Ghmnasialklasie ihrer Toanle waren fünf'Mädchen und dreißig Zungen. Ter Lehrer behauptete, daß die Biädchen n-eniall Btälhematik lernen ivürden. Karbe glaubte d-as auch und benahm -sich in die'eni Farn und in Bhysik.' das derselbe Pädagoge nnterrichtore. als ob man -eine völlig nnmögliaie Leistung, von :h: verlangte. Tarans bekam sie bei einer vebrerin Brivaisiunde. die sic als Geiahrtur behandelte. I" " Käthes angebliche Unfähigkeit wurde als eine gc» niiin'am in Angriff zu nehmende Aufgabe ans» gciaßl. Wenn Fehler unterliefeu (und zuerst gab cs kaum eine vernünftige Antwort!, so wurden sie einwch besprochen, aber das änderte an der Beziehung von Schülerin nnd Lehrerin überhaupt nichts. Zunächst gelang es, das Kind für Physik zu interessieren. Man machte kleine, einfache Erperiinente. Ta gab es nichts Beängstigendes, und es kam bald zu richtigen Antworten nnd sinnvollen Hanolungcn.'. Tiestr Eriolg -übertrug - sich auch allinahlich an: die malhemaliscize Arbeit. Man sieht, jiic das Bcr'ägen des Mädchens zustande kam. Tnrch die ungeschickte Bemerkung de; Lehrers, fühlte ne sich herabgesetzt. Sie hatte es nicht gelernt, sich gegen 'solche schiefen Urteile zu-schützen. So verhielt sie sich so. wie ihr voransgc'agt worden ivar. Zeder Mißerfolg bestärkte ne in ihrer Verzweiflung.. - Turch den Einfluß der Privatlcbrcrin lernte sie bei Erfolgen nicht zu sehr zu jubeln und bei Blißersolgen nicht zu verzweifeln.- sich alio unabhängig von ihren Taten als gcarfaer zn empfinden. Tas sind die -Gcilndbcdingungcn zur Leistung 'in Ber-.n' -und Lcb-en. Dr. Susanne Liebmann. Mutti, hast du Zeit für mich? Tas fragt Torchen, wenn sie aus dem Kindergarten kommt. Aber Blutti srehl in der Küche und brät Kartoffeln als Beilage zum Eemüie.für dal Bcittagbror. Und nachher, wenn-sic zusammen mit Röschen, der jungen, jüdischen Hanl« angestcllten -abgewasci)en hat, nachher muß Muni erst mal an den Stop'- und Flicklorb. Tenn pe< Bari und die Bcisiri und der zehnjährige Brnoer Httnl' und Torchen . . . alle zerreißen sie Strümpfe nnd Hemden und was weiß ich noch alles. Und wenn das Nötigste-ansgebes'ert -'ist ... ja. dann hat Mntti wieder keine Zeit. Tenn dann kommt Tante Lotte zu Besuch, nur für eine. Stunde, aber ,,Santo. Lotte muß mit Plutti sprechen, werßt du, Torle, sie har doch immer '0 viele Sorge::!' sagt ‘JJiiinr. . . und sicht von den Brarkartoistln auf und ihrer kleinen Tochter in dtis enttänschre Gesichrchen. -- „Roie geht mir dir ein Stückchen 'pgzieren. gleich nach dem Esten!' sagt Mutti bc'chwrchttgcnd. 'Aber Torle zieht doch ein Mäulchen . . . „T u sollst mit wir aulgehen. Mnttil'-'agr sie. — ..Diorgen. mein Ki.nö. morgen destimmtl'' antwortet Mutti. Liebe Mntti, es wäre gut. wenn du dein Versprechen auch wirtlich hieltest! — Zch weiß: Ter Haushalt und Haniens Schularbeiten und dein Bcann und deine Freundinnen und deine geistigen Znrerest'en . . .. es ist -schwer — und der Tag müßte eigentlich 4* Stunden haben! Aber gerade dein Meine? Kind, das noch nicht in irgend einem Bund ist. dosien zärtliches Herz w sehr danach verlangt, mit dir zusammen zu sein ... . gerade da; sollst du nicht nur der netten, gescheiten jungen Hil'e nberla''en. — Tenn d i e R ö k e ist i! v d: lange n i ch t die Bl u t t r!' denkt Torle. — lind da hat sie recht! — Liebe, jüdisckze Mutter, verliere nicht die enge, i'eeliidie Verbundenheit -mit deinem Allerkleinsten! Halte dein Berwrechei:. nimm dir Zeit iür dein Kind, gebe morgen mit Torchen ipazieren . . . nnd per» arß r.:e daran, daß d u es bist, die ''ein ganzes- Leben gerade in dreien . ersten - Fahren, geistigen Erwachens e.n t 1 ch e i d e n S beeiu'lnßt! Lire.Lew-inn^d; (Könifrsberg i. Pr.) zwacknim iifl laaai ist das ärrtlieh empfohlen« BlndMi-KorsaH ,i»i»»“ ». m. a. m. W. Bis^ciX 0,tfitiw»« nl -.*k UAtr-w >, t-tirem.vr* £-*m ieetiüet etatim Ut«. :u.n '.-ir:;rr r3 Titl* Uefaoi na inm KAUFHAUS R. & S. MOSES BERUH N 65 Am WmdäiitQpletM Wienerin f^y/SyMm LeawMhalm1 EitrakwrM f. SchntllkQeha Individuelle MaBanfertiguns fröh**re Direktrice. Klei'!t>r. rr.n;- '->ts.Coftame. C'aj-ekleidpr. MtSAL. senheimt-rStraße8. B6 Cornelius ^Wäscherei am Lietzensce ™a Fandrle, Charlonenburc. Kunigs^teg 27 a. .1 8 5409 C.-V.-Zeiluno' ttlM.JBBBfBDetfei direkt vom Eri»nt«r iStrvhmtndcl. Itrl« IW, B9 nur Wailttr. •». r». «»1-1. Srlirtr. F 7 «sar. *itr*eit|. dc>^. Prtimt. nt. Nürnberger Drogerie Walter Schönfeld rr.bergfr Srrassp 43 / B 4 Bavaria l Med. eleklrlsche Rell« PLISSEE hocheleatiache Uiatcrw»s<he aus Die Einkaufsstäfte für jedermann Lindemann & Co Spandau